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Der Zank um das Rentensystem hat Tradition

Anders als das übrige Europa hat die Schweiz ihr 3-Säulen-Konzept der Altersvorsorge erst spät eingeführt. Dafür galt es lange als Vorzeigemodell. Bis jetzt. Nun stehen die Pensionskassen in der Kritik.

Finanzielle Sicherheit im Alter: Das soll das Rentensystem sichern.

Finanzielle Sicherheit im Alter: Das soll das Rentensystem sichern.

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Mängel der 2. Säule im Fokus

Die Mischformel des 3-Säulen-Modells hat zwar in der Auffassung vieler Experten keine Hauptschwäche, aber in letzter Zeit haben sich eine Vielzahl einzelner Problemfelder aufgetan.

Bei der Abstimmung vom 7. März geht es um die Senkung des Umwandlungssatzes in der 2. Säule – und damit um die Höhe der Renten. Die Pensionskassen sehen sich nicht mehr in der Lage ihre langfristigen Rentenleistungen zu garantieren. Die jetzt ausbezahlten Renten seien zu hoch, dies auf Kosten der jüngeren Generation, deren Renten nicht mehr gesichert seien. Entsprechend machen die Pensionskassen die gestiegene Lebenserwartung, die Einbrüche an den Aktienmärkten, die langfristigen Renditeerwartungen des Anlagekapitals und damit die Höhe und Garantie der Leistungen zum Thema. Kritiker hingegen bemängeln die aus ihrer Sicht zu hohen Verwaltungskosten, die falsche Anlagepolitik und das «Profiteuren-Geflecht» mit Lebensversicherern, Vermögensverwaltern, Banken und Pensionskassen-Experten.

In der Diskussion tauchen auch alternative Modelle wie die freie Pensionskassenwahl oder die Einheitskasse auf, aber auch ein Systemwechsel in der Altersvorsorge. Die alte Idee der Volkspension erhält derzeit bei der Linken Auftrieb: ein Ausbau der AHV auf existenzsichernde Renten in der Meinung, dass dann eine überwiegende Mehrheit der Bevölkerung auf die 2. und 3. Säule verzichten könnte. (dan)

Von der OECD bis zur Weltbank – viele Experten lobten die Schweiz jahrelang für ihr 3-Säulen-Konzept der Altersvorsorge, mit der obligatorischen Altersversicherung AHV (1. Säule), der obligatorischen beruflichen Vorsorge (2. Säule) und dem steuerlich begünstigen privaten Sparen (3. Säule). Die Experten waren sich einig, dass die Schweiz eine Form der sozialen Sicherung gefunden hat, die als Mischsystem zwischen staatlicher und privater Vorsorge den Markt nicht über Gebühr belastet, aber auch den Herausforderungen der alternden Gesellschaft standhält. Nun zeigen sich Schwächen bei der 2. Säule. Sie münden in eine hitzige Diskussion um den Umwandlungssatz und die Höhe der garantierten Rentenleistungen der Pensionskassen.

Der «gespaltene» Sozialstaat

Was vielen nicht bewusst ist: Das Modell ist erst einmal 25 Jahre alt und ein eigentliches «Flickwerk» zweier gegensätzlicher Sozialstaatvisionen: der Vision einer umfassenden staatlichen Altersversorgung, ansatzweise verkörpert in der AHV, und der Gegenvision einer starken beruflichen Altersvorsorge, gestützt auf die betrieblichen Pensionskassen und ergänzt durch eine staatliche Minimalrente. Ein «gespaltener» Sozialstaat also.

Das Ziel war nicht, dass der Staat existenzsichernde Renten im Alter gewährt, sondern im Gegenteil: Es ging darum, zu verhindern, dass die AHV existenzsichernde Renten an alle zahlt, wie der Historiker Matthieu Leimgruber schreibt.

Spätzünderin Schweiz

Die Schweiz war – im Vergleich zu anderen europäischen Staaten – eine Spätzünderin in der staatlichen Altersvorsorge. Bismarck hatte in Deutschland 1889 das erste staatliche Pensionssystem in den westlichen Industriestaaten eingeführt, und in der Schweiz gehörte die Forderung zu den wichtigsten Themen des Generalstreiks von 1918. Die Idee war politisch höchst umstritten. Bürgerliche Kreise, die für eine starke Selbstvorsorge plädierten, blockierten das Ansinnen jahrelang. Eingeführt wurde die AHV schliesslich 1948, in einer Phase des Wirtschaftsaufschwungs, und zwar in einer Form, welche die Existenz nicht sicherte. Die AHV sollte kein «Monster» werden wie der britische Sozialstaat, betonte 1943 der freisinnige Bundesrat Walter Stämpfli.

Der Grund war die Konkurrenz zwischen staatlicher Altersvorsorge und privaten Pensionskassen. In der Schweiz hatten nach dem Ende des Ersten Weltkriegs verschiedene Betriebe private Pensionskassen gegründet, ein richtiger Boom erfasste das Land während des Zweiten Weltkriegs. Die Kassen gediehen aber vor allem deshalb, weil sich die eigentlich bereits 1923 beschlossene Einführung der AHV verspätete und der Bund die Kassen steuerlich begünstigte. Sie dienten als Instrumente der Personalpolitik, aber auch als Mittel, um die Gewerkschaften als Sozialpartner zu vereinnahmen, wie der Soziologe Peter Streckeisen schreibt.

Doch nur ein kleiner Teil der Bevölkerung war mittels AHV und Pensionskasse versichert. Jene Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gehörten in den 50er- und 60er-Jahren zu den Gewinnern, die einer wohlhabenden Kasse angehörten: in erster Linie Beamte sowie Angestellte der Staatsbetriebe, der Industrie und der grossen Dienstleistungsbetriebe. Die meisten anderen standen ohne derartige Absicherung da. Noch 1975 waren es knapp die Hälfte, die allein auf die karge AHV-Rente angewiesen waren.

Bundesrat gegen Volkspension

Die Linke drängte deshalb früh auf eine AHV-Grundsatzreform, und einmal etabliert, war die AHV derart beliebt, dass sich sämtliche politische Lager mit einem Ausbau dieses Sozialwerks profilieren wollten. In den ersten sieben Revisionen wurden die Renten mehrfach angehoben, das Rentenalter der Frau gesenkt sowie die Beiträge erhöht – die Ausgaben der AHV stiegen von 1948 bis 1969 insgesamt um über 470 Prozent, wie die Denkfabrik Avenir Suisse vorrechnet.

Den grössten Schritt in Richtung Ausbau des Sozialstaats plante die Linke Ende der 60er-Jahre: Die Partei der Arbeit und die SP lancierten je eine Volksinitiative, um die Einführung existenzsichernder Renten zu verlangen: die sogenannte Volkspension. Das wollten die bürgerlichen Parteien um jeden Preis vermeiden, und der Bundesrat entwickelte das heutige 3-Säulen-Modell als Gegenentwurf dazu. Die Pensionskassen- und die Versichererlobby waren im Hintergrund als Einflüsterer tätig gewesen. Der Gegenentwurf des Bundesrats setzte sich schliesslich in der Volksabstimmung von 1972 deutlich durch: Die 2. Säule wurde 1985 obligatorisch, und die privaten Pensionskassen und Versicherungen wurden zu deren Trägern. Individuelles Alterssparen wurde als 3. Säule fortan steuerlich begünstigt.

«Heute ist die schweizerische Altersvorsorge inklusive der 2. Säule eines der grosszügigsten Rentensysteme der OECD», resümiert Avenir Suisse. 1. und 2. Säule gewährleisten in der Regel mindestens 60 Prozent des letzten Lohnes. (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 05.03.2010, 09:52 Uhr

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71 Kommentare

Peter Müller

25.02.2010, 08:29 Uhr
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Wenn man nur lange genug wiederholt, dass die Rente nicht ausreicht, dann glauben es die Leute auch irgendwann. Das ist dann gute PR (Plakate, "Experten-"Interviews) bzw Meinungsmache. Wenn ich dürfte würde ich NEIN stimmen. Das Ergebnis des Sozialabbaus könnt Ihr in D bewundern. Antworten


Ruth Selber

17.02.2010, 10:29 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Ja klar, die Senkung wäre gut fürs uns. Wie hohe Boni auch gut für uns waren, das kostete uns nur ungefähr 40 Milliarden. Sorry, aber wer den Wirtschaftsbossen noch irgend etwas glaubt, ist selber schuld. Antworten


Schmid Ursula

17.02.2010, 07:52 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Die Pensionskassen haben die letzten zwei Jahre 40 Milliarden an den Börsen verloren. Weshalb sollen nun wir das bezahlen? Das Gesetz sollte geändert werden, so dass riskante Anlagen nicht mehr getätigt werden können. Antworten


maria bucher

17.02.2010, 00:50 Uhr
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1. Es wird meist verschwiegen, dass die Auswirkung einer neuerlichen Senkung des Umwandlungssatzes die heutigen Erwerbstätigen und „Jungen“ betrifft und nur zum wenigsten die heutigen “Alten“! Das bedeutet, dass der Grossteil der Abstimmenden über die Höhe der eigenen zukünftigen Rente bestimmen wird. Antworten


Heinz Buser

16.02.2010, 20:19 Uhr
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Die Unwissenheit ist unglaublich. 80% des BVG laufen über nicht gewinnorientierte PK`s. Bei den andern 20% bieten die Privatversicherer eine Volldeckung inklusive Anlagerisiken für 150 000 KMUs. In 2008 machten die Versicherer damit über alles einen Verlust von 900 Mio Fr. (siehe Bericht FINMA). Die anteilsmässigen Managerlöhne belasten das BVG mit ca. 1 Promille. SP und SGB informieren falsch. Antworten


ruth leemann

16.02.2010, 13:38 Uhr
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Dieses Rentensystem Säule 1 - 3, sollte zu einer einzigen Säule zusammengelegt werden, denn hinter jeder Säule steht ein riesengrosser Verwaltungsapparat der eine Menge Geld verschlingt - also Überflüssig ist. Antworten


Roland Märki

16.02.2010, 13:22 Uhr
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Nur 1. Säule, Einheitskasse, Grundeinkommen - da hätten wir doch viele gute Vorschläge in den Kommentaren hier. Müssten diese oder ein Teil davon nur noch umgesetzt werden, aber da werden die bürgerlichen Politiker, deren Verhalten mehr durch die Lobbys der Versicherungen und Banken bestimmt wird als durch den Antrieb, das Wohl der Bürger zu verbessern, wohl wieder dagegen sein. Volksabstimmung! Antworten


Kurt Aegeri

16.02.2010, 13:17 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Vor dem Hintergrund der Tatsache, dass gegen unsere Wiederholungstäter in den Banken politisch und rechtlich rein gar nichts unternommen wird, sondern, ganz im Gegenteil, applaudiert wird, dass es so weiter geht, wie bisher, gibt es von mir nur eines zu sagen: Nein zum Rentenklau. Die Bürgerlichen sollen zuerst ihre Hausaufgaben machen. Im Interesse der SchweizerInnen. Nicht in ihrem eigenen. Antworten


Luzia Keller

16.02.2010, 11:57 Uhr
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@Reto Friedrich: Dann lassen Sie sich hier eingehend informieren: '...Die Deckungskapitalien von angehenden und laufenden Renten wurden immer vorsorglich finanziell verstärkt. Dazu waren und sind bei den gebräuchlichen technischen Zinssätzen Erträge von höchstens 0,2 Prozent notwendig...' (H. Brändli, Betriebswirtschafter, Artikel v. 29.01.10 in stocks.ch). Es ist realisierbar für Jung und Alt!! Antworten


Steffen Vilmaz

16.02.2010, 11:46 Uhr
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Warum sich sorgen machen? Für meine Generation wird es eh nix mehr zu holen geben. Ende der 70er geboren, dürfen wir nicht erwarten vor 75 pensioniert zu werden. Wenns gut geht sogar mit 80. Und bis dahin wird das Geld auch weit weniger Wert haben. Für 100 SFR gabs vor 25 Jahren soviel mehr zu kaufen. Ich pfeif auf den Generationenvertrag! Antworten


Andreas Egli

16.02.2010, 10:50 Uhr
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Die Pensionskassengelder der 2. Säule werden von Arbeitgebern und Arbeitnehmern paritätisch verwaltet. Der Rentenklau-Vorwurf der Linken geht also auch an die Arbeitnehmervertreter. Die Linke will aber schlicht, dass mehr verteilt wird, als vorhanden ist. Die Letzten beissen dann halt die Hunde. Vielen Dank, ihr Linken, sagt die junge Generation und guckt in die Röhre! Antworten


Luzia Keller

16.02.2010, 09:22 Uhr
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@Reto Barandun: Ich sehe das genau umgekehrt: genau weil die bürgerlichen Parteien keine plausiblen Gründe nennen können und nur Pauschalerklärungen abgeben, stimme ich bewusst NEIN! Wer soviel Geld in eine Werbekampagne mit Plakaten und Flyer investiert, hat einzig Angst um sein eigenes Portemonnaie! Sonst würde man es vernünftiger und besser einsetzen! Antworten


Dieter Wundrig

16.02.2010, 08:49 Uhr
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@ Nadine Binsberger- Sehr schön, alle sind wir gleich. Alle tragen wir die gleiche Kleidung.Ich freue mich darauf, all die Reichen neben mir als gleiche Bürger begrüssen zu dürfen. Aber wie war das denn noch?Solche Länder hat es gegeben und gibt es immer noch. Vor lauter Glück hat man dort revoltiert oder ist einfach geflüchtet.Ich jedenfalls möchte meine jetzige AHV/Pension behalten. Antworten


Reto Barandun

15.02.2010, 18:08 Uhr
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Mit den Informationen die man bekommt ist es schwierig eine klare Meinung zu bilden. Die Linke kämpft vorallem mit Schlagworten, das ist für mich ein Zeichen von Schwäche, darum werde ich voraussichtlich JA stimmen. Natürlich muss man den Umwandlungssatz nicht verändern, wenn die Kasse dann leer ist muss man etwas machen! Unabhängig von der Parteizugehörigkeit. Antworten


Nadine Binsberger

15.02.2010, 17:39 Uhr
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AHV, IV, ALV, BVG, Sozialhilfe, Kindergeld, Alimente, etc. radikal abschaffen und bedingungsloses Grundeinkommen einführen. Dann erübrigen sich viele Diskussionen und ein gewaltiger Verwaltungsapparat. Antworten


Luzia Keller

15.02.2010, 17:37 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Es dürfte eigentlich ganz klar sein, dass der Präsident einer Economiesuisse Gerold Bürer, Fürsprecher der Wirtschaftslobby, FÜR seine Pfründe spricht und mit den Existensängsten der kleinen Sparer spielt und nicht dagegen. Wer nach all den Boniexzessen immer noch den Wirtschaftsverbänden traut, ist wirklich selber Schuld ,wenn er/sie nach einer Annahme die Haare rauft! Jetzt denken hilft!!! Antworten


Alexander Eusebio

15.02.2010, 17:37 Uhr
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@Werner Wittmann: Ob Sie es glauben oder nicht, Pensionskassen werden durch Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertreter geführt, unterliegen einer ordentlichen Revision und werden zudem von den Kantonen oder dem Bund beaufsichtigt. Vieleicht sollten Sie einmal die Arbeitnehmervertreter Ihrer Pensionskasse fragen, was mit dem Geld passiert das Sie einzahlen. Antworten


Alexander Eusebio

15.02.2010, 17:33 Uhr
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@Markus Niederberger: Zugegeben, eine einigermassen funktionierende Wirtschaft ist in jedem Fall notwendig. Aber während im Umlageverfahren die laufenden Renten aus den laufenden Beiträgen aus der Schweiz bezahlt werden, spart man im Kapitaldeckungsverfahren das eigene Kapital an, das für die Finanzierung der eigenen Renten dann später verbraucht wird und durch die Weltwirtschaft verzinst wird. Antworten


Markus Niederberger

15.02.2010, 17:15 Uhr
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Es ist illusorisch zu glauben, es gebe einen wesentlich Unterschied zwischen dem Umlage- und dem Kapitaldeckungsverfahren. Beide sind darauf angewiesen, dass ein ausreichend grosser Wirtschaftsmotor läuft, um die Quelle zu speisen. Wenn sich Kapital auf wundersame Weise vermehren soll, dann muss die Wirtschaftskraft als Gegengewicht mitwachsen. Das hat sie die letzten 10 Jahre nicht getan. Antworten


Werner Wittmann

15.02.2010, 17:11 Uhr
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Wenn unsere Bundesratspräsidentin in den Massenmedien erzählt, dass bei einer Annahme des Vorschlages das Pensionskassengeld erhalten bleibt, mag dies stimmen. Bleibt nur noch die unbeantwortete Frage, aus wessen Konti dann diese Gelder zu finden sind. Antworten


Ulrich Lüthi

15.02.2010, 16:48 Uhr
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Im "SALDO" vom 3.Februar zum Tema vorsorge "Es ist, als ob wir auf einer Oelquwelle sässen" Lesen !!! AHV und 2.Säule werden schlecht geredet, damit die Versicherunge mit der 3.Säule noch mehr Kasse machen!! Antworten


Alexander Eusebio

15.02.2010, 16:43 Uhr
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@John Luternauer: Wenn die Babyboomer in Pension gehen, wird die AHV in grosse Schwierigkeiten haben, mit den eingenommenen Beiträgen die laufenden Renten zu zahlen. Am Ende müssen die Beiträge erhöht werden. Wieviel soll den jüngeren Generationen noch aufgebürdet werden? Und ist die Arbeitskraft in der Schweiz dann überhaupt noch zahlbar? Bei einer Volkspension wirds dann nochmal schlimmer. Antworten


Peter Brun

15.02.2010, 16:39 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Linke Kreise geben selbst zu, dass sie mit der Beibehaltung des Umwandlungssatzes das Ziel verfolgen, lieber früher als später die 2. Säule (Kapitaldeckungsverfahren) zugunsten der AHV (reines Umlageverfahren) abschaffen zu wollen. Ich möchte nie nur von einer Kasse und von einem System abhängig sein. Verteilen der Risiken, nennt man dies. Andere Länder beneiden uns um das 3-Säulen-System! Antworten


Alexander Eusebio

15.02.2010, 16:37 Uhr
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@Hans Willi: Bitte vergessen Sie nicht, dass die meisten autonomen Pensionskassen Stiftungen sind. Diese sind nicht in Ihrem Sinn gewinnorientiert, sondern dem langfristigen Wohl ihren Versicherten und Rentner verpflichtet. Alle Gewinne dieser Pensionskassen kommen daher auch den Versicherten und Rentnern zugute. Antworten


Reto Friedrich

15.02.2010, 16:28 Uhr
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sowohl das kapitalstock als auch das umlagerungsverfahren haben vor und nachteile. das gute ist, dass wenn man beide mischt, etwas herauskommt, das besser ist als die beiden teile. wir haben ein gutes 2 säulen system und sollten es nicht durch zu hohe umwandlungssätze gefährden. Antworten


Martina Puls

15.02.2010, 15:32 Uhr
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Wieso können sich die Initianten der Abstimmung die teuren Plakate und Werbeflyer in alle Haushalte leisten? Von wo kommt dieses Werbegeld? Bevor nicht diese Zahlen offen gelegt werden, kann nicht von direkter Demokratie und freier Meinungsäusserung gesprochen werden. Diebe sind diejenigen, die Arbeitnehmer und Rentner willentlich manipulieren und mit Ängsten Kasse machen! Antworten


John Luternauer

15.02.2010, 15:28 Uhr
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Eine Volkspension hätte ganz klare Vorteile. Nur will das die rechte Seite nicht einsehen. Es braucht nur ein Abrechnungssystem. Das der AHV! Existenzsichernde Renten fördert die Risikobereitschaft der Jungen und damit das Unternehmertum. Jeder Schweizerbürger kriegt mit 65 gleichviel . Die bedenkliche Altersarmut kann vermieden werden. Antworten


Gianin May

15.02.2010, 15:15 Uhr
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Solange Keiner genau sagen kann, was nun eigentlich wie viel kostet, muss man auch nichts am System ändern. Die sogenannten Experten haben anscheinend keine Ahnung also wie soll ich etwas beurteilen können und wieso soll ich etwas ändern wollen bevor die Fakten schlüssig auf dem Tisch liegen? Antworten


Philipp Schmucki

15.02.2010, 15:06 Uhr
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Immer wieder werden die Pensionskassen, Versicherungen und Banken als die Bösen schlechthin dargestellt. Da muss differenziert werden: Zocker sind ausschliesslich deren Manager. Die vielen kleinen Mitarbeiter sind dagegen lediglich Lohnsklaven, werden aber genau gleich an den Pranger gestellt wie die Zocker. Bei den Banken gibt es wenigstens noch Bonis, bei den Versicherungen aber nicht mal das.! Antworten


Alexnder Eusebio

15.02.2010, 14:56 Uhr
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@Oliver Schmid: Weil dann der "Umwandlungssatz" eher zwischen 4 und 5% liegen würde (Einzeltarif) und wohl auf keinem Konto 2% ausbezahlt würde! @Harry Rohner: In den Boomjahren wurden Rentenerhöhungen von 6% und von 10% gewährt, zumindest bei autonomen Pensionskassen. @Alfred Bleuler: Dann würde kein Arbeitgeber mehr als das Obligtorium versichern lassen. Für viele eine schlechtere Variante. Antworten


Ulrich Scheidegger

15.02.2010, 14:54 Uhr
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Es ist eine kühne Behauptung die Lebenserwartung linear hochzurechnen -wie es die Versicherer machen. Unter dieser Behauptung und Sichtweise muss der Umwandlungssatz ständig nach unten korrigiert werden. Ob diese zunehmende Lebenserwartungen jemals zutreffen ist höchst ungewiss. Wenn nicht -müsste der Umwandlungssatz wieder nach oben korrigiert werden. Und in der Zwischenzeit macht jemand Kasse. Antworten


hans zumstein

15.02.2010, 14:42 Uhr
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@Lanzendörfer: Wer sind die Pensionskassenbosse? Mit solchen Plattitüden aus dem "Rentenklau-Vokabular" tragen Sie nichts zur Meinungsbildung bei . . . Antworten


Edy Gerber

15.02.2010, 14:36 Uhr
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@H. R. Mettler: Was Sie schreiben, trifft exakt auf die AHV mit ihrem Umlageverfahren zu. Für die zweite Säule, die nach dem Deckungskapitalverfahren funktioniert, stimmt das nicht. Dort kann man nämlich auch das Kapital statt Rente beziehen, fast wie ein privates Konto. Das gefällt den Linken nicht. Darum wollen sie die 2. Säule ruinieren durch künstliches zu-hoch-halten des Umwandlungssatzes. Antworten


Jakob Häring

15.02.2010, 14:30 Uhr
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Liebe ArbeitnehmerInnen und RentnerInnen, lasst Euch wegen der Pensionskassen - Umwandlungssatz Abstimmung vom 7. 3. 2010, nicht Sand, durch die millionenschweren Kampagnen vom bürgerlichen Finanz- und Wirtschaftsfilz, in Eure gutgläubigen Augen streuen, denn diese Investitionen, werden sie mehrfach aus dem Selbstbedienungsladen der Pensionskassen zurückholen. Macht bitte mit einem NEIN mit. Antworten


Harry Rohner

15.02.2010, 14:20 Uhr
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Die Senkung des Umwandlungssatzes ist nachweislich gerechtfertigt. Als Alternative bleiben Prämienerhöhungen. Das 3-Säulen-Prinzip hat allgemein bekannte Vorteile. Allerdings auch zwei wichtige Nachteile. Die AHV-Leistungen sind zu gering. (ca. 20%) Diese erfüllen die gesetzlichen Vorgaben nicht. Die BVG-Rente kennt keinen obligatorischen Teuerungsausgleich! Nach 20 Rentenjahren bleiben ca. 50%! Antworten


Matthias Lanzendörfer

15.02.2010, 14:05 Uhr
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Obwohl ich auch 'Nein' stimmen werde, bin ich mir bewusst, dass dies für die Katz ist. Wieso? Weil wir bereits das Absenken des Mindestzinssatzes hätten verhindern müssen. In der jetzigen Situation werden sich die Banker, die Pensionskassenbosse und die korrupten Politiker weiter die Taschen vollstopfen. Wenn die grosse Welle der Pensionierungen dann kommt, werden die Kassen leer sein. Antworten


Dominik Bücheler

15.02.2010, 13:58 Uhr
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Diese vorgeschlagene Senkung dient nur den Versicherungen mit BVG-Minimalleistungen welche auch in den guten Zeiten nur den Mindestzins bezahlt und den Rest der Gewinne in die eigene Tasche abgezweigt haben. Autonome Kassen mit höheren Leistungen und haben auch höher verzinst und die restlichen "Gewinne" zur Verstärkung des Rentnerkapitals verwendet. Einer von vielen Gründen klar NEIN zu stimmen ! Antworten


Oliver Schmid

15.02.2010, 13:57 Uhr
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Was soll die 2. Säule eigentlich darstellen ? Eine Rentenvorsorge aufgrund von einbezahlten Spar-Beiträgen. Also liebe Politiker: Wieso wird nicht analog der 3. Säule ein Sperr-Konto eröffnet und die Beiträge fliessen dorthin, mit 65 wählt man dann ob es aubezahlt wird oder via Vers.Pol. in Monatsrenten bezogen wird. Völlig transparent, es gibt auch keine Unterdeckung, keine Prov. für Verwaltung.. Antworten


alfred bleuler

15.02.2010, 13:56 Uhr
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die heutigen pensionskassen und kässeli sollten in EINE pensionskasse z. b. auf genossenschaftlicher basis, in der die arbeitnehmer das sagen haben überführt werden. -- auch die arbeitgeberbeiträge werden von den arbeitnehmern erarbeitet. demzufolge sollen die arbeitnehmer bestimmen wo und wie ihre pensionskassengelder angelegt werden. doch die bürgerliche parteilobby in bern verhindert dies Antworten


Jürg Moor

15.02.2010, 13:45 Uhr
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Was mich befremdet ist, dass die meisten Schweizer nicht begreifen worum es überhaupt geht... Statt gross RENTENKLAU zu schreien bitte zuerst informieren (de.wikipedia.org/Umwandlungssatz) Antworten


Walter Kunz

15.02.2010, 13:42 Uhr
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Übrigens warum noch zusätzlich eine dritte Säule. Etwa damit das, weitere Schmarotzer an unserem Ersparten Teil haben können. In praktisch allen Sparten wird ja bekanntlich eben gerade aus Personal- und Kostengründen fusioniert, weshalb soll dasselbe z B. für Pensionskassen zu einer seriösen Verwaltung von anvertrauten Geldern nicht auch möglich sein? Antworten


Raffael Grassi

15.02.2010, 13:41 Uhr
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Die Verzweiflung beim Wirtschaftsfilz muss unheimlich hoch sein - wie sonst wäre das Plakat "Linke Diebe stoppen" anders zu erklären. Es geht dem Filz nur um eines: Den Zugriff zum 600 Mia. Topf für Banken und Versicherungen zu erhalten - und das mit staatlich geschützer Minderbelastung. Ohne Transparenz, mehr Wettbewerb und der Grusatzdebatte über die Altersvorsorge gibt es nur eines - NEIN. Antworten


Franz Brunner

15.02.2010, 13:39 Uhr
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das ganze rentensystem funktioniert nicht mehr (auch die AHV, ist ja eh nur umverteilung)---sonst sind die linken immer stramme gegner von "immer mehr" (ungebremstem wachstum etc), aber dass ihr gehätscheltes rentensystem genau auf wachstum basiert entbehrt nicht einer gewissen ironie Antworten


hans zumstein

15.02.2010, 13:31 Uhr
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@Ruth Chartrand: Solange Rentenbezüger nicht länger leben, als die statistischen Berechnungen (statistische Lebenserwartung) voraussagen, ist alles OK und reicht das Sparkapital für die lebenslange Rentenzahlung. Wenn der Rentenbezüger aber länger lebt, und davon ist bei steigender Lebenserwartungstendenz, auszugehen, dann entsteht ein Problem, das durch die "aktiven" PK Prämienzahler gelöst wird. Antworten


alfred bleuler

15.02.2010, 13:23 Uhr
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die heutigen pensionskassen und kässeli sollten in EINE pensionskasse z. b. auf genossenschaftlicher basis, in der die arbeitnehmer das sagen haben überführt werden. -- auch die arbeitgeberbeiträge werden von den arbeitnehmern erarbeitet. demzufolge sollen die arbeitnehmer bestimmen wo und wie ihre pensionskassengelder angelegt werden. doch die bürgerliche parteilobby in bern verhindert dies Antworten


Luzia Keller

15.02.2010, 13:23 Uhr
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Kein Abbau des sozialen Netzwerkes, sondern Erhöhung der MwSt und damit Umverteilung öffentl. Gelder muss endlich in Angriff genommen werden! Vorallem Skandinavien hat mit über 20% MwSt die Infrastruktur dafür und sozialen Abgaben in den Griff bekommen. Fazit: Die 2. Säule in der 1. Säule integrieren und eine Einheitskasse schaffen, abgekoppelt jedoch vom Lohn via MwSt. Verwaltungskosten reduziere Antworten


Alexander Eusebio

15.02.2010, 13:19 Uhr
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@Han-Rudolf Mettler: Der Witz am 3 Säulen System ist doch gerade, dass man dieses Risiko verteilt, indem nur ein Teil (1. Säule) so finanziert wird. Der Rest wird durch kollektives persönliches Sparen (2. Säule) und individuelles persönliches Sparen (3. Säule). Hier sollte es vom Prinzip her keine Quersubventionierung geben, es sei denn, zu hohe Leistungen werden ausbezahlt. Antworten


Hans Willi

15.02.2010, 13:18 Uhr
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Viele Kommentar, wenig Wissen. Aber ein Grundwissen dürfte bei jedem vorhanden sein. Ein privatwirtschaftliches Unternehmen hat IMMER nur ein Ziel: Gewinnmaximierung. Versicherungen sind da wohl führend... (neben Banken). Wenn wir den Rentenklau verhindern wollen, so gibt es nur eine Lösung AHV ausbauen, 2. Säule abschaffen. Aber solange die Hasenfüsse zur Urne hoppeln wird es wohl nichts. Antworten


Alexander Eusebio

15.02.2010, 13:15 Uhr
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@Ruth Chartrand: Falls Sie in einer Pensionskasse bei einer Versicherungsgesellschaft sind und einen Umwandlungssatz von mehr als 5.8% haben, werden die Risikobeiträge einen Anteil enthalten, der zur Finanzierung des überhöhten Umwandlungssatzes verwendet wird. Dieser wird nicht Ihrem persönlichen Alterskonto gutgeschrieben, sondern direkt zur Finanzierung der zu hohen Renten verbraucht. Antworten


Alexander Eusebio

15.02.2010, 13:09 Uhr
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Falls die "Banker,Manager,Verwaltungsräte und Aktionäre " abgestraft werden sollen, ist dies der falsche Weg. Schon heute verlangen Versicherungen zusätzliche Prämien, um den zu hohen Umwandlungssatz zu finanzieren. Bei einem JA (=tieferen Umwandlungssatz ) müssten die Versicherten mit Mindestleistungen weniger bezahlen. Ausserdem hätte es eher Geld, um die Renten der Teuerung anzupassen. Antworten


Han-Rudolf Mettler

15.02.2010, 12:48 Uhr
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Unsere Sozialwerke sind nichts anderes als das Schneeballprinzip. Es funktioniert nur solange, als es immer mehr Einzahler als Bezüger gibt. Für den Normalbürger, zu Recht, verboten. Für die Politiker erlaubt, da man einfach die Steuern, die Beiträge usw. erhöhen kann oder die Leistungen kürzt. Ein himmeltrauriges System. Antworten


Ruth Chartrand

15.02.2010, 12:46 Uhr
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@Edy Gerber. Also da brauche ich eine Erklärung von wegen Jungen belasten in der 2. Säule. Bei mir auf dem Versicherungsausweis ist kein einziger Franken aufgeführt ausser m. Beiträge und die des Arbeitgebers + Zins .Weder von Jungen noch vom Staat. AHV wird so finanziert da bin ich vollkommen einverstanden. Dieses Zwangssparen sollte abgeschafft werden !! @Pat Sulzberger Danke für die Antwort. Antworten


Hans P. Grimm

15.02.2010, 12:34 Uhr
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Sobald die Pensionskassen bzw. Stiftungen volle Tranparenz gewähren und sobald alle PK auch alternativ den Bezug des ganzen Kapitals gewähren, können wir über eine Anpassung des Umwandlungssatzes diskutieren, aber es muss eine Automatische Anpassung nach oben bei steigender Rentite gewährleistet sein. Zum jetztigen Zeitpunkt ist nur ein NEIN möglich um nicht verarscht zu werden! Antworten


Pat Sulzberger

15.02.2010, 12:11 Uhr
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@Ruth Chartrand: das freut mich aber sehr, aber es reicht ja vollauf, wenn Sie 'unlinks' sind, das Nachwort war im übrigens nie für Sie gedacht, da Sie sich überaus fair verhalten! Da haben Sie leider etwas ganz falsch verstanden. Gruss Antworten


Ulrich Scheidegger

15.02.2010, 11:32 Uhr
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Die 2. Säule ist mit zu vielen bekannten und unbekannten Faktoren schwerst verwundbar -und so auch kein wirklicher Garant für ein bescheidenes Leben in Pension. In dieser Form ist diese 2. Säule mittelfristig stark gefährdert und kann so nicht weiter am Leben erhalten werden. Was aber anzustreben ist, wäre die 1. Säule stärker und fundierter auszubauen -ohne spekulative und abzockerische Elemente. Antworten


Ruth Chartrand

15.02.2010, 11:20 Uhr
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@Pat Sulzberger. Auch ich als "Un-Linker Lackaffe" werde NEIN stimmen. Ist übrigens schon geschehen. Gruss Antworten


Walter Kunz

15.02.2010, 11:19 Uhr
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Wer klaut wohl am meisten? Die Rentner werden zu gerne als Diebe welche Renten klauen hingestellt. Nun müssen wir darüber hinaus zum Dank für unsere Geldanlagen die hohen Verluste welche durch unsichere Börsen Geschäfte eingehandelt wurden trotz laufend steigender Lebenshaltungskosten mit ausbaden. Warum wird diese Tatsache andauernd verschwiegen. Wie soll das in Zukunft wohl wei Antworten


Alois Bachmann

15.02.2010, 11:18 Uhr
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Prinzipiell bin ich auch gegen Kürzungen der Sozialleistungen!!!! Allerdings würde mich mal interessieren, ob es wirklich sinnvoll ist, die ganze Zeit auf die Kosten der kommenden Generationen das Staatsdefizit zu erhöhen und erhöhen und erhöhen... Wir leben auch in der Schweiz über unseren Verhältnissen. Geht so lange gut, bis es zum ultimativen Gau kommt, und der wird kommen... nur weiter so.. Antworten


Edy Gerber

15.02.2010, 11:18 Uhr
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Das Schlagwort Rentenklau ist doch schlicht ein linker Mythos: Wenn die Rentner immer länger leben und die Börse nicht mehr so üppig sprudelt wie ehedem, bleibt halt nur eine Reduktion des Umwandlungssatzes übrig. Auch wenn das nicht so populär ist. Ein Nein würde nicht die Versicherungen schädigen, sondern der Rentenklau fände dann ganz einfach bei den Jungen statt bei den Alten statt. Antworten


Konrad Schläpfer

15.02.2010, 10:46 Uhr
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@Horr Stephan: Die, die früher in Rente gehen haben viele Jahre mehr als den Obligatorischen Beitrag einbezahlt.Von daher gesehen wäre eine Beitragserhöhung längerfristig sicher besser als die Rentenkürzung. Zumal die Wirtschaft auch in 20-30 Jahren wohl kaum Arbeitsplätze für über 60 Jährige anbieten wird. Antworten


Konrad Schläpfer

15.02.2010, 10:39 Uhr
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@Hans Zumstein: 1. Sie haben recht,ein Grund mehr um nein zu stimmen denn die Börse erholt sich immer wieder.2. Nicht zu vergessen, dass viele PK`s in Immobilien inverstiert haben die bei dem momentanen Hypozins eine sehr gute Rendite abwerfen. Antworten


Erich Heinz

15.02.2010, 10:37 Uhr
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Wir leben doch in einer liberalen Marktwirtschaft. Hier kann jede Versicherung, die diesen Umwandlungsatz von 6,8 Prozent nicht erwirtschaften kann, auf dieses Geschäft verzichten. Wettbewerb ist anscheinend in dieser Branche ein Fremdwort. Banken und Versicherungen wünschen für sich sozialistische Bedingungen. Staat soll durch einen niedrigen Umwandlungsatz die Gewinne sichern. Antworten


Luzia Keller

15.02.2010, 10:18 Uhr
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@Pat Sulzberger: Sie sehen das völlig richtig! Aber solange sich der einfache Bürger mit clever geschürten Existenzängsten einschüchtern lässt, solange werden diese wie Osterlämmchen ausgenommen. Ein NEIN soll diesem verwerflichen Tun einen Riegel vorschieben! Antworten


Pat sulzberger

15.02.2010, 09:57 Uhr
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Wie erfreulich, dass viele 'unlinke' mit 'nein' stimmen werden (hoffentlich sagen sie es nicht nur, sonst kriegt Longchamps wieder Aerger)! Und wie bedenklich, dass soziales Verhalten nur bis zum eigenen Portemonnaie reicht. Antworten


Horr Stephan

15.02.2010, 09:39 Uhr
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Es findet bereits jetzt ein Rentenklau statt. Auf der einen Seite von den grossen Pensionskassen wie bspw, der "Zurich" und der "Winterthur" und auf der anderen Seite von den Rentnern. Die konnten nämlich früher in Pension, hatten ihr Kapital zu 4% verzinst und geniessen einen Umwandlungssatz von 7,6% ohne dass ihr Kapital dafür ausreicht. Solidarität wird immer nur von den Jungen verlangt.... Antworten


hans zumstein

15.02.2010, 09:32 Uhr
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@Konrad Schläpfer: Uebersehen Sie nicht, dass Pensionskassen gewichtige Aktionäre sind und demzufolge auch Dividenden kassieren und profitieren. Damit sind Sie als Pensionskassenmitglied auch ein "geschmähter Profiteur"! Leider nehmen die Pensionskassen bzw. Ihre Stiftungsratsmitglieder/Verwalter Ihre Macht als "Aktionär" viel zu wenig wahr und glänzen meist durch Abwesenheit an den GV's. Antworten


Ernst Fischer

15.02.2010, 09:04 Uhr
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Wie bei allen Abstimmungen betr. der Renten und Pensionenszahlung macht uns die FDP Angst, dass später kein Geld mehr vorhanden ist. Es ist noch immer genügend Geld da, doch dann "verdienen" sich diese Herren von Versicherungen kein goldige Nase mehr. Die Jungen zahlen, bekommen aber auch später wieder etwas zurück. Deshalb gibt es nur eines: NEIN! Antworten


Konrad Schläpfer

15.02.2010, 08:39 Uhr
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Gierige Banker,Manager,Verwaltungsräte und Aktionäre alle haben sich an Millionensalären und Boni`s in Milliardenhöhe gütlich getan.Jetzt wollen sie sich mit verlogenen Argumenten auch an unserer Altersrente vergreifen.Ich bin wahrlich kein Linker aber für mich gibt es nur ein klares NEIN zum Rentenklau.Hoffentlich lässt sich das Schweizervolk nicht wieder über den Tisch ziehen! Antworten


Hans Graf

15.02.2010, 07:55 Uhr
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@Mosimann: Mein privates Vermögen entspricht ungefähr meinem Kapital in der Pensionskasse. Die privaten Vermögensverwaltungskosten, inkl. den Abgaben an den Staat betragen erheblich mehr, als die von der Linken behaupteten CHF 700.-. Anstatt sich populistischen, sozialistischen Parolen anzuschliessen, kann man auch den Verstand einschalten und am 7. März mit JA stimmen. Antworten


Beat Keller

15.02.2010, 07:52 Uhr
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Lieber Hr. Mosimann. Vielleicht sollten Sie mal die Realität etwas genauer ansehen. Welche Schweizer bekommen denn hohe Boni? Ich jedenfalls nicht. Einige tausende von Lesern dieser Seite wahrscheinlich auch nicht. Zu bemerken ist jedenfalls auch, dass AHV/IV ein Solzialwerk ist und deshalb hohe Transfersummen von SteuerzahlerInnen zu SteuerzahlerInnen (zu NichtsteuerzahlerInnen) gemacht werden. Antworten


Robert Mosimann

15.02.2010, 06:17 Uhr
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Die Banken und Versicherungen haben sich in den letzten 20 Jahre alleine mit den hohen Verwaltungskosten von 1500 Millionen Fr. / Jahr mit der 2. Säule eine goldige Nase verdient. Ein Teil dieser Kosten entstanden infolge der ungerecht hohen Löhne und Boni. Zudem wurden das Geld der arbeitenden Volkes schlecht verwaltet. Deshalb muss man am 7. März unbedingt NEIN stimmen. Antworten



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