Economiesuisse: «Kein automatischer Informationsaustausch»
Aktualisiert am 13.03.2009 1 Kommentar
Pauschalanfragen ohne konkrete erhärtete Verdachtsmomente kommen für den Verband nicht in Frage. «Der gläserne Bürger ist weder mit unserer gewachsenen Rechtskultur, noch mit unseren föderalen und direktdemokratischen Prinzipien vereinbar», schreibt Economiesuisse heute in einer Mitteilung.
Für alle Finanzplätze müssten gleich lange Spiesse gelten, so der Verband weiter. «Das Entgegenkommen der Schweiz darf im Vergleich zum Ausland nicht isoliert erfolgen und der Wirtschaftsstandort Schweiz durch ein entsprechendes Vorgehen nicht geschwächt werden», wird Pascal Gentinetta, Geschäftsleiter von economiesuisse, zitiert. Andere Staaten hätten sich ebenfalls an die OECD-Standards zu halten.
Mit dem heute beschlossenen Schritt der Schweiz, so hiess es weiter, würden alle Grundlagen für die Androhung einer Aufnahme der Schweiz auf eine schwarze Liste nicht kooperativer Staaten entfallen. Eine solche Aufnahme hätte für die schweizerische Gesamtwirtschaft gravierende negative Folgen gehabt. (raa/sda)
Erstellt: 13.03.2009, 16:01 Uhr
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Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.






