Schweiz

Ein Gentest kann das Leben verändern

Wissenschaftler drängen darauf, dass Gentests in der Schweiz möglichst frei zugänglich werden. Gesundheitspolitiker weisen auf ungeklärte Folgefragen hin.

«Resultate können existenzielle Konsequenzen haben»: Proberöhrchen und Untersuchungshandschuhe für einen Massen-Gentest.

«Resultate können existenzielle Konsequenzen haben»: Proberöhrchen und Untersuchungshandschuhe für einen Massen-Gentest.
Bild: Keystone

Umfrage

Falls genetische Vorhersagen in der Schweiz legal wären: Würden Sie Ihre Neigung für (tödliche) Erbkrankheiten wissen wollen?

Ja

 
38.5%

Nein

 
52.3%

Weiss nicht

 
9.1%

1422 Stimmen


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Aus der Sicht der Forschung ist die Frage einfach: Je mehr Menschen ihre Gene entschlüsseln lassen, desto mehr Daten stehen für die Wissenschaft und eine schnelle Entwicklung von Therapien zur Verfügung. Der Molekularbiologe und frühere ETH-Präsident Ernst Hafen plädierte daher in der «NZZ am Sonntag» dafür, Gentests ohne ärztlichen Beizug und ohne medizinischen Zweck zuzulassen. Die ETH und die Universität Zürich wollen laut der Zeitung im März eine Informationsoffensive starten und eine öffentliche Debatte lancieren.

Bei den Gesundheitspolitikern und Experten stösst die Forderung Hafens zum Teil auf heftigen Widerstand: «Es wäre verantwortungslos, Gentests einfach so frei zugänglich zu machen», sagt die grüne Nationalrätin und Ärztin Yvonne Gilli. «Die Resultate solcher Tests können existenzielle Konsequenzen für einen Menschen haben.» Erhalte ein Mensch die Nachricht, dass er ein erhöhtes Risiko trage, an einer tödlichen Krankheit zu erkranken, könne dies sein ganzes Leben verändern. Obwohl nach einem Test nicht sicher sei, ob die Krankheit überhaupt ausbreche.

Forderung nach klarem Regelwerk

«Wir dürfen Menschen nicht ein Leben lang Angst machen vor einem Schicksal, das dann vielleicht gar nicht eintrifft», meint auch die CVP-Nationalrätin Kathy Riklin. Der Genfer Medizinprofessor Henri Bounameaux fordert, dass ein klares Regelwerk für den Umgang mit solchen Tests geschaffen wird, bevor man diese popularisiert. Heute sind medizinische Gentests in der Schweiz nur auf Verordnung eines Arztes möglich. Sie müssten zudem in einem bewilligten Labor durchgeführt werden, sagt Thomas Binz, Leiter der Sektion für Humangenetik im Bundesamt für Gesundheit.

Branche nicht in Fesseln legen

Da über das Internet immer mehr Gentests von ausländischen Firmen angeboten werden, die in der Schweiz eigentlich verboten wären, erwägen Wissenschaftspolitiker eine Revision der entsprechenden Gesetzesgrundlage. In einer Motion haben sie den Bundesrat dazu aufgerufen, das Gesetz auf Mängel zu untersuchen.

Die Regierung zeigte sich offen für das Anliegen. Viele Onlinetests klären allerdings nicht medizinisch schwerwiegende Fragen wie die genetische Neigung für tödliche Erbkrankheiten ab, sondern beispielsweise Fragen nach der optimalen Ernährung für Leistungssportler. Eine allfällige Zulassung solcher Tests würde nicht bedeuten, dass Gentests generell frei verfügbar sind.

Politiker wie FDP-Nationalrat Ignazio Cassis und SVP-Nationalrat Christoph Mörgeli glauben allerdings, dass sich auch im rein medizinischen Bereich die Entwicklung nicht bremsen lasse. Cassis kann sich eine «vorsichtige und schrittweise Liberalisierung von medizinischen Tests» vorstellen. Mörgeli warnt davor, «die wichtige Biotechnologie-branche in der Schweiz in allzu enge Fesseln zu legen». (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 22.01.2012, 20:58 Uhr

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78 Kommentare

Andreas Keusch

24.01.2012, 11:54 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Vorsicht: Unvorsichtige Neugier bei Gentests kann gemäss Bundesgesetz über genetische Untersuchungen beim Menschen GUMG schwere finanzielle Konsequenzen hinsichtlich der maximal abschliessbaren Versicherungshöhe haben. Bei Lebensversicherungen über 400000 Fr. und bei freiwilligen Invaliditätsversicherungen über einer Jahresrente von 40000 Fr. müssen vorliegende Gentests ... Antworten


Andreas Keusch

24.01.2012, 11:56 Uhr
Melden 1 Empfehlung

... seitens der antragsstellenden Person offen dargelegt werden! Also, einfach mal schnell unüberlegt wissen wollen, welche gesundheitlichen Risiken man hat, kann für die spätere Familienabsicherung leider ernsthafte Konsequenzen haben.


Ben Müller

24.01.2012, 09:27 Uhr
Melden

An alle die sich durch genetische Analysen eine Senkung der Gesundheitskosten erhoffen: teuer ist primär langes Leben. Ironischerweise führt also eine Verbesserung der Gesundheitssituation via höhere durchschnittliche Lebenserwartung automatisch zu höheren Kosten. Verbieten lasst tun sich solche Analysen in meinen Augen aber nicht. Wir sind egoistisch gesteuert und packen jede Möglichkeit. Antworten


Edith Habermann

24.01.2012, 07:42 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Mit den Argumenten von CVP-Nationalrätin Kathy Riklin und der grünen Nationalrätin Yvonne Gilli liessen sich auch sämtliche anderen Präventivuntersuchungen verteufeln. Für gewisse politische Kreise ist automatisch alles, was mit dem Wort 'Gen' zu tun hat schlecht, bös, gefährlich und somit zu verbieten. Verblendet, fanatisch und von der Denkweise her etwas einfach gestrickt diese Leute... Antworten


hans guter

23.01.2012, 20:07 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Haha toll, Gattaca lässt grüssen!
Was bringt mir das wenn ich weiss, dass ich eventuell eine Krankheit oder sonst irgendwas haben könnte, da meine Gene eventuell so oder so sind? Entweder erwischts einem oder nicht, man sollte sich besser mehr um die Leute kümmern die krank sind!
Antworten


Daniel Ballmer

23.01.2012, 12:58 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Gebt mir ein kleines Labor und die nötigen Primer und ich teste eure DNA auf alles Mögliche. Anleitungen gibts im Internet. Ich bin zwanzig Jahre alt und hab lediglich eine stinknormale Matura. Ich schätze mal vorsichtig, dass es neben mir allein in der Schweiz mehrere Zehntausend Menschen gibt, die einen DNA-Test allein mit einer kleinen Anleitung durchführen könnten. Just sayin'. Antworten


Markus Harmann

23.01.2012, 11:28 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Mir ist schon klar dass es nur um Wahrscheinlichkeiten geht, aber auch über diese wüsste ich gerne bescheid. Wenn ich z.B. wüsste dass ich genetisch bedingt anfällig für Herzprobleme bin, wäre das schon ein Grund für mich nur ein Bier am Abend zu trinken, statt drei oder vier. Jedenfalls sollten nicht Politiker darüber entscheiden, was ich über mich selbst wissen darf und was nicht! Antworten


Bernhard Brunner

23.01.2012, 11:22 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Letztlich muss doch jeder selber entscheiden ob er nach dem Motto "Ignorance is bliss" durch's Leben geht oder sich lieber über Risiken informiert und sich darauf einstellt. Es ist aber nicht einzusehen, dass mündige Schweizer Bürger gezwungen werden, solches Wissen über sich im Ausland zu beziehen und sich damit eventuelle Probleme mit der Weiterverwendung und dem Datenschutz einzugehen. Antworten


Annika Oro

23.01.2012, 11:14 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Wo liegt das Problem? Wer so einen Test machen möchte, sollte ihn frei zugänglich kaufen können und dann aber bitte auch selbst bezahlen. Schlimm genug ist, dass ganz simple und preiswerte HIV-Tests immer noch nicht frei verkäuflich sind in Drogeriemärkten und man diese im Internet bestellen muss. Jeder sollte sich ganz einfach schützen können. Antworten


Jürg Wyttenbach

23.01.2012, 11:12 Uhr
Melden 8 Empfehlung

Solange bald 90% der westlichen Menschheit unter Fettleibigkeit und Drogenproblemen (Nikotin, Alkohol, Cannabis, Kocks) leidet, ist jede Gendiagnose objektiv gesehen sinnlos. Höchsten man wünscht sich eine "billige"genetische Erklärung für sein Fehlverhalten.
Abgesehen davon gibt es nur wenige, seltene Krankheiten die monokausal von einem Gendefekt abhängen.
Antworten


Herb Jost

23.01.2012, 18:12 Uhr
Melden 2 Empfehlung

@J. Wyttenbach:Bingo. Habe die neuesten wissenschftlichen Ergebnisse über TAMIFLU gelesen: Völlig wirkungslos. Wurde tonnnweise gebunkert, auch vom Militär. - Massenhysterie par Excellence. Auf Geheiss seiner Krankenkasse musste ein Jugendfreund in Oesterreich sogar erzwungenermassen für 80 Euro diesen Chemoschrott für seine Familie übernehmen. Den Hersteller hat bis heute Niemand eingeklagt.


Alexander Müller

23.01.2012, 11:06 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Ich gehöre zu den Befürwortern solcher Gen-Tests. Aber ich bin ja auch ein SVP'ler und kein rückwärtsgewandter Grüner, der im Retro-Look mit dem Velo durch die Stadt fährt und sich für urban und weltoffen hält. Je mehr die Forscher wissen, desto eher sind sie in der Lage die Lebensqualität von Menschen, was deren Gesundheit angeht, zu verbessern. Antworten


Misa Matter

23.01.2012, 20:34 Uhr
Melden

Alexader Müller..., genau das sehe ich anders. Alle SVP,ler die ich kenne, wirken auf mich wie hinterwäldlerisch Bauern. Man muss sich doch nur mal Blocher und Toni Brunner anschauen.
Ich kann mir aber schon vorstellen,dass sich zumindest Brunner für die Gentechnik interessiert, aber es sind nicht die oben beschriebenen, nein da geht es um die Kuh-Genetik. Soviel zur Weltoffenheit der SVP.


Beat Frei

23.01.2012, 12:00 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Sie Weltoffener SVP'ler, Sie. Jetzt habe ich angst sie sind von der Krankenkassenindutrie und versprechen sich dadurch eine bessere Risikoselektion. Ein Schelm wer sich böses dabei denkt. Tests ja - aber Datenschutz muss gewährleistet sein. Sofern dies heutzutage überhaupt möglich ist (siehe Bankgeheimnis).


Andreas Kyriacou

23.01.2012, 11:52 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Ach, Alexander Müller, beschränke das Schubladisieren doch auf passendere Momente. Ich fahre in der Stadt vorwiegend Velo, weil's ökologisch, zukunftsgerichtet und schnell ist. Und ich bin ebenfalls klar dafür, dass jeder selbst entscheiden darf, ob er sein Genom kennen will oder nicht.


Andreas Kyriacou

23.01.2012, 11:43 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Ach, Alexander Müller, beschränke das Schubladisieren doch auf passende Momente. Ich benutze Velo und öV, weil's schneller, ökologischer und zukunftsgerichteter ebenfalls ist. Und ich bin klar dafür dass jeder selbst entscheiden soll, ob er sein Genom kennen will oder nicht.


Jasmin Loser

23.01.2012, 10:52 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Stellen Sie sich vor, durch Gentechnik könnten genetisch bedingte Krankheiten wie MS, Morbus Crohn und viele weitere durch Manipulation der Gene "einfach" aufgehoben werden. Ich bin überzeugt, viele Menschen wären glücklich, wenn sie nicht an solchen Krankheiten leiden müssten. Ein Schritt in die(se) Zukunft ist so ein Test, damit die Forscher weiter kommen! Antworten


Marco Hanhart

23.01.2012, 11:04 Uhr
Melden 5 Empfehlung

@Frau Loser und alle die hier gegen gewisse Politiker schimpfen. Fakt ist doch, dass Ihnen dies Heute schon nicht vorgeschrieben wird, wenn Sie aus gesundheitlichen Gründen einen Test für sich anfertigen lassen wollen, gehen Sie zu einem Arzt und gut ist. Hier gehts darum,das Verwertungsverbot für genetische Daten auszuhebeln. Dies betrifft auch den Arbeits-, Versicherungs- + Haftpflichtbereich.


Peter Waldner

23.01.2012, 10:46 Uhr
Melden 7 Empfehlung

Woher nur nehmen gewisse Politikerinnen das Recht und die Arroganz, solch rein persönliche Entscheide dem tumben Volch verbieten zu wollen? Wie abgehoben muss man sein, um seine Mitbürger dermassen bevormunden zu wollen? Antworten


Hans Ineichen

23.01.2012, 10:40 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Viel einfacher wäre es das von ängstlichen Leuten erzwungene KK-Obli aufzuheben. Dann erübrigen sich solche Test auch weitestgehenst. Denn wer ausser denn Versicherungen (KK) und einem zweifelnder Vater braucht schon so einen Test. Ich will ja den Tag an dem ich sterben werde auch nicht unbedingt wissen. Antworten


Markus Pauli

23.01.2012, 10:23 Uhr
Melden 13 Empfehlung

@ Claudia M. Fisher: Problematisch ist es, weil dann Krankenkassen zwecks Risikoselektion via ds private VVG sofort auch Gentests verlangen können. So gesehen ist ein allg. Gentest-Verbot zur Wahrung der Solidarität unter den Versicherten das kleinere Übel. Wäre ich Reporter, würde ich unbedingt die Krankenkassen-Lobbyistin NR Ruth Humbel von der CVP dazu kritisch interviewen. Antworten


Daniel C. Gartmann

23.01.2012, 10:19 Uhr
Melden 10 Empfehlung

Politiker sind die allerletzten, die mir Vorschriften machen sollten was ich über mich wissen darf. Ihre Arroganz, mit der sie uns alle bevormunden wollen, erstaunt mich immer wieder. Zum Glück reicht ihre Macht nur bis zur Landesgrenze, und die ist nicht weit. Antworten


Herb Jost

23.01.2012, 10:12 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Marktforschung und Produktwerbung - für den Vertrieb von Hunde- und Katzenfutter sowie Waschmittel anstelle Seifenpulver - wurde in der Not der vergangenen 30er-Hungerjahre erfunden; hat heute schon die intimsten Lebensbereiche erfasst. Bald gibt es Werbebudgets auch F-Brustimplantate für Männer, genverschrieben. Dr. Klenggs Trommel-Werbung "Genwasser für die Gene, nur für die Gene". Nein DANKE. Antworten


Claudia M Fischer

23.01.2012, 10:01 Uhr
Melden 14 Empfehlung

Als erwachsene Person möchte ich mir von der Politik nicht vorschreiben lassen, ob ich für mich ganz privat und ohne einen Arzt einen Gentest machen darf oder nicht. Das ist mein Entscheid und geht niemanden etwas an. Die Politik soll endlich den Anspruch aufgeben, die Leute vor sich selbst schützen zu müssen und alles verbieten zu wollen. Antworten


Martin Meier

23.01.2012, 10:00 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Ein zentraler Punkt sind auch Gentests an ungeborenem Leben, Blastozyten. Diese Beschraenkung muessen endlich fallen. Hier geht es nicht um das Wunschkind, sondern aus rein medizinischer Notwendigkeit um weitere psychologische und schmerzliche Probleme vorzubeugen. Man kann einige Kriterien einfuehren, ab wann dies erlaubt weren sollte, aber das absolute Verbot gehoert aufgehoben. Antworten


Beat Regenscheit

23.01.2012, 09:54 Uhr
Melden 11 Empfehlung

Wenn wir es heute nicht mal schaffen unsere heiligsten Gesundheitsdaten vor dem KK Moloch zu schützen ist es geradezu lächerlich über Genergebnisse reden zu wollen. Einst hatten wir das Berufsgeheimnis, heute werden die Daten an die schlimmste Spezie gratis abgegeben, an die Kapitalgewinnorientierten KK's. Antworten


Hans-Peter Weber

23.01.2012, 09:52 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Vor allem für den Vater, der nun weiss, ob das Kind von ihm ist..... Antworten


Jörg Bohny

23.01.2012, 09:51 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Das Vorhandensein eines bestimmten Gens sagt gar nichts darüber aus, ob die Krankheit dann tatsächlich ausbricht. Entscheidend ist, ob das Gen im Laufe des Lebens so geschaltet wird, dass die Krankheit entsteht. Darüber weshalb ein Gen krankmachend geschaltet wird, weiss die Wissenschaft praktisch nichts. Der Gentest ist damit nutzlos bzw. nur Geldmacherei. Antworten


Gerhard Engler

23.01.2012, 10:18 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Es gibt vieles was nutzlos und Geldmacherei ist. Aber verboten sind solche Dinge meistens trotzdem nicht. In der Schweiz ist es erlaubt, sein eigenes Geld für nutzloses auszugeben.


Fabio Bonina

23.01.2012, 10:11 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Nutzlost dass die Wissenschaft es nicht weiss ist es nur weil sie nicht Forschen kann wie sie genre würde oder es möglich wäre! Gentechnologie sollte gefördert werden, Kontrolliert aber gefördert werden damit der Mensch neue Wege bei der Krankheiten behandlung gehen kann! In der CH wird die Gentechnoligie als Teufelszeugs abgetan was absolut falsch ist!


Arnold Müller

23.01.2012, 09:47 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Schön, wenn damit im Betroffenheitsfall ein Fortpflanzungsverzicht verbunden wäre. Zu erwarten ist aber leider eher u.a. ein Anstieg der Abtreibungsrate. Ausserdem wird mit solchen Tests das Recht auf Nichtwissen bei schon vorhandenem Nachwuchs der Testwilligen verletzt. Antworten


Roland Kämpe

23.01.2012, 09:46 Uhr
Melden 11 Empfehlung

Gentests sind im Prinzip nichts anderes als der Versuch der Pharmaindustrie, den Kunden mit Wahrscheinlichkeiten noch mehr Angst zu machen und so nochmehr Geld aus den Kunden rauszupressen.
Molières "Le Malade Imaginaire" lässt grüssen...
Antworten


daniela wyss

23.01.2012, 09:35 Uhr
Melden 7 Empfehlung

vom psycholigischen her ist es klar. wer weiss an was er höchtwahrscheinlich sterben wird, wird daran sterben. einmal im kopf, ist es nicht mehr wegzuwischen und die phrophezeihung wird umgesetzt". jetzt erst recht!!!
der witz ist, sterben muss jeder sovieso.............
Antworten


Eugen Fischer

23.01.2012, 09:31 Uhr
Melden 8 Empfehlung

Wie schreibt Aldous Huxley "Die Medizin ist soweit fortgeschritten, dass neimand mehr gesund ist." Ich denke dies trifft den Nagel auf den Kopf, denn wer geht wegen jedem Artikel in einer Zeitschrift sofort zum Arzt. Wer hat Angst vor dem Tod, eben der grösste Teil der Bevölkerung. Antworten


Hanspeter Niederer

23.01.2012, 09:24 Uhr
Melden 18 Empfehlung

Ja liebe Forscher, die Menschheit wird so enden wie der Zauberlehrling bei Goethe. Auch bei ihm war die Neugier und der Wunsch nach Macht und Kontrolle grösser als sein Gefühl für das dem Menschen zuträgliche Mass. Eines ist sicher: mit diesen Tests wird die Medizin- und Pharma-Maschinerie weiter angekurbelt werden bis zum totalen Kollaps und die Angst unter den Menschen massiv zunehmen ! BRAVO Antworten


Rainer Duffner

23.01.2012, 09:24 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Es kommt drauf an, was man aus den Erhebnissen macht. Steve Jobs hat nach jeder Operation wie ein Besessener gearbeitet, um die verbleibende Zeit zu nutzen. Andere würden sich wohl eher dem Müßiggang hingeben.... Antworten


Ursina Gartner

23.01.2012, 09:19 Uhr
Melden 8 Empfehlung

Wir alle haben den Tod in den Genen, wir alle sterben irgendwann an irgendetwas. Aber es sollte jedem frei stehen, zu erfahren, woran. Auch sollte jedem frei stehen, zu wissen, ob er/sie diese Gene an ein Kind weitergeben möchte.
Die Tests nicht zuzulassen heisst, das Volk zu bevormunden, es nicht für urteilsfähig zu erklären. Wie ich mit dem Ergebnis umgehe, ist dann allein meine Sache.
Antworten


Guido Singenberger

23.01.2012, 09:01 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Das spaltet unsere Gesellschaft bei Krankenkassen und gefährdet den Familienfrieden bei den ahnungslosen Vätern. Antworten


alfred bleuler

23.01.2012, 08:57 Uhr
Melden 4 Empfehlung

wir kaufen flugzeuge und sonstige waffen >> das heisst, weit, weit innen, in unserem unterbewussten glauben wir noch immer an den bösen man der wieder kommen könnte und u.a. für die reine rasse krieg führen wird >> stellt euch vor DER hätte auch noch zugang zu den gespeicherten gendaten eines volkes >> ich bin gegen die armee >> aber auch gegen diese massen-gentest >> aus misstrauen Antworten


Jutta Maier

23.01.2012, 08:45 Uhr
Melden 13 Empfehlung

Warum muss die Ethik jedesmal, kaum ist sie einmal etabliert, Wirtschaftsinteressen Platz machen? Soweit ich weiss halten sich moralische Grundsätze länger und sind mehr wert als alles Geld der Welt, ganz besonders wenn das Umfeld keinen Begriff mehr von Ethik hat. Das scheint in der Biotechnologie leider der Fall zu sein. Antworten


Michael Maier

23.01.2012, 08:44 Uhr
Melden 8 Empfehlung

Es sind meine Gene, und wem ich die gebe oder nicht, möchte ich entscheiden. Von der Politik erwarte ich, dass diese akzeptable Rahmenbedingen schafft. Z.B. Strafverfolgung für diejenige, die gegen meinen Willen meine Gene "veröffentlichen". Auch sollte der Staat festlegen, dass jeder von einer Fachperson (Arzt,) bei der Ergebnismitteilung beraten wird um Fehlinterpretationen entgegen zu wirken Antworten


Susanne Beerli

23.01.2012, 08:32 Uhr
Melden 24 Empfehlung

Der Bevormundungswille vieler unserer Politker ist grenzenlos. Warum und wozu? Antworten


Flavio Poletti

23.01.2012, 09:26 Uhr
Melden 8 Empfehlung

Informieren Sie sich mal über den Nocebo-Effekt. Selbst der mündigste Bürger reagiert auf solche Diagnosen falsch, zumal sie meist nur ein "erhöhtes Risiko" ausweisen können. Ist der Floh von der möglichen Krebserkrankung einmal ins Ohr gsesetzt, bricht sie um so eher aus...


Anita M. Dürr

23.01.2012, 09:21 Uhr
Melden 8 Empfehlung

Weil zu viele geld- + machtgierige Leute alles und jedes missbrauchen! Hier z.B. für den Ausschluss aus Versicherungen, Jobs etc. wg. Erbkrankheiten. Die Ausrede hier wieder: Heilungschancen. Aber der Tod gehört zum Leben. Es wäre besser, wir würden uns auf ein gutes, freundliches Leben konzentrieren. Die Wissenschaft flickt ja nur noch. Prävention hat noch immer keinen Nobelpreis!!


Alain Burky

23.01.2012, 08:29 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Es geht ja nicht darum, Gentest's etwa obligatorisch zu erklaeren, da waere ich ganz klar dagegen;
sondern Menschen mit grossen genetischen Handicaps Hilfe zu bieten.
(Der Daellbach Kari hat sein ganzes Leben unter seiner "Hasenscharte" gelitten).
Wissenschaftlich denken heisst eben sowohl kritisch (gegen beide Seiten),
als auch offen (fuer den Fortschritt) zu sein.
Antworten


Alain Burky

23.01.2012, 09:59 Uhr
Melden

@All:
Jede Technik kann von einem totalitaeren System mssbraucht werden.
Deshalb habe ich ausdruecklich von Wahlfreiheit gesprochen.


Armin Süess

23.01.2012, 08:53 Uhr
Melden 9 Empfehlung

Ich stimme Marco Hanhart zu. Es ist nur der erste Schritt für den Ausschluss von "Risiken". N.B. Was hätte der Test dem Dällebach Kari wohl geholfen? Vermutlich wäre er abgetrieben worden wenn die Eltern das getestet hätten. Diese Tests gehören verboten und zwar weltweit. Sie öffnen der Euthanasie Tür und Tor.


Peter Stoffel

23.01.2012, 08:49 Uhr
Melden 14 Empfehlung

Ich leide Zeit meines Lebens mit meinen (zwar operierten) Klumpfüssen. Jeder Schritt schmerzt seit 68 Jahren. Dennoch würde ich keinen Gentest machen lassen. Und Herr Hanhart hat recht: Neue Gründe für die KK, Zusatzversicherungen abzulehnen. Nur - Big Brother lässt grüssen.


Marco Hanhart

23.01.2012, 08:43 Uhr
Melden 31 Empfehlung

Fortschritt in allen Ehren, aber wenn es dann in einigen Jahren heisst, "wir streichen Ihnen die Zusatzversicherung oder lehnen Sie ab, da Sie nicht in der entsprechenden Datenbank erfasst sind", nenne ich dies nicht unbedingt ein Fortschritt.


Marco Hanhart

23.01.2012, 08:27 Uhr
Melden 20 Empfehlung

Klar würde es der Forschung Vorteile bringen. Dies ändert aber nichts daran, dass sowas äusserst gefährlich ist und ein hohes Mass an Missbrauchspotential bietet. Auf keinen Fall darf die Pharmaindustrie oder gar eine Krankenkasse an solche personengebundene Daten gelangen. Antworten


Nathalia Rothenberger

23.01.2012, 08:23 Uhr
Melden 9 Empfehlung

Die Idee ist im Grunde eigentlich gut. Man könnte viel gesünder Leben, weil man genau weiss, worauf man achten muss. Beispielsweise könnte man filtern, ob gewisse dickere Leute dick sind, weil sie einfach zu viel essen oder ob sie an einer Krankheit leiden. Einerseits würde dies massive Kosten im Gesundheitswesen einsparen, andererseits würde der Markt weniger verkaufen (z.B. Magenbänder) Antworten


Lehmann Lena

23.01.2012, 16:51 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Und wenn sie dann wissen welche Leute selber Schuld sind und welche dies Genbedingt übergewichtig sind, diskriminieren sie dann die ersteren etwas mehr oder die zweiteren etwas weniger...?


Bruno Mueller

23.01.2012, 09:14 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Es ist eben nicht klar, welche Gene für Dicksein verantwortlich sind. Zudem kennen die meisten Menschen ihr Risikoverhalten. Es hapert an der Umsetzung. Und, Roche investiert Milliarden in personalzed medicine, sie setzen voll auf diese Karte.


Nathalia Rothenberger

23.01.2012, 08:33 Uhr
Melden 5 Empfehlung

weiter wäre es möglich (ähnlich wie Steve Jobs) Medikamente auf sich "zuschneidern" zu lassen. Die Nebenwirkungen liegen im 0% Bereich.
Die Pharmafirmen werden dies aber zu verhindern wissen, weil sonst die halbe Branche zum Erliegen kommen würde. Der Gewinn würde massiv sinken und sie müssten mit den Preisen runter.
Ich würde die Entwicklung begrüssen, insofern dies nicht wieder ausgenutzt wird


Josef Stern

23.01.2012, 08:15 Uhr
Melden 5 Empfehlung

es sollte nicht Gentest verboten sein in der Schweiz, sondern das Verfassen von so unqualifizierten Kommentaren wie hier unten. Wen man keine Ahnung vom Thema hat sollte man besser nichts schreiben, statt hier herum zu trollen. Antworten


Beat Stefan

23.01.2012, 10:56 Uhr
Melden 3 Empfehlung

@Stern:
><((((º>


Hanspeter Niederer

23.01.2012, 09:29 Uhr
Melden 7 Empfehlung

@Stern 0815: Und wo bleiben die Argumente? Aha, wenn man weiss, dass man recht hat, kann man auf Argumente verzichten, oder?


Ernst Dittmar

23.01.2012, 08:12 Uhr
Melden 12 Empfehlung

Da könnten die Krankenkassen neben Alten, Dicken, bereits einmal Erkrankten neu auch Probanden mit schlechten Gen-Informationen von Zusatzversicherungen auszuschliessen. Was für ein Fortschritt! Solche Gen-Untersuchungen müssen unbedingt obligatorisch und die Resultate öffentlich zugänglich werden. Den Politikern wird sicher eine fadenscheinge Begründung einfallen um das durchzuboxen. Antworten


H.U. Suter

23.01.2012, 08:11 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Es sind zwei Gründe die diese "Wissenschaftler" zu dieser Forderung bewegen. Ersten verdienen sie Geld damit, nur indirekt aber trotzdem. Zweitens sind sie absolut Unfähig zwischen der Wahrscheinlichkeit eines Auftretens eines Ereignisses und dem effektiven Eintreten dieses Ereignisses (mit Wahrscheinlichkeit 1) zu unterscheiden. Ich fordere daher MATHEMATIK-TESTS für die ETHZ-Professoren! Antworten


Tolga Erken

23.01.2012, 08:09 Uhr
Melden 7 Empfehlung

erinnert mich irgendwie an den Film "Gattaca" ... Antworten


carlos zapato

23.01.2012, 08:05 Uhr
Melden 8 Empfehlung

Es darf doch jeder für sich selbst entscheiden, ob er diese Information will oder nicht. Oder muss man sich hier entmündigen lassen? Ich würds vielleicht machen. Vielleicht aber auch nicht. Antworten


beat buerki

23.01.2012, 08:02 Uhr
Melden 7 Empfehlung

ich sehe nicht ein, warum man das nicht tun sollte. ich z.b. habe viele muttermale, daher weiss ich, dass meine neigung zu hautkrebs grösser ist als bei anderen. jetzt kann ich ja die sonne ohne schutz meiden und meine male regelmässig testen. deswegen ist mein leben nicht schlechter, ich kann aber möglicherweise eine erkrankung verhindern oder früh erkennen. wo ist das problem? Antworten


Rudy Bombelli

23.01.2012, 07:57 Uhr
Melden 9 Empfehlung

Was will Herr Mörgeli schon wissen, der sagt doch nur was ihm der Lobbyst vorgegaukelt hat (nicht gratis). Antworten


Bruno Müller

23.01.2012, 07:53 Uhr
Melden 13 Empfehlung

Ach, Gentests werden überbewertet. Ich habe einen gemacht. Was hilft mir zu wissen, dass ich ein statistisch gesehen ein 1.43 faches Risiko habe an Krankheit X zu erkranken als der Durchschnitt? Richtig - nichts. Und so schauen die Daten aus, die man kriegt, für die allermeisten Krankheiten. Als Genetiker müsste es Hafen eigentlich besser wissen. Antworten


Margrit von Dach

23.01.2012, 07:51 Uhr
Melden 8 Empfehlung

Der Schweizer ist keine Laborratte für abgedrehte Wissenschaftler. Das ist Fact. Schlicht und ergreifend. Wir Schweizer werden immmer gewarnt. Das reicht auch. Es langt dann etwa! Und zwar in allen Bereichen! Antworten


Gerhard Keller

23.01.2012, 07:42 Uhr
Melden 38 Empfehlung

Wenn Zauberlehrlinge etwas gebären und Geschäftemacher daraus Geld wittern werden aus Wahrscheinlichkeiten schnell einmal Gewissheiten. Dabei sind die Tests so zuverlässig wie Horoskope wo auch "Möglichkeiten", "Neigungen" und "Wahrscheinlichkeiten" sich die Hand geben. Das Schicksal eines Menschen ist nicht bloss durch seine Gene determiniert, da spielen noch ganz andere Umstände eine Rolle. Antworten


Werner Hürlimann

23.01.2012, 07:35 Uhr
Melden 49 Empfehlung

Auf die Ergebnisse stürzen sich KK, Arbeitgeber, Headhunter, Finanzberater, Versicherungsberater, Erben, Medikamentenhersteller, Direktmarketing etc. ... es gibt so viel Informationen die man daraus ziehen und vermarkten kann! Der Supe-Gau für eine Gesellschaft die in wissenschaftlichen Prognosen erstickt und doch nichts aus der Vergangenheit lehrt ( ... Umwelt, Finanzkrise(n), Diätwahn etc.). Antworten


Erich Meier

23.01.2012, 07:16 Uhr
Melden 22 Empfehlung

Und die Kosten werden einmal mehr von den Krankenkassen übernommen auf dass wir alle im Folgejahr noch mehr Prämien zahlen müssen ?? Antworten


Helga Kern

23.01.2012, 08:03 Uhr
Melden 14 Empfehlung

insbesondere die Kosten für die "Folgeerscheinungen" scheinen mir kaum abgrenzbar zu sein. Die erhöhten RIsiken, die vermutlich bei manchen festzustellen sind, werden weitere Untersuchungen, vielleicht Behandlungen evt. auch das Bedürfnis nach psychischer Betreuung auslösen, die selbst, wenn Gentest nicht übernommen werden, zu Buche schlagen.... das brauchen wir definitiv nicht auch noch!


Michael Schaible

23.01.2012, 07:06 Uhr
Melden 11 Empfehlung

Die ich rief die Geister......Ich fürchte einfach den Missbrauch der durch eine Freigabe entstehen würde. Vor allem in der heutige Zeit wo Informationen immer schneller werden.
Bis heute hat es der Mensch immer noch geschafft das eigentlich Gute irgendwie zu pervertieren.
Natürlich wünsche ich mir ein langes Leben und massgeschneiderte Therapien.
Und in Afrika stirbt man an "Nichtigkeiten"....
Antworten


Parvaneh Ferhadi

23.01.2012, 07:05 Uhr
Melden 29 Empfehlung

«Je mehr Menschen ihre Gene entschlüsseln lassen, desto mehr Daten stehen für die Wissenschaft und eine schnelle Entwicklung von Therapien zur Verfügung.» Die Daten müssen dazu in einer Datenbank gespeichert werden auf die neben allen Forschungseinrichtungen auch Pharma-Grosskonzerne zugriff haben. Es dürfte nicht lange dauern, bis auch Behörden und Versicherungen Zugriff erhalten. Antworten


Maximilian Teusch

23.01.2012, 10:19 Uhr
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Herr oder Frau Ferhadi, ich bewundere Ihre Vielseitigkeit. Sie sind ja nicht nur NahostexperteIn sondern auch für Gentests, alle Achtung.


Andy Ungricht

23.01.2012, 07:52 Uhr
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@Kaa Bock: Es fängt immer mit freiwillig an. Und hört mit obligatorisch auf...


maja naef

23.01.2012, 07:43 Uhr
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@Kaa Bock ach ja fragt sich nur wie lange. Warum lernen einige Leute nie aus der Vergangenheit.


Parvaneh Ferhadi

23.01.2012, 07:34 Uhr
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Wollen Sie wirklich, dass ihre Krankenversicherung weiss, dass laut dem Gentest bei Ihnen mit 40 eine schwere Krankheit ausbrechen KÖNNTE und sie aufgrund dessen höhere Prämien zahlen MÜSSEN oder sie Versicherungsschutz ganz verlieren weil sie davon wussten und bei der Anmeldung an die KK nichts gesagt haben? Daran sollten Datenschutzunerfahrene mal denken.


Kaa Bock

23.01.2012, 07:23 Uhr
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Da diese Tests ja freiwillig sein sollen, können Datenschutzparanoide problemlos darauf verzichten...


Kirsten Karger

23.01.2012, 07:22 Uhr
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Haben die Krankenkassen jemals die Forschung an der ETH oder Uni bezahlt Herr Meier?



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