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«Der Ankläger kommt oft nicht als glorreicher Sieger davon»

Rekordhohe Beteiligung, überraschende Resultate: Politberater Louis Perron diskutiert die grosse Umfrage von Tagesanzeiger.ch/Newsnet zur Hildebrand-Affäre.

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Louis Perron

Louis Perron ist Politologe und politscher Berater mit Kunden im In- und Ausland. Neben zahlreichen Firmen, Verbänden und Interessengruppen gehören auch zwei Präsidenten, ein Vizepräsident und zahlreiche Minister zu seinen Kunden.

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Die Chronologie der Affäre Hildebrand

Die Chronologie der Affäre Hildebrand
Der Fall Hildebrand: Wie es dazu kam – und welche Personen darin verwickelt sind.

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Beinahe drei Viertel unserer Leser denken, die Affäre Hildebrand hätte nicht mit einem Rücktritt enden müssen. Ein überraschendes Ergebnis?
Das Ergebnis ist nicht überraschend. Wenn sich jemand selbst aus der Schusslinie nimmt, so ist das Publikum oft sehr verzeihend.

Die Leute haben Hildebrand verziehen, weil er seine Fehler im Laufe der Affäre zugegeben und bereut hat?
Nein, gar nicht. Entgegen vielen Kommunikationsberatern fand ich Philipp Hildebrands Entschuldigung an der Pressekonferenz vor einer Woche halbherzig und seine Argumentation wenig überzeugend. Hildebrand wollte damals mit dem E-Mail seiner Frau seine Unschuld beweisen. Wie sich dann am Sonntag herausgestellt hat, ist ihm das aber nicht geglückt.

Wodurch hat sich Philipp Hildebrand denn aus der Schusslinie genommen?
Durch seinen Rücktritt, natürlich. Nach solchen Ereignissen ändern die Leute ihre Meinung oft schlagartig – ganz nach dem Motto: «So haben wir es dann auch wieder nicht gemeint.» Das bedeutet aber überhaupt nicht, dass sich Hildebrand als Präsident hätte halten können.

Die Menschen wollen über die Gefallenen nicht lästern.
Die Dynamik der öffentlichen Meinung ändert sich. Als beispielsweise Bettino Craxi im tunesischen Exil starb, gab es in Italien eine grosse Trauer – obwohl er zuvor mit Schimpf und Schande als Premier aus dem Land verjagt worden war.

Viele Leser halten den Schaden für den Finanzplatz Schweiz für gross. Wie denken Sie persönlich über diese Frage?
Dies lässt sich gegenwärtig noch nicht abschätzen. Klar ist, dass die Affäre in ausländischen Medien thematisiert wurde. Und der Schweizer Bankenplatz ist in Bedrängnis, denken Sie an die Vorgänge bei Credit Suisse, bei Wegelin und der ZKB. Positiv ist die Affäre Hildebrand garantiert nicht.

Sind die Medienkonsumenten nicht vergesslich, was Vorgänge in der Schweiz anbelangt?
Dieser Fall bestätigt die vielerorts vorherrschende Meinung, dass der Schweizer Bankenplatz nicht sehr transparent ist. Wenn das in den Medien immer und immer wieder gesagt wird, so resultiert dies über die Zeit in einem negativen Bild. Zwar ist die vermeintliche Intransparenz der Schweizer Banken für ausländische Kunden nicht so tragisch – umso stärker reagieren jedoch die ausländische Politik und Justiz.

Erklärt die Furcht um den Ruf des Bankenplatzes auch, dass die Leser in der Causa Hildebrand die Bankgeheimnisverletzung für ungerechtfertigt halten?
Die Menschen haben häufig widersprüchliche Meinungen. Die meisten Leute dürften froh darüber sein, dass die ganze Sache ans Licht gekommen ist. Mit den Auswirkungen – auch mit den Umständen – sind viele dann aber wieder nicht zufrieden.

Blocher und die SVP können sich offenbar auch nicht ohne Reputationsschaden aus der Affäre ziehen. Erstaunt Sie das?
Nein, diese Dynamik beobachtet man häufig bei Skandalen: Oft kommt auch der Ankläger nicht als glorreicher Sieger davon. Hinzu kommt, dass sich die an der Aufdeckung beteiligten Personen auch in Widersprüche verstrickt haben. Man weiss bis heute nicht so recht, wer wem welche Dokumente gezeigt hat. Und der Whistleblower befindet sich nun offenbar in psychologischer Behandlung. All dies hinterlässt einen merkwürdigen Nachgeschmack.

Kann sich Blochers Reputation auch schnell wieder ändern?
Christoph Blocher war schon immer eine polarisierende Figur. In letzter Zeit hat er aber bei allen möglichen Umfragen erdrückende Mehrheiten gegen sich. Durch die missratene Ständeratskandidatur, durch den Deal mit der Basler Zeitung und jetzt auch durch die Affäre Hildebrand hat er sich tatsächlich in eine unglückliche Position manövriert. Die allermeisten Menschen haben sich ihre Meinung über Christoph Blocher gemacht. Es bräuchte in der kommenden Legislaturperiode tatsächlich einen «Gamechanger» – zum Beispiel eine europapolitische Abstimmung, einen Notstand im Asylwesen oder etwas Ähnliches – damit er in der Gunst der Mehrheit wieder substantiell Boden gut machen könnte.

Gemäss unseren Lesern hat Evelyne Widmer-Schlumpf bei der Bewältigung der Affäre überzeugt. Wie beurteilen Sie das?
Die Zustimmung ist mit etwa 60 Prozent nicht so überwältigend, wie sie sein könnte. So wie es für mich aussieht, wusste Widmer-Schlumpf vom berühmten E-Mail, hielt aber an Hildebrand fest und verteidigte ihn letzte Woche in der Arena. Mit dieser Strategie holt man sich natürlich nicht 90 Prozent Zustimmung. Aber das braucht man ja auch nicht.

Wird sich dieser Start negativ auf ihr Präsidialjahr 2012 auswirken?
Nein, dafür ist das Ereignis auf ihre Person bezogen zu wenig zentral. Wenn das Schweizer Fernsehen am 27. Dezember 2012 einen Jahresrückblick über ihr Präsidialjahr senden wird, dann wird die Affäre Hildebrand wohl eine Zehn-Sekunden-Sequenz in einem zweiminütigen Beitrag sein, aber nicht mehr. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 13.01.2012, 19:18 Uhr

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71 Kommentare

Thomas Schwarz

15.01.2012, 02:52 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Die Frage:
Die *LEUTE* haben Hildebrand verziehen, weil er seine Fehler im Laufe der Affäre zugegeben und bereut hat?
Die Antwort:
Nein, gar nicht. Entgegen vielen Kommunikationsberatern fand *ICH* Philipp Hildebrands Entschuldigung an der Pressekonferenz vor einer Woche halbherzig und seine Argumentation wenig überzeugend.
Sehr aufschlussreich.
Man hätte die Umfrage glatt weglassen können.
Antworten


Walter Hermann Fröhlich-Gantenbein

14.01.2012, 23:39 Uhr
Melden 5 Empfehlung

EWS hat viel Vertrauen verspielt, weil sie in der Affäre Hildebrand noch fragwürdige Persilscheine wieder besseres Wissen ausstellte. In solchen heiklen Situationen von grösster Tragweite ist bestmögliche Transparenz gefordert und nicht die Fehlinformationen von der Bundesratspräsidentin EWS.Es ist nicht das erste Mal, dass EWS grosse Mühe hat mit der Wahrheit und Offenheit. Antworten


Alois Brandenberg

15.01.2012, 07:26 Uhr
Melden 11 Empfehlung

Lasst EWS endlich aus dem Spiel. Sie macht ihre Arbeit bestens und ein CB ist dagegen nur ein Anfaenger geworden und kennt Politik nicht mehr.


Rudi Buchmann

14.01.2012, 23:14 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Ein Nationalbankpräsident, der 1 Mio. im Jahr verdient, darf nicht aktiv über sein Depot in irgendeiner Form Börsengeschäfte tätigen. Das ist ohne Wenn und Aber moralisch nicht vertretbar. Der Bankrat hätte sofort reagieren müssen. Dass der ex-Angestellte der Bank Sarasin aufflog ist ein Skandal. CB hat in diesem Fall eigentlich gar keine Bedeutung. Herr Raggenbass müsste zurücktreten. Antworten


Anita M. Dürr

14.01.2012, 21:24 Uhr
Melden 8 Empfehlung

Hr Perron übersieht etwas: Menschen können denken +haben auch Wissen über Recht +Gesetze! Viele haben gespürt, dass hier zuviel nicht stimmt. Die Auftritte v.CB zeigten Widersprüche, Bösartigkeit, Unredlichkeit, weil noch immer nur ein VERDACHT da war und keine Beweise. +Sie spürten, dass hier so etwas wie ein "moralischer Lynchmord" vor sich geht. Reflex: Für den Angeklagten. (Das macht Mut!) Antworten


Paul Giger

14.01.2012, 18:31 Uhr
Melden 21 Empfehlung

Blocher hat das Geschick selber ein Ehrenmann zu sein, aber er heuert Leute an, die seine schmutzigen undurchtriebenen Ideen umsetzen wollen oder müssen. Ein Mann wie er, vergiftet die ganze Nation und er unternimmt alles um eine erfolgreiche Politik zu unterbinden.Ich frage mich nur, warum wollen denn seine Untertanen nicht einsehen,dass er nur Zerstören aber nicht aufbauen will. Hass ist tötlich Antworten


Hans Jecklin

14.01.2012, 16:19 Uhr
Melden 21 Empfehlung

Herr Louis Perron schreibt aus seiner Perspektive von Schuld und Verfehlung. Ich empfinde das Verhalten Hildebrands eher als Unvorsichtigkeit oder Unklugheit, die man SNB-intern durch eine Mahnung oder einen Verweis des Bankrats hätte regeln können. Die Sache selbst ist wirklich keine Staatsaffäre wert ... und wer selbst so vollkommen erhaben ist, der werfe ruhig den ersten Stein. Antworten


Peter Betschart

14.01.2012, 16:50 Uhr
Melden 15 Empfehlung

Genau das meine ich auch. Wenn es der SVP um die Schweiz gegangen wäre, dann hätte sie die SNB in einer für die Schweiz so wichtigen Phase nicht in eine solche Situation manöveriert. Aber wir müssen uns damit abfinden und hoffentlich merken es bald auch noch ein paar mehr der Wähler- Schweizer wählen alles nur nicht SVP - Dies zum Schutz der Schweiz.


Peter Hübner

14.01.2012, 16:10 Uhr
Melden

Im Falle eines drohenden Angriffs auf die eigene Person gibt es nur zwei wirksame Verteidigungsstrategien: Entweder den Angreifer oder sich selber als Ziel zu eliminieren. Vorliegend haben beide Strategien versagt, da sie teilweise vermengt wurden, weshalb klar der Angreifer dominiert hat. Das rechtliche Nachspiel kann darauf keinen Einfluss mehr nehmen, weshalb der Titel des Artikels zutrifft. Antworten


Fritz Kubli

14.01.2012, 15:45 Uhr
Melden 15 Empfehlung

Hätte Blocher das gleiche "Verbrechen" gemacht, so würde die Mehrheit Blocher lynchen. So gerecht sind die "Eidgenossen" gewdorden. Antworten


Victor Heldner

14.01.2012, 17:41 Uhr
Melden 4 Empfehlung

F.Kubli: Auch wenn sie jemand lynchen, die Eidgenossen sind und waren gerecht und hatten Ordnung. Auf einem Hügel in Ernen im Oberwallis steht ein Galgen aus dem Mittelalter mit folgender Inschrift: -dr galgen ischt da für insch und inschi chind. Im Klartex - der Galgen ist zu schade um Fremde da aufzuhängen. Als hätten wir das Alles in unsere Zeit übernommen.


H.U. Suter

14.01.2012, 15:11 Uhr
Melden 11 Empfehlung

Etwas wird vergessen. Die schwere der Zuwiderhandlungen vom wird von der Mehrheit nicht so gesehen wie sie eigentlich ist. Man liest auch, dass Hildebrand niemandem direkt geschadet hat. Das stimmt natürlich nicht, wenn man gegen seinen Arbeitgeber spekuliert, so kann man das Geld auch direkt aus der Kasse nehmen. Aber diese unterschiedliche Wahrnehmung erklärt vieles, Antworten


Thomas Schwarz

15.01.2012, 11:21 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Einzig Rentner und gewisse Spekulanten haben ein Interesse an einem starken Franken. Die arbeitende Bevölkerung hat ein Interesse an einem gesunden Werkplatz Schweiz. Dieser wird durch einen starken Franken nachhaltig geschädigt, weshalb die SNB (Arbeitgeber von Hildebrand) versucht, den Franken tief zu halten. Der Vorwurf der Spekulation gegen seinen Arbeitgeber ist geradezu surrealistisch!


Michael Steiner

14.01.2012, 19:37 Uhr
Melden 5 Empfehlung

@Huber: Herr Hildebrand hat ca 700000 als Nettolohn,also hat er sich mit 75000 meht als 1 Monatslohn dazu verdient.
Allen die dies verharmlosen sollte die Firma 1 Monat den Lohn nicht bezahlen.
Mal schauen ob sie dann den Betrag immer noch lächerlich finden.


Hans Huber

14.01.2012, 19:06 Uhr
Melden 9 Empfehlung

@ H.U. Suter. Zum guten Glück gibt es immer noch viele Zeitgenossen,welche dies nicht als Spekulation sondern als Ungeschicklichkeit betrachten. Wenn Hildebrand spekulieren wollte, dann hätte er es anders und mit anderen Einsätzen gemacht. Nummernkonto etc. Für ihn sind 70'000 kaum erstrebenswert. Zu dieser Ansicht kann man auch kommen, wenn man nicht links steht, aber auch nicht in der SVP.


Jean Bezmann

14.01.2012, 15:01 Uhr
Melden 10 Empfehlung

Die Rating-Agentur Diavolo and Luzifer meldet, dass sie die SVP als Folge des Rufmordes an Präsident Hildebrand
mehrere Qualitätspunkte höher einstufen kann!
Antworten


René Müller

14.01.2012, 14:45 Uhr
Melden 15 Empfehlung

Ob viele SVP'ler nicht wahrhaben wollen. Blocher radikalisiert seit 30 Jahren die Politik. Mit geschicktem Aufbauschen, was das "niedere Volch" bewegt, ohne konkrete Lösungen zu bringen gewinnt er an Popularität. Zu Lasten des Volkes, und zu Gunsten der Finanzmächtigen. Bitte nun nicht wieder die EU Leier. Auch ohne Blocher hätte das Volk zur EU nein gesagt. Bitte EWR und EU unterscheiden. Antworten


Hanspeter Bruhin

14.01.2012, 12:38 Uhr
Melden 7 Empfehlung

Wir dürfen davon ausgehen, dass dieser Fall noch nicht abgeschlossen ist und dehalb mit die Meinungsbildung zurückhaltend bleiben. Antworten


Jules Bonhomme

14.01.2012, 11:21 Uhr
Melden 8 Empfehlung

Wir sind auf völlig neuen Pfaden. Eine solchermassen polarisierende Politik der Konfrontation hat es in der Schweiz noch nie gegeben. Es stellt sich die Frage, ob das mit unserem System mit Kollegialbehörden, Zauberformeln und Konsenssuche überhaupt noch kompatibel ist.
Wir sind soweit, dass eigentlich die Wähler entscheiden sollten, ob in Zukunft Leitwölfe gefragt sind oder ob es ohne geht.
Antworten


stephan heiz

14.01.2012, 18:20 Uhr
Melden 4 Empfehlung

die kollegialbehörde (bundesrat) hat es nie gegeben. die zauberformel ist tot (gemeuchelt durch die linken) und somit dauert die kosenssuche halt etwas länger - das ist eben so.


Markus Weilenmann

14.01.2012, 10:32 Uhr
Melden 15 Empfehlung

Es ist einfach unglaublich, dass ein Politologe, der für sich ja das Label der Wissenschaftlichkeit in Anspruch nimmt, so argumentieren kann. Na nu, dann hat ihn halt die Argumentation von H nicht überzeugt. Als Wissenschaftler müsste er aber wissen, dass die Beweislast auf Seiten der Kläger liegt, dass diese zuerst einmal hätten Fakten bringen müssen, die überzeugen (statt nur Unterstellungen etc Antworten


Ronnie König

14.01.2012, 09:57 Uhr
Melden 10 Empfehlung

Die Umfrage gibt die Stimmung im Volk wieder. Nicht mehr und nicht weniger. Sie entstand durch das was das Volk an Informationen bekam. Transparenz wird gefordert, aber genau das wird regelmässig von bürgerlicher Seite im BR und Parlament verhindert. Das Volk spürt das und dies floss in die Umfrage ein (Stimmung). Auch wenn das Volk sorgt, dass es so bleibt. Dualismus eben. Menschlich eben. Antworten


Willi Wollherr

14.01.2012, 08:40 Uhr
Melden 7 Empfehlung

Die fristlose Entlassung Hildebrands kostet zu viel. Deshalb hätte man ihn seiner präsidialen Funktionen entheben können. Das hätte genügt, die Restmonate bis zur ordentlichen Kündigung hätte man ihn als kompetenten Berater mit normalen Bürozeiten einsetzen können. Natürlich wäre das in jeder Hinsicht klar zu regeln gewesen. Antworten


lora kamm

14.01.2012, 10:12 Uhr
Melden 25 Empfehlung

Herr Habegger: Alleine Blocher's "Familienfest" in BE hat die SteuerzahlerInnen über 1 Mio. gekostet. Wenn es einmal eine fundierte Recherche darüber gibt, was Blocher die CH - seit Südafrika/Asa - gekostet hat, gibt's ein Aufheulen. Die CH ist offiziell durch die UNO als jahrelange Verlängerung der Apartheid gebrandmarkt. Seien Sie froh, dass die Schwarzen in SA auf Prozesse verzichtet haben.


kurt habegger

14.01.2012, 09:38 Uhr
Melden 23 Empfehlung

Frau EWS hat für Entlassungen in ihren Departementen mehr als 1 Million ausgegeben - mit diesen ChefbeamtenInnen wurde auch viel Know-how verbraten - aber eine BDP-Bundesrätin kann sich das doch leisten - die hat ja ihre Dossier im Griff und macht keine Fehler - resp man entschuldigt diese bereits im voraus - siehe Arena im Fall Hildebrand - alles faule Ausreden - aber man glaubt ihr blindlings


Willi Wollherr

14.01.2012, 09:14 Uhr
Melden 13 Empfehlung

@Horber: Tatsache ist, dass der hier vorliegende Fall die SNB eine knappe Million kostet und Hildebrand für dieses Geld gute Dienste leisten könnte.
Das hätte man einvernehmlich sicher lösen können. Der abtretende Präsident hätte schon wegen seines Images dazu Hand geboten.


Dan Horber

14.01.2012, 09:08 Uhr
Melden 8 Empfehlung

Eine fristlose Entlassung, die gerechtfertigt ist, kostet gar nichts. Nur wäre sie hier nicht gerechtfertigt gewesen.
Vermutlich hatte Hildebrand einen Arbeitsvertrag als Direktionspräsident. Enthebt man ihn seiner Funktion als Präsident, bedarf das einer Aenderungskündigung. Diese hätte wohl etwas gekostet.


Peter Schmid

14.01.2012, 07:50 Uhr
Melden 5 Empfehlung

EW, die Zustimmung ist mit etwa 60 Prozent , nimmt einem Wunder, von der 5,4 % Partei, oder sonst welchen schwächelenden Parteien. Die Angelegenheit Raggenbass, ist das nicht genug, um diese Bundesrätin zu schassen? Der plötzliche Gewinn der SNB, fast ein Horor, Wanner ist gerettet. EW Aussagen rücken den Bankratschef in ein schiefes Licht. Was hat dieser Gewinn für eine Wirkung am WEF in Davos? Antworten


Klaus Schweizer

14.01.2012, 06:27 Uhr
Melden 32 Empfehlung

Herr Perrin hat eine Sache vergessen bzw. der Interviewer hat nicht danach gefragt. Nämlich die traurige Figur der sogenannten Qualitätsmedien. Sie wollten sich im Gegensatz zur WW der Sache nicht annehmen, sondern haben Herrn Hildebrand von Anfang weg zum Säulenheiligen erhoben und die Meinung beeinflusst. Man lese nochmal "Der Rockstar der Eurokrise". Das ist PR, aber kein seriöser Journalismus. Antworten


Rolf Bänziger

14.01.2012, 04:38 Uhr
Melden 16 Empfehlung

Der Abgewählte lügt nie, betrügt nie, verunglimpft nie, rücktrittet nie, verzeiht nie, sagt zur EU nie - wer weiss, am Ende will er genau das Gegenteil... (ja, für alle Punkte!) Antworten


Jürg Schmidt

14.01.2012, 02:56 Uhr
Melden 20 Empfehlung

Völlig überflüssiger Kommentar aus der Legion der Experten. Herr Perron meint zu wissen, wie das Publikum funktioniert? Die Menschen sind zum Glück und zur Schande der Medien und der Politiker weniger dumm, als das sog. Volk der 20-30%, das jede Gesellschaft aushalten muss. Die Menschen spüren intuitiv die Intrige und haben einen Sinn für wahre Grösse. Und der Vergleich mit Craxi ist infam. Antworten


Dietrich Michael Weidmann

14.01.2012, 01:25 Uhr
Melden 32 Empfehlung

Hildebrand hat einen grossen Fehler gemacht, dass er als oberster Nationalbänker auch private Geschäftstransaktionen tätigte. Die Bank tut gut daran, das zukünftig komplett zu untersagen. Hildebrand hat aber Stärke gezeigt, dass er zurückgetreten ist und damit seine eigene Karriere im Intresse der Bank sozusagen geopfert hat. Davon könnten sich andere eine dicke Scheibe abschneiden! Antworten


Ronnie König

14.01.2012, 10:36 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Ich würde mal sagen: Hinterher sind wir gescheiter. Warum wurde das nicht schon längst geregelt? Weil Linke und Grüne das so wollten oder, typisch für die Schweiz, bürgerliche Politik und Wirtschaft sich ein Hintertürchen offen halten wollten? Solange keiner etwas reklamiert geht die Rechnung auf. Nun ist der Zapfen ab und der wahre Geist kommt aus der Flasche. Mit Folgen die der SVP schaden.


Rudi Buchmann

14.01.2012, 00:36 Uhr
Melden 14 Empfehlung

Ein Nationalbankpräsident darf aus moralischer Sicht keine Börsengeschäfte tätigen. Der Bankrat hätte von Anfang an durchgreifen müssen. Dass Blocher eine solche Auftrittsmöglichkeit bekam ist sein Fehler. Blochers Politik ist vorallem klima- und sozialpolitisch keine Option für die Schweiz. Antworten


Michael Steiner

14.01.2012, 09:33 Uhr
Melden 3 Empfehlung

@Schumacher: was ist denn mit den Nestle und Roche Aktien?


Rolf Schumacher

14.01.2012, 01:23 Uhr
Melden 28 Empfehlung

a) Hildebrand hat KEINE Boersengeschäfte gemacht b) die FAMILIE Hildebrand hat lediglich Dollars gekauft, was sehr viele zur Zeit getan haben, als der sfr gegenüber dem USD massiv überbewertet war. Die Blochervermögensverwalter haben damals sicher für ZIG Millionen Dollars gekauft. Ein SVPCH-NR darf doch auch nicht gegen den sfr WETTEN? Folglich müsste Blocher den Sessel ebenfalls räumen.


Rolf Schumacher

14.01.2012, 00:28 Uhr
Melden 27 Empfehlung

Es ist verwegen Craxi und Hildebrand zu vergleichen. B. Craxi konnte massive Korruption nachgewiesen werden. Er war in der P2.Freimaurerloge und hat der Mafia und Berlusconi Geschenke gemacht und deren Verbrechen (inkl. Morde) nicht geahndet. Hildebrand hat der CH nicht geschadet, Craxi I massiv. Craxi war schwerstkriminell. Ein Politologie der Mani Pulite nicht gelesen hat eine massive Bildungslü Antworten


Ruedi Lais

14.01.2012, 00:24 Uhr
Melden 56 Empfehlung

Blocher zeigt sich als verbitterter, hochgradig unsympathischer Wüterich, der von einer Garde sozial isolierter Parteisoldaten vergöttert wird, welche für ihn Straftaten begehen. Dass die Öffentlichkeit sich instinktiv mit all den Leuten solidarisiert, die von C.B.s Apparat angegriffen werden, ist für mich nachvollziehbar. Deren Fehler werden dann halt rascher verziehen als üblich. Antworten


Micha Tobler

13.01.2012, 22:22 Uhr
Melden 60 Empfehlung

Die Mehrheit würde auch hinter Hildebrand stehen, wenn er nicht zurückgetreten wäre. Denn der Durchschnittsschweizer solidarisiert sich instinktiv mit dem Angegriffenen. Vor allem, wenn das Vergehen klein und die Vorwürfe masslos übertrieben scheinen.
Das zeigen auch die hohen Sympathiewerte für Widmer-Schlumpf und Keller-Sutter.
Antworten


Micha Tobler

14.01.2012, 00:46 Uhr
Melden 27 Empfehlung

Herr Müller, lesen Sie nochmals die Artikel der Weltwoche über, bzw gegen Frau Keller-Sutter vor den letzten Ständeratswahlen. Nach deren Lektüre kommen Sie bestimmt zum Schluss, dass KS als Politikerin untragbar ist.
Trotzdem wurde sie mit einem super Ergebnis in den Ständerat gewählt. Fazit: Die Weltwoche polemisiert und skanalisiert oft an der Meinung des Volkes vorbei. Wie im Fall Hildebrand.


Jörg Müller

13.01.2012, 22:52 Uhr
Melden 22 Empfehlung

Dream on Herr Tobler! Lesen Sie wie Herr Egloff die Historie der Affäre nochmals von Anfang an durch und auch Ihnen wird klar, dass der Rücktritt Herrn Hildebrands die einzig logische Konsequenz war. Alles Andere wäre eine Farce im Wulff-Style gewesen.


Pascal Wegweis

13.01.2012, 21:49 Uhr
Melden 42 Empfehlung

Christoph Blocher ist ja auch nicht der laute öffentliche Ankläger, sondern er hat die Infos in einem 4-Augen-Gespräch Micheline Calmy-Rey eröffnet. Geplaudert hat jemand anderes, so wie es bis jetzt aussieht aus dem Departement Widmer-Schlumpf. Antworten


Peter Frick

14.01.2012, 09:38 Uhr
Melden 10 Empfehlung

So wie es jetzt aussieht verbreiten Sie reine Verdächtigungen. Sie passen zu den verleumderischen Anwürfen gegen EWS aus den Reihen der SVP seit Blochers Abwahl. Blocher war wohl schlau genug nicht selbst zur WW zu gehen. Er habe es nur "anwaltlich" mit dem Fraktionschef besprochen. Der WW-Informant sitzt ziemlich sicher im Thurgau.


Anna Zürcher

14.01.2012, 09:30 Uhr
Melden 12 Empfehlung

@ Mahani: Analysieren Sie mal die Medienkonferenz, welche Blocher unmittelbar nach dem Rücktritt Hildebrand gegeben hat. Haben Sie noch Fragen?


Saporeil Mahani

14.01.2012, 01:28 Uhr
Melden 11 Empfehlung

Apropos Herr Vollmeier
Wie beweisen Sie den Ihre Behauptung und Mustmassung, dass Herr Blocher die Frau Widmer Schlumpf auf der Abschussliste hat? Sie sind das typische Beispiel eines Blocherbashers. Zuerst den Blocherberfürworter verbal zurechtweisen und dann dasselbe tun! Von wegen halt- und stillos. Wenn Sie das mit der EWS beweisen können...bring it on!


Beat Vollmeier

13.01.2012, 22:24 Uhr
Melden 53 Empfehlung

@ Wegweis: Sie sind voll auf der Linie Blocher, sprich nun wo Hildebrand weg ist wird EWS ins Visier genommen. Welche Beweise haben Sie, dass es EWS war? Weshalb nicht der unglückliche Maurer, der EWS nicht ausstehen kann und sie so anschwärzen will? Weshalb nicht Blocher? Wir wissen, dass er EWS auf der Abschussliste hat. Mutmassungen ohne Beweise in den Raum stellen ist halt- und stillos.


Juerg Suter

13.01.2012, 21:43 Uhr
Melden 59 Empfehlung

Bin mit der Aussage von Herrn Perron gar nicht einverstanden.Hat man die zwei Pressekonferenzen von Herrn Hiltebrand und Herrn Blocher gesehen ist die falsche Person zurückgetreten.Herr Hiltebrand konnte wie gewohnt sachlich und nachvollziehbar "erklären" während Herr Blocher mit Worten wie evtl., vielleicht und wahrscheinlich argumentierte. Am Ende kann jedoch jeder glauben was er will. Antworten


Alois Brandenberg

14.01.2012, 07:34 Uhr
Melden 21 Empfehlung

Herr Suter, ich bin auch Ihrer Meinung. Wenn noch jemand zuruecktreten sollte ist es Chr. Blocher, aber bald !


Martin Egloff

13.01.2012, 21:08 Uhr
Melden 26 Empfehlung

Dreiviertel der Leser des Tagensanzeigers denken die Affäre Hiltebrand hätte nicht mit einem Rücktritt enden müssen. So ging es auch mir, als ich heute aber (nach 6-wöchiger Pause) eine Weltwoche in den Händen hatte und die Chronology nachlesen konnte war mir aufgrund der nachweisbaren Tatsachen klar dass Hiltebrand zurücktreten musste, unabhängig davon wen ich mag oder nicht mag. Antworten


Hans Willi

14.01.2012, 09:57 Uhr
Melden 14 Empfehlung

Könnte es sein, dass es nicht sinnvoll ist nur eine Quelle und dazu genau dieses Blatt zu lesen, das eindeutig Stellung bezogen hat, noch bevor Beweise vorlagen. Ich würde meinen, dass zur Meinungsbildung immer beide Seiten heran gezogen werden sollten.


Walter Huber

13.01.2012, 21:00 Uhr
Melden 35 Empfehlung

Im Gegensatz zu Louis Perron bin ich nicht der Ansicht, dass die Schweiz durch die Hildebrand-Affäre Schaden erleidet. Im Gegenteil: Hier wurde gezeigt, dass trotz absichtlicher Irreführung durch Behörden, trotz Vertuschung und versuchter Verlagerung des Skandals auf ein Nebengeleise durch eine erbärmlich servile Presse der Staat noch funktioniert. Das beeindruckt mehr als es schadet! Antworten


Markus Weilenmann

13.01.2012, 20:28 Uhr
Melden 63 Empfehlung

Die Affaire Hildebrand wird von mind. 4 Skanadalen geprägt: 1) dem Bankdatendiebstahl + der Weitergabe der Daten an Dritte, 2) der Publizierung dieser Daten durch div Medien (Verletzung des Daten- + Quellenschutzes, Datendiebstahl-Hehlerei), 3) der Beweislastumkehr und 4) der Anschuldigung für sog. Vergehen, die er potentiell hätte begehen können. Nirgends bleibt die Verhältnismässigkeit gewahrt. Antworten


Niklaus Zumthür

13.01.2012, 22:57 Uhr
Melden 20 Empfehlung

@Anita M. Dürr: Dafür kann man schon ein wenig Verständnis haben. Nach der Wahlschlappe sind alle SVP-Strategen noch daran, die Wunden zu lecken. Ich schätze, dass die meisten noch gar nicht zur Kenntnis genommen haben, was nun genau passiert ist, geschweige denn, was es für die Schweiz bedeutet.


Anita M. Dürr

13.01.2012, 22:38 Uhr
Melden 59 Empfehlung

Ein weiterer Skandal ist, dass der Bankrat den besten Mann an der Spitze der SNB gehen liess, bloss weil im Bankrat bestenfalls fachlich mittelmässig ausgestattete Herren sitzen +jeder hoffte, dass sein Licht nun heller scheine.
+dass der ganze Rummel von den SVP-Zeitungen WW+BAZ hochgekocht wurde +keine einziger sog.vernünftiger SVPler den Mund zur Mässigung aufmachte. Kein einziger! Nicht einer!


Mike Keller

13.01.2012, 20:08 Uhr
Melden 17 Empfehlung

Die Umfrage ist nicht repräsentativ. Viele der Hildebrand-Gegner haben ja ihr Ziel mit dem Weggang erreicht und somit keine grosse Motivation sich an einer solchen Umfrage zu beteiligen. Hingegen, die frustrierte Verliererseite also Hildebrand-Befürworter konnten hier ihren Unmut nochmals kundtun. Hätte man dies vor dem Rücktritt durchgeführt, wäre was ganz anderes rausgekommen. Antworten


Mike Keller

14.01.2012, 12:33 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Miriam Keller: ich bin kein SVP-Anhänger und stimme oft auch für andere Parteien inkl. Grüne. Aber, wenn die sog. SVP-Anhänger ihren Job gemacht haben, werden diese nicht mehr an dieser Umfrage teilnehmen, denn Hildebrand ist bereits vor dieser Umfrage abgetreten. Es sind eher die 20'000 und mehr frustrierten Blocher Gegner die noch einmal ihre Enttäuschung weitergeben. Rein sachliches Argument.


Miriam Keller

13.01.2012, 22:28 Uhr
Melden 33 Empfehlung

@ Keller: über 25'000 Rückmeldungen sind sehr wohl repräsentativ. Befassen Sie sich mal mit Markforschung. Aber es ist klar, dass die SVP-Anhänger jetzt alle Register ziehen, um die Aussagen zu relativieren. Sie und ich wissen, dass sich in diesem Forum auch die SVP'ler rege beteiligen. Ihre Motivation an der Teilnahme: Aufpolieren vom angekratzten Image der SVP.


Gilles Demainmieux

13.01.2012, 20:04 Uhr
Melden 39 Empfehlung

Mit all den Vorfällen der letzten Wochen wird sich die SVP kaum neue Wähler holen. Dafür wird die eine Hälfte der SVP-Wähler, die nicht so stramm dahinter steht und zum Wechselwähler tendiert, bei nächster Gelegenheit vielleicht abspringen. Bin gespannt auf die nächste Umfrage nach aktuellen %-Anteilen der Parteien.
Prognose: Die SVP wird Mühe haben, die stärkste Partei zu bleiben.
Antworten


Ruedi Lienhart

13.01.2012, 20:00 Uhr
Melden 22 Empfehlung

Anscheinend gefällt dieser Artikel den Blocher Hasser nicht noch kein Beitrag. Die Wahrheit ist immer schwer zu ertragen. Herr Hildebrand war und ist untragbar für die Schweiz. Antworten


Rolf Thalmann

13.01.2012, 22:00 Uhr
Melden 47 Empfehlung

Können Sie bitte den ersten Satz so formulieren, dass man ihn versteht? Danke.


Roman Meier

13.01.2012, 19:57 Uhr
Melden 31 Empfehlung

Widmer-Schlumpf hat in der Affäre Hildebrand eine ebenso schlechte (wenn nicht noch schlechtere) Figur gemacht wie Blocher. Nur sehen gewisse Kreise bei ihr einfach darüber hinweg, weil sie ja bekanntlich grosse "Verdienste" bei der Abwahl Blochers aus dem Bundesrat erworben hat. Für mich ist diese Frau keine Respektsperson. Ich schäme mich, dass so jemand überhaupt in unserer Regierung sitzt. Antworten


Alois Brandenberg

14.01.2012, 07:40 Uhr
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Herr Meier, ich schaeme mich ueber Ihre Respektlosigkeit. EWS ist eindeutig besser fuer unsere Schweiz als es Blocher war. Das ist die Tatsache. Bitte, erwachen. Danke !


Roman Meier

14.01.2012, 01:41 Uhr
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@ Marty: In einer Arena-Sendung über einen kleinen Bankangestellten herzuziehen und gleichzeitig über die Verfehlung von Hildebrand grosszügig hinwegzusehen, finde ich mehr als schäbig und eines Bundesrates unwürdig. Ich kann diese unsympathische Person nicht ausstehen.


Anita M. Dürr

13.01.2012, 22:48 Uhr
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Es wäre noch schön, wenn man eine, wenn auch nur ganz minime Ahnung hätte von den Kompetenzen +der Organisation der SNB! EWS hat ihre Aufgabe perfekt erledigt, bes. in der "Arena": Sie hat nicht drauflosgeschwätzt ohne Abklärung d.neuen Infos, das Kollegialprinzip gewahrt.
Die Abwahl hat CB sich ganz allein zuzuschreiben. Und eine Wahl annehmen darf man in diesem Land vorläufig noch!


Lukas Marty

13.01.2012, 22:33 Uhr
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@ Meier: Im Gegensatz zu Blocher hat EWS ihre Haltung klar aufgezeigt und begründet. Sie wollte und musste die Kommunikation mit dem Gesamtbundesrat absprechen. Dies hat Stil. Blocher war jedoch bereits als BR ein Irrläufer, der oft eine eigenmächtige Kommunikation (Bsp. Türkei) ohne Absprache mit dem BR fuhr. Für mich ist EWS eine Respektsperson und Blocher ein notorischer Lügner


philip sager

13.01.2012, 19:55 Uhr
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Sagen wirs doch mal so.. so schlecht ist doch der Deal für Herrn Hildebrand gar nicht. Er hat ein Jahr Zeit sich neu zu orientieren, wird im Ausland wieder weich landen und das 10 fache an Salär reinfahren. Seine Frau kann ja auch locker in NY ihre Galerie betreiben. Die Amerikaner sind mit gestrauchelten Top Shots nicht so nachtragend wie die Schweizer. Also nur Mut und Zuversicht.. Antworten


Günther Friedlich

14.01.2012, 08:36 Uhr
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@Sager: Verstehe gar nicht, warum man den Hildebrand fristlos entlassen hat.
Man hätte ihn als Präsidenten abberufen sollen und für die Restzeit als Berater beiziehen können, mit täglicher Anwesenheit im Berater-Büro der SNB.


christof vetsch

14.01.2012, 02:04 Uhr
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weshalb so zynisch. ich glaube herrn hildebrand sofort, dass er diesen job gerne gemacht hat, und motiviert war, die probleme zu bewältigen. gerade dass er irgendwo anders noch mehr verdienen könnte spricht ja für ihn.


Peter Eberhard

13.01.2012, 19:38 Uhr
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Es ist nur noch lächerlich. wie die Medien für jede Gelegenheit irgend einen "Fachmann" herbeizaubern, der eine "Analyse" von sich gibt, wie sie jeder aufmerksame Zeitungsleser auch von sich geben könnte. Antworten


Michael Studer

13.01.2012, 22:11 Uhr
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@Peter Eberhard
Ganz meine Meinung. Anstatt eine Analyse der Meinungsumfrage zu machen, verteilt dieser selbsternannte Experte Noten und gibt seine doch recht subjektive Meinung zum Geschehen ab. Die Bevölkerung ist toleranter als die Experten, Politiker und Journalisten. Sie hält sich an die Fakten (keine Gesetztesverletzung) und urteilt milder als die Tugendhüter von rechts und links.


urs berger

13.01.2012, 21:54 Uhr
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und er weiss erst noch, warum ich was gedrückt habe. Aber - Simon Schmid, gerne dürfen Sie mit mir sprechen. ich weiss besser warum ich welche Meinung habe als der Experte.



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