Diese SRG-Sender müssen um ihre Zukunft bangen
Auf welches SRG-Programm könnten Sie verzichten?
Artikel zum Thema
- Schweizer Fernsehen verliert 10 Prozent seiner Zuschauer
- SRG gräbt Millionen-Löcher
- SRG SSR verpasst sich neues Logo
Stichworte
«Was die Ausgaben betrifft, gibt es keine Tabus, auch was die Streichung von Programmelementen oder sogar ganzen Sendern betrifft», erklärte Bundesrat Moritz Leuenberger gegenüber der «SonntagsZeitung». Der Medienminister lässt damit die SRG-Verantwortlichen im Regen stehen: Denn die Hoffnung der SRG, im Sommer eine Erhöhung der Empfangsgebühren zu beschliessen oder Onlinewerbung und zusätzliche Unterbrecherwerbung im TV zuzulassen, um die Millionenlöcher in den Kassen des öffentlich-rechtlichen Unternehmens zu stopfen, wird damit empfindlich gedämpft.
Leuenberger rennt im Gegenzug bei den Parlamentariern offene Türen ein: Quer durch das Parteienspektrum wollen Politiker SRG-Sender schliessen und Programme streichen. Sogar SP-Nationalrat Hans-Jürg Fehr, der bislang stets noch für eine Gebührenerhöhung eintrat, erklärt nun in der «Aargauer Zeitung», dass man im Angebotsbereich ein Tabu brechen und darüber diskutieren müsse, ob tatsächlich alle Sprachregionen gleich behandelt werden müssten.
Doch welche SRG-Sender sind akut gefährdet? Und mit welchen Sendern könnte die SRG am meisten sparen? Tagesanzeiger.ch/Newsnet zeigt auf, welche Programme nicht zuletzt auch von der Politik am stärksten unter Druck gesetzt werden. (dvp)
Erstellt: 03.05.2010, 14:56 Uhr






