Der ruinöse Kampf um tiefe Steuern
Von Philipp Löpfe. Aktualisiert am 07.12.2010 172 Kommentare
Dossiers
Artikel zum Thema
- Wo die Steuerlast am tiefsten ist
- Zollikon verlässt «Neunerklub»
- Thalwil kann Steuern bei 80 Prozent belassen, da Zollikon den «Neunerklub» verlässt
Stichworte
SwissquoteExklusiver Trading-Partner
Im Kanton Zürich findet derzeit ein absurdes Fernduell zwischen Zollikon und Thalwil statt. Die beiden Seegemeinden sind Steueroasen mit einem Steuersatz von unter 81 Prozent. Im gesamten Kanton dürfen aber nur neun Gemeinden diese Grenze unterschreiten, sonst werden alle mit einem Aufschlag in den Finanzausgleich von zehn Prozent bestraft. Weil Rüschlikon seine Steuern gesenkt hat und in den Neunerclub aufgenommen wurde, wird Zollikon sich wahrscheinlich opfern und seine Steuern erhöhen müssen.
Der Schweizer Steuerwettbewerb bringt immer exotischere Blüten hervor. Kaum ist die Gefahr der SP-Steuerinitiative abgewendet, zeigt sich, dass die Steueroasen ihr eigenes Geschäftsmodell nicht beherrschen. Das Wirtschaftsmagazin «Bilanz» hat kürzlich aufgezeigt, dass beispielsweise in Wollerau die Steuereinnahmen gegenüber 2008 um 23 Prozent gesunken sind. 2012 sollen die einst üppigen Reserven aufgebraucht sein. Auch andere Steuerparadiese wie Feusisberg, Hergiswil oder die Stadt Zug schreiben 2010 rote Zahlen.
«Resultat nicht verwedeln»
In der Innerschweiz spitzt sich die Lage zu. Seit nun auch Luzern und Uri beim Steuerwettbewerb mitmachen, ist es vorbei mit der freundeidgenössischen Verbundenheit. Die Zuwendungen an die Kultur, beispielsweise ans Luzerner KKL, sollen überprüft werden. Es fehlt nicht nur an Solidarität, sondern auch an Geld. Der «Tages-Anzeiger» berichtet, dass Obwalden nächstes Jahr mit einem Defizit von 1,2 Millionen Franken rechnet, im Kanton Schwyz sollen es gar 136 Millionen Franken sein. Trotzdem wird unbeirrt am ruinösen Steuerwettbewerb festgehalten. Höhere Steuern für Superreiche sind für Economiesuisse-Präsident Gerold Bührer kein Thema. «Es hat sich eine klare Mehrheit gegen eine stärkere Besteuerung von gut Verdienenden ausgesprochen. Man sollte jetzt nicht das Resultat verwedeln», erklärte er gestern in der «SonntagsZeitung».
Tiefe Steuern sind auch bei uns im Begriff, zur Ultima Ratio der Politik zu werden. Wie in den USA werden sie zu einem eigentlichen Wahn. In Washington streiten sich Demokraten und Republikaner seit Monaten darüber, ob eine von Präsident George Bush temporär gewährte Steuererleichterung für Superreiche permanent gemacht werden soll oder nicht. Dass die Arbeitslosigkeit zehn Prozent beträgt, die Staatsverschuldung rasant wächst und die Wirtschaftsaussichten alles andere als rosig sind, scheint niemanden zu interessieren.
Fiskus braucht das Geld dringend
Wird keine Einigung erzielt, dann laufen die Steuervergünstigungen Ende Jahr aus. Einzelne Banken wie Goldman Sachs ( 114.36 -1.95%) prüfen daher bereits, ob sie ihre Boni vorgezogen ausbezahlen sollen, um höhere Steuern auf die Millioneneinkommen ihrer Banker zu verhindern. Sollten die Steuererhöhungen jedoch verhindert werden – und im Moment sieht es danach aus – dann verzichtet der US-Staat in den nächsten zehn Jahren auf Steuereinnahmen in der Höhe von rund 4000 Milliarden Dollar.
Dabei könnte der Fiskus dieses Geld dringend gebrauchen. Nicht nur die Staatskasse ist leer, auch einzelne Bundesstaten und Gemeinden stehen vor dem Bankrott. Die «New York Times» hat soeben eine erschreckende Aufstellung veröffentlicht: Einzelne Staaten entlassen nicht nur Lehrer, Polizisten und Feuerwehrmänner, sondern neuerdings auch Häftlinge, weil sie die Gefängniskosten nicht mehr bezahlen können. Die Situation spitzt sich bedrohlich zu. «In einigen Bundesstaaten und Gemeinden ist die finanzielle Lage so angespannt, dass einige Analysten sie mit der Situation vor der Subprime-Krise und der Krise in Euroland vergleichen», schreibt die «New York Times».
Schnellster Zug der Welt
Die Vereinigten Staaten sind immer noch eine Supermacht und das reichste Land der Welt. Nach dem Zweiten Weltkrieg haben sie die modernste Infrastruktur gebaut und ihre Kinder in die besten Schulen auf diesem Planeten geschickt. Damals betrug der Grenzsteuersatz für Superreiche mehr als 90 Prozent. Heute ist dieser Satz auf 25 Prozent gesunken. Die Folgen sind sichtbar: Die Strassen und Brücken zerfallen, weil das Geld für den Unterhalt fehlt. Im Pisa-Test liegen die US-Schüler etwa auf gleicher Höhe wie die mexikanischen, irgendwo zwischen Rang 40 und 50.
China ist nach wie vor ein armes Land. Doch das Land ist im Aufbruch und gestaltet seine Zukunft. In China wurde letzte Woche der schnellste Zug der Welt getestet. China ist zum führenden Hersteller von Solartechnologie geworden und wird wahrscheinlich bald der führende Hersteller von Elektroautos sein. In China werden die grünsten Städte gebaut. Was für ein Gegensatz zum Westen, wo sich die Politik auf ein einziges Thema reduziert: tiefe Steuern für Superreiche. Auch in der Schweiz sind wir dabei, auf diesen Pfad einzuschwenken. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 06.12.2010, 21:15 Uhr
WRITE A COMMENT
172 Kommentare
Der ÖV erzielt Milliardenprofite? Toll sagt uns das endlich mal jemand! Schlage vor, die ÖV geben uns diesen reichlichen Geldsegen in Form vergünstigter Tickets und Abos zurück oder leiten ihn in den Ausbau der Infrastruktur. Grandios! Danke, Beat Müller! Antworten
Die Geschichte wiederholt sich. In den dreissiger Jahren des letzten Jahrhunderts hat Joseph A. Schumpeter gewarnt: Die rationalistischen Grundlagen des Kapitalismus erodieren letztlich ddie Institutionen, auf deren Schutz er angewiesen ist. Diese Insitutionen - Schutzmauern wie die Familie, Vertragsfreiheit und das Eigentumsrecht - würden durch die vom Kapitalismus freigesetzten Kräfte zerstört. Antworten
Was uns Löpfe so alles erzählt! Er vergisst, dass der Steuerwettbewerb die Kommunen dazu erzieht, mit den Steuergeldern haushälterisch und sinnvoll umzugehen. Der Verweis auf Amerika geht fehl. Würde dieses Land aufhören, seine Mittel in sinnlosen Kriegen zu verpulvern, hätte man weniger Arbeitslose und bei vernünftigem Einsatz der Gelder eine blühende Wirtschaft. Der Staat kann es nie besser. Antworten
Das Wort "Steueroase" ist doch Polemik pur. Schauen wir Mal die Profite der "Staatskonzerne" an. Beispiel Swisscom: Milliardenprofite. Oder die Kantone welche an Spitälern, Elektrizitätsweken, öffentlichen Verkehrsmitteln etc. national zusammen Milliardenprofite erzielen. Warum ist das nötig? Warum muss ein Staatsbetrieb Profit machen, bei den Steuern kann noch viel mehr Wettbewerb stattfinden! Antworten
Wollerau budgetiert für 2011 einen Verlust von 13.5 Mio., einschliesslich zusätzlicher Abschreibungen von 12.2 Mio., die die zukünftigen Rechnungen entlasten werden. Somit 1.3 Mio. ordentliches Defizit bei einem Eigenkapital von ca. 40 Mio. Für 2012 ist ein ähnlicher Verlust bei ähnlich hohen zusätzlichen Abschreibungen geplant, womit das Eigenkapital auch Ende 2012 mehr als 10 Mio. betragen wird. Antworten
ich würde ja gerne soviel steuern zahlen, dann würde es allgemein auch besser finanziell gehen. aber proportional zahlen die mittleren und unteren einkommen einfach mehr. anfangen tut es eben beim lohn, wenn das geld für die arbeit besser verteilt würde, hätten alle mehr zum steuern zahlen. wenn aber jemand fast die gleiche arbeit macht, wie der mit uniabschluss, schauen wir in die röhre, duales s Antworten
Wann hört das mit den Steuerhaien auf? Diese Berichte kann man sich sparen. Die Frage sollte dahin führen, wann hört der Staat auf die Gelder mit beiden Händen aus den Fenstern zu werfen. Insbesondere bei den USA sieht man es deutlich mit welche Sinnlosigkeit Gelder ausgeben werden. Jeder normale Mensch gibt auch nicht mehr aus, als was zur Verfügung steht, ausser man will von Vater Staat leben. Antworten
@Berger: Ein schönes Bild. Ist das Bild nicht der unterwürfige Hund, der seinen Herrn nicht beissen soll? Ich frage mich, sehen sie sich als Hund oder Herrn? Ich wäre gerne ein gleichwertiger Bürger, der für seine Arbeit angemessen entlöhnt wird. Dann könnte ich auch mehr der Steuerlast tragen! Und das gilt auch für denjenigen, der die Strassen kehrt, die Büros der UBS putzt usw. Antworten
Es geht nicht darum dass es Reichtum gibt, es geht darum dass die Reichen ihr Besitz vergrössern auf Kosten der Armen und Mittelstand: selten durch eigene Arbeit, meistens durch die Arbeit ihrer Verwalter und Erbschaften (geerbt wird am meisten von Reichen). Antworten
Lustig, wie kommt man nur auf die Schlussfolgerung, dass in einem der reichsten Länder der Welt, mit dem flächendeckend grössten Wohlstand überhaupt, mit dem besten Sozialsystem, einer global sensationellen Wettbewerbsfähigkeit, mit der niedrigsten Jugendarbeitslosigkeit weltweit, das bestehende Steuersystem habe völlig versagt und wäre ungerecht.. ich tippe auf akuten Realitätsverlust. Antworten
Die Perversion des Denkens: Zollikon ist also eine Steueroase. Dies mit einem Grenzsteuersatz, der die abgelehnte sozialistische Steuerinitiative noch übersteigt! Genau, protestieren wir gegen die staatliche Abzockerei, die die Leistung des Einzelnen unattraktiv macht. Antworten
Das Märchen vom "ruinösen" Kampf um tiefe Steuern geht immer noch um. Generell sind tiefe Steuern wünschenswert. Ausserdem sei hier auch wieder einmal erwähnt, dass eine kleine Minderheit immer noch den grössten Teil der Steuern bezahlt in westlichen Demokratien. Und zum Vorbild China: In China leben immer noch hunderte Millionen in Armut und China ist trotz allem der grösste Umweltverschmutzer. Antworten
@Hr. Keller: Dies geschah in der Geschichte immer, wenn die Verteilung von Vermögen offensichtlich zu ungerecht wurde. Ich weiss nicht, wo der Punkt ist, wo eine stabile Gesellschaft kippt, aber irgendwann holen sich die verarmten Massen ihren Anteil mit Gewalt zurück. Und das kann in niemandes Sinn sein. Antworten
Der Mensch ist doch immer noch ein Virus. Er saugt den Wirt aus bis er abgetötet ist und zieht zum nächsten. Das machen auch die Superreichen. Sie gehen dahin wo die Steuern am tiefsten sind. Wenn dann die Steuern in diesem Land erhöht werden, dann geht man einfach ins nächste. Es braucht noch 100-200 Jahre und ein paar Katastrophen bis der Mensch eine wichtige Hürde in der Evolution überspringt. Antworten
Das Gerold Bührer nichts anderes als ein gutbezahlter Strohmann des Geldadels ist, sollte bekannt sein. Dieser Artikel hätte vor der Abstimmung erscheinen müssen. Vermutlich hätte es zwar auch nichts gebracht. genug der Manipulationen. Die durch Geld am Leben erhaltene Demokratie kann abgeschafft werden. Antworten
@Erich Heinz: Vielleicht liegen Sie ja auch einfach falsch. Vielleicht sind die Superreichen gar nicht so egoistisch, wie Sie denken. Vielleicht sind eher Menschen wie Sie, die ohne eine entsprechende Leistung praktisch gratis am Reichtum partizipieren möchten, die eigentlichen Egoisten auf dieser Welt?! Antworten
Alles auf die Linken zu schieben funktioniert nicht mehr! Viele Bürgerliche und Liberale haben der Steuerinitiative zugestimmt, das sollte auch ein Hr. Bührer, der als Unternehmer in eigene Kreisen nicht unumstritten ist, nicht verwedeln. Vielmehr wurde gedroht, vor allem in Unternehmerkreisen, dass Arbeitsplätze verlagert werden (Hr. Spuhler). Dass Holdings (Spuhler) Geld abziehen sieht niemand! Antworten
@F. Berger: Vasella, Wyss & Co füttern uns? Sieht für mich eher so aus, als würden die jährlich immer mehr Geld von der Bevölkerung in die Tasche gestopft kriegen. Und das viele Geld geben sie auch kaum aus, ausser vielleicht für irgendwelche Kunststiftungen. Antworten
@Fredy Berger: Haben Sie den Artikel gelesen? Einigen Tiefsteuergemeinden schreiben bereits rote Zahlen. Offenbar füttert die Hand gar nicht mehr....Und mit der Aussage, dass die Reichen den grössten Anteil der Steuern begleichen, soll wohl suggeriert dass die Reichen übermässig belastet werden. Dem ist jedoch überhaupt nicht so! Gesamthaft hat die Steuerbelastung für Reiche abgenommen. Antworten
@F. Berger Wie kommt es dann, dass die Kantone SZ u. ZG, NW für das kommende Jahr¨Defizite budgetieren, ebenso die Gemeinde Wollerau? Woran mag das liegen? Nach Neolib. Heilslehre kann das nicht sein! Einen Hr. Ospel in Wollerau lassen Sparprogramme des KT SZ kalt, ausbaden müssen es die Normalverdiener! Auch die Reichen u.die Wirtschaft braucht eine funkt. Infrastruktur u. Behörden! Das kostet! Antworten
Neidgesellschaft pur!! Meint Ihr wirklich, die Zuger haben freude, mehr als CHF 2'000 pro Person an andere Kantone zu zahlen, die dann immer noch jammern? Von nichts kommt nichts!! Zug hat sich das alles selber erarbeitet, u.a. mit sehr klugen Politikern, die es verstanden haben, dass der Staat mit seinen Schäfchen gut umgeht. Übrigens: 900'000 Schweizer zahlen gar keine Steuern!! Ist das besser? Antworten
Gerold Bührer täuscht sich mit seiner Aussage. Die Ablehnung der SP-Steuerinitiative erfolgt nicht, weil man die Reichen schonen wollte. Sie erfolgte, weil der Weg zu mehr Steuern von den Reichen als nicht tauglich befunden wurde. Die Konf. der kant. Finanzdirektoren muss jetzt handeln und die erkennbaren Fehlentwicklungen ohne Bund korrigieren. Sonst schlägt die Stunde des Bundes doch noch. Antworten
@Daniel Klein. Nein, es ist nicht so, wie Sie suggerieren. Die Staatsquote ist zB. von 2002-2007 stark gefallen. (Quelle: Antwort auf Interpellation Graber/SVP, Googlen Sie "cv-09-3492-d.pdf"). Sie ist zudem auch abhängig von der Reallohn- und Rentenentwicklung, nicht nur von den Steuern und Abgaben. Antworten
Das Hauptziel der Globalisierungs-Politik ist die Zerstörung der Gemeinschaften. Die Gesellschaft zerstören, die Nation abschaffen und den Staat demontieren, genauso das braucht eine Globalisierung. Dann (wie marie berner unten schreibt) wird alles privat und gut funktioniert. Solidarisch kann man nur dann sein wer man zur einer Gesellschaft gehört, nicht aber in einer globalisierten Welt. Antworten
Das Schweizer Volk beginnt erst zu denken, wenn die Steuerbelastung der mittleren und tiefen Einkommen um 20 - 50 % steigt, damit man die Reichen noch mehr entlasten kann. Nicht umsonst ist die politsiche Bildung der jungen Schweizer einer der schlechtesten in Europa, aber das will man so haben. Nur Bürger die nicht denken sind brave Bürger. Antworten
Anstelle von Briefkastenfirmen mit CH-Anwalt und Null Stellen, wäre es besser aufzuhören in China und Indien Stellen zu schaffen. Das nützt der CH inkl. Europa nichts. Wenn die sogenannten Manager so weiter wursteln, sind wir über kurz oder lang die Schwellenländer. Holt die vernichteten Firmen zurück in die CH. Nicht Gewinnsteigerung sondern solide Firmenstrukturen mit echten Patron sind gefragt. Antworten
Ich frage mich immer wieder, warum es so gekommen ist. Hoffen so viele Arme, selber mal ein bisschen reich zu werden? Oder ist einfach genug Manipulation da? Tatsache ist, dass man es heute nur mit viel Glück schafft, wirklich wohlhabend zu werden. Leistung ist zweitrangig. Wer Geld hat (meist geerbt), bekommt noch mehr, und das Volk unterstützt einem ohne eigenen Vorteil fleissig dabei. Antworten
@Philipp Schuler... Genauso sehe ich es auch. Als jemand der in Basel wohnt und eh schon gesamtschweizerisch zu denen gehört, die am meisten Steuern zahlen, sehe ich auch keinen Sinn und Zweck den Steuervorteil anderer Kantone mitzufinanzieren. In (fast) allen Bereichen beharrt man auf den *Kantönligeist*, aber hier wird schön die hohle Hand gemacht. Aufhören... Antworten
Nein, 58,5% der Schweizer sind nicht Millionäre sondern nur Neid-Propaganda-resistent. Die Linken wollen immer mehr Steuern, weil sie mehr ausgeben wollen, als sie haben. Wie wärs mal zu Abwechslung mit Arbeiten, statt rassistisch immer die "Reichen" abzuzocken? Hohe Steuern zerstören ruinieren jedes Land und entmündigen das Volk. Bleiben wir auf dem guten Pfad, der uns den Wohlstand schafft. Antworten
Jede Firrma muss von Zeit zu Zeit Schnitte machen, bloss beim Staat gehen die Ausgaben hinauf. Wenn ich an all die Kommissionen und Parlamente denke, die Dinge beschliessen, die Geld kosten, an die Behörden, die sich gegen Kontrolle sperren (zB das Sozialamt Zürich unter Frau Stocker), dann gibt es hierzulande immer noch Spielraum für Steursenkungen. Antworten
Solange es gewissen "Superreichen" gelingt, die Länder bzw. Kantone steuerlich gegeneinander auszuspielen, wird sich die Situation eher noch verschlimmern. Aber nicht alle Reiche sind skrupellose Systemausnützer. Es gehören diejenigen strafrechtlich aber auch gesellschaftlich gebrandmarkt, die aus "Steuerbeschiss" ein sportliche Disziplin gemacht haben ohne sich um die Allgemeinheit zu scheren. Antworten
Nun quält uns Herr Löpfe schon seit vier Wochen täglich mit dem Steuerthema. Leider wird seine Argumentation dadurch nicht richtiger. Vorschlag: mal ein paar Tage auslassen und in dieser Zeit etwas Volkswirtschaftslehre beherzigen. Übrigens: bloss weil vielleicht einzelne Finanzvorsteher genau so ungebildet in diesem Thema sind, heisst es noch lange nicht dass das System falsch ist. Antworten
Die Schere zwischen arm und reich öffnet sich immer mehr. Dies kann aber nicht ungestraft unendlich weiter gehen. sondern hört genau dann auf, wenn eine Handvoll Reiche alles haben und der Rest der Welt nichts mehr. Wenn man diesen Prozess nicht stoppt, und das ist nur staatlicherseits denkbar, so steuert unser Kapitalismus unweigerlich in seine Apokalypse. Das Ende wird schrecklich für alle. Antworten
Die Schere zwischen arm und reich öffnet sich immer mehr. Dies kann aber nicht ungestraft unendlich weiter gehen. sondern hört genau dann auf, wenn eine Handvoll Reiche alles haben und der Rest der Welt nichts mehr. Wenn man diesen Prozess nicht stoppt, und das ist nur staatlicherseits denkbar, so steuert unser Kapitalismus unweigerlich in seine Apokalypse. Das Ende wird schrecklich für alle. Antworten
Warum berechnet man nicht einmal, wie die Steuern liegen würden, wenn die gesamte Schweiz ein einheitliches Gesetz hätte, mit einheitlichen Steuersätzen - angesiedelt irgendwo in einer reellen Mitte. Warum soll die Lokalpolitik bestimmen, wer im Land/Kanton wieviel bezahlt? Warum können wir nicht EINE Schweiz sein? La Suisse n'existe pas war eben doch richtig! Solidarität nicht mal im eigenen Land Antworten
Der Stuerwettbewerb ist das einzige Instrument um die Staatsquote tief zu halten. Viele Leser hier bevorzugen jeoch das "all-inclusive" Staatsmodell. Der Staat managt alles, kümmert sich um alles, befiehlt und Regelt alles. Ein Traum der Linken, je mehr Staat umso mehr Staatsstellen für die "Apparatschiks" Antworten
Artikel und Kommentare sind vorwiegend hysterisch. Gerade das Steuerduell zeigt, dass der Mechanismus funktioniert. Wenn jede Gemeinde mitmacht, wird sich das Niveau einpendeln. Ohne Steurwettbewerb haben wir nur mehr Ausgaben für Aufgaben die niocht vom Staat erfüllt werden sollen. Antworten
Nach dem Abstimmungskampf zur Steuergerichtigkeitsinitiative ist vor dem Abstimmungskampf zur nächsten Steuervorlage, die wiederum mit dem Mantra der Steuersenkung verbunden sein wird. Es kann nicht deutlich genug aufgezeigt werden, welche fatalen Folgen die jetzige Entwicklung haben wird. Deshalb sind die föderalistischen Steuerpolitiker an ihren beschwichtigenden Argumente zu messen. Antworten
Es gibt hierbei keine natürliche Grenze, an der "sie" es schon noch sehen und ändern werden: In den teilweise bereits maroden USA wird immer noch weiter rechts nach gedrängt. Ziel: Weg mit dem Staat, nur Religionsunterricht noch als Pflichtfach. Wie wärs mit den Taliban als Vorbild? Kein Staat - keine Steuern. Keine Sozialwerke. Die ideale Staatsform für jeden Reichen und Rechten. Antworten
Es ist einfach ein neoliberaler Unsinn, die steigende Staatsquote an einem angeblich verschwenderischen Staat festzumachen. Die Staatsquote steigt v. allem aufgrund der Alterung und den damit verbundenen Ausgaben bei der AHV. Es ist schlicht und einfach die Demographie. Aber wahrscheinlich sind auch daran die Linken schuld..;-) Antworten
Unser Steuersystem und das der ganzen westlichen Indurstriestaaten funktioniert nicht mehr. Die Reichsten können ihr Einkommen optimieren oder so kompensieren, dass sie wenig oder gar keine Steuern zahlen müssen. Es ist deshalb dringend notwendig, das Steuersystem zu ändern. Nicht das Einkommen, sondern das Kapitel soll besteuert werden. Wer viel hat soll seinen Anteil an die Gesellschaft zahlen. Antworten
Was soll man zu einem solchen grottenschlechten, selektiv argumentierenden Artikel noch sagen? Ist halt Herr Löpfe. Die Staatsquote nimmt zu. Die Schweiz hat ein ausgebautes Sozialsystem, eine geringe Verschuldung und eine wettbewerbsfähige Wirtschaft. So ziemlich alles spricht gegen das, was Herr Löpfe von sich gibt. In Europa sieht es anders aus. Und China ist halt die Aufschwungregion. Antworten
Ein Vorschlag: der Kanton Thurgau senkt die Steuern auf 10 % und zwar für alle. See da, Land da, alles da. Die Steuerfrage wäre für ein paar Jahre geklärt. Zweiter Vorschlag: Auch normale Steuerzahler (mit Lohnausweis) dürfen den Steuerort unabhängig vom Wohnort wählen. So wie es de facto bei Reichen auch gut funktioniert. Antworten
Wieso schreiben Sie nie über die Leistungsseite, Herr Loepfe? Die Hochsteuer-Kantone leisten sich allerlei Leistungen, auf die die Innerschweiz verzichtet. Beratungsstellen, grosszügige Sozialhilfe ohne viel Kontrolle - all das ist sehr teuer! Jeder Kanton und jede Gemeinde soll die Wahl haben! Antworten
Es ist schon ein Phänomen: da hätte das Volk mal den Superreichen ein Signal schicken können, aber nein, es verwirft es, kriecht den Bonzen einmal mehr in den Allerwertesten und stimmt stattdessen lieber eine diskriminierenden und sozialfeindlichen Ausschaffungsinitiative zu. Es ist einfach grotesk, aber die Schweizer fallen auf billigsten Populismus rein. Antworten
@Rutgers Die meisten Superreichen werden nie ihre gesellschaftliche Verantwortung übernehmen. Täten sie es, wären sie gar nie so reich geworden. Blocher, Ospel u.Co sparen jährlich Millionen von sfr, welche sie für ihre politischen Interessen einsetzen können. Zeitungen werden von Reichen aufgekauft. Erst wenn der Mittelstand tot ist, werden die Reichen merken, dass nicht sie den Staat ausmachen. Antworten
@Hr. Stanzer. In den USA zahlen also 5% 56 % des Steueraufkommens. Wenn man in den USA lebt, kann man vorallem erkennen, wozu die klaffende Schere der Einkommen und Niedrigsteuern führen... zu Ghettos und Kriminalität! Gegenbeispiel sind wohlhabende Länder mit hohen Steuern in Skandinavien. Groteske Schweiz: 3% der Steuerpflichtigen haben unterm Strich gleich viel Vermögen wie die restlichen 97%. Antworten
Wie die Mehrheit habe auch ich gegen die Steuerinitiative gestimmt. Es kann aber nicht sein, dass Kantone oder Gemeinden deswegen einen negativen Finanzhaushalt ausweisen. Die Schuldenbremse muss auch hier gelten! Falls die Rechnung negativ ausfällt, müsste der Steuerfuss zwangsläufig erhöht werden inkl. einer Busse, damit es nicht ausufert! Wettbewerb ist gut, aber nicht um jeden Preis! Antworten
Leider haben es die tollen Zuger Politiker nicht zu verhindern gewusst, dass der neue Finanzausgleich kommt. D.h. im Kanton Zug zahlen wir für einen Grossteil der Schweiz auch noch Steuern. Dort wird kräftig (Beispiel Luzern) Geld verschwendet, da man ja solches von Zug erhält! Tja, wer schlechte Politiker hat, hat schlechte Karten im Steuerwettbewerb. Antworten
Wirklich eine belustigende Analyse, für einfache SP-Wähler genügt sie aber vermutlich; Hohe Steuern = alles gut, tiefe Steuern = alles schlecht. Würde der Autor sich ernsthaft und seriös mit den Wechselwirkungen von Steuern befassen, müsste er nur über die Grenze nach Norden schauen.... und dann müsste man noch etwas von Wirtschaft verstehen, auch nicht gerade die Kernkompetenz von Linkswählern. Antworten
Hervorragender Bericht. Aber leider scheitert es ja an der eigenen Dummheit des Volkes den Lügen der Reichen Glauben zu schenken. Vielleicht ein ander Mal, wenn die Reichen selber mal einsehen, dass es nicht ganz falsch ist, einbisschen Steuern zu zahlen und wenn die Kantone merken, dass sich mit einem Minus in der Kasse nicht so gut leben lässt. Aber eben, irgendwann einmal... Antworten
Auch Schweizer Kantone befinden sich im steuerpolitischen Hamsterrad , mit zunehmender Beschleunigung. Die Schäden für den Service Public werden fatal sein. Wir täten gut daran beim Steuerwettbewerb nicht mitzumachen, denn längerfristig wirken sich ungenügende Investitionen, zum Beispiel in die Bildung und in die Infrastruktur, sehr negativ aus. Die USA sind dafür das beste Beispiel. Antworten
Und täglich grüsst das Murmeltier... Dass Steuerhochburgen wie die links-grüne Stadt Zürich ebenfalls Defizite verursachen, verschweigt uns natürlich Hr. Löpfe. Die Stadt Zürich plant für 2011 im Budget 206 Millionen CHF Defizit. Erstaunlich und das bei einem um 50% höheren Steuerfuss als bei den erwähnten Gemeinden. Die ganze Wahrheit sagt meistens mehr aus, als nur ein Teil davon. Antworten
Es geht nicht darum, dass der Staat mehr Geld von Steuerzahlern bezieht, es geht darum, dass der Staat vorhandenes Steuersubstrat effizient und zielgerichtet einsetzt, davon sind wir noch sehr weit entfernt. Kriege zu führen, um von der eigenen Unfähigkeit abzulenken kostet Geld, das andernorts fehlt. China zeigt wie inneffizient der Staat Gelder ausgiebt, leere Retortenstädte sind das Resultat. Antworten
@H. Iseli: Reden Sie Klartext und hören Sie auf, solche Allgemeinplätze wie "Geld verplempern in der Verwaltung u. Sozialwerke" von sich zu geben! Sagen Sie exakt wo in der Verwaltung Geld verplempert wird und wer keine Sozialhilfe mehr kriegen soll und dann nennen Sie Beträge und vergleichen Sie diese mit relevanten Grössen, wie z.B. den Kosten für ein Panzergeschoss! Antworten
Es gibt offenbar immer mehr Superreiche in der Schweiz, die hierher kommen, um Steuern zu sparen. Ein gesundes Misstrauen gegen den Staat ist gut. Doch geht es um hier um reinen Egoismus. Der Mittelstand, der immer tiefere Steuern befürwortet schneidet sich ins eigene Fleisch, wenn der Staat die Infrastruktur verlottern lässt, merkt das der Mittelstand zuerst. Antworten
Respekt!!! Herr Löpfe zeigt uns in einem Artikel die Zusammenhänge zwischen kantonalem Steuerwettbewerb, kantonalen Budgets, intra-kantonaler Kulturpolitik, Steuerpolitik der USA, US Verkehrs- und Bildungspolitik, Wirtschaftsentwicklung in China und chinesischer Umweltpolitik. L'apprenti sorcier oder 20 Minuten macht echt guten Journalismus! Antworten
Die Entwicklung ist doch logisch: Seit die Tiefsteuerkantone nicht mehr allein sind, können sie nicht mehr genug Reiche anlocken mit dem Steuerwettbewerb. Am Ende fehlt allen zusammen das Geld für die nötigen Aufgaben. So kann man ein Gemeinwesen zerstören. Die USA machen es vor und wir blind nach. Antworten
Wenn das einzige Argument für diese Steuerosen der tiefe Steuersatz ist, dann siehts ziemlich düster aus wenn andere Gemeinden mit noch tieferen Steuern locken. Oder anders gefragt, wer kauft beim Discounter wenn es noch einen Harddiscounter gibt? Wobei am Schluss alle verloren haben. Antworten
Egal, was China oder die USA macht. Wichtig wäre es doch mal in unserer ganz kleinen Schweiz einheitliche Systeme einzuführen. Wir sind so klein und doch hat jeder Kanton sein eigenes Hündelergesetz, sein Strassenverkehrsamt (verschiedene Tarife), sein Schulsystem (unglaubliche Vielfalt an Lehrmitteln) und seine eigene Steuerbehörde. Warum nicht eine Grundlage für alle CH-Bewohner? Antworten
Wie kann der Autor behaupten, dass die USA der reichste Staat der Welt sei, wenn die USA über 14 Trillionen US$ Schulden angehäuft haben und jährlich wächst diese Summe um unheimliche 1,2 Trillionen US$ an? In einem Artikel die Finanzgeschichte aller Schweizer Kantone und der ganzen Welt darzustellen grenzt nicht an die Frechheit, sondern tatsachlich gleicht es einem Schmarrn. Antworten
Gratulation, Herr Loepfe. Ein Artikel, der den Nagel auf den Kopf trifft. Die Steueroasen werden Defizite schreiben, die ärmeren Kantone werden diese durch den Finanzausgleich finanzieren müssen. Wacht endlich auf, Schweizerinnen und Schweizer, Politikerinnen und Politiker! Sorgt für mehr Steuergerechtigkeit und damit gesunde Finanzen in allen Kantonen. Schon heute von Obamas Kniefall gelesen?! Antworten
Sogar Warren Buffet soll sich letzthin dahingehend geäussert haben, dass Reiche mehr Steuern bezahlen müssten. Für mich scheint es offensichtlich, dass es so nicht weitergehen kann. Bei den IV-Bezügern und Sozialschmarotzern wird man nie soviel sparen können, dass die Reichen weiterhin Steuern sparen können. Schade gibt es in der CH keine Warren Buffets, nur Milch Müllers und Ikea Kamprads... Antworten
Wirklich nicht das Gelbe vom Ei, dieser Artikel. Wenn ich mitte Monat kein Geld mehr auf dem Konto habe gehe ich auch nicht zum Chef um eine Lohnerhöhung zu verlangen, ich muss ganz einfach sparsamer wirtschaften. Ein Aspekt, den Herr Löpfe mal einfach mehr als grosszügig ignoriert hat. Und mal ganz grundsätzlich, wo steht geschrieben, dass es an den Reichen ist, Steuerlöcher zu stopfen? Antworten
herr loepfe ist staatsgläubig. der steuerwettbewerb begrenzt die politiker im sinnlosen geldausgeben. die gelder die beim privaten bleiben, werden in der tendenz effizienter ausgegeben und erhöhen den wohlstand aller. politiker haben keinen sinn zum haushalten.dass der finanzausgleich intelligenter organisiert werden könnte, steht dabei ausser frage. Antworten
tja blocher und co können locker paar millionen für wahlpropaganda zur ihren günsten spenden wenn sie danach zig millionen einsparen können das problem ist das landliches volk mit sehr einfachen propagandparolen zu beinflussen ist unnd man kann es nicht abstreiten das die schweiz genau auf dem gleichen weg ist wie usa ein gespaltenes volk sehr schade für die schweiz was uns die egoreichen antun Antworten
Ekelhaft und widerlich wie die Medien wieder SCHWARZ mahlen. Hört endlich auf. Die Steuerfreiheit in der Schweiz muss bleiben - stärkt die Attraktivität der Kantone und Gewinner und Verlierer hat es schon immer gegeben. Die Mekkerer sollen auswandern wo sie keine Steuerprobleme mehr mit den Nachbarn haben wo sie aber überhaupt nichts mehr haben oder haben dürfen. Na also! aw Antworten
Auch wenn man es noch 1000x schreibt, Steuerwettbewerb wird deswegen nicht schlechter und stellt v.a. sicher, dass die Ausgabenseite in einem Staat respective Kanton ordentlich bleibt. Es lebe die Selbstverantwortung! Zudem, was sicherlich auch erwähnenswert ist: Weniger Steuern für alle bringt im Idealfall auch mehr finanzielle Freiheiten für alle... wer kann da schon dagegen sein? Antworten
USA das reichste Land der Welt ? Das war wohl vor deren Gründung. USA ist faktisch bankrott. Wenn die Steuereinnahmen in den Kantonen nicht ausreichen müssen sie halt angehoben werden. Wie wär's mit etwas höheren Steuern und dafür bezahlbaren Mieten oder Eigentum für den Mittelstand ? Es kann doch nicht sein, dass die Steuerdumping Kantone einen Finanzausgleich beanspruchen können. Antworten
Die Stadt Luzern ächzt, jedes Jahr müssen z.B. Schulhausrenovationen zurückgestellt werden. Dennoch halbiert der Kanton per 2012 die Unternehmenssteuer – was den (bürgerlichen) städtischen Finanzdirektor veranlasste, auf 2015 eine Steuererhöhung in Aussicht zu stellen. Nicht gespart hingegen wird bei den Spielzeugen für den reichen Mob: Neben dem ruinösen KKL soll noch die Salle modulable kommen. Antworten
Der Steuerwettbewerb hat noch nicht funktioniert: Fehlende Einnahmen wurden durch Schulden machen ausgeglichen. Das ist sicher nicht im Interesse künftiger Generationen und gehört via BV verboten. Neu gehört in die BV, dass weder Kantone noch Gemeinden Schulden machen dürfen und bestehnde Schulden innert ca. 15 Jahren zurückbezahlt werden müssen. Dann kommt es an den Tag! Antworten
tja, das hat man nun vom bitte nicht zu hohe steuern, wir sind reich... aber solange wir nicht-so-reichen noch etwas zahlen können, nicken wir halt nur mit dem kopf und sagen: DANKESCHOEN! Also ein ein Dreifach-Hoch auf unsere Steueroasen, bevor wir merken, dass es eine Vatamorgana war... Antworten
Tiefe Steuern sind gut und zwingen den Staat, produktiver und effizienter zu planen und arbeiten. Dass das Bildungsniveau von Amerikanischen Schülern von den tiefen Steuern herruht ist eine sehr gewagte These: Seit den Bush'schen Steuerreduktionen vor ein paar Jahren sollen die Lehrer so viel dümmer geworden sein? Bei einer Arbeitslosigkeit von 9.8%?? Die linken Steuervorstellungen sind verfehlt Antworten
Das Ihrer Meinung nach absurde Fernduell zwischen zwei Gemeinden, welche in den "Neunerklub" aufgenommen werden wollen, ist einem absurden Gesetz zu verdanken, welches verlangt, von den Steuerzahlern höhere Steuern zu verlangen, als tatsächlich benötigt werden. Das ist doch absurd und gehörte abgeschafft. Wenn dann die Kassen leer sind, werden die Belastungen stagnieren oder steigen. Antworten
Sehr geehrter Herr Löpfe Unwahrheiten werden nicht wahrer, wenn man sie wiederholt. Wenn Sie sich einmal die Mühe machen würden, die Bundes- und die Kantonsrechnungen der vergangenen 10 Jahre anzuschauen, würden Sie - oh Wunder - feststellen, dass die Ausgaben rasant nach oben geklettert sind. Wir haben ein Ausgaben- kein Einnahmenproblem! Antworten
Hallo Herr Löpfe, die Abstimmung über die SP-Initiative ist gelaufen. Notabene mit einem Ergebnis, das anscheinend Ihnen und ihrer Zeitung grosse Probleme bereitet. Akzeptieren Sie einfach das Votum der Wähler und gehen Sie zur Tagesordnung über. Antworten
Der Staat wird langsam abgeschafft. Welche Folgen das hat, werde ich nicht mehr erleben, zum Glück, weil niemand gegen den Aufstand der Unterprivilegierten gerüstet sein wird, was letztlich vor allem jene trifft, die nun im Geld schwelgen. Gewehre gibt's ja genug in diesem Land. Kurzsichtiger und verantwortungsloser geht's nimmer, also werden wieder dieselben Köpfe gewählt, die das wollen. Antworten
Vielleicht sollte Frau Widmer-Schlumpf einmal zu einem Rütli-Tapport für Finanzdirektoren aufbieten. Man könnte sich dabei die Bundesverfassung um die Ohren hauen - es muss ja nicht gerade das Original sein. Ich finde Steueroasen - sei es innerhalb der Kantone oder landesweit - peinlich und kleinkariert. Dass unsere Finanzministerin dazu noch Hand bietet, enttäuscht mich sehr. Antworten
Fazit: In einer Demokratie ist es nicht zwingend besser als unter anderen Regierungssystemen, aber wir hätten eigentlich die Chance es besser zu machen. Leider läuft das Volk aber lieber dem Rattenfänger vom Albisgüetli nach als sich den dringenderen Problemen unserer Gesellschaft zu stellen. Antworten
Was bitte sehr hat das mit ruinösem Steuerwettbewerb zu tun, wenn einige Gemeinden wieder gezwungen werden ihre Steuern nach oben anzupassen. Das zeigt, dass der Wettbewerb funktioniert und wo nötig der Finanzausgleich wirkt. Zum Glück werden die kommunalen Finanzverwalter gefordert, dank dem Steuerwettbewerb muss auch in Zukunft genau und haushälterisch gerechnet werden. Antworten
Der Steuerwettbewerb ist eines der wenigen liberalen Instrumente, das dem Bürger geblieben ist, um den Staatsausgaben entgegenzutreten. Es ist ein ordnungspolitisches Instrument um sicherzustellen, dass die Kosten-Bäume der öffentlichen Hand nicht in den Himmel wachsen. Antworten
Economiesuisse bringt es immer wieder fertig dem Schweizervolk glaubhaft zu machen, dass es die Schweizerwirtschaft vertritt. Dass dem nicht so ist, zeigt wieder einmal dieser Artikel. Economiesuisse kümmert sich einen Deut um wirtschaftliche Folgen in unserer Gesellschaft, Was zählt sind nur die Vorteile für Unternehmen und Aktionären. Andere, Konsumentent und Arbeitnehmer bezahlen lassen. Antworten
Ja bin einverstanden-es ist Mode geworden mit tiefen Steuern zu protzen-gleichzeitig aber auch höhere Mieten zu zahlen-und nebenher aber dem Staat, dem Kanton und der Gemeinde auch noch grössere Aufgaben/sprich Kosten aufzubürden! Wir kopieren die bereits vorhandenen amerikanischen Verhältnisse und gehen dem Ruin mit Freude entgegen! Haben wir schon was gelernt ? Nein,erst wenn der Zaster fehlt! Antworten
Die Aussage dieses Artikels ist sehr tendenziös. Hier ein paar Zahlen zur Umverteilung der Steuern natürlicher Personen. (J. 2003) Einkommenssteuern: 8.6% bezahlen 68.9% der Bundessteuern, 7,5% zahlen 38,5% der Kant. Steuern. / Kant. Vermögenssteuer: 9.2% zahlen 87.3% dieser Steuern wobei 1.4% bereits für 56.6% dieser Steuern aufkommt. Diese dauernde Neidhatz auf die "Superreichen" ist widerlich. Antworten
Als Oekonom sollte Herr Löpfe nicht Aepfel mit Birnen (Fiskus und wirtschaftliche Prosperität) vermengen. Solange der Staat, bzw. verantwortungs- und zügellose Politiker für jeden zusätzlich eingenommenen Franken zwei weitere bei Randgrüppchen, Kommissiönchen und in Form fragwürdiger Subventiönchen wiederwahlwirksam versickern lassen, ist die Leine zu straffen. Hüben und drüben. Antworten
So einen Schmarrn habe ich schon eine Weile nicht mehr gelesen. Vor allem existiert der 9er Klub ja noch und jemand erhoeht deswegen die Steuern. Zudem sind in einigen Kantonen Steuern erhoeht worden. Chinas Wachstum etc. duerfte mit dem von Japan von vor ueber 100Jahren zu vergleichen sein. Oeffnung der Wirtschaft und fleissige Arbeiter, viel Innovationskraft. Europa ist uebrigens schlimmer dran Antworten
Liebe Redaktion, Wenn die USA ein Geldproblem haben, dann wohl nicht wegen zu tiefen Steuersätzen, sondern, weil sie extrem Geld (und Menschen, und Motivation, und Unschuldige) für Krieg (bzw. Rüstungsindustrie, Kriegsdienstleistungsindustrie etc.) verschwenden. Das ist auch alles Reichensubvention, klar. Aber die wäre grösser, wenn noch mehr Mittel verfügbar wären. Freundliche Grüsse, ein Leser Antworten
Herr Löpfe, da haben sie aber mal wieder den Nagel auf den Kopf getroffen! In solchen Fragen vergleicht man am besten immer Äpfel mit Birnen, oder die USA mit der Schweiz. Die Probleme der USA sind hausgemacht! Wenn mann weniger Steuern einnimmt, muss man auch entsprechend haushalten! was den IQ der Kids betrifft: Kuschelpädagogik und die amerikanische Verherrlichungdes Mittelmasses lassen grüssen Antworten
In diesem Artikel wird sugeriert als ob die Staatsquote immer tiefer wird. Ist es so?? Ist es nicht so, dass die Staatsquote in den letzen 20 Jahren anstieg und der Staat seine Primäraufgaben, Gewaltmonopol sowie Rechtssicherheit und -gleichheit, immer mehr vernachlässigt?? Sollte die Diskussion nicht viel mehr um die Ausgabenreduktion gehen, als um die Einnahmen (Abschröpfung der Bürger?) Antworten
dies kann nur jemand behaupten, der in einer oase lebt. als schweizer-amerikaner, in der usa lebend kann ich dies nicht bestaetigen.wie in der schweiz bezahlen heute schon eine kleine minderheit(usa) die mehrheit der steuern (5% = 56 % des steueraufkommen). ohne steuerwettbewerb u. tiefen steuern haetten wir zustaende wie in allen sozialistischen laender, da ist die mehrheit arm u. wenige reich. Antworten
Viele denken vielleicht, sie werden auch mal so reich (Euromillions und so), wollen sich selber die Zukunft nicht kaputtmachen. ;-) Könnte natürlich schief gehen. PS: wohne auch in einer steuergünstigen Gemeinde - aber damals war das die einzige Wohnung, die mir gefallen hat... Hoffe, die Schweiz findet eine Lösung, ohne dass es die Finanzen komplett ruiniert. Langt ja, wenn's ringsum so ist... Antworten
Das Superreichen Egoisten sind und denken nach mir die Sintflut, ist ja allgemein bekannt. Dass aber die direkte Demokratie zum gleichen Ergebnis führt, das ist schockierend. Man sollte denken, dass Familien auch an die Ausbildung und die Zukunft ihrer Kinder denken, und eine Umwelt erhalten wollen, die lebenswert bleibt. Scheinbar ist der Zeitgeist stärker und es zählt nur das noch das Geld. Antworten
Reiche und ich spreche nicht von Leuten, die ein paar Millionen haben, sondern von denen die ein paarzehn oder hundert Millionen haben, dass sie endlich angemessen Steuern zahlen. Denn reich sind diese auf Kosten der Massen geworden. Durch arbeiten und Verwantwortung übernehmen kann man nicht reich werden. Also zahlt endlich eure Steuern, sonst ist der Sozialfrieden gefährdet und evtl deren Leben. Antworten
Als Antwort auf die letzte Abstimmung soll Basel den Finanzausgleich mit der Innerschweiz abbrechen, sollen die doch schauen, wohin sie mit ihrer Arschkriecherei hinkommen - das Geld können wir hier besser in Bildung investieren anstatt es diesen Dumpinggemeinschaften vor die Füsse zu werfen. Antworten
Es ist diese neoliberale Ideologie welche wie eine Hirnwäsche die Menschen überkommen hat! Im Mittelalter war es ein Dogma das Hexen verbrannt werden. Heute ist es ein Dogma das Privatisierung über alles geht. Argentinien war das 2. reichtste Land Südamerika bis die Neoliberalen und die Weltbank das sagen hatte. Dann ging es Bankrott. Brasilien ist übrigens ein besseres Beispiel als China.. Antworten
Wenn es nicht so traurig wäre, würde ich lachen über das Nein zur Steuerinitiative. Die Leute werden es schon sehen, was sie davon haben, wenn die Intrastruktur (Strasse, Bahn), die öffentliche Sicherheit, Bildung usw. leidet. Aber es scheint so, dass bevor hier die Steuern für die Besserverdienende erhöht werden, leider die Ärmsten wieder daran glauben werden. Antworten
Etwas wirr, dieser Artikel. Während die USA bereits seit Jahrzehnten wichtige Infrastrukturaufgaben vernachlässigen, kann China auf der grünen Wiese bauen, gestützt auf ein zweistelliges Wirtschaftswachstum und Millionen von Billigarbeitern. Beide sind mit der Schweiz überhaupt nicht vergleichbar! Gerade Projekte wie die NEAT oder die Glatttalbahn zeigen dass die CH in die Zukunft investiert. Antworten
Die Chinesen und andere gschaffige Völker werden unseren Wohlstand übernehmen. Schon jetzt zeichnet sich ein Kampf um die noch vorhandenen Rohstoffe ab. Unsere verfeteten Sozialstaaten werden gegen die schlanken Chinesen keine Chance haben. Trotzdem will man noch mehr Sozialstaat. Löpfe als linker 68er hat doch keine Ahnung was läuft. Wieso darf ein derartiger Nuller hier schreiben. Antworten
Das Bild wird sich schnell wieder ändern, wenn die Konjunktur wieder anzieht. Die Schweiz ist nicht wegen ruinösen Steuersätzen wettbewerbsfähig sondern wegen (relativ zu den anderen europäischen Staaten) noch einigermassen moderaten Staatsausgaben (das KKL ist kein gutes Beispiel dafür). Wären die Steuersätze wirklich ruinös, hätte die Schweiz jetzt auch Mühe ihre Anleihen zu platzieren. Antworten
Der Autor übersieht allerdings, dass ich seit dem 2. Weltkrieg einiges verändert hat (Digitalisierung, grenzüberschreitende Waren- und Dienstleistungsfreiheit, internationale Mobilität von Arbeit und Kapital). Steuerliche Attraktivität ist ein entscheidender Faktor für die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Ansiedlung potenter Steuerzahler und Unternehmen. Wieso wohl geht es der Schweiz so gut? Antworten
wenn man sich nie fragt wofür die usa das ganze geld ausgibt, wird man einfach keine vernünftige antwort finden. kleiner tipp: die 90 prozent waren wärend des krieges zu bezahlen und nicht danach. und dann noch für die oberbanditen "goldman suks" webung zumachen ist der gipfel. Antworten
In der Schweiz glaubt man sich nach wie vor in Spitzenpositionen, im Glauben genährt durch Rankings in Innovationsfähigkeit, Wohnqualität, etc. Dahinter vermisst man vielerorts Aspirationen, das Beste erreichen zu wollen. Als Jobbewerber mit solchen Ambitionen übersteht man nicht einmal die erste Runde. Gleichzeitig klagen Unternehmen, dass sie keine hochqualifizierten Fachkräfte finden... Antworten
Guter Artikel. Die Konzentration von Vermögen in den Händen weniger unterliegt einem postiven Feedback, wird also immer schlimmer. Es ist also nur eine Frage der Zeit, bis es irgendwie knallt: Ein Kollaps des Geldsystems oder Verhältnisse wie zur französischen Revolution. Aber erklären Sie das mal einem Politiker. Antworten
In Bezug auf Schwyz ganz sachlich bleiben: Mit Häme verweist Loepfe auf das Defizit von 136 Mio im Voranschlag 2011 hin - verschweigt aber, dass davon 84 Mio in den Bundes-Finanzausgleich gehen. Echtes Defizit somit 52 Mio - bei einem Eigenkapital von 605 Mio. Dass SZ in den Finanzausgleich 84 Mio zahlt (weit mehr pro Kopf als Zürich) wird immer verschwiegen. Zudem: Die Rechnung ist immer besser Antworten
"Damals betrug der Grenzsteuersatz für Superreiche mehr als 90 Prozent. Heute ist dieser Satz auf 25 Prozent gesunken." Da möchte man als Ottonormalo wissen, was ein Grenzsteuersatz ist, um besser zu verstehen. Zur Klärung: Bei der Einkommensteuer gibt der Grenzsteuersatz an, welcher Prozentsatz des zusätzlich verdienten "zu versteuernden Einkommens" an Steuern zu zahlen ist. (Quelle Wikipedia) Antworten
Ähnliche Loblieder wie hier über China gesungen werden, las man vor wenigen Jahren noch über die EU im allgemeinen und über Irland im speziellen, zum Beispiel aus der Feder von Peter Bodenmann. Ein Immobilencrash in China später wird auch Herr Löpfe möglicherweise plötzlich nicht mehr so euphorisch schreiben. Antworten
Welch einseitige Betrachtung! Die schnellsten Züge der Welt baut man, wenn man über gute Ingenieure verfügt, ein innovatives und kreatives Umfeld im Land kreiert und möglichst wenig Regulierung hat, die solche Projekte durch Umweltverträglichkeitsprüfungen, Beschwerden etc., etc. verunmöglichen! Tiefe Steuern lassen das Geld bei den Privaten, die sodann investieren können! Antworten
Das Defizit und die Arbeitslosigkeit interessiert in den USA JEDEN! Nur die Argumentation bzgl. Besteuerung der Reichen wird auch in die Richtung geführt dass dortzulande Reiche mit ihren Steuererleichterungen Arbeitsplätze schaffen und erhalten was einwandfrei wahr ist aber auf die Schweiz nicht zutrifft. Antworten
Das Problem der Amerikaner sind nicht die tiefen Steuern, sondern exorbitante Ausgaben für das Militär. 45% der weltweiten Militärausgaben entfallen auf die USA. Alleine im Jahr 2009 gab die USA 661 Milliarden Dollar für das Militär aus (36% des Haushaltsbudgets!). Rechnet man Bezüge ehemaliger Soldaten und Veteranen sowie Schuldzinsen aus Militärausgaben hinzu, sind es je nach Quelle bis zu 51%. Antworten
Und wenn unsere dank roter Führung (noch) gute Infrastruktur schliesslich im Eimer ist, werden die rechtsbürgerlichen noch immer einen Grund finden, es den Linken in die Schuhe zu schieben. Ihre Parteigänger werden ihnen noch immer nachfolgen, etwas ärmer zwar, aber glücklich wenigstens weiter auf ein klares Feindbild einprügeln und für ihre Misere verantwortlich machen zu können. Antworten
Ruinös ist unser Steuerwettbewerb, wo lebt denn der Autor von diesem Artikel eigentlich! Er soll sich doch zuerst in Europa umschauen, was doch ein enttäuschter Steuerinitiativbefürworter alles so erzählt. Und dann noch eine kommunistische Diktatur in den Himmel loben...! Antworten
Ein wunderschöner Artikel. Zum Glück hatten die Reichen genügend Geld zusammen geraffelt um Werbung für ruinösen Steuerwettbewerb zu machen. Wieviel mehr wars? 40 mal mehr Geld für Werbung? Es ist eine Schande, dass man dreist Fehlinformieren darf ohne Bestraft zu werden. Antworten
Hallo Herr Löpfe, der Abstimmungskampf zur Steuerinitiative der SP ist vorbei, die Schweiz macht Budgetüberschüsse selbst in der Finanzkrise, hat in den letzten Jahren Schulden abgebaut, baut mit dem Gotthardtunnel die teuerste Infrastruktur Europas uns liegt trotz tiefer Steuern bezüglich PISA weit vor den USA... Antworten
Ja, so ist das halt, wenn eine Horde weisser SVP-Schäfchen fröhlich blökend hinter ihren milliardenschweren Gurus hertrottet und das Denken lieber diesen überlässt. Logisch liegt den bürgerlichen Politikern der eigene Geldsack näher als das Allgemeinwohl. Und wenn der Staat dann ausgeschlachtet ist, dann sind die Schindlers und Co. schnell weg und die Schäfchen können selber sehen wo sie bleiben. Antworten
Es ist schade, dass ein Gerold Bührer nicht mehr Weitsicht als auf sein eigenes oder das Portemonnaie seiner reichen Kollegen hat. Das zeigt, dass es EconomieSuisse nicht um die Schweiz geht, sondern nur um den eigenen Vorteil. Ich bin übrigens FDP-Mitglied. Antworten
Kommt dazu, dass im Westen die Ausgaben für Forschung und Entwicklung mehr und mehr gekürzt werden. Die USA sind jetzt schon von der Produktionsstätte China abhängig, im Irrglauben, dass die Wall Street es schon richtet. Es ist leicht die Steuern zu senken und extrem schwierig sie später wieder zu erhöhen. Antworten
Soll doch die Economiesuisse die fehlenden Millionen auftreiben! Die hatten ja genug Geld, um jeden Bahnhof mit ihren Plakaten zuzupflastern! Die SP hatte wenigstens eine Lösung vorgeschlagen, aber Gerold Bührer will lieber, dass der Mittelstand blutet! Kein Wunder, er vertritt ja mit SVP und FDP nur noch die Superreichen, die jederzeit abhauen können und übrig bleiben die armen, kleinen Leute! Antworten
Herr Loepfe hat sich mit der Niederlage bei der Steuerinitiative, die er mit unwahren Angaben (z.B. "22% kann jeder bezahlen") unterstützt hat, nicht abfinden. Dieser Artikel erreicht aber einen neuen Tiefpunkt. Da wird das Defizit von Zug mit dem KKL Beitrag verknüpft, und dann mit China und den USA und noch ein bisschen Zollikon und fertig ist das Urteil: tiefe Steuern sind Gift. Antworten
Herr Löpfe, grundsätzlich geht es mir in der Schweiz auch dank der Superreichen gut. Diese stören mich nicht im geringsten, was mich aber bei der Umsetzung von Projekten eher stört, ist der Staat mit seiner ausufernden Bürokratie. Superreich wird es immer geben, gut für uns alle wenn sie bei uns sind. Antworten
Je mehr Steuereinnahmen der Staat hat, desto mehr verpulvert er. Zuerst müssen unsinnige Ausgaben verhindert werden. Steuererhöhungen ja, wenn Steuergeldverschwendung ebenso hart bestraft wird, wie Steuerbetrug. Wir brauchen eine starke Steuerverwendungskontrolle. Antworten
Diese langsam fortschreitende finazielle Verarmung hat mit geistiger Verarmung angefangen: Der moderne Mensch wendet sich zunehmend von der Umgebung ab, er sieht sich nicht mehr als tragender Teil einer grossen Familie. Materieller Reichtum und Ansehen scheint ihm wichtiger zu sein als Freiheit und Mitgefühl. Wenn solche Leute die Politik eines Landes bestimmen ist der ( kulturelle )Ruin absehbar Antworten
Diese Reichen-Hätschelei schaded dem ganzen Land. Sie könnten sich jetzt doch umgekehrt auch mal für den ständigen Schmusekurs revangieren und die roten Zahlen ihrer Sponsorgemeinde wieder ins Lot bringen?! Oder sind sie eben doch nur nur am eigenen, persönlichen Provit interessiert? Antworten
Die Situation der Schweiz mit den USA zu vergleichen ist ein wenig "amateuristique". Die Infrastruktur ist in der Schweiz ein vielfaches besser als in den USA. „Value for money“ Dank der so verschmähten direkten Demokratie ist das Geheimniss. Die Regierenden könne nicht einfach so Pharaonenbauten mit Steuererhöhungen finanzieren und sich mit „Geschenken“ an der Macht halten. Antworten
& dabei gibt es keinen eizigen wissenschaftlich erhärteten Beweis,dass tiefe Steuern vorteilhaft für eine Volkswirtschaft ist. Es zeigt aber,dass die Schweizer Bevölkerung zu einer eingschüchterten, Eigennützigen Trittbrettfahrer Kultur mutiert ist und sich als Besitzstandwahrer keine wirklichen realen Taten mehr Fähig ist. "Irgenwann" stürzt das Kartenhaus zusammen&die Falschen müssen aufräumen.. Antworten
Wenn der Steuerwettbewerb wirklich so ruinös wäre, hätte der Staat ja immer weniger Geld zur Verfügung. In Wirklichkeit steigen aber die Staatsausgaben überdurchschnittlich. Und ich sehe in den umliegenden Ländern kaum ein Land, das seine Finanzen so in Ordnung hat, wie die vom Autor so geschmähte Schweiz. Und das Loblied auf die oft menschenverachtende chinesische Diktatur ist einfach lachhaft. Antworten
Die CH Finanzordnung ist die beste der Welt. Jedes Gemeinwesen darf selber entscheiden, was es an Steuern erheben will. Das schliesst amerikanische und deutsche Verhältnisse aus. Darum ist es gut, dass die sog. Steuergerechtigkeitesinitiative abgelehnt wurde. Gefordert sind Aenderungen im Finanzausgleich auf Stufe Kanton und Bund. Und eine Watsche den Kindsköpfen in Thalwil und Rüschlikon. Antworten
Endlich nimmt sich mal eine Zeitung dem an, was uns noch bevorsteht. Die Hohepriester der reinen, kapitalistischen Lehre in der FDP und der SVP sollen sich mal etwas in den USA umsehen. Wenn sie solche Zustände wie dort, wo es immer mehr Leute am Rand der Gesellschaft gibt, auch bei uns wollen, werden sie sich noch wundern. Irgendwann wacht auch der letzte schlafende Stimmbürger auf. Antworten
Ein ausgezeichneter Artikel - nur der letzte Absatz steht etwas quer in der Landschaft: China ist fiskalisch überhaupt nicht mit dem Westen vergleichbar und hat ein Wirtschaftswachstum von nahezu 10%. Also: bitte lassen sie das übliche "der Westen ist dekadent - China strebt auf" aus diesem Artikel und er ist schon so höchst interessant... Antworten
Wenn ich die Idee des Steuerwettbewerbs weiterdenke, so komme ich zu folgendem Schluss: Die Reichen werden von der Steuerpflicht befreit, am besten schenkt man ihnen noch zusätzliche Steuergelder. Die Politiker sind dann zufrieden, die Reichen werden reicher und ebenfalls glücklicher. Und glückliche Reiche sind anscheinend die Basis für den Wohlstand aller. Heizt den Steuerwettbewerb weiter an! Antworten
Ich bin als Rechter sogar eigentlich einverstanden. Aber der Schweizer sieht eben auch, wie der Staat das Geld an vielen Stellen wirklich sinnlos verplempert, sei es beim Verwaltungsapparat oder bei den Sozialwerken. So unterstützt er halt den Steuerwettbewerb, denn dies ist der einzige Mechanismus, den Politikern (links und rechts) die Verschwendung zu vergällen. Antworten
Da ist im Moment grad in Florida bin, muss ich feststellen, dass in der näheren Umgebung alle Strassen und Brücken in den letzten Jahren renoviert wurden. Und im Pisa-Test sind die amerikanischen Schüler etwa gleich gut wie die die schweizerischen; ausser im Rechnen, wo wir eine Spur besser sind. Aber so wie es an US-Flughäfen zu und hergeht, wird Herr Löpfe wohl nicht so bald hierhin reisen. Antworten
Was ist denn das für ein tendenziöser, extrem politisch gefärbter Artikel? Fakt ist doch: alle Staatquoten und Staatshaushalte sind in den letzten Jahren/Jahrzehnten nur gewachsen, gewachsen, gewachsen! Der Steuerwettbewerb ist noch so ziemlich der letzte Mechanismus, welcher das vollständige Explodieren der Staatshaushalte verhindert und zu etwas Budgetdisziplin und Effizienz zwingt. Antworten







Marcel Meier
Früher arbeitet man am gleichen Ort an dem man wohnte und Steuern zahlte. Heute arbeiten viel in einem Ort mit hohen Steuern, wohnen und zahlen ihre Steuern aber in einer Steueroase. Mindestens 50% der Steuren sollten am Arbeitsort bezahlt werden. PS: Warte immer noch mal auf eine Erklärung wie die Vasella's etc. pro Stunde mehr verdienen kann als ein Durchschnittsarbeiter in einem Monat. Antworten