Ein Rundgang durch den A380
Aktualisiert am 20.01.2010 20 Kommentare
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So landete der A380
Der A380, der heute Mittwochmorgen in Zürich angedockt hat, gehört zu den modernsten Flugzeugen der Welt. Das Flugzeug aber, das ab März regelmässig über Zürich verkehrt, wird im Innern völlig anders aussehen. Denn die in Kloten gelandete Maschine ist ein Testflugzeug und daher im Inneren nicht für Passagierflüge eingerichtet: Die Wände sind nicht verkleidet, armdicke Kabelstränge verlaufen der Decke entlang und eine einzelne Toilette steht provisorisch installiert im Gang. Das Gepäck der Besatzung wird in Holzkisten transportiert.
Doch spätestens, wenn man die über die Treppe in den zweiten Stock kommt, wird klar, was den A380 von allen bisherigen Passagierflugzeugen unterschiedet: seine enorme Grösse. Bis zu 840 Personen können darin befördert werden. Bei Singapore Airlines sind es rund 470 Plätze.
Grosse Flügel helfen
Der A380 setzt neue Grössenmassstäbe und wird noch während Jahrzehnten das mächtigste Verkehrsflugzeug der Welt bleiben. In Sachen Technik hat aber bald die Konkurrenz von Boeing die Nase vorn. Das kürzlich zum Jungfernflug abgehobene neue Modell B787 ist kleiner, aber revolutionärer. So besteht der «Dreamliner» zu mehr als 50 Prozent aus Kunststoffen (A380: 25 Prozent), die leichter und robuster als das herkömmliche Aluminium sind.
Bereits ist der A380 auf mehr als 90 verschiedenen Flughäfen gestartet und gelandet. Der Superjumbo wurde für den Einsatz auf Start- und Landebahnen mit einer Breite von mindestens 45 Metern freigegeben – ein Standardmass auf den meisten Flughäfen, das auch eine Boeing 747 verlangt. Wegen der imposanten Flügelfläche braucht ein A380 für Start und Landung sogar eine kürzere Strecke.
Schnell be- und entladen
Will man den A380 effizient einsetzen, müssen die meisten Flughäfen dennoch umbauen. Schnell be- und entladen lässt sich der Doppelstock-Jet nur, wenn die Passagiere mit zusätzlichen Fingerdocks direkt ins obere Deck gelangen können. Auch Schlepper und Service-Fahrzeuge müssen von vielen Flughäfen zusätzlich angeschafft werden.
(rw/fsc)
Erstellt: 20.01.2010, 14:04 Uhr
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20 Kommentare
Vorsicht SVP, das ist ein EU-Flieger, mit vielen deutschen Teilen! Flügel sowie Teile von Rumpf und Bug aus Broughton und Hamburg, das Cockpit aus Nantes, die Rumpfmitte aus Saint-Nazaire, das Seitenleitwerk aus Stade, das Höhenleitwerk aus Getafe in Spanien, die Flugsteuerung aus Toulouse. In Bremen und Nordenham werden Glare-Bauteile der Aussenhaut gefertigt, in Bremen die Landeklappen montiert. Antworten
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Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.







