Schweiz
Diskussion
«Die Orientierungskrise der Armee hat sich verschärft»
Der Zuger Sicherheitspolitiker Jo Lang sagt, wie er sich nach seiner Abwahl aus dem Nationalrat engagieren will und warum es die Kampfjet-Initiative wahrscheinlich doch nicht braucht. Mehr...
Von Claudia Blumer.
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117 Kommentare
Was es effektiv braucht: Ist ein guter Zivilschutz, der darf auch was Kosten!!! ( Wird aber trotzdem NE so teuer wie jetzt. Ausserdem eine Einheit wie JAMAM, ALFA oder SOBR für Einsätze wie Geiselbefreieung, Antiterror-Einsätze etc. Diesen zu teueren Folkore-Verein braucht es definitiv NICHT. Antworten
Keine andere Organisation hat in den letzten 25 Jahren dermassen viel Federn lassen müssen wie die Armee. Vor allem dank und trotz der GSoA. Danke.
Man muss kein Militärgegner sein, um die heutige Verteiudigungs Politik abzulehnen. Tatsache ist , dass wir keine neuen Jets brauchen und dass die Steumuition verboten werden muss. Wir brauchen keine franatischen AUNS Leute und auch das SIK muss mit Leuten mit Vernunft und nicht Fanatikern besetzt werden. Was wir heute haben ist nicht akzeptierbar Wir brauchen Leute mit Verstand was jetzt fehlt. Antworten
Natuerlich brauchen wir eine Armee, die heutige Armee ist ein Spiegelbild der heutigen Jugend, nur nehmen und nichts geben. Richtig lustig sich ins gemachte Bett zu legen und keine Leistungen zu erbringen. Diejenigen die Vor- und Nach- dem Kriege geboren sind wissen um was es geht. sind Fehler gemacht worden, ganz bestimmt, aber das heisst nicht das Kind mit dem Bad ausschuetten, her mit den Jets! Antworten
@Hans Gerber: genau und Sie stehen mitnichten alleine mit dieser Meinung da, denn die meisten JungpolitikerInnen gehen in Ihre Richtung. Nur Dank der Weitsicht eines Vollblutpolitikers wie Jo Lang wurden nicht wieder barbarische Gepflogenheiten salonfähig gemacht! Go for it!
@Gerhard Berger, kann es sein, dass SIE die Zeichen der Zeit noch nicht erkannt haben?
So lange Sie mit dieser Meinung alleine sind, wird dies nicht geschehen.
Jo Lang hat über 8 Jahre im Nationalrat gegen die Militärköpfe gekämpft. Eine solche progressive Kraft wird dem Parlament in Zukunft fehlen. Schliesslich hat Jo Lang immer wieder die engen Verstrickungen der Rüstungslobby und den bürgerlichen Parlamentarier aufgezeigt. Antworten
An die Adresse aller Besserwisser, selbsternannten Sicherheits- und Armee-Experten: "Die Orientierungskrise der Armee hat sich verschärft" ist ein völlig falscher Titel. Auch wenn der Armeeabschaffer Jo Lang seine Schlagworte gebetsmühlenartig wiederholt, heisst dies noch lange nicht, dass er richtig liegt.
Nicht die Armee hat nämlich eine Orientierungs- oder Sinnkrise, sondern die Politik!!!
Antworten
Ich bin in der Armee. Sie hat einige Probleme. Keine Orientierung, kein Sinn und erst recht keine Strategie. Die Leute sind oft unmotiviert und es mangelt an echter Kompetenz. Steuergelder werden massenweise verschwendet. Niemand nimmt den Laden ernst, erst recht nicht von innen.
Die Armee, und das kann ich sagen da ich seit 2003 diesen Ameisenhaufen von innen sehen kann, bringt nichts zu stande.. kostet nur und provoziert Unfälle und Schäden in der Wirtschaft. Eine riesige Verschwendung von Ressourcen wie Zeit, Arbietskräfte und Geld , und es ist endlich an der Zeit eine sinnfolle, massiv verkleinerte Armee zu schaffen mit freiwilligen, motivierten Soldaten.
korrekt. Das wird immer wieder verwechselt. Die Politik muss der Armee ja den Auftrag geben und nicht umgekehrt obwohl ich dasfalsch finde.
Dies würde bedeuten, bloss Herr Lang hätte es ausschliesslich in seiner Funktion als Nationalrat in der Hand, diesen Jetkauf zu verhindern... also bitte.
@Hans Zumstein
Hört hört.....ganz neue Töne aus Ihrem Lager. Das Wort "Polemilk" wurde doch bisher nur von Linken Gutmenschen verwendet, welche sich über die unsägliche SVP Propaganda ärgerten. Da scheint aber letzten Sonntag tatsächlich etwas schief gelaufen zu sein?
@beat koch: Dann listen Sie hier mal auf, was dieser Jo Lang in der letzten Legislatur alles ausser Polemik und Sitzungsgeld kassieren im Parlament geleistet hat. Bin gespannt auf diese Liste!
@ Bachmann: Mein letzter WK liegt noch kein Jahr zurück und ich kann Ihnen versichern, Sie haben völlig Recht! Es hat sich seit den 60ern einiges geändert - die Armee hat keinen Auftrag und Sinn mehr! Dafür steigt der volkswirtschaftliche Schaden und die Unlust der Armeeangehörigen weiter an! Und die verschleuderten Steuergelder könnten sinnvoll für den Fortschritt der Schweiz eingesetzt werden!
@Jakob: Weil Leute wie Herr Schmid eben zuerst lesen bevor Sie hier einen Kommentar schreiben und sich in verschiedenen Medien ein Bild machen und nicht wie ein Jo Lang und auch andere hier immer die gleichen alten und überholten Sprüche klopfen. Mich würde mal wunder nehmen wieviele hier in den letzten 2 Jahren in der Armee waren, seit 1960 hat sich einiges geändert !
Von Jo Lang werden wir auch die nächsten 4 Jahre mehr zu hören bekommen als von sämtlichen neu gewähltern SVP Vertretern zusammen. Diese werden artig auf den Hinterbänken Platz nehmen und ausser beim Sitzungsgeld abholen, nie in Erscheinung treten.
Weil die Wahlen nicht dem Redaktionskonzept entsprechrend ausgefallen sind !
Für mich liegt das Interesse beim Thema Armee und dem volkswirtschaftlichen Schaden, den Sie in Form von EO jedes Jahr verursacht. Und ich höre gerne den Leuten zu, die verhindern wollen, dass dieser Ferien- und Fantastenverein pro Jahr 1 zusätzliche Milliarde verbrennen dürfen soll.
Sie hingegen, Herr Schmid, sollten sich ev. fragen, warum Sie Artikel lesen, die Sie nicht interessieren... ;-)
Die Kaltkriegromantiker (oder eher Kaltkriegsfanatiker?) kann man nicht bekehren. Man muss einfach etwas Geduld haben, bis sie ausgestorben sind. Es ist übrigens interessant, wie viele gestern noch 'linke Ideen' (z.B. Bankgeheimnis aufgeben) heute plötzlich auf breiter Front salonfähig geworden sind. Früher oder später wird auch Jo Lang Recht bekommen! Antworten
Wenn ich dort leben würde, hätte ich auch am Meisten ANGST, meine Steuerprivilegien zu verlieren, weil der MOB weiss, wo was zu holen ist.... Das wären dann umgekehrte, schweizerische Migrationsströme, die einer Luftverteidigung würdig wären....
Jo Lang hat schon Recht bekommen! Und zwar von den Zuger Wählern.
Bin überrascht vieviel Kaltkriegromantiker hier kommentieren. Mir ist eine professionelle Truppe allemal lieber als dieser Hobbyverein. Besser 20-40'000 top motivierte, ausgebildete gut bezahlte Soldaten mit einem realistischen Szenario als grüngekleidete Pfadis. Ob das Budget dann tiefer wäre ist zu bezweifeln aber es wäre allemal sinnvoller ausgegeben. Jo Lang kann sich äussern wie Blocher auch Antworten
@Pedro Ris - Um Gottes Willen warum lesen sie einen linkslastigen Tagi mit den linken Parolen des Dampfplauderis Jo Lang? Nichts Besseres zu tun, was - oder müssen sie die Schweiz retten und den Lesern die schaurige Gefahr Lang aufzeigen? Gott sei Dank gibt es noch Wächter wie sie, die alles genau durchschauen und uns vor Minaretten, Jo Lang und anderen wahnsinnigen Gefahren warnen resp. schützen. Antworten
Lassen wir den nicht wiedergewählten Joe Lang weiterhin seine Ideen verbreiten. Nützen tuts ihm nichts. Zweimel hat er dieses Jahr seine Ohrfeige abgekriegt, die erste im Februar vom Schweizervolk bei der Entwaffnungsinitiative und jetzt vom Zugervolk, das ihm das Vertrauen entzog. Die dritte Ohrfeige wird die Ablehnung der Anti-Wehrpflichtsinitiative sein. Wir wollen keine Berufs-Rambo-Armee. Antworten
Ach, Herr Rafael Ackermann: Die alte Costa Rica-Platte. Hören Sie auf mit der Bildungs- und Gesundheitswesen-Romantik.
Die haben ein Verteidigungsbündnis mit den USA - Kostet sie Milliarden und macht sie voll abhängig.
@ Gerber: Costa Rica mit immerhin über 4 Millionen Einwohnern hat seit über 60 Jahren keine Armee mehr und hat die freigewordenen Gelder in die Bildung und das Gesundheitswesen investiert. Und ja, das Land existiert noch und den Menschen geht es besser!
Erweitern Sie doch Ihren Horizont - lesen soll ganz nützlich dafür sein...!
Wenn Ihr Bild von Macht nur die Potenz einer Armee umfasst, dann ist das sehr bedauerlich. Gandhi, um mal ein populäres Beispiel zu nennen, hat eindrücklich eine andere Art von Macht demonstriert. Auch Partizipation von Minderheiten an der Macht, wie man es in der Schweiz (eigentlich) pflegt, verhindert das, was Sie Vakuum nennen.
Herr Rothenbühler, ich bin für eine Milizarmee, da geschichtlich erwiesen ist, dass sich jedes Machtvakuum füllt.
@Gerber: Ihr Spruch ist so alt wie er unsinnig ist. Die Menschheit hat durchaus gelernt, wenn auch nicht immer ganz so rasch wie wünschenswert. Was nützt uns denn eine zwar erfolgreich verteidigte, aber komplett zerstörte Schweiz? Lesen Sie Geschichtsbücher! Zwei Dinge fallen auf: 1. Pyrrhussiege sind die Regel und nicht die Ausnahme. 2. Bündnisse, nicht Abschottung, führen zu Stabilität.
@Rothenbühler: Es gibt immer eine Armee im Land, entweder die Eigene oder eine Fremde! Kommen sie nicht, das ist heute unmöglich. Die Menschheit hat aus 3000 Jahre Geschichte nichts gelernt. Seien sie froh dass sie in einem vorläufig realtiv friedlichen Kontinent leben. Es werden negative Zeiten kommen,evtl. in 10, 30, 50J oder noch später. Ich hoffe nur ihre Kinder werden dies nicht mehr erleben.
"Wir wollen keine Berufs-Rambo-Armee." - Genau. "Wir" (wer immer das ist) wollen nämlich gar keine Armee. Danke.
Alle Achtung vor J.Lang, der langfristige historische Intelligenz u. breiten Horizont über das Sektenmässige hinaus, in seiner Partei sozusagen monopolisiert. Es grenzt aber an Dummheit, Fundamental-Armeekritiker als Friedenspolitiker zu bezeichnen. Wer so etwas behauptet, befindet sich schlicht auf dem falschen Planeten und hat von der Geschichte der letzten 200 Jahre offenbar nichts mitbekommen. Antworten
Es ist Menzingen (ZG) und nicht Menziken (AG)
Ich sehe, hier ist mal wieder die Beführworter-Fraktion kräftig vertretten.Die schweizer Armee im aktuellen Zustand wird nicht fähig sein, unser Land zu verteidigen. Dass hat meiner Meinung nach verschiedene Gründe: schlechte Ausrüstung, mangelhafte Ausbildung, keine Kriegserfahrung, falsche Doktrin. Anstelle von Jo Lang bashing wären mal konstruktive Vorschläge zur Verbesserung der Armee angesagt Antworten
@ Herr Siegel ... die Rechtschreibung der Einen kritisieren, aber selber seinen Text nicht nachprüfen. Weil; Sie haben wohl den Spiegel und nicht das Siegel gemeint, denk ich ... außerdem gebe ich Herrn Blatter in allem recht. Jo Lang ist wenigsten keine Windfahne, die je nach Windrichtung die Meinung ändert, wie viele andere Politiker.
@Gustav Dietrich: Fullack. Wenigstens kostet meine mangelnde Rechtschreibung den Steuerzahler nicht jedes Jahre Milliarden. Aber vielleicht sollte ich den Text immer zuerst durch die Autokorrektur von Word lassen. Als Legastheniker wohl eine gute Idee ;-).
Lol. Herr. Alexandre ist männlich.
Aber zum Thema: ich bin gleicher Meinung wie sie. Es ist mir schon lange klar (Spätenstens nach der RS), dass mit der schweizer Armee keine Kriege zu gewinnen sind.
Frau Blatter.. welche Truppen, ausser dem Katastrophenschutz und dem Kosovo-Einsatz, unserer Armee sind wirklich notwendig? meines Erachtens keine. Wenn die Schweiz angegriffen würde, hätte sie auch mit einer 120'000 Mannstarken Truppe und einem Budget von 5 Mia. keine chance. sehen sie das doch mal ein.
@ A. Blatter: Mal in den Siegel schauen bezüglich mangelhafter Ausbildung, die Rechtschreibung lässt doch sehr zu wünschen übrig.......!
Mit jedem Tag wird klarer wie wichtig es ist, dass wir eine Armee haben. Die Wirtschaftskrise steht erst ganz am Anfang. Was noch kommen wird weiss auch ich nicht. Die Geschichte lehrte uns aber, dass es in unsicheren Zeiten nie schlecht war auf alles vorbereitet zu sein. Aber natürlich kann man auch bei der Armee gewisse Sachen verbessern. Antworten
Das spricht zumindest dafür, dass wir diese leidigen Jets nicht kaufen müssen.
@Gerhard Berger: Zumindest im Bereich Cyberwar sind wir ja schon mitten im Krieg. Und das sind wohl eher nicht unsere Nachbarn. Ich weiss nicht, ob in Zukunft die geographischen Grenzen überhaupt noch eine Rolle spielen. Die virtuelle Welt kennt keine Grenzen.
Falls es tatsächlich zu einem kriegerischen Konflikt kommen sollte, so wären die Aggressoren unsere direkten Nachbarn. Ich wage zu bezweifeln, dass die mit Robotern, Drohnen und Computerchips auf die Schweiz losgehen werden. Ich sehe aber auch nicht den leisesten Grund, weshalb man die Schweiz angreifen soll. Gibt ja nichts zu holen, was in einem solchen Falle noch von Wert wäre.
Mit jedem Tag wird klarer, dass unsere Armee uns nicht gegen die aktuellen und zukünftigen Bedrohungen schützen kann. Und vermutlich nie kann. Die Armee ist nur ein Placebo, dass wir uns sicher fühlen. Konventionelle Kriege mit Panzer- und Infrantrieschlachten wird es nicht mehr geben. Computer-Hacker, Drohnen und Roboter werden in Zukunft die Soldaten auf dem Schlachtfeld sein.
Jetzt ist er Sicherheitspolitiker? Hauptsache er bleibt im Gespräch ;)
Auf der einen Seite bekämpft er mit seiner GSOA den Erhalt der Armee, auf der anderen Seite unterstützt er den Terror der LTTE.
Geleistet, ausser mit dem Finger immer in offenen Wunden bohren, hat er noch nie was...
Antworten
Im Gegensatz zu Magnus Engel, der sogar Kriegsverbrecher wie Jagath Dias in Schutz nimmt, verlangt Jo Lang in seinem von 101 Nationalrätinnen und Nationalräten mitunterzeichneten Vorstoss vom 16.6.2010 , dass die Kriegsverbrechen der Regierungstruppen wie auch die der Tamil Tigers untersucht und geahndet werden. Jo Lang geht es im Gegensatz zu Magnus Engel um die Menschenrechte.
Am 23.09.2011 nimmt Magnus Engel in seinem Kommentar den mutmasslichen Kriegsverbrecher Jegath Dias, der in der Schweiz eingeklagt wurde, in Schutz. Kein Wunder, dass Herr Engel Jo Lang nicht mag, weil Herr Lang gegen diesen Kriegsverbrecher eingesetzt hat. Wenn man über die Menschenrechtsverletzung in Sri Lanka spricht, wird man gleich mit LTTE in Verbindung gebracht. Schade!
Wo ist der Feind? Wie ist er ausgerüstet? Seit die Mauer in Deutschland gefallen ist, hat die Schweiz keinen militärischen Feind mehr. Und trotzdem 1 Mia pro Jahr mehr für Kampfflugzeuge ohne Volksabstimmung. Da stimmt doch was nicht. Da sind nur finanzielle Interessen dahinter.
Streumunition gegen die Tessiner, da stimmt auch was nicht. Nun, NR Herr Schlüer ist weg. Aber Ueli Maurer ist noch da..
Antworten
Flugzeuge und Helikopter sind absolut notwendig, sonst könne Anlässe wie der Basler Bierlauf nicht mehr aus der Luft überwacht werden. War schön dieser Armeeeinsatz gegen 200 Junge die mit Bierkästen spazieren gehen!
Schon einmal daran gedacht, dass Kampfjets auch in Friedenszeiten,an Veranstaltungen oder In Krisen unterhalb der Kriegsschwelle von Nutzen sein könnten? Stichwort Luftpolizeidienst (überwachen und kontrollieren).
Ach, Lang ist einfach zu radikal. Es sollten sich mal ein paar kluge und vernünftige Köpfe zusammensetzten und eine wirklich gute Initative zur Abschaffung dieser überflüssigen und peinlichen Milizarmee machen. Das heutige Militär ist eine Schand für CH und diese "wir brauchen eine Kalter Krieg-Armee" Leute einfach nur lächerlich... Antworten
Wenn abegewählte Parlamentarier sich nicht mehr öffentlich äussern dürfen, dann liebe Hurrapatrioten müsste der abgewählte Bundesrat Blocher schon seit 4 Jahren die Klappe halten !! Jo Lang ist einer der wenigen, welcher die Machenschaften um den Trachtenverein von U. Maurer durchschaut hat. Antworten
Mit dem Unterschied, dass der eine vom Volk gewählt wurde und der andere nicht im Ansatz eine Chance hatte. Was sagt Ihnen das, Herr Balmair ?
wir brauchen keine armee mehr! einsatztruppen, allrounder mit transportheli etc., regional, sicherheitskräfte neu definiert: alles zusammen, polizei, feuerwehr, zivilschutz, verkehrskadetten etc. in profihände! das milizsystem ist am ende und wir haben keine natürlichen feinde mehr um uns!! habe selber 2 jahre dienst geleistet, aber die alten zeiten sind vorbei. definitiv. Antworten
sehe ich auch so, obwohl das milizsystem beim zivilschutz/katastrophenschutz und der feuerwehr durchaus funktionieren könnte. kriege werden heute anders geführt als es unser militärmodell wk für wk übt. heute werden wirtschafts- und währungskriege geführt, kriege über daten und informationen, kriege im internet. dorthin sollte der fokus gerichtet werden. und die innere sicherheit der polizei!
Joe Lang interessiert sich nicht dafür was die Mehrheit des Volkes sagt. Es sucht das Referendum weil damit besser mehr Nein als Ja Stimmen zu gewinnen sind !? Aha ? Gibts beim Referendum noch ein Schockolädli für die Nein-Stimme ? Mir war eigentlich wurscht ob links oder rechts die Wahlen gewinnt. Solange der Kommunist Joe Lang nicht mehr gewählt wird, ist die Welt in Ordnung ! Antworten
Nun, Herr Steffen, auch Christoph Blocher interessiert sich nicht dafür, was die Mehrheit des Volkes sagt. Er hat genauso wie Jo Lang einen klaren Standpunkt. Und manchmal gewinnt dann eine Mehrheit dafür und manchmal nicht. Zu meinen, dass nur der eigene Standpunkt der richtige ist oder mit der Mehrheit des Volkes übereinstimmt, zeugt von Selbstüberschätzung.
Sie haben absolut recht, aber so sind nun mal alle Politiker: Sind alle nur Demokraten, solange das Volk ihrer Meinung ist. Sobald das nicht mehr der Fall ist, werden halt ander Winkelzüge gesucht um seine Meinung durchzusetzen.
Aber schön, dass Landesverräter Lang nicht mehr gewählt ist
Ich bin für eine Armee in unserem Land. Und vor allem braucht es engagierte Leute wie Jo Lang, welche dem ungezügelten Armeekrüngel auf die Finger schaut. Die haben nämlich keine Ahnung und sind mit dem Talent gesegnet, unglaublich viel Steuergeld zu verbraten. Da hoffe ich einfach, dass diese bedauernswerte Armee sich nie beweisen muss...also brauchts auch keine neuen Flugis! Antworten
Mit der Abwahl von Jo Lang hat das Stimmvolk nicht nur gegen die Person entschieden, sondern auch der Idee eine Abfuhr erteilt. Was von einer Gruppe Unverbesserlicher in dieser Sache proklamiert wird, ist eine Geschichte von der das Schweiz Volk die Nase voll hat. Es ist nur zu hoffen, dass auch Jo Lang dies einsieht und sich nicht mehr dazu äussern wird. Ein stiller Abgang in Anstand! Antworten
Im Gegenteil die Sinnskrise der Armee hat sich entschärft. Wenn der Euro scheitert (was sehr gut möglich ist) wird auch die EU scheitern. Sarkozy hat kürzlich zugegeben, dass auch in Europa die Gefahr von Konflikten droht. Die Geheimdienste und viele Zukunftforscher sagen voraus, dass die friedliche Zeit in Europa vorbei ist. Leider werde es die SP/Grüne erst merken, wenn es zu spät ist. Antworten
herr weber und herr vogt, die sp/grünen sind im gegenteil die einzigen, die der wahrheit ins auge sehen und gemerkt haben, dass uns bei derartigen bedrohungen der teure panzer/flugi/füsel-verein einfach gar nichts bringt! wann sehen sies ein?
tönt fast, als ob Sie sich neue Kriege in Europa wünschten. Bisher war die EU Garant für Frieden in Europa, würde sie Scheitern, wäre es eine Katastrophe. Darauf zu wetten und jetzt schon eine starke Armee zu fordern ist Zynismus pur (und nicht etwa Realitätssinn)
Volle Zustimmung und der sogenannte "Frühling" in Nordafrika und im Nahen Osten hat erwartungsgemäss zur Erstarkung der Islamisten geführt. Damit steht die Terrorgefahr wieder vor unserer Haustür. Dank Rot/Grün und unserer laschen Asyl- und Einwanderungspolitik haben wir ihre Vorposten bereits im Haus!
Totgesagte leben länger und Prognosen sind immer falsch, vorallem wenn sie die Zukunft betreffen. Die Schweiz wäre besser beraten, bei den Taliban zu lernen, wie Krieg geführt wird. In Zukunft hat ein Land entweder für dutzende Milliarden Hightech Kriegsmaterial oder eben eine Bevölkerung, die in asymetrischer Kriegsführen ausgebildet ist. Die schw. Armee ist weder noch.
wenn der Tagi likslastig sein soll, dann darf ich Sie Herr Ris dann sicher zum liberal - grünen europafreundlichen Flügel der Schweizer Demokraten zählen.....
es leben die pauschalen, unqualifizierten, populistischen und falschen Zuteilungen in ein Kiste....
Schön, dass der Tagesanzeiger Jo Lang bereits ein paar Tage nach seiner Abwahl aus dem Nationalrat einmal mehr eine Platform für seine Meinung zur Armeedebatte bietet. Seine Verflechung mit den Medien scheint ungebrochen zu sein.
Jost Windlin, Zug
Antworten
Ich kann mich den Worten von Herrn Windling nur anschliessen.
In der Meinung, dass Jo Lang nach seiner Abwahl, was eigentlich ein Zeichen sein sollte, endlich die Welt in Ruhe lässt, scheint mit diesem Artikel leider nicht Tatsache geworden zu sein. Offenbar hat die Armeegegner-Lobby noch immer Handlanger bei den Medien. Die notabene durch uns Abonnenten bezahlt werden.
Die Wehrpflicht sollte ersetzt werden durch eine allgemeine Dienstpflicht für alle: Frauen, Männer, Schweizer, Ausländer. Die Dienste sollten Armee, Katastrophenschutz, Feuerwehr, Zivilschutz, Sozialdienst, Friedensdienste, Altenpflege, Wanderwege-Bauen und Naturschutz umfassen. Das würde den Zusammenhalt der Schweiz wieder stärken. Die Armee mit der Wehrpflicht polarisiert und entzweit. Antworten
@Ackermann: Ich habe mich nicht über die Grösse der Armee ausgelassen. Tatsächlich kann ich persönlich nichts mit einer Armee anfangen, akzeptiere aber, dass eine Mehrheit der Schweizer diese befürwortet. Von da her bin ich ganz Ihrer Meinung.
@ Herr Rothenbühler: Wenn Sie nun noch den Punkt "Armee" durch eine "kleine, dafür richtig ausgerüstete und gut trainierte Berufs-Anti-Terroreinheit" ersetzen würden, dann wäre ich mit jedem Wort einverstanden!
Zumindest sollte der Zivildienstweg, wenn er von Anfang an gewählt wird, deutlich weniger lang gehen. (Z.B. Faktor 1.2 statt 1.5) Mühsam sind jene Leute, welche zuerst die RS machen und erst dann sich für den Zivildienst entscheiden. Die kosten die Allgemeinheit viel mehr, als wenn einer bei der Aushebung angibt, Zivildienst machen zu wollen.
Danke, dann wäre die Schweiz auch hier bei der Gleichberchtigung.
Die rstliche Schweiz interessiert sich sehr wohl. Zug ist das Paradebeispiel für die Lage dieser Welt. Briefkastenfirmen der Ausbeuter dieser Welt beherschen diesen Kanton. Irgendwann wird euch die schwarze Dame besuchen.
Auch Herr Schlüer, dieser Kriegstreiber, um in Ihrer Wortwahl zu bleiben, wurde schmählich abgewählt. Und dies im SVP Kanton Zürich.
Ich habe auch gewählt, es interessiert mich aber sehr wohl was dieser Herr zu sagen hat (MEINUNGSFREIHEIT)! Sie vertreten am besten IHRE Meinung und schliessen ungefragte bitte nicht in ihre überhebliche, arrogante Kommentare ein, DANKE.
stimmt nicht im geringsten. herr lang ist in zug, einem kanton der immer mehr reiche leute beherbergt, nicht mehr gewählt worden. in einem anderen kanton wär er vielleicht immer noch dabei. was er sagt, interessiert ganz sicher mehr als nur ein paar leute. das ist zumindest meine meinung. im weiteren, das viele geld das in der armee drauf geht, ist es einfach nicht wert!
Herr Habermacher, ich bin auch kein spezieller Fan von Joe Lang. Aber er ist Staatsbürger wie sie und ich und darf deshalb auch seine Meinung sagen. Das nennt man Demokratie. Oder hat etwa Christoph Blocher sein Mund gehalten, als er kein Mandat mehr hatte?
Ja klar. Bitte seien Sie dann konsequent und verlangen die Stille von allen abgewählten Politikern, allen voran bitte von den Dauerpolterern. Danke.
man müsste wohl präzisieren: abgewählt von den wählern des kantons zug, von dem kanton, der den massivsten rechtsruck unter allen kantonen machte, und auch jener kanton, aus dem mehr schweizer ab- als zuwandern, dafür mehr ausländer zu- als abwandern (stichwort: kein platz und bedarf mehr für den schweizer mittelstand).
Das Kampfjet-Thema hat der SVP vermutlich einige Wähler gekostet. Zur Verteidigung der Unabhängigkeit wird in Zukunft nicht die Armee wichtig sein, sondern eine geringe Staatsverschuldung, gesunde Unternehmen, gutes Bildungswesen, innovative Köpfe und Handelsbeziehungen mit den aufstrebenden Staaten China, Indien etc. Antworten
Zum Glück für die Schweiz ist er Armeebekämpfungspolitiker! Wer braucht schon eine milliardenverschlingende, unnötige und unbrauchbare Armee? Ich gehöre selber diesem Kindergarten-Verein an und weiss, dass unsere "Armee" im Einsatzfall kläglich scheitern würde... Also warum nicht das Geld für eine kleine gut ausgerüstete Anti-Terror-Einheit und den Katastrophenschutz verwenden?
Jetzt ist der schwerreiche Landis + Gyr Erbe mit der Nichtwahl als NR auf dem Boden der Realität gelandet. Er kann sich jetzt neu orientieren und mit seinem Vermögen Entwicklungshilfe betreiben. Ist ja eine gute Sache. Dann kann er in der Praxis Gutes tun! Antworten
@Werni Weber: Und was hilft uns Ihre tolle "Offenlegung der Parteienfinanzierung" bei der Frage nach der Finanzierung der GSoA?
Gar nichts. Genau so läuft's doch dann: Klübli à la GSoA gründen und Geld dorthin verschieben. Ist ja keine Partei. Alibiübung.
@René Merten: Beim ersten Mal am 19.10. konnte man annehmen, Sie seien einer Verwechslung aufgesessen. Gleich dreimal wurden Sie von anderen TA-Online-Lesern korrigiert: Nicht Jo Lang sondern Daniel Brunner ist der L+G-Erbe. Da Sie Ihre Behauptung hier dennoch wiederholen, muss man annehmen, Sie versuchen bewusst zu verleumden.
'Jo' heisst Josef und nicht er war L+G Erbe, sondern sein Mitkämpfer und Parteifinanzierer (d. RML=revolutionistische marxistische Liga Zug) Dani Brunner, der politisch nach seinen Eskapaden im Stadtparlament Zug politisch weg ist. Jo hat dann den Parteiname in 'sozialistische grüne Alternative' dann in 'Alternative die Grünen' geändert und sich so durch den Kantonsrat in den NR geschlängelt.
Da verwechseln sie allerdings Einiges, schwerreich ist der Herrliberger nicht der Jo Lang. Unter anderem auch darum sind die Linken für Offenlegung der Parteienfinanzierung. Dass die UBS-Parteien dagegen sind, ist fast selbstredend. Insbesonder die $VP kann sich nicht dafür begeistern.
Aha, L+G fils à papa. danke für den Hinweis. Und ist Alt-Nationalrat nicht so etwas wie Ehren-Nationalrat ? Heisst er eigentlich "Jo" oder was ist sein bürgerlicher Vorname?
na, na, na - etwas mehr gelassenheit bitte. immerhin ist es dank solchen leuten (mir egal ob sie im nationalrat sitzen oder nicht) manchmal möglich, über wichtige dinge (wie z.B. unnötige kampfjets) abzustimmen. und nicht nur über scheinprobleme wie z.B. minarette
Warum denn? Heisst abgewählt nun auch sofort Redeverbot?
Und es gibt Andere die trotz Abwahl fleissig weiter rumpoltern. Allen voran das Orakel vom Zürichberg...
tja auch abgewählte haben das recht auf gehör - war beim blocher schliesslich auch so! und auf den hätte ich gerne verzichten können. leider ist er ja nun wieder als greisnationalrat reaktiviert worden - tztz zürcher bürgerliche ich versteh euch immer weniger!
Schön, dass der abgewählte Berufsschullehrer weiterhin eine Gratisplattform im Tagi erhält. Jo Lang als Friedenspolitiker zu titulieren doch etwas übertrieben. Als Revolutionärer Marxist und Hinterbänkler vertrat er doch dezidiert einen gewaltbereiten Ansatz, welche wohl "friedenssichernde Massnahmen" waren. Die Wähler konnte er mit seinem dürftigen Leistungsausweis nicht mehr überzeugen. Antworten
Ob abgewählt oder nicht. Jede/r Schweizerbürger/in hat das Recht seine Meinung zu sagen, Leserbriefe zu schreiben, so wie sie Herr Hans Meier, oder sich in Medien zu äussern. Was sie hier Tippen ist $VP-Strategie. Maul halten, unsere "Führerelite" denken lassen. Wem das nicht passt ist ein Linker oder soll auswandern. Noch gibt es in der Schweiz 73,6% Wähler/innen (Volk) die selber Denken wollen.
@Andreas Weber:Quatsch, wollen Sie wirklich, dass mit 'M-Bud-Jets` ausgerüstete Polizei auf die eigenen Bürger schiessen kann ? Unser Land ist viel zu klein für einen erfolgreichen Jet-Einsatz. Kamera-Drohnen sind wendiger, gefahrloser zu steuern, kosten wenig und sind schneller einsatzbereit. Richten im Falle der Fehl-Manipulation i.d.R. auch weniger Schäden an als allzu neugierige crash-Jets, Antworten
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