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Die «Jugos» haben Pause

Alle reden über Deutsche, niemand mehr über Kriminelle vom Balkan. Sind die Ex-Jugoslawen plötzlich integriert?

Den Fremden den Schuh geben.

Den Fremden den Schuh geben.
Bild: Karikatur: Cagle

Seit einigen Monaten leistet sich die Schweiz eine Debatte, die nicht gerade von Selbstvertrauen zeugt. Die Rede ist vom deutschen Filz an den Universitäten, vom demütigenden Reflex, beim Spitalbesuch Hochdeutsch zu sprechen, und von der deutschen Konkurrenz für Schweizer Männer bei der Brautschau. Sigmund Freud, als Österreicher in dieser Diskussion neutral, würde darin sein Diktum vom «Narzissmus der kleinen Differenzen» erkennen: Die Schweizer sind den Deutschen so ähnlich, dass sie geringe Unterschiede überbetonen, um sich abzugrenzen. Abstiegsangst und die damit verbundene vorsorgliche Missgunst werden auf die Deutschen projiziert: Sie seien zackig im Umgangston und geschliffen in der Sprache.

Die Debatte hat eine andere Ausländergruppe aus der Schusslinie genommen: die «Jugos». Mit der kriegsbedingten Ankunft in den 90er-Jahren sollen sie die Gewalt mitgebracht haben und hier an ihre Söhne vererben. Doch davon spricht heute kaum mehr jemand. Sind also die Deutschen die neuen Sündenböcke? Ist das Ansehen der «Jugos» gestiegen, weil die Deutschen jetzt die Unbeliebten sind?

Der Preis der Integration

Historisch gesehen, scheint das folgerichtig. In der jüngeren Schweizer Geschichte haben sich drei grosse Einwanderergruppen als Problemgruppe abgelöst: Die lustvolle Italianisierung der Schweiz durch Pasta, Pizza und Prosecco begann in den 80er-Jahren, als die Tamilen kamen – alle angeblich vom Staat mit teuren Lederjacken ausgerüstet. Vorher war «Tschingg» das Codewort für den faulen Italiener, der auch noch beim Fussballspielen simuliert. Wenn sich die Tochter in einen dunkeläugigen Sizilianer verliebte, kam es zur Familienkatastrophe.

Seit die Menschen aus dem ehemaligen Jugoslawien hier sind, gelten Tamilen als fleissige und bescheidene Mitbürger: freundlich lächelnde Tellerwäscher in Restaurantküchen und liebenswürdige Hilfskräfte in Spitalwäschereien. Niemand würde sie heute als Messerstecher und Schmarotzer anprangern wie der «Blick» in den 80er-Jahren. Und keiner Gewerbeschulklasse käme es in den Sinn, am Grümpelturnier unter dem Namen «Tamilen-Killer» zu spielen, wie damals in Bern geschehen.

«Jugos» neu im Detailhandel

Nimmt man Coop zum Massstab, sind jetzt auch die Einwanderer aus dem ehemaligen Jugoslawien gern gesehen. Coop verkauft neuerdings vom Fladenbrot und Cevapcici über kroatisches Bier bis zur serbischen Variante von Nutella 90 Produkte aus dem Balkan. Das hat auch symbolischen Wert: Coop versteht sich als Inbegriff des Schweizertums: In den Werbekampagnen essen Tellenburschen einheimische Äpfel und spielen mit Heugabeln. Kurz – die «Jugos» wurden in den Detailhandel aufgenommen.

Auch im Sport ist der Balkan ein Teil der Schweiz geworden. Ohne die Söhne der Einwanderer aus Bosnien, Serbien und Kosovo wäre die Schweiz kaum Fussball-Weltmeister der U-17 geworden. Zudem tanzen Schweizer immer häufiger zu balkanischen Beats: Die monatlichen Konzerte ex-jugoslawischer Bands vor gemischtem Publikum in Zürich und die anschliessenden Partys sind überfüllt. Vielleicht ist diese Musik deshalb so beliebt, weil sie den Nerv der Zeit trifft: Fetzige Stücke wechseln sich mit traurigen Liedern ab. Tempo und Melancholie als Ausdruck unseres rasenden Stillstands.

Secondos in ihrer Schicht gefangen

Trotzdem ist das Ansehen der «Jugos» insgesamt nicht gestiegen. Ein Grund dafür ist die Kriminalitätsstatistik. Die meisten Menschen aus dem Balkan leben zwar unauffällig. Wegen einer Minderheit ist «Jugo» aber ein Synonym für Gewalt geblieben. Deshalb hat die Stellenbewerbung eines -ic bei gleicher Qualifikation gegenüber Schweizern eine geringere Chance.

Und der Erfolg der Fussballer täuscht darüber hinweg, dass viele Secondos nicht aus der sozialen Schicht herauskommen, in die sie hineingeboren wurden: Am häufigsten verlassen Jugendliche aus dem ehemaligen Jugoslawien die Schule ohne Abschluss. Viele arbeiten in Berufen mit geringen Anforderungen, wenige studieren an einer Uni.

Jedem sein Sündenbock

Hat die deutsche Zuwanderung also nichts verändert? Doch. Erstmals haben die neuen Immigranten die älteren nicht als Sündenböcke abgelöst, sondern ergänzt. Den Schweizer Mittelstand sprechen die Feinde der Fremden an, wenn sie die Ressentiments gegen Deutsche bewirtschaften. Dieser fühlt sich bedroht, weil ihm eine gut ausgebildete Konkurrenz erwächst. Gleichzeitig haben weniger gut situierte Schweizer mit den «Jugos» weiterhin ein Ventil für ihre Frustrationen.

Die Debatte über die Deutschen hat die Diskussion über «Jugos» nur in den Hintergrund gedrängt. Spätestens mit der SVP-Ausschaffungsinitiative von kriminellen Ausländern werden sie wieder im Mittelpunkt stehen. Und die Deutschen eine Pause bekommen. (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 25.01.2010, 11:23 Uhr

50 Kommentare

maja naef

25.01.2010, 10:43 Uhr
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Vor jeder grossen Einwanderungsgruppe ist die Schweiz am "Verarmen" - wenn man den Zeitungen Glauben schenken will. Fragts sich nur warum diese Einwanderer in eine "verarmende Schweiz" kommen. Antworten


Marie Bano

25.01.2010, 10:42 Uhr
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Ich bin Schweizerin seit 1991. Ausländer, egal aus welcher Region sie einreisen, sollten sich der neuen Heimat anpassen und sich respektvoll zeigen. Die Schweizer sind ein offenes Volk, auch wenn oft anders behauptet, denn so viel Toleranz Ausländern gegenüber, wie hier, habe ich selten gesehen. Arroganz ist hier fehl am Platz, denn niemand verlässt seine Heimat, wenn es dort besser wäre. Antworten


Remo Paganini

25.01.2010, 10:38 Uhr
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Ich bin selbst ein Secondo (Italiener) und wundere mich seit langem, wie ein so kleines Land so viele Ausländer aufnehmen kann. Über kurz oder lang kann das nicht gut gehen. Beispiele dafür gibt es genug. Antworten


franz deichsler

25.01.2010, 10:38 Uhr
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@gardasevic: sie sprechen das aus, was ich befürchte, aber nicht zu sagen wage. tatsächlich haben wir schweizer zurzeit nicht viele freunde. unsere schwäche wird noch mehr arbeisplätze kosten. auch die fifa kämpft um zürich. der glanz der schweiz ist verloren. die schlachten (ubs, gaddafi, eu) werden wir verlieren und dann uns im eigenen lande zerfleischen. klingt krass, aber so sehe ichs nunmal. Antworten


Predrag Miskovic

25.01.2010, 10:35 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Quid pro quo... Man erwartet das sich jeder Einwanderer immer schön dankbar zeigt.Dies ist ein Trugschluss liebe Leute, denn: Jeder "bezahlt" seinen Aufenthalt hier, mit Arbeit, Steuern, Gebühren. etc. Für das sollen wir schön "Danke" sagen und "d'Schnurre hebä" wenn auf uns als Volksteil herumgetrampelt und polemisiert wird. Würdet "Ihr" das wirklich tun? Also Danke sagen?Rechnung geht nicht auf! Antworten


Lucien Michel

25.01.2010, 10:30 Uhr
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Der Fremdenhass in der Schweiz ist nicht schlagartig gestiegen sondern wird von völlig verantwortungslosen Kreisen in der Schweiz erst produziert und dann immer am Kochen gehalten - mit dem einzigen Ziel die Partei, die sonst politisch nichts zu bieten hat, zu stärken - alles damit ein paar wenige Multimillionäre ihr Süppchen in Ruhe kochen können, natürlich mit billigen ausl. Arbeitskräften. Antworten


hans troxler

25.01.2010, 10:28 Uhr
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Es ist nun einmal so, dass wir viel zu viele Deutsche haben. Ich verstehe einfach nicht weshalb die CH nicht in ihre eigenen Leuten investiert (bsp. Medizinstudium). Nur das ist eine Nachhaltige Lösung. Dieser Querimport das ist einfach schnell und billig. Und genau so wenig nachhaltig. Zudem enstehen neue Probleme: Mietexplosion, Infrastruktur etc. etc. Das rechnet sich je länger je weniger. Antworten


dario gardasevic

25.01.2010, 10:25 Uhr
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@springer: gute frage. ich glaube nicht daran, dass es hier eine lösung gibt. die schweizer haben sich selbst ins bein geschossen. der fremdenhass wird zunehmen, arbeitslosigkeit ebenso und irgendwann noch ein anschlag und dann ist der weg frei für den faschismus. seien wir doch ehrlich, wir sind auf dem besten weg dazu. klar hoffe ich, dass ich mich irre, aber wer die zeichen der zeit liest... Antworten


Hans Müller

25.01.2010, 10:24 Uhr
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@Roger Schneider: Sie bringen es auf den Punkt, so ist es.. Leider wollen dies viele nicht sehen. Und alles wird noch viel schlimmer werden, mit dieser ungebremsten Einwanderung.. "Oliver Keller: Da nützen auch Ihre Sprüche nichts, aber Hauptsache man ist bei den Guten und Netten... Gell ? Nicht die Ausländer an sich sind das Problem, sondern die MENGE, und diese wird taglich grösser..... Antworten


Gustav Springer

25.01.2010, 10:18 Uhr
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Ausländer, Gewalt, Geld, Wertezerfall, tiefste Unsicherheit, Angst etc... Stichworte, die beim Lesen der Kommentare immer wieder auftauchen. Vieleicht wäre die Zeit reif fürs Lösen, anstatt zu polemisieren. Polemik bringt uns alle nicht weiter, sondern erzeugt Wut und verhärtete Fronten, keine Lösung wird so möglich. Probleme löst man gemeinsam. Noch haben wir die Macht dazu. Vorschläge anyone? Antworten


Rudolf Aeberli

25.01.2010, 10:13 Uhr
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Unsere Einwanderungspolitik der letzten Jahre ist verantwortungslos. Für ein kleines Land wie die Schweiz ist es schlichtweg nicht möglich, so viele Immigranten zu integrieren. Wir verlieren je länger je mehr unsere eigene Identität. Man stelle sich vor, zehn Millionen Türken reisen in Deutschland ein oder zwei Millionen Deutsche wandern in den Balkan aus. Wie würde man dort wohl reagieren? Antworten


Ernst Pauli

25.01.2010, 10:12 Uhr
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Das Problem sind nicht die "Ausländer", sondern wir Schweizer. Zur Erinnerung: Wie lange dauerte es, bis wir die "Italos" akzeptierten? Antworten


massimo boffa

25.01.2010, 10:12 Uhr
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interessant wie schlagartig der fremdenhass in der schweiz gestiegen ist. was können wir den dafür, wenn schweizer uns geholt haben? mein vater hat in der ch mitgeholfen, dass die strassen befahrbar werden und meine mutter arbeitete in fabriken. wir secondos verlangen nicht, dass die schweizer freundlich sind, aber die höflichkeit sollten sie auch in schwierigen zeiten an den tag legen. Antworten


Marc Schmid

25.01.2010, 10:12 Uhr
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Heinz Butz hat Recht: Das Problem sind nicht die "Ausländer", das Problem ist die zunehmende Überbevölkerung! Wohnen wird wg. steigender Nachfrage immer teurer, die Verhältnisse im ÖV und auf den Strassen werden immer mühsamer, etc. Wenn ungefähr gleich viele Schweizer aus- wie Ausländer einwandern würden würde mich gar nichts stören, im Gegenteil. Lieber mehr Ausländer dafür weniger Bünzlis. Antworten


Dieter Wundrig

25.01.2010, 10:08 Uhr
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@Bruno Studer-Einfach gestrickter Kommentar!! @ Roli Müller-Es hört nicht auf,die Wirtschaft will es so! !n den 50/60 igern war jeder Deutsche in der Schweiz ein Nazi,dann kamen die armen lauten Italiener.Weniger, aber auch angefeindet,Gastarbeiter aus Spanien/Portugal.Dann die schlimmen "Jugos" und die Türken.Die Tamilen so schön still! Heute wieder die Deutschen, weil so offen,laut und tüchtig! Antworten


Luzia Keller

25.01.2010, 10:08 Uhr
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Es gibt keine Debatte über Deutsche. Nein. Es ist nur ein künstliches Herummurren Unzufriedener und Frustrierter, die den Staat ausnehmen und vorallem Subventionen beziehen. Reines Ablenkungsmanöver und die Mehrheit merkt nichts davon. Genauer hinsehen, wer da so laut reklamiert wäre sinnvoller. Antworten


hans-ueli schweizer

25.01.2010, 10:04 Uhr
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wir haben unsere schöne schweiz den kapitalisten verkauft. die wirtschaft will "nur" gute arbeitskräfte und wir sind nun an zweiter stelle. das ist nicht die schuld der ausländer, sondern wir und unsere von der wirtschaft gekauften politiker haben das freiheitsabkommen gewollt und nun diskutieren wir über nebenschauplätze. wer hat wirklich ein problem mit den deutschen? viel lärm um nichts. Antworten


Lucien Michel

25.01.2010, 10:04 Uhr
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Es geht doch schon lange nicht mehr um eine 'Sache' - es ist doch völlig hirnlos! Mal 'die Deutschen' mal 'die Muslim', mal 'die Invaliden, mal 'die Fremden' überhaupt , mal alle Bundesräte ausser des EINEN, mal 'die in Bern oben' und so weiter und so weiter- es geht doch nur um Stimmungsmache, leider blöckt eine beträchtliche Minderheit jeweils diesen Leithammeln hinterher. Antworten


Heinz Butz

25.01.2010, 09:59 Uhr
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Es ist nicht die deutsche, die jugoslawische oder eine andere natinalstaatliche Einwanderung, die Sorge bereitet; nein, es ist die Übervölkerung, welche sich in der Schweiz bemerkbar macht. Wir haben in der Schweiz ja kaum noch freie Flächen für Gewerbe und Wohnraum und das ist das eigentliche Problem. Wir hocken langsam zu eng aufeinander. Antworten


Roger Schneider

25.01.2010, 09:46 Uhr
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Problem sind nicht Deutsche oder "Jugos" sondern dass durch die ausser Kontrolle geratene Einwanderung die Aufnahme- und Integrationskapazität eines kleinen Landes wie der Schweiz längst überschritten ist! Leider ist die SVP die EINZIGE Partei, die dieses zentrale Problem aufgreift. Die FDP will lieber billige Arbeitskräfte und die SP/Grünen wollen ausländischen Nachschub für die Sozialindustrie. Antworten


Barbara Stucki

25.01.2010, 09:41 Uhr
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Das Problem liegt weniger an einzelnen Nationalitäten als vielmehr an der zügellosen Flut der Ausländer im besten Erwerbsalter, die uns zugemutet wird.. Sie verstopfen Arbeits- und Wohnmarkt ua. und drängen immer mehr Schweizer zur Armut. Wo sind denn die über 50-jährigen Einwanderer? Die sind gleich unerwünscht, wie inzwischen die einheimischen Alten! So geht das nicht weiter ohne Widerstand. Antworten


rosalie bachmann

25.01.2010, 09:41 Uhr
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@oliver keller, nein keine "rasse" ist besser. nur sehe ich nicht viele chancen fuer eine integration bei menschen, die die westlichen werte nicht wollen. integration braucht zeit. Wenn es aber in der zweiten oder dritten generation noch nicht klappt wie in frankreich habe ich doch gewisse zweifel. sollen sie anders ticken, aber schlagen sie meine kinder nicht zusammen. Antworten


Stefan Parpan

25.01.2010, 09:37 Uhr
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Was ist mit den Schweizern, die sich in "ihrem" Land daneben benehmen? Die Ausländer sollen sich integrieren.Vielleicht müsste der Schweizer bei der Integration helfen anstatt sich passiv zu verhalten und danach zu schimpfen, dass sich die anderen nicht nach seinem Wunsch integriert haben. Forderungen in den Raum stellen können alle. Aber mal etwas Konstruktives dazu beitragen scheint schwierig Antworten


sinan osman

25.01.2010, 09:37 Uhr
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@wundrig: die schweiz ist ökonomisch gesehen auf wakligen beinen. geld ist flüchtig und kann von einem land ins andere geschoben werden. dies geschieht in sekunden. die schweizer sind zurzeit am "täubele" weil sie machtlos zuschauen müssen, wie ihr geschwächter finanzplatz den ch-lebensstandard und die reputation im allgemeinen deutlich senkt. hinzu kommt: die welt braucht keine neutrale ch mehr. Antworten


Oliver Hartmann

25.01.2010, 09:36 Uhr
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Ausländer die ihr Geld auf schweizer Banken gebracht haben, haben die Schweiz zu dem gemacht was sie heute ist. Ohne diese Milliarden wär die Schweiz heute noch ein Land von Bergbauern. Ich wünsche mir, dass wir Schweizer das nicht vergessen und den Ausländern hier im Land die gleiche Gastfreundschaft entgegenbringen, wie ihrem Geld. Antworten


Alfred Majorski

25.01.2010, 09:31 Uhr
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Wenn mir Herr Bamert noch erklären könnte, wie man ein "Gewaltpotenzial" "importieren" kann... Wir sind alle potentielle Gewalttäter! Deswegen schlagen wir uns aber gottlob nicht täglich den Kopf ein - Evolution sei dank! Und es sind aber noch lange nicht alle Leute aus dem Balkan gewalttätiger. Hauptsache, man baut sich wieder ein xenophobes Feindbild auf, gelle? @ Sepp Moser: Welcher Bahnhof? Antworten


Peter Bürger

25.01.2010, 09:31 Uhr
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Es geht doch nicht um spezifische Nationalitäten. Völlig egal ob "Jugo", Afrikaner oder Deutscher, wer sich hier nicht anpasst und integriert, hat hier nichts verloren. Das ist die natürlichste Sache der Welt! Deshalb braucht es die Ausschaffungsinitiative. Ich gehe mit @A. Scherrer absolut einig: richtig abstimmen und gut ist. Die Kriminalität wird schlagartig sinken, schon wegen der Abschreckung Antworten


Tom Müller

25.01.2010, 09:28 Uhr
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Ausländer, die sich an unsere Gesetze und gesellschaftlichen Regeln halten sind herzlich willkommen! Wer allerdings gewalttätig ist oder unsere Sozialwerke missbraucht hat sein Gastrecht verwirkt. Egal, welcher Nation, Rasse oder Religion er angehört. So einfach ist das. Antworten


Alain Burky

25.01.2010, 09:28 Uhr
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Im Vergleich mit anderen europ. Laendern sind die Mehrheit der Auslaender (immerhin 23%) besser integriert (weniger Ghettos). Das spricht doch auch fuer die Schweiz(er) ... Antworten


Bruno Studer

25.01.2010, 09:27 Uhr
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Wem der Gastgeber nicht passt, geht eben wieder nach Hause... oder dahin wo er herkommt! Antworten


Patrick Feusi

25.01.2010, 09:18 Uhr
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Ich habe kein Problem mit den Deutschen! Sie bringen im Gegensatz zu anderen Völkergruppen kein Gewaltpotential mit und versuchen sich zudem zu integrieren! Die meisten sind herzlich, und deshalb absolut willkommen! Grundsätzlich sollte für alle gelten: Wer sich in der Schweiz anständig benimmt und sich zu integrieren versucht, ist willkommen! Wer die Regeln (auch Gesetze) missachtet, soll gehen! Antworten


Irene Schenk

25.01.2010, 09:14 Uhr
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Grüezi Danke für diesen Artikel er ist sehr objektiv. Ich bin 1975 in die Schweiz gekommen war damals 25 Jahre alt und konnte nicht verstehen, dass mir die Leute manchmal mit Hass entgegengekommen sind, obwohl ich die Schweiz schon als Kind kannte, da mein Grossvater nach dem 1. Weltkrieg nach Deutschland ausgewandert ist. Habe Familie und viele liebe Freunde u. fühle mich Zuhause. I. Schenk Antworten


ROBERT MAGGI

25.01.2010, 09:14 Uhr
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sehr gut geschriebener artikel. doch leider bleiben die kommentare z.t. auf sehr tiefen niveau, gell herr bamert und herr müller..... Antworten


oliver keller

25.01.2010, 09:12 Uhr
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@rosalie bachmann: mhm, die arische Rasse ist eben die bessere! Menschen, die aus Kriegsgebieten stammen, ticken völlig anders, das ist der Grund für ihr 'Anderssein'. Mit Ausgrenzungen wie Ihrem Kommentar erleichtern Sie die Integration nicht eben. Vor 50 Jahren waren die Italiener die 'Idioten' und an allem schuld, inklusive Arbeitslosigkeit. Und heute? Antworten


Andy Steiner

25.01.2010, 09:09 Uhr
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Ach die Deutschen sind doch willkommen, klug, fleissig und uns sehr ähnlich, schliesslich sind 60% der Schweiz deutschstämmig. Was heisst hier eine gewaltbereite Mindeheit? Auf die Jugendlichen im Balkan sind die Gewalttäter keine Minder- sondern eine Mehrheit. Ich kenne an die 50 von ihnen persönlich und 40 von ihnen sind leidenschaftliche Pöbler, jeder fünfte ein übler Schläger.... Antworten


Markus Altdorfer

25.01.2010, 09:08 Uhr
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Klar existieren Probleme mit hauptsächlich jungen Ex-Jugoslawen! Aber nicht nur mit Denen. Viel eher macht mir der generelle Wertezerfall Kopfschmerzen. Wir müssen in der Schweiz eine Wertediskussion führen und die Jungen richtig an der Hand nehmen. Da sind vor allem die Eltern gefragt! Ausserdem muss man Perspektiven bieten. Integration ist übigens nicht nur einseitig gemeint. Antworten


Walter Keller

25.01.2010, 09:03 Uhr
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@ Peter Müller - In den Ausgang gehen, können die Deutschen in der Schweiz auch nur noch bedingt. Nur wer ganz genau die Zeitungen zwischen Weihnachten und Neujahr gelesen hat, konnte feststellen, dass 2 explizit deutschenfeindliche Aktionen in der Schweiz, mehrere junge Deutsche ins Krankenhaus brachten. U.a. deswegen, weil sie "frohe Weihnachten" gewünscht hatten. Antworten


Roli Meier

25.01.2010, 09:01 Uhr
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Die Ressentiments gegen die Ausländer gründen wohl vor allem darin, dass es einfach immer mehr werden. Ich erkenne als Schweizer einfach nicht, wenn denn 'das' mal aufhört. Und das macht nachdenklich und auch, ich gebe es zu, Angst. Unsere Ressourcen sind begrenzt, die Zahl der Einwanderungswilligen aber de facto unendlich. Allzu viel ist ungesund, dieses alte Sprichwort gilt eben auch hier. Antworten


Dieter Wundrig

25.01.2010, 08:59 Uhr
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Dieser Artikel spricht für sich,ich nehme an,der Autor schreibt aus eigener Erfahrung und hat haargenau analisiert.Dario Venutti,ein nicht eben Landesüblicher Name wie zum Beispiel Schweizer oder Wyss,hat noch den Blick über den Tellerrand hinaus,die Schweiz etwas anders zu betrachten.Die ständige Suche nach Sündenböcken soll die eigene Unsicherheit und Zweifel im Lande übertünchen.Weshalb nur? Antworten


Saskia Bühler

25.01.2010, 08:56 Uhr
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Eine Frage des Anstands ist es nicht, woher man kommt, sondern sich gibt. Eine Pauschalisierung wie "die Deutschen" oder "die Jugos" hilft da nicht weiter. Es gibt in jedem Volk und jedem Land unmögliche Menschen - aber auch sehr sympatische. Antworten


Philippe Latscha

25.01.2010, 08:49 Uhr
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Haben die Schweizer so viel Zeit, sich ständig über sogenannte Nicht-Schweizer herzumachen? Keine Angst, der Deutsche will die Schweiz nicht verändern, sondern möchte hier nur leben und sich integrieren. Die Schweiz ist eben ein wunderschönes Land. Lockerer werden! Überlasst die Hetze der Weltwoche. Gabs doch schon mal. Hiess das nicht Völkischer Beobachter? Antworten


Sepp Moser

25.01.2010, 08:44 Uhr
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Die Probleme sind noch lange nicht gelöst! Das Problem der Gewalt im Ausgang besteht leider immer noch. Nur, wer wird verschlagen? Es ist die jüngere Generation. Diejenige, die gerne mal in den Ausgang gehen und noch nicht Wetten dass... im Fernsehen schauen. Gerne wird das Thema wegdiskutiert. Doch laufen sie mal über einen Bahnhof und schauen den Gestalten dort in die Augen. Viel Spass! Antworten


Heinz Moll

25.01.2010, 08:24 Uhr
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Frau Meiner wertet die von Herrn Müller geschilderten Sachverhalte wohl als "kulturelle Bereicherung". Antworten


Stefan Studer

25.01.2010, 08:18 Uhr
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@Karin Meiner: Was ich nicht verstehe, ist dass Menschen wie Sie immer behaupten, dass es nie Probleme gegeben hat und alles eine geheime Verschwörung von SVP-Blocher-Schlüer sei. Leben Sie denn hinter dem Mond? Wenn Sie mir nicht glauben, dass ich persönliche schlechte Erfahrungen mit Migranten-Gewalt gemacht habe, glauben Sie denn der offiziellen Polizeistatistik? Nehmen sie die Realität ernst. Antworten


Res Zaugg

25.01.2010, 08:11 Uhr
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Die Deutschen sind den Schweizern ähnlich. Ja stimmt, in Relation zu den Albanern. Aber wenn man diesen Vergleich mal weglässt, bleiben grosse und grundlegende Unterscheide zwischen uns und dem nördlichen Nachbarn. Aber wir leben ja seit langer Zeit nebeneinander und haben uns doch weitgehend aneinader gewöhnt.... mit kleine Ausnahmen. Antworten


Belinda Schweizer

25.01.2010, 08:10 Uhr
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Nur weil sich die Medien zurzeit des Absatzwillens auf die Deutschen einschiessen sind die Probleme mit den Leuten aus dem Balkan keinesfalls gelöst. Die Probleme werden sich wohler eher noch aufbauen. Und wie im Arktikel richtig geschrieben spätestens mit der SVP-Ausschaffungsinitiative wieder voll aktuell - auch für die Medien. Antworten


Andrea Scherrer

25.01.2010, 07:59 Uhr
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Wird die Ausschaffungsinitiatvie angenommen, werden die Probleme hinfällig. Antworten


Willi Bhend

25.01.2010, 07:59 Uhr
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Wir Schweizer scheinen immer wieder neue Feindbilder finden zu müssen, um unserer Ueberheblichkeit auf tiefem Niveau gerecht zu werden. Das erklärt auch den Erfolg der populistischen Politiker. Wenigstens scheint dieser Artikel von einer intelligenten Person zu stammen. Antworten


Peter H. Kuhn

25.01.2010, 07:58 Uhr
Melden

Es geht hier, bezüglich der Deutschen-Invasion, kaum um die Frage, ob "Jugos" integriert seien oder nicht. Das weiss wahrscheinlich jeder selbst. Es geht darum, ob man einen solch enormen Zuzug von Ausländern überhaupt noch zu akzeptieren ist. Und da kann m an klar sagen: Das gesunde Mass ist klar und seit einiger Zeit überschritten! Antworten


Peter Müller

25.01.2010, 07:23 Uhr
Melden

Weit gefehlt! Wenn mein Sohn, 17 jährig, etwas längere Haare, mit seinen Kollegen selbst in bernischen Provinzorten nicht mehr in den Ausgang gehen kann ohne "angefiggt" und mit Schlägerei (inkl. Aufbieten von Verstärkung per Handy) bedroht zu werden stimmt doch etwas nicht mehr, oder ? Ich bin kein SVP-Wähler und werde es deswegen auch nicht werden, aber das Problem existiert halt trotzdem! Antworten



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