Die SVP legt zu, die SP verliert
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Wären heute Wahlen, würden 26 Prozent der Schweizer Stimmberechtigten die SVP wählen. Dies berichtet die «SonntagsZeitung» in ihrer aktuellen Ausgabe. Damit liegt die Partei zwar immer noch drei Prozent unter dem Ergebnis der Wahlen 2007, doch der Trend zeigt laut der repräsentativen Umfragen des Meinungsforschungsinstituts Isopublic nach oben.
Offenbar profitierte die Partei in der Umfrage vom Erfolg der Ausschaffungsinitiative, wie das Blatt weiter berichtet. Die Zeitung zitiert SVP-Präsident Toni Brunner mit der Aussage, dass die Partei noch Potenzial habe – vor allem in Städten und Agglomerationen sowie in der Romandie.
Verluste für die Sozialdemokraten
Laut dem Politbarometer müsste die SP derzeit mit Verlusten von etwa zwei Prozent rechnen. Sie kommt laut der Umfrage nur noch auf rund 19 Prozent. Die Sozialdemokraten verlieren damit gegenüber der letzten Umfrage rund zwei Prozent und liegen nun wieder beim Wahlresultat aus dem Jahr 2007.
Gegen Aufgabe der Konkordanz
Ein Bruch mit dem Prinzip der Konkordanz würde beim Wahlvolk laut der Umfrage kaum auf Zustimmung stossen. Der Bundesrat solle parteipolitisch gleich zusammengesetzt bleiben, findet eine relative Mehrheit von 34 Prozent.
30 Prozent der Befragten möchten allerdings, dass SVP und Grüne auf Kosten von FDP und BDP einen Sitz in der Regierung erhalten. Eine Mitte-Links oder eine Mitte-Rechts Regierung hat im Volk keine Chance, so die «SonntagsZeitung»0 weiter.
(raa)
Erstellt: 02.01.2011, 08:15 Uhr






