Der SRG fehlen 54 Millionen – pro Jahr
Aktualisiert am 27.11.2009 91 Kommentare
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Der Bundesrat soll die Finanzen der SRG SSR idée suisse wieder ins Lot bringen. Geprüft werden soll unter anderem eine Erhöhung der Gebühren, um die jährliche Finanzierungslücke von 54 Millionen Franken zwischen 2011 und 2014 zu stopfen, wie die SRG am Freitag mitteilte.
Die SRG hat den «Bericht Finanzbedarf 2011-2014» dem Bundesamt für Kommunikation zu Handen des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation überstellt. Laut dem Bericht fehlen für die Periode von 2011 bis 2014 jährlich 54 Millionen Franken zur Erfüllung des Leistungsauftrags. Ohne die bereits eingeleiteten Sparmassnahmen und Effizienzprojekte würde die durchschnittliche Finanzierungslücke mehr als doppelt so hoch ausfallen, schreibt das Unternehmen. Zur Finanzierungslücke würden insbesondere zwei Faktoren beitragen. So fehlten allein 40 Millionen Franken, weil viel mehr Menschen Ergänzungsleistungen beziehen und deshalb keine Gebühren zahlen würden, als die Behörden angenommen und bei der Gebührenfestsetzung berücksichtigt hätten. Zudem sei die Teuerung seit 2000 nicht mehr ausgeglichen worden.
Programme streichen?
Nun müsse der Bundesrat entscheiden, mit welchen einnahme- oder ausgabeseitigen Massnahmen die SRG ihre Finanzen ins Lot bringen soll. So könne er die rechtlichen Voraussetzungen schaffen, damit die SRG beispielsweise durch Werbung und Sponsoring sowie im Online-Bereich zusätzliche kommerzielle Einnahmen generieren könne. Zudem könnten die Bundesbeiträge für Leistungen für das Ausland erhöht werden, von denen die Gebührenzahlenden in der Schweiz nicht oder nur in geringem Ausmass profitierten. Als weitere Massnahme schlägt die SRG vor, bei der Festlegung der Gebühren die tatsächliche Entwicklung der aus sozialpolitischen Gründen gebührenbefreiten Haushalte zu berücksichtigen.
Falls die Einnahmen nicht erhöht werden könnten, müssten die Ausgaben weiter reduziert werden, schreibt das Unternehmen. Mit den seit 2004 eingeleiteten und zurzeit laufenden Spar- und Effizienzprogrammen sei allerdings die Grenze erreicht, wo dies ohne Abstriche am Programmangebot zu realisieren ist. Auf angebotsstrategisch wichtige und beliebte Programme solle aber erst in letzter Konsequenz verzichtet werden. (sam/ap)
Erstellt: 27.11.2009, 14:20 Uhr
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91 Kommentare
54 mio minus ? bei rund einer mia = 1'000 mio einnahmen...sind zusaetzliche 5 prozent einsparungen gefragt: a/ bereinigung programm = 11 mio b/ salaerstruktur = 11 mio c/ effizienzverbesserung = mio d/ werbung/sponsoring e/ kraemer-laden 'billag' sanieren = 11 mio ...keine unloesbaren aufgaben! last but not least: herren walpen & eckmann in pension...asap! macht eure hausaufgaben... Antworten
Vielleicht sollte der BR mal festlegen, was denn genau zum Leistungsauftrag gehört. Benissimo und anderer Sondermüll ganz bestimmt nicht. Dann soll die Billag offen legen, was mit den Gebühren passiert, kann mir nicht vorstellen, dass die alles an die SRG abführen, was dazu bestimmt wäre, drum auch die Geheiniskrämerei. Die SRG soll die Gebühren selber einziehen, dann braucht es keine Billag mehr. Antworten






