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Die Strategie, die die Schweiz laut Borer jetzt braucht

Ex-Botschafter Thomas Borer-Fielding hat ganz konkrete Vorstellungen darüber, wie sich die Schweiz aufstellen und wo sie aktiver werden muss.

Zur Person

Thomas Borer-Fielding leitete von 1996 bis 1999 die Taskforce Schweiz–Zweiter Weltkrieg und war danach Schweizer Botschafter in Berlin. Heute arbeitet er als Unternehmensberater.

Der Sturm, der über den Finanzplatz fegte, ist kurzfristig abgeflaut, aber er ist noch lange nicht vorbei. Politik und Wirtschaft müssen eine zukunftsfähige Strategie für die Verteidigung des Finanz- und Steuerplatzes Schweiz ausarbeiten und umsetzen. Als Axiom muss gelten: Die Erhaltung eines konkurrenzfähigen, starken Schweizer Finanzplatzes ist für uns alle lebenswichtig. Letztlich geht es dabei um die Verteidigung der Schweizer Grundwerte.

Was gehört zu dieser Strategie? Die Dienstleistungen und die regulatorischen Bedingungen auf dem Finanzplatz müssen vorbildlich sein. Fehler hier führen direkt zu weiterem Imageverlust und machen den Finanzplatz weltweit angreifbar. Nur auf dieser Grundlage kann der Kampf gegen die abstruse Idee eines umfassenden internationalen Informationsaustausches gewonnen werden.

Spiesse müssen gleich lang sein

Es muss darauf hingearbeitet werden, dass andere Finanzplätze - in den USA, Grossbritannien, Singapur und Hongkong - vergleichbaren Regeln wie die Schweiz unterworfen werden. Die Spiesse müssen gleich lang sein. Neben Verhandlungen über eine Ausweitung der EU-Zinsertragsrichtlinie und über eine allgemeine Abgeltungssteuer sind Steueramnestieabkommen mit wichtigen Ländern anzustreben. Dass die ersten Vorschläge nicht auf positives Echo gestossen sind, darf nicht abschrecken. Angesichts der Finanznot vieler Staaten dürfte der Vorstoss bald willkommen sein. Insbesondere Deutschland könnte unter einer gelb-schwarzen Regierung dafür empfänglich sein.

Unterstützt werden muss die Strategie durch eine nachhaltige Public- Relations- und Public-Affairs-Kampagne für den Finanzplatz, aber auch für unser Land. Die internationale Glaubwürdigkeit und der gute Ruf haben eine besondere Bedeutung für ein Land wie die Schweiz. Darum müssen wir an unserem Erscheinungsbild in der Welt arbeiten und die Marke Schweiz professionell führen. In Zukunft muss es ein gemeinsam von Wirtschaft und Politik getragenes Bild geben. Natürlich wäre es verfehlt, zu glauben, das Ansehen eines Landes oder seines Finanzplatzes lasse sich auf Dauer durch Werbekampagnen verbessern. Wichtig ist, welche Politik ein Staat konkret umsetzt. Aber die beste Politik der Welt nützt wenig, wenn sie überhaupt nicht dargestellt und verteidigt wird.

Es müssen allgemeine, aber auch für jedes Land spezifische Botschaften formuliert werden. Dazu gehört die Vermittlung von Fakten und Kenntnissen über die Schweiz und ihren Finanzplatz, zum Beispiel seine Bedeutung für den Wohlstand ganz Europas. Die legitimen Motivationen des Bankkundengeheimnisses und der Schutz der Privatsphäre sind darzulegen. Dazu gehört ein Argumentarium, wieso Steuerwettbewerb gut ist und dem wirtschaftlichen Fortschritt und Wohlstand dient.

Beziehungsnetz in Europa schaffen

Vorurteile, wie das Bild der Schweiz als Hort krimineller Gelder, müssen bekämpft werden. Wir sollten unseren vorbildlichen Kampf gegen Kriminalität darlegen. Staaten, die uns angreifen, müssen mit einer schnellen und substanziellen «Antwort» rechnen, die insbesondere auch Mängel ihrer Finanzplätze oder ihrer Kriminalitätsbekämpfung auflistet.

Handlungsbedarf besteht vor allem in drei Richtungen. Erstens ist mit relevanten Regierungen, Verwaltungen und Parlamenten ein regelmässiger und intensiver Meinungsaustausch zu planen und zu implementieren. Dazu gehören Seminare und Workshops. Zweitens ist die Medienfront anzugehen. Wir müssen die internationalen Kommunikationsnetze besser handhaben und nutzen. Es gilt, in anderen Ländern präventiv oder reaktiv politischen und medialen Druck zugunsten des Finanzplatzes Schweiz auszuüben oder die Doppelmoral der jeweiligen Regierung in Finanzplatzfragen zu thematisieren. Drittens sind regierungsunabhängige Organisationen, Universitäten, Thinktanks sowie wichtige gesellschaftliche Gruppen einzubinden. Zu denken ist an die Schaffung von Instituten an ausländischen Universitäten oder die Vergabe von Stipendien und Forschungsaufträgen im Finanzbereich.

Ein solches Beziehungsnetz dient einerseits als Frühwarnsystem, anderseits zur Schaffung von Goodwill, auf den man in Krisenzeiten zurückgreifen kann. Es darf nicht nur von Steuer- und Bankfragen bestimmt sein. Mit Werten wie Freiheit, Wettbewerb, Rechtsstaatlichkeit können sich Menschen weltweit identifizieren.

Ein Krisenstab ist zu bilden

Diese Anstrengungen erfordern ein umfassendes Projektmanagement - wohl durch die Bankiervereinigung, unterstützt durch die Diplomatie - und erhebliche finanzielle und personelle Mittel. Es braucht zudem einen Kreis von Experten mit enger Bindung ans Finanzdepartement und ans Departement für auswärtige Angelegenheiten, der Szenarien sowie politische und mediale Antworten darauf erarbeitet. Aus diesem Kreis muss ein Krisenstab gebildet werden. Nur so lässt sich verhindern, dass die Schweiz beim nächsten Mal «kalt erwischt» wird.

Die Risiken einer globalisierten, interdependenten Welt für den Finanzplatz erfordern oft rasche Entscheidung und umgehende Umsetzung. Keine Stärke unserer auf Konkordanz ausgelegten Politstruktur, wie das Nicht-Handling der Auseinander-setzung um den Finanzplatz Schweiz gezeigt hat. Unser Regierungssystem, mit sieben gleichberechtigten Bundesräten und einem schwachen Bundespräsidenten im 19. Jahrhundert geschaffen, führt in einer komplexer und schneller werdenden Welt in Krisen zu verspäteten oder halbherzigen Entschlüssen.

Wir brauchen mehr Leadership. Dazu gehören die Fähigkeit vorauszuschauen und Einfallsreichtum, um in Zukunft nicht von Diktaten, Pressionen und Faits accomplis überrollt zu werden. Die Schweiz muss sich überlegen, wie dieses System zu verändern ist. Die Finanzwirtschaft sollte diese gesellschaftliche Diskussion mit anstossen. Wir stehen mitten in einer grossen Wirtschaftskrise. Die Schweiz muss die Chancen dieser Krise wahrnehmen. Das Land ist relativ wenig verschuldet, die Wirtschaft gut positioniert. Und im Gegensatz zur Wallstreet und zur City of London hat sich der Finanzplatz Schweiz - abgesehen von der UBS - als stabilisierender Faktor erwiesen. Das sind gute Voraussetzungen, um im internationalen Vergleich an Boden zu gewinnen und in einer stärkeren Position aus der Weltwirtschaftskrise hervorzugehen.

Dieser Beitrag entstammt dem heute im NZZ-Verlag erscheinenden Buch: «Neustart - 50 Ideen für einen starken Finanzplatz Schweiz». Die Herausgeber Claude Baumann und Ralph Pöhner haben 33 namhafte Autoren versammelt. (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 10.12.2009, 11:58 Uhr

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22 Kommentare

Klaus Schmid

11.12.2009, 10:41 Uhr
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Gott sei Dank, endlich mal wieder ein Schweizer Bürger, der nicht nur devot danach fragt, ob Gesetzesinitiativen in Sachen Finanzplatz vom Ausland wohl geduldet werden, sondern Eigeninitiative propagiert und Vorbildcharakter anmahnt. Also machen, nicht zaudern! Hierzu gehört auch die schnellstmögliche Einführung der Abgeltungsteuer, die aber mit nur einem "s" geschrieben wird. Schmid Antworten


Stefan Flüeler

10.12.2009, 22:41 Uhr
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Alles gute Ideen, Herr Borer, aber das dringendste Problem immer zuerst lösen ! Gibt es 2010 einen 2. Abtaucher, so gerät die UBS sogleich wieder in Unterdeckung (vielleicht auch die CS). Ich denke nicht, dass Singapur nochmals investieren würde + die SNB kann nicht. Ein UBS-Zusammenbruch könnte das ganze CH-Zahlungssystem niederreissen und unsere Wirtschaft lahmlegen. Was können wir dagegen tun? Antworten


ruth leemann

10.12.2009, 20:23 Uhr
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Die Schweiz braucht weder ein Schatten-Bundesrat / Präsident oder Sonderberater- und wenn schon gäbe es genug andere qualifizierte Leute - es ist unerträglich, immer wieder diese Medien-Auftritte als alleiniger Besserwisser sich aufzudrängen. Antworten


Richard Marti

10.12.2009, 15:00 Uhr
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Die Binsenwahrheiten die Borer von sich gibt, finden sich in jedem Lehrbuch zur Öffentlichkeitsarbeit in den ersten drei Kapiteln und sind Theorie. Dieser Aufsatz ist nur Werbung in eigener Sache und nichts anderes! Antworten


Tino Saurer

10.12.2009, 14:53 Uhr
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Wie immer bei Herrn Borer: einen Krisenstab bilden! Und er weiss auch, wer ihn am besten leiten sollte. Antworten


Dieter Wundrig

10.12.2009, 14:28 Uhr
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Herr Borer,welche Strategie soll man denn als Retter der Schweiz wählen?Ein bisschen viel auf einmal für das schwerfällige Politsystem der Schweiz.Die Politik ist im ständigen Erklärungsnotstand und rösselt von Land zu Land um zu erklären und erläutern.Will das aber überhaupt jemand hören?Geichzeitig koppelt man sich vom Rest der Welt ab,da man meint, nur auf eigenen Füssen stehen zu können. Antworten


Robert Walter

10.12.2009, 14:22 Uhr
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Die "Ratschläge" in diesem Artikel sind heisse Luft ..... "eine Strategie ausarbeiten" ..... das ist nichts; es wird überall so doziert. Und ein Netzwerk relevanter Kontakte schaffen ..... mit dem Minarettverbot und der damit verbundenen Diskussion à la Schlüer, Mörgeli usw ...... werden Kontakte zerstört, nicht aufgebaut. Antworten


Su Studer

10.12.2009, 14:22 Uhr
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@:Klingler: Borer ist nicht gestrauchelt, sondern von Ringier und einen rückgratlosen BR Deiss rausgemobbt worden. Ringier musste einen schönen Batzen desswegen an Herrn Borer zahlen. Leider ist der Schweiz trotzdem ein fähiger Mann verloren gegangen. Anstatt zu jammern können Sie sich auch bei Herrn Borer bedanken, was er alles schon für die Schweiz geleistet hat, (zB Task Force Natzi-Gold) Antworten


Heinz Köhli

10.12.2009, 14:16 Uhr
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In diesem Wirtschaftskrieg könnten sich ja auch die Staatsrechtler ins Zeug legen und Argumente finden im Umgang mit selbstgefälligen AD-HOC-CLUBS wie die G-20. Viel lieber verschwendet man aber Energie (und Steuergelder), um die Konformität einer Volksinitiative bis in den hintersten juristischen Winkel zuungusten des Landes zu hinterfragen. Antworten


Orlan Kenner

10.12.2009, 14:05 Uhr
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Wie Recht Herr Borer hat. Wenn ich Statements zu den diverse Gegebenheit, Aktivitäten und Situationen sowie den Artikeln in den Medien der letzten Monate hier in der Schweiz überlege, bezweifle ich, dass es überhaupt genügend Schweizer hat, die bereit sind, Schweizer Werte, die Schweizer und die Schweiz zu schützen und zu vertreten. Die Schweiz und deren Kultur steht zum Verkauf. Heimat vs.Cosmopo Antworten


Rainer Berner

10.12.2009, 13:53 Uhr
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Wenn das so einfach wäre. Gilt es wirklich, das Bankgeheimnis bis zum 'geht nicht mehr' zu verteitigen? Ist es nicht an der Zeit nachzudenken, was unsere schweizerischen 'Bankenwerte' wirklich sind? Wer etwas zu verteidigen hat, ist damit auch bereits schon unglaubwürdig. Antworten


Hans Saurenmann

10.12.2009, 13:49 Uhr
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Genau Leute wie Borer brauchen wir, "schroegig aber noetig" Unsere "sunny boys and girls" haben es noch nicht begriffen. Wirtschaftskrieg, wir sind mitten drin sonst haben wir ziemlich schnell wieder Voegte im Land. Oder hat noch keiner daran gedacht wie die Eidgenossenschaft entstanden ist 1291. Ein direktes Produkt der Kreuzzuege und wir tragen das Wappen der Hospitaller stolz einher, Wacht auf! Antworten


Kurt Frei

10.12.2009, 13:40 Uhr
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Borer war einer der besten Diplomaten, die die CH je gesehen hat, aber die Bünzli-Politiker in diesem Land regieren ja schon seit langem am Volk vorbei. Antworten


Walter Kuhn

10.12.2009, 13:22 Uhr
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Borer hat in vielem Recht. Aber ist die Schweiz wirklich auf einen PR-Berater und Spin-Doctor angewiesen, der einem russischen Oligarchen, nämlich Vekselberg, in der Schweiz überhaupt erst zu Ansehen verhelfen musste, und der davon ablenken musste, wie Vekselberg zu seinen Millarden gekommen ist, mit denen er die Schweizer Maschinenindustrie in russische Hände bringt? Antworten


hans zumstein

10.12.2009, 13:14 Uhr
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@rene klingler: Sind Sie ein Neider? Borer hat ohne Zweifel Leistungen vorzuweisen, welche manchen(m) Magistrat(Innen) gut anstehen würden. Borer wurde von Vorgesetzten, die sich der Assistenz der Boulevardpresse in Zürich bedient haben, fertig gemacht. Merke: Ueberdurchschnittliches ist nicht im Interesse von Bern und wird nicht toleriert! Antworten


oliver keller

10.12.2009, 12:54 Uhr
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Sehr gut analysiert, Herr Borer! Manchmal sind eben ehemalige Botschafter die bessere Wahl als abgewählte Bundesräte! Antworten


Stefan Stoyanov

10.12.2009, 12:41 Uhr
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Thomas Borer liegt wie oft sehr richtig. Der Bund sollte das nächste Mal Krisenkommunikation betreiben anstatt sich in die Krise zu kommunizieren, wie dies in diesem Jahr verschiedentlich der Fall war. Dazu braucht es zuerst personelle Veränderungen. Es ist auch zu hoffen, dass mit dem Abgang des hitzköpfigen Mirabeau seitens der Bankiervereinigung zukunftsweisende Ansätze verfolgt werden. Antworten


Ronnie König

10.12.2009, 12:34 Uhr
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Borer sieht das Ganze völlig richtig. Nur momentan machen unsere Entscheidungsträger eher das Gegenteil, wenn sie nicht gerade mit Jammern beschäftigt sind. Antworten


Beni Jamar

10.12.2009, 12:29 Uhr
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Die CH MUSS sich zum Rechtsstaat wandeln, faire u. gerechte Verhältnisse für ALLE schaffen. Unsere Gesetzgebung ist dermassen kompliziert u. undurchsichtig, dass Schlitzohren u. Betrüger leichtes Spiel haben. Zudem lädt sie mit Bankgeheimnis, Steuer-Wettbewerb u. -Geschenken geradezu zum Betrug ein! Die Mio-Kassierer als "Vorbilder" lösen eine Betrugslawine aus u. gefährden den sozialen Frieden!! Antworten


Severin Walter

10.12.2009, 12:10 Uhr
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Immer wieder spannend, wie sich unser ehemaliger Jet-Set-Glamour- und Fremdgänger-Botschafter versucht ins Spiel zu bringen. Spannend, dass er immer wieder mit guten Lösungsvorschlägen kommt, aber einfach keinen Anklang beim Bund findet! Weiterhin viel Erfolg Herr Borer und bis zum nächsten Apéro riche... Antworten


rene klingler

10.12.2009, 12:06 Uhr
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Bitte...bitte...nicht schon wieder. Kaum läuft in der Schweiz etwas aus dem Ruder, tauchen sie auf, all die Schattenfiguren und Besserwisser. Bestimmt kann der Bundesrat auf die guten Ratschläge eines gestrauchelten Ex-Botschafters verzichten! Antworten


ruth leemann

10.12.2009, 12:05 Uhr
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Die Zeit von Herr Borer ist abgelaufen und ist nicht der Wunschkanditat - es braucht andere Profile welche solche Regulieren bewältigen. Antworten



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