Schweiz

Der neue SBB-Fahrplan bringt mehr Sitzplätze

Aktualisiert am 08.11.2012 34 Kommentare

Mehr Züge zwischen Zürich und Winterthur, mehr Sitzplätze vor allem in der Westschweiz und eine kürzere Reisezeit nach Wien: Die SBB haben den definitiven Fahrplan 2013 präsentiert.

Wird mit neuen Verbindungen ergänzt: Passagiere studieren den SBB-Fahrplan im Bahnhof Bern. (Archivbild)

Wird mit neuen Verbindungen ergänzt: Passagiere studieren den SBB-Fahrplan im Bahnhof Bern. (Archivbild)
Bild: Keystone

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Ab dem 9. Dezember 2012 gilt der Fahrplan 2013 der SBB. Dabei wird das Angebot in der Romandie, in der Nordostschweiz und im internationalen Verkehr ausgebaut: Die Anzahl der Verbindungen und der Sitzplätze nimmt zu.

Schwerpunkte sind die Einführung des Horaire Romandie 2013, der Halbstundentakt zwischen Schaffhausen und Zürich sowie die Aufnahme von neuen internationalen Verbindungen nach Frankreich und Österreich, wie die SBB am Donnerstag mitteilten.

Mehr Züge zwischen dem Wallis und Genf

Das neue Fahrplankonzept für die Westschweiz führt den Halbstundentakt der Regio-Express-Züge zwischen Genf und Lausanne ein. Zudem setzen die SBB auf dieser Strecke 13 neue Doppelstockzüge des Typs Regio-Dosto ein. Damit bauen die SBB das Sitzplatzangebot auf dieser Strecke um ein Drittel aus.

In den Stosszeiten fahren zusätzliche Fernverkehrszüge zwischen dem Wallis und Genf. Dies bringt einen Fahrzeitgewinn von bis zu elf Minuten.

Auch zwischen Zürich und Schaffhausen kommt der Halbstundentakt mit Doppelstockzügen, neu mit stündlichem Halt in Zürich-Oerlikon und Bülach. Dieser Schritt sei mit dem Ausbau zur Doppelspur ermöglicht worden, schreiben die SBB. Zwischen Winterthur und Zürich verkehren in der Hauptverkehrszeit am Morgen zwei zusätzliche Züge.

Kürzere Reise nach Wien

Gestärkt wird auch der internationale Verkehr. Richtung Österreich wird das Railjet-Angebot ausgebaut: Die fünf Zugpaare pro Tag werden auf sechs erhöht. Die Reisezeit ab Zürich nach Wien verkürzt sich zudem um rund 20 Minuten.

TGV-Lyria, die gemeinsame Tochtergesellschaft des französischen Bahnunternehmens SNCF und der SBB, setzt auf den Strecken Lausanne–/Bern–/Genf–Paris neue TGV-Fahrzeuge des Typs POS ein.

Weitere Änderungen gibt es im Regionalverkehr: Mehrere Verbindungen in den Regionen Zürich/Ostschweiz, Nordwestschweiz/Luzern, Westschweiz und Tessin werden ausgebaut.

Ebenfalls im Dezember lancieren die SBB mit der neuen App SBB.Connect ein eigenes Social-Media-Netzwerk. Grosse Störungen, Verspätungen und Gleiswechsel auf bis zu zwanzig verschiedenen Strecken können zudem neu als Push-Nachricht abonniert werden. (fko/sda)

Erstellt: 08.11.2012, 10:20 Uhr

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34 Kommentare

Andre- Marie Ruf

08.11.2012, 11:44 Uhr
Melden 118 Empfehlung 33

Jetzt sind sie wieder da, die besserwisserischen Nörgler! Die Schweiz hat das mit Abstand beste ÖV System der Welt. Jeder noch so entfernte Winkel wird mehr oder weniger regelmässig und vor allem punktlich (!) angefahren. Die Züge, Busse, Schiffe, Tram etc. sind grösstenteils gepflegt, aufgeräumt, relativ sauber und nicht aus den 60er Jahren. Leute bitte, die SBB macht einen hervorragenden Job. Antworten


Robert Schiess

08.11.2012, 11:45 Uhr
Melden 66 Empfehlung 51

Und wieder mal: Ein Bericht einzig aus Zürcher Sicht.... Antworten



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