«Das Plakat wird weltweit Karriere machen»
Von Mirjam Comtesse. Aktualisiert am 07.10.2009 112 Kommentare
Kurt Imhof (53) ist Professor für Soziologie und Kommunikationswissenschaft an der Universität Zürich. (Bild: Keystone)
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Das SVP-Plakat, das für ein Minarettverbot wirbt, spaltet die Schweiz. Während sich die einen auf die Meinungsfreiheit berufen, finden andere, es gelte Rücksicht auf religiöse Minderheiten zu nehmen. Was ist denn nun wichtiger?
Kurt Imhof: Die Publikationsfreiheit war in der Schweiz schon immer begrenzt. Das gilt etwa in Bezug auf Pornografie, aber auch bei rassistischen Darstellungen. Gleichzeitig hat die Religionsfreiheit einen hohen Wert.
Die Religionsfreiheit ist also Ihrer Meinung nach wichtiger. Sollte das Plakat verboten werden?
Ich finde, das Plakat schadet der Schweiz. Es wird weltweit Karriere machen – genau so wie ein ähnliches Plakat gegen Minarette, das die rechtskonservative FPÖ in Vorarlberg aufhängte. Das kam sehr schlecht an.
Wer genau wird denn negativ reagieren?
Einerseits die islamischen Staaten. Andererseits werden die demokratischen Länder in der Tradition der Aufklärung irritiert sein. Es zeichnet sich ein gravierender Imageschaden ab. Dabei befindet sich die Schweiz aussenpolitisch bereits in einer schwierigen Situation. Wenn sie nun noch als latent rassistisch erscheint, dient dies nicht der Verteidigung ihrer Interessen.
Die Minarettgegner, darunter vor allem Anhänger der SVP und der EDU, werden sagen, die Schweiz müsse sich nicht beim Ausland anbiedern.
Die Schweiz kann nur eingebettet in die Völkergemeinschaft blühen und gedeihen. Die SVP betreibt jedoch mit dieser Plakatierung eine Politik, die nur auf die Optimierung von Stimmen hier zu Lande ausgerichtet ist und den Ruf der Schweiz in der Welt nicht beachtet. Man kann also sagen: Innenpolitisch hilft die Kampagne der SVP, aussenpolitisch behindert sie die Schweiz.
Viele finden auch, man dürfe sich von radikalen Islamisten nicht einschüchtern lassen.
Das stimmt. Aber es gibt auch die grosse Mehrheit der Muslime, die wie die Christen einen Anspruch darauf haben, ihre Religion auszuüben. Die westliche Welt kann nicht Minderheitenschutz und Liberalismus predigen und sie dann selbst vermissen lassen. Dass die SVP die Debatte über das Plakat nun auf die Meinungsfreiheit zuspitzt, ist verständlich. Dieses Argument verwendet sie jedes Mal bei solchen Kampagnen.
Sie sprechen es an: Die SVP hat schon früher umstrittene Abstimmungspropaganda betrieben. Lotet die Volkspartei bewusst Grenzen aus, um viel Aufmerksamkeit zu erhalten?
Seit dem Messerstecherinserat von 1992 ist die Plakatierung der SVP klar auf Provokation angelegt. Damit instrumentalisiert die Partei die Medien. Diese sind so berechenbar wie die Schwerkraft und berichten sofort.
Was sollen die Medien denn in diesem Fall tun? Das Thema einfach totschweigen?
Nein. Die Grundfragen zu einer solchen Politik sind zu stellen. Punkt. Aber es ist absehbar, dass sich die Diskussion um das Plakatierungsverbot hinzieht, und dadurch wird die Aufmerksamkeit wie das Plakat multipliziert. Gerade die Schweiz sollte besonders sensibel für Fragen des religiösen Friedens sein. Immerhin war «unser» 1848 auch ein Religionskrieg.
Ist dieses Plakat schlimmer als andere der SVP, die auch schon zu heftigen Debatten geführt haben? Da gab es zum Beispiel das Sujet mit den schwarzen Schafen.
Dieses Mal ist die Darstellung eindeutig gegen eine spezifische Gruppe gerichtet. Das kann man tatsächlich als Zuspitzung bezeichnen. Das Plakat etwa von 1999 mit dem kriminellen Asylanten, der eine Schweizer Fahne zerreisst, war wegen der Immigranten, die diffamiert wurden, auch problematisch. Doch stellte sich damals die Rassismusfrage nicht mit der gleichen Berechtigung.
Wieso nicht?
Weil lediglich kriminelle Asylanten allgemein diffamiert wurden und keine genau umrissene Gruppe wie jetzt. Das neue Plakat richtet sich explizit gegen Muslime.
Basel-Stadt hat das neue Plakat verboten, St.Gallen erlaubt. Andere Städte warten auf das Gutachten der Eidgenössischen Kommission gegen Rassismus. Was denken Sie, wird das Plakat verboten werden?
Es wird wie immer in der Schweiz eine Patchworklösung geben. Einige Kantone – vor allem in der Innerschweiz – werden die Plakate hängen lassen, andere werden sie verbannen. Das Problem ist, dass die Kampagne so auf jeden Fall durch die Weltpresse gehen wird. In anderen Ländern könnten nur rechtsextreme Splittergruppen nachts und heimlich ähnliche Affichen anbringen.
Wieso sind solche Darstellungen in der Schweiz akzeptierter?
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Fremdenfeindlichkeit und Rassismus in allen Ländern stark diskreditiert. Die Schweiz war davon nicht in gleichem Masse betroffen. Die Schweiz hatte nie ein ethnisches Selbstverständnis. Um eine Rassismusdebatte kam sie damit herum. Sie hat eine lange Tradition einer ethnisch und religiös blinden Fremdenfeindlichkeit, die nun religiös immer weniger blind ist.
Gelingt es dem Plakat, die Ängste vor dem Fremden zu schüren?
Es ist handwerklich ausgezeichnet: Die Botschaft ist simpel und die Bedrohungsinszenierung gekonnt. Der Stil erinnert stark an die Zwischenkriegszeit.
Das Plakat ruft Emotionen hervor. Wie kann man rational darauf reagieren?
Am besten verweist man auf die Emotionen, die es auslöst. Und man müsste aufzeigen, dass die Medienresonanz auf das Plakat zum Medienpopulismus gehört, der den politischen Populismus befördert und der demokratischen Kultur wie dem Ansehen der Schweiz in der Welt schadet. (Berner Zeitung)
Erstellt: 07.10.2009, 08:41 Uhr
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112 Kommentare
Was ist so schlimm an diesem Plakat? Wenn man ein Plakat, welches die Kleidung und Gebäude einer Religion mit einer Staatsflagge der Schweiz zeigt und dies als rassistisch bezeichnet, dann wird die Religion als rassistisch beschrieben. Macht das einen Sinn? Antworten
@Ruth Schwaller: Eine Frau wegen Dinge, die hierzulande zum Alltag gehören, zu steinigen oder zu hängen ist ein bisschen mehr, als ihr zu wenig Lohn zu zahlen oder zur Hausfrau zu degradieren, finden Sie nicht? Die vehasste SVP schafft es, da einen Unterschied auszumachen, das eine schlecht zu finden und das andere zumindest stillschweigend zu tolerieren. Ihnen als Frau ist es jedoch dasselbe ... Antworten
Wieder ein linker Gelehrter, der unsere demokratischen Rechte in Frage stellt bezw. der die Meinungsfreiheit in unserem Lande untergräbt. Langsam wirds peinlich wie sich die Linken für Eingewanderte stark machen und die Anliegen der Einheimischen ignorieren. In ihrer Verblendung merken sie nicht dass sie mit ihrem Verhalten der Initiative zum Durchbruch verhelfen. Gut so! Antworten
Ein Minarett ist ein Gebetsturm der zu einer Moschee gehört. Diese sind ebenso wenig verboten wie Seminarräume von Scientology. Der Islam ist eine importierte Religion, wie das Christentum und alle anderen Religionen. Die Schweiz hat keine Religion hervorgebracht, wir wärmen nur auf, was andernorts vorgekocht wurde. Aber wir bestimmen was wir wollen - und was was nicht. Unsere Freiheit = Religion! Antworten
Längst hat das schleichende Appeasement auch bei uns die Konfliktaustragung abgelöst (Rassismus/Nazi/Brauner Sumpf-Vorwurf). Die sich europaweit ausbreitenden Religionsprobleme (inkl. Minarettdiskussion etc.) haben nun auch die Schweiz erreicht. In einigen wenigen Generationen wird es wahrscheinlich nicht mehr notwendig sein solche Kommentare schreiben zu können. Also weiterhin Kopf einziehen. Antworten
@J. Kunz: "Ein Muslime braucht zur Ausübung seiner Religion keine Minarette. Uns wird vorgeschrieben welche Dachziegel erlaubt sind und die bauen Minarette ??". Ja, in der CH läuft noch viel absurdes, und die christliche Glaubensausübung bräuchte auch keine Türme. Minarette ( wieviele??? ) könnten doch noch eine architektonische Bereicherung sein. Fabrikkamine sehen dagegen scheusslich aus. Antworten
Solange noch jedes Jahr zehntausende Deutsche in die Schweiz einwandern, geniesst die Schweiz scheinbar nach aussen hin noch eine guten Ruf. Unsere Kultur- und linke Politelite sollte endlich aufhören, sich um den Ruf der Schweiz im Ausland zu sorgen, und sich lieber um das Befinden der Schweizer Bevölkerung kümmern. Wir müssen nicht geliebt werden, um unsere Qualitätsprodukte zu verkaufen. Antworten
@ Bissegger - so man könnte die Minarette zur Standordbestimmung der Muslime einsetzten.... :).. Fakt ist jedoch, wenn man die Minarette zulässt (Gebetssprüche sind das nächste !) müsste man auch buddistische Tempel, etc bewilligen. Ein Muslime braucht zur Ausübung seiner Religion keine Minarette. Uns wird vorgeschrieben welche Dachziegel erlaubt sind und die bauen Minarette ?? Antworten
@Josef Kunz: Nein, das haben Sie ganz falsch verstanden. Es wird doch wieder ein Bedrohungszenario, ausgehend von den Minaretten, an die Wand gemalt, das ist "Rattenfängerei", weil Ängste schürend, die Schweiz würde ob der Türme islamisiert. Würden einst 10 oder 500 Minarette gebaut? Wenn gar keine gebaut werden dürfen, sind die Leute ja trotzdem noch da, nur wüsste man nicht so genau wo? Antworten
Wenn das Plakat nicht von der SVP wäre, hätte man es schon lange verboten und die Urheber zur Rechenschaft gezogen. Typisch Schweiz! Über Ex-Nazideutschland Witze machen, aber niemals vor der eigenen Haustür kehren. Zeit sich zu schämen Leute! Da wundern sich Eidgenossen, warum die Schweiz Probleme mit dem Ausland hat. Wein predigen und Wasser trinken! Gute Idee! Antworten
In Frankreich weigert sich ein muslimisches Fussballteam gegen ein schwules Fussballteam zu spielen, weil das nicht ihrer Religion entspricht. So gelesen heute in 20Min. Genau wegen dieser Intoleranz und dem vorschieben des Glaubens habe ich so meine Mühe. Auch mit anderen, extremen Glaubensrichtungen die es blendend verstehen uns unsere Religionsfreiheit unter die Nase zu reiben. Antworten
Der 'Soziologe' liegt falsch: Einerseits behauptet er, dass das Plakat weltweit Karriere mache, wie jenes der FPÖ in Öesterreich. Anderseits behauptet er, dass ausser in der Schweiz, das Plakat auf der ganzen Welt verboten würde und nur nachts und heimlich aufgehängt werden könnte. Seit wann gehört Öesterreich zur Schweiz und hat das FPÖ Plakat weltweit Karriere gemacht? Ziemlicher Unsinn. Antworten
Die Frage muss hier doch gestellt werden : Wie Tolarant muss und darf man gegenüber einer absolut intoleranten Religion sein ( Sprich Schwulenrechte , Vermählung Christen Moslems , Frauenrechte , Meinungsfreiheit Sprich Karikaturen etc ... ) . Das Plakat kann gar nichts rassistisch sein - denn Moslems als solche sind im Grunde ja keine Rasse sondern eine Religionsgemeinschaft . Antworten
Das Plakat ist nicht rassistisch! Es ist provokativ! Seit wann ist provozieren verboten? Falls sich jemand daran stört soll er wegschauen. Sonst werde ich künftig alle dominant grossen Plakate mit Bibelsprüchen der komischen Pfingstgemeinde als Provokation beurteilen und gerichtlich dagegen vorgehen! Toleranz heisst vorallem anders denkende zu respektieren. Dazu zählt auch das Initiativkomitee. Antworten
In Luzern forden die Muslime jetzt, dass sie Staatlich anerkannt werden, dass heisst eine Kirchensteuer oder wie nennt man das bei dem Islam eine Islamsteuer. Somit werden wir unsere Islamisierung weitgehend auch noch selber berappen. Typisch Schweiz - blöder kann man wohl nicht sein. Lassen wir doch diese Minarette zu, wenn es schlimm wird -- wieder abreissen. In 30 Jahren wissen wir mehr. Antworten
Was soll genau verboten werden? Türme mit Aussichtsplattform oben drumherum? Oder sind auch Nicht-Türme davon betroffen? Geht es ums optische? Oder um das Rufen des Muhezzins? Oder sind unabhängig vom Aussehen alle Türme betroffen, die von einer muslimischen Glaubensgemeinschaft genutzt werden? WAS genau ist ein Minarett? Antworten
Als Schweizer Muslim bin ich sehr erfreut zu sehen, dass die Mehrheit der Schweizer dieses provozierende Plakat ablehnt. Ich bin aber etwas besorgt, dass nur der schlechte Eindruck ins Ausland vordringt. Wie so oft in den Medien ist es leichter das Negative zu verbreiten als das Positive. Antworten
@Pierre Favre. also gehören Sie zu den Leuten, welche andere Nationen pauschal in "Töpfe" wirft? Das ist doch Unsinn. Wenn Sie für sich differenzietes Denken beanspruchen, müssen Sie das auch Ausländern zugestehen. Sonst sind sie reassistisch im besten Sinne des Wortes. Wiedersprechen Sie, aber mit sachlichen Argumenten, nicht Annahmen. Antworten
Prof Imhof sagt: "Das neue Plakat richtet sich explizit gegen Muslime". Das ist die halbe Wahrheit. Die Initiative SELBST richtet sich gegen einen Islam, der sich in der Schweizer Oeffentlichkeit breit macht. Die Initiative selbst ist demokratisch zustande gekommen und legal. Das Plakat drückt das Anliegen der Initiative aus, nicht mehr und nicht weniger. Heikel ist, wenn schon, die Initiative. Antworten
Ich finde diese Art für das verbot von Minaretten zu werben ebenfalls polemisch, übertrieben und Aggressiv ..eben typisch für die SVP.Jedoch frage ich mich warum man hier in der Schweiz in jede Kirche gehen kann egal ob Christ oder Muslime!Jedoch als nicht Muslime bleiben dir die Türen für die Minaretten verschlossen!Dort haben wir nichts zu suchen! Warum?darf ich nicht mithören ?Glaubensfreiheit? Antworten
"Volksverhetzung" ist wohl etwas, was es nur in der Phantasie der Linken gibt. Wenn Plakate zensuriert werden, so verlagert sich die Diskussion an die Stammtische. Es ist ja so bequem, unter dem Vorwand von "Anstand", "Respekt" usw. andere Meinungen zu zensurieren. Aber von linken Soziologen ist keine andere Idee von Meinungsfreiheit zu erwarten. Antworten
Herr Imhof übersieht, dass Muslime ihre Religion im Unterschied zu Christen in islamischen Staaten ohne jede Behinderung ausüben können. Das Minarett ist im von Allah inspirierten Koran nirgends erwähnt und für die Pflege eines gewaltfreien Islam auch absolut nicht erforderlich. Hingegen ist es als Landmarke osmanischer Weltherrschaft als islamistisch-aggressiv zu werten. Antworten
Die Kommision gegen Rassismus ist eine politisch parteiische Einrichtung und gehört abgeschaft. Dass diese Kommision die Plakate noch beurteilen kann und so indirekt sie Initiative bekämpfen kann ist total Verlogen. Man sollte sich daran erinnern, dass das Bundesgericht die Initiative für zulässig erklärte. Antworten
Auch hier die Sachlichkeit bleibt auf der Strecke. Islamische Staaten lassen auch keine anderen religiösen Stätten zu, sprich z.B. katholische Kirchen, ergo gleiches Recht für alle. Andererseits wenn behauptet wird in Moscheen werde politisch gehetzt, was teilweise stimmt, was kann das Minarett (Kirchturm) dafür? Die Hetzerei passiert auch ohne Minarett. Sachlichkeit in der Diskussion wäre toll. Antworten
Wieviele Minarette würden denn dereinst in der ganzen Schweiz an welchen Orten stehen? Vom Minarett selbst kann ja wohl kaum eine herbeigedachte und geredete Gefahr ausgehen. Also, muss das Minarett nach Rattenfängerart dazu benutzt werden, um Wählerstimmen zu mobilisieren? Stelle mir vor, das islamische Volk möchte auch friedlich leben, welches von der "herrschenden Klasse" unterdrückt wird. Antworten
NEIN zur initiative, aber JA zum plakat. es richtet sich gegen extremisten - wieso sollte ich damit ein problem haben? - und dann: sind die Schweizer rassistisch? nein! es ist hier in dem bereich nicht besser oder schlechter als anderswo, also macht euch keine sorgen. Unterschied: in der schweiz stimmen die bürger über alles ab, anderswo nicht. Antworten
@ Strässle - Minarette haben mit Religion nichts zu tun. Ansonsten zeigen Sie mir bitte schön wo im Koran vom Minarett als Notwendigkeit zum Glauben an Allah gesprochen wird. Die Minarettsinitiative hat rein gar nichts mit Religionsfreiheit zu tun. Zudem herrscht in den meisten Muslimischen Ländern dieser Welt KEINE Religionsfreiheit. Eine Meinung eines Gegners hätte ich dazu gerne ! Antworten
Die Initiative kann man ja ablehnen, aber: Wie würden Sie ein Plakat gegen Minarette gestalten? Mit Kreuzen und Kirchtürmen? Mit opulenten Servierfrauen vom Oktoberfest? Bisher hat noch keiner sagen können, was denn an den Plakaten (!) rein sachlich gesehen rassistisch ist. Das wird einfach unterstellt. Sachargumente wären wirksamer als ein falsch begründeter Aufschrei wegen des Plakates. Antworten
@Daniel Wegmüller - Nein natürlich werden in Ägypten die Kopten nicht diskriminiert, dass man bspw. alle ihre Schweine getötet hat, hatte sicher nur mit der Schweinegrippe und nichts mit Religion zu tun - dafür ersäuft Kairo jetzt im Müll - selber schuld. Oder der EU Kanidat Türkei anfangs 20 Jh. 20% Christen jetzt 0.2%, wo sind die alle hin? Wurden wohl vor lauter Islamischer Toleranz ausgerotte Antworten
@ Daniel Wegmüller: Ihren Aussagen entnehme ich, dass Sie nebst Strandurlaub in Sharm el Sheik nicht viel von Ägypten wissen. In Ägypten hat man sehr wohl ein Problem mit Kirchen und die koptische (christliche) Minderheit wird sehr wohl seit Jahren verfolgt und ausgegrenzt. Anstatt schnorcheln in Sharm el Sheik, empfehle ich mal etwas Lektüre über Ägypten... Antworten
Die Schweiz kritisiert - zu Recht - andere Länder wegen Einschränkungen der Meinungs- und Pressefreiheit. Gleichzeitig gibt es aber in der Schweiz immer mehr solche Einschränkungen. Die Meinungs- und Pressefreiheit ist das höchste Gut der Demokratie. Jede Einschränkung sollte daher äusserst restriktiv gehandhabt werden. Mit diesem Verbot hat man aus meiner Sicht jegliche Grenze überschritten. Antworten
Die Initiative ist falsch formuliert. Ich könnte JA sagen wenn sie sich auf Türme aller Sakralbauten beziehen würde, inklusive die bestehenden. Denn nur wenn die auch Kirchturme eingerissen werden ist die Gleichbehandlung gewährleistet. Den Religion ist im Kern immer totalitär und sollte nicht mit Extrawürsten gefüttert werden. Religionsfreiheit muss heissen Freiheit vor der Religion. Antworten
Daniel Wegmüller. ich würde die Situation der kopischen Christen in Aegypten nicht als "gutes" Beispiel der moslemischen Toleranz gegenüber Christen nehmen. Wenn man sich nämlich ein wenig mit der Sache beschäftigt und sich informiert könnten Sie sich mit dieser Aussage mächtig ins Knie schiessen. Antworten
Einfach zur Klärung: Erdogan hat nie das Wort vom Minarett als Bajonett gegen Israel in den Mund genommen. Er hat, vor seiner Zeit als Staatspräsident, in einer Rede ein Gedicht zitiert, in dem dieser Satz vorkommt. Er wurde dafür verurteilt und sass dafür im Gefängnis. Der Urheber des genannten Gedichts war Ziya Gökalp, gest. 1924, einer der Mitbegründer der modernen Türkei. Antworten
Genial! Und wer hat's (Verbot) erfunden? Die SVP? Besser kann man Marketing gar nicht mehr betreiben, man muss die dummen Gutmenschen nur richtig instrumentalisieren für die eigenen Zwecke! Perfekt, einfach genial, die SVP. 65% befürworten KEIN Verbot gemäss Umfrage von 20Min, alle können sich jetzt als Opfer der Unterdrückung fühlen und JA stimmen. Super genial. Antworten
Diese negativen Botschaften und Plakate auf dem Hintergrund einer Schweizerfahne, wie sie seit Jahren von der SVP gestaltet werden, verschandeln und verhunzen unsere Schweizerflagge. Unser Schweizerkreuz wird dadurch zu einem negativen Symbol gemacht, und es erzielt damit eine ähnliche abstoßende Wirkung wie ein Hakenkreuz. Dieser Imageschaden könnte für unsere Wirtschaft verheerend werden. Auch das Rote Kreuz wird in Gefahr gebracht. Die SVP macht ja „ALLES“ für die Schweiz. Antworten
Das Abendland der Neuzeit hat seine christlichen Wurzeln weitgehend selbst verlegnet. Nun rollt der Islam wieder heran, wie eigentlich immer schon. Diesem Islam, der auch eine politische Eroberungsinstitution ist, hat ein vermeintlich tolerantes und sich "aufgeklärt" rühmendes Europa nichts entgegenzusetzen.Die "Aufgeklärten" brauchen Aufklärung ihrer Wahrnehmung und Kenntnis vom Islam. Antworten
Das Interview ist tendenziös. 1. Es geht nicht um ein "SVP-Plakat". Die Partei SVP beteiligt sich finanziell nicht an der Plakatkampagne. 2. Es geht nicht um Religionsfreiheit. Moslems sollen und dürfen in der Schweiz nach wie vor ihre Religion ausüben und Moscheen bauen. Nur die Türme, die Minarette, die mit der Religion als solches nichts zu tun haben sollen mit der Initiative verboten werden. Antworten
Jetzt gibt es noch rötere Köpfe,wenn sich der Soziologe Herr Imhof auch noch in den Vordergrund schiebt.Herr Imhof lassen Sie doch dem Bürger die freie Meinung und schreiben Sie ein Buch statt hier die SVP einmal mehr zu kritisieren und an die Wand zu stellen.Wer weiss,vielleicht werden dann in Zukunft einmal Eidgenossen an die Wand gestellt!! Antworten
Anscheinend haben über 40% der Schweizer eine stark rechtsgerichtete und tendenziell rassistische Grundhaltung. Das schockiert mich doch einigermassen. Es beginnt bei der ständigen Immigranten-Diskussion, geht weiter über Appenzeller Jodelvereine die vom "Jugopack" singen und endet mit den niederträchtigen SVP-Plakaten. Wehret den Anfängen kann ich da nur sagen! Antworten
Komisch, dass das Plakat der Freidenker voerboten wird, nicht aber das SVP (z.B. in Zug)! Wenn SVP und EDU konsequent wären, würden sie auf die Verwendung der arabischen Zahlen verzichten und stattdessen die römischen Zahlen verwenden. Auch finde ich unsere Kirchtürme der kath. Kirchen schändlich, da sie ein römisches Folterinstrument zur Schau stellen; der ref. Hahn ist als Symbol gut gewählt. Antworten
@Daniel Wegmüller: Das ist genau das Problem an der ganzen Diskussion. Die meisten der Befürworter haben weder eine Ahnung vom Islam noch waren sie je in einem islamischen Land. Die ganze Diskussion beruht auf Un- und Halbwissen, kombiniert mit der diffusen Angstmacherei der SVP, die das gezielt ausnutzt. Die Initiative und das Plakat sind ein Witz. Antworten
Ich bin als Muslim in Jordanien geboren und lebe seit mehreren Jahren getrennt von meiner Familie und Freunden. Ich musste mein Land fluchartig und unter Lebensgefahr verlassen. Ich wurde und werde noch immer, auch von sog. gemässigten Muslimen, mit dem Tode bedroht. Der einzige Grund? Ich verliess den Islam und wurde Christ! In der CH habe ich viele Neue, liebe und tolerant Feunde gefunden. Antworten
Frau Weber, waren Sie schon einmal in einem islamischen Land? In Sharm el Sheik steht eine Kirche mit Türmen und Kreuzen drauf einträchtig neben einer Moschee mit Minaretten. Damit hat dort niemand ein Problem. Auch die koptische (christliche) Minderheit im Land wird weder verfolgt noch gemeuchelt. Es scheint, dass der geistige Horizont eines SVP-Schweizers am eigenen Gartenzaun aufhört. Schade! Antworten
Ich würde lieber über die Sache als über das Plakat diskutieren. Verbote haben noch selten etwas gebracht - höchstens das Gegenteil bewirkt. Als Liberaler habe ich nichts gegen Minarette per se - was dort aber abläuft (Religionszwang, Frauenunterdrückung, Extremismus usw.) - dies darf und muss der Staat zum eigenen Schutz überwachen. Und gegebenenfalls scharfe Konsequenzen ziehen. Antworten
Zu einer Demokratie gehört das freie Diskutieren, also auch über Minarette. Dieses Plakat geht zu weit, weil es Minarette als Raketen darstellt. Wie wärs, wenn auf jedem blauen "christlichen" Plakat vom "christlichen Prunk" oder ein paar knackigen Jungs abgebildet würden? Dann würden genau jene die jetzt alles normal finden, Sturm laufen. Vermischen wir also nicht das eine mit dem anderen. Antworten
@ Tom Hirz: Ja, Toleranz! Denn diese ist in der Bibel verankert. Und daher müssen wir damit anfangen, nur so kann Entwicklung auch bei Anderen stattfinden. Gegen Beschneidungen gibt es das Strafrecht, gegen übergrosse und/oder unattraktive Gebäude das Baurecht und Meinungsfreiheit gilt nur für Meinungen, die keine Hetze sind. Das sind unsere Regeln, die sollten wir auch auf uns selbst anwenden Antworten
Plumpe Stimmungsmache hat mit Meinungsfreiheit gar nichts zu tun und politischer Anstand kann in einer Demokratie nicht fakultativ sein. Er darf durchaus verordnet werden. Es ist überfällig, dass den Werbehooligans aus dem SVP Dunstkreis Einhalt geboten wird Antworten
Hr Imhof, Sie müssen wissen, dass sehr viele Muslime dieses Plakat mögen und gerne in der Schweiz leben, da sie hier einen moderaten Islam leben dürfen! Ohne Kopftuchzwang, ohne Gebetszwang und das ist dann der erste Schritt für diese Religion, sich selbst zu erneuern. Antworten
@Kevin Furrer: Können sie mir die Stelle nennen, an der gegen Juden etc gehetzt wird? Ich nehme mal an, dass sie den Koran selbst gelesen haben? Ansonsten einfach nichts schreiben! Die zunehmende Islamisierung der Welt (mit sehr aggresiven Methoden) ist sehr bedenklich. Leider sind solche Plakate nur Wasser auf die Mühlen der radikalen Muslimen und schaden den gemässigten Kräften. Antworten
Frau Vonarburg im Tagi hat einen guten Kommentar geschrieben. Wer wirklich den Sinn und Geist unserer liberalen Verfassung verstanden hat, muss solche Plakätli tolerieren. Bei Initiativen, die immer ein Problem thematisieren und weit übers Ziel hinausschiessen, ist die Dialektik wichtig. Abstimmungsergebnis: Abgelehnt. Unnötig. Nicht liberal. Gruss lu Antworten
Wenn wir jetzt aus lauter Angst vor Terror nicht unsere Meinung äussern dürfen wird es langsam gefährlich. Was glauben sie, wie die gläubigen Islamisten in der Schweiz auf eventuelle Drohungen der Radikalen reagieren werden, wenn sie nicht ihre Ziele unterstützen. Antworten
"werden die demokratischen Länder in der Tradition der Aufklärung irritiert sein." - ach, Aufklärung steht heutzutage für Meinungsdiktat und unterdrückung unliebsamer Meinungen, war das nicht der eigentliche Auslöser der Aufklärung? Und die Islamischen Länder sind ja Musterbeispiele für Toleranz, Demokratie, Religionsfreiheit und Rechtsstaatlichkeit, die können uns schon noch was beibringen. Antworten
Warum müssen wir eigentlich uns immer drum scheren, was das Ausland über uns denkt? Ein wenig Rückgrat dürfte der Schweiz sicher nicht schaden. Glaubt Herr Imhof wirklich das die amerikanischen Parteien sich bei jedem Vorstoss überlegen, was für Folgen diese im Ausland haben? Das wäre doch gelacht. Ausserdem sollten wir die Samthandschuhe ablegen, vor allem bei Themen, die den Islam betreffen. Antworten
Ein Minarett ist nicht für alle Muslime ein Machtsymbol, wie ein Kirchturm nicht für alle Christen ein Machtsymbol ist. Auch unsere Nonnen und alten Bäuerinnen tragen ein Kopftuch! Die Botschaften des Koran sind nicht alle aggressiv. Es hat aggressive drin, wie in der Bibel auch. Religiöser Extremismus ist ungesund, politischer Extremismus aber auch. Deshalb wehre ich mich gegen dieses Plakat. Antworten
Das Abstimmungsplakat wird sicher bei den selbstgefälligen, pseudodemokratischen Regierungen, die wenig Sensibilität für die eigenen Völker zeigen, Stillschweigen auslösen. Dass auch sie auf einer unterschwelligen Zeitbombe sitzen, bemerken sie ganz sicher erst, wenn es zu spät ist. Die normalen Bürger, der längst genug haben, werden aber Sympathien für die Schweiz empfinden, da bin ich sicher Antworten
Wer von Ihnen hat eigentlich mit einem Muslim über das Minarett oder die Religion gesprochen um sich eine eigene Meinung zu bilden? Wie wollen wir unsere Werte in Zukunft weitergeben? Mit Verboten und Propagandaplakaten? Wir haben die Schweiz die wir verdienen - ein engstirniges, rückwärtsgerichtetes, kleinbürgerliches Völklein das seine Tradition verliert, weil es sich nicht öffnen will. Antworten
Interessant - während die Christen in der ganzen Welt auf ihr Recht pochen, Kirchen aufzustellen und Einheimische zu bekehren, hängen wir hier Plakate auf, die kaum mehr von jenen zu unterscheiden sind, die vor dem 2. Weltkrieg in anderen Ländern aufgehängt wurden - und finden's gut! Ich dachte, um die Schweiz stünde es besser. Antworten
@Weber: a) Mädchenbeschneidung ist vor allem im christlichen Äthiopien anzutreffen, b) ja, ich darf z.B. in Saudi Arabien keine Kirche bauen, aber kann den ein so totalitäres Land wie Saudi Arabien der freien Schweiz als Vorbild dienen? Müsste das nicht umgekehrt sein? Sich am schlechtesten zu orientieren war noch nie eine Lösung + Toleranz muss immer bei sich selbst beginnen. Antworten
Ich frage mich, ob dieses Verbot etwas mit der Angst zu tun hat, oder kommt hier unser schlechtes Gewissen zum Vorschein, weil wir ja zu trägge sind, unser Christentum zu leben? Würden wir wieder vermehrt das Letztere wählen, kann ich mir vorstellen, dass ein solches Plakat nie aufgehängt werden müsste. Diese Frage würde sich einfach nicht stellen..! Antworten
Die SVP bringt es wieder einmal auf den Punkt. Wir Leben hier in der Schweiz nach Christlichen Grundsätzen. Fremde die hier Leben wollen müssen dies akzeptieren. Ich möchte mal sehen, was passiert in einem Muslimischen Land, wenn man eine Kirche mit Kreuz Bauen will..... Antworten
Religionsfreiheit ist kein Handelsgut, wenn Muslime in ihren Ländern etwas verbieten, sollten wir es bei uns im Gegenzug nicht analog machen. Keine Kirchen in Saudi Arabien, also gibt es keine Minarette in der Schweiz. Wollen wir uns wirklich auf die gleiche Stuffe stellen wie diese untoleranten Staaten? Antworten
Die Initiative mit ihrem gegen Moslems gerichteten Anliegen verstösst gegen die BV. Wieso sich das Parlament nicht gegen ein verfassungswidriges Anliegen gestellt hat, weiss ich nicht. Wie auch immer. Wenn die Initiative offiziell ok ist, dann ist auch das Plakat ok. Eine rassistische Idee darf mit einem rassistischen Plakat beworben werden. Das hätten die Politker vorher bedenken sollen. Zu spät. Antworten
Es kann durchaus sein, dass beim Aufhängen der Plakate gewisse islam. Gruppierungen im Ausland das tun werden was sie immer tun: Sie stampfen auf den Boden und schreien ganz laut. Wie die Kinder vor der Kasse im Einkaufszentrum. Und hier gibt es ängstliche und/oder 'aufgeklärte und weltoffene' Leute die das tun was sie immer tun: "Seht ihr, wir haben es gewusst. So was darf man nicht!". Plakat JA! Antworten
Stellen Sie sich vor, auf einem Abstimmungsplakat in Saudi-Arabien (wenn es denn dort Demokratie gäbe...!) würde eine schwarze Kirche auf der Saudi-Flagge abgebildet. Würde sich ein gläubiger Moslem darüber ereifern, dass Christen damit diskriminiert werden? Im Gegenteil, man würde sich darüber empören, dass die Flagge des Propheten mit einer Kirche der Ungläubigen besudelt wird... Antworten
Natürlich trifft es zu, dass durch ein Minarettverbot Verschleierungs- und Heiratszwang, Genitalverstümmelung, Hasspredigten, Ehrenmord-Mentalität u.a. nicht verhindert werden. Aber es wird endlich ein Zeichen gesetzt, dass das Volk genug davon hat, dass uns die Regierung alle diese real existierenden Probleme nur kleinredet. Nur ein mutiges Ja zur Initiative setzt Dampf auf. Antworten
Man kann über das Plakat geteilter Meinung sein, aber dass man eine legale Meinungsäusserung von politischen oder religiösen Gruppierungen verhindern will finde ich persönlich der absolute Hammer und nicht das Plakat als solches. Wo soll das hinführen, wenn in unserem Land der globale Mainstream wichtiger sein wird als unsere eigene Kultur ?? Schreiben Sie doch mal über so ein Thema, Herr Imhof. Antworten
Kurt Imhof war mir anhin als weltoffen bekannt. Nun begibt er sich in die Kategorie der selbsternannten Hüter der Moral und schliesst sich der Gesellschaft um Georg Kreis an. Seit wann ist denn die SVP die Schweiz? Wird mit einem Verbot des Plakats nicht einer weiteren Tabuisierung des Religionsproblems Vorschub geleistet? Wollen ein paar Intelektuelle und Politiker dem Volk sagen, was gut ist? Antworten
Wenn Religionen, anders denkende verletzt, verhöhnt oder beleidigt werden, hört die Meinungsfreiheit auf. Die Schweiz tut gut daran, sich gegen solche Kampanien zu wehren, wenn sie nicht immer mehr ins Abseits driften will. Ich möchte von der SVP nur einmal einen konstruktiven Beitrag, etwas positives sehen. Aber leider sind jene Leute im Mittelalter stecken geblieben. Antworten
Imageschaden im Ausland hat nichts mit Rassismus zu tun. Das Plakat bildet Minarette in der Schweiz ab und zeigt eine muslimische Frau in der Burka. Wer sich daran stört, sollte die Initiative annehmen, wen es erfreut, dass der Islam in der Schweiz seinen Machtanspruch demonstrieren darf, lehnt die Initiative ab. So läuft unsere Demokratie - wenn sie nicht wie in Basel durch Zensur behindert wird. Antworten
Die Linke hat nichts gelernt... Mirjam Comtesse als Interviewerin und der weltlich abgehobene Kurt Imhof haben den Anti-SVP-Reflex schon so verinnerlicht, dass eine sachbezogene und innhaltliche Reaktion auf SVP-Aktionen nicht mehr möglich scheint. Es wird wieder einmal über subjektive emotionale Befindlichkeiten der Beteiligten philosophiert, genau das interessiert die Menschen beim Thema Islam. Antworten
Schon wieder steht einer der es angeblich wissen muss an der Front. Herrlich, bei uns in der Schweiz stehen täglich neue Selbstbeweihräucherer auf die meinen sie müssten zu allem ihren Senf auch noch beigeben. Offensichtlich hat Kurt Imhof noch immer nicht begriffen, dass die Schweiz im Abseits steht...soll sie denn immer mit dem Strom schwimmen? nur tote Fische schwimmen mit dem Strom! Antworten
Was ist an dem Plakat nicht in Ordnung? Es zeigt nichts verwerfliches. Man sieht das Schweizerkreuz, Minarette und eine Frau mit Burka. Die Linken veranstalten wieder das gleiche Theater wie beim Schäfchen-Plakat. Sieht nach Anti-SVP-PR-Kampagne mit Beteiligung der Printmedien aus. Die Argumentation von Kurt Imhof ist weit hergeholt, konstruiert und überzeugt nicht! Antworten
@Herr Keller: Doch, natürlich wird die ganze Schweiz im Ausland in einen Topf geworfen. Das ist Realität, welche nicht ignoriert werden sollte. @Frau Weber: Sagen Sie mal, wie kommen Sie auf den Zusammenhang zwischen sog. "Islam-Türmen" und Mädchenbeschneidungen? Wären wir im Mittelalter wüssten Sie wahrscheinlich auch, wer die Brunnen vergiftet, oder nicht? Antworten
Es ist unglaublich was in der Schweiz zur Zeit abgeht. Die Meinungsfreiheit wird mit Füssen getreten. Die Darstellung der Unterdrückung der Frau wird als rassistisch bezeichnet. Minarette auf einer Schweizer Fahne werden als Raketen bezeichnet. Während die Schweizer Regierung den Ruf der Schweiz zerstört, wird ein Abstimmungsplakat, welches nur Tatsachen aufzeigt als rufschädigend dargestellt. Antworten
@Richard: Es ist mehr als eine Frage der Kultur als der Religion zu wissen, dass in keiner Kirche täglich zur Messe "gebimbelt" wird; überdies werden in allen reformierten Kirchen Gottesdienste gehalten und keine Messen. Leider wird allgemein zu wenig betont, dass zwischen dem nach-aufklärerischen Christentum und dem politisch-religiösen Islam ein grosser Unterschied besteht: der säkulare Status. Antworten
Hr. ?mhof die Muslime haben bereits diverse Moscheen in der Schweiz bauen können .Wesshalb benötigen Sie ein Minarett , dass im Koran nie erwaehnt wurde ? Das Minarett wurde ursprünglich als Wegweiser für die Karawanen gebaut , danach von Fanatiker als Kriegssymbol übernommen . Selbst Erdogan hat kürzlich in einer Rede gegen ?srael das Minarett als Waffe in den Mund genommen . Was sagen Sie dazu ? Antworten
Sehr geehrter Her Imhof, Dieses Plakat betrifft nicht die Muslimischen Bürger, also die Mehrheit der Muslime unter uns. Hier geht es um das Machtsymbol Minarett. Darüber stimmen wir im November ab. Die Errichtung von Moscheen und ihre Glaubensausübung ist für unsere muslimischen Freunde unter uns gewährt. Somit ist der Religionsfreiheit Genüge getan. Was wollen Sie verbieten, die Meinungsbildung. Antworten
Es ist doch spannend gerade am Beispiel St. Gallen, letztes Jahr wurde ein Plakat der Freidenker - Frei geboren, Religionsfrei verboten, ein Fremdenfeindliches Plakat aber wie das SVP Plakat lassen sie zu. Ob diese Menschen wohl nicht nur auf einem Auge, sondern auf beiden Blind sind. Antworten
Minarette sind Machtsymbole, Raketen sind Machtsymbole und die Burka ist ein Machtsymbol. Genau diejenigen, die in der islamischen Welt zu diesen Machtsymbolen greifen sind eine Gefahr für den Dialog zwischen den Religionen und für unsere Demokratien! Fragen sie mal einen radikalen Muslimen was er macht , wenn eine Muslimin aus freiem Willen zu einer anderen Religion konvertieren will. Toleranz??? Antworten
Das Plakat zeigt nur auf, was auf die Schweiz zukommt. Es wird mehr Minarette geben und die Verschleierung der Frauen wird zunehmen. Weshalb das rassistisch sein sollte, ist mir unklar. Vielmehr sind die Botschaften des Islams rassistisch. Im Koran wird gegen Juden, Christen und Andersgläubige gehetzt vergleichbar wie dies Hitler in seinem Buch mein Kampf tut. Antworten
Die CH braucht im Ausland kein Image als kuschelweiches harmonisches Heidiland sondern als robuste Demokratie wo immer wieder brisante radikale und manchmal auch absurde Ideen von einer breiten Oeffentlichkeit diskutiert werden dürfen. Ob GSoA, Drogenlegaliserung, oder nun Minarette. Ganz im Gegensatz zu den anderen Staaten, wo diese Debatte nur den Eliten vorbehalten ist. Das ist Demokratie!!! Antworten
Möglichst viel verbieten und sich immer schön vor dem Ausland ins Hemd machen - das ist typisch für die Schweiz. Ich persönlich finde zwar, dass die Initiative abgelehnt gehört, aber den Gegner mittels Plakatverbot mundtot zu machen ist doch eher der totalitär-sozialistische DDR-Stil, der hier bei uns immer mehr spürbar wird. Das Plakat zeigt eine verschleierte Frau und Minarette, na und? Antworten
Das Plakat ist fragwürdig und ruft falsche Emotionen hervor. Es wäre schön, wenn die Diskussion sachlich stattfinden würde... Es fragt sich zum Beispiel, ob sich die islamische Gemeinschaft für eine Kirche in ihrer Heimat einsetzen würde. Toleranz auf beiden Seiten. Antworten
Die Zensur ist ein gefährliches Instrument, weil es die BürgerInnen für unmündig hält, sich kritisch mit Sachverhalten auseinanderzusetzen. Das SVP- Plakat ist meiner Meinung nach nicht rassistisch. Es ist einfach ein Propaganda-Plakat. Dass es soviel Medienwirbel auslöst, ist mir nicht verständlich. Statt über die Sache, wird jetzt leider über das Plakat diskutiert. Schade. Antworten
So gut wie jedes Dorf in der Schweiz wird von einem Kirchenturm überragt, der uns täglich mit ohrenbetäubendem Glockengebimbel daran erinnert, dass wir brav die Messe besuchen sollen. Angesichts dieser übermässig aufdringlichen Präsenz der christlichen Kampfbekehrer, frage ich mich ernsthaft wie einem ein paar Minarette überhaupt noch auffallen können? Antworten
Die Schweiz ist ein Land, welches sich grundsätzlich zu christlichen Grundwerten bekennt. Dazu gehört für mich etwa, andere Religionsgemeinschaften zu akzeptieren - jeder soll seine Religion leben können ohne gegenseitige "Missioniererei". Solange aber der Islam von Extremisten missbraucht wird, bleibt das Minarett in den Augen vieler Schweizer ein "aggressives" Symbol eines Machtanspruchs. Antworten
Das Plakatierungsverbot für dieses grausliche Ding ist verständlich - hat aber nichts zu tun mit dem Problem an sich: Wer Toleranz fodert, muss sich darüber im Klaren sein, dass "weltweite Islamisierung" ein "Programm" des Islam ist; wir hier sind nach wie vor "Ungläubige" ("Ungläubige"!) - das ist unakzeptabel und eine hoffnungslose Grundlage für ein harmonisches Zusammenleben. Antworten
Es ist eigentlich nicht einzusehen, warum ein Plakat gleich das ganze Volk diskreditieren soll. So dumm ist man doch im Ausland auch wieder nicht. Wenn Hr. Imhof differenziert denken kann, warum soll das Ausländern nicht auch möglich sein. Ich jedenfalls werfe auch nicht gleich alle Amerikaner, Briten, Franzosen und Deutschen ins Lager der Rassisten, nur weil es dort nachweislich Rassismus gibt. Antworten
Das Plakat ist gut-klar und enspricht der Wahrheit.Herr Imhof versuchen Sie mal im Ausland eine christl.Kirche mit Turm und Hahn aufzustellen-sie werden eingesperrt und wenn Sie mit dem Leben davon kommen haben Sie Glück.Wenn das CH-Volk KEINE Islam-Türme will, keine Frauen in Kopftücher gehüllt, keine Beschneidungen der Mädchen ist das unser eigenes und alleiniges Recht und MUSS akzeptiert werden Antworten
Es gilt die Meinungsfreiheit, obwohl ich das Sujet auch fragwürdig finde, denke ich es wäre falsch, das Plakat zu verbieten. Die Leute, die es verbieten wollen, tun das primär aus politischem Kalkül. Ein aufgeklärter Muslim versteht, dass es sich um einen Abstimmungskampf handelt und dabei um eine Position einer Partei. Ein Rückschluss auf eine rassistische Schweiz ist unlauter. Antworten




Gaby Haas
@ Ruth Schwaller. Der Vergleich ist eine Frechheit! In gewissen islamischen Ländern sind Frauen einfach Dinge, die Mann besitzt, schlägt und umbringt wenn es beliebt... Antworten