Schweiz

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Deutschland sagt, wos langgeht

Die markigen Worte von Schweizer Politikern können nicht darüber hinwegtäuschen: Das Land hat gegenüber dem mächtigen Nachbarn im Norden nichts in der Hand.

Wenig in der Hand gegenüber dem grossen Nachbarn: Der deutsche Aussenminister Guido Westerwelle mit dem damaligen Bundespräsidenten Hans-Rudolf Merz beim Schweizer Antrittsbesuch im vergangenen November.

Wenig in der Hand gegenüber dem grossen Nachbarn: Der deutsche Aussenminister Guido Westerwelle mit dem damaligen Bundespräsidenten Hans-Rudolf Merz beim Schweizer Antrittsbesuch im vergangenen November.
Bild: Keystone

Politiker in der Schweiz geben sich kampfeslustig. Die Entscheidung der deutschen Regierung, geklaute Kundendaten einer Schweizer Bank zu kaufen, wolle man sich auf keinen Fall gefallen lassen, heisst es unisono. Auf die Frage aber, wie unser Land denn genau reagieren soll, bleiben die Antworten vage und verschwommen: Retorsionsmassnahmen hält man für kontraproduktiv, zählt auf die gute Nachbarschaft, die doch auch die Deutschen nicht aufs Spiel setzen wollen und appelliert an die Moral.

Nur wer in einem handfesten Interessenkonflikt nichts Gewichtiges in die Waagschale werfen kann, argumentiert so. In Tat und Wahrheit bleibt die Schweiz hilflos. Das Land ist derart eng mit dem grossen nördlichen Nachbarn verwoben, dass jede Massnahme gegen diesen einem Eigentor gleichkäme. Die Schweizer Wirtschaft ist jener der deutschen auf Gedeih und Verderb ausgeliefert. Schon die Hoffnung für ein Aufleben der Schweizer Konjunktur hängt massgeblich vom Wohlbefinden in Deutschland ab. Ein wirtschaftlicher Schnupfen in Deutschland führt in der Regel in der Schweiz zu einer konjunkturellen Erkältung.

Wenn Deutschland niest...

Das liegt vor allem an der Bedeutung Deutschlands für Schweizer Exporte – ein Fünftel aller Schweizer Exportgüter werden an den nördlichen Nachbarn verkauft. Kein anderes Land hat auch nur annähernd eine ähnlich grosse Bedeutung. Der Exportanteil der USA ist nur gerade halb so gross, jener des oft genannten Chinas beläuft sich auf weniger als 3 Prozent.

Doch nicht nur beim Warenhandel ist die Schweiz von den Deutschen abhängig. Das gilt auch bei den Dienstleistungen. Der Tourismus könnte ohne sie zusammenpacken. Ein Viertel aller ausländischen Gäste waren im vergangenen Jahr Deutsche. Auch hier hat kein Land auch nur annähernd einen vergleichbaren Anteil. Am zweitmeisten Touristen kommen aus Frankreich, doch die Franzosen haben bloss einen Anteil von etwas mehr als 8 Prozent.

Viel zu reden gibt die grosse Bedeutung der Deutschen für den Schweizer Arbeitsmarkt. Ökonomen nehmen an, dass dank diesen überwiegend gut qualifizierten Beschäftigten die Leistungsfähigkeit der Schweizer Wirtschaft zugenommen hat.

Auch die Banken, die unter dem Datenklau am meisten leiden, sind mehr vom Wohlwollen der Deutschen abhängig als umgekehrt. Sie wollen in den für sie wichtigen deutschen Märkten einen besseren Marktzugang erhalten. Bereits haben sie gehofft, für sich entsprechende Zugeständnisse bei einem neuen Doppelbesteuerungsabkommen herauszuholen. Ein solches auf Eis zu legen, wäre daher nicht im Interesse der Finanzindustrie.

Die Schweiz braucht mächtige Fürsprecher

Die politische Machtlosigkeit der Schweiz gegenüber Deutschland spiegelt letztlich nur die wirtschaftliche wider. Das zeigt sich in allen aussenpolitischen Auseinandersetzungen, ob es um jene mit den USA, mit Frankreich oder mit Libyen geht. Unter der neuen Koalitionsregierung von CDU-CSU und der FDP schien die Schweiz in Deutschland immerhin einen mächtigen Fürsprecher gefunden haben: Der neue Aussenminister Guido Westerwelle hielt demonstrativ einen seiner ersten Auslandsbesuche in der Schweiz ab. Als die Sozialdemokraten noch mitregiert haben, konnte der deutsche Finanzminister die Schweiz verbal prügeln, ohne dass unser Land dem irgend etwas entgegenhalten konnte. Jetzt zeigt sich, dass die vermeindliche Freundschaft an Grenzen stösst.

Die einzige Hoffnung, die der Schweiz überhaupt bleibt, sind dennoch nur die Deutschen selbst: All jene mit genügend Macht, die Druck auf die eigene Regierung ausüben könnten. Das können potenzielle Kritiker in der Regierung selbst sein, aber auch mächtige Vertreter in der deutschen Wirtschaft und Freunde der Schweiz. Jene werden sich allerdings hüten, sich dem Verdacht auszusetzen, mit Steuerhinterziehern gemeinsame Sache zu machen. Man kann es drehen und wenden wie man will: Die Schweiz bleibt vom Goodwill der Deutschen abhängig. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 02.02.2010, 14:34 Uhr

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113 Kommentare

Florian Lienhard

03.02.2010, 19:33 Uhr
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Das hat die Schweiz nun von Iherer "Eigenständigkeit" und der Strategie des Abblockens bezüglich des Bankgeheimnis. Die Schuld ist sicherlich im bürgerichen Lager zu suchen, dieses hat es versäumt, frühzeitig Verhandlungen aufzunehmen. Darum: Alle bürgerlichen Bundesräte SOFORT zurücktreten oder den Bundesrat gleich ganz neu wählen !!! Antworten


Hannes Walther

03.02.2010, 19:20 Uhr
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Auch die Schweiz ist gegen Steuerhinterziehung, so beträgt die Busse i.d.R. das Einfache der Steuerhinterziehung. So steht es im Gesetz. Schweizer, die Steuer hinterziehen werden in der Scheiz bestraft. Weil es jedoch nur eine Busse ist, werden die Daten nicht an das Ausland weitergeleitet! Also Schweizer werden bestraft, Ausländer im Ausland nicht! Ausser die Daten werden gekauft! Nur gerecht! Antworten


Wolfgang Erschwil

03.02.2010, 18:15 Uhr
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Ein Grossteil der Regierung unterstützt die Gauner im Ausland und etliche Schreiber wollen sogar jegliche Kontakte mit der EU abbrechen. Was hat der Normalbürger davon? Gar nichts im Gegenteil, ihm wird es gewaltig schlechter gehen ob er sich das gefallen lässt bezweifle ich. Auch muss sich die Politk gefallen lassen warum Sie kein Datenaustausch mit den anderen Ländern will machen...selber Geld . Antworten


Herbert Frei

03.02.2010, 18:03 Uhr
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Klar ist, dass die politische, sprich bürgerliche Mehrheit in der Schweiz Steuerhinterziehung als Gentleman's Delikt betrachtet. Ansonsten würde man dem Staat die nötigen Instrumente in die Hand geben, um sie wirkungsvoll zu bekämpfen. Davon profitieren vor allem jene, die über keinen Lohnausweis verfügen. Im Umgang mit dem Ausland hat sich diese Pseudomoral inzwischen als Rohrkrepierer erwiesen. Antworten


Bernhard Rosenkränzer

03.02.2010, 13:58 Uhr
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Dass ein härteres Vorgehen der Schweiz gegen Deutschland dem schweizer Arbeitsmarkt schaden würde ist noch lange nicht gesagt: Viele in der Schweiz lebende Deutsche sind hier, weil sie von der politischen Situation in ihrem ursprünglichen Land die Nase voll haben. Ein Land, das mit widerrechtlich erworbenen Mitteln gegen Verdächtige vorgeht, ist kein Rechtsstaat mehr. Das weiss man auch da... Antworten


Stefan Rath

03.02.2010, 13:18 Uhr
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Schweizer Banken und deren politische Helfershelfer unterstützen augenscheinlich aktiv Steuerhinterziehung im Ausland, und erdreisten sich noch von Moral ect. zu schwadronieren. Menschen die anstelle einer Seele eine Brieftasche haben sollten umkehren, ansonsten lernen sie es eben auf die harte Tour! Antworten


olga baumgartner

03.02.2010, 12:16 Uhr
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Natürlich müssen alle Daten der Steuersünder auf den Tisch kommen, auf welche Art auch immer. Es darf auf der ganzen Welt nicht sein, dass Reiche ihr Geld nicht versteuern. Es stimmt, wir Kleinen versteuern jeden Rappen und hätten auch gerne manchmal etwas MEHR in der Geldbörse.Lächerlich: Hr.Klöppel von Weltwoche vergleicht Arztgeheimnis mit Bankgeheimnis. Gestern in D- Sender. Antworten


rene klingler

03.02.2010, 08:38 Uhr
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@mueller peter! Selbst wenn dem so wäre wie sie das sagen, würde ich das Vorgehen zu 100% unterstützen, denn Steuerhinterziehung ist ein ganz klares Delikt und hier muss eben mehr als hart durchgegriffen werden. Meines Erachtens müssten solche Delikte mit Zuchthaus bestraft werden! Was denken sie, wie sich der ehrliche und anständige Bürger, der seiner Steuerpflicht nachkommt, fühlen muss! Antworten


müeller peter

03.02.2010, 06:15 Uhr
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Die ganzen Daten sind doch nur erlogen. Die existieren gar nicht. Die Deutschen wollen alle Steuersünder zur Selbstanzeige zwingen, um Geld einzutreiben. Ich glaube nicht, dass sie mit Hilfe der Daten überhaupt jemanden überführen können. Sie wollen einfach nur Angst machen. Dies hat ja in den USA, in Italien und Frankreich bislang funktioniert. Also macht dies nun auch Deutschland! Antworten


Manfred Richter

03.02.2010, 01:49 Uhr
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@Res Bühlmann. Ich schließe mich Ihrer Meinung an, ein DBA ist die wesentlich bessere Lösung. Die Benutzung geklauten Daten ist kein Kompliment für Frau Merkel. Solange aber die Schweiz einen Unterschied zwischen Steuerbetrug und Steuerrhinterziehung beim DBA macht, wird die deutsche Regierung eine andere Abschreckung brauchen. Antworten


Richard Kunz

02.02.2010, 22:17 Uhr
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@Francesco Ferrero , Sie sprechen die absolut identische Sprache. Schön zu sehen, dass ich nicht der Einzige bin, der mir solche dinge überlegt. Wir sprechen in der CH immer vom Klumpenrisiko (CS + UBS). Aber dass jeder 2. CHF in Deutschland verdient wird erscheint mir in der heutigen Situation als das langfristig grössere Klumpenrisiko. Der Abstieg des Westens ist im vollen Gange... Es kommt Dick Antworten


Thomas Küng

02.02.2010, 21:23 Uhr
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Es sollte nun jemand klar sein, dass unsere Banken ihr Geschäftsmodel ändern müssen. Eine Rückbesinnung auf Qualität Made in Switzerland ist nun am Platze. Somit wäre auch der Verlust des Bankgeheimnisses nicht so dramatisch. Zusätzlich sollten Schweizer Banken wieder auf einheimische Mitarbeiter setzen. Brauchen wir wirklich diese vielen Einwanderer aus dem grossen Kanton? Antworten


Reto Lippold

02.02.2010, 19:04 Uhr
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"Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben" hat einmal Gorbatschow gesagt, als er die ewig Gestrigen kritisierte. Immer noch scheint es in diesem Lande Leute zu geben, die nicht wahrhaben wollen, dass sich die Welt in den letzten 3 bis 4 Jahrzehnten grundlegend geändert hat. Statt dem Festhalten an dem Gestrigen ist das Ausloten von neuen Chancen gefragt. Und man hätte diese, wenn man es nur wollt Antworten


Hans J. Lugmair

02.02.2010, 17:36 Uhr
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Liebe schweizer Freunde, ich bemerke hier eine stärkere Anzahl von Einsichtigen, die das Bankensystem in Frage stellen. Der kkleine Mann auf der Straße würde das der deutschen Regierung nie verzeihen, dass jetzt aus den 2,5 Mio. "Gebühr" an den CD-Verkäufer dann später über 100 Mio. Euro in das Steuersäckel fließen werden. Es ist dies auch kein Hehler-Geschäft, denn Merkel gibt die CD nicht weiter Antworten


Markus Frey

02.02.2010, 17:22 Uhr
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@ Daniel Schäffler Wer "Wir" ist, kann ich klar sagen. Die Haltung der Mehrheit der Schweizer Bevölkerung, die offizielle Schweizer Politik und bisher eines Großteils der Medien (ändert sich offenbar langsam). Deshalb funktioniert ja auch die Meinung "...sind einzig und alleine unsere Bank(en) schuld" nicht. Sie wussten sich durch den "Mainstream" in ihrem Geschäftsmodell bisher gedeckt. Antworten


Florian Berner

02.02.2010, 16:52 Uhr
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Die Befürworter des legalisierten Betrugs (Steuerhinterziehung) bringen unser Land noch in den Ruin ! Was ist eigentlich mit all den Millionen die Schweizer nicht versteuert im Ausland verstecken ? Warum bekämpft unsere Politik diesen Steuerbetrug nicht (so wie es Deuschland, Frankreich, Italien und die USA mit ihren Steuerbetrüger machen) ?? Zum grossen Teil Selbstschutz (FDP,SVP,CVP) . Antworten


Florian Blättler

02.02.2010, 16:46 Uhr
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Interessant ist, dass die Kreise, welche sich am meisten über das (illegale) Verhalten Deutschlands aufregen, die gleichen sind, welche den Einsatz von sogenannten Sozialdetektiven auch im Ausland forcieren. Dass diese ihre Informationen zum Teil unter Verletzung des dortigen Datenschutzes erlangen, ist dann natürlich etwas ganz anderes... ;) Antworten


Jean Lenaux

02.02.2010, 16:45 Uhr
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Eine CH Regierung mit Anstand und Glaubwürdigkeit kann und möchte es sich nicht leisten, von Steuerhinterziehung und -betrug zu profitieren. Wir Schweizer sind die Letzten, die D darauf hinzuweisen haben, dass die CD geklaute Daten enthält. Peinlich! Ohne Moral und Ethik können auch Gelder von Terrorregimen, die ihre Bevölkerung aussaugen, angenommen werden. OK, das ist ja auch der Fall. Antworten


Martin Bürger

02.02.2010, 16:40 Uhr
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@ Daniel Schäffler: Wenn wir den Finanzplatz nicht verteidigen und dem Ausland zum Frass vorwerfen, dann werden wir ALLE bezahlen. Wenn 1/6 des Steueraufkommens direkt/indirekt vom Finanzplatz kommt, dann können Sie sich etwa vorstellen, welche Implikationen das hat. Geschweige dann der Arbeitsmarkt usw. Manchmal muss man über seine eigene Nase denken um nicht abzustürzen. Antworten


Gianin May

02.02.2010, 16:30 Uhr
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Warum ist die Steuerunehlichkeit der Deutschen, etc. ein CH-Problem? Wir wollen ja auch keine Daten von denen resp. müssen keine wollen, da das Hinterziehen etc. anscheinend kein CH-Problem ist, wieso dann im Norden? Das ist doch die Frage, welche sich Merkel und Co. schon längst stellen müssten, wenn man WIRKLICH was ändern wollte, aber wahrscheinlich ist das zu unangenehm. CH = unschuldig? Antworten


René Lechner

02.02.2010, 16:24 Uhr
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All diejenigen, die sich über die Rechtsmässigkeit der Verwendung der Daten aufhalten sollten sich mal über die Rechtsmässigkeit der Unterstützung von Steuer-Hinterziehung und Betrug Gedanken machen. Die Schweiz erhält langsam die Quittungen, die sie sich über Jahrzehnte verdient hat. Antworten


Mark Keller

02.02.2010, 16:22 Uhr
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Steuerhinterziehung und -betrug müssen bekämpft werden. Ein Rechtsstaat darf hierzu aber nicht zu illegalen Mitteln greifen. Ein Rechtsstaat darf keine Nutzensabwägung machen, um illegal erworbene Beweismittel für Strafverfahren zu nutzen. Gewisse Staaten (z.B. USA) rechtfertigen mit solchen Nutzensabwägungen bereits die Missachtung der Menschenrechte. Mir graut davor wo diese Denkweise hinführt. Antworten


Peter Zurbrügg

02.02.2010, 16:21 Uhr
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Dass ein Staat wie Deutschland von Dieben Ware abkauft, zeigt doch das Niveau, das diese Führungskräfte haben. Kein Wunder haben die Bürger keine Achtung mehr vor den Politikern, dasselbe lässt sich auch für die Schweiz sagen. Antworten


Markus Wedel

02.02.2010, 16:11 Uhr
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Liebe Eidgenossen, Steuerhinterziehung ist in D keine Ordnungswidrigkeit, sondern ein Verbrechen. Verbrechen nicht nur juristisch deshalb, weil Reiche die Solidargemeinschaft aller Deutschen durch Steuerhinterziehung ausrauben und den Staat zerstören. Und zwar mit Hilfe eures Bankgeheimnisses. Was würden Eidgenossen tun, wenn man sie ausrauben wollte? Ihr würdet euch wehren oder nicht? Suum cuique Antworten


Bruno Froehlich

02.02.2010, 16:09 Uhr
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@ Markus Frey, D e m gibt es nichts mehr beizufuegen, ausser, BRAVO, klar analysiert. Antworten


Andreas Zimmermann

02.02.2010, 16:06 Uhr
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Die Regierung Deutschlands als führendes EU-Land zeigt im Umgang mit seinem Freund und wichtigen Wirtschaftspartner Schweiz eines klar, in der EU wäre die Schweiz nicht gut aufgehoben. Das Luxemburgische Bankgeheimnis, wird die Deutsche Regierung im Heimgang, eliminieren. ...... Antworten


Thomas Weber

02.02.2010, 16:04 Uhr
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Schon mit den Nordanflügen schikanieren sie uns mit irrationalen Argumenten. Wir müssen hart bleiben - exportieren wir im Notfall halt weniger und leben etwas einfacher. Wir müssen die Menschen die uns Ihr Geld anvertraut haben schützen. Im übrigen exportieren wir mehr aus Deutschland als umgekehrt - sie sollten ein Interesse an guten Bezieheungen haben würde man meinen. Antworten


Sissi David

02.02.2010, 15:58 Uhr
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Liebe Schweizer, fasst euch bitte zuerst an die eigene Nase bevor ihr auf die Deutschen schimpft. Wer sich dermaßen von US-Behörden vorführen läßt wie die UBS, wer dermaßen leichtfertig und ohne echten Grund sein Bankgeheimnis auf solche Weise vergeigt, der hat entweder totale Minderwertigkeitskomplexe gegenüber vermeintlich Mächtigeren oder kein Rückgrat. Sorry, das ist die Wahrheit! Antworten


Heinrich Baur

02.02.2010, 15:57 Uhr
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@Rubi Meier Wenn Deutschland gemäss Ihrer Messlatte bankrott ist, müssten es alle anderen Länder die in der Bonitätseinstufung dahinter liegen, wohl erst recht bankrott sein. Da Deutschland auf dieser Liste Platz 4 belegt, scheint es wirklich schlimm bestellt um die Welt. Die Schweiz liegt glücklicherweise auf Platz 3... Antworten


walter schoeb

02.02.2010, 15:54 Uhr
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die CH müsste den mut haben eigenständig zu bleiben, und in der konsequenz auch wohlstandsverluste hinzu- nehmen. wenn das bankgeheimnis und das steuerrecht beibehalten werden sollen, hat dies halt einen preis. dann darf sie sich wegen irgendwelchen grauen, weissen, schwarzen listen auch nicht aus der ruhe bringen lassen, ebensowenig wegen angedrohten retorsionsmassnahmen. Antworten


Wolf Wagenfeld

02.02.2010, 15:54 Uhr
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Leute, ganz ruhig bleiben und nichts verwechseln bitte! Esgeht doch nicht um CH oder D, sondern darum, wie verhält man sich gegenüber Banken, die es Kriminellen ermöglichen, ihr illegal erworbenes Geld zu verstecken. Wieso macht ihr da einen Nationalitätenstreit draus? Es geht gegen kapitalistische Perversion, und nicht gegen D oder CH! Antworten


Erich Richter

02.02.2010, 15:50 Uhr
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@ Frey - wie kommen Sie denn darauf ? Was denken Sie wie das die deutschen Treffen würde wenn wir plötzlich CHF 100+ Maut pro BRD Lastwagen pro Durchfahrt am Gotthard verlangen würden ?? Antworten


Kurt Aegeri

02.02.2010, 15:48 Uhr
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Auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: Ein Staat, der mit kriminellen Individuen Geschäfte macht, ist ein Schurkenstaat. Wer sich nicht an Anstand und Sitte im Geschäftsleben hält, verdient unser Vertrauen nicht. Das müssen wir nicht grossartig kommunizieren. Wir müssen einfach handeln. Und da sehe ich schon ein paar Möglichkeiten. U.a. die (uns zustehende) Bremse bei der Zuwanderung aus D. Antworten


Hans Meier

02.02.2010, 15:46 Uhr
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Wo ist das Problem? Die Deutsche Regierung treibt mit solchen Massnahmen die Reichen in die Schweiz. Wir müssen nur zurücklehnen und Tee trinken. Die Millionäre werden kommen, so sicher wie das Amen in der Kirche! Vielen Dank Hr. Schäuble, vielen Dank Frau Merkel! Ich freue mich auf unsere lieben Nachbarn! Antworten


Richard Schnellmann

02.02.2010, 15:29 Uhr
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Auffällig ist, wie ausnahmslose alle Medien sich mit Kommentaren zurückhalten. Haben sie etwa keine Meinung zum Thema Steuerhinterziehung? Eine klare Stellungsnahme zugunsten eines einem Rechtsstaat würdigen Verhaltens ist überfällig. Soll nun Steuerhinterziehung geschützt werden oder nicht? Antworten


Terry Hofmann

02.02.2010, 15:26 Uhr
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Der Datenklauer ist jedenfalls schlauer als die Verhandlungsdelegation der Schweizer in Amerika. Er macht damit Kasse, ohne dass der Steuerzahler mehrere Millionen für illegale und nicht durchsetzbare Lösungen berappen muss. Dieser Mann gehört anstelle von BR Merz in den Bundesrat. Die Illegalität ist die gleiche, das Resultat ist beim Dieb um ein vielfaches effizienter. Antworten


Peter Gutknecht

02.02.2010, 15:26 Uhr
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Der Bundesrat gibt sich immer öffentlich kampfeslustig, kriecht aber de facto. Schäuble rief Merz vor dem Entscheid an, und was sagt Merz: etwas à la "wir werden das Doppelbesteuerungsabkommen nicht auf's Eis legen" - Als erstes müsste man die Personenfreizügigkeit kippen. Ebenso Exporte nach nicht-EU-Staaten fördern, gegen das EU-Erpresser-Risiko. Geschenke sind kontraproduktives Schwächezeichen. Antworten


Alois Knüsel

02.02.2010, 15:23 Uhr
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Warum muss sich die Regierung und die Politik schon wieder als Botschafter der Banken einmischen? Jemand klaut Daten aus einer Bank, gibt diese an Deutschland. Dafür gibt es Gesetze, die es einzuhalten gilt. Noch ist das Bankgeheimnis gültig, oder? Antworten


urs berger

02.02.2010, 15:21 Uhr
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@Gantenbein. Und die Schweizer Lastwagen umfahren die EU. Vielleicht ist unsere Regierung doch nicht ganz so schlecht, aber leider eine zunehmende Zahl der Bürger - sagen wirs mal diplomatisch - nicht mündig genug, um wirklich eine Entscheidung beurteilen zu können. Antworten


Klaus Schamberger

02.02.2010, 15:19 Uhr
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Als Deutscher kann ich die Entscheidung, die Daten zu kaufen, nicht gut heissen. Ist es denn wert, als "Hehler" von Verbrechern Daten zu kaufen? Diese Entscheidung lässt Tor und Türen offen für weitere Hacker, welche sich bereichern. Andererseits kann ich aber auch die "Gier" der schweizerischen Banken nicht verstehen, Steuerflüchtlingen Asyl zu gewähren.Auch dies ist fragwürdig. Bern toleriert`s Antworten


Doris Meier

02.02.2010, 15:16 Uhr
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Deutschland ist bankrott und braucht Geld. Doch Deutschland ist angeblich unser Freund. Wenn Freunde uns so schlecht behandeln, wie behandeln uns dann die Feinde? Schweiz sei tapfer und wehr dich, es kommen schwierige Zeiten! SVP mit Blocher, zusammen mit dem Volk (ohne die Deutschen) werden auch diese Krise bewältigen. Antworten


Daniel Schäffler

02.02.2010, 15:16 Uhr
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@ Markus Frey. Wir? Wer ist wir? Tschuldigung, aber diesmal fühle ich mich nicht betroffen. Es sind, was das jetzige Problem angeht, einzig uns alleine unsere Bank(en) schuld. Ich sträube mich dagegen, dass WIR jetzt auslöffeln müssen. Antworten


Nadine Wirz

02.02.2010, 15:07 Uhr
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1/5 von Konsum/Tourismus/etc. im Minus? Vielleicht würde ja nicht so viel an Deutsche verkauft werden, wenn wir das Bankgeheimnis / Schoggi / Käse / Alpen nicht hätten! Nach dieser (meiner) Theorie würde die Schweiz wirtschaftlich verlieren, wenn sie der Deutschen Regierung immer klein beigibt. Denn genau dieses "anders sein und die Vorzüge" geniessen die Deutschen BÜRGER! Und an denen verdient CH Antworten


Markus Neuhaus

02.02.2010, 15:06 Uhr
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Es ist Teil der Pflicht unserer Regierung für UNABHÄNGIGKEIT mit zu planen. Geheime Agenden zum EU-Beitritt wären strafbar. Ich vermisse die Beachtung von Eigenständigkeiten und sehe nur das anpasserische Ragieren auf den Druck. Globalisierung riskiert Jeden vom nationalen Zusammenhang zu entfremden: Konsumenten alle gegen alle. Antworten


Pascal Fröhlich

02.02.2010, 15:05 Uhr
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Ich denke dt. Steuersünder könnten vor Gericht klagen, dass das Steueramt sich nicht auf illegal beschaffene Daten berufen darf und von daher eine solche Entscheidung rechtswidrig entstanden und somit nicht gültig sein kann. Warum hört man von den Juristen nichts? Vor jedem Gericht wird jeder Beweis der nicht auf rechtlicher Basis beschaffen wurde abgelehnt. Oder liege ich da komplett falsch? Antworten


Hans Gruber

02.02.2010, 14:58 Uhr
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Also was hier so an protektionistischem Unsinn geschwafelt wird, ist kaum zu fassen. Glauben die Herren Gantenbein und Co. wirklich, dass die Schweiz mit der Aussetzung des DBA ihren Nachbarn ernsthaft treffen kann? Oder das unter einer Einschränkung der Freizügigkeit nicht zu erst die Schweizer (Wirtschaft) leiden würde(n)? Antworten


marie berner

02.02.2010, 14:57 Uhr
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Bevor Deutschland der Schweiz schadet, schadet es sich selbst. Was der Pöbel ruft, ist das eine. Wie Investoren entscheiden, das andere. Es ist absurd, wie Markus Diem Meier der Idee verfällt, Grösse und militärische Macht sei alles. Antworten


heiner lauter

02.02.2010, 14:57 Uhr
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wenn man diesen artikel liest hat man keinen anderen ausweg als einzulenken, deutschland ist doch so viel grösser, mächtiger und einflussreicher als wir, doch eine andere frage, wie steht es den um deutschland? meines erachtens himmeltraurig, nicht? sollen wir ihr modell übernehmen? ich meine sie sind ja so gross, mächtig und einflussreich... Antworten


Res Bühlmann

02.02.2010, 14:56 Uhr
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@ Manfred Richter; es gibt ein grosser Haufen von Dingen, welche man gegenseitig nicht dulden muss..... nur gerade.einer davon ist Unterstützung zur Steuerflucht. Dies muss gelöst werden, durch das Doppelbesteuerungsabkommen und nicht durch läppischen Datenklau ! Antworten


Marco Rohr

02.02.2010, 14:54 Uhr
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Ich fordere jeden Banker in der Schweiz auf, endlich mal eine CD mit Daten von Schweizer Steuerhinterzieher an die Steuerverwaltung zu schicken. Steuerhinterziehung ist asozial und schadet jedem anständigen Bürger, der seine Steuern ehrlich bezahlt. Als allererstes würde ich gerne mal die Daten haben von jenen Schweizer Politikern, die zurzeit am lautesten Poldern. Was verbergen die wohl? Antworten


Ferdinand Schweingruber

02.02.2010, 14:53 Uhr
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Deutschland sagt, wos langgeht... Langsam Zeit, dass all jene, welche die Steuerhinterzieher „legal“ hinter dem Bankkundengeheimnis verstecken, dies endlich merken. Weiter helfen können nur kooperative Gespräche, und wenn noch möglich, solche Verhandlungen. Es freut mich, dass sich endlich ein Bundesrat, Didier Burkhalter, in diesem Sinne sachlich geäussert hat. Antworten


Marc Ambühl

02.02.2010, 14:52 Uhr
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Es ist verrückt wie sich in Deutschland alle um diese angebliche 100M Euro Steuergelder-CD streiten. Aber als die Deutsche Regierung der Hypo Real Estate und anderen angeblich ach so unverzichtbaren Banken hunderte Milliarden Euro hinterhergeschmissen hat, ohne Diskussion und ohne Hinterfragung, da gabs nicht annähernd so viel Aufregung. Das ist eine rein populistische Aktion der Frau Merkel. Antworten


Markus Hagedorn

02.02.2010, 14:52 Uhr
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@Adi Aerne:Was ist das denn bitte für ein stupider Vergleich? Es ist einfach an der Zeit,endlich mit der EU und D zusammenzuarbeiten,denn wie man sieht (Lybienaffäre usw) sind wir alleine nicht HANDLUNGSFÄHIG und wirtschaftlch abhängig!Also anstatt Geld das nicht uns gehört zu horten, sollten wir alle an einem Strick ziehen und das schmutzige Geschäft bekämpfen. Am Ende kommte es uns allen zugute! Antworten


Michael Sold

02.02.2010, 14:50 Uhr
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Entschuldigung, aber niemand ist einem anderen Land auf Gedeih und Verderben ausgesetzt. Die Schweiz hat eine andere Gesetzgebung. Punkt. Und Deutschland sollte sich nicht so grosspurig geben und endlich mal die Probleme richtig sehen. Jeder kann überall auf der Welt sein Geld anlegen oder ausgeben und es zählt die Eigenverantwortung. Der Deutsche Staat ist ein Spitzelstaat der keine Kohle hat. Antworten


Reinhard Zimmermann

02.02.2010, 14:47 Uhr
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Danke für Ihre sachliche Berichterstattung in Sachen Bankdaten ! Bleibt nur zu hoffen, daß der Streit nicht dem Miteinander in den Grenzregionen schadet. Was sollte es den normalen Schweizer kümmern, wenn reiche Ausländer wegen dubioser Geldgeschäfte zuhause in die Bredouille geraten ? Die wahren Profiteure sind doch nur CS und UBS, die schweizer Gesetze für ihre globalen Geschäfte missbrauchen. Antworten


Markus Frey

02.02.2010, 14:47 Uhr
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Ja, wir haben weder wirtschaftlich noch politisch irgendetwas in der Hand. Aber vor allem sollten wir endlich,endlich einsehen: wir haben auch moralisch weder die Argumente noch das "bessere Handeln" auf unserer Seite!!! Antworten


René Bär

02.02.2010, 14:46 Uhr
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@Peter Meier. Keine Angst! Ich lebe in Zürich schon seit vielen Jahren gut mit Deutschen zusammen, mache mit meiner Familie auch ab und zu mit befreundeten Deutschen Urlaub und habe überhaupt keine Probleme mit ihnen, wie viele andere in meinem Bekanntenkreis übrigens auch. Und wenn die Medien nicht dauernd von Problemen reden würden, gäbe es auch keine. Antworten


Tom Würgler

02.02.2010, 14:46 Uhr
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Unabhängig von der unvorteilhaften Affinität Deutschlands zu zweifelhaften Hehlern, muss man sich in der CH fragen, ob das dauernde, grossartige Formulieren von Durchhalteparolen angebracht ist. Andere Staaten vergleichbarer Grösse haben das Posaunen nicht nötig, weil sie sich in einem grossen Wirtschaftsraum versichert haben (keine kostenlose Übung) und darum viel weniger angreifbar sind. Antworten


Tino Etter

02.02.2010, 14:45 Uhr
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@Rubi Meier: Deutschland mag de facto Bankrott sein. Es bliebt trotz allem das mächtigste Land Europas. Mit oder ohne Geld. Was uns mehr Sorgen bereiten sollte ist, dass die Schweiz bald mehr Feinde als Freunde hat. Und wir sind absolut selber schuld! Wer Kriminellen die Tresore öffnet, Steuerhinterzieher bewusst willkommen heisst, muss sich nicht wundern. Die Zeiten haben geändert! Antworten


ruth leemann

02.02.2010, 14:43 Uhr
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Die Schweiz, sollte sich auf keinen Fall auf einen Kuh-Handel mit Deutschland einlassen, sondern Stärke zeigen. Antworten


Felix Goetz

02.02.2010, 14:42 Uhr
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@Peter Meier um 13:49 Uhr. Niemand in diesem Forum äusserte sich bis anhin Deutschen gegenüber beleidigend, oder etwa doch, Herr Meier? Spüre ich hier eine Art "self-fulfilling prophecy"? Antworten


Marc Ambühl

02.02.2010, 14:41 Uhr
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Als Antwort sollten die hunderttausenden deutschen Grenzgänger in die Schweiz voll besteuert werden. Dann haben sie keinen Anreiz mehr in Deutschland zu wohnen, ziehen in die Schweiz und geben das hier verdiente Geld auch in der Schweiz aus. Wenn Deutschland das gleiche mit den Schweizern macht, so ist dies verkraftbar. Es gibt im Vergleich nur lächerlich wenige Schweizer Grenzgänger nach DE. Antworten


sebastian litschig

02.02.2010, 14:40 Uhr
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die schweiz ist - dank svp und weltwoche - auf dem besten weg in die isolation. wenn der bankenplatz geschwächt wird und die schweiz in die nationalliga b fällt, kann es sein, dass wir bald um den eintritt in die eu betteln müssen. köppel und svp freuts. das sind die einzigen profiteure der krise. das dümmste schaf wählt seinen metzger selbst... Antworten


Joachim Tiede

02.02.2010, 14:40 Uhr
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Die Schweiz braucht sich mit ihren Leistungen nicht zu verstecken! Es hat Gründe warum sie wirtschaftlich so erfolgreich ist. Nur sollte man seinen besten Partner nicht "hintenrum" betrügen, das kann keiner gutheißen. Die Schweiz sollte nicht so auf Schwarz-Gelb hoffen, einem Finanzminister der mal eben 100.000 Mark Schwarzgeld in der Schublade vergißt kann man nicht vertrauen. Antworten


Livio Rohner

02.02.2010, 14:38 Uhr
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Meines Wissens ist der Kauf der Datei in DE nicht illegal. Man ist zum Lösen von Kriminalfällen immer wieder auf die Mithilfe von Kriminellen angewiesen. Beispiele sind Kronzeugenvereinbarungen oder Drogenscheinkäufe. In Mafiaprozessen ist man ohne die Mithilfe von (Ex)-Mafiosi meist hilflos. Und: Wie soll die Kanzlerin vor ihr Volk treten und erklären, dass Millionenverbrecher davonkommen? Antworten


Walter Kunz

02.02.2010, 14:34 Uhr
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Kunststück solange bei derartig schwierigen Problemen dauernd nur tatenlos auf den nächsten Schock von aussen gewartet wird und danach leider auch noch konzeptlos reagiert, braucht sich weiter auch nicht zu wundern. Antworten


ROLF SPINNLER

02.02.2010, 14:33 Uhr
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Wir können es drehen wie wir wollen, die Zeiten haben sich geändert. Die EU ist bankrott, also holen sie sich die von unseren Banken illegal erworbenes Geld zurück. Vor so einem kleinen, praktisch regierungslosen Land, muss sich keiner fürchten. In einer pervertierten globalisierten Welt, wird die schwache Schweiz als freie Mini-Nation bald Geschichte sein. Antworten


Lothar Hauser

02.02.2010, 14:32 Uhr
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Also dies ständige Gequatsche darüber, dass D angeblich bankrott wäre, ist absoluter Schwachsinn. Bitte nachlesen: Nur 40 % der deutschen Staatsschulden sind Auslandsschulden. Global gesehen ist D netto-Gläubiger, d.h. andere Länder haben bei den Deutschen mehr Schulden als D im Ausland. Deutschland ist eines der reichsten Länder der Welt. Antworten


Frank Hofmeister

02.02.2010, 14:31 Uhr
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Bill Clinton; "Früher hat man sich vielleicht stärker für die Rolle der Schweiz in der Welt interessiert, während es heute mehr von Interesse ist, wie sich die Schweiz selber organisiert." Und Sie organisiert sich sehr schlecht. Das Bergvolk hat keine Freunde mehr in der grossen weiten Welt. Kein Wunder: Anti-Minarett Initiative, Anti-Deutsch Kampagne, Gadaffi-Debakel... Liste wäre noch lang. Antworten


Herbert waser

02.02.2010, 14:30 Uhr
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Ich schlage vor dass die Schweiz sich auch mal proaktiv verhält und in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung sowie im Tagi alle deutschen Politiker auflistet die auf schweizer Banken ein Konto haben. Das würde dem Wahrheitsdurst der Deutschen sicher entgegenkommen. Antworten


christoph scheidegger

02.02.2010, 14:29 Uhr
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wir können ja den geschätzten ausländern, die uns ihr angeblich gräulich gefärbtes geld anvertrauen, aufenthalt und sicherheit in der schweiz gewähren, da sind wir doch indianer genug, oder nicht...? ferner wäre mir die bank, der ich mich anvertraue, für die sicherheit meiner daten und meines geldes, verantwortlich. wenn sich "meine" bank mein eigentum stehlen lässt, sollte ich schadlos bleiben. Antworten


Dietrich Baade

02.02.2010, 14:28 Uhr
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Ein Parlament mit ausreichender Legitimierung hat beschlossen, seinen Buergern etwas zu verbieten. Dieses Verbot verstoesst gegen keinerlei internationale Konventionen und ist voll konform mit der Landesverfassung. Nun entscheidet (moeglicherweise!) die Regierung, dieses Verbot durchzusetzen. Selbst wenn letztere falsche Mittel einsetzte, woher nimmt die Schweiz das Recht, sich zu beschweren? Antworten


Stephan Meier

02.02.2010, 14:26 Uhr
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Bleibt abzuwarten, wieviele "mächtige Vertreter in der deutschen Wirtschaft und Freunde der Schweiz" es bald noch geben wird, wenn das Deutschen-Bashing in der Schweiz weiter so massiv betrieben wird... Antworten


Max R. mag. iur. Homberger

02.02.2010, 14:23 Uhr
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Mit markigen Worten verteidigen die Bürgerlichen ihre Bankgnome und das ehemalige Bankgeheimnis, gleich trotzigen Jungen mit ausgeschaltetem Hirn - im Wissen, dass sie die Hauptnutzniesser im "Bundesland südlich des Rheins" sind. Antworten


Reto Kläui

02.02.2010, 14:22 Uhr
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Ich verstehe mein Land (Schweiz) nicht mehr. Von einer Katastrophe zu Nächsten. Und immer mittendrin: UBS und Merz. Es wird Zeit, dass wir Schweizer Bürger gewissen Banken hierzulande das Handwerk legen, die dem guten Ruf unseres Landes systematisch schaden. Die Banken sind nicht ein so wichtiger Industriezweig für CH wie Maschinen, Pharma und KMU! Antworten


Francesco Ferrero

02.02.2010, 14:20 Uhr
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der punkt ist, dass die CH ein selbstbedienungsladen geworden ist. die CH sollte vielmehr nach china und russland schauen, wirtschaftliche und militärische joint-ventures mit ihnen abschliessen. taten sind gefragt, worte können sich unsere politiker ersparen denn jeder weiss spätestens heute, dass man nicht ernst genommen wird, taten, fertig mit bla,bla,bla... taten!!! Antworten


Urs Häni

02.02.2010, 14:19 Uhr
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Ein Betrüger bleibt ein Betrüger, auch wenn er durch einen Dieb angezeigt wird. Wenn die deutsche Regierung nicht handelt, so deckt sie die Betrüger und macht sich dabei mitschuldig. Dabei ist es unerheblich ob der Dieb für seinen Diebstahl bestraft wird oder nicht. Antworten


Peter Meier

02.02.2010, 14:18 Uhr
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Naja.. Wenn mir in Zukunft auf der Strasse ein DVD-Player oder ein IPhone zu einem guten Preis angeboten wird, so werde ich mich künftig auch nicht mehr an die Gesetze gebunden fühlen und werde auch ein gutes Verteidigungsargument in der Hand haben.... Antworten


Mario Ochsenbein

02.02.2010, 14:18 Uhr
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Jetzt geht es den Steuerhinterziehern an den Kragen. Nur in der Schweiz nicht. Der Bundesrat schützt eifrig das Bankgeheimnis und deckt die Steuerhinterzieher. Wie viele Schweizer Geldmultis verstecken so ihr Geld? Wie viel Steuermillionen oder -milliarden verliert die Schweiz dabei? Unseren Finanz- und Steuerminister Merz interessiert das nicht. Lieber drückt er allen eiserne Sparmassnahmen auf. Antworten


Dominik Styger

02.02.2010, 14:17 Uhr
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Fakt 1: Geld vor dem Fiskus zu verstecken ist illegal. Seit vielen Jahren machen wir damit Profit, bauen Schulen, ... Das heisst, wir bauen mit "deutschem Geld" unseren Wohlstand auf. Fakt 2: Unrecht mit Unrecht zu bekämpfen ist höchst unmoralisch. Deutschland wird mit dem Datenkauf zum Kriminellen. Ergo: Zurück an den Verhandlungstisch für neue Abkommen. Weg mit dem perversen Bankgeheimnis Antworten


Hans-Heiri Dahinden

02.02.2010, 14:16 Uhr
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Lasst doch die schwarz-gelbe Koalition diese CD kaufen. Die Koalitionäre werden darauf ohnehin ihre eigenen Spender und Wähler finden, als die eigene Klientel. Mal schauen was dabei herauskommt! Antworten


steve walker

02.02.2010, 14:15 Uhr
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Ein wirtschaftlicher Schnupfen in Deutschland führt in der Schweiz zu einer Erkältung? Das ist wohl von Wunschdenken geleitet: zurzeit leidet Deutschland an einer Lungenentzündung und die Schweiz ist zaghaft am hüsteln. Antworten


Heinz Martin

02.02.2010, 14:12 Uhr
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Also ich wäre dafür, dass man die Steuern auf 7% senkt für natürliche Personen und ein besonderes Angebot den deutschen Unternehmen unterbreitet: 10 Jahre keine Steuern, somit haben wir dann den "Verlust" wieder ausgebadet und Deutschland mit den Kundendaten keinen finanziellen Nutzen. Ausserdem: die Denkweise seit 1933 hat sich nicht verändert ... auch bei den Franzosen nicht. Antworten


Ruedi Schmidli

02.02.2010, 14:12 Uhr
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Lieber Herr Wildi, es ist ganz einfach: weil es hier um handfeste wirtschaftliche Interessen der Schweiz geht. Die moralische Entrüstung ist doch zum grossen Teil nur vorgeschoben, es geht ganz einfach ums Geld! Ich habe darum Verständnis für die Deutschen, mögen die Steuern dort noch so hoch sein. Niemand lässt sich gerne von Steuerhinterziehern eine lange Nase machen, auch Herr Schäubele nicht. Antworten


Manfred Richter

02.02.2010, 14:06 Uhr
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Ein erstaunlich nüchterner Artikel der die heutige Situation gut beschreibt. Ich glaube es ist an der Zeit das die Schweizer einsehen das andere Länder Steuerhinterziehungen nicht länger dulden können. Man sollte sich darauf konzentrieren guter Nachbar zu sein und mit den Beschimpfungen aufzuhören. Antworten


adi aerne

02.02.2010, 14:02 Uhr
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um es klar zu sagen: ich heisse weder steuerhinterziehung noch das bankgeheimnis gut. die deutsche regierung muss sich die frage gefallen lassen: wird jemand, der geheime, geschützte daten kauft, auch welche verkaufen? frau merkel und herr schäuble, werden sie demnächst z.b. staatlich erfasste dna-daten ihrer bürger an meistbietende (grosse arbeitgeber, pharma-industrie usw.) verhökern? Antworten


Panos Ketikidis

02.02.2010, 14:00 Uhr
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Die Schweiz kann weder wirtschafltich, noch militärisch anderen Staaten drohen. Immerhin könnte diese (späte) Einsicht der Machtlossigkeite der Schweiz gegenüber den mächtigen Nachbarn dazu führen, dass die Schweiz ihre Armee für überflüssig erkennt und abschaft. Damit würden viele Milliarden eingespart, um den (kommenden) Verlust des Bankgeheimnises, etwas zu verschmerzen... Antworten


Kurt Kunz

02.02.2010, 13:59 Uhr
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Somit heisst die Lehre: wo Not ist darf der Staat auch einen Vertrag, oder ein Gesetz brechen. Schön. Ab sofort fliegen wir tief über Süddeutschland Kloten direkt an. kekunz Antworten


Daniel Gantenbein

02.02.2010, 13:57 Uhr
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Der BR muss endlich für die Schweiz anstehen, anstatt immer zu kuschen! Es ist unglaublich, was in den letzten 2, 3 Jahren alles systematisch zerstört wurde. Es gibt nur eins: Doppelbesteuerungsabkommen sofort stoppen, Transitabkommen kündigen! Deutsche Lastwagen können von nun an um die Schweiz herumfahren! Antworten


Eduard Wildi

02.02.2010, 13:56 Uhr
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Ich verstehe die Aufregung hier in der Schweiz wirklich nicht. Wenn auf dieser CD wirklich steuerflüchtige Deutsche vermerkt sind (und danach sieht es wohl aus) - wieso tut dann die CH nicht alles, damit diese Kriminellen dingfest gemacht werden können? Stattdessen wird ein Krieg ausgerufen, den man nicht gewinnen kann. Und im Ausland schüttelt alles den Kopf über die dickeschädeligen Eidgenossen. Antworten


Franz Klammer

02.02.2010, 13:56 Uhr
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Zja, wie so oft. So wie man in den Wald ruft kommt es zurück (oder so ähnlich). Last die Banken eine nach der anderen zu Grunde gehen damit diese die Wirtschaft nach sich ziehen. Nur wenn es allen schlecht gehen wird ist unsere Gesellschaft lernfähig und bereit sich neu zu erfinden. Dieser Fall ist unsere Chance, also nutzt Sie alle!!! Antworten


Dieter Widmer

02.02.2010, 13:56 Uhr
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Sie sollten einmal die Aussenhandelsstatistik konsultieren. Dann würden Sie feststellen, dass die Schweiz wesentlich mehr aus Deutschland importiert als exportiert. Dies sollten Sie beim drehen und wenden nicht vergessen. Antworten


Marcel Hollenstein

02.02.2010, 13:55 Uhr
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der text muss in der tagesschau als nachricht verlesen werden. damit der buerger endlich wenigstens halbwegs ahnt was wirklich sache ist. und die sogenannten spitzen-politiker (leider aller couleur) sollten ihn auswendig lernen muessen- vielleicht wuerde es dann weniger mit ihrer unsaeglichen "kraft"-augenwischerei. vielen dank an mdm. Antworten


Rubi Meier

02.02.2010, 13:55 Uhr
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Ja, aber der ach so mächtige nördliche Kanton ist de facto BANKROTT ! Antworten


Gerhard Raida

02.02.2010, 13:54 Uhr
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aber umgekehrt ist es genau so. Die Deutschen sind auch auf den Goodwill der Schweiz angewiesen, sei es beim grenzüberschreitenden Verkehr, sei es bei der Personenimmigration,sei es beim Import von Gütern aus Deutschland etc.- es gäbe noch viele Beispiele.Wir sind einer der grössten Kunden - also so mit abgesägten Hosen stehen wir nicht da. Antworten


Stephan Huber

02.02.2010, 13:54 Uhr
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Mal ausrechnen, wie stark der Faktor "Bankgeheimnis" bei der Gesamtwertschöpfung des Finansektors wirklich ins Gewicht fällt? Und dann andere Assets wie Dienstleistungsbreite und -qualität, Rechtssicherheit, gesunder Fiskus etc. aktiv propagieren? Und dann die Deutschen und andere einladen, zusammen mit Ihrem Geld in die Schweiz zu kommen? Und dann das Bankgeheimnis fröhlich abschaffen...? Antworten


steve walker

02.02.2010, 13:52 Uhr
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Der deutschen Regierung geht es hier nicht ums Geld. Die 100 Mio. Euro entsprechen den Ausgaben die Deutschland innerhalb von 67 Minuten (!!!) ausgibt (Budget 2010). Der Zweck ist, von den eigenen Problemen abzulenken. Dazu mussten schon immer Schwächere hinhalten - Brunnenvergifter, Hexen etc. Leider erkennen das viele Bürger nicht. Der Preis: der Ruf des ehemaligen Rechtsstaats Deutschland Antworten


Raffael Grassi

02.02.2010, 13:51 Uhr
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Die USA werden letztlich erhalten, was sie wollten - und auch Deutschland wird seine Steuberbetrüger kriegen...daran wird kein Politiker der Schweiz etwas ändern - dafür ist der Druck auf deutsche Politiker schlicht zu hoch, Betrüger nicht laufen zu lassen...ein Tipp an die Bankiervereinigung - Hausaufgaben machen und neue, seriöse Geschäftsfelder entdecken...wie wäre es mit Greentech in der CH? Antworten


Ernst Pauli

02.02.2010, 13:50 Uhr
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Die "markigen" Politiker wollten schon beim Flugverkehrsabkommen die Muskeln gegenüber D spielen lassen. Und was ist dabei herausgekommen, eine Verschlechterung. Und zur Erinnerung: Die USA überwachen (Terrorismus-Abwehr???) einen grossen Teil unseres Zahlungsverkehrs und da jammern wir über 1500 Deutsche Steuersünder? Wir sollten diese Schreihälse nach Ballenberg schicken. Ins Mueseum mit ihnen. Antworten


Jakob Müller

02.02.2010, 13:50 Uhr
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Die Schweiz hat sich mit ihrer diplomatischen "verbrannte Erde" Politik der letzten Jahre politisch isoliert. Es wäre wichtig sich offensiv diplomatisch zu engagieren. Das viel kleinere Luxemburg hat enormes politisches Gewicht und bestimmt in der EU mit wo es lang geht. Sie haben weiterhin ein Bankgeheimnis. Und von den Schwarzgeldern der Deutschen verwaltet die Schweiz 30% und Luxemburg 20%. Antworten


Peter Meier

02.02.2010, 13:49 Uhr
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Liebe Zürcher - bitte lassen Sie Ihren Zorn, Ihre Wut etc. nicht an den friedlich hier lebenden, arbeitenden und Steuern zahlenden "Düütschen" aus. 99% von Ihnen und von uns in ZH lebenden Deutschen haben nichts mit den aktuellen politischen Verwerfungen zu tun. Die von gewissen politischen Strömungen geschürte Feindschaft gegen uns ist mittlerweile im Alltag spürbar und zermürbend genug... Antworten


Andreas Büchi

02.02.2010, 13:49 Uhr
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Die Schweiz hat sich selbst in die Ecke manövriert und schiesst dort ein Eigentor nach dem anderen. Ihr unrealistisch überhebliches Selbstbild, das seit 50 Jahren vor sich hinschimmelt, und eine Bankenstrategie, die längst zum Auslaufmodell geworden ist verdankt sie nicht zuletzt der bürgerlich gesteuerten Blindenpolitik, die sich vollkommen verrant hat. Bin gespannt auf die nächste SVP-Idee! Antworten


majo naef

02.02.2010, 13:48 Uhr
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Bei jedem Aufschwung nimmt die Wirtschaft zu. Da spielt es keine Rolle aus welchem Land die Beschäftigten kommen. Die reichen deutschen Touristen werden ausbleiben, die haben keinen Grund mehr in die Schweiz zu kommen wenn sie ihre Schwarzgelder verschieben. Antworten


gerald gutberlet

02.02.2010, 13:47 Uhr
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hab ich mich verlesen. DIe CH braucht die BRD und nicht umgekehrt , woher kommt denn der schnelle sinneswandel , bis jetzt habe ich immer nur lesen können die BRD und die EU stehen kurz vorm ruin und konkurs und nur die CH ist erfolgreich und selbstständig . und jetzt dieses schokierende eingeständniss : Die CH braucht die BRD aber die BRD nicht die CH. oder sollte ich sagen die CHer wirtschaft Antworten


Rico Bach

02.02.2010, 13:45 Uhr
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Nichts in der Hand? Doch... das Geld der Reichen in Europa... Antworten


bruno fellmann

02.02.2010, 13:45 Uhr
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Zur Zeit liegt es ja nicht an der Schweiz zu handeln. Die Schweiz hat nur dafür zu sorgen, dass das "Recht" eingehalten wird. Und wenn es in DE rechtens ist, geklaute Daten zu kaufen und zu nutzen, dann hat die Schweiz leider dazu gar nichts einzuwenden. Wie meistens wird die Angelegenheit zu Juristenfutter Antworten


Peter Müller

02.02.2010, 13:45 Uhr
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Unsere Medien sollten endlich mal die Schweiz verteidigen und nicht immer das Land verraten! Antworten


Heinz Kläui

02.02.2010, 13:43 Uhr
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Dass von MDM nichts Positives zur Sache zu verlauten ist, war von Anfang an klar. allerdings sollte er als Wirtschaftsexperte wissen, dass gegenseitige Verflechtung immer zwei Seiten hat. Kann und will Deutschlad auf schweizer Produkte verzichten? Es ist mir auch nicht klar, warum deutsche Urlauber die Schweiz meiden sollten. Es geht um Bankdaten, nicht um einen Krieg, oder? Antworten


Dieter Wundrig

02.02.2010, 13:40 Uhr
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Die Schweiz steht immer vor der Tür und getraut sich nicht in das gemeinsame Haus.So vereinsamt man eben und man erkältet sich sehr schnell.Die Schweiz ist auf Deutschland angewiesen,nicht umgekehrt. Man wäre auch gut beraten, die Deutschen in der Schweiz besser zu behandeln.Nicht zu vergessen, muss nicht sein Leben und die Ferien in der Schweiz verbringen,die zukünftigen Enkel ebenfalls nicht. Antworten


Boris Diem

02.02.2010, 13:40 Uhr
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Die markigen Worte, die Sie wählen, gehen fehl, teilweise sind sie gar beleidigender Natur, weshalb ich auf folgendes hinweisen möchte: Daß Herrn Zumwinkel "öffentlich" der Prozeß gemacht wurde, hängt damit zusammen, daß in Deutschland - wie wohl auch in der Schweiz - die allermeisten Strafverhandlungen öffentlich stattfinden. Und von "Schauprozessen" zu schreiben, ist schlichtweg unverschämt. Antworten


Paul Müller-Graf

02.02.2010, 13:39 Uhr
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Erstaunlich mit wie wenig Fantasie wir den diversen Erpressungsversuchen aus den umliegenden, uns freundschaftlich? verbundenen Ländern begegnen. Anstatt dass wir uns aufs Jammern und kläglichen Drohgebärden beschränken, sollten wir uns besser auf unsere wirtschaftlich/innovativen Stärken besinnen und politisch z. B. endlich eine Steueramnestie zwecks Rückführung "Schweizer-" Kapitals ermöglichen Antworten


Urs Haeny

02.02.2010, 13:38 Uhr
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Die Schweiz muss jetzt handeln. Sie muss mit den BRIC-Staaten Handelsabkommen forcieren um sich die Märkte in Südamerika, Asien und Ozeanien zu erschliessen. Das macht sie unabhängiger von Europa. Dann muss der Zugriff auf produktive Bankdaten aus dem Ausland endlich strikte verboten werden. Und Datenklau erheblich stärker bestraft werden. Und: Kein Handel mit Hehlern! Antworten


Samuel Wehrli

02.02.2010, 13:35 Uhr
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Es wäre doch so einfach. Wenn die Schweiz den Unterschied zwischen Steuerhinterziehung und Steuerbetrug abschafft, hätten wir das langsam aber sicher lästige Problem nicht mehr. Solange die Schweiz das Fünferli und s'Weggli haben will, werden wir uns selbst immer mehr Schaden und das Image weiter belasten. Antworten



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