Schweiz

Das Comeback der Schweizer Kommunisten

Die hiesigen Links-aussen-Politiker wittern ihre Chance. Und hoffen auf eine stärkere Vertretung im Nationalrat.

1/4 PdA-Nationalrat Josef Zisyadis (rechts) tritt zurück. Doch es stehen neue Vertreter der Links-aussen-Parteien in den Startlöchern, wie der Zürcher AL-Kandidat Niklaus Scherr (links). Hier mit Didier Divorne, Präsident der Waadtländer PdA, vor dem Bundesgericht im Juni 2007. Dieses hatte das Obwaldner Steuersystem soeben als verfassungswidrig eingestuft.
Bild: Keystone

   

Linke Splitterparteien

Die PdA heisst in der Waadt und in Neuenburg POP (Parti ouvrier et populaire). Daneben gibt es die 1992 gegründete Partei Solidarités, die zwischen 2003 und 2007 durch den Genfer Pierre Vanek im Nationalrat vertreten war. PdA und Solidarités unterscheiden sich inhaltlich nur um Nuancen. Eine weitere Splitterpartei am linken Rand ist die Alternative Liste (AL). Vertreter der AL, der PdA und der Solidarités haben im Mai 2010 die Alternative Linke (La Gauche, La Sinistra) gegründet, die alle linksalternativen Kräfte ausserhalb von SP und Grünen bündeln soll. (blu)

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Im Kanton Waadt macht sich die Partei der Arbeit (PdA) berechtigte Hoffnungen, ihren schweizweit einzigen Sitz im Parlament zu halten. Ihr Vertreter Josef Zisyadis tritt bei den Wahlen im 23. Oktober zwar nicht mehr an, doch das bedeutet nicht das Ende der Links-aussen-Parteien im Parlament, im Gegenteil.

Auch in den Kantonen Genf, Neuenburg und Zürich stehen die Chancen für eine Vertretung der Links-aussen-Parteien im Parlament gut. Gute Karten hat insbesondere der Neuenburger Denis de la Reussille. Er ist Gemeindepräsident von Le Locle, wo die PdA im lokalen Parlament am meisten Sitze hält.

Chancen auf vier Sitze

Aus dem Kanton Waadt könnte auch der Anwalt Jean-Michel Dolivo in den Nationalrat einziehen. Er gehört aber den Solidarités an, einem weiteren Links-Bündnis (siehe Box). Ob Zisyadis’ Sitz an die PdA oder an Solidarités geht, ist offen. Die Solidarités könnten auch in Genf zu einem Sitz kommen. In Zürich wiederum rechnet sich Niklaus Scherr, langjähriger AL-Gemeinderat, Chancen auf einen Sitz aus. «Wir brauchen 2,7 Prozent, das ist nicht unrealistisch», sagt Scherr auf Anfrage.

Wenn das Vorhaben in den genannten Kantonen aufgeht, dürfte man ohne zu übertreiben von einem Comeback der kommunistischen Linken im Parlament sprechen: sie wären mit vier Mandaten vertreten, womit sie zwar noch keine Fraktionsstärke haben, aber im Vergleich zu heute um das Dreifache zulegen würden. Vier Sitze hatte die PdA zuletzt im Jahr 1975.

Revolte gegen «neoliberalen Skandal»

Die linken Splitterparteien verdanken ihre Präsenz auf eidgenössischer Ebene vor allem der Romandie, wo sie eine höhere Akzeptanz hat als in der Deutschschweiz. Doch auch gesamtschweizerisch liegen die glanzvollen Zeiten lange zurück. Kurz nach der Gründung 1944 erreichte die PdA über fünf Prozent und besetzte sieben Sitze im Nationalrat. Seither verlor sie kontinuierlich an Wähleranteil, in den vergangenen 25 Jahren erreichte sie bei den Wahlen jeweils rund ein Prozent Wähleranteil.

«Im Kalten Krieg wurde die kommunistische Linke politisch und moralisch ausgegrenzt, und nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion war sie vollends zur Bedeutungslosigkeit verdammt», sagt Historiker Hans-Ulrich Jost. Trotzdem hätten immer Gruppen und Personen das kommunistische Gedankengut weitergetragen. Heute gebe es eine «Missstimmung in der Bevölkerung, die wohl bewirkt, dass auf der linken Seite wieder mehr gewählt wird», sagt Jost. Der Grund sei der «Skandal, welchen der Neoliberalismus angerichtet hat». Auch der Zürcher AL-Kandidat Niklaus Scherr sieht den Grund für die aufkommende Morgenröte darin: «Die von der bürgerlichen Politik mitverantwortete Wirtschaftskrise gibt uns Auftrieb.» Zudem habe die Alternative Linke mit der Pauschalsteuer-Initiative ein Thema aufgegriffen, das die Bevölkerung bewege. In Zürich und Schaffhausen wurde die Spezialsteuer für wohlhabende Ausländer schon abgeschafft.

Populärer Draufgänger

Wie auch immer – mit Josef Zisyadis, der am Freitag seinen letzten Tag im Bundeshaus verbracht hat, geht einer der charismatischen Vertreter der kommunistischen Linken. Der griechischstämmige populäre Feinschmecker ist trotz jahrzehntelanger Karriere als Parteisekretär, Regierungsrat und Nationalrat sehr zugänglich geblieben. Trifft man ihn in einem Restaurant, grüsse er stets freundlich und sei für Gespräche immer offen, heisst es. Seine Nationalratskarriere verlief holprig: 1991 bis 1996 gehörte Zisyadis erstmals dem Parlament an, dann ab 1999 wieder. Nachdem er 2006 in den Kanton Obwalden zügelte, um gerichtlich gegen das neue Steuersystem anzukämpfen, wurde er 2007 als Nationalrat abgewählt, rutschte aber wegen des Verzichts seiner Parteikollegin gleich wieder nach.

Jetzt hat er genug. Er werde die Politik nicht gross vermissen, sagte er vergangene Woche im Gespräch mit Tagesanzeiger.ch/Newsnet. «Das Leben findet nicht nur im Bundeshaus statt.» (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 06.10.2011, 14:52 Uhr

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92 Kommentare

Christian Gasser

09.10.2011, 11:24 Uhr
Melden 8 Empfehlung

Mit vier Sitzen im Nationalrat ist ja wohl kaum mit der kommunistischen Revolution zu rechnen. Aber in einer Demokratie sollten alle Kräfte vertreten sein und im Vergleich zu anderen politischen Kräften haben diese Leute wenigstens ein Programm. Antworten


erick gunneman

08.10.2011, 13:04 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Marx war sich bewusst das Macht nie nur einer Person aufgebürdet werden darf. Anderst als hier so oft beschrieben hat es sehr wohl funktionierende umsetzungen gegeben, zb. Bayern in der weimarer zeit und über die pda sollte man nicht richten wenn man nicht mindestens das parteiprogramm gelesen hat. Antworten


Martin Frey

08.10.2011, 14:07 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Zitat Homepage PDA: "Wir bewahren die marxistische Überzeugung, die langfristig das Verschwinden des Staates anstrebt." Wohlwissend geht die PDA aber nicht näher auf die von Marx und Lenin beschriebenen Mittel zur Destruktion des Staates näher ein, Gewalt und Klassenkampf. Sie beschränken sich auf Solidaritätsaufrufe mit der mutmasslichen Terroristin A. Stauffacher. Noch Fragen zum Programm?


Ursula Badertscher

07.10.2011, 18:22 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Der einzige Unterschied zwischen Kommunismus und Kapitalismus: Das eine System ist ein bisschen früher kaputt als das andere...
---Andreas Popp, Wissensmanufaktur
Antworten


Martin Frey

07.10.2011, 18:22 Uhr
Melden 8 Empfehlung

Der Kommunismus ist wie der Faschismus eine totalitäre antidemokratische Ideologie, die der Welt bis dato nur Unheil gebracht hat. Und einen Kommunismus light wie es hier verschiedentlich angedeutet wurde gibt es nicht, im Ggt. wurde die demokratische Linke durch die Kommunisten immer besonders grausam verfolgt. Und schon Lenin hielt Massenerschiessungen für ein legitimes Mittel der Revolution. Antworten


René Müller

07.10.2011, 16:28 Uhr
Melden 8 Empfehlung

In Deutschland die Linken. In der Schweiz Al oder PDA. Abzocker, Bankenrettung, Versicherungs-und Strommaffia, Flugzeugbeschaffung, entlassungen aus Gewinnsucht usw. Vielleicht braucht es die PDA und AL, um Misstände anzuprangern. Wie die Grünen noch vor dreissig Jahren belächtelt wurden, werden diese zwei Parteien ev. in dreissig Jahren eine Macht sein. Die Bürgerlichen haben es in der Hand. Antworten


Alex Steiner

07.10.2011, 10:34 Uhr
Melden 13 Empfehlung

"Der Kommunismus ist wirklich die geringste Forderung
Das Allernächstliegende, Mittlere, Vernünftige.
Wer sich gegen ihn stellt, ist nicht ein Andersdenkender
Sondern ein Nichtdenker oder ein nur Ansichdenkender
Ein Feind des Menschengeschlechtes"
- Bertolt Brecht
Antworten


Daniel Meier

07.10.2011, 13:32 Uhr
Melden 7 Empfehlung

Die Leute um Pol Pot haben es versucht, meines Wissens kams aber auch nicht besser, oder...
Und die Ungaren haben sich gemäss Kostolany gefragt, ob ihr Kommunismus schon perfekt sei oder obs noch schlimmer kommen könne. Kommunismus ist Müll und gehört als solcher auch auf die (Sonder-)Müllhalde der Geschichte. Sein Gegenüber auch, die haben ja auch schon zusammengearbeitet und sind beide nix wert


Alex Steiner

07.10.2011, 12:23 Uhr
Melden 12 Empfehlung

Meines Wissens gab es noch nie einen reinen Kommunismus... es gibt einen Grund warum wir es Stalinismus und Leninismus nennen.


Daniel Meier

07.10.2011, 11:46 Uhr
Melden 19 Empfehlung

@Steiner. Und wir alle wissen ja, wie pfleglich die Kommunisten mit Andersdenkenden umgegangen sind... Wirklich entlarvend gute Sprüche des Cüpli-Kommunisten Brecht. Aber er hatte ja auch allen Grund dazu: Er durfte schliesslich frei reisen und seine damals noch kapitalistischen Havanna-Zigarren rauchen. Die anderen Menschen im Osten im Gegensatz zu ihm ja eher nicht...


Walter Krauer

07.10.2011, 10:32 Uhr
Melden 12 Empfehlung

Für mich ist klar dass die so genannten Linken nicht gefährlichere Politik machen wie die auch so genannten Rechten Parteien. So Rechts wie die heutige westliche Welt regiert wird ist gelinde gesagt eine anbahnende Katastrophe. Der Frieden im Westen war noch keine Zeit so gefährdet wie heute. Selbst nach dem letzten Weltkrieg. Frieden kann nur sozial erträglich gesichert werden. Antworten


Christian Heiniger

07.10.2011, 12:58 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Die ganze Katastophe und Schuldenproblematik kommt doch von sozialen Leistungsversprechen die nicht mehr eingelöst werden können. Am meisten Probleme haben die Staaaten mit den meisten Staatsangestellten, Griechenland hat eine sozialisitische Regierung. Übrigens hat die Marktwirtschaft hat Europa die längste Periode ohne Krieg seit 2000 Jahren beschert


Daniel Meier

07.10.2011, 11:27 Uhr
Melden 10 Empfehlung

@Krauer. Um Gottes Willen, wo sehen Sie in der westlichen Welt denn heute noch eine rechte Politik??? In Deutschland? Die Merkel-CDU überholt die Sozen doch links! In Frankreich herrscht Sarkozy, aber nur zu seinen eigenen Gunsten, in Italien Berlusconi auch. In GB hat die Regierung das Zeug dazu auch nicht, um wie Thatcher richtig durchzugreifen. Von Obama müssen wir schon gar nicht reden...


Andrin Hilbrand

07.10.2011, 09:54 Uhr
Melden 9 Empfehlung

Die einzig brauchbare Ideologie ist die einer sozialen Marktwirtschaft.
Alles andere sind Gutnachtgeschichten für ängstliche Bürger.
Antworten


Ursula Badertscher

07.10.2011, 18:33 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Solange die soziale Marktwirtschaft auf das Zinssystem und das fraktionale Reservenbanking aufgebaut bleibt, geht die Misere im gleichen Stil weiter, weil der Teufelskreis des exponentiellen Wachstumszwangs damit nicht durchbrochen wurde.


Sacha Meier

07.10.2011, 10:38 Uhr
Melden 4 Empfehlung

@Andrin Hilbrand: Die soziale Marktwirtschaft ist genau so eine Utopie wie jede andere Ideologie auch. Weil eben jeder seinen Profit maximieren will, klumpen sich Firmen zu immer grösseren Konzernen zusammen und beherrschen schlussendlich ganze Zivilisationen. Das haben wir jetzt. Totalitäre Systeme sind extrem korruptionsanfällig. Fazit: Menschliche Wirtschaftssysteme sind intrinsisch instabil.


Willi Ammann

07.10.2011, 01:02 Uhr
Melden 18 Empfehlung

in diesem Forum wimmelts nur so von Träumern und Ewiggestrigen die vom kommunistischen System ein schöneres Leben erwarten.Die gerechte Verteilung der sozialistischen Errungenschaften in den kommunistischen Regimen blieb Wunschdenken.Die CEOS,genannt Parteifunktionäre huldigten der Korruption und bereicherten sich auf Kosten des Volkes.Wer dagegen aufmuckte verschwand in Sibirien.Toll oder? Antworten


Christian Heiniger

07.10.2011, 13:10 Uhr
Melden 1 Empfehlung

genau. Wer den Kommunsimus am eigenen Leib erlebt hat, ist unter Lebensgefahr geflohen wenn er nur konnte. Vom Volk wurden diese Systeme nach kurzer Zeit nicht mehr getragen. Dafür wurde das Volk unterdrückt und mit grausamer Staaatsgewalt unten gehalten. Natürlich waren das alles nur Klassenfeinde die "gerechtfertigt " an die Wand gestellt wurden. Ich freue mich schon auf diese Aussichten


Silvie Blake

07.10.2011, 10:05 Uhr
Melden 14 Empfehlung

Wenn ich nur schon im Text lese:"Der griechischstämmige populäre Feinschmecker," kommen mir die Parteibonzen Nord Koreas in denn Sinn. Sind auch alle "Feinschmecker" auf Kosten des Volkes. Der Kommunismus bewies eindrücklich, dass er nur scheitern kann, jedoch die linken Tagträumer huldigen diesem Teufel immer noch.


Ursi Brock

07.10.2011, 09:53 Uhr
Melden 14 Empfehlung

Hier verschwinden die Menschen in den Sozialämtern, mit etwas Glück, aber schnell lebt man auf de Strasse. Wer den CEO's dieser Welt huldigte darf zusehen wie jemand in 1 Monat vedient wofür andere mehr als 1 Leben lang arbeiten dürfen. Bestraft wird man noch durch flache Lohnkurven- oder kürzungen- oder Entlassungen. Arbeitslosigkeit, Armut, Elend... steigt und steigt.


Ernst Joss

06.10.2011, 23:05 Uhr
Melden 16 Empfehlung

@Peter Müller: Dass Sie offenbar glauben, die AL habe irgendwie etwas mit dem schwarzen Block von Frau Stauffacher zu tun zeigt doch höchstens, dass Sie keine Ahnung haben. Antworten


bruno - walther rudolph

06.10.2011, 22:22 Uhr
Melden 11 Empfehlung

USA macht es vor «Ich sehe hier das Potenzial für etwas Grosses» lesen sie heir im onlin tagi >> am 15. oktober werde ich auf dem zürcher paradeplaz beim herbstfest der arbeitenden sein und danach am 23 oktober wählen >>> sicher nicht die geldsacklobby- gesteuerten kandidaten der FDP SVP CVP BDP GLP >>> und bringt doch bitte noch einmal die VOLKSPENSIONS-initiative wie 1972 Antworten


Dan Horber

06.10.2011, 21:40 Uhr
Melden 20 Empfehlung

Ob diese Parteien nun keinen oder vier Sitze im Parlament haben - sie bleiben eine absolut vernachlässigbare Grösse. Und das ist gut so. Kommunistische und sozialistische Gedanken mögen in der Theorie viel Gutes haben. In der Praxis führen sie zum Untergang jeder Nation und zum Wohlstandsverlust bei den meisten Bürgern. Der Kapitalismus hat seine Fehler; doch das ist Jammern auf hohem Niveau. Antworten


Ursi Brock

07.10.2011, 09:05 Uhr
Melden 17 Empfehlung

Das was Sie beschreiben passiert mir Tag für Tag, hier und jetzt. Nicht gerade ein Untergang einer Nation (noch nicht) aber mein persönlicher. Massive Preissteigerungen, Mieten, Krankenkassen, Rentenvorsorge der PK etc. Viele machen sich wohl keine Vorstellung wie schnell das alles den Bach runter gehen kann. Unverschuldet, da die meisten Bürger mit Spekulation nie was machten.


Karl Hinderlin

06.10.2011, 21:38 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Niklaus Scherr (66) als Nachfolger von Josef Zisyadis (55) zu bezeichnen, ist geradezu lächerlich. Er könnte fast Zisyadis’ Vater sein oder mindestens sein grosser Bruder. Und vom letzteren kann gesagt werden, dass er sich für griechische Verhältnisse sozusagen als Methusalem pensionieren lässt. Antworten


Fred Büchi

06.10.2011, 19:50 Uhr
Melden 37 Empfehlung

Der Artikel zeigt eines, was ich selbst immer wieder feststelle: Die Romandie ist politisch deutlich stärker als die Deutschschweiz, weil sich die Menschen weniger vormachen lassen und selbst zu unterscheiden bereit sind. Das hat sich bis in die ökonomischen Bereiche hinein gezeigt, indem gestreikt wird oder unbequeme Entscheide gefällt werden (z.B. Abwahl der Liberalen nach Kantonalbank-Debakel). Antworten


Agnes Juillerat

06.10.2011, 19:59 Uhr
Melden 55 Empfehlung

Hat sich aber auch bis in die Bereiche der Sicherheit gezeigt, zB in Genf, wo man die Zustände als katastrophal bezeichnen kann.


Bruno Bänninger

06.10.2011, 18:54 Uhr
Melden 63 Empfehlung

Henry Kissinger sagte: "Der Kommunismus findet nur dort Zulauf, wo er nicht herrscht."
Günter Grass sagte: " Kapitalisten und Kommunisten haben eines gemeinsam: die vorbeugende Verdammung eines dritten Weges."
Fakt ist, der Kommunismus hat weltweit all seine Todeskämpfe verloren, er ist gestorben. Reanimation? Hoffnungunslos, er ist nicht lebensfähig.
Antworten


Andres Müller

07.10.2011, 10:14 Uhr
Melden 7 Empfehlung

Herr Bänniger, lassen Sie Herrn Kissinger von mir ausrichten "Der Kapitalismus benötigte den Kummunismus um selbst human zu werden und danach hätte er ihn gebraucht um human bleiben zu können" Der Kapitalismus an sich ist Sozialdarwinismus pur, er benötigt deshalb starke Regulation, sei es vom Staat oder durch einen starken Feind.


Fabian Zaugg

06.10.2011, 21:50 Uhr
Melden 13 Empfehlung

Da stellt sich natürlich auch die Frage was sie denn unter Kommunismus verstehen: Falls sie Lenin bez. den einparteikommunismus meinen, stimme ich ihnen zu. Jedoch gibt es auch noch andere kommunistische Systeme, z.b. der freiheitliche Kommunismus (anarchosyndikalismus) der ohne Staat, aber mit Basisdemokratie funktioniert. So z.b. in spanien vor Franko, bevor dieser die Anarchisten ausmerzte.


Ursi Brock

06.10.2011, 20:04 Uhr
Melden 10 Empfehlung

Wärend das Kapitalbasierte System nach wie vor hervorragende Ergebnisse vorweisen kann... für eine Handvoll extrem Vermögender und Mio. von total überschuldeten und damit verarmten Mitbewohnern. Alternative bietet die Monetative mit einer Verfassungsänderung die so einfach wie genial ist. Das Giralgeld wird durch die SNB kontrolliert anstatt durch die Geschäftsbanken....


Patrick Tanner

06.10.2011, 17:36 Uhr
Melden 40 Empfehlung

Für linke Wähler, die einen EU-Beitritt ablehnen und kritisch gegenüber der neoliberalen PFZ sind, ist die PdA eine wählbare Alternative. Sie waren immer ganz klar gegen einen Beitritt in eine EU, die durch die Wirtschaftslobbyisten in Brüssel zu einem neoliberalen Konstrukt gemacht wurde. Zudem sind sie viel kritischer gegenüber der PFZ, die primär den Kapitalbesitzern dient, als SP/Grüne. Antworten


Patrick Tanner

11.10.2011, 08:30 Uhr
Melden

Ja Herr Marti in beschränkter Weise haben Sie recht, obwohl die SVP im Gegensatz zur SPS und den Grünen (die 1992 den EWR-Beitritt noch ablehnten) immer gegen einen EU-Beitritt waren und auch viel kritischer gegenüber der PFZ sind. Ihr Vergleich ist also nicht ganz zutreffend. Da ich die PFZ ablehne, hoffe ich, dass diejenigen Linken gewählt werden, die die PFZ ablehnen oder eben doch die SVP.


Richard Marti

06.10.2011, 19:26 Uhr
Melden 14 Empfehlung

@Tanner: Ersetzen sie "linke", "mit "rechte", "PdA" mit PNOS (ginge auch mit SD) und "SP/Grüne" mit "SVP" - stimmt dann ja auch, irgendwie... Noch witzig, nicht?!


Daniel Meier

06.10.2011, 19:03 Uhr
Melden 20 Empfehlung

Also, wo man in der Schweiz etwas "Neoliberales" sieht, müsste man im Anbetracht immer neuer Gesetze, neuer Behörden und mehr Beamten zuerst noch genauer beschreiben. Zisyadis geht, gut so. Am besten wärs, die anderen Verdächtigen auf seiner politischen Linie würden auch nicht gewählt werden. Die Diskussion über Kommunismus und ähnlichen Blödsinn ist im Anbetracht von Millionen Toten nie lustig!


Marc Peer

06.10.2011, 18:20 Uhr
Melden 40 Empfehlung

genau, das sind die essentiellen Punkte.
Leute wie Niklaus Scherr haben einen ausgezeichneten Leistungsausweis, haben viel für die Bürger erreicht und eine ausgewiesene Kenntnis ihrer Dossiers. Da könnte sich manch bequemer Politiker von SP bis SVP eine Scheibe abschneiden.
Der Rest der Diskussion hier über Kommunismus, Stalin und Nordkorea in diesem Zusammenhang ist schlicht zum schmunzeln.


Guido Pescio

06.10.2011, 16:58 Uhr
Melden 61 Empfehlung

Gott behüte uns vor den Fanatikern! Vor allen! Antworten


lucius mayer

07.10.2011, 09:20 Uhr
Melden 10 Empfehlung

... und besonders vor den fundamentalistischen Gottgläubigen aller Religionen.


Peter Müller

07.10.2011, 07:27 Uhr
Melden 8 Empfehlung

Schlimmer als die Sozis kann es ja nicht werden, oder?


Willi Ammann

07.10.2011, 00:35 Uhr
Melden 6 Empfehlung

@Hauser,eine unüberlegte,verleumderische Beschuldigung.Ist Ihnen bekannt dass das kommunistische Regime unter Stalin in der Sowjetunion und im übrigen Ostblock vor,während und nach dem 2.WK Millionen von Menschen eingekekert,gefoltert und ermordet hat.Laut Extremismusbericht des Bundes wird der Linksextremismus bei uns als gefährlich eingestuft,da brauchen wir nicht auch noch die Kommunisten.


Albert Hauser

06.10.2011, 18:14 Uhr
Melden 23 Empfehlung

Schlimmer als die SVP kann's ja nicht werden ! Allenfalls eine weitere totalitäre Partei.


Ursi Brock

06.10.2011, 17:35 Uhr
Melden 35 Empfehlung

Zuallererst vor den Neoliberalen... die hatten mehr als 30 Jahre Zeit.


bruno - walther rudolph

06.10.2011, 16:55 Uhr
Melden 10 Empfehlung

finde ich supper, >>> sorry doch ich werde grün wählen >> zuerst kommt die umwelt und dann die moral >> DIE UMWELT IST UNSER HÖCHSTES GUT >>>>> ein/e GÜNER / E BUNDESRAT / IN ist dringend nötig darum wählt GRÜNE in den national- und ständerat >>>> würdet ihr heute nocheinmal eine VOLKSPENSIONSKASSE - initiative starten --- heute hättet ihr mehr erfolg, als 1972 Antworten


Hans Gut

07.10.2011, 08:10 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Schläpfer, irgendwann wird es hier in der CH so oder so 10 Mio Einwohner haben, es sei denn wir hören auf uns zu vermehren. Und ganz ehrlich, mir persönlich macht das zuviel Spass, um damit aufzuhören :)


Konrad Schläpfer

06.10.2011, 18:27 Uhr
Melden 37 Empfehlung

@bruno - walther,dann hätten sie auch gerne 10 Millionen Einwohner in der Schweiz wie Bathasarn Gättli von den Grünen?


Xaveer Inderbitzin

06.10.2011, 16:35 Uhr
Melden 21 Empfehlung

Die Forderungen der Alternativen Liste:
al-zh.ch/wahlen/forderungen.html
ohne EU-Beitritt und doppelten Boden.
Antworten


Marcel Senn

06.10.2011, 16:23 Uhr
Melden 48 Empfehlung

Seit 22 Jahren kann der Kapitalismus nun schalten und walten ohne eine starke Konkurrenzideologie zu haben - und was ist das Resultat - Europa und USA sind finanziell am A... Dies unter anderem weil die Finanzindustrie völlig entfesselt künstliche Werte schaffen konnte, die sich dann als toxisch zeigten, Vermögenswerte konzentrieren sich auf immer weniger Reiche - eine ganz schwache Performance Antworten


Hans Gut

07.10.2011, 11:01 Uhr
Melden 4 Empfehlung

@Blake ''Nicht der Kapitalismus ist schuld an der Misere, sondern die Ganoven die dahinterstecken.'' Beim Thema Kommunismus gehen sie dann aber anders vor und verteufeln die Ideologie, nicht die Ausführung/die Ausführenden. Damit beweisen sie höchstens die eigene Engstirnigkeit.


Werren Dan

07.10.2011, 10:25 Uhr
Melden 6 Empfehlung

@Jens Kohler....und wissen SIE vieviel Stunden von absolut schlecht bezalten Arbeitern in einem Computer steckt ? Und es sind nicht die Kapitalisten und Finanzhaie die die Trams, Züge, Autos zusammenbauen, sondern einfache oft unterbezahlte Arbeiter. Warum nutzen denn SIE die Produkte welche nur von Arbeitern gebaut wurden... und wieso fahren SIE nicht mit Aktien oder auf Geldnoten zur Arbeit ?


Silvie Blake

07.10.2011, 07:52 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Was glauben Sie denn, wie die Welt mit den Kommunisten an der Macht aussehen würde? Sie sind einer, der immer noch glaubt, dass der Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben werden muss. Nicht der Kapitalismus ist schuld an der Misere, sondern die Ganoven die dahinterstecken. Der Leistungsausweis des Kommunismus spricht für sich selber.


Marcel Senn

06.10.2011, 17:53 Uhr
Melden 24 Empfehlung

@Kohler: Die Griechen werden die ersten sein, die diese Produkte nicht mehr nutzen können, weil sie kein Geld mehr haben um sie zu kaufen. Sie haben insofern Recht, als der Kapitalismus neben einigen nützlichen Produkten eine Unzahl von Schrottprodukten mit möglichst kurzer Lebensdauer produziert, damit die Nachfrage nie zur Neige geht. Oekologisch ein völliger Schwachsinn, ein Systemfehler halt.


Jens Kohler

06.10.2011, 17:27 Uhr
Melden 43 Empfehlung

Marcel Senn wissen sie wie viel Kapitalismus in ihrem Computer steckt?sehr viel!,oder in ihrem auto oder im bus,tram,zug den sie jeden tag zur arbeit nehmen,wenn sie etwas gegen den kapitalismus haben dann hören sie bitte auf seine produkte zu nutzen


ali kazemi

06.10.2011, 16:11 Uhr
Melden 57 Empfehlung

Wenn man die Verbrechen in UdSSR als Argument gegen Kommunismus verwendert,kann man gerade so gut die Verbrechen der Kirche im Mittelalter als ein Argument gegen Christentum verwenden Marx hatte die Vision v einer gerechteren sozialeren Welt.Wenn man ihn für Verbrechen v Stalin u Co verantwortlich macht,dann wäre auch Jesus für Mittelalter verantwortlich.Darum sollte man sachlich analysieren! Antworten


Heinz Meier

07.10.2011, 09:07 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Ich wünsche mir eine gerechtere und solzialere Welt. Und wsenn ich an der Macht bin werde ich das erreichen, koste es was es wolle.
Nahezu alle grossen Völkermorde wurden von sozialisten/Komunisten gemacht, China, Russland, Deutschland. Also von linken Parteien


Silvie Blake

07.10.2011, 09:05 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Wäre der Kommunismus die richtungsweisende Ideologie, wären wir wirtschaftlich ungefähr soweit wie Kambodscha in den 70ern unter Pol Pot.


Ruedi Jauslin

06.10.2011, 17:49 Uhr
Melden 14 Empfehlung

Die immer noch maoistisch-kommunistischen Chinesen waren jahrzehntelang gern gesehen bei unseren neoliberalen Ausverkaufs-Kapitalisten, und sie waren sich auch nicht zu schade, dem angeblichen Klassefeind unser europäisches Tafelsilber (Wissen, Firmen, Produktion) zu verscherbeln.


Sam Samui

06.10.2011, 16:48 Uhr
Melden 29 Empfehlung

Wenn man gerechterweise endlich mal alle Hunger- und Kriegstote der Welt dem Kapitalismus zuordnen würde, dann wäre dies doch die beste Ausgangslage für Wahlen, nicht? Ich wette, die "bürgerlichen" Parteien könnten dann ihre Wählerstimmen an einer Hand abzählen können...


Peter Müller

06.10.2011, 15:49 Uhr
Melden 59 Empfehlung

Stellen sie sich mal vor, was für ein Aufschrei es in der Bevölkerung und den Medien gäbe, wenn auf der Homepage der SVP man sich solidarisch mit verhafteten Glatzköpfen zeigen würde, diese würde ja nur für das Schweizer Wohle sorgen ? Gewalt ist Gewalt, und da kenne ich kein Pardon, links- wie rechtsextreme Strömungen gehören abgewählt, wenn sie nicht verboten werden ! Das gilt auch für SD + Co Antworten


Alexander Dominguez

06.10.2011, 15:49 Uhr
Melden 90 Empfehlung

Sorry....aber diese Typen sind nur noch lächerlich ! Es gab nicht ein Beispiel auf der Welt, wo der Kommunismus ein Erfolgsmodell war und trotzem gibt es immer noch ein paar Ewiggestrige, welche an den abstrusen Theorien festhalten. Ich bin durchaus kein Verfechter der freien Marktwirtschaft, weil auch diese nicht der Weisheit letzter Schluss ist aber der Kommunismus gehört definitiv ins Museum ! Antworten


Ursula Badertscher

07.10.2011, 19:06 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Sowohl der Kommunismus wie auch der Kapitalismus haben bisher einzig eines beweisen: Dass es sich um Systeme handelt die NICHT funktionieren. Das eine hielt rund 70 Jahre und das andere kracht auch regelmässig alle 70-80 Jahre zusammen. Bei beiden endet am Schluss die Mehrheit der Bevölkerung in Armut und Unfreiheit. Anderer Name, gleiches Resultat!


René Obi

06.10.2011, 17:01 Uhr
Melden 26 Empfehlung

Geben Sie mir bitte ein Beispiel, wo der Kapitalismus ein nachhaltiges Erfolgsmodell ist. Nicht nur für die Reichen und deren Mitläufer sondern für alle. Drohender Finanz- und Umweltkollaps lassen grüssen.


Marc Peer

06.10.2011, 16:18 Uhr
Melden 23 Empfehlung

Ist Ihre Anschuldigung nicht etwas einfach gestrickt?
Man bezeichne jemanden mit einem negativ konotierten Begriff (Kommunist) und kann dann munter über ihn losschimpfen.


Xaveer Inderbitzin

06.10.2011, 15:37 Uhr
Melden 72 Empfehlung

Kommunismus nach gängiger Definition fordert u.a. die Abschaffung des Privateigentums.
Fordert dies einer der Kandidaten? Ich glaube kaum.
-
Niklaus Scherr bswp setzt sich für Mieteranliegen ein (65% der Schweizer sind Mieter) und für die Abschaffung von Privilegien wie die Pauschalbesteuerung (100% der Schweizer bezahlen ihre Steuern nicht pauschal). Klingt eher vernünftig als 'kommunistisch'.
Antworten


Karl Kaiser

07.10.2011, 08:31 Uhr
Melden 9 Empfehlung

Super PDA werde ich wählen!


Anastasia-Margarita Iosseliani

06.10.2011, 21:32 Uhr
Melden 5 Empfehlung

@Ferhadi: Theoretisch klingt Marx und Trotzki ganz gut, praktisch vrsagt der Kommunismus sowie der Kapitalismus. In keinem Land der Erde hat der Kommunismus funktioniert.


Parvaneh Ferhadi

06.10.2011, 16:56 Uhr
Melden 21 Empfehlung

Das ist eine ebenso gängige wie falsche Auslegung, die vor allem Bürgerliche immer wieder anführen. Man kann im Kommunistischen Manifest nachlesen, was mit Abschaffung des Privateigentums tatsächlich gemeint war. In Kurzform: Die Anhäufung von Reichtum bei einer Person/Gruppe darf nicht zum sozialen Übergewicht dieser Person/Gruppe über alle anderen führen.


Etone Schmitz

06.10.2011, 15:36 Uhr
Melden 61 Empfehlung

Es ist schon einigermassen grotesk, die PdA als Linksaussen zu bezeichnen, wenn man die SVP gleichzeitig als bürgerlich tituliert. Antworten


david weidmann

06.10.2011, 15:27 Uhr
Melden 61 Empfehlung

niklaus scherr ins parlament. einer der guten. Antworten


Anastasia-Margarita Iosseliani

06.10.2011, 15:20 Uhr
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Ich bin für einen starken Sozial-Staat und für einen Service Public, wie es ihn in den skandinavischen Ländrn gibt. Jedoch bin ich gegen den Kommunismus weil zu dogmatisch und undemokratisch ist, ausserdem zerstörte er meine zweite Heimat. Antworten


Anastasia-Margarita Iosseliani

06.10.2011, 16:30 Uhr
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@Seiler: Und was ist dann mit Nord-Korea??? Der DDR??? Simbabwe??? Sind das alles keine "kommunistischen Länder" oder sind die nur vom Weg abgekommen??? Theorie ist schön, AUF DEM PAPIER. Aber was zählt ist die Realität. Eta Pravilno.


Richard Marti

06.10.2011, 16:19 Uhr
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Aber Frau Brock, was ist die Alternative? Nennen Sie doch ein kommunistisches System das funktioniert hat, bei dem auf "Bedürfnisse der Menschen und der Gesellschaft geschaut" hat? Kommunismus ist nicht wirklich eine Alternative - auch hier gibt es gierige Menschen (welche dann halt Funktionäre und nicht CEOs etc. heissen), die auf Kosten anderer alles haben, nicht?


Ursi Brock

06.10.2011, 16:00 Uhr
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@Marti; Nach mehr als 20 Jahren auseinadersetzung mit den Neoliberalen Theorien da habe ich zuerst gestaunt, dann mitgedacht, dann gezweifelt und hinterfragt und nun... stehen Mio. von Menschen vor einem Trümerhaufen denn diese nicht mal selber verursacht haben. Was bitte haben die den auf die Menschen geschaut mit ihren Mio. Salären, Abzockerschemas und Boni und dem ganze Shareholdervalue?


Richard Marti

06.10.2011, 15:50 Uhr
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Frau Brock - in der Theorie, in der Theorie! Es gibt/gab kein kommunistisches Staatswesen, dass wirklich etwas aufgebaut hat, geschweige denn für die "Bedürfnisse der Menschen und der Gesellschaft geschaut" hat - oder kennen Sie eines (ausser irgendwelchen kleinen Aussteigerkommunen)?


Thomas Seiler

06.10.2011, 15:50 Uhr
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@Anastasia: Es war wohl eher die russische Spielart des Kommunismus mit Gulags und Überwachungsstaat und sicher nicht der Kommunismus per se, (kostenlose Bildung, Recht auf Arbeit etc.) der Ihre "zweite Heimat" zerstörte. Pravilno?


Anastasia-Margarita Iosseliani

06.10.2011, 15:45 Uhr
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@Brock: Bei meiner zweiten Heimat handelt sich um die EX-CCCP, daneben bin auch CH-Bürgerin. Und ja, ich finde die PdA zu dogmatisch.


Anthony Smith

06.10.2011, 15:44 Uhr
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@Brock:
Sie wissen schon das beim "klassischen Kommunismus" keine Anreize mehr bestehen, unser Land zu fördern. Wir würden uns dann auf dem hart erarbeiteten ausruhen und irgendwann untergehen.
Sie sehen ja, die Schweiz ist dank unserer Demokratie das BESTE Land der Welt - so sehe ich das. Weshalb bitte wollen sie hier etwas verändern um ein Risiko einzugehen, dass wir es nicht mehr sind?


Ursi Brock

06.10.2011, 15:38 Uhr
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Wie zerstören die was? Ich finde eher das die Ideen eher etwas aufbauen aber nicht zerstören. Zumindest wird zur Abwechlsung mal für die Bedürfnisse der Menschen und der Gesellschaft geschaut anstatt auf die der Investoren und Finanzhaie. Ausserdem ist die PdA auch gegen einen EU Betritt was ich momentan eher befürworte.


Georges Müller

06.10.2011, 15:19 Uhr
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Niklaus Scherr als Kommunisten zu bezeichnen ist völlig lächerlich. Wer ihm das Kommunisten-Etikett anklebt, meint, sich nicht mehr mit ihm als versiertem Politiker mit scharfem analytischem Verstand und grosser Erfahrung befassen zu müssen. Ein solider Linker ist er, ja, aber tausendmal lieber er im Parlament als die Herrliberger Milliardärspartei! Antworten


Ernst Joss

06.10.2011, 15:15 Uhr
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Seltsam, dass hier alles was links der SP politisiert als kommunistisch bezeichnet wird. Wohl wissend, dass der normale Bürger darunter die Vertreter des real existierenden Sozialismus bis hin zu Stalin versteht. Die AL setzt sich in allen Parlamenten für eine demokratische, soziale und ökologische Politik ein und hat auch schon bei Volksabstimmungen Erfolge erzielt. Antworten


Peter Müller

06.10.2011, 15:29 Uhr
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Sympathisanten von Andrea Stauffacher als revolutionäre Anführerin vom schwarzen Block, welcher regelmässig in der Stadt Zürich alles zerschlägt, was ihnen in die Quere kommt, als demokratische, soziale und ökologische Politik zu bezeichnen, hmm komisches Verständnis... diese Partei gehört eigentlich verboten so einfach ist das !


Ursi Brock

06.10.2011, 15:04 Uhr
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Das Parteiprogram der PdA liegt mir als Bürger und Mensch auf alle fälle einiges näher als das Businessprogram vieler CEO's, CFO's, Investoren und Aktionäre. So völlig abstrus wie viele meinen sind die Ideen garnicht, etwa Kinderkrippen, faire Löhne und Arbeitsbedngungen, starke Gewerkschaften und mehr. Einiges davon war zudem noch in den 70' Jahren normal bis die Neoliberalen alles zerstört haben Antworten


Reto Bommer

06.10.2011, 17:12 Uhr
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Hallo P.Müller
Es gibt auch bei den SVP Hardlinern bekennende Sympathisanten des Rechtspopulismus.
Kann man dies nun auch auf die ganze SVP abwalzen? Ich glaube kaum, das wäre auch unfair den anderen "normalen " SVPler.
Der Kommunismus finde ich im Prinzip eine gute Idee, aber der Mensch ist nicht fähig dazu (siehe UDSSR). Die PdA hat nichts mit Kommunismus zu tun


stefan schneider

06.10.2011, 16:23 Uhr
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p.müller. hä. ich propagiere das gesetzt zu brechen? ist mir neu. sie haben mich wohl nicht ganz richtig verstanden. meiner meinung nach spielt es absolut keine rolle mehr, welche partei man wählt, weil alle politik für die eigene briftasche machen und nicht für das volk. darum wähle ich parteilose kandidaten. vielleicht können sie den schaden der parteien etwas korrigieren. aber ich wähle.


Peter Müller

06.10.2011, 16:08 Uhr
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Herr Schneider: Sie propagieren also die Gesetze zu brechen, weil sie gewisse Geschäfte (welche ich im übrigen auch nicht befürworte und verbieten würde) nicht in Ordnung finden ? Ich denke wenn wir soweit kommen können wir die direkte Demokratie gleich abschaffen ! Starten sie eine Initiative, wenn ihnen etwas nicht gefällt..


stefan schneider

06.10.2011, 16:00 Uhr
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p.müller. vielleicht könnten sie auch waffen an regime verkaufen wie es auch die bürgerlichen tun. gell ist nicht dasselbe werden ja nicht in unserem land angewendet und sind absolut saubere geschäfte weil von der regierung abgesegnet.


Peter Müller

06.10.2011, 15:56 Uhr
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Frau Brock: Streiken vs. MA entlassen, ist klar dass ein Kommunist nie ein MA entlassen muss, man kann nur MA entlassen, wenn man sie vorher auch eingestellt hat ! Und bezüglich Bomben erwarten sie ja bittesehr nicht eine Antwort...


Peter Müller

06.10.2011, 15:35 Uhr
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@maier: Besuchen sie mal die Homepage der pda, da finden sie dann die Sympathien für Andi (Andrea Stauffacher), sie finden dort auch noch andere Dinge... zuerst informieren bitte


jon maier

06.10.2011, 15:32 Uhr
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@Peter M. ich kenne zwar das Parteiprogramm der PdA nicht, aber ich denke nicht dass Terror drin vorkommt (der scharze Block ist eh nicht politisch engagiert). Das ist eine demokratische Partei, dass man sie (oder sie sich?) als Kommunisten bezeichnet werden, scheint mir falsch. Zumal die meisten Leute wohl den russischen Kommunismus darunter verstehen, welcher nicht demokratisch war.


Ronnie König

06.10.2011, 15:31 Uhr
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@Peter Müller: Wissen sie, dass ihre Verdrehungen schlicht ein Ausdruck von Frust des bürgerlichen Versagens sind? Der Schwarze Block ist autonom, genau so wie die Hooligane. Die SVP kann auch nicht für die Hooligane gerade stehen, obwohl die meisten sehr rechts sind. Die PdA ist mir auch zu links und nicht wirklich mit Freiheit zu vereinbaren. Trotzdem haben sie in einigen Punkten recht.


Ursi Brock

06.10.2011, 15:30 Uhr
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@Müler, Interessant wäre sicher noch mal eine ausführliche Debatte über die vielen Varianten der Gewalt. Steineschmeissen und Bomben abwerfen sind nur 2 davon... Streiken und MA entlassen 2 weitere und der Besitz von Medien und Demonstrationen nochmal 2 mehr. Jede davon hat ihre spezifischen Eigenheiten...


Peter Müller

06.10.2011, 15:23 Uhr
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Was können die ausser streiken, Terror machen (schwarzer Block etc.), Privateigentum und Leute zusammenschlagen ? Ich habe nichts gegen linke Ideologien, auch wenn sie mir sehr fern stehen, aber Gewalt als politisches Mittel ist nun wirklich unwählbar !


Franz Schneider

06.10.2011, 14:59 Uhr
Melden 52 Empfehlung

Und da will noch jemand behaupten, der Kalte Krieg sei vorbei. Antworten



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