Schweiz

Der ruinöse Kampf um tiefe Steuern

In den postindustriellen Gesellschaften des Westens reduziert sich die Politik zunehmend auf ein einziges Thema: tiefe Steuern. Welchen Preis man dafür zahlen muss, sieht man in den USA – und bald auch schon in der Schweiz.

Schreibt rote Zahlen: Steuerparadies Zug.

Schreibt rote Zahlen: Steuerparadies Zug.
Bild: Keystone

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Im Kanton Zürich findet derzeit ein absurdes Fernduell zwischen Zollikon und Thalwil statt. Die beiden Seegemeinden sind Steueroasen mit einem Steuersatz von unter 81 Prozent. Im gesamten Kanton dürfen aber nur neun Gemeinden diese Grenze unterschreiten, sonst werden alle mit einem Aufschlag in den Finanzausgleich von zehn Prozent bestraft. Weil Rüschlikon seine Steuern gesenkt hat und in den Neunerclub aufgenommen wurde, wird Zollikon sich wahrscheinlich opfern und seine Steuern erhöhen müssen.

Der Schweizer Steuerwettbewerb bringt immer exotischere Blüten hervor. Kaum ist die Gefahr der SP-Steuerinitiative abgewendet, zeigt sich, dass die Steueroasen ihr eigenes Geschäftsmodell nicht beherrschen. Das Wirtschaftsmagazin «Bilanz» hat kürzlich aufgezeigt, dass beispielsweise in Wollerau die Steuereinnahmen gegenüber 2008 um 23 Prozent gesunken sind. 2012 sollen die einst üppigen Reserven aufgebraucht sein. Auch andere Steuerparadiese wie Feusisberg, Hergiswil oder die Stadt Zug schreiben 2010 rote Zahlen.

«Resultat nicht verwedeln»

In der Innerschweiz spitzt sich die Lage zu. Seit nun auch Luzern und Uri beim Steuerwettbewerb mitmachen, ist es vorbei mit der freundeidgenössischen Verbundenheit. Die Zuwendungen an die Kultur, beispielsweise ans Luzerner KKL, sollen überprüft werden. Es fehlt nicht nur an Solidarität, sondern auch an Geld. Der «Tages-Anzeiger» berichtet, dass Obwalden nächstes Jahr mit einem Defizit von 1,2 Millionen Franken rechnet, im Kanton Schwyz sollen es gar 136 Millionen Franken sein. Trotzdem wird unbeirrt am ruinösen Steuerwettbewerb festgehalten. Höhere Steuern für Superreiche sind für Economiesuisse-Präsident Gerold Bührer kein Thema. «Es hat sich eine klare Mehrheit gegen eine stärkere Besteuerung von gut Verdienenden ausgesprochen. Man sollte jetzt nicht das Resultat verwedeln», erklärte er gestern in der «SonntagsZeitung».

Tiefe Steuern sind auch bei uns im Begriff, zur Ultima Ratio der Politik zu werden. Wie in den USA werden sie zu einem eigentlichen Wahn. In Washington streiten sich Demokraten und Republikaner seit Monaten darüber, ob eine von Präsident George Bush temporär gewährte Steuererleichterung für Superreiche permanent gemacht werden soll oder nicht. Dass die Arbeitslosigkeit zehn Prozent beträgt, die Staatsverschuldung rasant wächst und die Wirtschaftsaussichten alles andere als rosig sind, scheint niemanden zu interessieren.

Fiskus braucht das Geld dringend

Wird keine Einigung erzielt, dann laufen die Steuervergünstigungen Ende Jahr aus. Einzelne Banken wie Goldman Sachs ( 114.36 -1.95%) prüfen daher bereits, ob sie ihre Boni vorgezogen ausbezahlen sollen, um höhere Steuern auf die Millioneneinkommen ihrer Banker zu verhindern. Sollten die Steuererhöhungen jedoch verhindert werden – und im Moment sieht es danach aus – dann verzichtet der US-Staat in den nächsten zehn Jahren auf Steuereinnahmen in der Höhe von rund 4000 Milliarden Dollar.

Dabei könnte der Fiskus dieses Geld dringend gebrauchen. Nicht nur die Staatskasse ist leer, auch einzelne Bundesstaten und Gemeinden stehen vor dem Bankrott. Die «New York Times» hat soeben eine erschreckende Aufstellung veröffentlicht: Einzelne Staaten entlassen nicht nur Lehrer, Polizisten und Feuerwehrmänner, sondern neuerdings auch Häftlinge, weil sie die Gefängniskosten nicht mehr bezahlen können. Die Situation spitzt sich bedrohlich zu. «In einigen Bundesstaaten und Gemeinden ist die finanzielle Lage so angespannt, dass einige Analysten sie mit der Situation vor der Subprime-Krise und der Krise in Euroland vergleichen», schreibt die «New York Times».

Schnellster Zug der Welt

Die Vereinigten Staaten sind immer noch eine Supermacht und das reichste Land der Welt. Nach dem Zweiten Weltkrieg haben sie die modernste Infrastruktur gebaut und ihre Kinder in die besten Schulen auf diesem Planeten geschickt. Damals betrug der Grenzsteuersatz für Superreiche mehr als 90 Prozent. Heute ist dieser Satz auf 25 Prozent gesunken. Die Folgen sind sichtbar: Die Strassen und Brücken zerfallen, weil das Geld für den Unterhalt fehlt. Im Pisa-Test liegen die US-Schüler etwa auf gleicher Höhe wie die mexikanischen, irgendwo zwischen Rang 40 und 50.

China ist nach wie vor ein armes Land. Doch das Land ist im Aufbruch und gestaltet seine Zukunft. In China wurde letzte Woche der schnellste Zug der Welt getestet. China ist zum führenden Hersteller von Solartechnologie geworden und wird wahrscheinlich bald der führende Hersteller von Elektroautos sein. In China werden die grünsten Städte gebaut. Was für ein Gegensatz zum Westen, wo sich die Politik auf ein einziges Thema reduziert: tiefe Steuern für Superreiche. Auch in der Schweiz sind wir dabei, auf diesen Pfad einzuschwenken. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 06.12.2010, 21:15 Uhr

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172 Kommentare

Marcel Meier

08.12.2010, 14:25 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Früher arbeitet man am gleichen Ort an dem man wohnte und Steuern zahlte. Heute arbeiten viel in einem Ort mit hohen Steuern, wohnen und zahlen ihre Steuern aber in einer Steueroase. Mindestens 50% der Steuren sollten am Arbeitsort bezahlt werden. PS: Warte immer noch mal auf eine Erklärung wie die Vasella's etc. pro Stunde mehr verdienen kann als ein Durchschnittsarbeiter in einem Monat. Antworten


Andreas Meier

08.12.2010, 14:23 Uhr
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Der ÖV erzielt Milliardenprofite? Toll sagt uns das endlich mal jemand! Schlage vor, die ÖV geben uns diesen reichlichen Geldsegen in Form vergünstigter Tickets und Abos zurück oder leiten ihn in den Ausbau der Infrastruktur. Grandios! Danke, Beat Müller! Antworten


Willi Herrmann

08.12.2010, 14:09 Uhr
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Die Geschichte wiederholt sich. In den dreissiger Jahren des letzten Jahrhunderts hat Joseph A. Schumpeter gewarnt: Die rationalistischen Grundlagen des Kapitalismus erodieren letztlich ddie Institutionen, auf deren Schutz er angewiesen ist. Diese Insitutionen - Schutzmauern wie die Familie, Vertragsfreiheit und das Eigentumsrecht - würden durch die vom Kapitalismus freigesetzten Kräfte zerstört. Antworten


Wolfgang Sidler

08.12.2010, 14:09 Uhr
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Was uns Löpfe so alles erzählt! Er vergisst, dass der Steuerwettbewerb die Kommunen dazu erzieht, mit den Steuergeldern haushälterisch und sinnvoll umzugehen. Der Verweis auf Amerika geht fehl. Würde dieses Land aufhören, seine Mittel in sinnlosen Kriegen zu verpulvern, hätte man weniger Arbeitslose und bei vernünftigem Einsatz der Gelder eine blühende Wirtschaft. Der Staat kann es nie besser. Antworten


Beat Müller

08.12.2010, 07:56 Uhr
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Das Wort "Steueroase" ist doch Polemik pur. Schauen wir Mal die Profite der "Staatskonzerne" an. Beispiel Swisscom: Milliardenprofite. Oder die Kantone welche an Spitälern, Elektrizitätsweken, öffentlichen Verkehrsmitteln etc. national zusammen Milliardenprofite erzielen. Warum ist das nötig? Warum muss ein Staatsbetrieb Profit machen, bei den Steuern kann noch viel mehr Wettbewerb stattfinden! Antworten


Stefan Roos

07.12.2010, 20:20 Uhr
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Wollerau budgetiert für 2011 einen Verlust von 13.5 Mio., einschliesslich zusätzlicher Abschreibungen von 12.2 Mio., die die zukünftigen Rechnungen entlasten werden. Somit 1.3 Mio. ordentliches Defizit bei einem Eigenkapital von ca. 40 Mio. Für 2012 ist ein ähnlicher Verlust bei ähnlich hohen zusätzlichen Abschreibungen geplant, womit das Eigenkapital auch Ende 2012 mehr als 10 Mio. betragen wird. Antworten


marc michel

07.12.2010, 16:44 Uhr
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ich würde ja gerne soviel steuern zahlen, dann würde es allgemein auch besser finanziell gehen. aber proportional zahlen die mittleren und unteren einkommen einfach mehr. anfangen tut es eben beim lohn, wenn das geld für die arbeit besser verteilt würde, hätten alle mehr zum steuern zahlen. wenn aber jemand fast die gleiche arbeit macht, wie der mit uniabschluss, schauen wir in die röhre, duales s Antworten


Max Meier

07.12.2010, 14:45 Uhr
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@Benjamin Knecht: Wollen Sie wirklich weniger Lohn? Sind Sie doch einfach glücklich, dass man Ihnen so viel bezahlt! Antworten


René Tschudi

07.12.2010, 14:39 Uhr
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Wann hört das mit den Steuerhaien auf? Diese Berichte kann man sich sparen. Die Frage sollte dahin führen, wann hört der Staat auf die Gelder mit beiden Händen aus den Fenstern zu werfen. Insbesondere bei den USA sieht man es deutlich mit welche Sinnlosigkeit Gelder ausgeben werden. Jeder normale Mensch gibt auch nicht mehr aus, als was zur Verfügung steht, ausser man will von Vater Staat leben. Antworten


Hans Villars

07.12.2010, 14:17 Uhr
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Wir sind ein eing Volk von Brüdern - bis das Geld uns scheidet. Antworten


Benjamin Knecht

07.12.2010, 13:47 Uhr
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@Berger: Ein schönes Bild. Ist das Bild nicht der unterwürfige Hund, der seinen Herrn nicht beissen soll? Ich frage mich, sehen sie sich als Hund oder Herrn? Ich wäre gerne ein gleichwertiger Bürger, der für seine Arbeit angemessen entlöhnt wird. Dann könnte ich auch mehr der Steuerlast tragen! Und das gilt auch für denjenigen, der die Strassen kehrt, die Büros der UBS putzt usw. Antworten


Jan van Beilen

07.12.2010, 13:33 Uhr
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Es geht nicht darum dass es Reichtum gibt, es geht darum dass die Reichen ihr Besitz vergrössern auf Kosten der Armen und Mittelstand: selten durch eigene Arbeit, meistens durch die Arbeit ihrer Verwalter und Erbschaften (geerbt wird am meisten von Reichen). Antworten


Richard Müller

07.12.2010, 13:19 Uhr
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Lustig, wie kommt man nur auf die Schlussfolgerung, dass in einem der reichsten Länder der Welt, mit dem flächendeckend grössten Wohlstand überhaupt, mit dem besten Sozialsystem, einer global sensationellen Wettbewerbsfähigkeit, mit der niedrigsten Jugendarbeitslosigkeit weltweit, das bestehende Steuersystem habe völlig versagt und wäre ungerecht.. ich tippe auf akuten Realitätsverlust. Antworten


Stefan J. Schmid

07.12.2010, 12:36 Uhr
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Die Perversion des Denkens: Zollikon ist also eine Steueroase. Dies mit einem Grenzsteuersatz, der die abgelehnte sozialistische Steuerinitiative noch übersteigt! Genau, protestieren wir gegen die staatliche Abzockerei, die die Leistung des Einzelnen unattraktiv macht. Antworten


Heinrich Kramer

07.12.2010, 12:29 Uhr
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Kann Marti nur zustimmen. Die Strassen in den USA verrotten sicher nicht wegen dem gesunkenen Grenzsteuersatz! Milliarden wurden in Kriege gepumpt. Kriege mit gezinkten Karten, Argumenten und zensurierten Medien. Antworten


Martin Waeber

07.12.2010, 12:27 Uhr
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Das Märchen vom "ruinösen" Kampf um tiefe Steuern geht immer noch um. Generell sind tiefe Steuern wünschenswert. Ausserdem sei hier auch wieder einmal erwähnt, dass eine kleine Minderheit immer noch den grössten Teil der Steuern bezahlt in westlichen Demokratien. Und zum Vorbild China: In China leben immer noch hunderte Millionen in Armut und China ist trotz allem der grösste Umweltverschmutzer. Antworten


L. Mazuchelli

07.12.2010, 12:22 Uhr
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@Hr. Keller: Dies geschah in der Geschichte immer, wenn die Verteilung von Vermögen offensichtlich zu ungerecht wurde. Ich weiss nicht, wo der Punkt ist, wo eine stabile Gesellschaft kippt, aber irgendwann holen sich die verarmten Massen ihren Anteil mit Gewalt zurück. Und das kann in niemandes Sinn sein. Antworten


Klaus Bruggisser

07.12.2010, 12:08 Uhr
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@Fredy Berger: Ein bisschen arg abgegriffen Ihre Aussagen. Seit einiger Zeit ist es eher umgekehrt: Tausende von Händen arbeiten, damit einer in Saus und Braus leben kann (und bei der nächsten Volksinitiative jammern kann). Antworten


Stefan Meier

07.12.2010, 12:06 Uhr
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Der Mensch ist doch immer noch ein Virus. Er saugt den Wirt aus bis er abgetötet ist und zieht zum nächsten. Das machen auch die Superreichen. Sie gehen dahin wo die Steuern am tiefsten sind. Wenn dann die Steuern in diesem Land erhöht werden, dann geht man einfach ins nächste. Es braucht noch 100-200 Jahre und ein paar Katastrophen bis der Mensch eine wichtige Hürde in der Evolution überspringt. Antworten


Klaus Bruggisser

07.12.2010, 12:03 Uhr
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Das Gerold Bührer nichts anderes als ein gutbezahlter Strohmann des Geldadels ist, sollte bekannt sein. Dieser Artikel hätte vor der Abstimmung erscheinen müssen. Vermutlich hätte es zwar auch nichts gebracht. genug der Manipulationen. Die durch Geld am Leben erhaltene Demokratie kann abgeschafft werden. Antworten


Max Meier

07.12.2010, 11:54 Uhr
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@Erich Heinz: Vielleicht liegen Sie ja auch einfach falsch. Vielleicht sind die Superreichen gar nicht so egoistisch, wie Sie denken. Vielleicht sind eher Menschen wie Sie, die ohne eine entsprechende Leistung praktisch gratis am Reichtum partizipieren möchten, die eigentlichen Egoisten auf dieser Welt?! Antworten


Eron Thiersen

07.12.2010, 11:49 Uhr
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Alles auf die Linken zu schieben funktioniert nicht mehr! Viele Bürgerliche und Liberale haben der Steuerinitiative zugestimmt, das sollte auch ein Hr. Bührer, der als Unternehmer in eigene Kreisen nicht unumstritten ist, nicht verwedeln. Vielmehr wurde gedroht, vor allem in Unternehmerkreisen, dass Arbeitsplätze verlagert werden (Hr. Spuhler). Dass Holdings (Spuhler) Geld abziehen sieht niemand! Antworten


Walter Sahli

07.12.2010, 11:41 Uhr
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@F. Berger: Vasella, Wyss & Co füttern uns? Sieht für mich eher so aus, als würden die jährlich immer mehr Geld von der Bevölkerung in die Tasche gestopft kriegen. Und das viele Geld geben sie auch kaum aus, ausser vielleicht für irgendwelche Kunststiftungen. Antworten


Stefano Vitelli

07.12.2010, 11:38 Uhr
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@Fredy Berger: Haben Sie den Artikel gelesen? Einigen Tiefsteuergemeinden schreiben bereits rote Zahlen. Offenbar füttert die Hand gar nicht mehr....Und mit der Aussage, dass die Reichen den grössten Anteil der Steuern begleichen, soll wohl suggeriert dass die Reichen übermässig belastet werden. Dem ist jedoch überhaupt nicht so! Gesamthaft hat die Steuerbelastung für Reiche abgenommen. Antworten


Andreas D. Meier

07.12.2010, 11:35 Uhr
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@F. Berger Wie kommt es dann, dass die Kantone SZ u. ZG, NW für das kommende Jahr¨Defizite budgetieren, ebenso die Gemeinde Wollerau? Woran mag das liegen? Nach Neolib. Heilslehre kann das nicht sein! Einen Hr. Ospel in Wollerau lassen Sparprogramme des KT SZ kalt, ausbaden müssen es die Normalverdiener! Auch die Reichen u.die Wirtschaft braucht eine funkt. Infrastruktur u. Behörden! Das kostet! Antworten


Pascal Sidler

07.12.2010, 11:31 Uhr
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Neidgesellschaft pur!! Meint Ihr wirklich, die Zuger haben freude, mehr als CHF 2'000 pro Person an andere Kantone zu zahlen, die dann immer noch jammern? Von nichts kommt nichts!! Zug hat sich das alles selber erarbeitet, u.a. mit sehr klugen Politikern, die es verstanden haben, dass der Staat mit seinen Schäfchen gut umgeht. Übrigens: 900'000 Schweizer zahlen gar keine Steuern!! Ist das besser? Antworten


Georg Stamm

07.12.2010, 11:26 Uhr
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Gerold Bührer täuscht sich mit seiner Aussage. Die Ablehnung der SP-Steuerinitiative erfolgt nicht, weil man die Reichen schonen wollte. Sie erfolgte, weil der Weg zu mehr Steuern von den Reichen als nicht tauglich befunden wurde. Die Konf. der kant. Finanzdirektoren muss jetzt handeln und die erkennbaren Fehlentwicklungen ohne Bund korrigieren. Sonst schlägt die Stunde des Bundes doch noch. Antworten


Ruedi Lais

07.12.2010, 11:26 Uhr
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@Daniel Klein. Nein, es ist nicht so, wie Sie suggerieren. Die Staatsquote ist zB. von 2002-2007 stark gefallen. (Quelle: Antwort auf Interpellation Graber/SVP, Googlen Sie "cv-09-3492-d.pdf"). Sie ist zudem auch abhängig von der Reallohn- und Rentenentwicklung, nicht nur von den Steuern und Abgaben. Antworten


norbert heiss

07.12.2010, 11:24 Uhr
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Gelungenes Beispiel mit China. China is ja bekannt für seine sehr ausgewogene Reichtumsverteilung... Antworten


marc peters

07.12.2010, 11:21 Uhr
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Das Hauptziel der Globalisierungs-Politik ist die Zerstörung der Gemeinschaften. Die Gesellschaft zerstören, die Nation abschaffen und den Staat demontieren, genauso das braucht eine Globalisierung. Dann (wie marie berner unten schreibt) wird alles privat und gut funktioniert. Solidarisch kann man nur dann sein wer man zur einer Gesellschaft gehört, nicht aber in einer globalisierten Welt. Antworten


Wolfgang Erschwil

07.12.2010, 11:20 Uhr
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Das Schweizer Volk beginnt erst zu denken, wenn die Steuerbelastung der mittleren und tiefen Einkommen um 20 - 50 % steigt, damit man die Reichen noch mehr entlasten kann. Nicht umsonst ist die politsiche Bildung der jungen Schweizer einer der schlechtesten in Europa, aber das will man so haben. Nur Bürger die nicht denken sind brave Bürger. Antworten


Jean Keller

07.12.2010, 11:07 Uhr
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Das Volk soll endlich zahlreich auf die Strasse gehen und dem Unmut freien Lauf lassen anstatt hier im Forum die Faust im Sack zu machen! Antworten


Kurt Hirt

07.12.2010, 10:58 Uhr
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Anstelle von Briefkastenfirmen mit CH-Anwalt und Null Stellen, wäre es besser aufzuhören in China und Indien Stellen zu schaffen. Das nützt der CH inkl. Europa nichts. Wenn die sogenannten Manager so weiter wursteln, sind wir über kurz oder lang die Schwellenländer. Holt die vernichteten Firmen zurück in die CH. Nicht Gewinnsteigerung sondern solide Firmenstrukturen mit echten Patron sind gefragt. Antworten


Marc Baumgartner

07.12.2010, 10:58 Uhr
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Ich frage mich immer wieder, warum es so gekommen ist. Hoffen so viele Arme, selber mal ein bisschen reich zu werden? Oder ist einfach genug Manipulation da? Tatsache ist, dass man es heute nur mit viel Glück schafft, wirklich wohlhabend zu werden. Leistung ist zweitrangig. Wer Geld hat (meist geerbt), bekommt noch mehr, und das Volk unterstützt einem ohne eigenen Vorteil fleissig dabei. Antworten


Rolf Schlumpf

07.12.2010, 10:55 Uhr
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@Philipp Schuler... Genauso sehe ich es auch. Als jemand der in Basel wohnt und eh schon gesamtschweizerisch zu denen gehört, die am meisten Steuern zahlen, sehe ich auch keinen Sinn und Zweck den Steuervorteil anderer Kantone mitzufinanzieren. In (fast) allen Bereichen beharrt man auf den *Kantönligeist*, aber hier wird schön die hohle Hand gemacht. Aufhören... Antworten


Karin Zink

07.12.2010, 10:47 Uhr
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Nein, 58,5% der Schweizer sind nicht Millionäre sondern nur Neid-Propaganda-resistent. Die Linken wollen immer mehr Steuern, weil sie mehr ausgeben wollen, als sie haben. Wie wärs mal zu Abwechslung mit Arbeiten, statt rassistisch immer die "Reichen" abzuzocken? Hohe Steuern zerstören ruinieren jedes Land und entmündigen das Volk. Bleiben wir auf dem guten Pfad, der uns den Wohlstand schafft. Antworten


Bernhard Vontobel

07.12.2010, 10:39 Uhr
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All dies wird doch von der SVP und der FDP gebetsmühlenartig jeden Tag wiederholt bis es jeder glaubt. Und was bleibt am Schluss? Alle verlieren! Aber kein Mitglied dieser beiden Partien will dann Verantwortung übernehmen. Antworten


Hans Müller

07.12.2010, 10:38 Uhr
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Jede Firrma muss von Zeit zu Zeit Schnitte machen, bloss beim Staat gehen die Ausgaben hinauf. Wenn ich an all die Kommissionen und Parlamente denke, die Dinge beschliessen, die Geld kosten, an die Behörden, die sich gegen Kontrolle sperren (zB das Sozialamt Zürich unter Frau Stocker), dann gibt es hierzulande immer noch Spielraum für Steursenkungen. Antworten


Fredi Emmenegger

07.12.2010, 10:24 Uhr
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Solange es gewissen "Superreichen" gelingt, die Länder bzw. Kantone steuerlich gegeneinander auszuspielen, wird sich die Situation eher noch verschlimmern. Aber nicht alle Reiche sind skrupellose Systemausnützer. Es gehören diejenigen strafrechtlich aber auch gesellschaftlich gebrandmarkt, die aus "Steuerbeschiss" ein sportliche Disziplin gemacht haben ohne sich um die Allgemeinheit zu scheren. Antworten


Fredy Berger

07.12.2010, 10:23 Uhr
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Es ist ja immer noch so, dass die kleine Minderheit der Reichen den grössten Anteil an den Steuer begleicht. Auch hier sei nochmals erwähnt: Man beisst nicht die Hand, die einem Füttert! Antworten


Daniel Gauchat

07.12.2010, 10:19 Uhr
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Nun quält uns Herr Löpfe schon seit vier Wochen täglich mit dem Steuerthema. Leider wird seine Argumentation dadurch nicht richtiger. Vorschlag: mal ein paar Tage auslassen und in dieser Zeit etwas Volkswirtschaftslehre beherzigen. Übrigens: bloss weil vielleicht einzelne Finanzvorsteher genau so ungebildet in diesem Thema sind, heisst es noch lange nicht dass das System falsch ist. Antworten


Daniel Gerber

07.12.2010, 10:03 Uhr
Melden

Wozu brauchen wir mehr Einnahmen? Wozu mehr Steuern? Ich bin für mehr Disziplin und Effizienz, das lernt man nun halt nicht bei den Linken... Antworten


Max Sutter

07.12.2010, 09:59 Uhr
Melden

Die Schere zwischen arm und reich öffnet sich immer mehr. Dies kann aber nicht ungestraft unendlich weiter gehen. sondern hört genau dann auf, wenn eine Handvoll Reiche alles haben und der Rest der Welt nichts mehr. Wenn man diesen Prozess nicht stoppt, und das ist nur staatlicherseits denkbar, so steuert unser Kapitalismus unweigerlich in seine Apokalypse. Das Ende wird schrecklich für alle. Antworten


Max Sutter

07.12.2010, 09:59 Uhr
Melden

Die Schere zwischen arm und reich öffnet sich immer mehr. Dies kann aber nicht ungestraft unendlich weiter gehen. sondern hört genau dann auf, wenn eine Handvoll Reiche alles haben und der Rest der Welt nichts mehr. Wenn man diesen Prozess nicht stoppt, und das ist nur staatlicherseits denkbar, so steuert unser Kapitalismus unweigerlich in seine Apokalypse. Das Ende wird schrecklich für alle. Antworten


Urs M. Widmer

07.12.2010, 09:53 Uhr
Melden

Warum berechnet man nicht einmal, wie die Steuern liegen würden, wenn die gesamte Schweiz ein einheitliches Gesetz hätte, mit einheitlichen Steuersätzen - angesiedelt irgendwo in einer reellen Mitte. Warum soll die Lokalpolitik bestimmen, wer im Land/Kanton wieviel bezahlt? Warum können wir nicht EINE Schweiz sein? La Suisse n'existe pas war eben doch richtig! Solidarität nicht mal im eigenen Land Antworten


adrian wehrli

07.12.2010, 09:49 Uhr
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Der Stuerwettbewerb ist das einzige Instrument um die Staatsquote tief zu halten. Viele Leser hier bevorzugen jeoch das "all-inclusive" Staatsmodell. Der Staat managt alles, kümmert sich um alles, befiehlt und Regelt alles. Ein Traum der Linken, je mehr Staat umso mehr Staatsstellen für die "Apparatschiks" Antworten


adrian wehrli

07.12.2010, 09:45 Uhr
Melden

Artikel und Kommentare sind vorwiegend hysterisch. Gerade das Steuerduell zeigt, dass der Mechanismus funktioniert. Wenn jede Gemeinde mitmacht, wird sich das Niveau einpendeln. Ohne Steurwettbewerb haben wir nur mehr Ausgaben für Aufgaben die niocht vom Staat erfüllt werden sollen. Antworten


Christian Vontobel

07.12.2010, 09:43 Uhr
Melden

Nach dem Abstimmungskampf zur Steuergerichtigkeitsinitiative ist vor dem Abstimmungskampf zur nächsten Steuervorlage, die wiederum mit dem Mantra der Steuersenkung verbunden sein wird. Es kann nicht deutlich genug aufgezeigt werden, welche fatalen Folgen die jetzige Entwicklung haben wird. Deshalb sind die föderalistischen Steuerpolitiker an ihren beschwichtigenden Argumente zu messen. Antworten


Olaf Wenger

07.12.2010, 09:42 Uhr
Melden

Es gibt hierbei keine natürliche Grenze, an der "sie" es schon noch sehen und ändern werden: In den teilweise bereits maroden USA wird immer noch weiter rechts nach gedrängt. Ziel: Weg mit dem Staat, nur Religionsunterricht noch als Pflichtfach. Wie wärs mit den Taliban als Vorbild? Kein Staat - keine Steuern. Keine Sozialwerke. Die ideale Staatsform für jeden Reichen und Rechten. Antworten


Stefano Vitelli

07.12.2010, 09:41 Uhr
Melden

Es ist einfach ein neoliberaler Unsinn, die steigende Staatsquote an einem angeblich verschwenderischen Staat festzumachen. Die Staatsquote steigt v. allem aufgrund der Alterung und den damit verbundenen Ausgaben bei der AHV. Es ist schlicht und einfach die Demographie. Aber wahrscheinlich sind auch daran die Linken schuld..;-) Antworten


Rolf Baltisberger

07.12.2010, 09:34 Uhr
Melden

War der Hr. Gerold Bührer nicht derjenige, der die Schweizer Grossbanken lobte, und Tage später "krachte"die UBS zusammen!? Antworten


Stefan Meier

07.12.2010, 09:25 Uhr
Melden

Unser Steuersystem und das der ganzen westlichen Indurstriestaaten funktioniert nicht mehr. Die Reichsten können ihr Einkommen optimieren oder so kompensieren, dass sie wenig oder gar keine Steuern zahlen müssen. Es ist deshalb dringend notwendig, das Steuersystem zu ändern. Nicht das Einkommen, sondern das Kapitel soll besteuert werden. Wer viel hat soll seinen Anteil an die Gesellschaft zahlen. Antworten


Yves Namel

07.12.2010, 09:24 Uhr
Melden

Was soll man zu einem solchen grottenschlechten, selektiv argumentierenden Artikel noch sagen? Ist halt Herr Löpfe. Die Staatsquote nimmt zu. Die Schweiz hat ein ausgebautes Sozialsystem, eine geringe Verschuldung und eine wettbewerbsfähige Wirtschaft. So ziemlich alles spricht gegen das, was Herr Löpfe von sich gibt. In Europa sieht es anders aus. Und China ist halt die Aufschwungregion. Antworten


Walter Walter Hunziker

07.12.2010, 09:18 Uhr
Melden

Ein Vorschlag: der Kanton Thurgau senkt die Steuern auf 10 % und zwar für alle. See da, Land da, alles da. Die Steuerfrage wäre für ein paar Jahre geklärt. Zweiter Vorschlag: Auch normale Steuerzahler (mit Lohnausweis) dürfen den Steuerort unabhängig vom Wohnort wählen. So wie es de facto bei Reichen auch gut funktioniert. Antworten


Pirmin Meier

07.12.2010, 09:16 Uhr
Melden

Wieso schreiben Sie nie über die Leistungsseite, Herr Loepfe? Die Hochsteuer-Kantone leisten sich allerlei Leistungen, auf die die Innerschweiz verzichtet. Beratungsstellen, grosszügige Sozialhilfe ohne viel Kontrolle - all das ist sehr teuer! Jeder Kanton und jede Gemeinde soll die Wahl haben! Antworten


Daniel Gerber

07.12.2010, 09:16 Uhr
Melden

Wozu brauchen wir mehr Einnahmen? Wozu mehr Steuern? Ich bin für mehr Disziplin und Effizienz, das lernt man nun halt nicht bei den Linken... Antworten


Peter Müller

07.12.2010, 09:16 Uhr
Melden

Es ist schon ein Phänomen: da hätte das Volk mal den Superreichen ein Signal schicken können, aber nein, es verwirft es, kriecht den Bonzen einmal mehr in den Allerwertesten und stimmt stattdessen lieber eine diskriminierenden und sozialfeindlichen Ausschaffungsinitiative zu. Es ist einfach grotesk, aber die Schweizer fallen auf billigsten Populismus rein. Antworten


Rolf Schumacher

07.12.2010, 09:16 Uhr
Melden

@Rutgers Die meisten Superreichen werden nie ihre gesellschaftliche Verantwortung übernehmen. Täten sie es, wären sie gar nie so reich geworden. Blocher, Ospel u.Co sparen jährlich Millionen von sfr, welche sie für ihre politischen Interessen einsetzen können. Zeitungen werden von Reichen aufgekauft. Erst wenn der Mittelstand tot ist, werden die Reichen merken, dass nicht sie den Staat ausmachen. Antworten


Heinrich Baur

07.12.2010, 09:15 Uhr
Melden

@Hr. Stanzer. In den USA zahlen also 5% 56 % des Steueraufkommens. Wenn man in den USA lebt, kann man vorallem erkennen, wozu die klaffende Schere der Einkommen und Niedrigsteuern führen... zu Ghettos und Kriminalität! Gegenbeispiel sind wohlhabende Länder mit hohen Steuern in Skandinavien. Groteske Schweiz: 3% der Steuerpflichtigen haben unterm Strich gleich viel Vermögen wie die restlichen 97%. Antworten


Felix Thoma

07.12.2010, 09:12 Uhr
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Wie die Mehrheit habe auch ich gegen die Steuerinitiative gestimmt. Es kann aber nicht sein, dass Kantone oder Gemeinden deswegen einen negativen Finanzhaushalt ausweisen. Die Schuldenbremse muss auch hier gelten! Falls die Rechnung negativ ausfällt, müsste der Steuerfuss zwangsläufig erhöht werden inkl. einer Busse, damit es nicht ausufert! Wettbewerb ist gut, aber nicht um jeden Preis! Antworten


Francois Stocker

07.12.2010, 09:06 Uhr
Melden

Leider haben es die tollen Zuger Politiker nicht zu verhindern gewusst, dass der neue Finanzausgleich kommt. D.h. im Kanton Zug zahlen wir für einen Grossteil der Schweiz auch noch Steuern. Dort wird kräftig (Beispiel Luzern) Geld verschwendet, da man ja solches von Zug erhält! Tja, wer schlechte Politiker hat, hat schlechte Karten im Steuerwettbewerb. Antworten


Daniel Graf

07.12.2010, 09:05 Uhr
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Wirklich eine belustigende Analyse, für einfache SP-Wähler genügt sie aber vermutlich; Hohe Steuern = alles gut, tiefe Steuern = alles schlecht. Würde der Autor sich ernsthaft und seriös mit den Wechselwirkungen von Steuern befassen, müsste er nur über die Grenze nach Norden schauen.... und dann müsste man noch etwas von Wirtschaft verstehen, auch nicht gerade die Kernkompetenz von Linkswählern. Antworten


Peter Huonker

07.12.2010, 09:02 Uhr
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Hervorragender Bericht. Aber leider scheitert es ja an der eigenen Dummheit des Volkes den Lügen der Reichen Glauben zu schenken. Vielleicht ein ander Mal, wenn die Reichen selber mal einsehen, dass es nicht ganz falsch ist, einbisschen Steuern zu zahlen und wenn die Kantone merken, dass sich mit einem Minus in der Kasse nicht so gut leben lässt. Aber eben, irgendwann einmal... Antworten


Roland Näf

07.12.2010, 09:02 Uhr
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Auch Schweizer Kantone befinden sich im steuerpolitischen Hamsterrad , mit zunehmender Beschleunigung. Die Schäden für den Service Public werden fatal sein. Wir täten gut daran beim Steuerwettbewerb nicht mitzumachen, denn längerfristig wirken sich ungenügende Investitionen, zum Beispiel in die Bildung und in die Infrastruktur, sehr negativ aus. Die USA sind dafür das beste Beispiel. Antworten


fritz fischer

07.12.2010, 09:02 Uhr
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@haraldStanzer, also ist z.b. in den sandinavischen Laendern die Mehrheit arm? Finde deren hohe Steuern ja auch nicht erstrebenswert, aber Ihre Behauptung stimmt wohl auch nicht. Antworten


Ralph Toskan

07.12.2010, 09:01 Uhr
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Und täglich grüsst das Murmeltier... Dass Steuerhochburgen wie die links-grüne Stadt Zürich ebenfalls Defizite verursachen, verschweigt uns natürlich Hr. Löpfe. Die Stadt Zürich plant für 2011 im Budget 206 Millionen CHF Defizit. Erstaunlich und das bei einem um 50% höheren Steuerfuss als bei den erwähnten Gemeinden. Die ganze Wahrheit sagt meistens mehr aus, als nur ein Teil davon. Antworten


Max Meier

07.12.2010, 08:58 Uhr
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Es geht nicht darum, dass der Staat mehr Geld von Steuerzahlern bezieht, es geht darum, dass der Staat vorhandenes Steuersubstrat effizient und zielgerichtet einsetzt, davon sind wir noch sehr weit entfernt. Kriege zu führen, um von der eigenen Unfähigkeit abzulenken kostet Geld, das andernorts fehlt. China zeigt wie inneffizient der Staat Gelder ausgiebt, leere Retortenstädte sind das Resultat. Antworten


Pierre Rappazzo

07.12.2010, 08:54 Uhr
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@ Löpfe: Wie haben sich denn die Steuern für die einzelnen Reiche in der Schweiz verändert? Antworten


Walter Sahli

07.12.2010, 08:53 Uhr
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@H. Iseli: Reden Sie Klartext und hören Sie auf, solche Allgemeinplätze wie "Geld verplempern in der Verwaltung u. Sozialwerke" von sich zu geben! Sagen Sie exakt wo in der Verwaltung Geld verplempert wird und wer keine Sozialhilfe mehr kriegen soll und dann nennen Sie Beträge und vergleichen Sie diese mit relevanten Grössen, wie z.B. den Kosten für ein Panzergeschoss! Antworten


Christian Sterchi

07.12.2010, 08:52 Uhr
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Es gibt offenbar immer mehr Superreiche in der Schweiz, die hierher kommen, um Steuern zu sparen. Ein gesundes Misstrauen gegen den Staat ist gut. Doch geht es um hier um reinen Egoismus. Der Mittelstand, der immer tiefere Steuern befürwortet schneidet sich ins eigene Fleisch, wenn der Staat die Infrastruktur verlottern lässt, merkt das der Mittelstand zuerst. Antworten


Rolf Kuehnis

07.12.2010, 08:45 Uhr
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Respekt!!! Herr Löpfe zeigt uns in einem Artikel die Zusammenhänge zwischen kantonalem Steuerwettbewerb, kantonalen Budgets, intra-kantonaler Kulturpolitik, Steuerpolitik der USA, US Verkehrs- und Bildungspolitik, Wirtschaftsentwicklung in China und chinesischer Umweltpolitik. L'apprenti sorcier oder 20 Minuten macht echt guten Journalismus! Antworten


Pawel Silberring

07.12.2010, 08:45 Uhr
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Die Entwicklung ist doch logisch: Seit die Tiefsteuerkantone nicht mehr allein sind, können sie nicht mehr genug Reiche anlocken mit dem Steuerwettbewerb. Am Ende fehlt allen zusammen das Geld für die nötigen Aufgaben. So kann man ein Gemeinwesen zerstören. Die USA machen es vor und wir blind nach. Antworten


Dani Kobler

07.12.2010, 08:44 Uhr
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Wenn das einzige Argument für diese Steuerosen der tiefe Steuersatz ist, dann siehts ziemlich düster aus wenn andere Gemeinden mit noch tieferen Steuern locken. Oder anders gefragt, wer kauft beim Discounter wenn es noch einen Harddiscounter gibt? Wobei am Schluss alle verloren haben. Antworten


Donald Panico

07.12.2010, 08:35 Uhr
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Egal, was China oder die USA macht. Wichtig wäre es doch mal in unserer ganz kleinen Schweiz einheitliche Systeme einzuführen. Wir sind so klein und doch hat jeder Kanton sein eigenes Hündelergesetz, sein Strassenverkehrsamt (verschiedene Tarife), sein Schulsystem (unglaubliche Vielfalt an Lehrmitteln) und seine eigene Steuerbehörde. Warum nicht eine Grundlage für alle CH-Bewohner? Antworten


Lidija Jametti

07.12.2010, 08:34 Uhr
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Wie kann der Autor behaupten, dass die USA der reichste Staat der Welt sei, wenn die USA über 14 Trillionen US$ Schulden angehäuft haben und jährlich wächst diese Summe um unheimliche 1,2 Trillionen US$ an? In einem Artikel die Finanzgeschichte aller Schweizer Kantone und der ganzen Welt darzustellen grenzt nicht an die Frechheit, sondern tatsachlich gleicht es einem Schmarrn. Antworten


Yvo Ledergerber

07.12.2010, 08:33 Uhr
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Gratulation, Herr Loepfe. Ein Artikel, der den Nagel auf den Kopf trifft. Die Steueroasen werden Defizite schreiben, die ärmeren Kantone werden diese durch den Finanzausgleich finanzieren müssen. Wacht endlich auf, Schweizerinnen und Schweizer, Politikerinnen und Politiker! Sorgt für mehr Steuergerechtigkeit und damit gesunde Finanzen in allen Kantonen. Schon heute von Obamas Kniefall gelesen?! Antworten


Florian Senn

07.12.2010, 08:28 Uhr
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Wegen dem neuen Finanzausgleich sind die Tiefsteuerkantone der Innerschgweiz ins Defizit geraten. Also werden sie in ein paar Jahren die Steuern erhoehen muessen. Und alles wird gut... Antworten


Kurt Steck

07.12.2010, 08:24 Uhr
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@Emanuel Meier. Sie haben wohl einen schlechten Abend hinter sich. Aber wahrscheinlich könnte ich um 02.44 Uhr auch nicht mehr klarer denken und schreiben! Antworten


Benjain Knecht

07.12.2010, 08:24 Uhr
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Sogar Warren Buffet soll sich letzthin dahingehend geäussert haben, dass Reiche mehr Steuern bezahlen müssten. Für mich scheint es offensichtlich, dass es so nicht weitergehen kann. Bei den IV-Bezügern und Sozialschmarotzern wird man nie soviel sparen können, dass die Reichen weiterhin Steuern sparen können. Schade gibt es in der CH keine Warren Buffets, nur Milch Müllers und Ikea Kamprads... Antworten


Tom Liebermann

07.12.2010, 08:22 Uhr
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Wirklich nicht das Gelbe vom Ei, dieser Artikel. Wenn ich mitte Monat kein Geld mehr auf dem Konto habe gehe ich auch nicht zum Chef um eine Lohnerhöhung zu verlangen, ich muss ganz einfach sparsamer wirtschaften. Ein Aspekt, den Herr Löpfe mal einfach mehr als grosszügig ignoriert hat. Und mal ganz grundsätzlich, wo steht geschrieben, dass es an den Reichen ist, Steuerlöcher zu stopfen? Antworten


walter schoeb

07.12.2010, 08:21 Uhr
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herr loepfe ist staatsgläubig. der steuerwettbewerb begrenzt die politiker im sinnlosen geldausgeben. die gelder die beim privaten bleiben, werden in der tendenz effizienter ausgegeben und erhöhen den wohlstand aller. politiker haben keinen sinn zum haushalten.dass der finanzausgleich intelligenter organisiert werden könnte, steht dabei ausser frage. Antworten


zoran zenger

07.12.2010, 08:20 Uhr
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tja blocher und co können locker paar millionen für wahlpropaganda zur ihren günsten spenden wenn sie danach zig millionen einsparen können das problem ist das landliches volk mit sehr einfachen propagandparolen zu beinflussen ist unnd man kann es nicht abstreiten das die schweiz genau auf dem gleichen weg ist wie usa ein gespaltenes volk sehr schade für die schweiz was uns die egoreichen antun Antworten


Ladislav Jirucha

07.12.2010, 08:20 Uhr
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Lassen Sie die Marxisten daran, die werden Ihnen schon zeigen, wie alle - reiche und arme - verarmen. Ich bin unter diesem debilen Dogma aufgewachsen und deshalb weiss ich besser bescheid als die SP Träumer, die noch an der Brust hängen. Antworten


Alexandra Weber

07.12.2010, 08:19 Uhr
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Ekelhaft und widerlich wie die Medien wieder SCHWARZ mahlen. Hört endlich auf. Die Steuerfreiheit in der Schweiz muss bleiben - stärkt die Attraktivität der Kantone und Gewinner und Verlierer hat es schon immer gegeben. Die Mekkerer sollen auswandern wo sie keine Steuerprobleme mehr mit den Nachbarn haben wo sie aber überhaupt nichts mehr haben oder haben dürfen. Na also! aw Antworten


Willi Bhend

07.12.2010, 08:15 Uhr
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Und wenn die steuergünstigen Gemeinden und Kantone am Boden sind kann man ja wieder den Linken die Schuld geben. Antworten


Thomas Bilger

07.12.2010, 08:14 Uhr
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Auch wenn man es noch 1000x schreibt, Steuerwettbewerb wird deswegen nicht schlechter und stellt v.a. sicher, dass die Ausgabenseite in einem Staat respective Kanton ordentlich bleibt. Es lebe die Selbstverantwortung! Zudem, was sicherlich auch erwähnenswert ist: Weniger Steuern für alle bringt im Idealfall auch mehr finanzielle Freiheiten für alle... wer kann da schon dagegen sein? Antworten


Rolf Iseli

07.12.2010, 08:14 Uhr
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USA das reichste Land der Welt ? Das war wohl vor deren Gründung. USA ist faktisch bankrott. Wenn die Steuereinnahmen in den Kantonen nicht ausreichen müssen sie halt angehoben werden. Wie wär's mit etwas höheren Steuern und dafür bezahlbaren Mieten oder Eigentum für den Mittelstand ? Es kann doch nicht sein, dass die Steuerdumping Kantone einen Finanzausgleich beanspruchen können. Antworten


Sam Pirelli

07.12.2010, 08:14 Uhr
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Die Stadt Luzern ächzt, jedes Jahr müssen z.B. Schulhausrenovationen zurückgestellt werden. Dennoch halbiert der Kanton per 2012 die Unternehmenssteuer – was den (bürgerlichen) städtischen Finanzdirektor veranlasste, auf 2015 eine Steuererhöhung in Aussicht zu stellen. Nicht gespart hingegen wird bei den Spielzeugen für den reichen Mob: Neben dem ruinösen KKL soll noch die Salle modulable kommen. Antworten


Hans Kurz

07.12.2010, 07:57 Uhr
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Die Steuern für Reiche runter, die Gebühren für die Allgemeinheit rauf! Das scheint die Lösung von den Gemeinden und Kantonen zu sein. Dass so der Mittelstand langsam ruiniert wird scheint nur am Rande zu stören. Antworten


Roland Moser

07.12.2010, 07:50 Uhr
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Der Steuerwettbewerb hat noch nicht funktioniert: Fehlende Einnahmen wurden durch Schulden machen ausgeglichen. Das ist sicher nicht im Interesse künftiger Generationen und gehört via BV verboten. Neu gehört in die BV, dass weder Kantone noch Gemeinden Schulden machen dürfen und bestehnde Schulden innert ca. 15 Jahren zurückbezahlt werden müssen. Dann kommt es an den Tag! Antworten


Thomas Giachino

07.12.2010, 07:47 Uhr
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tja, das hat man nun vom bitte nicht zu hohe steuern, wir sind reich... aber solange wir nicht-so-reichen noch etwas zahlen können, nicken wir halt nur mit dem kopf und sagen: DANKESCHOEN! Also ein ein Dreifach-Hoch auf unsere Steueroasen, bevor wir merken, dass es eine Vatamorgana war... Antworten


susanne beerli

07.12.2010, 07:45 Uhr
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Tiefe Steuern sind gut und zwingen den Staat, produktiver und effizienter zu planen und arbeiten. Dass das Bildungsniveau von Amerikanischen Schülern von den tiefen Steuern herruht ist eine sehr gewagte These: Seit den Bush'schen Steuerreduktionen vor ein paar Jahren sollen die Lehrer so viel dümmer geworden sein? Bei einer Arbeitslosigkeit von 9.8%?? Die linken Steuervorstellungen sind verfehlt Antworten


Urs Haeny

07.12.2010, 07:36 Uhr
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Das Ihrer Meinung nach absurde Fernduell zwischen zwei Gemeinden, welche in den "Neunerklub" aufgenommen werden wollen, ist einem absurden Gesetz zu verdanken, welches verlangt, von den Steuerzahlern höhere Steuern zu verlangen, als tatsächlich benötigt werden. Das ist doch absurd und gehörte abgeschafft. Wenn dann die Kassen leer sind, werden die Belastungen stagnieren oder steigen. Antworten


Andreas Dürr

07.12.2010, 07:31 Uhr
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Sehr geehrter Herr Löpfe Unwahrheiten werden nicht wahrer, wenn man sie wiederholt. Wenn Sie sich einmal die Mühe machen würden, die Bundes- und die Kantonsrechnungen der vergangenen 10 Jahre anzuschauen, würden Sie - oh Wunder - feststellen, dass die Ausgaben rasant nach oben geklettert sind. Wir haben ein Ausgaben- kein Einnahmenproblem! Antworten


Keitaro Urashima

07.12.2010, 07:24 Uhr
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Schön, dass solche Artikel bis nach der Abstimmung zurückgehalten wurden. Antworten


Roger Baumer

07.12.2010, 07:24 Uhr
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Zum Glück haben wir noch den Finanzausgleich, dann können ja diese armen Gemeinden unterstützt werden... Antworten


Hanspeter Rüegg

07.12.2010, 07:06 Uhr
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Hallo Herr Löpfe, die Abstimmung über die SP-Initiative ist gelaufen. Notabene mit einem Ergebnis, das anscheinend Ihnen und ihrer Zeitung grosse Probleme bereitet. Akzeptieren Sie einfach das Votum der Wähler und gehen Sie zur Tagesordnung über. Antworten


Fred Büchi

07.12.2010, 06:57 Uhr
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Der Staat wird langsam abgeschafft. Welche Folgen das hat, werde ich nicht mehr erleben, zum Glück, weil niemand gegen den Aufstand der Unterprivilegierten gerüstet sein wird, was letztlich vor allem jene trifft, die nun im Geld schwelgen. Gewehre gibt's ja genug in diesem Land. Kurzsichtiger und verantwortungsloser geht's nimmer, also werden wieder dieselben Köpfe gewählt, die das wollen. Antworten


Hans Villars

07.12.2010, 06:54 Uhr
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Vielleicht sollte Frau Widmer-Schlumpf einmal zu einem Rütli-Tapport für Finanzdirektoren aufbieten. Man könnte sich dabei die Bundesverfassung um die Ohren hauen - es muss ja nicht gerade das Original sein. Ich finde Steueroasen - sei es innerhalb der Kantone oder landesweit - peinlich und kleinkariert. Dass unsere Finanzministerin dazu noch Hand bietet, enttäuscht mich sehr. Antworten


David Rüegg

07.12.2010, 06:42 Uhr
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Fazit: In einer Demokratie ist es nicht zwingend besser als unter anderen Regierungssystemen, aber wir hätten eigentlich die Chance es besser zu machen. Leider läuft das Volk aber lieber dem Rattenfänger vom Albisgüetli nach als sich den dringenderen Problemen unserer Gesellschaft zu stellen. Antworten


Jasper Kuhn

07.12.2010, 06:26 Uhr
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Was bitte sehr hat das mit ruinösem Steuerwettbewerb zu tun, wenn einige Gemeinden wieder gezwungen werden ihre Steuern nach oben anzupassen. Das zeigt, dass der Wettbewerb funktioniert und wo nötig der Finanzausgleich wirkt. Zum Glück werden die kommunalen Finanzverwalter gefordert, dank dem Steuerwettbewerb muss auch in Zukunft genau und haushälterisch gerechnet werden. Antworten


Adrian Zingerli

07.12.2010, 06:08 Uhr
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Der Steuerwettbewerb ist eines der wenigen liberalen Instrumente, das dem Bürger geblieben ist, um den Staatsausgaben entgegenzutreten. Es ist ein ordnungspolitisches Instrument um sicherzustellen, dass die Kosten-Bäume der öffentlichen Hand nicht in den Himmel wachsen. Antworten


Rudolf Kiefer

07.12.2010, 05:49 Uhr
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Economiesuisse bringt es immer wieder fertig dem Schweizervolk glaubhaft zu machen, dass es die Schweizerwirtschaft vertritt. Dass dem nicht so ist, zeigt wieder einmal dieser Artikel. Economiesuisse kümmert sich einen Deut um wirtschaftliche Folgen in unserer Gesellschaft, Was zählt sind nur die Vorteile für Unternehmen und Aktionären. Andere, Konsumentent und Arbeitnehmer bezahlen lassen. Antworten


Nadine Binsberger

07.12.2010, 05:18 Uhr
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Ist doch alles in Ordnung so: solange ich es schaffe, immer nur dort Steuern zu zahlen, wo sie gerade am allertiefsten sind, spare ich trotzdem - auch wenn die einzelnen Gemeinden ihre Niveaus ständig neu nach unten oder oben anpassen. Antworten


Hans-Peter Egger

07.12.2010, 04:54 Uhr
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Ja bin einverstanden-es ist Mode geworden mit tiefen Steuern zu protzen-gleichzeitig aber auch höhere Mieten zu zahlen-und nebenher aber dem Staat, dem Kanton und der Gemeinde auch noch grössere Aufgaben/sprich Kosten aufzubürden! Wir kopieren die bereits vorhandenen amerikanischen Verhältnisse und gehen dem Ruin mit Freude entgegen! Haben wir schon was gelernt ? Nein,erst wenn der Zaster fehlt! Antworten


Carl Escher

07.12.2010, 03:40 Uhr
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Die Aussage dieses Artikels ist sehr tendenziös. Hier ein paar Zahlen zur Umverteilung der Steuern natürlicher Personen. (J. 2003) Einkommenssteuern: 8.6% bezahlen 68.9% der Bundessteuern, 7,5% zahlen 38,5% der Kant. Steuern. / Kant. Vermögenssteuer: 9.2% zahlen 87.3% dieser Steuern wobei 1.4% bereits für 56.6% dieser Steuern aufkommt. Diese dauernde Neidhatz auf die "Superreichen" ist widerlich. Antworten


Reto Derungs

07.12.2010, 02:47 Uhr
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Als Oekonom sollte Herr Löpfe nicht Aepfel mit Birnen (Fiskus und wirtschaftliche Prosperität) vermengen. Solange der Staat, bzw. verantwortungs- und zügellose Politiker für jeden zusätzlich eingenommenen Franken zwei weitere bei Randgrüppchen, Kommissiönchen und in Form fragwürdiger Subventiönchen wiederwahlwirksam versickern lassen, ist die Leine zu straffen. Hüben und drüben. Antworten


Emanuel Meier

07.12.2010, 02:44 Uhr
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So einen Schmarrn habe ich schon eine Weile nicht mehr gelesen. Vor allem existiert der 9er Klub ja noch und jemand erhoeht deswegen die Steuern. Zudem sind in einigen Kantonen Steuern erhoeht worden. Chinas Wachstum etc. duerfte mit dem von Japan von vor ueber 100Jahren zu vergleichen sein. Oeffnung der Wirtschaft und fleissige Arbeiter, viel Innovationskraft. Europa ist uebrigens schlimmer dran Antworten


harald stanzer

07.12.2010, 01:53 Uhr
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die pisa studie 2006 (2009 wird erst veroeffentlicht) zeigt die usa auf platz 24, mexiko aif 37, soviel zum zahlenmaterial von hr.loepfe. Antworten


NichtFür Google

07.12.2010, 01:50 Uhr
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Liebe Redaktion, Wenn die USA ein Geldproblem haben, dann wohl nicht wegen zu tiefen Steuersätzen, sondern, weil sie extrem Geld (und Menschen, und Motivation, und Unschuldige) für Krieg (bzw. Rüstungsindustrie, Kriegsdienstleistungsindustrie etc.) verschwenden. Das ist auch alles Reichensubvention, klar. Aber die wäre grösser, wenn noch mehr Mittel verfügbar wären. Freundliche Grüsse, ein Leser Antworten


Pascal Behr

07.12.2010, 01:50 Uhr
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Herr Löpfe, da haben sie aber mal wieder den Nagel auf den Kopf getroffen! In solchen Fragen vergleicht man am besten immer Äpfel mit Birnen, oder die USA mit der Schweiz. Die Probleme der USA sind hausgemacht! Wenn mann weniger Steuern einnimmt, muss man auch entsprechend haushalten! was den IQ der Kids betrifft: Kuschelpädagogik und die amerikanische Verherrlichungdes Mittelmasses lassen grüssen Antworten


Daniel Klein

07.12.2010, 01:29 Uhr
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In diesem Artikel wird sugeriert als ob die Staatsquote immer tiefer wird. Ist es so?? Ist es nicht so, dass die Staatsquote in den letzen 20 Jahren anstieg und der Staat seine Primäraufgaben, Gewaltmonopol sowie Rechtssicherheit und -gleichheit, immer mehr vernachlässigt?? Sollte die Diskussion nicht viel mehr um die Ausgabenreduktion gehen, als um die Einnahmen (Abschröpfung der Bürger?) Antworten


harald stanzer

07.12.2010, 01:27 Uhr
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dies kann nur jemand behaupten, der in einer oase lebt. als schweizer-amerikaner, in der usa lebend kann ich dies nicht bestaetigen.wie in der schweiz bezahlen heute schon eine kleine minderheit(usa) die mehrheit der steuern (5% = 56 % des steueraufkommen). ohne steuerwettbewerb u. tiefen steuern haetten wir zustaende wie in allen sozialistischen laender, da ist die mehrheit arm u. wenige reich. Antworten


Rainer Duffner

07.12.2010, 00:37 Uhr
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Viele denken vielleicht, sie werden auch mal so reich (Euromillions und so), wollen sich selber die Zukunft nicht kaputtmachen. ;-) Könnte natürlich schief gehen. PS: wohne auch in einer steuergünstigen Gemeinde - aber damals war das die einzige Wohnung, die mir gefallen hat... Hoffe, die Schweiz findet eine Lösung, ohne dass es die Finanzen komplett ruiniert. Langt ja, wenn's ringsum so ist... Antworten


Erich Heinz

07.12.2010, 00:35 Uhr
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Das Superreichen Egoisten sind und denken nach mir die Sintflut, ist ja allgemein bekannt. Dass aber die direkte Demokratie zum gleichen Ergebnis führt, das ist schockierend. Man sollte denken, dass Familien auch an die Ausbildung und die Zukunft ihrer Kinder denken, und eine Umwelt erhalten wollen, die lebenswert bleibt. Scheinbar ist der Zeitgeist stärker und es zählt nur das noch das Geld. Antworten


Martin Rutgers

06.12.2010, 23:52 Uhr
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Reiche und ich spreche nicht von Leuten, die ein paar Millionen haben, sondern von denen die ein paarzehn oder hundert Millionen haben, dass sie endlich angemessen Steuern zahlen. Denn reich sind diese auf Kosten der Massen geworden. Durch arbeiten und Verwantwortung übernehmen kann man nicht reich werden. Also zahlt endlich eure Steuern, sonst ist der Sozialfrieden gefährdet und evtl deren Leben. Antworten


Philipp Schuler

06.12.2010, 23:51 Uhr
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Als Antwort auf die letzte Abstimmung soll Basel den Finanzausgleich mit der Innerschweiz abbrechen, sollen die doch schauen, wohin sie mit ihrer Arschkriecherei hinkommen - das Geld können wir hier besser in Bildung investieren anstatt es diesen Dumpinggemeinschaften vor die Füsse zu werfen. Antworten


Meierhans Rolf

06.12.2010, 23:50 Uhr
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Es ist diese neoliberale Ideologie welche wie eine Hirnwäsche die Menschen überkommen hat! Im Mittelalter war es ein Dogma das Hexen verbrannt werden. Heute ist es ein Dogma das Privatisierung über alles geht. Argentinien war das 2. reichtste Land Südamerika bis die Neoliberalen und die Weltbank das sagen hatte. Dann ging es Bankrott. Brasilien ist übrigens ein besseres Beispiel als China.. Antworten


Peter Meyer

06.12.2010, 23:45 Uhr
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Wenn es nicht so traurig wäre, würde ich lachen über das Nein zur Steuerinitiative. Die Leute werden es schon sehen, was sie davon haben, wenn die Intrastruktur (Strasse, Bahn), die öffentliche Sicherheit, Bildung usw. leidet. Aber es scheint so, dass bevor hier die Steuern für die Besserverdienende erhöht werden, leider die Ärmsten wieder daran glauben werden. Antworten


Lorenz Meier

06.12.2010, 23:44 Uhr
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Etwas wirr, dieser Artikel. Während die USA bereits seit Jahrzehnten wichtige Infrastrukturaufgaben vernachlässigen, kann China auf der grünen Wiese bauen, gestützt auf ein zweistelliges Wirtschaftswachstum und Millionen von Billigarbeitern. Beide sind mit der Schweiz überhaupt nicht vergleichbar! Gerade Projekte wie die NEAT oder die Glatttalbahn zeigen dass die CH in die Zukunft investiert. Antworten


Hanna Hiller

06.12.2010, 23:42 Uhr
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Die Chinesen und andere gschaffige Völker werden unseren Wohlstand übernehmen. Schon jetzt zeichnet sich ein Kampf um die noch vorhandenen Rohstoffe ab. Unsere verfeteten Sozialstaaten werden gegen die schlanken Chinesen keine Chance haben. Trotzdem will man noch mehr Sozialstaat. Löpfe als linker 68er hat doch keine Ahnung was läuft. Wieso darf ein derartiger Nuller hier schreiben. Antworten


Markus Bucher

06.12.2010, 23:34 Uhr
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Das Bild wird sich schnell wieder ändern, wenn die Konjunktur wieder anzieht. Die Schweiz ist nicht wegen ruinösen Steuersätzen wettbewerbsfähig sondern wegen (relativ zu den anderen europäischen Staaten) noch einigermassen moderaten Staatsausgaben (das KKL ist kein gutes Beispiel dafür). Wären die Steuersätze wirklich ruinös, hätte die Schweiz jetzt auch Mühe ihre Anleihen zu platzieren. Antworten


Nora Martinek

06.12.2010, 23:29 Uhr
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Der Autor übersieht allerdings, dass ich seit dem 2. Weltkrieg einiges verändert hat (Digitalisierung, grenzüberschreitende Waren- und Dienstleistungsfreiheit, internationale Mobilität von Arbeit und Kapital). Steuerliche Attraktivität ist ein entscheidender Faktor für die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Ansiedlung potenter Steuerzahler und Unternehmen. Wieso wohl geht es der Schweiz so gut? Antworten


sepp moser

06.12.2010, 23:23 Uhr
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wenn man sich nie fragt wofür die usa das ganze geld ausgibt, wird man einfach keine vernünftige antwort finden. kleiner tipp: die 90 prozent waren wärend des krieges zu bezahlen und nicht danach. und dann noch für die oberbanditen "goldman suks" webung zumachen ist der gipfel. Antworten


Hans Hugentobler

06.12.2010, 23:19 Uhr
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In der Schweiz glaubt man sich nach wie vor in Spitzenpositionen, im Glauben genährt durch Rankings in Innovationsfähigkeit, Wohnqualität, etc. Dahinter vermisst man vielerorts Aspirationen, das Beste erreichen zu wollen. Als Jobbewerber mit solchen Ambitionen übersteht man nicht einmal die erste Runde. Gleichzeitig klagen Unternehmen, dass sie keine hochqualifizierten Fachkräfte finden... Antworten


Roland Strauss

06.12.2010, 23:14 Uhr
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Guter Artikel. Die Konzentration von Vermögen in den Händen weniger unterliegt einem postiven Feedback, wird also immer schlimmer. Es ist also nur eine Frage der Zeit, bis es irgendwie knallt: Ein Kollaps des Geldsystems oder Verhältnisse wie zur französischen Revolution. Aber erklären Sie das mal einem Politiker. Antworten


Rudolf Bächtold

06.12.2010, 23:14 Uhr
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In Bezug auf Schwyz ganz sachlich bleiben: Mit Häme verweist Loepfe auf das Defizit von 136 Mio im Voranschlag 2011 hin - verschweigt aber, dass davon 84 Mio in den Bundes-Finanzausgleich gehen. Echtes Defizit somit 52 Mio - bei einem Eigenkapital von 605 Mio. Dass SZ in den Finanzausgleich 84 Mio zahlt (weit mehr pro Kopf als Zürich) wird immer verschwiegen. Zudem: Die Rechnung ist immer besser Antworten


Theo Tanner

06.12.2010, 23:07 Uhr
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"Damals betrug der Grenzsteuersatz für Superreiche mehr als 90 Prozent. Heute ist dieser Satz auf 25 Prozent gesunken." Da möchte man als Ottonormalo wissen, was ein Grenzsteuersatz ist, um besser zu verstehen. Zur Klärung: Bei der Einkommensteuer gibt der Grenzsteuersatz an, welcher Prozentsatz des zusätzlich verdienten "zu versteuernden Einkommens" an Steuern zu zahlen ist. (Quelle Wikipedia) Antworten


Carlo und Tina Spelgatti

06.12.2010, 23:06 Uhr
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Sehr gut Herr Löpfe. Dem kann ich nur zustimmen. Statt sich nur auf die Steuern zu konzentrieren, sollten alle wieder mehr über nachhaltige Entwicklungen reden. Antworten


Philippe Braun

06.12.2010, 23:03 Uhr
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Ähnliche Loblieder wie hier über China gesungen werden, las man vor wenigen Jahren noch über die EU im allgemeinen und über Irland im speziellen, zum Beispiel aus der Feder von Peter Bodenmann. Ein Immobilencrash in China später wird auch Herr Löpfe möglicherweise plötzlich nicht mehr so euphorisch schreiben. Antworten


albert muri

06.12.2010, 23:02 Uhr
Melden

Es wäre eine kleine Sensation wenn die Schweiz es schafft, sich wie das gallische Dorf der neoliberalen Umgestaltung zu entziehen. Danke für die aufmerksame Berichterstattung im Taggi. Möge sie einer Zunahme des Problembewusstseins dienen. Antworten


Carlo Schneider

06.12.2010, 23:02 Uhr
Melden

58,5 Prozent der Schweizer müssen Millionäre sein, anders ist das Resultat dieser letzten Abstimmung nicht zu erklären. Antworten


Marinette W

06.12.2010, 22:58 Uhr
Melden

Das Problem in der USA sind nicht die niedrigen Steuern sondern ein Staatshaushalt der sich keine Schranken setzt. Antworten


Susanne Brunner, Kantonsrätin SVP

06.12.2010, 22:54 Uhr
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Welch einseitige Betrachtung! Die schnellsten Züge der Welt baut man, wenn man über gute Ingenieure verfügt, ein innovatives und kreatives Umfeld im Land kreiert und möglichst wenig Regulierung hat, die solche Projekte durch Umweltverträglichkeitsprüfungen, Beschwerden etc., etc. verunmöglichen! Tiefe Steuern lassen das Geld bei den Privaten, die sodann investieren können! Antworten


Ivan Casale

06.12.2010, 22:51 Uhr
Melden

Herr Löpfe, es scheint sie so zu betrüben diese Steuergeschichte. Warum nehmen sie nicht ein paar Monate Ferien und lassen sich inspirieren? Andere Themen wären sehr genehm, zur Abwechslung. Antworten


marie berner

06.12.2010, 22:50 Uhr
Melden

das ist der vorteil von privatschulen, privatstrassen, privaten sicherheitsdiensten etc: sie leisten ihren dienst für die reichen auch dann noch, wenn die öffentliche hand bankrott ist. gut, nicht? Antworten


Felix Bleib

06.12.2010, 22:34 Uhr
Melden

Das Defizit und die Arbeitslosigkeit interessiert in den USA JEDEN! Nur die Argumentation bzgl. Besteuerung der Reichen wird auch in die Richtung geführt dass dortzulande Reiche mit ihren Steuererleichterungen Arbeitsplätze schaffen und erhalten was einwandfrei wahr ist aber auf die Schweiz nicht zutrifft. Antworten


Thomas Marti

06.12.2010, 22:33 Uhr
Melden

Das Problem der Amerikaner sind nicht die tiefen Steuern, sondern exorbitante Ausgaben für das Militär. 45% der weltweiten Militärausgaben entfallen auf die USA. Alleine im Jahr 2009 gab die USA 661 Milliarden Dollar für das Militär aus (36% des Haushaltsbudgets!). Rechnet man Bezüge ehemaliger Soldaten und Veteranen sowie Schuldzinsen aus Militärausgaben hinzu, sind es je nach Quelle bis zu 51%. Antworten


Reto Häberli

06.12.2010, 22:31 Uhr
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Und wenn unsere dank roter Führung (noch) gute Infrastruktur schliesslich im Eimer ist, werden die rechtsbürgerlichen noch immer einen Grund finden, es den Linken in die Schuhe zu schieben. Ihre Parteigänger werden ihnen noch immer nachfolgen, etwas ärmer zwar, aber glücklich wenigstens weiter auf ein klares Feindbild einprügeln und für ihre Misere verantwortlich machen zu können. Antworten


Andre Meier

06.12.2010, 22:29 Uhr
Melden

Ruinös ist unser Steuerwettbewerb, wo lebt denn der Autor von diesem Artikel eigentlich! Er soll sich doch zuerst in Europa umschauen, was doch ein enttäuschter Steuerinitiativbefürworter alles so erzählt. Und dann noch eine kommunistische Diktatur in den Himmel loben...! Antworten


Robert Stettler

06.12.2010, 22:29 Uhr
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Ein wunderschöner Artikel. Zum Glück hatten die Reichen genügend Geld zusammen geraffelt um Werbung für ruinösen Steuerwettbewerb zu machen. Wieviel mehr wars? 40 mal mehr Geld für Werbung? Es ist eine Schande, dass man dreist Fehlinformieren darf ohne Bestraft zu werden. Antworten


Thomas Stäubli

06.12.2010, 22:27 Uhr
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Hallo Herr Löpfe, der Abstimmungskampf zur Steuerinitiative der SP ist vorbei, die Schweiz macht Budgetüberschüsse selbst in der Finanzkrise, hat in den letzten Jahren Schulden abgebaut, baut mit dem Gotthardtunnel die teuerste Infrastruktur Europas uns liegt trotz tiefer Steuern bezüglich PISA weit vor den USA... Antworten


Kaspar P. Woker

06.12.2010, 22:27 Uhr
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Ein grosses Bravo für diesen Artikel. Auch im steuergünstigen Muri profitieren wir gerne von den Leistungen des Staates. Da bleibt nichts anderes übrig, als etwas tiefer ins Portemonnaie zu greifen bei den Steuern. Antworten


Wilhelm Schweizer

06.12.2010, 22:25 Uhr
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Ja, so ist das halt, wenn eine Horde weisser SVP-Schäfchen fröhlich blökend hinter ihren milliardenschweren Gurus hertrottet und das Denken lieber diesen überlässt. Logisch liegt den bürgerlichen Politikern der eigene Geldsack näher als das Allgemeinwohl. Und wenn der Staat dann ausgeschlachtet ist, dann sind die Schindlers und Co. schnell weg und die Schäfchen können selber sehen wo sie bleiben. Antworten


Rolf Löber

06.12.2010, 22:24 Uhr
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Für die (reichen) Entscheidungsträger scheint offensichtlich die Verantwortung an der Allgemeinheit abhandengekommen zu sein! Antworten


Meister Frank

06.12.2010, 22:22 Uhr
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Es ist schade, dass ein Gerold Bührer nicht mehr Weitsicht als auf sein eigenes oder das Portemonnaie seiner reichen Kollegen hat. Das zeigt, dass es EconomieSuisse nicht um die Schweiz geht, sondern nur um den eigenen Vorteil. Ich bin übrigens FDP-Mitglied. Antworten


Martin Lienert

06.12.2010, 22:17 Uhr
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Erhoet doch einfach die Mehrwertsteure um 20%. Dann verschwinden die roten Zahlen und die ARMEN Reichen muessen nicht mehr Steuern bezahlen ( Abgesehen von der Mehrwertsteuer). Tja Geld regiert eben diese tolle Geldwelt. Merry Christmas. Antworten


Hans Frei

06.12.2010, 22:16 Uhr
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Kommt dazu, dass im Westen die Ausgaben für Forschung und Entwicklung mehr und mehr gekürzt werden. Die USA sind jetzt schon von der Produktionsstätte China abhängig, im Irrglauben, dass die Wall Street es schon richtet. Es ist leicht die Steuern zu senken und extrem schwierig sie später wieder zu erhöhen. Antworten


Karl Baum

06.12.2010, 22:15 Uhr
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Die grünsten Städte in China??? Natur zählt in China nichts, Natur zählt erst, wenn sie durch Industrie "veredelt" wurde. Antworten


Samuel Bendicht

06.12.2010, 22:14 Uhr
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Soll doch die Economiesuisse die fehlenden Millionen auftreiben! Die hatten ja genug Geld, um jeden Bahnhof mit ihren Plakaten zuzupflastern! Die SP hatte wenigstens eine Lösung vorgeschlagen, aber Gerold Bührer will lieber, dass der Mittelstand blutet! Kein Wunder, er vertritt ja mit SVP und FDP nur noch die Superreichen, die jederzeit abhauen können und übrig bleiben die armen, kleinen Leute! Antworten


Rolf Stamm

06.12.2010, 22:12 Uhr
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Herr Loepfe hat sich mit der Niederlage bei der Steuerinitiative, die er mit unwahren Angaben (z.B. "22% kann jeder bezahlen") unterstützt hat, nicht abfinden. Dieser Artikel erreicht aber einen neuen Tiefpunkt. Da wird das Defizit von Zug mit dem KKL Beitrag verknüpft, und dann mit China und den USA und noch ein bisschen Zollikon und fertig ist das Urteil: tiefe Steuern sind Gift. Antworten


Bruno Grossniklaus

06.12.2010, 22:12 Uhr
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Aha. Und welche Zeitung hat massiv gegen die Steuergerechtigkeitsinitiative geschossen??? Genau! Die Berner Zeitung. Antworten


Beat Zobrist

06.12.2010, 22:12 Uhr
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Herr Löpfe, grundsätzlich geht es mir in der Schweiz auch dank der Superreichen gut. Diese stören mich nicht im geringsten, was mich aber bei der Umsetzung von Projekten eher stört, ist der Staat mit seiner ausufernden Bürokratie. Superreich wird es immer geben, gut für uns alle wenn sie bei uns sind. Antworten


Peter Salto

06.12.2010, 22:10 Uhr
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Je mehr Steuereinnahmen der Staat hat, desto mehr verpulvert er. Zuerst müssen unsinnige Ausgaben verhindert werden. Steuererhöhungen ja, wenn Steuergeldverschwendung ebenso hart bestraft wird, wie Steuerbetrug. Wir brauchen eine starke Steuerverwendungskontrolle. Antworten


Braendli Alfred

06.12.2010, 22:08 Uhr
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Diese langsam fortschreitende finazielle Verarmung hat mit geistiger Verarmung angefangen: Der moderne Mensch wendet sich zunehmend von der Umgebung ab, er sieht sich nicht mehr als tragender Teil einer grossen Familie. Materieller Reichtum und Ansehen scheint ihm wichtiger zu sein als Freiheit und Mitgefühl. Wenn solche Leute die Politik eines Landes bestimmen ist der ( kulturelle )Ruin absehbar Antworten


Urs Schufnner

06.12.2010, 22:06 Uhr
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Diese Reichen-Hätschelei schaded dem ganzen Land. Sie könnten sich jetzt doch umgekehrt auch mal für den ständigen Schmusekurs revangieren und die roten Zahlen ihrer Sponsorgemeinde wieder ins Lot bringen?! Oder sind sie eben doch nur nur am eigenen, persönlichen Provit interessiert? Antworten


Marcel Keller

06.12.2010, 22:05 Uhr
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Die Situation der Schweiz mit den USA zu vergleichen ist ein wenig "amateuristique". Die Infrastruktur ist in der Schweiz ein vielfaches besser als in den USA. „Value for money“ Dank der so verschmähten direkten Demokratie ist das Geheimniss. Die Regierenden könne nicht einfach so Pharaonenbauten mit Steuererhöhungen finanzieren und sich mit „Geschenken“ an der Macht halten. Antworten


Albin Meister

06.12.2010, 22:05 Uhr
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Genau! Die Steuern müssen runter! Wie in der Migros Werbung!!! Auch Ich zahle viel zuviel Steuern hier in Zug! Man muss den Volkswillen respektieren und zwar subito. Antworten


Gregor Müller

06.12.2010, 22:04 Uhr
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& dabei gibt es keinen eizigen wissenschaftlich erhärteten Beweis,dass tiefe Steuern vorteilhaft für eine Volkswirtschaft ist. Es zeigt aber,dass die Schweizer Bevölkerung zu einer eingschüchterten, Eigennützigen Trittbrettfahrer Kultur mutiert ist und sich als Besitzstandwahrer keine wirklichen realen Taten mehr Fähig ist. "Irgenwann" stürzt das Kartenhaus zusammen&die Falschen müssen aufräumen.. Antworten


Ruth Wiederkehr

06.12.2010, 22:02 Uhr
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Wenn der Steuerwettbewerb wirklich so ruinös wäre, hätte der Staat ja immer weniger Geld zur Verfügung. In Wirklichkeit steigen aber die Staatsausgaben überdurchschnittlich. Und ich sehe in den umliegenden Ländern kaum ein Land, das seine Finanzen so in Ordnung hat, wie die vom Autor so geschmähte Schweiz. Und das Loblied auf die oft menschenverachtende chinesische Diktatur ist einfach lachhaft. Antworten


Franz Karl

06.12.2010, 22:01 Uhr
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Die CH Finanzordnung ist die beste der Welt. Jedes Gemeinwesen darf selber entscheiden, was es an Steuern erheben will. Das schliesst amerikanische und deutsche Verhältnisse aus. Darum ist es gut, dass die sog. Steuergerechtigkeitesinitiative abgelehnt wurde. Gefordert sind Aenderungen im Finanzausgleich auf Stufe Kanton und Bund. Und eine Watsche den Kindsköpfen in Thalwil und Rüschlikon. Antworten


Richard Mettler

06.12.2010, 21:54 Uhr
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Die Stimmbürger wollten ja nicht einsehen, dass es an der Zeit ist, die Interessen der Superreichen den Interessen der normalen Bürger unterzuordnen. Lieber brav weiter in Knechtschaft ackern und von den abfallenden Krümeln versuchen zu leben. Antworten


Norbert Meier

06.12.2010, 21:53 Uhr
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Der Artikel schreibt was mir tatsächlich auf der Seele weh tut! Antworten


Alexander Dominguez

06.12.2010, 21:52 Uhr
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Endlich nimmt sich mal eine Zeitung dem an, was uns noch bevorsteht. Die Hohepriester der reinen, kapitalistischen Lehre in der FDP und der SVP sollen sich mal etwas in den USA umsehen. Wenn sie solche Zustände wie dort, wo es immer mehr Leute am Rand der Gesellschaft gibt, auch bei uns wollen, werden sie sich noch wundern. Irgendwann wacht auch der letzte schlafende Stimmbürger auf. Antworten


Richard Mettler

06.12.2010, 21:51 Uhr
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Die Stimmbürger wollten ja nicht einsehen, dass es an der Zeit ist, die Interessen der Superreichen den Interessen der normalen Bürger unterzuordnen. Lieber brav weiter in Knechtschaft ackern und von den abfallenden Krümeln versuchen zu leben. Antworten


Ernst Leuthold

06.12.2010, 21:41 Uhr
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Ein ausgezeichneter Artikel - nur der letzte Absatz steht etwas quer in der Landschaft: China ist fiskalisch überhaupt nicht mit dem Westen vergleichbar und hat ein Wirtschaftswachstum von nahezu 10%. Also: bitte lassen sie das übliche "der Westen ist dekadent - China strebt auf" aus diesem Artikel und er ist schon so höchst interessant... Antworten


Konrad Roelz

06.12.2010, 21:40 Uhr
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Wenn ich die Idee des Steuerwettbewerbs weiterdenke, so komme ich zu folgendem Schluss: Die Reichen werden von der Steuerpflicht befreit, am besten schenkt man ihnen noch zusätzliche Steuergelder. Die Politiker sind dann zufrieden, die Reichen werden reicher und ebenfalls glücklicher. Und glückliche Reiche sind anscheinend die Basis für den Wohlstand aller. Heizt den Steuerwettbewerb weiter an! Antworten


Hans Iseli

06.12.2010, 21:35 Uhr
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Ich bin als Rechter sogar eigentlich einverstanden. Aber der Schweizer sieht eben auch, wie der Staat das Geld an vielen Stellen wirklich sinnlos verplempert, sei es beim Verwaltungsapparat oder bei den Sozialwerken. So unterstützt er halt den Steuerwettbewerb, denn dies ist der einzige Mechanismus, den Politikern (links und rechts) die Verschwendung zu vergällen. Antworten


Andy Thomann

06.12.2010, 21:32 Uhr
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Und am Schluss sind die BÖSEN LINKEN schuld;) Antworten


Alexej Buergin

06.12.2010, 21:30 Uhr
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Da ist im Moment grad in Florida bin, muss ich feststellen, dass in der näheren Umgebung alle Strassen und Brücken in den letzten Jahren renoviert wurden. Und im Pisa-Test sind die amerikanischen Schüler etwa gleich gut wie die die schweizerischen; ausser im Rechnen, wo wir eine Spur besser sind. Aber so wie es an US-Flughäfen zu und hergeht, wird Herr Löpfe wohl nicht so bald hierhin reisen. Antworten


Christoph Zürcher

06.12.2010, 21:27 Uhr
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Was ist denn das für ein tendenziöser, extrem politisch gefärbter Artikel? Fakt ist doch: alle Staatquoten und Staatshaushalte sind in den letzten Jahren/Jahrzehnten nur gewachsen, gewachsen, gewachsen! Der Steuerwettbewerb ist noch so ziemlich der letzte Mechanismus, welcher das vollständige Explodieren der Staatshaushalte verhindert und zu etwas Budgetdisziplin und Effizienz zwingt. Antworten


Robert Minder

06.12.2010, 21:27 Uhr
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Wir braven Schweizer lassen uns doch noch so gerne von Herrn Bühler und seiner Economiesuisse über den Tisch ziehen. Also, was soll das Gejammer? Antworten



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