Der grosse Tag der Strippenzieher
Aktualisiert am 27.08.2011 32 Kommentare
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Am Parteitag der SVP unterzeichnen die Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahlen vom 23. Oktober einen «Vertrag mit dem Volk». Sie geben damit ihr Wahlversprechen gegenüber dem Volk ab. Bereits vor vier Jahren hatten die SVP-Kandidierenden einen solchen Vertrag unterschrieben und damit versprochen, sich gegen einen EU-Beitritt, für die Ausschaffung krimineller Ausländer und für Steuersenkungen einzusetzen.
Der aktuelle «Vertrag mit dem Volk» werde an der Versammlung unter Leitung des stellvertretenden «Aargauer-Zeitung»-Chefredaktors Werner de Schepper mit SVP-Nationalrat Christoph Mörgeli und SP-Vizepräsident Cédric Wermuth «hart diskutiert», kündigt die SVP an.
Für Standort Schweiz
Die Delegierten der FDP wollen zum Auftakt des Wahlkampfs ein «starkes Zeichen für den Standort Schweiz» setzen. Der Parteitag steht unter dem Motto «Mehr und bessere Arbeitsplätze - aus Liebe zur Schweiz».
Durch den hohen Franken, durch linke Pläne für mehr Steuern und Gesetze, wegen des Angriffs der SVP auf Personenfreizügigkeit und die bilateralen Verträge und wegen des «überhasteten» Atomausstiegs von Mitte-Links sei das Jobwunder Schweiz in Gefahr, heisst es in der Einladung zur Delegiertenversammlung. In dieser schwierigen Zeit brauche die Schweiz mehr denn je eine Reformpartei wie die FDP, auf die sich Bürger und Unternehmen verlassen könnten. Programmpunkte sind der Wahlkampfaufruf «Freisinnige auf die Strasse!» und die Verabschiedung zweier Resolutionen zu den Themen Arbeitsplätze und Energie.
Frankenstärke und mehrere Volksinitiativen
Auf dem Programm des EDU-Parteitags steht die Kampagne für die Wahlen vom Herbst ebenfalls an erster Stelle. Ein Thema ist auch die Frankenstärke. Zudem werden die Parolen zu mehreren Volksinitiativen gefasst.
An der CSP-Delegiertenversammlung sprechen die Kandidaten für die Eidgenössischen Wahlen über die zentralen Anliegen der Partei. Zudem wird unter anderem die Parole zur Erbschaftssteuer-Initiative beschlossen. (wid/sda)
Erstellt: 27.08.2011, 08:58 Uhr
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32 Kommentare
Wenn die SVP ein Inserat "Kosovaren schlitzen Schweizer auf" lanciert, ist das kein Vertrag mit dem Volk. Vielmehr ist es eine Erniedrigung, eine Verunglimpfung und eine Kriminalisierung einer Gruppe in unserem Volk, die 200‘000 Seelen zählt – mindestens. Menschen, die unsere Häuser, unsere Strassen, unsere Tunnels mit bauen, unsere Strassen säubern, unseren Kehricht entsorgen. Das ist kriminell! Antworten


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