Diese Radarfallen lauern auf Temposünder
Aktualisiert am 28.12.2011 112 Kommentare
Artikel zum Thema
- «Der Entzug des Autos schockiert solche Männer»
- Raser und Einbrecher Amir B. muss 46 Monate ins Gefängnis
- Jetset-Raser verteidigt sich
- Raser bei Autorennen schwer verletzt
- Raser brettert mit 320 km/h über die A 1
- Youtube-Raser werden kaum verfolgt
- Mit 120 in der 60er-Zone: Raser prahlt mit Youtube-Video
- Rasergang machte A 12 zur Rennstrecke
Die Apparate für die Messung von Geschwindigkeiten im Strassenverkehr werden immer raffinierter. Ein Beispiel dafür ist die Laserpistole Trucam. Das 30'000 Franken teure Gerät misst Tempi von Fahrzeugen in einer Distanz von bis zu 500 Metern, nebenbei macht es auch Filmaufnahmen. Laseroptische Überwachungsgeräte werden in der Regel von einem Polizisten per Hand bedient. Die Trucam wiegt 1,5 Kilogramm und ist sehr handlich. Einer der Vorteile ist, dass das Gerät rasch beweiskräftige Videobilder liefern kann. Unbestreitbare Beweismittel seien gerade bei einer unmittelbaren Festnahme eines fehlbaren Autofahrers wichtig, schreibt die Zeitung «Le Matin», die sich diese Woche mit den Radaren in der Schweiz befasst hat (Artikel online nicht verfügbar).
Ein anderes Messgerät der modernsten Generation ist der Trafistar SR 590. Dieser Superradar, wie er in einigen Medien genannt wurde, kann deutlich mehr als herkömmliche Radaranlagen, die nur eine Momentaufnahme liefern und dabei lediglich die Geschwindigkeit von höchstens zwei Fahrzeugen gleichzeitig messen können. Das Trafistar-System, das mit der neusten 3-D-Radar-Technologie arbeitet, ist in der Lage, die Verkehrssituation permanent und in ihrer Gesamtheit zu erfassen. Erfassen kann es zum Beispiel unerlaubte Spurwechsel oder auch das Nichtbeachten des Fussgängervortritts an Zebrastreifen. Möglich ist auch die Überwachung von gleichzeitig 22 Fahrzeugen. Zu haben ist das Gerät für rund 80'000 Franken.
Gegen 1000 Radare in der ganzen Schweiz
Technologische Bijous wie der Radar Trafistar SR 590 und die Laserpistole Trucam ergänzen die bereits bestehende Vielfalt von Tempoüberwachungsgeräten, die in der Schweiz längst etabliert sind oder sich in der Einführungsphase befinden – wie etwa das Trafistar-System, das in der Romandie erfolgreich getestet worden ist. Gemäss Schätzungen des Automobil-Clubs Schweiz gibt es rund 800 Überwachungsanlagen im ganzen Land, andere Quellen sprechen von etwa 1000 Radaren. Eine Auswahl von Messgeräten und -techniken zeigt unsere Bildstrecke zum Thema (siehe oben).
Erstellt: 28.12.2011, 16:01 Uhr
Kommentar schreiben
Verbleibende Anzahl Zeichen:
112 Kommentare
Es ist ja nicht so, dass jeder Gebüsste aus Absicht die Vorschriften
übetreten hat.
Vielmehr sind es die vielen Wechsel der angezeigten Geschwindigkeiten,
z.B auf Autobahnen, welche nicht alle wahrgenommen werden.
Ich fände es besser, wenn die Hälfte aller Geschwindigkeitstafeln
entfernt- und die Geschwindigkeiten wieder einheitlicher geregelt würden.
Antworten
So bin auch ich erzogen worden: Es gibt Regeln und Gesetze die eingehalten werden müssen und wer sich dabei erwischen lässt diese zu übertreten muss halt zahlen. Doch wenn eine Kommune wie Zürich 84 Mio. Bussen pro Jahr budgetiert und mir dies als reine Erziehungsmassnahmen verkaufen will nehme ich diesen Leuten diese Begründung schlicht nicht ab. Das nennt sich bei mir Abzocke in Reinkultur! Antworten

Bitte warten




