Schweiz

Die SVP hat fünf Bundesrats-Kandidaten

Aktualisiert am 27.08.2010 92 Kommentare

Die SVP hält an ihrem Plan fest und will bei den Bundesrats-Ersatzwahlen ihre eigenen Kandidaten ins Rennen schicken. Namen werden herumgereicht.

1/7 Der eine hat abgesagt, der andere sagt immerhin nicht nein: Caspar Baader und Jean-Francois Rime.
Bild: Keystone

   

Laut einer Mitteilung der Parteileitung vom Freitag stehen bisher fünf Personen zur Verfügung, die eine Wahl annehmen würden. Bis zum 31. August könnten weiter Vorschläge gemacht werden. Die Parteileitung werde mit den zur Verfügung stehenden Personen Gespräche führen und dann Antrag an den Fraktionsvorstand und die Fraktion stellen. Diese tagen am 3. und 4. September.

Die Namen der Anwärter wollte die SVP nicht bekannt geben. Eine Stellungnahme dazu war am Freitag nicht erhältlich. Noch hat sich keiner offiziell zu einer Kandidatur bekannt. Vorstellen könnte es sich aber Jean-Francois Rime. Der Freiburger Nationalrat will sich aber Zeit bis Anfang nächster Woche ausbedingen. Er ist zwar ein Vertreter der französischsprachigen Schweiz. Verschiedene Parteivertreter sehen darin aber kein Problem, da die SVP ohnehin eine Zweiervertretung im Bundesrat anstrebe, und sich so auch auf Leute aus der lateinischen Schweiz abstützen müssen könne.

Die Aargauer SVP will Ulrich Giezendanner ins Rennen schicken. Auch er braucht aber noch Zeit bis Anfang nächster Woche. Unklar sieht es beim Berner Adrian Amstutz aus. Angeblich soll der Nationalrat noch immer im Gespräch sein, obwohl es schon negative Anzeichen gab. Genannt wurden weiter die Namen des Zürcher Nationalrats und Gewerbeverbandspräsidenten Bruno Zuppiger sowie des Bauernverbandspräsidenten Hansjörg Walter. Auch der Ständerat This Jenny und der Thurgauer Hermann Bürgi dürfen nicht ausser Acht gelassen werden.

Die Bundesratsersatzwahl findet am 22. September statt. Zu ersetzen sind der SP-Bundesrat Moritz Leuenberger und Hans-Rudolf Merz von der FDP. Beide Parteien wollen ihren Sitz verteidigen. (sam/sda)

Erstellt: 27.08.2010, 14:37 Uhr

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92 Kommentare

Edwin Hitz

27.08.2010, 15:29 Uhr
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Im Bundeshaus hats schon viel zu viele Bauern. Fehlte noch das der Bauernchef HJ Walter Bundesrat wird. Wir Konsumenten werden genug gemolken und die Höhe der Direktzahlungen ist jetzt schon Hanebüchen. Antworten


Bruno Heuberger

27.08.2010, 14:59 Uhr
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Nun ja - populistische Volklore ist alles und erst noch gratis. Antworten



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