Lukas R., der Robin Hood der schikanierten Landjugend
Aktualisiert am 06.02.2009 50 Kommentare
Hau rein, Lukas! Reimann an einem Polit-Anlass.
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Ein verschneiter Januarabend in Wil. Im vergilbten Schulungsraum der alten Militärkaserne «Zum Turm» stellen ein paar junge Männer Festbänke auf, einige im Anzug, die übrigen in Pulli und Jeans. Sie packen belegte Brote aus und füllen Becher mit Orangensaft. Die Junge SVP St. Gallen gibt einen Empfang. Und da geht er auch schon lässig durch den Saal, erteilt hier und dort kollegial ein paar Anweisungen: ein Blondschopf mit blauen Kugelaugen. Sein Oberkörper ist seinen schwarzen, schicken Turnschuhen immer einen Schritt voraus. Und ein Lächeln hat er, als kenne er das Paradies.
Lukas Reimann hat mit seinen Anhängern gegen den Willen seiner eigenen Parteispitze, gegen alle anderen wichtigen Parteien, Wirtschaftsverbände, Gewerkschaften und gegen den Bundesrat «die wichtigste Abstimmung der nächsten Jahre» zustande gebracht. Die «wichtigste Abstimmung der nächsten Jahre» – so hat Bundesrätin Doris Leuthard das Referendum über die Weiterführung der Personenfreizügigkeit mit der EU genannt. Das Treffen im «Turm» in seiner St. Galler Heimat ist vor allem sein Abend.
Nicht nur der Präsident der Jungen SVP St. Gallen Jeffrey Bleiker ist begeistert von ihm. Fast alle hier haben mitgeholfen, haben Reimann bei den Wahlen im Oktober 2007 zum jüngsten Nationalrat des Landes gemacht. Für Junge, Alte, für alle hier ist er ein Held. Toni Brunner und Christoph Blocher hätten bei der Weiterführung der Personenfreizügigkeit lieber den Kopf in den Sand gesteckt. Toni Brunner und Christoph Blocher hatten Bedenken. Sie fürchteten sich vor der möglichen Niederlage bei einer Volksabstimmung. Sie fürchteten sich vor dem Wirtschaftsflügel der eigenen Partei. Reimann hingegen gab sein Mut recht. Und Brunner trägt ihm den Affront nicht nach. Reimann sei ein Juwel, sagt der SVP-Chef.
Er sei ein junger, politisch denkender Mensch mit ausgeprägtem Instinkt für die richtigen Themen. Ein geborener Taktiker, der voll und ganz die SVP-Politik verkörpere. Reimann, sagt Brunner, gehe nach einem ungewöhnlichen Motto vor. Er wage viel und gewinne viel.
Gerade beschwört er das Bild einer unkontrollierbaren Masseneinwanderung herauf. Er hält einen zerknüllten Zettel in der Hand und malt seinen Zuhörern den Teufel an die Wand: ein islamisiertes Europa. «Islamismus als Schweizer Recht? Kann es etwas Schlimmeres geben?»
Dann warnt er vor biometrischen Pässen. Weltweit lokalisierbar seien diese, die Daten auf ihnen würden sich «verselbstständigen».
Raunen im Publikum.
Bärtige Bauern, Jungs mit frechen Frisuren, Männer mit steifen Krawatten. Sie alle nicken, klatschen. Dann legt das Örgelitrio «Moni, Kurt und Willi» los, und die Jungen freuen sich mit den Alten auf den möglich scheinenden Sieg.
Reimann: ein durchaus gebildeter, scheinbar weltoffener, sehr charmanter junger Mann mit spitzbübischem Lächeln. Einer, der lieber eine Jazzband gehabt hätte als ein Örgelitrio. Er polemisiert gegen die Veränderungen, vor denen sonst eher Auns und «Schweizerzeit» warnen. Und natürlich haben genau die ihn längst in ihren Vorstand und ihren Verwaltungsrat geholt. Für «Schweizerzeit»-Chef Ulrich Schlüer widerlegt Reimann «geradezu schlagend das Vorurteil, dass in der SVP nur die Alten und Dummen sind». Im St. Galler Kantonsrat empfand man ihn als «wirklich umgänglich». Als höflich und offen. Im Kantonsrat dachten viele zuerst sogar, er sei «einer dieser vernünftigen SVPler», die eine liberalere Linie als die Zürcher verfolgen. Doch dann fiel Reimann mit «saloppen Formulierungen» auf. Versuchte, die etwas einfacher geschnitzten Leute abzuholen. Griff unverhohlen zum verbalen Zweihänder.
Reimann weiss, wen er womit bedienen muss. Kritiker sagen, er mache an Podiumsdiskussionen auch Statements, bei denen klar ist, dass er es eigentlich besser weiss. Seine Kritiker vermuten, dass er das einfach deshalb tut, weil diese Statements einschlagen. Und weil seine Gegner sie nur durch komplexe, für das Publikum viel zu langatmige Argumentationen widerlegen könnten.
Im persönlichen Gespräch hingegen gibt Reimann sich durchaus differenziert. Drei Tage nach dem Empfang stoppt er mit seinem alten Rover beim Bahnhof Wil und steigt aus, um Zigaretten zu kaufen. Er ist in Eile. Hier in der Unterführung, sagt er, hätten früher junge Albaner die Wiler Bürger belästigt. In seinem Mund steckt jetzt eine «Lord Extra», doch Reimann redet so schnell, plötzlich fällt sie ihm heraus. Wo er jetzt hingeht, hat er kein Heimspiel.
Der Jungpolitiker ist unterwegs in einer aussichtslosen Mission. Er hat sein Kostüm dem Anlass angepasst. Schwarzer Anzug, Krawatte, glänzende Schuhe, er besucht die Delegierten der FDP Appenzell-Ausserrhoden. Es gibt einen traditionellen Redneraustausch zwischen den beiden Parteien, die Delegierten sollen an dieser Versammlung ihre Abstimmungsparole fassen, und Reimann tritt als Vertreter der Nein-Parole gegen einen FDP-Redner an. «Ich habe zwar keine Chance», sagt er. «Aber eine übermächtige Gegnerschaft schreckt mich nicht ab.»
Sie ermuntere ihn sogar, meint Toni Brunner, der ihn viele Jahre beobachtet hat. Reimann fährt Richtung Teufen, links und rechts der Autobahn liegen Dörfer wie Zuzwil, Uzwil oder Flawil. Hier vor allem wohnt seine Klientel, nicht in Wil, der Stadt. Doch von dort aus baute er mit sechzehn die Junge SVP St. Gallen auf. Er schwänzte die Kanti, suchte Mitglieder übers Internet. Und von dort aus gründete er zur Zeit der Bilateralen I die Jugendorganisation Young4FUN, eine Art junge Auns.
Danke, Onkel Max
Wie kann man so jung schon so rechts sein? «Mir ging es um die Freiheit, die Unabhängigkeit. Das passt doch zum Jungsein.» Reimann wuchs behütet in einer kleinen Gemeinde im Aargauer Jura auf, seine Mutter war diplomierte Kranken- und Psychiatrieschwester, sein Vater ETH-Ingenieur, heute ist Kurt Reimann Generalsekretär der Universität Zürich. In Lukas’ Jugend immer in der Nähe: Onkel Max, der SVP-Ständerat Maximilian Reimann. Er war sein politischer Wegbereiter, auf ihn wurde er immer wieder angesprochen. Immer wieder musste er sich wegen ihm positionieren, informieren, sich eine Meinung bilden. Selbstbestimmung des Individuums, freie Gesellschaft, freie Märkte, die Utopie eines Staates, der ohne Regierung auskommt – diese Themen bewegten ihn mit vierzehn. «Ich las die libertären Klassiker: Ayn Rand, Hayek, die Österreichische Schule. Damals stand ich noch den Jungfreisinnigen nahe, dann merkte ich, die SVP ist noch liberaler. Am besten aber fand ich die deutsche Möllemann-FDP.»
Reimann tritt aufs Gas, er ist in Eile, muss noch seine Rede vorbereiten. Plötzlich hat er in der schwarzen Nacht die Abzweigung verpasst. Macht nichts. «Im Zweifelsfall immer rechts halten», ruft er lachend. Da hängt ein Rabenplakat am Strassenrand. Grosse, hässliche Vögel, die boshaft auf die kleine rote Schweiz einhacken, sie sollen für das SVP-Nein zur Personenfreizügigkeit werben. Erinnern ihn diese hackenden Raben statt an gefrässige Rumänen nicht eher an Schweizer Rosinenpicker?
«Das Plakat funktioniert», antwortet Reimann. «Und ich denke, Rosinen picken ist durchaus mehrheitsfähig, oder?» Aber ist Rosinenpicken auch anständig? «Ist Politik anständig? Machiavelli hat gesagt: Politik ist Krieg mit humanen Mitteln.»
Teufen, Restaurant Alter Zoll, das heute eine Pizzeria ist. Reimann packt die Mappe aus, fängt an, seine Rede zu skizzieren. «Ich bin ein Chaot», sagt er fröhlich. «Dieses E-Mail von Hans Fehr kann ich jetzt nicht mehr lesen. Aber hier ist ein sehr hilfreiches Argumentarium von Luzi Stamm.» Auns-Vizepräsident Luzi Stamm steht Reimann im Nationalrat politisch am Nächsten, in der Rechtskommission sitzt er auch neben ihm. Stamm nennt Reimann den perfekten SVP-Repräsentanten für eine junge, breite Bevölkerung, die keine weitere Annäherung an die Europäische Union will.
Die FDP-Delegierten im Parkhotel Linden wollen etwas anderes. Eine Kalberei wäre das, sagt einer der Redner. Ein Referendum, bei dem der Stimmbürger für dumm verkauft werden soll. Reimann schaut teilnahmslos zum Vorredner hoch. Sein müder Blick geht durch die Reihen, er sieht jetzt tatsächlich ein bisschen aus wie ein Kalb. Oder ein Lamm. «Weisst du», hat er einmal gesagt, «ich kämpfe lieber gegen die Grossen. Denn gegen die kann man nur gewinnen. Auch wenn man verliert – allein der Versuch wird einem hoch angerechnet.»
Kürzlich kämpfte Reimann an einer weiteren Front gegen grosse Gegner. An einer Protestkundgebung auf dem Berner Waisenhausplatz stand er auf einer kleinen Bühne und schaute in die Gesichter von dreihundert Aramäern. Die Aramäer sind eine christlich-orthodoxe Minderheit, die sich in der Türkei gegen die drohende Enteignung ihres wichtigsten Klosters durch den Staat wehrt. Als Erstes lobte Lukas Reimann die gelungene Integration der Schweizer Exil-Aramäer: «Si mached das tipptopp.»
Dann beschwor er die Menschenrechte. Die Religionsfreiheit. Dann forderte er eine Intervention des Bundesrates. Er rief: «Keine Toleranz gegenüber der Intoleranz!» In der Schweiz kämpft Reimann an vorderster Front gegen die Interessen religiöser Minderheiten. Gegen Minarette auf Moscheen. Doch das ist für ihn kein Widerspruch. «Wenn wir die menschenrechtswidrigen und reaktionären Grundinhalte des Islam nicht anprangern, könnte uns bald dasselbe passieren wie den Aramäern. Und wir können es uns auch leisten, auf die Türkei Druck auszuüben. Oder wollen die etwa nicht in die EU?»
Sexy für Nachwuchs
Auch an dem Abend in Teufen treibt ihn seine Selbstsicherheit an, sein starker Glaube an die eigene Sicht auf die Welt. Im Saal ungläubiges Staunen, Kopfschütteln, Abwinken. Die Schweiz soll den EU-Staaten gegenüber «am längeren Hebel sitzen»? Sie soll noch bessere Verträge aushandeln können? Kurz darauf bei der Abstimmung sind natürlich alle im Saal gegen ihn. Verunsichert ihn das nicht? «Ich weiss, dass ich recht habe. Ich habe die Verträge gelesen. Wir Schweizer, wir sind jemand. Die anderen wollen auch etwas von uns.»
Nach der Niederlage geht er noch etwas trinken mit zwei Parteifreunden. Die Junge SVP St. Gallen hat während Reimanns Nationalrats-Wahlkampf 2007 einen enormen Zuwachs erlebt. Wie schon während der zehn Jahre von Reimanns politischer Arbeit davor. Dabei war Toni Brunner am Anfang gar nicht erfreut, als der sechzehnjährige Reimann 1998 eine SVP-Jungpartei gründen wollte. Doch dann sah Brunner ein, dass man eine Win-win-Lösung schaffen kann. Weitgehende Freiheit bei der politischen Arbeit, aber keine eigenen Untersektionen, und alle Mitglieder der Jungen sind automatisch auch in der Mutterpartei. Zudem treten sie bei Wahlen auf den Listen der Mutterpartei an. Das war ein Erfolgsrezept. Heute sitzen viele sehr junge Vertreter der SVP in den Gemeindeparlamenten. Und Parteichef Brunner jubelt: «Wir sind sexy für den Nachwuchs!»
Das SVP-Programm komme bei den Jungen auf dem Land eben gut an. «In den Städten geht man eher in die Kanti und kommt links raus. Hier auf dem Land aber machen viele eine Lehre, müssen früh arbeiten, Steuern zahlen», sagt Brunner. Für sie kämpfe die SVP gegen Bevormundung, gegen staatliche Reglementierung. Und dann hat Reimann sie auch bei einem anderen Problem abgeholt, er erinnert sich: «Viele erzählten mir, gleichaltrige Ausländer hätten sie im Ausgang belästigt.»
Ist Reimann der Robin Hood der schikanierten Landjugend? Er hat mit dem Thema Ausländergewalt Stimmung gemacht, hört man von jungen politischen Gegnern aus der Region. Er bediene sich populistischer Methoden. Und er ist einer der professionellsten Wahlkämpfer der Schweiz. Reimann selbst sagt, er lese amerikanische Bücher über Kampagnenführung und Politmarketing. Dann adaptiere er sie auf die Schweiz. «Wenn ich an ein Podium fahre, nehme ich zum Beispiel oft ein paar Leute mit, die mich im Publikum unterstützen.» Reimann setzt auch auf Guerilla-Aktionen, bei denen man mit wenig finanziellen Mitteln viel Aufmerksamkeit erregt. Natürlich nutzt er Facebook, Youtube – und die Kombination: Guerilla-Aktionen im Internet. Einmal druckte er Kleinplakate, auf denen Hitler zu sehen war. «Ich wollte vor einem Erstarken des Rechtsextremismus wegen der hohen Zuwanderung warnen.» Durch den medialen Skandal verbreitete sich die Botschaft fast von allein.
«Ich mache gerne Kampagnen. Ich finde es faszinierend. Aber das soll nicht so klingen, als ob es mir nur darum geht, wie ich möglichst effektiv viele Leute von meiner Meinung überzeugen kann. Vor allem geht es mir um die Sache. Um die richtige Richtung, um eine gute Zukunft für unser Land.»
Hat er nie Zweifel an seiner Sicht? Er schüttelt den Kopf. Was, wenn sich einmal herausstellen sollte, dass er im Unrecht war? Er schweigt. Dann: «Das wäre schlimm.»
Lesen Sie das ganze «Magazin»: www.dasmagazin.ch
(Das Magazin)
Erstellt: 06.02.2009, 11:22 Uhr
50 KOMMENTARE
1.Leider Herr Reinmann und Frau Hutter muessen die Partei-Doktrin nur wiederholen. Diese Jungen machen keine eigene Politik. Die sind nicht selbstaendig. 2.Jetzt geht es darum Hutter, Reinmann und Frau Estermann Yvette einige Erklaerungen ueber die Beziehungen von Neo-Nazis zu klaeren. 3.Es ist unglaublich, Frau Estermann: Slovakin, eingebuergert und Auslaender feindlich zugleich Ruben Delgado
Ich bin SVPler und kenne Herrn Reimann nicht aber ich bin sicher dass er nichts mit dieser Seite zu tun hat. Wir SVPler sind vielleicht beschränkt aber nicht blöd. Gäthke oder wie er heisst ist scheints Mit-Organisator von den Chaos-Tagen. Glauben Sie ein SVPler gibt so einem einen Hintenrum-Auftrag? Dann wären wir ja erpressbar. Lukas Reimann ist aufrichtig und engagiert sich für unser Land.
Hr Reimann hat mit seinem Krieg-Politik Vergleich eigentlich alles über seine Politik gesagt. Denn: Krieg... ...stellt ein katastrophales Versagen politischen Könnens und vorstellungsvermögens dar. Kofi Annan.
Schön, dass Herr Reimann gute Feunde hat die sich für ihn opfern! Herr Gäthke kann lange behaupten, dass er diese Seite als Satire und aus eigenem Antrieb aufgeschaltet hat. Bewiesen ist das nicht. Ebenso natürlich nicht, dass dieser ultrarechte Nationalrat dahinter steckt, der Verdacht scheint aber nicht so weit hergeholt!
Das sympathische an L.R. finde ich, dass er auch kifft. Anonsten haben wir wohl ziemlich andere Ansichten über die Prioriäten auf diesem Planeten.
Faires Portrait vom Magazin. Reimann hat als einziger SVP-Nationalrat gegen die Milliarden für die UBS gestimmt. Er hat schon vor Jahren mehr Transparenz für Grüsel-Beizen gefordert, was jetzt alle wollen. Er setzte sich - auch als einer von ganz wenigen in der SVP - für das Refefendum gegen obligatorische biometrische Pässe ein. Ist das ein "typischen" SVPler? Gibt es das überhaupt?
Ganz schön anständig von der Tagi-Redaktion, Lukas Reimann als Wiedergutmachung für die Schmierengeschichte mit der deutschen Website, diese Plattform zu widmen. Lukas Reimann lässt mich (55) hoffen, dass die Schweiz und deren Grundwerte noch nicht ganz verloren sind. Herzlichen Dank, sehr geschätzte Redaktion.
In der Stadt Zürich verteilen offen als Neonazis aufretende Skinheads SVP-Wahlwerbung. Sind noch Fragen?
Dieser Lukas Reimann überzeugt die Jugend wohl tatsächlich eher, als der kiffende Bottellionist Cédric Wermuth, den die SP gar voreilig in das Vizepräsidium gehievt hat. Das "Magazin" liefert endlich wieder einmal eine relevante Porträt-Reportage.
All ihr geistreichen linken Bloger: Ich beobachte diese Argumententafel seit einiger Zeit und staune ob der Selbstgerechtigkeit (kein Gedanke an die Massenmörder, die Eure Liga entstehen liessen), ob der Anmassung (Verteufelung von parteiinternen Regeln wie Ausschlussklausel, die eine(n) Linken nun wirklich nichts angehen) und ob des miserablen Stils. Man könnte auch in Würde blogen, oder nicht?
Wir sollten in der Politik noch mehr solche Leute haben, die sich für unser Volk hineinsetzen.
Also Herr Reimann, die SVP stellt die These auf, Bulgaren und Rumänen würden die Sozialkassen plündern. So, so, dann mal zu Ihnen: Sie sehen auf alle Fälle so aus, als würden sie laufend an Übergewicht zunehmen und sind obendrein noch Raucher. Wenn jemand die Allgemeinheit später ausnutzt, dann sind es Leute wie Sie, die mit ihrer Diabetes den Krankenkassen exorbitant hohe Summen kosten werden.
Châpeau Herr Reimann - ich wünsche Ihnen weiterhin viel Kraft - Mut und ein starkes Rückgrat, so offen und gradlinig für die SVP einzustehen und sich durchzusetzen. aw
im europäischen Vergleich ist dieser Typ rechtsextrem, wie alle im harten Flügel der SVP. Aber das darf man in der Schweiz nicht sagen, da gibts gleich einen Aufschrei, schon bei "rechtsaussen" spielt die SVP die beleidigte Leberwurst.
«Hau rein, Lukas!» Aber Herr Reimann, wollen sie in ihren zarten jungen Jahren bald schon so aussehen, wie manche Ihrer Parteifreunde, die Schwierigkeiten haben, noch durch eine Türe hindurch zu passen?
Man muss sich aber fragen wie weit rechts einer stehen muss, um, auch ihm bekannte, Deutsche Neonazis, als Linksextreme bezeichnen zu können? Nach meiner Meinung kann so etwas nur weit, weit rechtsaussen möglich sein. Dann stellt sich die Frage nach dem Vertrauen sehr schnell.
"In den Städten geht man eher in die Kanti und kommt links raus. Hier auf dem Land aber machen viele eine Lehre, müssen früh arbeiten, Steuern zahlen". Wie kann man nur ......... Was hier die SVP (Brunner) raus lässt finde ich immer übler. Geht gar nicht ! Wie unwissend oberflächlich und dumm !
Marie v. roth, sowie die grosse presse hat anscheinend noch nichts von gäthkes-aussage gehört. Er betreibt eine sartireseite und glaubte nicht an soviel blödheit der schweizer. Alle die sich auf diese meldung fixierten, bezeichnet er als gierige geier. Ich hoffe, dass einige besonders schlaue schreiber es nun gschnallt händ.
Lukas Reimann tut mir leid. Noch nicht 30 und schon so vergreist!
Bei Lukas bin ich sicher, dasss er es nicht fuer sich maacht sondern fuer uns Schweizer. Das kann ich bei Frau Calmy und den andern SPlern nicht feststellen.
Dieser Junge ist ein Lichtblick in dieser JA-Sager Gesellschaft!! Eine Wohltat Lukas Reimann in der letzten Arena zuzusehen. Motto: Allein gegen die Mafia. - Ruhig und souverän wie er die versteckten Fouls, Unwahrheiten und Tiefschläge z. B. vom linken "Professor" Kreis pariert hat. Bravo, weiter so!!
Endlich wieder mal ein junger Politiker,er setzt sich auch für viele Sachen ein, die nichts mit SVP Politik zu tun haben. Wie viele "Sesselhocker" gibts in Bern, die Geld kassieren und selten dort sitzen?Die Jungen sind die Zukunft eines Landes.Gebt ihnen eine Chance, lasst sie machen,auch Fehler gehören dazu.Sie haben noch Kraft.!!
Mit einem Hitlerplakat vor durch erhöte Zuwandrung verursachten Rechtsextremismus warnen. kranker Zynismus
Robin Hood war strengenommen ein Schwerstkrimineller, der mit seiner Verbrecherbande eine ganze Region mit Waffengewalt drangsaliert hat und auch vor Mord nicht zurückschreckte, um seine Ziele zu verfolgen...
Dass Herr Reimann, wie seine Vorbilder in der SVP, nach dem machiavellistischen Grundsatz: Der Zweck heiligt die Mittel, politisiert erstaunt wohl kaum. Augenfällig demonstriert er dies in der aktuellen Debatte um die "ominöse" com-to-switzerland-seite. Täuschen, lügen etc.. Solange es dem Ziel dient, ist alles erlaubt. Herr Reimann wird damit, wie seine Vorbilder, nur kurzfristig Erfolg haben.
Meines Wissens ist bzw. war Reimann ein grosser Bewunderer von Österreichs Haider. Das sagt eigentlich schon alles. Ausserdem bewundert er NR. Luzi Stamm, der vor kurzem trotz Riesen-Werbebudget bei den Regierungsratswahlen vom Volk schonungslos abgestraft wurde. Nein, jene Leute die ständig grinsen, haben etwas zu verbergen! Reimann, Stamm und Brunner lassen grüssen!
Ich kenne Lukas seit nun bald 2 Jahren. Er ist eine seltene politische Persönlichkeit, die sich für die Jugend einsetzt. Mit diesem Elan und solchem einsatz kann er die Botschaft besser als die meisten anderen Politiker vermitteln. Er steht zu seinen Versprechen, die er vor der Wahl gemacht hat. (im gegensatz zu den meisten anderen Politikern) Man wird auch in Zukunft mit Lukas rechnen Können!
@andy holmes: was passiert, wenn man seine meinungsfreiheit in die tat umsetzt als svp-ler, haben wir ja mit der ausschlussklausel alle zur genüge erlebt, so weit ist bis jetzt keine linke partei gegangen, übrigens sind mir frau goll und herr rechsteiner etwa gleich sympathisch wie blocher, mörgeli, schlüer und konsorte... unabhängigkeit und freiheit, leere worthülsen für svp-lemminge
Robin Hood? Darunter verstehe ich etwas anderes. Dieser Mann hat keine Lebenserfahrung und lebt geistig im Heidiland. Er meint es sicher nicht schlecht und doch sagen seine Argumente viel über Egoismus und Hilflosigkeit etwas! Wann werden wir dieses schöne Land dank SVP und Co. so kaputt gemacht haben, dass wieder viele gute Schweizer eine neue Heimat suchen müssen, weil es keine Freiheit mehr gib
Na ja, das die SVP wie in einem dieser Kommentare erwähnt, den "Kult der Anti-SVP" über sich ergehen lassen muss, hat sie sich wohl selber zu verdanken. Für mich nicht wählbar. Allerdings tut es sicher Not, dass einmal ein paar Junge gerade bei den rechten Parteien nachkommen. Ich hoffe, dass wenigstens bei Ihnen im Ansatz so etwas wie Weltoffenheit zu finden ist.
@JP Meier: Warum soll die Freizügigketi nur den kriminellen Bulgaren und Rumänen nützen? Im Gegenteil. Kriminelle scheren sich einen Dreckung um Gesetze, die sind also schon da, egal ob Freizügigkeit oder nicht. Aber die ehrlichen B. und R., die kommen erst, wenn sie dürfen. DENEN und UNS nützt also die Freizügigkeit enorm viel und schadet den Kriminellen.
"Politik ist Krieg mit humanen Mitteln." Mit diesem Zitat zeigt Herr Reimann, worum es ihm bei der Politik geht. Nicht darum, etwas für unser Land zu tun, sondern nur darum über den politischen Gegner zu triumphieren. Unter diesem Gesichtspunkt ist es absolut nachvollziehbar, dass er auch zu äusserst fragwürdigen Methoden greift um sein Ziel zu erreichen.
N. Machiavelli 1469-1527. Er wird heute vor allem mit rücksichtsloser Machtpolitik unter Ausnutzung aller (legalen) Mittel verbunden. Der Begriff Machiavellismus wird oft als Schimpfwort für ein politisches Verhalten gebraucht, das raffiniert, aber ohne jeglichen Einfluss von Moral und Sittlichkeit die eigene Macht und das eigene Wohl steigern will. Das Vorbild vieler dieser Leute? Sieht so aus...
Stell dir vor..plötzlich wären alle Ausländer weg. Endlich wieder genügend Arbeit für alle, da Putzpersonal fehlt, der Abfall darf durch saubere CH-Hände entsorgt werden, auf dem Bau hört man nur noch scheizerdeutsch. Im Krankenhaus verarzten dich imaginäre CH-Ärzte und deine Familie ersetzt das Pflegepersonal, etc. etc.. Ach ja, und endlich wären alle Verbrecher nur noch Schweizer...unvorstellbar
Langsam freue ich mich auf das wahrscheinliche Nein zur PFZ, die damit einhergehende Kündigung der Bilateralen & den Niedergang der CH in die wirtschaftliche & politische Isolation. Wahrscheinlich braucht es das mal, um die Proletarierromantik als Naivität, dass man Probleme durch Abgrenzung lösen kann, zu entzaubern. Für so ein auslandsabhängies Land sitzen zu viele auf einem sehr hohen Ross
ich habe den rechts-aussen youngster im kantonsrat st. gallen erlebt. sagen wir's mal so: er ist nie positiv aufgefallen. und seinen doch eher inhaltslosen reden hat kaum jemand zugehört .....
Es ist doch immer wieder das gleiche - Werr sich nicht informiert muss sich auf die einseitigen Aussagen von Politikern jeder Couleur verlassen. Das ist immer nur der zweitbeste Weg. Mein Vorschlag: Mehr Bildung für alle!
Marc Michel, Sie verspüren immer Brechreiz, wenn Sie die rechten "Partei-Diktat-Befolger" über Freiheit und Unabhängigkeit reden hören? Da ist es doch gut, dass Sie sich an die Linken halten können. Die sprechen nicht von Freiheit und nicht von Unabhängigkeit und die wollen das auch nicht.
Reimann & Co. haben keine Ahnung wie die EU bei einem allfälligen Nein reagieren würde. Glauben diese phantasielosen 'Politiker' wirklich die EU werde es ungestraft zulassen, dass 2 ihrer Mitglieder ausgeklammert werden ? Wir würden ihr einen Super-Grund liefern um die billateralen Verträge aufzukündigen. Damit hätte sie im künftig wirtschaftlich schwierigen Umfeld einen Konkurrenten weniger.
Die Medien steuern halt unser Land... M.E. wird diese ganze Geschichte unehrlich präsentiert. Und nochmals m.E. hilft die Freizügigkeit NUR den kriminellen Bulgaren und Rumänen. Sonst niemandem. Wenn doch kein Bedarf besteht, dass diese Leute in die Schweiz kommen wollen, wozu stimmen wir dann ab? Haben wir zu wenig zu tun? Aber man schaue mal wie lange dann ein deportierter Mann fern bleibt-1 Tag
ich verspüre immer einen brechreiz, wenn ein linker sich so äussert als ob er im besitz der einzig und allein seligmachenden wahrheit ist, toleranz ist es auch andere meinungen akzeptieren zu können
@Marc Michel: Wieso wird immer so getan als ob die Linke alles eigenständig denkende Wesen seien? Viele Mitläufer, die gerade wenn es um die Personenfreizügigkeit geht gebetsmühlenartig die selben Drohungen zitieren, die sie von irgendeinem Befürworter gelesen oder gehört haben. Der Kult der Anti-SVP löst bei vielen ehemaligen Linken wie mir ebenso Brechreiz aus.
Wieso muss man jetzt den Reimann nieder machen? Jeder darf seine Meinung äussern! Leider löst weder ein Ja noch ein Nein das Personenfreizügigkeitsproblem, dass sich z.B. Deutsche zu Hause gratis gut ausbilden lassen und dann in der Schweiz uns die qualifizierten Jobs wegnehmen, nur weil viele Schweizer nicht genug Geld haben und keines erhalten, um sich gut auszubilden zu lassen.
Ich kann Herrn Michel nur zustimmen, die so genannte Unabhängigkeit und Freiheit aus dem Munde eines SVP Politikers meint eigentlich nur der Stärkere wird überleben, ein Starker Staat garantiert für alle eine gute Chance und Freiheit. Aber genau für die Menschen für den der Staat eigentlich alles parat hält, wählen SVP und haben meistens eine Subventionierte Krankenkasse.
Herr Nationalrat Reimann soll sein Wort halten und seine Telefon- und Mailverbindungen in Sachen Homepage offenlegen. Das erwarte ich von einem Parlamentarier.
Ich möchte einmal mehr betonen, dass wir immer noch Partei-, Schreibe-, Stimm- und Lesefreiheit in unserer Schweiz haben solange wir nicht in der EU sind und da erübrigen sich Kommentare hauptsächlich von linker Seite, die immer wieder sich gegen rechts ereifern. Darum habe auch ich NEIN gestimmt.
libertär und liberal ist nicht ganz dasselbe, Herr Haberstich.
Lukas Reimann ist einer von vielen jungen, äusserst talentierten Nachwuchspolitikern in der SVP. Und wie andere auch sympathisierte er zuerst mit der FDP und merkte dann, dass diese inzwischen immer weiter nach links abgedriftet ist. Nicht umsonst haben die Jungparteien der SVP sowohl in Prozenten als auch abosluten Zahlen um Längen mehr Zuwachs als alle anderen.
ich verspüre immer einen brechreiz, wenn ich die rechten "partei-diktat-befolger" über unabhängigkeit und freiheit reden höre. zugute halten muss man herrn reimann, dass er sich gegen das anfängliche ja-diktat der mutterpartei zur wehr setzte. aufgrund des erfolges der jung-svp hat ja dann die mutterpartei ihren kurs gewechselt und die nein-parole ausgerufen. partei-politik-taktik
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