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Die alten Ställe zerfallen – abreissen oder als neue Ferienhäuser nutzen?

Viele landwirtschaftliche Gebäude stehen leer, weil die Zahl der Bauern schrumpft und die traditionelle Bewirtschaftung ausgedient hat. Nun wird der Abriss der alten Ställe ein Thema.

Nicht jeder Gaden ist erhaltenswert – zerfallener Stall in Sumvitg. (Bild: Ralph Feiner)

«Der nicht mehr gebrauchte Stall»

Auf Anregung des Bündner Heimatschutzes wird «der nicht mehr gebrauchte Stall» in einer Wanderausstellung in Flims thematisiert. «Der Stall führt auf volkskundliche und soziologische Schauplätze», schreibt Kurator Hans-Peter Meier im Ausstellungskatalog. «Er zeigt, wie sich die bäuerliche Gesellschaft gewandelt und verändert hat und warum sich heute selbst in Metropolen die Stallliebe neu äussert.» Der Stall wird heute zum Bankettsaal, zum Strohlager, zur Kunstgalerie, zum Kiosk neben dem Skilift. Oder er wird, in den Bergdörfern, zum architektonischen Bijou herausgeputzt. «Der romantisch und sehnsüchtig verklärte Archetyp des Stalls ist ein tröstendes Versprechen für die entfremdeten Konsummenschen der Metropole mit einer Stallnostalgie, die von Heidi und Geissenpeter imprägniert ist», schreibt Meier. Die breit gefächerte Ausstellung, zu der die Zeitschrift «Hochparterre» ein Sonderheft herausgegeben hat, erkundet die Architektur und die Soziologie des Stalls in Graubünden, Südtirol und Vorarlberg. Bis 17. Oktober 2010. (bm.)

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Seit Jahren klafft am First ein grosses Loch, das Dach bietet keinen Schutz mehr gegen Regen, Schnee und Sonne. Auf dem angemoderten Tennboden liegen mächtige Steine, die durchs morsche Dach gekracht sind. Seit Jahren wird der grosse Stall in Sumvitg im Bündner Oberland – 1727 mit Holz aus 400 Fichtenstämmen gebaut – nicht mehr genutzt; er ist im Lauf der Zeit zerfallen. In der Ausstellung «Der nicht mehr gebrauchte Stall» wird ihm nochmals die Reverenz erwiesen.

Einige Zehntausend

Wer mit aufmerksamem Blick durch die voralpine Landschaft wandert, stösst überall auf alte Ställe, die kaum noch genutzt werden. Im Calancatal etwa oder im Bergell sei der Zerfall gut zu beobachten, sagt Jürg Ragettli, Präsident der Bündner Sektion des Schweizer Heimatschutzes. «Viele haben ihre Funktion verloren.» Mit der Mechanisierung und höheren Mobilität der Bauernfamilien würden viele Gaden und Schober überflüssig. Das Bauernsterben und die Abwanderung beschleunigten den Trend.

Wie viele alte Ställe landesweit nicht mehr gebraucht werden, ist schwer zu sagen. Laut dem Bundesamt für Statistik wird nicht erhoben, ob Ställe genutzt werden. Es dürfte sich um einige Zehntausend handeln. Denn von den 540'000 Gebäuden, die sich ausserhalb der Bauzonen befinden, werden nur 150'000 zu Wohnzwecken genutzt, die übrigen 390'000 sind in der Regel landwirtschaftliche Ökonomiegebäude.

Sündenfall Rustici

Was tun mit Gaden und Stadel? Im Tessin wurden die Rustici während Jahrzehnten illegal in Ferienhäuschen umgebaut. Selbst der Bundesrat sprach von einer «rechtsstaatlich bedenklichen Situation». Denn das Raumplanungsgesetz untersagt im Prinzip, ausserhalb der Bauzonen die alten Ställe als Wohnungen zu nutzen. Nur landschaftsprägende Bauten dürfen nach bestimmten Kriterien umgebaut werden. Nachdem das Bundesamt für Raumentwicklung (Are) dem ungesetzlichen Treiben im Tessin nicht länger zuschauen wollte und seit 2009 alle Umbauten mit Einsprachen blockierte, bequemte sich das Kantonsparlament jetzt dazu, rechtliche Grundlagen zu schaffen.

Nach dem neuen Nutzungsplan würden 12'600 Rustici ausserhalb der Bauzonen als schützenswert anerkannt, davon könnten über 11'000 in Ferienhäuser umgewandelt werden. Ob eine derart large Praxis bundesrechtskonform ist, bleibt fraglich. Das zuständige Bundesamt wird erst nach dem Sommer entscheiden, ob es intervenieren wird.

«Gar nicht glücklich»

«Gar nicht glücklich» mit dieser Regelung ist die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz, wie Geschäftsleiter Raimund Rodewald sagt. «Wir erwägen ernsthaft, Rekurs einzureichen.» Denn es sei paradox, praktisch alle Rustici unter Schutz zu stellen – und sie dann als «Ferienhäuschen im Kitschstil» aufzupeppen.

Von «landschaftsprägenden Bauten» könne man jedenfalls nicht mehr reden, kritisiert Rodewald. «Das sind oft Mercedes-Fahrer aus Zürich und Bern, die am Wochenende auf die Alp fahren und dort auf ihren Rasenterrassen sitzen.» Die Stiftung Landschaftsschutz wehrt sich gegen eine solche Banalisierung der Natur. «Das ist ein Etikettenschwindel.» Stadel, Speicher, Gaden oder Ställe seien selten für die Wohnnutzung geeignet. Und wenn schon, müssten sie einen Bezug zur Kulturlandschaft haben. «Wer so wohnt, müsste auch eine Bewirtschaftungspflicht eingehen», sagt Rodewald. Natürlich gebe es historisch wertvolle Gebäude und Weiler, die schutzwürdig seien. «Doch nicht jeder alte Gaden ist erhaltenswert.» Es gebe eine «Poesie des Zerfalls», sagt Rodewald. Denn Ruinen könnten mit der Natur verschmelzen, wie das bereits mit den Walsersiedlungen geschehen sei.

Rückbau sollte Thema sein

Auch der Bauernhausforscher Edwin Huwyler vom Freilichtmuseum Ballenberg möchte die ungenutzten Ställe lieber «in Würde sterben lassen». Umbauten würden vor allem von der Baulobby vorangetrieben, doch selten stimmig vollzogen. «Die alten Gebäude verlieren dann oft ihren Charakter.» Zudem seien plötzlich neue Strassen, Stromleitungen und Parkplätze nötig. «So fördern wir nur die Zersiedlung», kritisiert Huwyler. Auch Lukas Bühlmann, Direktor der Schweizerischen Vereinigung für Landesplanung, kann sich vorstellen, solche Bauten einfach dem Zerfall zu überlassen oder sie gezielt abzubrechen. «Wenn die Landwirtschaft dafür keinen Bedarf mehr hat, soll man über den Rückbau reden.» Doch sei dies ein Tabuthema.

Keine Pflicht zum Abbruch

Nur verfallen lassen, sei eine schlechte Lösung, findet Thomas Egger von der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete. «Was nicht mehr gebraucht wird, sollte man abreissen und stattdessen für andere Nutzungen freigeben.» Unbestritten ist aber auch für ihn, das Wohnen nur dort zuzulassen, wo auch früher gewohnt wurde.

Die Behörden haben allerdings keine Handhabe, um bei verlotterten Gebäuden den Rückbau zu verfügen, wie Stephan Scheidegger, Vizedirektor beim Bundesamt für Raumentwicklung, festhält. «Denn es gibt keine Pflicht zum Abbruch von baufälligen Gebäuden, ausser bei einer Gefährdung von Leib und Leben.» Die Frage, was mit nicht gebrauchten Ställen zu geschehen habe, werde sich künftig akzentuiert stellen, sagt Scheidegger. Bei der zweiten Teilrevision des Raumplanungsgesetzes, die nach dem Sommer anläuft, «werden wir auch das Thema Rückbau aufgreifen». (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 28.07.2010, 21:37 Uhr

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25 Kommentare

Franz Grass

22.08.2010, 16:04 Uhr
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Wie viel Geschwätz man zu diesem Thema hört?! Als ob alte (natürlich unter Auflagen) renovierte Ställe die Landschaft zersiedeln können? Als ob es von den Gemeinden eine anschliessende Strassenbauverpflichtung gäbe? Als ob solche Objekte nicht auch mit 12 Volt-Solar-Anlagen auskommen können? Die Umnutzung von Ställen im Tessin war die ultimative Rettung ganzer Bergsiedlungen (inkl. Steindächer). Antworten


Rene Wetter

29.07.2010, 18:41 Uhr
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Im Tessin hats eine Menge verfallene Weiler mit Rustichis aus Stein, warum muss man die abreissen, die zerfallen auch so. Mit Auflage sollte man Rustichis umnutzen können, aber mit Auflagen: Kein Wiederaufbau von Ruinen, mögl. Beibehaltung des Zustandes (kein Ziegeldach). Von Erschliessung mit Strassen kann keine Rede sein und Stromanschluss sollen sie selber berappen. Ein Grotto ist eine Beiz ;) Antworten


Walter Kunz

29.07.2010, 17:05 Uhr
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Zu der in unserem Land gegenwärtigen bald schon grenzenlosen Zersiedelung, und dem was damit zusammenhängt, ein anderes Beispiel, ANDERMATT? Antworten


Rolf Baumann

29.07.2010, 14:41 Uhr
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Also ich hätte ja gern so ein bescheidenes, auf nötigste beschränkt umgebautes Rustico irgendwo in einem abgelegenen Tal. Da sitze ich dann, esse Oliven, trinke Wein und lese all die Bücher die ich schonmal lesen wollte, weit ab von jeder anderen Menschenseele - Herrlich. Wenn ich mirs recht überlege müsste man das verbieten bis zu dem Zeitpunkt, wo ich mirs leisten kann. :-) Antworten


Leo Stern

29.07.2010, 13:56 Uhr
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Hinzu kommt, dass beim Abbruch auch noch Grundbuchgebühren fällig werden. Mir ist persönlich ein Fall aus dem Glarus bekannt, wo ein alter Ziegenstall verschwinden sollte. Jetzt zerfällt er, weil der Bauer nicht einsieht wieso er 2000 Franken Gebühren fürs Abbrechen zahlen muss. Antworten


Christine Ris

29.07.2010, 13:23 Uhr
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Der Satz "Viele landwirtschaftliche Gebäude stehen leer, weil die Zahl der Bauern schrumpft und die traditionelle Bewirtschaftung ausgedient hat" regt zum Nachdenken an. Wohin fliessen die Subventionen/Direktzahlungen, wenn die Zahl der Bauern stetig abnimmt? Die Diskussion über den Rückbau muss bei der nächsten Teilrevision des Raumplanungsgesetzes stattfinden. Antworten


Peter Pfrunder

29.07.2010, 13:07 Uhr
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Hans Meier:Ich teile absolut Ihre Feststellung,dass die teure Infrastruktur (z.B.Strassen) dann durch den gewöhnlichen Durchschnittssteuerzahler zu begleichen wäre.Dazu müsste dann ein neues Bodenrecht geschaffen werden, wo das Land nur noch im Baurecht abgegeben würde.Es wäre der Hammer, wenn die Besitzer dieser Objekte dann noch hohe Grundstückgewinne kassieren könnten.Da keine Revision=Abbruch Antworten


adi aerne

29.07.2010, 12:50 Uhr
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"Mercedes-Fahrer aus Zürich oder Bern". Aha. Haben wir jetzt wieder eine Neid-Debatte und einen Risotto- oder Polenta-Graben? Antworten


Dagmar Steinemann

29.07.2010, 12:47 Uhr
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Anstatt kalte Betten zu bauen investiert man besser in alte Ställe. Das Rezept wäre einfach: Je nach Typologie des Stalles und Region einige wenige Ausbau-Varianten von guten Architekten entwickeln lassen. So bleibt das gemeinsame Gesamtbild der Ställe erhalten. Wem die örtliche neue Norm nicht gefällt, musst sich halt in einer anderen Region umsehen. Antworten


Heinrich Tischhauseer

29.07.2010, 12:00 Uhr
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Rückbau kommt nur in Frage, wenn der Stall nicht mehr saniert werden kann. Alte Ställe gehören zum Landschaftsbild und sind zu erhalten. Es ist prüfen, welcher Nutzen der Stall künftig leisten kann. Ich saniere einen alten Stall. Es gibt ein neues Dach mit integrierten Solarzellen. Sie liefern das Warmwasser für das Haupthaus. Statt neue seelenlose Vorschfriten, jedes einzelne Objekt prüfen. Antworten


Monique StählI

29.07.2010, 11:53 Uhr
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@hugo ferrari: Sobald wir Bauern kostendeckende Preise für unsere Produkte erhalten werden, können die Direktzahlungen abgeschafft werden. Solange die Konsumenten nur 7 % ihres Einkommens für Nahrungsmittel ausgeben und nur auf den Preis schauen, brauchen wir Bauern Direktzahlungen und Zusatzeinkommen ausserhalb der Landwirtschaft. Antworten


Johannes Fischer

29.07.2010, 11:09 Uhr
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Warum denn diese Gebäude nicht nutzen? So können doch viele Familien in gemeinsamer Arbeit instandsetzen. Das gibt Kitt, das verhindert mühsame Fahrten an Meeresstrände. Warum alles reglementieren bei Dingen, die während Jahrhunderten Bestand hatten? Gehen die utopisch angehauchten ...schützer in realitätsfernem Wahn nicht zu weit? Antworten


Tim Meier

29.07.2010, 10:10 Uhr
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@Da Silva - Steinschlag in den Bergen ist nichts ungewöhnliches. Somit müssten eigentlich alle Berge niedergerissen werden. Freie Sicht aufs Mittelmeer! Antworten


Philip Eggenberger

29.07.2010, 10:05 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Man kann nicht ständig jammern, dass alle Landflucht betreiben und ganze Täler aussterben und gleichzeitig verhindern wollen, dass naturnahe Städter so einen Stall renovieren und dort ihre Ruhe finden (und damit auch sorgen, dass der Volgladen im nächsten Weiler noch ein bisschen länger besteht). Antworten


Hans Meier

29.07.2010, 10:01 Uhr
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@Stefan Bucher Und wer bezahlt den Unterhalt der Zufahrstrasse, Wasser, Strom, Abwasser? Ich bin nicht bereit für mit meinen Steuern zu bezahlen, also abreissen. Antworten


Hans Vögtlin

29.07.2010, 09:53 Uhr
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Dies ist ein altes Problem. Ob ein Rustico (oder alter Gaden) als Ruine die Landschaft verschönert.' ist eine Frage des Geschmacks. Ich sehe lieber ein sanft renoviertes Häuschen, in welchem wieder gelebt wird. Selbstverständlich müssen strenge Vorschriften jeden Missbrauch, vor allem die Ver- kitschung verhindern. Auch bequeme Zufahrten . Wer schon die Romantik liebt, soll zu Fuss gehen. Antworten


Pascal Meister

29.07.2010, 09:49 Uhr
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Wennschon, dann lieber Abbruch als Verfallenlassen, aber dafür wollen die Bauern garantiert wieder Subventionen haben oder schlicht, dass der Staat die Kosten übernimmt... Antworten


Max Sutter

29.07.2010, 09:47 Uhr
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Man kann diese Gebäude solange schützen, bis sie endgültig zerfallen sind. Fraglich ist aber, ob das besser ist im Sinne des Heimatschutzes. Ruinen wirken zwar romantisch, aber in zu grosser Zahl geben sie doch ein eher tristes Bild ab. Da wäre ein schonender Umbau in ein Ferienhaus keinesfalls die schlechtere Alternative, wenn nur die Frage der Ver- und Entsorgung nicht wäre. Antworten


Stefan Bucher

29.07.2010, 09:04 Uhr
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Wie kann man ernsthaft gegen einen schön umgebauten "Ferienstall" sein? Die Landschaftsschützer sind einfach Extremisten. Antworten


Hugo Ferrari

29.07.2010, 09:03 Uhr
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Keine andere Nutzung erlauben! Die Bauern brauchen kein neues Einkommen, sie bekommen schon zuviel Subventionen. Die Schweiz ist schon zu fest versiedelt. Antworten


Erika Amsler

29.07.2010, 09:01 Uhr
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Ein grosser Teil der Ställe bot früher den Besitzern während eines Teils des Jahres Platz zum Wohnen. Ich erachte es als sinnvoll, die Häuser nicht zerfallen zu lassen sondern als Rustico zu erhalten, - allerdings nur unter der Bedingung, das dazugehörende Landwirtschaftsland traditionell zu bewirtschaften. Ob der Besitzer dies selber tut oder einen Bauern damit beauftragt kann uns egal sein. Antworten


fredi schmidli

29.07.2010, 08:56 Uhr
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alte Ställe u.s.w. haben ein Leben, wenn sie noch nicht der Witterung verfallen sind, sollten sie Handwerkern zum Verkauf angeboten werden, die sie in eigen Regie für sich wieder für Wochenendaufenthalte herrichten können, jedoch nicht zu Spekulationszwecken. Somit würde die Bausubstanz erhalten, das Landschaftsbild wäre gewart und der kleine Handwerker mit Eigenarbeit hätte auch kleines Heimettli Antworten


Hans Meier

29.07.2010, 08:22 Uhr
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Abreissen! Alles andere fördert nur die Zersiedelung Antworten


Bernhard Nater

29.07.2010, 08:07 Uhr
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Das ist wieder einmal ein klassisches Beispiel für die Polaritätenfalle! Zwei entgegengesetzte Weltanschauungen treffen aufeinander und bleiben unvereinbar: Die eine will "die Ruinen in Würde sterben lassen", die andere will sie retten - auch wenn's "kitschig" wird. Wer hat recht? Beide - und keiner. Es können nur beide gemeinsam eine Lösung finden, wenn sie denn bereit und guten Willens sind..... Antworten


Pietro Da Silva

29.07.2010, 07:07 Uhr
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An vielen baufälligen Grotti und Ställen in den Schweizer Bergen führen Wanderwege vorbei. Die meisten der mir bekannten Objekte stehen offen und können von Wandernden betreten werden. Damit gehen für mein Empfinden zu grosse Risiken einher. Eine herunterstürzende Dachgranitplatte kann tödlich sein - nicht nur für einen zerfallenden Grotto. Ich bin für Abreissen dieser einfallenden Ställe. Antworten



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