Ein Leben voller Superlative

Nur zwölf Jahre nach ihrem Einstieg in die Politik wird die Aargauer SP-Nationalrätin Pascale Bruderer Wyss heute zur höchsten Schweizerin gewählt.

1/6 Geschafft: Pascale Bruder ist Nationalratspräsidentin und somit mit 32 Jahren höchste Schweizerin.
Bild: KEYSTONE/AP

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Im Lebenslauf der 32-jährigen Sozialdemokratin häufen sich die Superlative: Im Herbst 1997 gewann sie als jüngstes Mitglied des Einwohnerrats (Parlament) in Baden AG ihr erstes politisches Mandat. 2001 schaffte sie den Sprung in den Aargauer Grossen Rat.

Nur ein Jahr später sass sie bereits im Nationalrat. Sie rutschte auf den Sitz des zurückgetretenen Hans Zbinden in die Grosse Kammer nach. Mit 24 Jahren löste sie den damals 27-jährigen Toni Brunner (SVP/SG) als jüngstes Parlamentsmitglied ab.

Bei den Wiederwahlen 2003 und 2007 erzielte sie jeweils das beste Resultat unter den Frauen im Aargau. Im Nationalrat gehört sie derzeit der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur (WBK) an.

Jüngste Nationalratspräsidentin

Längst hat die mediengewandte Pascale Bruderer die Jeansjacke der ersten Sessionstage gegen elegante Anzüge ausgetauscht. Die Superlative bleiben jedoch. Die Aargauerin ist mit 32 Jahren die jüngste Frau, die je den Nationalrat präsidiert hat.

«Im Vordergrund meiner Arbeit steht das Miteinander anstatt das Gegeneinander», sagt sie im Gespräch mit der Nachrichtenagentur SDA. «In einem anderen politischen System wäre ich wohl kaum in die Parlamentsarbeit eingestiegen.»

Für spektakuläre und provozierende Politik sei sie weniger zu haben. «Ich bin ein typisches Kind der Konkordanz», betont sie. Das Etikett der frischen und frechen Jungpolitikerin haftet ihr an. Profiliert hat sie sich jedoch in den vergangenen sieben Jahren in der Bildungs- und Sozialpolitik.

Politologin mit Erfahrung bei UBS

Seit 2008 bietet sie Geschäftsführungen von Nonprofit- Organisationen und Beratungen in Kommunikation und PR an. So steht sie seit Mitte 2009 der Krebsliga Aargau als Geschäftsführerin im Mandat vor.

Ihre erste Arbeitserfahrung sammelte sie bei der Schwerhörigenschule Landenhof in Unterentfelden AG. Später arbeitete sie in verschiedenen Abteilungen der Grossbank UBS und war Projektmanagerin bei Microsoft Schweiz.

Nach der Arbeit mit Schwerhörigen studierte sie an der Universität Zürich Politologie, Staatsrecht sowie Sozial- und Wirtschaftsgeschichte. Ein Teil des Studiums absolvierte sie in Växjö in Schweden. Heute wohnt sie mit ihrem Ehemann in Nussbaumen AG.

Brücken schlagen zur Bevölkerung

Kommunikation wurde der jüngsten von drei Töchtern in die Wiege gelegt. Bruderer beherrscht die Gebärdensprache, betreibt ein Bürgerbüro, ein Facebookprofil und eine Internetseite. Geht es um das Interesse der Bevölkerung gegenüber der Politik, wird sie jedoch selbstkritisch.

«Bei den Menschen kommt manchmal zu wenig an, dass die Entscheidungen im Parlament direkt Einfluss auf ihren Alltag haben», sagt sie. Als höchste Schweizerin will sie deshalb eine Brücke aus dem Bundeshaus zur Bevölkerung schlagen.

Einen thematischen Schwerpunkt widmet sie im Präsidialjahr dem Dialog zwischen Jung und Alt. «Der Austausch zwischen den Generationen ist eine Chance für unsere Gesellschaft», betont sie.

Der Bevölkerung will sie zudem zeigen, das Politik nicht nur graue Materie ist. «Die Menschen dürfen ruhig spüren, dass Politik Freude macht.» Bei diesen Worten dringt wieder die Frische durch, der sie nach wie vor das Bild der Jungpolitikerin verdankt. (sam/sda)

Erstellt: 23.11.2009, 10:50 Uhr

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67 KOMMENTARE

Altorfer Kurt

24.11.2009, 09:45 Uhr

Ich bin 64-jährig und freue mich, dass es langsam aber sicher zu einem Generationenwechsel im Parlament kommt!


Aschi Oiram

23.11.2009, 19:47 Uhr

BBC hat eine Studie erstellt. Danach lügen Männer doppelt soviel wie Frauen. Das deckt sich mit eigenen Beobachtungen. Somit heisst es: noch mehr Frauen in der Politik, produziert weniger Lügen. Das ist keine Unwahrheit.


Peter Zurbrügg

23.11.2009, 19:08 Uhr

Ich habe das Gefühl, dass bei den jungen Politikern die Parteizugehörigkeit weniger eine Rolle spielt. Sie sind noch nicht so festgefahren, wie die Alte Garde. Darum finde ich es toll, dass Frau Bruderer gewählt wurde. Es ist zu hoffen, dass die Alten mal was von den Jungen lernen.


Franz Brunner

23.11.2009, 17:50 Uhr

vor etwa 2 wochen sendung DRS 3 um 2000, zu gast Corinne Mauch--irgendwann einmal die frage "welche fähigkeiten" es denn für dieses amt brauche? (längere pause als bei andern fragen) "die freude am amt", und das wiederholte sich noch mindestens 3mal in einer etwa 2 minütigen antwort--ICH DENKE DAS SAGT SCHON "FAST" ALLES und leider kommt mir das bei sehr vielen frauen in top positionen so vor


Sibylle Weiss

23.11.2009, 17:44 Uhr

Man hört immer wieder man soll in Kinderstrukturen Grippen und bla bla investieren.Hat schon jemand an die ständig steigende Arbeitslosigkeit gedacht.Vielleicht sollte man mal den Hebel dort ansetzen.Wenn weniger Steuergelder durch immer mehr Ausgesteuerte hereinkommen,kann man die Kinderstrukturen auf den Mond schiessen,da diese von Steuergeldern subventioniert werden!


adrian strebel

23.11.2009, 17:37 Uhr

Herr Richard Keller, genau wegen Haltung wie der von Ihnen wenden sich die meisten Jungen von der Politik ab. Solche Statements sind eine Beleidigung für eine ganze Generation!


Raffael Grassi

23.11.2009, 17:37 Uhr

Als nicht SP Wähler wünsche ich Frau Bruderer viel Erfolg in diesem Amt. Sie repräsentiert die jüngere Generation, die ausbaden wird, was uns die über 35-jährigen an gesellschaftlichen Hypotheken geschaffen haben und noch hinterlassen werden. Sie scheint keine Ideologin zu sein, wie es sie links und rechts leider haufenweise gibt. Deshalb hoffe ich, dass ihr viele Junge nacheifern werden.


Lukas Lautenschlager

23.11.2009, 17:32 Uhr

Wenn man die Kommentar hier liest, wundert es mich gar nicht mehr, dass die Schweiz von Krise zu Krise schlittert. Statt aufeinander zu hören, wird gegenseitig niedergemacht, pauschalisiert und polemisiert – politische Unkultur in Reinkultur. Als Schweizer Stimmbürger schäme ich mich für diese «Qualität» der Auseinandersetzung...


Alois Leimgruber

23.11.2009, 17:32 Uhr

Mit den Frauen in der Politik ist es leider nicht besser geworden in unserem Land,das ändert auch nichts mit Pascale Bruder.


Sibylle Weiss

23.11.2009, 17:18 Uhr

Also so schlecht kann Maximilian Reimann auch nicht sein; immerhin hat er sich in die Bärenhöle Steinbrück getraut!


Peter Maier

23.11.2009, 17:11 Uhr

Kaum aus den Windeln und schon die Nationalratspräsidentin ? Mit 32 Jahren sollte man eigentlich nicht Nationalratspräsidentin sein, sondern sich langsam aber sicher für den Nachwuchs als sog. Mami engagieren. Es gibt viel zu viele Frauen, die meinen der Job ist wichtiger - aber am Schluss bereuen sie es alle !!! Macht doch weiter ihr Karrierefrauen - good luck !!!


Claudia Müller

23.11.2009, 16:07 Uhr

Ja, ich staune auch wie jemand so ein Amt glaubwürdig besetzen will, der in seinem ganzen Leben noch nicht einen Tag für seinen Lebensunterhalt arbeiten musste. Ich würd' mal die "Coop-Frage" stellen: was kostet ein Liter Milch ? Da fallen sie dann alle durch.


Remo Schlaginhauf

23.11.2009, 16:04 Uhr

@Walter Suter: Schliesse mich Ihrem Votum an!


Andreas Maier

23.11.2009, 16:01 Uhr

@ Walter Suter: Wenn wir die letzten 100 Jahre Revue passieren lassen, waren es IMMER rechte Politiker, die die Welt in den Abgrund gestürzt haben............( 1.Weltkrieg, 2.Weltkrieg, Vietnamkrieg und die jetzige Finanzkrise. Nur um ein paar Beispiele zu geben........


Aschi Oiram

23.11.2009, 15:44 Uhr

Wünsche der jungen Politikerin Glück im Amt und auch nachher. Vielleicht überlegt sich BR Leuenberger ob er abtreten will. Vielleicht wäre Frau Bruderer eine Kandidatin für die Nachfolge. Was jemand leistet in der Regierung, kann nie vorausgesagt werden. Kurzschläfern gebe ich wenig Kredit. US Präs. Reagen arbeitet nur 5 Stunden pro Tag, es ging. Entspanntes Überlegen zählt, nicht ständige Präsenz


Guido Cina

23.11.2009, 15:41 Uhr

@Konrad Grosmann: Genau, so und nicht anders! Mir hat es auch Null und nichts gebracht. Und das Beste? Es wird noch schlechter...!


Franziska Koller

23.11.2009, 15:39 Uhr

Eine Frau mit 32 Jahren, höchste Schweizerin. BRAVO! Ihr Motto: "Reden ist Silber, Schweigen ist Gold".


Rosario Centamore

23.11.2009, 15:38 Uhr

Pascale Bruderer ist sympathisch, eine gute Politikerin und wirkt kompetent - und ist obendrein noch attraktiv.


Hansruedi Imhasly

23.11.2009, 15:18 Uhr

Mit grossem Abstand die beste Politikerin im Kanton Aargau. Es ist höchste Zeit dass sie den schwachen SVP'ler Reimann aus dem Ständerat wirft , denn sein Abgang ist überfällig.


Josef Kunz

23.11.2009, 15:16 Uhr

@ A.D. Meier - Herr Meier, dank der SVP sind wir nicht in der EU-Falle. Es braucht in der CH auch keine Mehrheit (einer einzigen Partei) um gute Ideen auf den Tisch zu bringen. Die SVP sagt ja auch nicht, dass alles was von SP Seite kommt schlecht ist. Vieles ist jedoch nicht ganz durchdacht...... @ Reinhardt - PB hat sicher auch Stärken - Kommunikation ist jedoch keine von ihr.


Tamara Vujadinovic

23.11.2009, 15:15 Uhr

@Andreas D. Meier: Wie kleingeistig von ihnen, alle die die linke Gleichmache nicht unterstützen in die SVP-Ecke zu schieben. Leider ist das nicht sehr tolerant, sozial und auch sehr kurzsichtig. Viele Linke sind nur für sich und ihresgleichen da, der Rest kann schauen wo sie bleiben... wie sie ja jetzt auch demonstrieren. Wer nicht für uns ist, ist gegen uns? Meine Güte. Ich wähle übrigens grün.


Heinz Gfeller

23.11.2009, 15:14 Uhr

Ich finde, dass besagte Politikerin wenig Profil hat. Schade, dass das Parlament eine solche Politikerin in diesen Posten gewählt hat. Mittelmass und Nachgiebigkeit scheint mittlerweile das herausragende Merkmal schweizerischer Politik zu sein.


Beni Reinhardt

23.11.2009, 14:44 Uhr

pascale bruderer ist super! sie ist nicht nur bei der kommunikation sehr fähig, sondern kennt ihre dossiers bis ins detail. das scheint aber die nicht zu interessieren, die prinzipiell gegen alle linken sind. schade, denn in diesem lager mangelt es sehr an fähigen frauen. so verwundert es nicht , dass eine der sehr wenigen solchen von den linken hochgehievt werden musste. ironisch


Andreas D. Meier

23.11.2009, 14:09 Uhr

Die braven SVP-ler sind immer auf dem Posten, wenn es gilt, die "bösen" Linken für alle Übel der Schweiz verantwortlich zu machen, das haben sie in ihren Kürsli brav gelern! Rätsehaft bleibt nur, wie das die Linken alles geschafft haben sollen, obwohl sie doch im Bund und in den meisten Kantonen gar keine Mehrheit haben? Eine Schweiz nur nach dem Gusto der SVP wäre wirtschaftlich längst ruiniert!


Lukas Engler

23.11.2009, 14:05 Uhr

Warum gibt man nicht einer Frau/einem Mann aus dem Volk (ohne Parteibuch und nicht verfilzt) die Chance, oberste/r Schweizer/in zu sein. Jemandem aus dem wirklichen Leben, der - für eine Amtsperiode gewählt - nur diesem Amt verpflichtet ist.


Hugo Schweizer

23.11.2009, 13:56 Uhr

Wow! Gratulation! Mehr solche Frauen in der Schweizer Politik, bitte!


Heiri Schweizer

23.11.2009, 13:52 Uhr

@Konrad Grosmann: Die "Grosstat" den "unsägliche Blocher" abzuwählen, hat mir als Arbeiter keinen einzigen Vorteil gebracht. Es hat die finanzielle Belastung Meiner Famile durch Steuern und Krankenkasse nicht vermindert. Es hat mir die Arbeitsbedingen nicht verbessert und auch keinen sicheren Arbeitsplatz geschaffen. Mehr sozial und weniger sozialistisch, so sollte die SP der Zukunft sein.


Thomas Zimmermann

23.11.2009, 13:46 Uhr

Ich freue mich, dass die Schweiz durch ein schönes Gesicht, das auch noch in Gebärdensprache spricht repräsentiert wird! Ich habe Frau Bruderer einmal getroffen und bin von ihrem Elan und Engagement echt begeistert. Viel Glück und Ausdauer bei der politischen Arbeit wünsche ich ihr und sie hat meine vollste Unterstützung!


Andy Holmes

23.11.2009, 13:30 Uhr

Wunderbar, Herr Grosmann... Wenn Blocher abwählen der einzige Leistungsausweis ist, dann gute Nacht. Aber das scheint ihnen schon zu genügen... Wie heisst es so schön: Beati pauperes spiritu, wie der Lateiner sagt!


Tamara Vujadinovic

23.11.2009, 13:22 Uhr

@Mark Neumann: Wunderbar gibt es dieses Forum hier, nicht wahr? Da kann man mit herzenslust jeden, der gegen seine heiligen linken Kühe ist, niedermachen und Dümmlichkeit oder ähnliches unterschieben. Es lebe die Kultur der unterschiedlichen Meinungen, die die Linke mit ihrem Einheitsbrei und ihrer Gleichmacherei zerstören will! Die Linke ist weit von ihrem Ursprung entfernt und das tut mir leid!


Richard Keller

23.11.2009, 13:20 Uhr

Traurig, dass dem Jugendwahn mehr und mehr Platz gegeben wird. Gerade eine derartige Position gehört von einer (lebens-) erfahrenen Person besetzt! Eine Beleidigung für das Schweizer Parlament!


Kurt Hauser

23.11.2009, 13:13 Uhr

Die SP hat doch heute keine Ahnung mehr, was Arbeiter bewegt:es sind nur noch Akademiker und Cüpli-trinkende Staatsangestellte mit sicherer Rente!


Yves Schneider

23.11.2009, 13:12 Uhr

Bravo Pascale Bruderer, jetzt haben wir eine junge, gebildete und erst noch sehr hübsche NR-Präsidentin. Leider wird auch Sie gegen Windmühlen kämpfen müssen. Es wäre endlich ander zeit die Probleme wie Gesundheitswesen, Mindestlöhne, Ganztages-Schul- und Kinderstrukturen usw. anzupacken. Gerade die Rechten verweigern sich da regelmässig, geben aber Milliarden für Armee und anderen Unsinn aus.


Alfredo Garcia

23.11.2009, 13:04 Uhr

Die SP ist weltfremder Zirkel von schöngeistigen Sozialromantikern und Weltverbesserern welchem der Bezug zum "S" im Parteinamen vollends abhanden gekommen ist.


Gisela Niedermann

23.11.2009, 13:03 Uhr

Schön, die Schweiz hat wieder einen Helvetia - wir dürfen beruhigt sein, alles gut in diesem Land, Freude herrscht. Leider erinnert mich das alles an eine Bundesrätin Metzler.


Heinz Oberholzer

23.11.2009, 12:59 Uhr

Warum praktisch alles studierte die SP Schweiz führen hat mit der Sozialdemokratie nicht mehr viel am Hut.Frau Bruderer kann man eher als Sozialtante einstufen,denn mit ihren Ansichten hilft sie unsere erschaffenen Sozialkassen recht schnell zu plündern.Die CH der EU ausliefern ist sie leider auch bereit und sowas wird dann zur Höchsten Schweizerin bestimmt.Kann da überhaupt noch alles stimmen?


Charles Dupond

23.11.2009, 12:44 Uhr

@ Juerg Allemann: Soweit es um die Enteigung, Entrechung, Versklavung von und den Realrentenklau an Lohnsklaven geht haben sie recht. Der ruinoese Weltsozialamtswahn ist aber einer unheiligen Allianz der "C"VP-GynokratInnen mit den linken Treumern zu "verdanken". Das Zuenglein an der Waage ist gemaess Selbstlob immer die"C"VP, die gegen rechten Widerstand auch den Nachzug der Lohndoemper forciert


Hannes Walther

23.11.2009, 12:40 Uhr

Solche Frauen braucht unser Land: links, zukunftsgerichtet und aufgestellt, statt rechts, rückwärtsgewadt und platt. Das lässt für unsere Zukunft hoffen.


Daniel Kälin

23.11.2009, 12:38 Uhr

@K. Grosmann: Ist es den Sozial (SP) oder gar Christlich (CVP), wenn man einen Blocher abwählen muss, weil einem die politischen und wirtschaftlichen Argumente und das know-how fehlen, um gegen ihn zu bestehen? Wenn ja, dann gute Nacht mit unseren Grundwerten und herzlichen Glückwunsch zu Ihrer eigenen Disqualifikation. Tja, wer im Glashaus sitzt, sollte nicht zwingend mit Steinen werfen...


Stefan Sollberger

23.11.2009, 12:33 Uhr

Die SP als Partei sowie Frau Bruderer sind für mich nicht glaubwürdig und nich wählbar.


Johann Kirchner

23.11.2009, 12:31 Uhr

Politik macht wohl nur Freude, wenn auch Zaster fliesst. Ehrlich, wer würde sich sonst diese Folter freiwillig antun? Von den vorhandenen Personen ist sie wahrscheinlich die Fähigste. Von den PolitikerInnen sind die wenigstens nur ansatzweise fähig, richtig zu politisieren. Damit meine ich nämlich nicht diese Kindergarten-Politik "wir nicht, die andern haben dafür auch“.


Disi Doo

23.11.2009, 12:25 Uhr

Pascale hat das, was viele nicht haben, nämlich Profil. Wischi-Waschi Parteien gibts ebenso wie Plagöris genug in der schweizer Politik. Ich bin sicher, Pascale wird das prima hinkriegen - Wünsche viel Glück! :-)


Hans Ulrich Suter

23.11.2009, 12:19 Uhr

Ich brauche weder Kleinweichprodukte, noch bin ich Kunde bei UBS, deshalb wählte ich Frau Bruderer nicht und ich möchte mich von diesen drei Sachen auch maximal distanzieren.


Sandra Fürer

23.11.2009, 12:13 Uhr

Die SP ist keine Arbeiterpartei mehr. Sie ist Selbstzweck für ein paar Anzugträger, die Anliegen der arbeitenden Bevölkerung können sie nicht nachvollziehen. Die Entwicklung der SP führt in den Abgrund, sie machen sich selber unglaubwürdig.


Konrad Grosmann

23.11.2009, 12:09 Uhr

Herr Brunner, wie können Sie beurteilen, dass Frau Bruderer nicht volksnah und weltfremd ist? Mit Ihrem Kommentar disqualifizieren Sie sich selbst. Weil Sie nicht weltfremd ist und sich Sorgen um die politische Kultur in unserem Land einsetzt, hat sie mitgeholfen den unsäglichen Blocher abzuwählen. Dafür ein 3-faches Bravo!


tanja Brüderlin

23.11.2009, 12:05 Uhr

Kanzler Schröder sagte: "Zum Regieren brauch ich nur die Bild-zeitung." Für Bruderer gilt: "Was brauch ich die Sorgen und Nöte der Bevölkerung zu kennen und mit den Leuten reden. Ich kann ja in der Arena schwatzen."


Grigor Bühler

23.11.2009, 12:02 Uhr

Es ist super zu sehen, dass sich auf die jungen Leute aktiv in der Politik mitmischen. Es ist auf jedenfall wichtig das möglichst viele Alterstufen vertreten sind. Fast schon "herzig" sind die Voten von SVP-Sympathisanten, die immer schön reinhauen, wenn etwas positives über die SP geschrieben wird. Das zeigt auch die wahre Stärke der rechten Seite: Immer alles schlecht machen und nichts bringen.


Walter Müller

23.11.2009, 12:02 Uhr

Das zeigt einmal mehr, wie die Schweiz heute aufgestellt ist. Am einen Ende ein unfähiger Merz, am anderen ein Lufballon wie Bruderer. Dazwischen verschwindet der Mittelstand, der sich immer mehr entsolidarisiert mit der Schweiz und sich nicht mehr heimisch fühlt.


Rolf Niederer

23.11.2009, 11:57 Uhr

@Ernst Brunner: Was ist "tatsächliches Leben"? Es gibt ihr Leben, und es gibt das Leben von jüngeren Leuten, die in Städten leben. Frau Bruderer vertritt diese Leute. Ihr Leben wird vermutlich vertreten von z.B. Christoph Blocher, der schon immer eine Ahnung hatte, was die Gutverdienenden beschäftigt :-)


Jean M Weber

23.11.2009, 11:56 Uhr

Einmal mehr eine Person ohne Charisma. Das entspricht voll und ganz den schweizerlischen Gepflogenheiten. Mittelmass ist Trumpf! Was man mit lauem Dahergerade doch so alles erreichen kann?


Noel Bader

23.11.2009, 11:53 Uhr

Frau Bruderer ist eine graue Maus in einer roten Partei. Mit einem Familienvermögen der halben Innennstadt von Baden kann keine soziale Politik betrieben werden. ich wünsche Frau Bruderer viel Erfolg im unfähigen Parlament.


Jacqueline Lanz

23.11.2009, 11:49 Uhr

Herzlichen Glückwunsch Pacale Bruderer. Ich freue mich immer wieder, wenn ich sehe, wie junge Frauen mit Schwung und Vitalität solch hohen Hürden meistern.


Jürg Allemann

23.11.2009, 11:47 Uhr

@ W.Suter: Immerhin ist dieses unser aller Land seit Menschengedenken von sog. "bürgerlichen" Mehrheiten regiert worden und nie von einer linken Mehrheit. Also sind auch alle Wirtschafts- Finanz- und sonstige Krisen von diesen Mehrheiten und ihrer Politik zu verantworten. Sie sollten Ihre krause Weltsicht mal überprüfen.


Bruno Bänninger

23.11.2009, 11:41 Uhr

Die wichtigste Frage für Politker/Innen ist:, wie bringe ich mich selbst nach vorn? Die wichtigste Frage für das Volk ist, bringen diese Leute uns, die gesamte Schweiz nach vorn? Warten wir 12 Monate und beurteilen dann Ankündigungen, Reden, Taten und schlussendlich Leistungen und Nichtleistungen.


Peter Wenger

23.11.2009, 11:38 Uhr

Frau Bruderer ist sicher in vielen Belangen eine gute Politikerin, aber in der SP, ist Sie am falschen Platz.. In der Mitte ( Bürgerlich ) wäre Ihr Platz.. Mit der SP geht es doch nur noch den Bach runter. Eine Partei, wo nur noch die EU und eine totale Einwanderung als Ziel hat, ist doch schon lange keine Arbeiterpartei mehr. Personenfreizügigkeit lässt grüssen.. SP nun seit ihr aber gefordert...


martine christ

23.11.2009, 11:34 Uhr

Guten Morgen aus dem frischen Montreal, ich komme urspruenglich aus dem Wallis habe in Suedamerika gelebt und kam spaeter nach Brugg-Windisch. In diesen Jahren hatte ich die Gelegenheit von dir zu hoeren und da ich im selben Kanton wohnte Deine Energie, Freundlichkeit,Zuversicht,Natuerlichkeit und dein professionneles Auftreten fand ich genial Next step see you als Bundesraetin, just keep on,gruss


Josef Kunz

23.11.2009, 11:34 Uhr

Frau Bruderer höchste Schweizerin. Was solls, da müssen wir durch. Bin mal gespannt, wie sie die Brücke zwischen Bundeshaus und Bevölkerung schlagen will. Soviele Brücken schläge die SP zum Volk nämlich nicht. Ihre politische Karriere ist beachtlich. An der Retorik muss sie noch arbeiten (siehe Arenaauftritte).


Brunner Ernst

23.11.2009, 11:22 Uhr

Von Volksnähe keine Spur. Sie macht Politik aus dem Nationalratssaal, dem trauten Heim und dem Zusammenkommen mit Gleichgesinnten. Hat vom tatsächlichen Leben keine Ahnung. Und nicht zuletzt war sie die Strippenzieherin beim Blocherkomplott.


Pawel Silberring

23.11.2009, 11:20 Uhr

Es fällt schon auf, dass es einige Blogger gibt, die bei jedem Bericht über die SP gleich eine Kaskade von Beschimpfungen und Diffamierungen rauslassen. Es muss ganz hart sein für diese Leute, wenn der Politische Gegner eine positive Schlagzeile erhält.


Jaun Werner

23.11.2009, 11:16 Uhr

Jch wuensche Frau Bruderer ganz viiil Kraft in Jhrem schweren neuen Amt. Aber Frau Bruderer is noch so richtig im schwung. Sie wird auch dieses Amt meistern . Recht viel Glück TO TOI TO


Markus Studer

23.11.2009, 11:11 Uhr

Beim Lesen des Statements von Herrn Suter frage ich mich, wer hier ein krause Weltsicht hat ... . Gut gibt es solch engagierte, aufrichtige, ungekünstelte und lösungsorientierte PolitikerInnen wie Pascale Bruderer.


Mark Neumann

23.11.2009, 11:09 Uhr

@ W. Suter: Man muss bei weitem nicht links sein oder wählen, um zu merken, dass bei Ihrem Votum mehr als nur ein bisschen Dümmlichkeit und Nichtwissen rausspricht. Mal ganz ehrlich, Herr Suter: Die andere politische Seite schaut einfach nach ihren paar Schäfchen, die ihren grossen Aktien-Teil schon lang im Trockenen haben - und die achten ja ganz sicher gerade auf Sie, nicht...?!


Hans Müller

23.11.2009, 11:09 Uhr

@Stefan Jost, Walter Suter: Sie bringen es auf den Punkt, so ist es leider.... Man darf es fast nicht schreiben, oder sagen, wenn man nicht LINKS ( SP ) ist, sonst ist man bereits abgestempelt... Und diese Partei hat immer noch das Gefühl, dass sie die Retter der Schweiz seien... Wann gehen den gewönlichen Arbeitern endlich die Augen auf, was da in der Schweiz abläuft..Traurig...


peter keller

23.11.2009, 11:04 Uhr

Frau Bruderer ist wie die SP vor allem für sich selber da! Darin liegt leider die Daseins-Berechtigung der meisten SP Politiker(innen)... wissen die eigentlich noch was das "S" in SP bedeutet?


Lothar Flügler

23.11.2009, 10:58 Uhr

Ein Leben der Superlative sieht aber anders aus. Da macht man extreme Erfahrungen in verschiedenen Bereichen und Ländern, doch wenn man mit 24 in die Politik geht und sein Leben hinter Schreibtischen und in Sitzungen mit Menschen verbringt, die in der Mehrheit Sklaven ihrer Vorurteile sind, dann ist das ein armseliges Leben. Die Frau tut mir leid.


Walter Suter

23.11.2009, 10:52 Uhr

Linke Politiker sowie ihre krause Weltsicht führen unser Land geradewegs in den Abgrund!


Stefan Jost

23.11.2009, 10:51 Uhr

Es ist gewiss nichts einzuwenden gegen Frau Bruderers Engagement für die Behinderten und den Schutz der Tiere. Aber die SP vergisst leider viel zu oft die Schutzbedürfnisse derjenigen welche dies und alles andere finanzieren, den Schutz der einfachen Arbeiter und Bürger vor Einbruchtouristen, kriminellen Asylbewerbern und Personenfreizügigkeits-Immigranten.



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