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Die Atomlobby hat das Parlament fest im Griff

Von Markus Prazeller, Bern. Aktualisiert am 24.03.2011 70 Kommentare

CVP und FDP brüsten sich mit der Wende in ihrer Energiepolitik. Eine Umfrage der BaZ unter erklärten Atombefürwortern im Parlament deutet jedoch in eine andere Richtung.

Die Atomlobby nach Kantone

Die Atomlobby nach Kantone


Anzahl Parlamentarier


SVP / EDU, Total=68, Atom=49

SVP / EDU, Total=68, Atom=49


showpercent

FDP, Total=47, Atom=27

FDP, Total=47, Atom=27


showpercent

CVP, ESP, EVP, GLP, Total=51, Atom=22

CVP, ESP, EVP, GLP, Total=51, Atom=22


showpercent

Bundesrat lässt alles offen

Der Bundesrat hat den Auftrag zur Entwicklung von drei energiepolitischen Szenarien erteilt. Zwei «Stromangebotsvarianten» gehen von einem Atomausstieg aus, wobei in einer das Abschalten «vor Ende der sicherheitstechnischen Betriebszeit» geprüft werde. In der «Stromangebotsvariante 1» wird allerdings nicht nur das Festhalten an der Kernkraft postuliert, sondern auch ein «allfälliger vorzeitiger Ersatz der ältesten drei Kraftwerke im Sinne höchstmöglicher Sicherheit». Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann (FDP) hat seine Präferenz deutlich gemacht. Unter Berücksichtigung der drei für ihn wichtigen Kriterien «Versorgungssicherheit», «attraktive Energiepreise» und «Unabhängigkeit des Landes» sprach er sich gestern für einen «guten Mix von Wasser und Atom» aus. cm

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Artikel zum Thema

Es war ein Auftritt mit Symbolik: Die Nuklearkatastrophe im japanischen Kernkraftwerk Fukushima stelle «die Energiepolitik der Schweiz infrage», teilte die FDP vergangene Woche mit, nachdem kurz zuvor bereits die CVP ihre Position in der Atompolitik öffentlichkeitswirksam hinterfragt hatte. Damit gingen just jene Parteien auf Abstand zur Kernenergie, die in den letzten Jahren nicht müde wurden, für die «sichere Technologie» zu werben.

Die Atomwirtschaft hat jedoch vorgesorgt. In den letzten Jahren bemühten sich im Parlament mehrere Lobbyorganisationen fleissig um Verbündete. Mit Erfolg, wie eine Zusammenstellung zeigt. Von den 246 Eidgenössischen Parlamentarieren sind 99 Mitglied in Organisationen, die sich für die Förderung der Atomwirtschaft einsetzen (siehe die Liste hier).

Am besten vernetzt ist die Aktion für eine vernünftige Energiepolitik (Aves). Von den 99 erklärten Atombefürwortern in National- und Ständerat sind 97 Mitglieder der Aves, darunter die grosse Mehrheit der SVP-Fraktion. Anlässlich der Delegiertenversammlung der Aves vergangenen Juni machte der Verein seine Haltung abermals klar: «Der (Ersatz-)Bau von mindestens zwei grossen Kernkraftwerken ist unabdingbar», heisst es in einer von den Mitgliedern verabschiedeten Resolution. Präsidiert wird die Vereinigung von FDP-Ständerat Rolf Schweiger. Er reagierte nicht auf eine Anfrage der BaZ.

Kein Meinungsumschwung

Neben der Aves erhalten zwei weitere Organisationen politische Unterstützung aus dem Parlament: das Nuklear- und das Energieforum. Auch diese Vereinigungen sprachen sich erst kürzlich für den Bau neuer AKW aus. Ganz so deutlich sagt das heute niemand mehr. Auf einen tiefgreifenden Meinungsumschwung, wie ihn die öffentlichen Verlautbarungen von CVP und FDP suggerieren, gibt es aber keine Hinweise. Das zeigt eine Umfrage der BaZ unter den Atomvertretern im Parlament. Von den rund 40 Volksvertretern, die auf die Anfrage reagierten, hält die Mehrheit am Bau neuer AKW fest. «Würden wir heute auf Atomstrom verzichten, müssten wir unsere Energie von deutschen Gas- und Kohlekraftwerken oder französischen AKW beziehen», sagt etwa Corina Eichenberger (FDP, AG), Präsidentin des Nuklearforums und Mitglied der Aves. Nationalrätin Esther Egger (CVP, AG) meint: «In absehbarer Zeit wird für die Schweiz eine Strom-Zukunft ohne Kernkraftwerke nicht realistisch sein.»

Nur gerade fünf der befragten Parlamentarier wollten den Bau neuer Kernkraftwerke ganz ausschliessen, unter ihnen auch FDP-Nationalrätin Marianne Kleiner. «Ich habe mich überzeugen lassen, dass es möglich ist, die Schweiz mittel- bis langfristig ohne Kernkraft mit der notwendigen Energie zu versorgen», schreibt Kleiner auf die Anfrage der BaZ. Die Politikerin aus Appenzell Ausserrhoden stellt sich im Herbst nicht mehr zur Wahl. (Basler Zeitung)

Erstellt: 24.03.2011, 11:19 Uhr

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70 Kommentare

Maximilian Bloechlinger

27.03.2011, 17:52 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Parlementariern sollten Beteiligungen und VR-Mandate verboten werden! Antworten


marc wyss

25.03.2011, 18:44 Uhr
Melden 1 Empfehlung

neuer kraftausdruck: schweizerische atomwirtschaft. wie blind und käuflich kann man sein? antwort: sehr! o was für brave lämmlein sind wir doch alle! Antworten


Michael Meienhofer

25.03.2011, 15:20 Uhr
Melden

Die Atomlobby jammert immer über zuwenig Strom beim Abschalten eines AKW, sie sollten sich besser Àussern: sie hätten weniger Einnahmen, das sind doch die Probleme eines AKW Betreibers. Unterdessen hat die denkende Masse auch zugenommen, liebe Lobbyisten. Dass die ehrliche Kommunikation in diesem Arbeitssektor einen bescheidenen Wert hat, haben wir bereits gemerkt! Antworten


Ursula Badertscher

25.03.2011, 13:50 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Danke für das Zusammenstellen meiner Streichliste für die Parlamentswahlen vom Herbst. Antworten


Andreas Ungricht

25.03.2011, 12:39 Uhr
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Um so mehr Jemand in seinem Beruf von Energie abhängig ist, um so mehr unterstützt dieser den Atomstrom. Eine Lehrerstelle ist nicht von der Energie abhängig, aber eine Stelle in der Chemie (Produktion), oder im metallverarbeitenden Gewerbe schon. Ohne AKW`s werden die Energiekosten massiv teurer und die Produktion zieht ins Ausland. Die Asiaten und der Ostblock würden sich freuen. Antworten


Daniel Lossli

25.03.2011, 11:58 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Es wird ja schon nichts passieren, sonst haben wir mal sicher 99 Parlamentarier und sonstige weitere AKW Befürworter die sich hoffentlich als Liquidatoren zur Verfügung stellen. In der Schweiz kann jeder zum aufräumen einer AKW-Katastrophe gezwungen werden. Zuerst kommen die freiwilligen Helfer der Feuerwehren dran die meistens Familie mit Kindern haben, danach ist der Rest dran und auch SIE? Antworten


maja naef

25.03.2011, 07:01 Uhr
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Die sollen doch lobbyieren so lange sie wollen, wenn das Volk keine AKWs mehr will dann gibt es auch keine mehr. Das die alternativ Energie ausgebremst wird ist eine Sauerei. Damit haben sich die AKW-Betreiber ihr eigenes Grab geschaufelt. Antworten


Hannes Walther

24.03.2011, 22:07 Uhr
Melden 1 Empfehlung

@Hans Meier: Lieber Hans erstens haben auch wir Schweizer, das Risiko nicht im Griff und zweitens vielleicht wollen die Schweizer keine Energie sparen, aber die Schweizerinnen und diese sind immerhin in der Mehrheit. Die CO2 Neutralität stimmt bezüglich des Baus überhaupt nicht und statt die alten zu ersetzen, wären die Investition in alternative Energien viel sinnvoller. gute Nacht Antworten


Walter Schneider

24.03.2011, 21:26 Uhr
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Es geht die Stimmbürger überhaupt nichts an, welche Parlamentarier pro-AKW sind. Das interessiert die Leute auch gar nicht. Was zählt ist, dass es Kandidaten sind, die sich für die Schweiz und das Vollck hineinsetzen. Solche Listen schaffen auch gar keine Transparenz, sondern stiften höchstens Verwirrung und führen dazu, dass die Bürger nicht razional abstimmen. Antworten


Alfred Bleuler

24.03.2011, 21:12 Uhr
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ich glaubte schon die BAZ sie SVP ---- d.h. pro AKW Antworten


Urs Berset

24.03.2011, 21:06 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Eines ist klar: Wir konsumieren zu viel Energie, jedes Jahr mehr. Jetzt braucht es unabhängige, nüchtern denkende Experten, die uns aufzeigen, wie wir weg kommen von den AKWs. Mir wurde aber folgendes klar: Den kommenden Generationen hinterlassen wir tolle Souvenirs: Bald 6 unter Beton, viele 1000 Jahre strahlende Reaktorleichen und Sperrgebiete! Politiker handelt! Antworten


Hanspeter Niederer

24.03.2011, 20:51 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Schaffen wir doch in den naturwissenschaftlichen Museen eine neue Abteilung, in der nach der Abteilung der Dinosaurier die Köpfe dieser atomgetriebenen Lobby-Fritzen und -Fritzinnen ausgestellt sind! AKW=Antiquierter Kurzsichtiger Wahnsinn. Antworten


Daniel Bernasconi

24.03.2011, 20:27 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Alles Wendehälse! Die hoffen nur das Fukushima bald vergessen ist damit sie wieder für AKW's Stimmung machen können. Im Herbst alle "AKW's sind sicher -behaupter" abwählen! Antworten


Kurt Stierli

24.03.2011, 20:17 Uhr
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Weiss jemand wo die SVP geblieben ist? Keine Position, keine Meinung, die SVP ist abgetaucht. Keine Ausländerschelte? Jetzt wäre sie sogar berechtigt: Die Japaner sind an allem Schuld. Keine Gratiszeitung von der SVP? Sind die etwa gerade am Nachdenken? Ich vermisse Toni Brunner, Christoph Blocher. Wo sind sie geblieben? Bitte meldet Euch! Antworten


Franz Bucher

24.03.2011, 19:05 Uhr
Melden

ich bin für einen sofortige Abschaltung aller AKWs in der Schweiz für ein paar Wochen - mal schauen wer sich zuerst beschwert wenn der Lichtschalter nicht funktioniert und vermehrt auf Cazpacho ausgewichen werden muss - oder dann halt sich die Stromrechnung verdoppelt - mal schauen...... Antworten


Kurt Stierli

24.03.2011, 18:57 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Schon bemerkt. Die SVP ist still, ganz still. Abgetaucht, die sagen nichts (mehr). Wo ist Toni B ? Auch der Parteistratege ist verschwunden, mindestens medial. Ich wundere mich schon die ganze Zeit dass noch kein SVP Plakat aufgetaucht ist. Könnte so aussehen: Ein AKW Kühlturm in Raketenform mit einem Tepco Techniker in eine Burka gehüllt. Dazu der Slogan: Wir schaffen Sicherheit ! SVP Antworten


Marc Schön

24.03.2011, 17:31 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Hallo Anna Weber Lesen Sie auch Zeitungen oder schauen wenigstens ab und zu mal die Tagesschau. Dürfte Ihrem polit. Weltbild einen neuen Winkel geben. Bürgerliche wollen Manager Boni nicht antasten, Steuern für Reiche senken, Atomstrom produzieren etc. Gerade gestern hat die SVP im Gemeinderat 15 neue Polizeistellen abgelehnt. Für mich sind SVP, FDP, BDP + CVP völlige Hintlerwäldler Parteien :-) Antworten


anna weber

24.03.2011, 17:19 Uhr
Melden

Samuel Bendicht/ Da haben Sie wohl Sand in den Augen Herr Bendicht. Gerade Grüne sind die Abzocker mit ihrer hysterischen Umwelt- und Klimapolitik. Antworten


Josef Bürgi

24.03.2011, 17:19 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Die Mitgliederliste von AVES liest sich wie eine Schmiergeldliste, könnte man meinen. Soviel zu Transparenz, Ht. Reimann und siehe da, nicht wenige Bauern finden sich darunter. Na wenn die Herdöpfel im Dunkeln leuchten findet man sein subventioniertes Feld auch viel besser. Antworten


Jon Manser

24.03.2011, 17:00 Uhr
Melden

Und jetzt stellt sich doch nur eine Frage: Wies hat die Atomlobby so viele Freunde unter den Politikern? Antwort, ganz einfach: Weil der Atomstrom ein riesen Geschäft ist. Und die mehrheitlich bürgerlichen Politiker kassieren kräftig mit und heucheln jetzt gegen aussen auch noch einen Meinungsumschwung, so kurz vor den Wahlen. Widerlich! Antworten


Samuel Bendicht

24.03.2011, 16:52 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Warum lassen wir eigentlich nicht die Politiker gleich direkt von den Banken und der Wirtschaft wählen? Wäre irgendwie ehrlicher und transparenter. Blöd wäre nur, dass es dann für die SP und die Grünen schwer würde, denn die sind einfach zu ehrliche Sozialromantiker, die noch immer für die Bevölkerung und nicht für ihren Profit politisieren. Antworten


Johanna Wirz

24.03.2011, 16:52 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Jeder selbst schuld, welcher bürgerlich wählt. Antworten


Christian Sterchi

24.03.2011, 16:50 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Jetzt steht gerade die Kernkraftlobby im Fokus, das zeigt aber eigentlich nur, dass die Parlamentarier Interessenvertreter sind. Machen wir uns doch nichts vor: Die meisten unserer Politiker vertreten irgendwelche Interessengruppen, von denen sie direkt oder indirekt profitieren. Solange die Parlamentarier ihre Einkünfte nicht offen legen müssen (und die Parteien ihre Finanzierung) bleibt das so. Antworten


Kurt Stierli

24.03.2011, 16:34 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Liebe Parlamentarier outet Euch, pro oder kontra AKW's, aber bitte vor den Wahlen. Wir, das gemeine Stimmvolk, möchten wissen wo Ihr steht, oder wo Ihr sitzt. (Verwaltungsrat) Keine Angst, auch als pro AKW Parlamentarier habt Ihr eine Chance auf Wiederwahl, allerdings vermutlich nur im Aargau. Könnt allerdings noch hoffen das Gras darüber wächst und Ihr den Schafspelz bald nicht mehr braucht. Antworten


Thomas Späni

24.03.2011, 16:29 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Auszug aus dem Positionspapier der SVP vom 23.01.2010 .... bleibt der aktuelle Strommix aus 55 % Wasserkraft und 40 % Kernkraft aucg in Zukunft die ^tragende Säule der Versorgun. Initativen ... die dazu dienen, die Rahmenbedingungen dieser Energieträger zu verschlechtern, werden von der SVP abgelehnt und bkeämpft. Noch Fragen bei den Wahlen? Antworten


Michael Palomino

24.03.2011, 16:28 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Die Atomlobby kann in der Schweiz sicher sein, dass eventuelle Schäden durch einen Supergau fast komplett vom Steuerzahler bezahlt werden müssen. So lange für die Atomenergie aber das Verursacherprinzip fehlt, wird die Atomlobby weiterhin jegliche alternative Energieforschung eher verhindern als fördern wollen. Wann wird denn das konsequente Verursacherprinzip auch für AKWs endlich eingeführt? Antworten


Kurt Stierli

24.03.2011, 16:18 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Der Artikel von Markus Prazeller trifft genau den wunden Punkt. Unsere Atomlobby hat alles im Griff und bremst auch die erneuerbaren Energien aus. Das wird ganz perfide gemacht, man setzt z.B. die Förderbeiträge möglichst tief an! Dazu übernimmt der Staat auch noch die Risiken (GAU Versicherung?) und die Entsorgungsprobleme der AKW's. Jeder Parlamentarier soll vor den Wahlen Stellung dazu nehmen! Antworten


Alfred Bleuler

24.03.2011, 16:17 Uhr
Melden 1 Empfehlung

zur zeit gibt es in der schweiz keine AKW lobbyisten / politiker ---- alle ehemaligen haben sich ( nur VORÜBERGEHEND) nach dem wind gedreht (die faschen 50-iger sprich windhunde) --- o o o dies ist eine beleidigung --- aber denkt daran bei den nächsten wahlen --- wahltag ist zahltag --- jetzt kann auch otto / marta normalverbracherIn mal eine lohntüte füllen ---- GEHT AN DIE URNEN Antworten


Alfred Bleuler

24.03.2011, 16:17 Uhr
Melden 1 Empfehlung

es gibt alternativen zu der wahnsinns-technologie -- die baugesetze müssen alternative energieerzeugung mit speichermöglichkeiten vorschreiben -- ab 1 mio bausumme müssen 1 - 10 % für alternative energieerzeugung pflicht werden -- solarzellen / brenstoffzellen / erdwärme-kraftkopplung oder ersatzabgaben mit den man solaranlagen auf bauernhöfen fördern könnte (zusatzeinkommen für landwirte) Antworten


Alfred Bleuler

24.03.2011, 16:16 Uhr
Melden

es wird gesagt, die CH - AKW's produzieren 40 % der heimischen elektrizität, kann sein ------ ich habe jedoch noch nie gehört wieviel davon in der schweiz zum konsumenten fliessen. vermutlich wird der grossteil davon exportiert ---- wohlverstanden mit dem enormen risiko für die normalbevölkerung und die folgegenerationen --- und das noch während X-tausend jahren Antworten


Alfred Bleuler

24.03.2011, 16:15 Uhr
Melden

http://www.energiestiftung.ch/files/textdateien/aktuell/magazine/schaltplanschweizerstromwirtschaft.pdf
hier finden sie den club der kinderlosen egoisten, ----- die nicht an die nachwelt denken sondern nur heute profitieren möchten ---- die meisten möchten demnächst wieder gewählt werden ---------- Marco Lardi danke für den tipp -------- geht wählen und zeig ihnen t euere meinung
Antworten


Alfred Bleuler

24.03.2011, 16:14 Uhr
Melden

WAHLTAG ist ZAHLTAG ----- jetzt können all mal eine lohtüte füllen geht an die urnen --------------------------------- diese politiker sind AKW befürworter ---- LISTE zum anklicken im artikel oben ------------------------ Eidgenössischen Parlamentarieren sind 99 Mitglied in Organisationen, die sich für die Förderung der Atomwirtschaft einsetzen >>>>(siehe die Liste hier). oben Antworten


Walter Huber

24.03.2011, 16:05 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Da sieht man einmal mehr wie stark die SVP und FDP mit der Atomlobby verflochten sind. Uneinsichtig und stur halten sie weiter an dem Auslaufmodell AKW fest und behaupten, alles ist sicher. Aber wie es bei diesen Parteien üblich ist, fliessen eben Millionen von Franken. Darum keine Stimmen im Herbst für diesen Filz. Antworten


Paul Muster

24.03.2011, 15:56 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Ein weiterer Aspekt: die Erweiterung der Staudämme Lindt und Grimsel dient nur der Stromwäsche: dreckiger Kohlenstrom und riskanter AKW Strom rein und sauberer und zertifizierter Oekostrom raus zum höheren Preis.
Manchmal frage ich mich für wen der Staat eigentlich existiert: für die Bürger, oder den paar Wenigen, die sich auf Kosten der Allgemeinheit profitieren wollen. Siehe Artikel oben.
Antworten


Benedikt Jorns

24.03.2011, 15:30 Uhr
Melden

Kernreaktoren in denen Unfälle wie in Fukushima geschehen können, wollen wir nicht. Doch die Weiterentwicklung läuft. Bereits die zur Zeit in Bau stehenden Reaktoren bieten eine stromunabhängige, abgesicherte Notkühlung. Es wird an Reaktoren geforscht, welche nicht mehr überhitzen können, neue Brennstoffe verwenden und nur kurze Zeit strahlenden Atommüll verursachen. Antworten


Aschi Oiram

24.03.2011, 15:28 Uhr
Melden

Veraltete, zu teure Technologien weiterführen? Da gab es früher mehr mutige Unternehmer welche Neues schufen. Die Versorgungskrise wird herbeigeredet damit die Atomisten bald den Strompreis erhöhen können mit verlogenen Argumenten. Sicherheit in der Stromversorgung gibt es nicht, siehe Japan. Aber sicher werden neue Geldmenschen ins Parlament einziehen, Dummheit ist lernbar auch für Stimmende... Antworten


Diana Stutz

24.03.2011, 15:14 Uhr
Melden

Lustig, dass es immer noch Kommentarschreiber gibt wie Hans Meier, die hier pro-AKW Textkonserven der Atomlobby verbreiten. In Anbetrcht der definitiv widerlegten Mär der "sauberen Atomenergie" blanker Zynismus. Atomstrom ist bald die teurste Energieproduktion und die Sicherheit kann unmöglich garantiert werden, wer Anderes behauptet, zeigt sich faktenresistent. Antworten


Tamara Gerber

24.03.2011, 15:14 Uhr
Melden

@ Erik Haberthür: Den SVP-Wählern geht die Natur sowieso irgendwo vorbei, diese Partei wird kaum Wähler verlieren wegen Fukushima. Angstmache und Ausländerhetze, kombiniert mit Prügel für Randgruppen schlägt bei Wahlen stets Solidarität, so 23% dürftens im Herbst aber allemal sein, die der Schweizer Qualität auf den Leim kriechen. Antworten


Lucas Cannnolari

24.03.2011, 15:14 Uhr
Melden 1 Empfehlung

@Meier: "Der Schweizer ist zurecht nicht gewillt, Strom zu sparen[..]“ ist in diesem Zusammenhang wohl das primitivste, was je gesagt wurde. Es sollte endlich mal transparent dargestellt werden, wie Axpo, Alpiq, BKW, die ja alle den Schweizer Kantonen gehören, Politiker schmieren und Millionen an öffentlichen Geldern für verlogene (CO2-freier Atomstrom) AKW Werbekampagnen ausgeben. Antworten


Gustav Eigenreich

24.03.2011, 14:54 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Das Volk hat zwar schon das letzte Wort in CH. Ob aber Volkeswille umgesetzt wird steht auf einem ganz anderen Papier. Siehe Verwahrungsinitiative u.s.w. Antworten


Erik Haberthür

24.03.2011, 14:51 Uhr
Melden

Jaja, Fukushima und Tschernobyl aus Liebe zur Schweiz. Jetzt muss sich die Opportunistenpartei was für die Wahlen überlegen. Das Trendthema im Volk bezieht sich ausnahmsweise mal nicht auf die entrechtung der politisch irrelevanten, sondern um die Machenschaften ihrer Sponsoren. Aber bis in 5 Monaten werden sicher alle überzeugt worden sein, dass das alles nur linke Gutmenschenpropaganda war. Antworten


Lucien Michel

24.03.2011, 14:51 Uhr
Melden

Die Agrarlobby, die Banken/Finanzlobby, die Pharmalobby wirken wohl auch, sie erleichtern uns «das Volk» «nur» um sehr viel Geld, die Atomlobby erleichtert uns um sehr viel Geld UND bringt uns, im Gegensatz zu den andern Lobbies, potentiell in grösste Gefahr. Antworten


Urs Leutwiler

24.03.2011, 14:37 Uhr
Melden

Wir können heute entscheiden: Investieren wir in Kernkraft, die in wenigen Jahren mindestens doppelt so teuer sein wird (Endlager und mögliche Unfälle ausgeschlossen), oder investieren wir in erneuerbare Energien, die in wenigen Jahren höchstens noch die Hälfte kosten werden? Jedes neue KKW ist eine multimilliardenschwere Fehlinvestition. Antworten


Lucca Gaffuri

24.03.2011, 14:35 Uhr
Melden

Dank für die Liste-Wahltag ist Zahltag! Die heuchlerische Kehrtwende der Mitte-Rechts-Parteien ist schnöde Wahlpropaganda; sitzen die Parlamentarier dann für weitere 4 Jahre fest im Sattel, dann werdens die Hand, die sie füttert kaum beissen. Lieber Tagi, bitte an derartigen Listen dranbleiben und auf Herbst bei jedem zur Wahl stehenden Kandidaten die VR-Mandate, Gremien, etc transparent machen! Antworten


Christoph Bremser

24.03.2011, 14:22 Uhr
Melden

@Hans Meier: Das Gleiche dachten die Japaner auch.... Antworten


Franz Bucher

24.03.2011, 14:17 Uhr
Melden

@ Lehmann - wie kommen Sie darauf, dass das die Volksmeinung ist ? Weil der Tagi angebliche eine Umfrage gemacht hat ? Glauben Sie nicht alles was in der Zeitung steht. Antworten


Karli Klingler

24.03.2011, 14:04 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Und wieder einmal zeigt sich das wahre Gesicht der SVP... Antworten


Rascha Kocher

24.03.2011, 13:48 Uhr
Melden

Wer nimmt denn solche "Zudiener" heutzutage noch ernst? Ich beobachte immerhin, dass Grossraumflugzeuge aus dem asiatischen Raum in richtung Nord- bzw. Südamerika westwärts über die Alpen fliegen! Das Strahlungsmoment um Mittelamerika ist denen wohl nicht mehr ganz so geheuer. Zähle ich doch 8 Flieger innert einer Viertelstunde! Am 14. März verpuffte beim GAU eine ungewisse Menge. Die wabbert nun! Antworten


Heinz Lehmann

24.03.2011, 13:48 Uhr
Melden

Das Parlament hat in der Sache nicht das letzte Wort, das liegt zum Glueck beim Volk und die Volksmeinung ist fuer einen Atomausstieg. Lobbysten hin oder her. Antworten


Rene Wetter

24.03.2011, 13:40 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Tja, im Herbst sind ja Wahlen, wenn das Volk also die Leute die in der Atomlobby Aves sind nicht mehr wählt, dann geht alles klar. Die Herrschaften sind vorallem aus der SVP und FDP, also im Herbst daran denken. Antworten


Heiner Tubach

24.03.2011, 13:33 Uhr
Melden

Die Energiestiftung Schweiz ist ein Konglomerat von links-grünen Gutmenschen, die fast alle im festbesoldeten und pensionsberechtigen Staatsdienst stehen. Deren Standpunkte und Meinungen sind immer politische Bekenntnisse, die sich nach Ideologie und nicht Sachverhalten richten. So viel zur Transparenz. Antworten


oscar gerber

24.03.2011, 13:29 Uhr
Melden

Vielen Dank für die Info. Somit ist mir klar, wer unter keinen Umständen mehr gewählt werden soll. Hoffentlich auch für andere. Antworten


walter rohrer

24.03.2011, 13:28 Uhr
Melden

Vollkommene Transparenz aller Interessensbindungen und selbstgewählten Abhängigkeiten muss bei den sog. Volksvertretern obligatorisch sein. Dafür soll ein öffentliches Register eingerichtet werden. Nur wer wirklich geistig und finanziell unabhängig ist, darf den Souverän vertreten. Ich sympathisiere nicht mit der SVP, aber deren Kritik an der Classe politique ist in dieser Frage leider berechtigt. Antworten


Franz Bucher

24.03.2011, 13:25 Uhr
Melden

@ Bleuer - Amen ! Die Atomlobby scheint nicht sehr intelligent zu sein. Ich würde den Skeptikern entgegenkommen und vorschlagen, dass ab nächsten Sonntag alle AKWs der Schweiz für ein paar Wochen abgestellt werden. Mal schauen wer als erstes reklamiert wenn es dunkel ist und/oder sich die Stromrechnung plötzlich verdoppelt......lol Antworten


Boris Scavezzon

24.03.2011, 13:21 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Es existierte einmal das Märchen von der freien Demokratie. In Wahrheit durften die Menschen tatsächlich frei wählen - doch sie konnten nur zwischen verkauften Politikern frei wählen! Leider ist dies die Realität und es wäre deshalb sehr wichtig, dass die Parteien und Politiker öffentlich machen müssten, von wem sie Geld bekommen! Antworten


Marco Lardi

24.03.2011, 13:16 Uhr
Melden

Solange geld von der Atomlobby fliest..................solang wird auch für diese Entschieden. Komischerweise erwirtschaftet die Atomlobby dank dem Endverbraucher Millionengewinne. Die Schlange beisst sich selbst in den Arsch! Antworten


Pascal Dinichert

24.03.2011, 12:57 Uhr
Melden

Und schwups haben wir ein neues Nr. 1 Thema für die Wahlen 2011. Bin ja mal gespannt wie sich die Bürgerlichen, allen voran die SVP, verhalten wird. Es ist ja normalerweise die SVP, welche den Puls der Bevölkerung am besten spürt. Was wirs sie tun? Schweigen? Kurswechsel? Antworten


Jürg Martin

24.03.2011, 12:50 Uhr
Melden

In 6 Monaten sind Wahlen. Mal sehen welch revolutionäre Entscheide das Volk trifft ... Prognose: Letztlich irrelevante Veränderungen zugunsten der GP/GLP. Jedes Volk hat die Regierung die es verdient...... Antworten


Olaf Wenger

24.03.2011, 12:44 Uhr
Melden

Es ist jedoch davon auszugehen, dass die Meinung der rechtsbürgerlichen Parlamentariern mit derjenigen ihrer Wähler übereinstimmt (die echte, nicht die in Umfragen geäusserte).
Ansonsten müsste ja davon ausgegangen werden, dass sich die Haltung des Parlaments zu Atomstrom gar nicht ändern kann. Die 99 rechten Meinungen sind gemacht, versprochen und verkauft.
Antworten


Christian Rupp

24.03.2011, 12:43 Uhr
Melden

Schade dass so viele Bürgerliche an einer veralteten, schmutzigen und letztlich unkontrollierbaren Energiequelle festhalten wollen und dazu bewusst die neuen erneuerbaren Energien (Sonne, Wind, Biomasse) zuwenig fördern.
Danach rufen sie laut, mit den neuen Techologien sei es nicht zu machen, ohne es wirklich engagiert versucht zu haben. Hauptsache die Atomlobby unterstützt den nächsten Wahlkampf.
Antworten


Joe Amberg

24.03.2011, 12:42 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Eigentlich müssten die Geldflüsse die alle diese Organisationen, Kampagnen und Parlamentarier finanzieren - mutmasslich komplett bezahlt über unsere Stromrechnungen - längst die Staatsanwälte auf den Plan rufen. Es müsste endlich mal gerichtlich geklärt werden, ob hier nicht die Straftatbestände Veruntreuung und ungetreue Geschäftsführung vorliegen. Aber auch hier vermutllich: eine Hand wäscht... Antworten


Hans Ueli

24.03.2011, 12:33 Uhr
Melden

Schlicht und einfach solche Politiker nicht mehr wählen. Die bekommen ihren nicht zu knappen Lohn, wenn dann noch irgendwelche Gelder von der Atomlobby fliessen sollten, wäre das Korruption - aber die gibt es ja bei uns bekanntlich nicht. Oder nur auf sehr hohem Niveau? Antworten


Hans Meier

24.03.2011, 12:32 Uhr
Melden

Es werden neue KKW gebaut werden müssen. Der Schweizer ist zurecht nicht gewillt, Strom zu sparen oder mehr für erneuerbare Energie zu bezahlen. Die Kernkraft macht Sinn, da bei uns die Risiken im Griff sind, sie relativ preiswert und beinahe CO2-neutral ist. Zudem ist es sinnvoll, die 5 alten Reaktoren rasch durch moderne zu ersetzen. Die Kernkraft hat mehr denn je Zukunft. Antworten


Ursula Jungo

24.03.2011, 12:26 Uhr
Melden

Klar! So lange die Geldbeutel gefüllt werden von der Atomlobby, so lange werden die Regierungsmitglieder Pro Atom sein! Es lebe die Korruption in der Schweiz! Wir haben sie übrigens gewählt! Sie tun ja doch alles fürs Volk! Irrtum nicht ausgeschlossen!!!! Antworten


Silvia Benz

24.03.2011, 12:22 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Gut zu wissen, das es so viele atomfreundliche eingestellte Menschen gibt. Das schafft mehr Platz um ein Endlager zu finden. Ihr könnt uns alle eure Vorgärten zur Verfügung stellen.
Danke für die Grosszügigkeit!
Antworten


Lucas Cannolari

24.03.2011, 12:15 Uhr
Melden

Danke für die Liste - das erleichtert die Wahlen im Herbst. Es ist immer wieder interessant, wie naturwissenschaftlich/technisch komplett inkompetente Politiker mit absoluter Sicherheit prognostizieren können, dass ein Ausstieg aus der Atomenergie in der Schweiz auch in ferner Zukunft nicht möglich ist. --> Inkompetente überhebliche Politiker abwählen. Antworten


Daniel Rainwasser

24.03.2011, 12:05 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Jetzt so schnell wie möglich eine Volksabstimmung durchführen, bevor die Propaganda-Maschinerie der Atomlobby wieder anfängt, das Volk einzulullen. Wer fängt an? Antworten


Rudolf Frauchiger

24.03.2011, 11:59 Uhr
Melden

Ja, die "unabhängigen" Parlamentarier. Nur ihrer Heimat, der Schweiz, und natürlich dem Souverän, dem Volk, verpflichtet. Die Scheinheiligen sind immer die schlimmsten. Antworten


Ulrich Scheidegger

24.03.2011, 11:31 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Unkenntnisse und der eigene Geldsäckel -das wichtigste eines Atomlobbyisten. Antworten


Carlo Schnydrig

24.03.2011, 11:30 Uhr
Melden

Man sollte sich eher fragen, welche Lobby das Parlament nicht im Griff hat. Daher ist es wichtig, dass lobbyanfällige Politiker anlässlich der nächsten Wahlen die nötige Aufmerksamkeit geschenkt wird. Antworten



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