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«Das ist nicht gerade schick»

Von Hubert Mooser. Aktualisiert am 27.01.2012 99 Kommentare

Bei der Wahl von Natalie Rickli zur Vizepräsidentin der SVP-Fraktion gab es Streit. Nationalrat Oskar Freysinger sagt, das Vorgehen der Ständeräte sei nicht über jeden Zweifel erhaben gewesen.

Nimmt Christoph Blocher in Schutz: Der Walliser SVP-Nationalrat Oskar Freysinger.

Nimmt Christoph Blocher in Schutz: Der Walliser SVP-Nationalrat Oskar Freysinger.
Bild: Keystone

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Nach den Turbulenzen wegen der verpatzten Bundesratswahl und der Kritik der Berner SVP am Stil der Partei sorgt jetzt auch die Besetzung des Fraktionsvorstands für Zoff bei der SVP. Laut der «Basler Zeitung» wurde die neue Vizepräsidentin der Fraktion, Natalie Rickli, von Christoph Blocher und Christoph Mörgeli der Fraktion aufgezwungen. Diese habe nicht Rickli gewählt, sondern den Schwyzer Ständerat Alex Kuprecht, der sich als Präsident der SVP-Ständeratsgruppe portieren liess. Kuprecht habe aber dann, erstaunt ob des Krachs wegen seines Wahlsieges, schliesslich das Handtuch geworfen.

Der Walliser SVP-Nationalrat Oskar Freysinger bestätigt zwar, dass es bei dieser Wahl Diskussionen gab, «der Sachverhalt sei aber nicht korrekt dargestellt worden.» Natalie Rickli sei vom Fraktionsvorstand vorgeschlagen worden. Das sei auch bei der Vorbereitung der Fraktionssitzung in den Tagen davor so kommuniziert worden. An dieser Vorbereitungssitzung hätten auch Ständeräte teilgenommen. Von denen habe keiner die Kandidatur Ricklis in Frage gestellt. Es habe auch keine Forderungen gegeben, die SVP-Ständeratsgruppe müsse im Fraktionspräsidium vertreten sein.

Ein Drittel aller Fraktionsmitglieder blieb nicht bis zur Wahl

Laut Freysinger haben die Ständeräte ihren Anspruch erst vor dem Wahlgang fürs Fraktionspräsidium angemeldet. «Ein solches Vorgehen ist nicht gerade schick», findet der Walliser. «Sie haben dabei auch von der Situation profitiert, dass die Wahl fast am Schluss der Fraktionssitzung stattfand.» Zu diesem Zeitpunkt habe ein Drittel der Fraktionsmitglieder gefehlt. Sie seien vorzeitig gegangen, weil sie die Wahl für eine Formalität gehalten hätten. Das war offenbar ein Fehler. Denn bei der Endabrechnung lag Alex Kuprecht zwei Stimmen vor Natalie Rickli. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 27.01.2012, 15:08 Uhr

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99 Kommentare

Marie V.Roth

27.01.2012, 15:25 Uhr
Melden 170 Empfehlung

Grundgütiger! Warum soll uns das nun auch noch interessieren?;-) Was will uns Freysinger sagen? Und warum überhaupt. Dafür haben sie doch Parteipostillen...hätten und wären die Einen und die andern nicht wäre Frau Rickli echtdemokratisch und überhaupt über alle Zweifel erhaben gewählt worden. Ja und? 70% der Stimmbürger würde Frau Rickli nicht mal in eine Schulkommission wählen. Antworten


Werner Bürki

27.01.2012, 15:42 Uhr
Melden 139 Empfehlung

Wundert mich überhaupt nicht dass noch Wahlen zurecht gebogen werden bis es Stratege Mörgeli und Geldgeber Blocher passt. Gute Nacht der Demokratie. Antworten



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