Die Widmer-Schlumpf-Allianz steht
Aktualisiert am 02.11.2011 221 Kommentare
Die Wahlchancen für Eveline Widmer-Schlumpf stehen gut: Sie kann mit 113 von 200 Stimmen rechnen.
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Ist enttäuscht über sein Wahlergebnis: Grünen-Präsident Ueli Leuenberger zusammen mit BDP-Präsident Hans Grunder. (Bild: Keystone )
Kann sich freuen: Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf. (Bild: AFP )
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Für die Bundesratswahl steht die Widmer-Schlumpf-Allianz, wie die Zeitung «Der Sonntag» schreibt. BDP, CVP inklusive CSP und EVP, Grünliberale, SP und Grüne kommen im Nationalrat auf 113 Stimmen. Auch im Ständerat halten diese Parteien bereits eine Mehrheit von 19 zu 12 Sitzen.
Von den 15 noch zu vergebenden Sitzen könnten FDP und SVP, die gegen die Wiederwahl der BDP-Bundesrätin sind, in den zweiten Wahlgängen zwar theoretisch 14 Sitze holen. Dies ist jedoch erstens unwahrscheinlich und würde zweitens auch nicht ausreichen, um die Mehrheit der Widmer-Schlumpf-Allianz in der Vereinigten Bundesversammlung zu kippen.
Die Niederlage der Grünen vom vergangenen Wahlsonntag hat die Wahlchance von Widmer-Schlumpf entscheidend erhöht. Denn wäre die Partei von Ueli Leuenberger erfolgreich gewesen, hätte sie einen eigenen Bundesrat angestrebt. Nun bleibt der Partei nichts anderes übrig, als für die BDP-Bundesrätin zu stimmen.
SP auf Mitte-Bundesrätinnen angewiesen
In einem Punkt ist sich die SP-Spitze einig. Sie will auf keinem Fall der SVP und der FDP zu einer Mehrheit im Bundesrat verhelfen. Dies zeigen Recherchen der Zeitung «Der Sonntag». Um eigene Projekte durchzubringen, ist die SP auf wechselnde Mehrheiten und damit auf die beiden Mitte-Bundesrätinnen Eveline Widmer-Schlumpf und Doris Leuthard angewiesen.
Deshalb sei eigentlich nur noch eine Frage offen, betonen mehrere SP-Nationalräte: «Welche Partei muss auf einen zweiten Sitz verzichten: die SVP oder die FDP?» Die Antwort ist noch offen. Einfach wird es für die SVP nicht, einen zweiten Sitz zu erobern. Gelingen kann dies nur auf Kosten der FDP – und selbst dieser Angriff verspricht nur bedingt Erfolg. Denn dafür braucht sie neben den Grünliberalen und der Lega auch mehr als die Hälfte der Stimmen sowohl der SP wie auch der CVP.
Wiederwahl Johann Schneider-Ammanns in Gefahr
Und um diese zu erhalten, muss sie einen überzeugenden Kandidaten präsentieren. Damit tut sich die SVP aber schwer. Sollte sich aber die SVP mit einem guten Kandidaten zu einem Angriff auf einen FDP-Sitz entscheiden, dann ist vor allem die Wiederwahl von Johann Schneider-Ammann gefährdet. Seine Heimbasis ist sehr schwach geworden: Der Wähleranteil der kantonalbernischen FDP ist von 15,1 Prozent auf 8,7 Prozent eingebrochen, sie ist damit die schweizweit schwächste Sektion des Freisinns. (wid)
Erstellt: 30.10.2011, 08:44 Uhr
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221 Kommentare
Erstaunlich wenn man bedenkt das EWS am rechten Rand der SVP Platz finden würde. Der Grüne Leuenberger zeigt sich bei dieser Wahl einmal mehr trotzig. Es verwundert nicht, dass Grün verliert und es ist für mich als Mitte-Grün ein Hochrisikospiel - der Bruch der Konkordanz durch Grün! Ich will eine stabile vernünftige Schweiz - die Grünen und die BDP wollen Geschichte schreiben! Antworten
Mitte-Links kann viele Rechenbeispiele aufzeigen, wie dieser Sitz zu rechtfertigen wäre. Tatsache ist und bleibt, dass EWS über keine Basis verfügt und somit zum Spielball der Linken wird. Ausserdem...was hat EWS geleistet?...ein Chaos im Asylwesen angerichtet und als es zu heiss wurde das Dep. gewechselt. Nun ruht EWS sich auf der Vorarbeit von Hr. Merz aus. EWS steuert die Schweiz an die Wand! Antworten


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