Schweiz

Startseite · Abo · Immobilien · Job · Auto · Kleinanzeigen

Das war der Plan der Atomlobby

Bis zum Erdbeben in Japan machte die AKW-Lobby fast alles richtig, um ihre Ideen zu verwirklichen. Im Hintergrund zog sie die Strippen für neue Kernkraftwerke. Die Verantwortlichen reden Klartext über ihre Strategie.

AKW Mühleberg: und Blick in den Kommandoraum.

AKW Mühleberg: und Blick in den Kommandoraum.
Bild: Keystone

Blick ins AKW Mühleberg: Aussenaufnahmen und Blick in den Kommandoraum. Das Kernkraftwerk ist seit 1972 in Betrieb. (Video: Reuters )

Bildstrecke

Die atomare Katastrophe in Japan

Die atomare Katastrophe in Japan
Nach dem verheerenden Erdbeben und dem anschliessenden Tsunami kämpfte Japan gegen den Super-GAU.

Artikel zum Thema

Stichworte

Korrektur-Hinweis

Melden Sie uns sachliche oder formale Fehler.

Die Strategie wäre beinahe aufgegangen. Doch die Ereignisse nach dem Erdbeben in Japan haben die Pläne der Atomlobby durcheinandergebracht. Bis vor kurzem war sie auf gutem Weg, die AKW in der Schweiz wieder salonfähig zu machen – als «einzigen» Ausweg aus der drohenden Stromlücke und als klimafreundlichen Energieträger der Zukunft.

Die Verfechter der Atomenergie absolvierten dabei eine Gratwanderung: Die heftigen Auseinandersetzungen zwischen AKW-Gegnern und -Befürwortern in den 70er- und 80-Jahren um das geplante Kraftwerk in Kaiseraugst waren zwar vorbei, und auch die Reaktorkatastrophe in Tschernobyl von 1986 verschwand in den 90er-Jahren aus den Schlagzeilen – doch die Atomlobby wollte keine schlafenden Riesen wecken. Sie mied deshalb die Öffentlichkeit. Doch gleichzeitig wusste sie, dass sie diese nicht ausser Acht lassen durfte: Spätestens dann, wenn die Stromkonzerne für neue AKW werben mussten, würde die Öffentlichkeit für sie zur zentralen Grösse werden.

Phase 1: Die langsame Rückkehr in die Öffentlichkeit

Schon lange bevor die Atomfrage wieder zu einem brennenden politischen Thema werden sollte, ebnete die Lobby den Kernkraftwerken den Weg und spurte die Debatte in ihrem Sinn vor – still und diskret. Dies zeigen Aussagen, die Vertreter aus der Energiewirtschaft, Politiker, Umweltaktivisten, Experten der Verwaltung und auf Energiethemen spezialisierte Journalisten in einer Studie* machten – Jahre vor dem Unglück in Japan. Vor den Interviews war ihnen Anonymität zugesichert worden, damit sie sich ungezwungen und frei äussern konnten.

«Wir suchen keine Öffentlichkeit. Wir wollen uns nicht in der Zeitung lesen», gab etwa ein Stromlobbyist unumwunden zu. «Es ist nicht unbedingt günstig, wenn wir beim Thema Energie die Nase draussen haben oder gesehen werden», fand ein anderer Vertreter der Energiewirtschaft. Ein Lobbyist eines Energiekonzerns wiederum erklärte: «Es gibt immer wieder Dinge, die heikel für uns sind. Niemand von uns hat sich gewünscht, dass anlässlich des zwanzigsten Jahrestags die Wirkungen zu Tschernobyl so breit diskutiert werden.»

Doch das Thema einfach auszusitzen und auf bessere Zeiten zu hoffen, war für die Atomlobby keine Option. So tastete sie sich im Kampf um die Akzeptanz von Atomkraftwerken langsam vor und erkämpfte sich schrittweise Terrain zurück. Aus den schweren Auseinandersetzungen von Kaiseraugst hatten die Energiekonzerne gelernt. «Man kann nicht mit Wahrheiten kommen und diese den Leuten in den Kopf hinein hämmern», sagte ein Öffentlichkeitsarbeiter eines Energieunternehmens. «Wir müssen unseren Weg zur Diskussion stellen. Die 70er-Jahre, in denen Stahlhelm-Fraktionen neue Atomkraftwerke forderten und grüne Apostel verlangten, man solle zurück in die Höhlen gehen, sind vorbei. Heute ist die Gesellschaft sehr viel reifer. Man kann sich nicht einfach hinstellen und sagen: Ich bin Doktor Mabuse und kann euch das wunderbarste, neuste Kernkraftwerk bauen.»

Phase 2: Die Studienschlacht

So baute die neue Strategie der AKW-Befürworter auf Sachlichkeit und Respekt vor dem mündigen Bürger. Um diesen für sich zu gewinnen, mussten sie Fakten liefern. Und diese begann die Atomlobby ab Mitte des vergangenen Jahrzehnts nach und nach in der Öffentlichkeit zu platzieren. Ein Energiejournalist erinnerte sich: «Die Stromversorgungslücke ist jetzt seit einigen Jahren ein Thema. Und wie wird so etwas lanciert? Im Prinzip müssen Sie ein Papier vorlegen, das nachweist: Es gibt eine Stromversorgungslücke. Und wenn jemand gerade ein Projekt für ein AKW in der Schublade hat, dann wird er wahrscheinlich die Lücke dramatischer schildern als andere.»

Vor allem auf die Politik hatten die ersten Studien eine starke Wirkung. So sagt ein Öffentlichkeitsarbeiter eines Energieunternehmens: «Das berühmte Thema der Versorgungssicherheit wurde in der Politik erst richtig wahrgenommen, nachdem der Verband Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen und andere ihre Studien publiziert hatten, in denen sie unisono nachwiesen, dass es eine Versorgungslücke geben wird.» Die Strombranche eröffnete damit eine eigentliche Studienschlacht, denn die Umweltorganisationen konterten mit Gegenstudien, welche die Szenarien der Stromversorger in Abrede stellten.

Doch darauf hatte die Stromlobby eine Antwort parat. Ein Vertreter der Energiewirtschaft empfahl: «Wenn das Thema, das eine Person lanciert hat, einen wissenschaftlichen Touch hat, dann sucht man nach einem glaubwürdigen anderen Wissenschaftler, der das in Abrede stellt. Es gibt auch Leute und Politiker, die sich in Szene setzen, indem sie ein Bündel aus Politik, Wissenschaft und Arbeitsplatz-Rhetorik mischen. Zum Beispiel auf der links-grünen Seite. Da sieht man dann manchmal die Botschaft nicht mehr klar. Meines Erachtens sind sie auch nicht glaubwürdig. Den wissenschaftlichen Anspruch erreichen die sicherlich nie.» Vor der Diskreditierung der Gegner, so zeigt das Beispiel, schrak die Atomlobby nicht zurück – wobei Gleiches für die Umweltorganisationen galt.

Phase 3: Der Appell an die Ängste

Welchen Studien man nun Glauben schenken konnte, war für den Bürger angesichts der Datenflut kaum mehr abzuschätzen – auch nicht für den mündigen, den sowohl die Strombranche als auch die Umweltorganisationen ansprechen wollten. Klarer war hingegen die klimapolitische Botschaft der Stromlobby. Sie hatte einen Weg gefunden, dem Volk die Atomenergie schmackhaft zu machen: als klimafreundliche Energieform, etwa als Alternative zu den CO2-ausstossenden Gaskombikraftwerken. Zudem setzten die Stromkonzerne laut den AKW-Gegnern auf einen weiteren Mechanismus: auf Angst. «Energiepolitische Themen werden von der Wirtschaft gesetzt, mit der Angst von Arbeitsplatzverlusten», sagte eine linke Politikerin. Und eine Energieexpertin aus der Verwaltung ergänzte: «Man kann immer sehr gut mit Ängsten arbeiten. Das beginnt damit, dass man sagt: Wenn wir jetzt nicht Kraftwerke bauen, dann geht uns der Strom aus.»

Umgekehrt bezichtigten die AKW-Befürworter die Gegner, sie würden Angst vor atomaren Unfällen schüren. Auch nach dem Unfall in Japan richten nun einige bürgerliche Politiker, die der Atomenergie nahe stehen, diesen Vorwurf an die Adresse der Linken und Grünen. Die Stromkonzerne hingegen halten sich seit dem Unglück wieder auffallend zurück. Das Erdbeben in Japan hat ihre einst so vielversprechende Strategie zunichte gemacht. Sie wissen: Gegenwärtig ist nichts zu gewinnen. Möglich ist, dass sie ähnlich wie nach dem Unglück von Tschernobyl die Debatte über den Atomausstieg auszusitzen versuchen. Damals kam der Stromlobby der Faktor Zeit entgegen, doch dieses Mal könnte ihr dieser zum Verhängnis werden. Denn die Stromkonzerne stehen unter Zeitdruck – brachten sie doch stets das Argument vor, die Schweiz laufe bis 2035 in einen Stromengpass, wenn die Betriebsbewilligungen der AKW auslaufen würden und nicht rechtzeitig für Ersatz gesorgt werde.

* Der Autor befragte 2006 und 2007 für seine Dissertation Parlamentarier, Vertreter aus der Energiewirtschaft und der Verwaltung sowie Journalisten über die energiepolitische Debatte in der Schweiz. Wenzler, Michel (2009): Eliten und Journalisten. Das Entstehen journalistischer Nachrichten über Energie- und Kulturpolitik. Dissertation. Konstanz. UVK Verlag. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 18.03.2011, 12:58 Uhr

Kommentar schreiben

Verbleibende Anzahl Zeichen:

Recommend our website No connection to facebook possible. Please try again. There was a problem while transmitting your comment. Please try again.

72 Kommentare

Demian Faoro

11.04.2011, 09:10 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Mit Journalismus hat dieser Beitrag meiner Meinung nach nichts zu tun. Vorallem angesichts der nach wie vor drohenden Klimakatastrophe. In nur 100 JAhren ein Anstieg von 5 Grad (was bedeutend tiefer geschätzt ist, als aktuelle Schätzungen!!) würde die Regenwälder eingehen lassen, welche 80% des CO2 filtern. Somit gäbe es schon in 200 Jahren keine möglichen Strahlungsopfer mehr ;-) Antworten


Müller Dominik

27.03.2011, 12:59 Uhr
Melden 1 Empfehlung

@C. Vetter: Atomkraftwerke haben einen Anteil von 40% der CH Stromproduktion, nicht des CH Strombedarfs, der durchschnittlich tiefer liegt. Sie produzieren ungeregelte Bandlast, welcher z.B. zum Betrieb der ineffizenten Elektroheizungen verwendet wird. Zusätzlich wird Atomeenergie dazu verwendet, Wasser in die Pumpspeicherseen zu pumpen: dabei geht 50% der Energie verloren! Gruss D. Müller Antworten


Jürg Tanner

22.03.2011, 10:50 Uhr
Melden

@erich brand: Aber Vorsicht! Beim Bohren durch Grundwasserschichten, Verseuchungsgefahr! Es werden nämlich bösartige Chemikalien heruntergedrückt. Auch "Gipsschichten" siehe Staufen (im D-Breisgau), unsorgfältige Bohrungen in Risikogeologien, bewirken dann Verheerendes. Unreparierbar! Das Restrisiko steckt überall, besonders dort wo leichtfertig gespart wird (Golf von Mexiko). Antworten


erich brand

21.03.2011, 21:21 Uhr
Melden

die zukunft liegt in der GEOTHERMIE! warum ist das kein thema? klar gibts ein paar hürden zu nehmen, wenn man nur wollte (Stromlobbystrategie) der baselversuch war leider unglücklich, sollte aber kein hinderniss sein für neue anläufe siehe: http://www.das-energieportal.de
herzlich e. brand
Antworten


Demian Faoro

11.04.2011, 09:00 Uhr
Melden

Bei der Geothermie lässt sich offenbar nicht voraussagen, ob und in welchem Masse Erdbeben während den Bohrungen auftreten. Dies will natürlich auch wieder keiner ;-)


Andreas Dietrich

21.03.2011, 15:35 Uhr
Melden

Ein AKW bringt auch im "Normalbetrieb" Menschen um (siehe Ralph Graeub, Die sanften Mörder 1974). Insofern gibt es bei einem GAU halt sehr viel mehr Tote. Auch das "Restrisiko" so klein es auch immer geredet wird, ist untragbar. Wer will die Schweiz "nach einem Mühleberg GAU" für die nächsten 1'000 Jahre verlassen? Antworten


Demian Faoro

11.04.2011, 08:56 Uhr
Melden

Wer interessiert sich für Strahlung, wenn wir unseren eigenen Lebensraum schon in ca. 200 Jahren zerstört haben. Der Klimaeffekt geht weiter. Auch ohne AKW. Ohne geht es sogar noch schneller, weil die "grossartigen" und "vorbildlichen" AKW -freien Nationen (wie z.b Österreich) zu beachtlichem Teil Kohlekraftwerke einsetzen. Dies ist die Realität meine lieben!


Christoph Vetter

21.03.2011, 07:08 Uhr
Melden

woher kommt eigentlich die zahl 40% atomstromanteil in der schweiz?
sind das durchnitts- oder spitzenwerte?
Antworten


René Grossenbacher

20.03.2011, 22:42 Uhr
Melden

Da gibt es wahrscheinlich nur eine Lösung! Der Strom ist wieder durch dem Bund - also uns allen zurück zu geben! Wir müssen wieder das Sagen haben! Antworten


Martin Cesna

19.03.2011, 23:01 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Ich hatte irgendwo schon bei den BlocherSVP-Schafs-Kampagnen den Eindruck, dass da jemand uns SchweizerInnen für schafs-blöd hält. Dann der PR-Gag mit der "Stromlücke" und am Schluss eventuell wie beim Fleisch ("Schweizer Fleisch") dann nach dem kulinarischen nun auch noch den AKW-Nationalismus.
Es stimmt, wir brauchen keine "Fremden Herren", wir beblödeln uns schon vollständig selber.
Antworten


rudolf thoma

19.03.2011, 13:10 Uhr
Melden

Der Kommentar von Markus Somm in der heutigen BaZ bringt es auf den Tisch, ich glaube deutlicher als wie Somm das sagt bzw. schreibt, deutlicher kann man es gar nicht mehr sagen bzw. schreiben.
BRAVO...lieber Markus ein echt gelungener Artikel, bin sehr gespannt wieviele Neider Du damit wieder auf den Plan rufst !
Antworten


Hans Ernst

19.03.2011, 11:59 Uhr
Melden

Auch ohne Japan wäre der Plan der Stromlobby wohl nicht aufgegangen. In der Abstimmung wären sie am Schluss gescheitert. Denn die Bevölkerung ist zu stark gegen AKW.
Für die Strombranche ist es gut, wenn nun Klarheit herrscht und sie an echten Lösungen arbeiten kann, die sich realisieren lassen. Anstatt dass sie der Atom-Illusion nachhängt, die in der Abstimmung wie eine Seifenblase platzen würde.
Antworten


Lucien Michel

19.03.2011, 11:53 Uhr
Melden

Diese Leute sollten sich jetzt im blauen Übergwändli vor uns hin stellen, sich vielemale verbeugen und entschuldigen, sich schämen und dann verschwinden - und die mit ihnen verbandelten Behördenmitglieder und Politiker gleich mitnehmen, vielleicht braucht die Präfektur Fukushima doch noch ausländische erfahrene Experten. Antworten


Max Wartenberg

19.03.2011, 11:12 Uhr
Melden

Ein grosses Problem sind ja die strahlenden Abfälle. Forschungen mit dem Zweck eine Alternative zum Langzeitlager zu entwickeln, werden von der Atom-Lobby hintergangen wegen ihrer Abhängigkeit von Areva. Die Anti-Atom-Lobby verunmöglicht eine Forschung mit ihrer Réduit-Stellung gegenüber neuen Ansätzen der Nuklearwissenschaften. Anstatt Glaubenskrieg bitte Sachlichkeit und Verstand. Antworten


Eric Cerf

19.03.2011, 10:28 Uhr
Melden

Wen wunderts, die Atom-Lobby bewegt sich auf Glatteis: Vorsicht, Sturzgefahr! Bis zum A-Unfall in J ging die Rechnung der Strombarone auf. Mit raffinierten Methoden, immer behaupten, die CH würde wirtschaftlich absaufen ohne AKW verfing. Die Jungen kennen die Proteste ihrer Eltern nur vom Hörensagen. Das Blatt sich gewendet: der Einstieg in den Ausstieg ist die einzige Lösung, Pfuus sparen, jetzt! Antworten


Paul Baumgartner

19.03.2011, 09:30 Uhr
Melden

Man sollte endlich aufhören vom Stromsparen zu faseln. Fakt ist, dass man mehr Gebühren entrichten muss als Normalverbraucher als Stromkosten!!! Und die herbeigelogene Stromlücke ist sowieso nur ein Mittel um die Bürger gefügig zu machen damit man ungebremst mit Stromverkauf Milliarden in die Taschen der Atomlobby fliessen lassen kann. Und das Schlimmste: FDP, SVP und CVP sind die Komplizen!!! Antworten


Peter Müller

18.03.2011, 17:06 Uhr
Melden

@ Rosenberger: "Schweizer AKW's sind bestimmt besser kontrolliert als französische." Wow, das ist ja mal eine fundierte Aussage. Ganz schön arrogant, ohne es beweisen zu können, so eine Aussagen zu treffen. Zumindest könnte man behaupten, dass F wesentlich mehr Erfahrung hat in der Kernenergie. Auch von Japan dachte man, die wären höchst Präzise!! Antworten


Beat Müller

18.03.2011, 17:02 Uhr
Melden

@stettler usa + de hat schwer- + autoindustrie. usa hat doppelt soviel energieverbrauch pro kopf ! wie die CH. sie hat aber nur die hälfte an atomkraft. die CH ist ein dienstleistungsland. die CH verkauft energie ins ausland, gebäudesanierung, sonnen, wasser, thermo,windkraft führen so in 35 jahren zum erfolg + Unabhängikeit von Gaddafi + Co. Arbeitsplätze werden in die CH zurückgeholt; fragen ? Antworten


Roman Rebitz

18.03.2011, 17:01 Uhr
Melden

Müssten die Kernkraftwerkbetreiber die tatsächlichen Versicherungskosten z.b. für 150 Milliarden oder noch höher bezahlen wäre der Atomstrom wahrscheinlich nicht mehr günstig. Somit bitte zuerst mal die realen Kosten bekanntgeben und dann kann das Volk entscheiden ob sie das Geld lieber für Alternativ/Nachhaltige Energie oder weiterhin für Atomstrom ausgeben will.Ist wie bei den Banken ! Antworten


Jürg Schmid

18.03.2011, 16:55 Uhr
Melden

@Daniel Stettler 15:15: Natürlich ist ein AKW nicht von heute auf morgen ersetzbar. Aber haben Sie mitverfolgt wie die Stromlobby zielbewusst Alternativenergien zu torpedieren? Systematisch schlechtreden, torpedieren bei Baubewilligungen (ich rede da aus Erfahrung). Alternative Energien sind weitgehend dezentrale Produktion. Da verdienen die Stromkonzerne nichts. Antworten


Christian Stapfer

18.03.2011, 16:44 Uhr
Melden

@Stefan Schmid: "Sie verstehen aber, dass ich Ihr "Bruder-Klausen-Leben" nicht teilen möchte?"
Durchaus, ich nehme es sogar als den Normalfall an. Nur soll mir bitte keiner mit "wir alle" kommen, wenn es um Übervölkerung (der Welt) und zu grossen Resourcenverbrauch geht (im Falle von Vermehrung sogar exponentiell anwachsend!). - Leere Menschen MÜSSEN ihr Leben offenbar mit Konsum füllen...
Antworten


Morten Lupers

18.03.2011, 16:20 Uhr
Melden

1. Die Stromkonzerne nutzen schon heute zuviel Strom, nicht für Endnutzer, sondern um Geld zu verdienen (Wasserpumpwerke mit billigem Atom-Nachtstrom füllen, tagsüber teuren Strom generieren.) D.h. sie haben immer ein Interesse, mehr Strom als nötig zu produzieren. 2. Wenn mir ein Windrad auf den Kopf fällt, bin ich zwar futsch, aber man kann einen Monat später wieder in meiner Strasse wohnen. Antworten


Dani Kobler

18.03.2011, 16:15 Uhr
Melden

@ Daniel Stettler: Mit Stromsparen. Wann haben sie das letzte mal was von Energiesparen gehört? Genau, Adolf Ogi beim Eierkochen. Berühren sie mal all die Netzteil der div. Geräte. Genau, die sind warm. Weil sie einen schlechten wirkungsgrad haben, es dem Hersteller egal ist und dem Konusment (bis jetzt) auch, weil 1 kWh nur etwa 15 Rp kosten, viel zu wenig als das sich sparen lohnen würde. Antworten


Alfred Bleuler

18.03.2011, 16:15 Uhr
Melden

es gibt alternativen zu der wahnsinns-technologie -- die baugesetze müssen alternative energieerzeugung mit speichermöglichkeiten vorschreiben -- ab 1 mio bausumme müssen 1 - 10 % für alternative energieerzeugung pflicht werden -- solarzellen / brenstoffzellen / erdwärme-kraftkopplung oder ersatzabgaben mit den man solaranlagen auf bauernhöfen fördern könnte (zusatzeinkommen für landwirte) Antworten


Alfred Bleuler

18.03.2011, 16:13 Uhr
Melden

es wird gesagt, die CH - AKW's produzieren 40 % der heimischen elektrizität, kann sein ------ ich habe jedoch noch nie gehört wieviel davon in der schweiz zum konsumenten fliessen. vermutlich wird der grossteil davon exportiert ---- wohlverstanden mit dem enormen risiko für die normalbevölkerung und die folgegenerationen --- und das noch während X-tausend jahren Antworten


Alfred Bleuler

18.03.2011, 16:13 Uhr
Melden

es gibt weltweit noch kein endlager für hochradioaktive AKW-abfälle ---- lebensbedrohende strahlung noch für x - tausend jahre ---- niemand auf der welt kann garantiert sicher endlagern ---- aber unsere politiker wollen dies nicht warhaben, und wollen noch immer keine alternativen anbieten. ---- viele unserer politiker lassen sich von der AKW-lobby knechten oder ......... Antworten


Marcel Ursprung

18.03.2011, 16:06 Uhr
Melden

@Maurizio Cosatto, in Güssingen verbrennen die einfach Holzschnippsel und machen daraus Strom, Wärme und Biotreibstoff. Ich höre schön den Aufschrei der Grünen bezüglich den Bäumen... Antworten


hans frein

18.03.2011, 16:05 Uhr
Melden

Phase 4 fehlt noch; möchte nicht wissen, was an direkten bzw. indirekten Geldern via Lobbyarbeit an Parteien floss. Vor Jahren gab es in Deutschland eine Untersuchung, inwieweit dort die Bauindustrie z. B. Strassen, Kläranlagen usw. die parteien, örtl. Verteter wie Bürgermeister "geschmiert" wurden. Das Ergebnis war verheerend! Antworten


Stefan Schmid

18.03.2011, 15:53 Uhr
Melden

@Cristian Stapfer: Sie verstehen aber, dass ich Ihr "Bruder-Klausen-Leben" nicht teilen möchte? Antworten


Daniel Stettler

18.03.2011, 15:49 Uhr
Melden

@ Borgsberger
Jaja, es lebe der Leichtsinn.
Es ist fast jedermans Traum ohne AKW zu leben, zurzeit schlicht und einfach unmöglich.
Wenn man sich informiert hätte, weiss man das.
Wenn wird endlich mal aufhören so Naiv zu sein, klappt es vielicht in 20-30 Jahren, wer weiss schon...
Denke aber eher nicht, da der Stromverbraucht explodieren wird.
Antworten


Maurizio Cosatto

18.03.2011, 15:46 Uhr
Melden

Energie ohne Atom und ohne Öl ist möglich. Österreich macht es vor, in Güssing. Der Name des Ortes wurde zum Synonym für erneuerbare Energie. Für alle die es interessiert, nach ‚Güssing’ googlen! Wer mehr weiss wird gegen Lobbyisten immun! Antworten


Martin Sutter

18.03.2011, 15:45 Uhr
Melden

@Peter Stöcklin: Was heisst X-tausend Jahre - in Deutschland suchen sie Standorte für Atommüllendlager in denen man den strahlenden Abfall 1 Million Jahre (!) lagern kann bis die Strahlung abgebaut ist. Ist doch ein Witz, wer kann schon sage, wie sich die Erde die in 1 Million Jahre verändern wird? Das ist doch schon grössenwahnsinnig, so etwas. Antworten


Urs Berger

18.03.2011, 15:40 Uhr
Melden

Was haben wir gewonnen wenn wir wieder die Avantgardisten in Europa spielen? Rund um uns herum gibt es auf wenigen 100 Kilometern unzählige Atomkraftwerke. Wenn schon müssten in ganz Europa die Kernkraftwerke eingestampft werden. Eines sollten die Grünen allerdings bedenken. Eine Abschaltung der AKW bedeutet Windrädli und Erhöhungen der Staumauern usf. Aber da seit Ihr ja auch dagegen. Antworten


Erich Gerber

18.03.2011, 15:37 Uhr
Melden

@Peter Stöcklin: 1 Million Jahre muss der Atommüll sicher gelagert werden! Das sind 10-15 Eiszeiten, die ein Endlager sicher überstehen muss! Zum Vergleich, die letzten Neandertaler gab es noch vor 30'000 Jahre; also 30x so lange! Welche Zivilisation kann so lange für ein Endlager garantieren, wenn es nicht mal Sensoren gibt, die im Endlager 100 Jahre funktionieren?! Irrsinn! Absoluter Irrsinn! Antworten


Petra Wyss

18.03.2011, 15:34 Uhr
Melden

Die angekündigte Stromlücke kommt 2035 (falls überhaupt). Also 24 Jahre Zeit für Forschung (= neue Arbeitsplätze). Und da ist es nicht möglich, Solarenergie so weiterzuentwickeln, dass sie effizient und kostengünstig ist (funktioneren tut sie ja)? Es fehlt einfach am Willen und das liegt daran, dass zuviele Politiker Geld (VR-Mandate etc.) durch die Stromkonzerne verdienen! WEG MIT DEM LOBBYISMUS! Antworten


Christian Stapfer

18.03.2011, 15:30 Uhr
Melden

@Peter Stöcklin: "Aber anfagen damit muss jeder selbst."
Gerade dies funktioniert bekanntlich nicht, weil einige durchaus bereit sind Verzicht zu leisten, andere aber dann nur um so dreister Energie und Güter verbrauchen. Ich besitze z.B seit 30 Jahren kein Motorfahrzeug mehr und bin in dieser Zeit auch nie herumgejettet, habe auch keine Kinder. - Ich warte nur noch auf genügend viele Nachahmer..
Antworten


Benjamin Borgsberger

18.03.2011, 15:25 Uhr
Melden

@Daniel Stettler: Diese drohende "Stromlücke" ist eine Erfindung der Stromproduzenten. Wir brauchen nichts dagegen zu tun, denn sie wird nicht entstehen. Antworten


Guido Bleiker

18.03.2011, 15:20 Uhr
Melden

In wenigen Monaten wird man bereits wieder mit Stromlücke, Arbeitsplatzverlust, grünen Fantasten, und Energieautonomieverlust drohen. Und weil wir so schön manipulierbar und egoistisch sind (ich weiss, dass das niemand gerne hört – ist dennoch so und ich nehme mich davon nicht aus), spuren wir ein und hoffen, dass auch die nächste Krise oder Katastrophe an einem anderen Ort stattfinden wird. Antworten


Peter Stöcklin

18.03.2011, 15:15 Uhr
Melden

Man kann es hin und her wenden, aber sicher ist, das es nicht mehr lange angehen kann, dass eine kleine Minderheit dieses Planeten den Grossteil der Ressourcen verbraucht und Atomabfall hinterlässt, der x-1000 Jahre gefährlich bleibt. Standby OFF, Verbrauchsreduktion aller Ressourcen ON! Aber anfagen damit muss jeder selbst. Antworten


Daniel Stettler

18.03.2011, 15:15 Uhr
Melden

@ Herr Müller
Wie kann man die Schweiz mit der USA und Deutschland vergleichen?
Wir haben in der Schweiz nie die gleichen Voraussetzungen.
Strom sparen liegt absolout drinn, nur sind viele nicht bereit dazu.
Zudem wird es gegen jede Art von Energie gegner geben.
Windkraftwerke - > Landschaftsbild
Wasserkraftwerke ->Lebensraum der Tiere
Tendenziell nimmt der Energie gebrauch eher zu als ab
Antworten


beat müller

18.03.2011, 15:15 Uhr
Melden

Aar-SuperGau; wäre vergleichsweise zu fukushima ganz aarau , baden, bremgarten, olten, liestal, langenthal hinter der evakuierungszone, nie mehr hallwilersee aare, reussspaziergänge kein lenzburg, baden, bareggtunnel, brugg dietikonbesuche, keine waldwanderungen, wiesenpflücken, fischen, bergsteigen, biken, joggen, brötlen, museumsbesuche, kino mehr in dieser gegend , für unsereins für immer.. Antworten


Klaus Bruggisser

18.03.2011, 15:12 Uhr
Melden

An all diejenigen, die fast händeringend nach mehr Strom schreien: Schon mal einen Elektronikkatalog in den Händen gehabt und gesehen, was für unmöglichen stromfressenden Schrott, den KEIN MENSCH DER WELT BRAUCHT angeboten wird? Ebenso Standby-Schaltungen: Gehören sofort verboten, da keine techn Notwendigkeit. Hier muss man ansetzen. Antworten


Roberto Koch

18.03.2011, 15:10 Uhr
Melden

Was die Atom-Lobbyisten besonders auszeichnet: sie haben für ihre Strategie das Restrisiko einfach vergessen. Der Super-Gau ist eingetreten. Antworten


Kurt Streit

18.03.2011, 15:06 Uhr
Melden

@Christian Sterchi: Da sind Weichen falsch gestellt worden! Hätte die BKW schon früher die Unternehmensstrategie breit abgestützt, hätten wir jetzt einen starken BKW-Geschäftszweig "Erneuerbare Energien". Statt dessen hat man dieses Gebiet aber bonsaimässig klein gehalten. Eine gute Nachricht: Solarzellen werden in naher Zukunft billiger (Weltweite Nachfrage = tiefere Stückkosten der Herstellung!) Antworten


Christian Sterchi

18.03.2011, 14:53 Uhr
Melden

Leider bringt der Artikel keine Fakten über die Versorgungssicherheit. Und leider kann man unseren Politikern auch nicht trauen. Es scheint immerhin unwahrscheinlich, dass der Energiebedarf alleine durch erneuerbare Ressourcen gedeckt werden kann. Ausstieg aus der Atomenergie in der Schweiz bei gleichzeitigem Import von Atomstrom wäre aber eine ziemlich inkonsequente Lösung. Antworten


Walter Kunz

18.03.2011, 14:50 Uhr
Melden

So etwas unbekümmert weiter zu betreiben, so wie ein AKW was letztendlich nicht beherrschbar ist,
ist gelinde ausgedrückt gewissenlos und unverantwortlich alleine schon unseren Nachkommen
gegenüber. Sind die Wissenschaft, die Forschung, mit dem AKW, nun wirklich am Ende all ihrer
Weisheiten angelangt.
Antworten


Beat Müller

18.03.2011, 14:50 Uhr
Melden

@stettler ach herr stettler, nie eine arena gesehen, nie gesehen wie usa + deutschland das viel grösser ist eine akw beteiligung unter 20 % hält. die konzepte sind längst da man muss sie nur umsetzten und solang dies nicht passiert werden leute wie sie immer sagen es gäbe keine möglichkeiten. gebäudesarnierung, solarpower, wind,wasser, thermoprojekteförderung und 35 jahre zeit. Antworten


Ruthild Auf der Maur

18.03.2011, 14:45 Uhr
Melden

@Daniel Stettler: Lassen wir es auf einen Versuch ankommen. Es wird in Haushalten mit z.B. Stand-by-Geräten zuviel Energie verschleudert. Ich bin überzeugt, dass sich mit Solargeräten schon etliche alltägliche Gebrauchsgegenstände ausrüsten lassen. Mein kleiner Taschenrechner z.B. funktioniert seit 20 Jahren mit Lichtenergie. Das Märchen der Stromverteuerung und somit reine Abzocke fiele weg. Antworten


Jan van Beilen

18.03.2011, 14:36 Uhr
Melden

Herr Stettler: ohne Standby-Funktion braucht es Mühleberg nicht mehr. Durch den Einsatz der effizientesten Geräte und Lampen lässt sich der Stromverbrauch eines Haushalts halbieren: damit können Beznau I + II auch vom Netz. Ohne Tumbler (Wäscheleine tut's auch), Elektrospeicheröfen, Riesenfernseher, usw. und eff. Strassenbeleuchtung wäre Leibstadt auch nicht mehr nötig. Mann muss nur wollen... Antworten


Christoph Züllig

18.03.2011, 14:36 Uhr
Melden

Die Dauerwerbekampagne der Atomlobby, bezahlt von uns Konsumenten, ist durchsichtig. Irgendein PR-Fritz hat sich das Schlagwort "Stromlücke" ausgedacht, und die Elektrizitätswirtschaft macht damit auf Panik. Lächerlich, wie mir scheint, denn die Schweiz hat noch Bier-, Fisch-, Auto- und weitere Lücken, und niemanden interessierts. Also weg mit dem Begriff Stromlücke in den radioaktiven Sondermüll! Antworten


Thomas Süäni

18.03.2011, 14:34 Uhr
Melden

Ich bin dafür, dass der TAZ die Namen derjenigen Parteien sowie der Kantons-, National- und Ständeratskandidaten veröffentlicht welche für ihr Atomlobbing bekannt sind (waren). Würde der Hygiene in den zukünftigen Wahlen dienen.
Ebenso sind die getätigten Spenden dieser "Organisationen" offenzulegen. Vielleicht geht ihnen dann endlich ein Licht auf.
Antworten


Jan van Beilen

18.03.2011, 14:30 Uhr
Melden

Herr Rosenberger: Sie hoffen doch nicht etwa auf Ostwind, und eine Gelegenheit Frankreich zu verstrahlen beim nächsten Unfall? Was Japan zeigt ist dass die Risikoeinschätzungen der "Experten" völlig falsch waren. Die schweizer AKWs sind alt und vom gleichen Bauart wie die Fukushima-Reaktoren. Das der Bund (wir) die AKWs "versichern" muss, zeigt ja dass die Versicherer die Sache auch nicht trauen. Antworten


Daniel Stettler

18.03.2011, 14:26 Uhr
Melden

Ich bin auch kein Freund des AKW's.
Aber an alle AKW Gegner, nicht einer, niemand kann aufzeigen, wie wir die Stromlücke schliessen könnten zur jetztigen Zeit ohne AKW. Wir sind einfach darauf angewiesen.
Es ist wichtig das man in der erneuerbaren Energie mehr forscht und bei den ganzen AKW'S das Sicherheitskonzept überprüft. Lieber mal dort Geld reinpumpen als in andere Sinnlose Dinge.
Antworten


Sean Lehmann

18.03.2011, 14:25 Uhr
Melden

Da das AKW Mühleberg quer durch (von Kernmantel-Risse bis offensichtlich thermohydraulische Kühlprobleme im Störfall bei SUSAN) sehr kritische Faktoren hat, sollte man sich ernsthaft mit der Abschaltung in nächster Zeit befassen. Antworten


Aschi Oiram

18.03.2011, 14:24 Uhr
Melden

@Etter,Belser,Bockemühl,Zürcher: Gute Beiträge. Versorgungssicherheit, inkl. Bestrahlung? Die Atomfreunde stellen sich kaum als Helfer zur Verfügung bei einem GAU. Niemand muss Opfer bringen, wenn wir grüne Energie fördern. 9000 Projekte in der Pipeline würden 1/3 der Kernenergie kompensieren, aber Subvention ist blockiert! UB$ (Auslandbesitz) hörige $VP,$dP geben Arbeit lieber in EU (90% bei KKW) Antworten


Hans Abbühl

18.03.2011, 14:14 Uhr
Melden

@ Ruedi Lais 13:42. Genau, und dazu gehören auch die übergrossen Geschwüre wie Spital-Lobby, FMH-Lobby und weitere im ganzen überdrehten und überteuerten Gesundheitsunwesen allgemein. Antworten


Beni Rosenberger

18.03.2011, 14:10 Uhr
Melden

Wie naiv sind unsere AKW-Gegner? Für jedes abgestellte AKW bei uns baut Frankreich ein neues. Jetzt schon sind es da 58 AKW's. Meist herrscht bei uns Westwind und der macht nicht an unserer Grenze halt. Die Verstrahlung droht uns von dort aus. Schweizer AKW's sind bestimmt besser kontrolliert als französische. Dieser übereilte Aktionismus des BR killt nur den kleinen Wirtschaftsaufschwung bei uns. Antworten


karl schweri

18.03.2011, 14:09 Uhr
Melden

unglaublich diese atompropaganda! wachen wir erst auf, wenn in unserer unmittelbaren nähe ein akw um die ohren fliegt? wer bezahlt eigentlich die "entsorgung" dieser abfälle den diese akw's produzieren? hier werden wir nur noch verarscht und von den gesteuerten politkern hinters licht geführt! akw's abschalten und zwar so schnell wie möglich und die gewinne der akw's in "saubere" energie leiten! Antworten


Thomas Stähli

18.03.2011, 13:59 Uhr
Melden

Würden die AKW-Betreiber mit dem gleichen Aufwand neue Technologien erforschen, entwickeln und verbessern, könnte man die Energieversorgung auch ohne Kernkraftwerke sicherstellen, bis die letzten AKW vom Netz müssen. Antworten


Ernst Rietmann

18.03.2011, 13:59 Uhr
Melden

Dies dürfte nur die halbe Wahrheit sein, im Hintergrund (und heute noch nicht öffentlich bekannt) dürften diverse andere Szenarien schon entschieden oder durchgeführt sein. Die Unterstützung von diversen Politikern aller Parteien dürfte hier gewiss sein, nur allein schon wegen der finanziellen Unterstützung einzelner Personen und von vor allem bürgerlichen Parteien (inkl. SVP). Was kommt noch? Antworten


Dani Kobler

18.03.2011, 13:50 Uhr
Melden

Die gute Nachricht, jetzt können die Mio Beträge mit denen man die Schweiz mit Pro Atom Propagada zugekleistert hätte für Alternativenergien genutzt werden. Und ich meine nicht Pro Alternativ Plakate, sondern konkrete Projekte bei denen Energie rauskommt. Und an der Aufgabe der Atomlobby ändert sich weiterhin (seit 40 Jahren nun schon) nichts. Was geschieht mit dem Atommüll? Antworten


Luis Lui

18.03.2011, 13:48 Uhr
Melden

Das System wurde ja hier 1zu1 von der realen Politik kopiert. Antworten


Meierhofer Peter

18.03.2011, 13:48 Uhr
Melden

@ Hansueli Zürcher, die Solarzellen und Windrädchen werden natürlich ohne graue Energie produziert, gelle... Antworten


Kurt Stierli

18.03.2011, 13:46 Uhr
Melden

Seit Jahren werden wir von den Stromkonzernen mit Werbung weichgewaschen. Langsam auf die "neuen" und sicheren AKW eingestimmt. Dazu kommt dass ein Grossteil unseres Politik Establishments in den Verwaltungsräten der Stromkonzerne sitzt. Im Parlament dürfte es schwierig sein irgendeine Abstimmung gegen diese Strom - Lobby zu gewinnen. ...und charming Doris mit Ihrem herzigen Lächeln hilft ja auch. Antworten


Roger Liechti

18.03.2011, 13:46 Uhr
Melden

Deshalb muss ich manchmal daran zweifeln ob unsere Demokratie wirklich richtig ist.
Da wird dem Volk mit Millionen das Gehirn gewaschen und schon sagt eine Mehrheit JA.
Beängstigend ist, dass das wirklich funktioniert.
Antworten


Ruedi Lais

18.03.2011, 13:42 Uhr
Melden

"Dank" Fukushima kann ein solcher Artikel erscheinen, sonst wäre die Lobbyarbeit still und erfolgreich geblieben. Aber freuen wir uns nicht zu heftig. Während die Atom-Lobby jetzt verdammt wird, arbeiten die Pharma-, die Auto-, die Beton- und andere Lobbies still und erfolgreich weiter. Wir sollten für Transparenz in der Schweizer Politik sorgen und die Lobbies ans Licht der Öffentlichkeit zerren! Antworten


Daniel Etter

18.03.2011, 13:41 Uhr
Melden

Das erstaunt mich überhaupt nicht. Immer wenn Ängst geschürt werden und speziell vor dem Verlust von Arbeitsplätzen gewarnt wird, ist höchstwahrscheinlich etwas faul! Meistens gibt es dabei eine versteckte Agenda und es geht immer entweder um Geld oder Macht. Leider haben die "mündigen" Bürger diese Masche noch immer nicht durchschaut und fallen immer noch regelmässig darauf herein. Aufwachen!!! Antworten


Eduard J. Belser

18.03.2011, 13:29 Uhr
Melden

Das ganze zeigt mit wieviel krimineller Energie die Atommafia ihre Ziele verfocht und dass sie versucht unser politisches System durch und durch zu durchdringen, wie der Hausschwamm ein Gebäude. Im Herbst 2011 haben wir die Chance, den mit der Atommafia verfilzten PolitikerInnen die rote Karte zu zeigen und sie von ihren Plätzen zu verweisen. Nutzen wir sie! Antworten


Cornelis Bockemühl

18.03.2011, 13:24 Uhr
Melden

AKW-Bau sicher in US und Europa war doch in den letzten Jahren schlicht zu teuer ohne Subventionen! Drum habe ich mich in Bezug auf Strategie immer gefragt: Wollten die vielleicht zuerst Druck machen mit Neubauprojekten, dann als "Zugeständnis" verzichten und die alten 20 Jahre länger laufen lassen? Das wäre Reingewinn pur - statt unkalkulierbares Kostenrisiko! (Reine Spekulation meinerseits...) Antworten


Orlando Tsnerchar

18.03.2011, 13:23 Uhr
Melden

Das hat sich ja jetzt erledigt. Jetzt können wir ja eine Planung machen ohne Atomstrom.
Bloss nicht gleich einen Hebel umkippen, immer sachlich bleiben und ein Ausstiegs-Scenario aufzeigen.
Geht doch! Nur schade, dass erst eine solche Tragödie stattfinden muss.
Antworten


Hansueli Zürcher

18.03.2011, 13:21 Uhr
Melden

Sehr guter Artikel, man sieht das Volk ist manipulierbar! Am eisten stört mich an den Befürwortern die CO2 Lüge!
Die Energie die verbraucht wird für die Aufbereitung des Urans, der Bau der Werke und die nicht eingerechnete Endlagerung machen die Aussagen zur CO2 Abgabe zum Skandal! Es ist zu Hoffen, dass endlich alles auf den tisch kommt!
Antworten


Gianin May

18.03.2011, 13:10 Uhr
Melden

Dieses Vorgehen zeigt eben wieder einmal mehr - Lobbyismus gehört verboten und bestraft Antworten



Schweiz

Populär auf Facebook – Privatsphäre

AKTUELLE JOBS

Marktplatz

Kranführer Manpower AG, Basel

Hochbauzeichner/in Manpower AG, Zürich

Lagerist Manpower AG, Zürich

Lokale Suche

Marktplatz

«Balé de Rua»

Sydney Opera House – London – Paris. Jetzt endlich in Zürich zu sehen!

Online-Kadermarkt

ALPHA.CH: der online-Kadermarkt der Schweiz.

Jobs

Jobs, in die man sofort wechseln will!

Online-Kadermarkt

ALPHA.CH: der online-Kadermarkt der Schweiz.

Jobs

Jobs, in die man sofort wechseln will!