Schweiz
«Ein Ende der Libyen-Affäre ist in Reichweite»
Interview Matthias Chapman. Aktualisiert am 08.02.2010
«Letzte Woche kam plötzlich einige Dynamik in die Sache»: AI-Sprecher Daniel Graf.
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Was macht nun das EDA?
Das EDA bestätigte auf Anfragen von Tagesanzeiger.ch/Newsnetz, man habe Kenntnis vom zweiten Freispruch im Verfahren gegen Hamdani. Auf weitere Fragen wollte der Sprecher keine Auskunft geben. Weder ob man nun Vorbereitungen für die Heimreise treffe, noch ob für diesen Fall ein Dispositiv vorliege.
Herr Graf, wie geht es jetzt mit Rachid Hamdani weiter?
Wir fordern, dass er den Pass zusammen mit dem Ausreisevisum zurückerhält und dann das Land verlassen darf.
Haben Sie Kontakt mit den beiden Schweizern?
Wir von AI Schweiz nicht. Aber unser internationales Büro in London steht eng mit den libyschen Behörden in Kontakt.
Was ist Ihr Job?
Wir haben den Kontakt zu den Familien von Max Göldi und Rachid Hamdani aufrechterhalten. Die Familie Hamdani hat im übrigen nun heute mit grosser Erleichterung auf den zweiten Freispruch reagiert.
Befürchten Sie weitere Verzögerungen oder gar Überraschungen?
Zwar müssen wir vorsichtig sein. Aber zumindest im Fall Hamdani dürfen wir uns nun Hoffnungen machen, dass eine Ausreise bald möglich wird.
Sehen Sie einen Zeitrahmen, in welchem eine Heimreise möglich ist?
Dazu kann ich im Moment noch nichts sagen.
Kann Max Göldi auch mit einem Freispruch rechnen.
Auch hier müssen wir vorsichtig sein. Zumindest Hoffnungen auf einen weiteren Freispruch scheinen berechtigt.
Sind Sie überrascht, dass es jetzt doch so schnell ging?
Letzte Woche kam plötzlich einige Dynamik in die Sache. Und nun glauben wir, ein Ende der Libyen-Affäre ist in Reichweite.
(Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 08.02.2010, 12:42 Uhr
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