Drei Wege zu einem besseren Verhältnis mit der EU

EDA-Staatssekretär Rossier zeigt sich nach einem Treffen mit seinem Amtskollegen in Brüssel zuversichtlich: Es gäbe kein Problem zwischen der EU und der Schweiz, das nicht überwindbar wäre.

Die Beziehungen mit der EU sollen wieder besser werden: Yves Rossier (links) und David O'Sullivan in Brüssel. (29. Januar 2012)

Die Beziehungen mit der EU sollen wieder besser werden: Yves Rossier (links) und David O'Sullivan in Brüssel. (29. Januar 2012) Bild: Keystone

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Die Differenzen der Schweiz mit der EU über institutionelle Fragen können auf verschiedene Arten aus dem Weg geräumt werden. Mindestens drei Möglichkeiten seien identifiziert worden, sagte EDA-Staatssekretär Yves Rossier nach einem Treffen mit seinem europäischen Amtskollegen David O'Sullivan in Brüssel.

Weitere Details zu den Optionen gab Rossier nicht bekannt. Er zeigte sich aber zuversichtlich: «Im Moment sehe ich kein Problem, das nicht überwindbar wäre», sagte der Staatssekretär des Eidg. Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) am Dienstag in Brüssel.

O'Sullivan sagte, es brauche noch mehr Zeit, um eine Lösung zu finden. Er sei aber sehr zuversichtlich. Der Exekutivdirektor des auswärtigen Dienstes der EU lobte zudem die «positive und konstruktive Atmosphäre» des Gesprächs.

EU lehnte Verhandlungen ab

Ende Dezember hatten die EU-Mitgliedsstaaten es abgelehnt, dass die Schweiz ihren Zugang zum Binnenmarkt verhandelt, solange die institutionellen Fragen nicht geklärt sind.

Rossier und O'Sullivan hatten sich im letzten November in Bern zum ersten Mal getroffen. Ziel dieser exploratorischen Gespräche sei es, Optionen zu definieren, die es ermöglichten, die Positionen der Schweiz und der EU zusammenzuführen, sagte Rossier am Dienstag.

Über Steuerfragen – ein weiterer Streitpunkt zwischen der Schweiz und der EU – sei nicht diskutiert worden. Das nächste Treffen zwischen Rossier und O'Sullivan soll am 20. März stattfinden. (ses/sda)

(Erstellt: 29.01.2013, 18:32 Uhr)

Artikel zum Thema

«Stromabkommen muss bis Ende 2014 stehen»

EU-Energiekommissar Günther Oettinger will das in der Schweiz umstrittene Abkommen mit der Europäischen Union vorantreiben. Ohne Einigung drohe ein Rückschritt für beide Seiten. Mehr...

«Drinnen oder draussen»

Video Der britische Premier David Cameron hat seine Grundsatzrede zur EU gehalten – und liess eine Bombe platzen. Er will das britische Volk über einen EU-Austritt abstimmen lassen. Die EU-Partner sind «not amused». Mehr...

Im Fernen Osten Europas

Neben Marseille ist Kosice, die zweitgrösste Stadt der Slowakei, europäische Kulturhauptstadt 2013. Inmitten sozialistischer Plattenbauten findet sich hier eine Altstadt mit österreichisch-ungarischem Charme. Mehr...

Die Redaktion auf Twitter

Stets informiert und aktuell. Folgen Sie uns auf dem Kurznachrichtendienst.

Blog

Werbung

Immobilien
Wohnung/Haus suchen

Weitere Immo-Links
homegate TV
Hypotheken vergleichen
Umzug
Immobilie inserieren
Inserat erfassen
Trend: Mintgrün
homegate Wir präsentieren Ihnen Mintgrün - die neue Trendfarbe. Mehr

In Partnerschaft mit:

Homegate

Blogs

Nachspielzeit Das Flüssige muss ins Hohle (5)
Hauptstaedter «Wir wollen mehr Flashmobs!»

Die Welt in Bildern

100 Jahre Schweizer Luftwaffe: Zuschauer verfolgen den Landeanflug einer Frachtmaschine Typ 64-GK von der Franzoesischen Armee anlaesslich der Air 14, am Freitag, 29. August 2014, in Payerne.
(Bild: Peter Schneider) Mehr...