Die Schweiz übernimmt 2014 Vorsitz der OSZE
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Die Schweiz übernimmt zum zweiten Mal den Vorsitz der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE). Das Schweizer Präsidialjahr 2014 wird in enger Absprache mit Serbien angegangen. Die Schweiz und Serbien hatten sich gemeinsam für diese Aufgabe beworben. Serbien wird den Vorsitz 2015 einnehmen, wie das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) mitteilte.
Bundesrat Didier Burkhalter wird denn auch seinen serbischen Kollegen Vuk Jeremic am 1. März in Bern zu einem Besuch empfangen, bei dem auch der OSZE-Vorsitz besprochen wird.
Beitrag zu positiver Entwicklung in Südosteuropa
Die OSZE solle unter der Schweizer Präsidentschaft als offenes Dialogforum für europäische Sicherheitsfragen gestärkt werden. Der Entscheid sei «eine gute Nachricht für die Schweiz», wurde Burkhalter im EDA-Communiqué zitiert.
Diese Aufgabe stehe im Einklang mit dem Engagement der Schweiz für Stabilität in Europa und in den Nachbarregionen. Die enge Zusammenarbeit mit Serbien gebe der Schweiz neue Möglichkeiten, zu einer positiven Entwicklung in Südosteuropa beizutragen, sagte EDA-Chef Burkhalter weiter.
18 Jahre später
Die Schweiz und Serbien wollen die Rolle der OSZE in Krisen stärken, lange bestehende Konflikte angehen und sich auch mit neueren Bedrohungen wie dem organisierten Verbrechen oder der Internet-Kriminalität befassen.
Die Schweiz hatte bereits 1996 den Vorsitz der 56 Mitgliedstaaten zählenden Organisation inne, unter der Ägide des damaligen Aussenministers Flavio Cotti. (kpn/sda)
Erstellt: 10.02.2012, 13:59 Uhr







