Schweiz

«Ein absoluter Skandal»

Mit seinem Hungerstreik hat der Hanfbauer Bernard Rappaz einen Hausarrest erzwungen. Für den Walliser SVP-Nationalrat Oskar Freysinger ist das unerhört. Die Regierung habe sich erpressen lassen.

1/16 Am 24. Dezember hat Bernard Rappaz seinen Hungerstreik abgebrochen. Er ist jetzt im Wallis inhaftiert. (Bild: Mai 2010)

   

Der Walliser Hanfbauer Bernard Rappaz darf seine Strafe vorläufig unter strengen Bedingungen an seinem Wohnsitz verbüssen. Was sagen Sie zu diesem Entscheid der Walliser Regierung?
Oskar Freysinger: Das ist ein absoluter Skandal. Ich würde jetzt allen Gefangenen raten, in den Hungerstreik zu treten, damit sie Hafterleichterungen bekommen. Rappaz wird viele Nachahmer finden. Er hat gezeigt, dass man mit einem Hungerstreik den Staat erpressen kann. Das ist doch nicht zu glauben. Was die Walliser Regierung beschlossen hat, ist ein Hohn für den Rechtsstaat. Es geht doch nicht an, dass ein Gefangener in den Genuss einer privilegierten Behandlung kommt. Rappaz hat doch eine angemessene Gefängnisstrafe erhalten für alle Straftaten, die er begangen hat. Es geht hier nicht nur um ein paar Joints. Ich erinnere auch daran, dass Rappaz seine kriminelle Karriere mit einem Banküberfall begonnen hat.

Warum ist die Regierung Rappaz entgegengekommen?
Weil die zuständige Staatsrätin Esther Waeber-Kalbermatten «Schiss» hat (Waeber-Kalbermatten gehört der SP an, Anm. der Redaktion). «Schiss», dass Rappaz stirbt. Sie hat gezeigt, dass sie nicht das Zeug für ein Regierungsamt hat. Gute Regierungsräte brauchen doch Standfestigkeit und Durchsetzungsvermögen. Dagegen ist Waeber-Kalbermatten einen Slalomkurs gefahren. Es ist auch nicht zu fassen, dass sie Rappaz im Gefängnis besucht hat. Sie hat nicht bemerkt, dass Rappaz mit ihr gespielt hat.

Was hätten Sie anstelle von Waeber-Kalbermatten gemacht?
Ich hätte Rappaz zwangsernähren lassen, sobald er in Ohnmacht gefallen wäre. Die Zwangsernährung hätte man wiederholt vornehmen müssen, wenn er bei wiedererlangtem Bewusstsein erneut in den Hungerstreik getreten wäre. Aber letztlich muss man klar sagen: Wenn Rappaz sterben will, ist das sein Problem.

Welche politischen Konsequenzen fordern Sie im Fall Rappaz?
Waeber-Kalbermatten soll sofort zurücktreten. Der Fall Rappaz wird jedenfalls ein Nachspiel haben im Walliser Kantonsparlament. Die SVP wird Vorstösse einreichen.

Wird die SVP gar eine PUK verlangen?
Vieles ist möglich. Fraktion und Parteileitung der SVP müssen zunächst über das weitere Vorgehen diskutieren. Rappaz geniesst in der Bevölkerung keine Sympathien – mit Ausnahme von Kifferkreisen. Die Regierung und insbesondere die SP werden die Wut und Kritik der Leute zu spüren bekommen. Wir werden dafür sorgen, dass der Fall Rappaz bei den Eidgenössischen Wahlen 2011 ein Thema wird. Diese Geschichte ist für die SVP ein gefundenes Fressen. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 21.07.2010, 14:34 Uhr

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126 Kommentare

Peter Bieler

30.07.2010, 08:43 Uhr
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Ich zahle in Zukunft keine Steuern mehr. Und wenn ich betrieben werde, trete ich in Hungerstreik. Vielleicht bekomme ich nachher Geld! Antworten


Johann Binder

25.07.2010, 18:58 Uhr
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Verhältnisblödsinn.2400.-SFR Bewachungsgebühr,pro Tag und noch andere Kosten dazu.Warum nicht elektronische Fussfesseln anlegen und wenn der Hausarrest verletzt wird,einfach und günstig zu überwachen,halt wieder ins Gefängnis und für längere Zeit.Falsch war, aus dem Hungerstreik Leute zu entlassen,wird Nachahmer geben.Wenn er sterben will,so soll er!Vielleicht war das Gerichtsurteil schon falsch? Antworten


Marie Hunziker

23.07.2010, 23:53 Uhr
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Man sollte Protest nicht mit Erpressung verwechseln. Der Rappaz hat einen Rekurs eingelegt. Normalerweise hat es dann eine Strafaussetzung. Ihm wurde sie nicht gegönnt. Wieso ? Herr Rappaz protestiert gegen die Härte der Strafe. Viele selbst unter Politikern sind seiner Meinung . Es solte also eine Ueberprüfungskommission geben. Antworten


Peter H. Kuhn

23.07.2010, 07:30 Uhr
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Was gibt es da zu jammern? Das ist doch ein toller Sieg der Humanität, oder? Diese mehr als trübe Geschichte passt doch perfekt in das politische Bild in Bern! Es ist nun sogar möglich, die Justiz auf den gewünschten Weg zu zwingen, wenn man eben weiss, wie dies zu tun ist. Hoffentlich tun noch andere das Gleiche! Vielleicht wachen dann endlich auch die Gutmenschen auf. Antworten


Felix Müller

22.07.2010, 23:36 Uhr
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Hallo, der Mann hat Hanf angebaut und damit seinen Lebensunterhalt bestritten. Hanf ist in verschiedenen Belangen die Pflanze der Zukunft (Stichwort Co2 Reduktion). Wir haben in unserer Gesellschaft Totschläger, Vergewaltiger, Wirtschaftskriminelle, Einbrecherbanden, ausländ. Drogenringe welche bedeutend gringere Strafen zu verbüssen haben. Lassen wir besser für jene einen Platz im Kittchen. Antworten


ueli Thalmann

22.07.2010, 19:35 Uhr
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Ich finde es sollte noch mehr sog. sture Köpfe geben welche Ungerechtigkeiten aufzeigen helfen. Die Kriminalisierung des Hanfanbaus ist eine solche Ungerechtigkeit. Wenn es sich hier um Drogen handelt müsste man konsequent sein und den Alkohol und den Tabak-Konsum ebenfalls gleich behandeln. Darum Chapeau dem „sturen“ Walliser! Antworten


Thomas Widmer

22.07.2010, 18:10 Uhr
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Unsere PolitikerInnen sind "Rosinenpicker". Jeder Entscheid ist abhängig vom Risiko eine beachtliche Anzahl von Kunden (für Politiker sind WählerInnen nur Kunden) zu gewinnen oder zu verlieren. Politik für das Volk gibt es nicht, sondern nur für Interessengruppen. Vielleicht sollte die doch schon stattliche Anzahl von Kiffern mehr Lobby-Arbeit leisten, so wie die Banker - ja dann vielleicht.....! Antworten


Hans-Rudolf Ott

22.07.2010, 18:09 Uhr
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Auslöser dieser Hafterleichterung war ja der BuGerichtsentscheid. Es wäre interessant zu wissen welchen Konfessionen die Richter angehörten. Antworten


Kurt Aegeri

22.07.2010, 17:24 Uhr
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Ach Gottchen, der Mann nimmt sich selber ja ungeheuer wichtig. Erpressung finde ich in jedem Fall - ob nun von Politikern oder Privatpersonen - eine äusserst untaugliche und unschöne Sache. Würden die Medien diesem Mann nicht so ungeheuer viel Präsenz verschaffen, bin ich überzeugt, die Angelegenheit würde rasch ausgestanden sein. Antworten


Diego Huber

22.07.2010, 16:55 Uhr
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Wenn die Politiker sich nicht immer davor drücken würden, Themen wie die Hanflegalisierung zu besprechen, hätten wir das ganze Problem nicht. Jeder Anlauf im Bundeshaus wird abgeschmettert, weil sich keine Partei mit diesem Thema "die Hände schmutzig machen will". Politiker sind nicht gewählt, um beim Themenkatalog Rosinenpickerei zu betreiben. Das alles ist so beschämend fürs Jahr 2010... Antworten


Christoph Brändle

22.07.2010, 16:24 Uhr
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Wenn Tschanun 6 Vorgesetzte umbringt, kriegt dieser 11 Jahre zum absitzen. Rappaz kriegt min. 2 1/2 Jahre für etwas, was auch Hr. Käser & Hr. Egger in FR getan haben aber diese sind Straffrei ausgegangen?! Da konnte Rappaz wirklich nicht mit so einer Strafe rechnen! Hier wird von Kanton zu Kanton mit verschiedenen Ellen gemessen. Antworten


Martina Puls

22.07.2010, 15:50 Uhr
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Was regen sich Leute hier eigentlich so auf? Ist B. Rappaz mit allen 'Hexenjägern' verfeindet oder hat er jemand sonst irgendwann bedroht?? Woher nehmen Unbeteiligte die Unverschämtheit, so auf ihn loszuprügeln?! Es handelt sich um ein Bagatellverbrechen und wurde somit human und eines Rechtsstaates würdig behandelt. Was sind das für Leute, die ihn einfach verhungern lassen wollten. Entsetzlich!! Antworten


Edith Habermann

22.07.2010, 15:46 Uhr
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Ginge es nur um ein paar Kilo Hanf und einige tausend Franken Gewinn, wäre die Strafe völlig überrissen. Es geht aber um Millionengewinne und eine endlos lange Liste von Übertretungen, Vergehen und Verbrechen. Das wird nie erwähnt. Rappaz hat jetzt den Staat erpresst und gewonnen. Sowas schaffte noch nicht mal die Mafia in Italien. Das macht Angst und mein Vertrauen in die Justiz ist vollends weg. Antworten


Andreas Schmid

22.07.2010, 15:28 Uhr
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Rappaz wird wohl nach dem 26. August wieder in den Vollzug zurückkehren müssen. Dessen ungeachtet ist dieses Urteil irre hoch! Man sieht die Unterschiede der ZH-Rechtssprechung und dem stockkonservativen Wallis! Leute, die GEGEN Alltagsbeweise monieren, dass Cannabis "starke Hirn- und dauerhafte Konzentrationsschwächen" zeitige, haben KEINE Ahnung von der Materie! Gesetze realistisch anpassen... Antworten


Jacques Mata

22.07.2010, 15:08 Uhr
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@christian vogelbach. Der verurteilte Verbrecher Rappaz sei mutig. Mutig wäre es die Gesetze an der Urne mittels Initiative zu ändern. Wenn sich eine Mehrheit findet jederzeit. Bis dahin ist es verboten. Verurteilt wurde Herr Rappaz im übrigen auch wegen Geldwäscherei und anderen Delikten als nur Hanfanbau. Mutig wäre es die Strafe abzusitzen und die Konsequenzen zu tragen. Antworten


Pierre Coulter

22.07.2010, 15:07 Uhr
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Zum Glück gibt es noch sture Querschläger. Ich finde es gut, wenn jemand den ignoranten Dummheiten des Staates (Hanf ist verboten und viele andere schlimme Drogen sind erlaubt und beworben und besteuert) einen Strich durch die kalkulierte Rechnung macht. Und das alles wegen einer harmlosen Pflanze, die wegen der Dummheit und Bestechlichkeit von Politikern (Amerika lässt grüssen) verboten ist. Antworten


Georg Stamm

22.07.2010, 14:46 Uhr
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B. Rappaz scheint ein sturer Querschläger zu sein, der uneinsichtig nichts akzeptieren kann was ihm nicht passt. Schlimm, dass sich eine weiche SP-RR als Repräsentantin von Gesetz und Staat von so einem erpressen lässt. Wo bleibt die Gleichheit vor dem Gesetz ? Man muss im Wallis nur genug drohen und schon ist man etwas gleicher als die anderen. E. Waeber hat wahrlich nicht das Zeug zur RR. Antworten


Hansueli Kaufmann

22.07.2010, 14:41 Uhr
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Ich möchte hier ohne zu werten festhalten, dass das eigentliche Problem die Rechtsunsicherheit ist, die in solchen Fällen besteht. Es ist nie definitiv geklärt worden, ob Ärzte oder auch die Behörden nicht doch gerichtlich belangt werden können (von Hinterbliebenen z.B.), wenn sie jemanden sich zu Tode hungern lassen. Wir sind als Gesellschaft gefordert, diese Frage verbindlich zu lösen. Antworten


ernst lager

22.07.2010, 14:25 Uhr
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versuche mich nun auch schon seit gut 10 Jahren täglich blöd zu kiffen! Gelingt mir nicht! Immer noch viel zu schlau! Es schädigt 1.Lunge und zweitens psychisch, bei denjenigen die es nicht vertragen. Die die es nicht ertragen haben meistens schon vorher psychische probleme und es sind genau die, die bei den Dealern rumhangen und so schnell nahe aller möglicher Drogen sind. Und dann tschüss... Antworten


Ben Müller

22.07.2010, 14:25 Uhr
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@Emil Gross: Verbrecher? HALLOO, der Mann hat Hanf angebaut! Für mich sind sie ein Verbrecher wenn sie derartige Bezeichnungen für Bernard Rappaz verwenden! Dennoch würde ich auch in ihrem Fall gut finden wenn man sie beim Abbruch eines allfälligen Hungerstreiks unterstützen würde. Legalisiert endlich den Anbau und den Konsum von Hanfprodukten, es wird höchste Zeit! Antworten


fritz mauti

22.07.2010, 14:25 Uhr
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alle sprechen vom drogenproblem und (lassen )vergessen die anderen drogen,wie zb. alkahol, medikamente, politikos corruptos, prinzipalmente in 3-weltlaender, welche von den industrielaender regelrecht ausgebeutet(billiglohn-laender) werden. drogen werden in diesen laendern produziert, weil die bevoelkerung nicht genuegend verdient und ich bin ueberzeugt politiker und andere daren verdienen!?!?!? Antworten


Hans Meier

22.07.2010, 14:16 Uhr
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Entschuldigung, aber hat unser Land keine anderen Probleme? Die ganze Hanf-Verfolgung halte ich sowieso für völlig lächerlich, doppelmoralisch und scheinheilig. Ich bin kein Kiffer, aber es wird Zeit, diese Pflanze in ihrer ganzen Form zu legalisieren. Stattdessen sollte man die Energie lieber in die Beantwortung der Frage stecken, wieso wir eine Gesellschaft von Säufern geworden sind. Antworten


Rudi Buchmann

22.07.2010, 14:13 Uhr
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Wer Asterix & Obelix mag, müsste eigentlich auch ein Herz für Rappaz haben. Einer der die Staatsobrigkeit ins Schwitzen bringt, ist noch lange nicht ein Verbrecher. Und eine gewisse Zeit lang war gar nicht so klar, dass das was er machte, illegal wäre. Ich mag mich noch gut erinnern, wie die Kids nach der Hanfernte vor den Hanfläden im Kleinbasel Schlange standen. Antworten


Daniel Gonzalez

22.07.2010, 14:06 Uhr
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In der Schweiz herrscht wirklich eine Kuscheljustiz, denn sonst würden ja Schwerverbrecher härter bestraft werden (Totschläger,Todesraser.Mörder etc.)Nein die lässt man schön weitermachen und an Herrn Rapaz ein Exempel statuieren.Damit will ich nicht gutheissen was Herr Rapaz gemacht hat, aber der Staat hat in diesen Jahren zuviel geduldet (Grauzone).Totschläger und Mörder werden milder bestraft!! Antworten


Christian Vogelbach

22.07.2010, 13:50 Uhr
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Freysingers Gesicht (Bild), Ungehobeltheit und Sturheit (Text) spricht für sich. Von solchen Menschen möchte ich nicht regiert werden. Frau Waeber zeigt Weisheit, Menschlichkeit und Verstehen. Kriminell ist der Hanfanbau ja nur, weil einige Politiker beschlossen haben oder mussten, dass er kriminell ist und da stecken wirtschaftliche Interessen und industrielle Macht dahinter. Rappaz ist mutig. Antworten


Bruno Oerig

22.07.2010, 13:47 Uhr
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Man möge sich daran erinnern, dass Wein- und Tabakanbau hierzulande staatlich subventioniert werden. Und all zu viele Nachahmer dürfte Rappaz nicht haben oder haben sie einst 100 Tage gehungert? Frau Waeber hat ihr Gewissen vor Staatsräson gestellt und somit ihre Chance auf Wiederwahl möglicherweise arg beschädigt. Herr Freysinger, überlassen sie einfach den Wählern das Verdikt. Antworten


Al Breganza

22.07.2010, 12:26 Uhr
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Politiker, die am lautesten gegen die Legalisierung wettern, sind die unfreiwilligen Bettgenossen der Drogen-Mafia. Eine dieser ehrenwerten Banden machte um die 45 Milliarden Gewinn, der jetzt in diversen Unternehmen gewaschen wird, unter anderem in der Schweiz. Die Polizei dagegen ist voll beschäftigt, Klein-Dealer und Hascher zu jagen. Wer bezahlt dafür ? Die Mafia zahlt keine Steuern... Antworten


Markus Müller

22.07.2010, 12:03 Uhr
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Rappaz führte einen Hungerstreik aus im Zusammenhang von 6 Jahren ausbleibende Lebenszeit im Gefägnis. Er hat doch viel zu offensichtlich angebaut. Eine Zeit lang wurde dies wohl geduldet. Zwischen 1997-2002 war Cannabis inoffiziell legalisiert. Wie sonst die riesigen Mengen, die bei Rappaz gefunden wurden. In der Hanffrage geht es nicht ohne Hanfbauer. Kiffen Ja, Anbauen Nein, das geht nicht auf. Antworten


Heinz E. Müller

22.07.2010, 11:31 Uhr
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In vielen Kommentaren wundern sich die die Schreibenden über die "Kuscheljustiz". So auch im Falle des Hanfkriminellen. Habt Ihr es noch nicht begriffen ? Die Täter werden in der Schweiz geschont - denn sie geben den Richtern und Anwälten Arbeit und Verdienst ! Dumm gemacht und verhöhnt werden die Opfer - denn irgend Einer muss ja schliesslich "Schuld" sein; und "bestraft" werden ! Antworten


Esther Küttel

22.07.2010, 10:36 Uhr
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Einen sturen Hanfanbauer, der nach menschlichem Empfinden eine viel zu lange Haftstrafe absitzen muss, sterben zu lassen wäre eine Katastrophe. Wahrscheinlich in nicht zu langer Zeit, sobald sich die Gesetze etwas ändern, wäre er ein Märtyrer. Zudem kosten die Gefängsnisstrafen sehr viel Geld. Es gibt wirkliche Verbrechen, die wirksam bekämpft werden sollen. Antworten


Hofstätter Max

22.07.2010, 09:50 Uhr
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Das Urteil für den Abau von weichen Drogen, die weniger schädlich sind, als Alkohol und Zigaretten, widersprach dem Rechtsempfinden. Wenn Rappaz mit seinem Kampf gegen ein überhartes Urteil einer Justiz aus einem verfilzten und von äusserst konservativen Kräften geprägten Kanton Erfolg hat, ist der Rechtsstaat nicht in Gefahr. Antworten


Kurt Meier

22.07.2010, 09:24 Uhr
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Es ist äusserst bedenklich, wenn ein Regierungsmitglied sich von einem Verbrecher erpressen lässt, ohne selbst irgendeinem Risiko ausgesetzt zu sein. Auch Frau Waeber-Kalbermatten sollte Recht, Moral und Ethik verpflichtet sein. Menschen die Verbrecher unterstützen qualifizieren sich mit Sicherheit nicht für ein politisches Amt. Frau Waeber Sie haben Handlungsbedarf! Antworten


Lucien Michel

22.07.2010, 08:25 Uhr
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Ungeheuerlich - Wo leben wir? Unverzeihlich und unbegreiflich, dass jemand in diesem Land einen Menschen würde sterben lassen wegen eines so lächerlichen Deliktes wie des Hanfanbaues und einen Menschen quasi mit dem Tode bestrafen würde weil sein Gehirn nach wohl jahrzehntelangem Hanfkonsum möglicherweise nicht mehr richtig tickt und er seine Urteilsfähigkeit eventuell teilweise eingebüsst hat. Antworten


Erich Meier

22.07.2010, 07:55 Uhr
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Der Walliser Polizeichef hat in einem Interview zugegeben Absinth konsumiert zu haben als es noch illegal war. Wo blieb da der Aufschrei? Antworten


albert bänziger

22.07.2010, 07:34 Uhr
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.. das ende unseres rechtsystems..... Antworten


Roger Müller

21.07.2010, 22:44 Uhr
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Was ein Skandal ist, ist das Strafmass welches ausgesprochen wurde, absolut realitätsfremd. Vergewaltigung, Kinderschändung, Raubüberfälle, Raser werden weniger hart bestraft, als einer der den Hanfkonsum fördert. Antworten


Karl Weber

21.07.2010, 21:56 Uhr
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Freue mich auf die Nachahmer.....und den Umgang mit diesen. Wird da jemand in Erklärungsnot kommen? Antworten


Emil Gross

21.07.2010, 21:52 Uhr
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Es ist unglabulich in was für einem Staat wir leben. Da kann ein verurteilter Verbrecher in den Hungerstreik treten, dies den Medien bekannt geben und schon bekommt er Hafterleichterung ! In einem Bananenstaat sollten die Verantwortlichen, die goldene Banane dafür bekommen. Tschau Rechtsstaat, Tschau ! ! Antworten


Thomas Holeweger

21.07.2010, 21:21 Uhr
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Super gemacht! Ein Menschen Leben hat vorrang. Jetzt schauen wie es weiter geht. Hoffe Herr Rappaz kommt zur Vernunft und hört mit dem Unsinn aus, egal, wie es weiter geht mit dem Begnadigungsgesuch. Antworten


Edwin Hitz

21.07.2010, 20:39 Uhr
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Künftige Generationen werden auf diesen Tag zurückblicken an dem Bernard Rappaz Schweizer Geschichte geschrieben hat. Die Hanf Prohibition ist ein Auslaufmodell. Man denke zurück an die Schwarzbrauereien vor hundert Jahren. Sogar Absinth musste wegen der damaligen Gefährlichkeit verboten werden. Heute balgt man sich um dessen Vermarktungsrechte. Antworten


guido Sautner

21.07.2010, 20:19 Uhr
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für seine ideale zu sterben, für seine familie zu sterben, für ein besseres leben seiner kinder zu sterben, all das könnte ich ja noch nachvollziehen, aber für hanf? rauche selber gerne ab und zu mal was (wenn auch nur noch selten) aber dafür sterben zu wollen? herr rappaz gäbe es dafür nicht bessere gründe? Antworten


marco gisler

21.07.2010, 20:03 Uhr
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Ich bin für die Legalisierung von Cannabis, auch da muss jeder selbst wissen was er tut. Dafür bin ich umso klarer GEGEN das was hier passiert ist, das ist ein Skandal !. Diese 100 Tage hungern sind zwar hart, aber erzählen Sie das einem der in einen totalitären Staat ausgeschaft werden soll, der wird's probieren, definitiv. Anscheinend gibt's ja auch eine faire Chance auf Erfolg. Antworten


Stefan Bucher

21.07.2010, 19:47 Uhr
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SP macht einmal mehr Täter zum Opfern - diesmal mit Empfehlung an alle Häftlinge in der Schweiz. Adieu Rechtsstaat Antworten


ernst fischer

21.07.2010, 19:13 Uhr
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wir haben ein gesetz und dieses ist einzuhalten. wenn dieser hanfbauer sterben möchte, so ist dies sein wille und dann soll man ihn machen lassen. diesen kniefall der walliser behörden finde ich skandalös und man kann nur hoffen, dass dies keine schule macht. der ganze fall ist wasser auf die mühle der svp für die nächsten wahlen. Antworten


Rene Sigrist

21.07.2010, 18:56 Uhr
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@Thomas Neubauer: was soll da erfreulich sein? Der nutzt die Medien nur zur billigen Propaganda Antworten


Stephan Kämpfen

21.07.2010, 18:50 Uhr
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Meines Erachtens geht es weder um die Legalität des Hanfanbaus noch um die Person Rappaz sondern einzig und alleine darum, ob sich der Rechtsstaat, also die Gesellschaft bzw. wir alle, von einer rechtsgültig verurteilten Person erpressen lassen oder nicht. Alle andern Fragen sind wohl diskussionswürdig stehen aber im Moment nicht zur Debatte. Antworten


Marie-Françoise Eigner

21.07.2010, 18:31 Uhr
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@Tanja Meier und alle anderen mit dieser Meinung: Ja, dann machen Sie doch mal einfach 90 Tage Hungestreik und rufen dann die Medien! Was soll so eine leichtfertige Aussage eigentlich? Antworten


James Lehmann

21.07.2010, 18:17 Uhr
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Die Schweiz und die SVP haben doch schwierigere Probleme als ein Hanfbauer. Das Thema sollte ein Randthema bleiben. Antworten


Thomas Neubauer

21.07.2010, 17:59 Uhr
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Ein lebender Rappaz ist viel erfreulicher als ein nicht mehr lebender. Nur nebenbei: Die Erstausgabe des gedruckten Tages-Anzeigers, hat auf ihrem Titelblatt ein Inserat, das für Haschisch wirbt. Unglaublich, aber wahr. Damals galt das als Medizin und verschaffte den Verlagshäusern Werbeeinnahmen. So ändern sich die Zeiten, Ansichten und vor allem die Inserenten des Tagi. Antworten


Tobias Lienhard

21.07.2010, 17:56 Uhr
Melden

@Herr Lübke: erst kommen Selbstbestimmung und die damit verbundene Würde, dann das Leben. Es ist besser selbstbestimmt zu sterben als fremdbestimmt unwürdig leben zu müssen. Antworten


Max Boernberg

21.07.2010, 17:53 Uhr
Melden

Was für ein Theater für jemanden, der wegen Kanabis verurteilt wurde, bei andere ob Kinderschänder oder Grossbetrügern macht man nicht so einen Zirkus. Antworten


Jean Walder

21.07.2010, 17:36 Uhr
Melden

Danke EWK für die menschliche Geste. Rappaz darf weiterleben und kann jetzt seine Bussen und Steuern auf seine früheren Hanf-Gewinne zahlen. Zukünftige Hanfernten werden regelmässig vernichtet, und wenn Rappaz in Zukunft nichts Gescheiteres auf seinem Hof anbaut und deshalb zuhause verhungert ist er wirklich selber Schuld. Antworten


Gianni Weidmann

21.07.2010, 17:31 Uhr
Melden

Schlimmer gehts nimmer! Nun wird auch noch unser Rechtsystem erpressbar und es git sogar Leute die das noch gut finden. Arme Schweiz - arme Schweizer(innen) Was funktioniert denn überhaut noch? Bankgeheimnis, Libyen, EU, Bundesrat, überall Meisterleistungen der doch so überragenden Schweiz?! Antworten


Hermann Kaufmann

21.07.2010, 17:29 Uhr
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Ihr habt alle recht. Es ist wirklich skandalös, vor über 50 Jahren wurde eine Jahrtausende alte Kulturpflanze auf Druck der Pharma- und Kunstfaserindustrie verboten. Damals waren Schmerzmittel und Kunstfasern auf den Markt gekommen. Die Politiker haben sich damals auch erpressen lassen. Davon redet heute niemand mehr. Heute erpresst ein Privater die Politik und alle schreien mordio. Na, dämmert's? Antworten


Josef Rutz

21.07.2010, 16:56 Uhr
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Herr Rappaz wurde wegen erwiesenen Straftaten rechtsgültig zu einer Gefängnisstrafe verurteilt und befindet sich zur Zeit im Strafvollzug. Ich vertrete die Meinung, dass während des Stafvollzugs der Staat die volle Verantwortung für den Gefangenen trägt und deshalb während dieser Zeitspanne niemals ein Suizid zulassen darf. Nach Ablauf der Strafzeit soll sich Herr Rappaz doch zu Tode hungern! Antworten


Giovanni Guidon

21.07.2010, 16:37 Uhr
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Sehr geehrte Frau Waeber. Am 9. Juli 2010 schrieb ich Ihnen den unterstehenden Brief. Ich danke Ihnen ganz herzlich für Ihren Entscheid und die Bemühungen mit dem schwierigen Bernhard Rappaz.. Die SVP wir Ärger machen. Doch das ist ja immer so. Das werden Sie überstehen. Rappaz ist sicher ein schwieriger Mensch, doch er ist ein Mensch mit dem man menschlich umgehen soll."amor vincit omina". Antworten


Tanja Gubler

21.07.2010, 16:29 Uhr
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@ Norbert Rufer: ich bin ja gespannt, wer alles die Justiz unter Druck setzen will mit 90 Tage hungern! Das halten nicht viele durch und ich bin froh, dass Frau Waeber Kalbermatten das Leben von Rappaz höher wertet als ihr Amt, das sie nun dank besserwisserischer SVP-Polemik/Wischiwaschikurs möglicherweise verliert. Nun, es wäre doch die Gelegenheit für Freysinger, alles besser zu machen! Antworten


Bruno Neidhart

21.07.2010, 16:28 Uhr
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Dieser Entscheid läuft den Rechtspopulisten anscheinend voll rein: Freisingers Faust spricht dazu Bände. Die Gerichtsbarkeit ist viel differenzierter, staatlich, kantonal, als dass Entscheide einfach zu fällen sind. Rappaz mutiert bei den "Wütigen" zum unerwünschten Fremden im eigenen Land. Frau EWK hat eine menschlichere Variante gewählt. Sie gibt Herrn Rappaz nochmals eine kleine Chance. Antworten


Roland Staufer

21.07.2010, 16:26 Uhr
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Herr Rappaz ist ein Egomane und Borderliner und das einzig was Herr Rappaz interessiert ist Herr Rappaz selbst. Das Urteil ist ein Skandal! Im übrigen geniesst er auch in Kifferkreisen keine Sympathien, denn in diesen Kreisen sind Egomanen nicht gern gesehen und im Kontext der Hanfliberalisierung ist er ein Störfaktor. Antworten


Wolfgang Sidler

21.07.2010, 16:23 Uhr
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Frau SP-Regierungsrätin Waeber macht aus einem Menschenrecht ein unnötiges Problem. Wenn ein Gefangener sterben will, hat man ihm seinen Willen zu lassen. Rappaz allerdings spielt, wie wir dies bereits aus einem ersten Hungerstreik wissen, mit der Regierung Katz und Maus. Eigentlich möchte er noch so gerne leben. Kostet sein dreckiges Spiel aber sein Leben, so ist das ganz einfach seine Sache. Antworten


Peter Berger

21.07.2010, 16:22 Uhr
Melden

Das Recht wird zu Unrecht. Wieso brauchen wir überhaupt noch unsere Gesetze. Hier der Beginn vom guten, alten wilden Westen. Antworten


Lukas Mosimann

21.07.2010, 16:16 Uhr
Melden

Die Walliser Staatsrätin hat mit dem angeordneten Hausarrest, der bis zum ausstehenden Bundesgerichtsentscheid in gut einem Monat befristet ist, selber die Verantwortung übernommen, die letzte Woche vom BGR auf die Ärzte des Inselspitals in Bern abgeschoben wurde. Dafür hat sie mehr Respekt verdient, als den ihr hier leider viele Kommentatoren entgegenbringen. Antworten


peter haber

21.07.2010, 16:11 Uhr
Melden

Ist zwar "ungerecht", aber das gesetz diesbezüglich ist auch ungerecht. Somit ist der entscheid richtig. Wenn es nach mir ging sollte er ganz frei gelassen werden: nicht wegen hungerstreik sonder weil das vergehen in meinen augen keines ist, es ist ja niemand zu schaden gekommen. Wenn es nur mehr leute gäbe die sich gegen ungerechtigkeit wiedersetzen. Und, das volk hat nicht immer recht! Antworten


Luis Massond

21.07.2010, 16:10 Uhr
Melden

Ich verstehe diese Geschichte genau so wie Fred Büchi (14:13 Uhr). Merci :) Antworten


Lydia Beer

21.07.2010, 16:01 Uhr
Melden

Frau Weber ich gratuliere Ihnen zu diesem mutigen Entscheid. Auch ich möchte nicht über Leben und Tod entscheiden. Ich denke nicht, dass es so schnell Nachahmer geben wird (wie natürlich von der SPV befürchtet). Hungern ist nicht ein Freizeitspass und die Gesundheit kann nach 100 Tagen nachalltig geschädigt sein. Hut ab vor dieser Entscheidung + ersparen wir uns somit die weltweiten Schlagzeilen! Antworten


Mark Gabe

21.07.2010, 15:58 Uhr
Melden

@tanja meier und andere: wenn sie denken 100 tage nichts zu essen sei leich, dann können sie es ja versuchen. Antworten


David Lübke

21.07.2010, 15:56 Uhr
Melden

Mooooooment: Die ÄRZTE verweigern die Zwangsernährung?? Scheint mir im Widerspruch zum hypokratischen Eid zu stehen. Ich mag mich da wohl irren, dennoch hätten die Ärzte in diesem Fall eingreifen sollen. Klar: Der Wille des Patienten muss umgesetzt werden. Doch bitte immer im Hinterkopf behalten, dass der gute Herr Rappaz hier für seine Freiheit kämpft, nicht um sein Überleben. Das ist ihm egal. Antworten


Boris Zuehlke

21.07.2010, 15:43 Uhr
Melden

Würde Freysinger sich etwas gemächlicher ausdrücken würden die vielen linken auch nicht gleich immer aufschreien. Was Rappaz gemacht hat, war ganz klar gegen das Gesetz und er wurde auch dafür verurteilt. Das er nun vorläufig Hausarrest bekommt, weil sich eine Politikerin nicht die Hände verbrennen wollte ist einfach nur peinlich und zeugt nun wirklich nicht von einer gerechten Justiz. Antworten


Stefan Scheibler

21.07.2010, 15:38 Uhr
Melden

Ich finde es nicht gerecht gegenüber allen anderen Straftätern, die ihre Strafe gerechterweise absitzen. Wenn man eine Gefängnisstrafe so umgehen kann, dann frage ich mich wie lange es wohl geht bis ein anderer auch auf die Idee kommt! Antworten


Hans Egloff

21.07.2010, 15:37 Uhr
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Eigentlich hat Freysinger oft recht. Aber hier seh ich den Skandal nicht. Es ist ein Skandal, dass jemand, der illegale Pflanzen anbaut bestraft wird, und zwar schärfstens, während Täter, die Menschen zu krüppeln schlagen oder gar zu ermorden versuchen (Stadelhofener Mordversuch-> gab nur Geldstrafe) mit bedingten Ministrafen davonkommen. Das sollte man in diesem Fall auch beachten. Antworten


Heinz Hager

21.07.2010, 15:32 Uhr
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Eine weise Entscheidung.Ist B.R. doch kein Schwerverbrecher.Sterben lassen hätte ihn nur glorifiziert.Wenn er wirklich sterben will durch hungern,kann und darf er es ja zuhause machen.Aber dazu und ohne Presse,ist er wohl zu feige? Hanf wird sowiso früher oder später kontrolliert angebaut und zu hunderten nützlichen Sachen verarbeitet. Antworten


Norbert Rufer

21.07.2010, 15:31 Uhr
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@D. Rauber. Ihr Argument betreffend dem Bagatellverbrechen hat nichts mit der Sache an sich zu tun. Es geht darum, dass sich nun etliche Inhaftierte die Causa Rappaz zum Vorbild nehmen könnten und somit den Schweizer Rechtsstaat düpieren. Im Übrigen lasse ich mir lieber SVP-Polemik vorwerfen, als einen SP-Slalomkurs nach Frau Waeber-Kalbermatten gutzuheissen. Antworten


Jacques Mata

21.07.2010, 15:31 Uhr
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Es geht hier doch um folgendes. Herr Rapaz ist auf Grund unserer Gesetze von einem unabhängigen Gericht zu einer Strafe veurteilt worden. Ob er diese anerkennt oder nicht ist völlig belanglos. Er kann alle Rechtsmittel ausschöpfen. Das ist rechtsstaatlich. Was jetzt passiert ist skandalös. Der Staat lässt sich erpressen und setzt das Recht nicht durch. Tschüss Rechtsstaat. Antworten


Carlo Schnydrig

21.07.2010, 15:30 Uhr
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Was sich hier die Politik (Esther Weber Kalbermatten SP) erlaubt, kann wirklich als Frechheit gegenüber der Justiz gewertet werden. Die Missachtung der Justiz und Unbeholfenheit mit "Menschlichkeit" entschuldigen zu wollen ist ein weiterer Schlag der SP-Frau gegen die Justiz. Jeder Häftling sollte in den Hungerstreik treten. SP-Witz des Tages:"Vor dem Gesetz ist jeder gleich"!!! TRAURIG, traurig Antworten


Mätzler Marvin

21.07.2010, 15:28 Uhr
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Gratuliere Frau Regierungsrätin, ab morgen werden wohl dutzende von Gefangenen in den Hungerstreik treten. Ich hoffe sie behandeln dann diese gleich wie Herr Rappaz, mit einem Besuch im Spital . Sie treten die Gleichstellung / Gleichbehandlung der Insassen mit Füssen und sind deswegen einfach nur ein schlechter Witz. Die Walliser Justitz ist von Heute an Erpressbar. Na dann noch viel Spass Antworten


Andreas Koch

21.07.2010, 15:28 Uhr
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Alle die hier empört sind, dass man sich erpressen lässt und angst haben, dass nun alle in den Hungerstreik treten werden, ich glaube ihr könnt ruhig bleiben. nur die aller Wenigstens werden so einen grossen Willen haben um über 100 Tage zu hungern. und @Stefan Bucher und dergelichen: ja, dann tretet doch in den Hungerstreik! ihr würdet doch nicht mal einen Tag durchhalten... Antworten


Marcel Ehrhard

21.07.2010, 15:25 Uhr
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Vorweg: ich bin gegen Hanfanbau, Dealing/Dealers und Konsum. Nur scheint die Frage falsch ob sich der Staat hat erpressen lassen. Es geht allenfalls um den Kanton Wallis. Solange die Kantone und Gerichte gleichartige Vergehen sehr unterschiedlich beurteilen und bestrafen kann man hier von einem Abschreckungsurteil sprechen. Offenbar fehlt R. im Heimatkanton eine einflussreiche Lobby. Deshalb .. Antworten


eugen bissegger

21.07.2010, 15:24 Uhr
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Und wenn das bestehende Gesetz und Strafmass betreffend Hanf einfach nur Absurd ist, musste wohl Rappaz dazu gebracht haben dagegen zu rebellieren... Hanf ist eine Naturpflanze und keine süchtig machende Droge, auch wenn es geraucht werden kann. Man "Google" und lese, lese: Warum die Wunderpflanze Hanf verboten wurde Antworten


Bruno Hochuli

21.07.2010, 15:24 Uhr
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Dumme Regierung, welche sich erpressen lässt, Es wird Nachahmungtäter geben und dann dürfen sie nicht reklamieren. So Schiesst man Eigengoals. ^Wenn einer Sterben will, so soll er, es ist seine Entscheidung. Antworten


Lukas von Wartburg

21.07.2010, 15:24 Uhr
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Bitte bleibt doch Sachlich, anstelle von "20 Minuten"-würdigen Disskusionen zwischen Rechts und Links auszuarten. Fakt ist: Rappaz wurde auch wegen diverser anderer Delikte angeklagt, die nichts mit Hanf zu tun haben, die bestraft gehören! Somit war die Entscheidung absolut nicht gerechtfertigt, denn es umgeht unseren Rechtsstaat. Und das sage ich als bekennender Linker und proHanf ;) Antworten


Horst Gafner

21.07.2010, 15:22 Uhr
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Als Bürger und Steuerzahler bin über diese Geschichte, den Gerichtsentscheid mehr als nur entäuscht! Mit Drohungen kann heutzutage jeder seine Wunsch-Strafverbüssung beim Gericht einforden. Unser Rechstaat ist auf schleuderkurs. Antworten


Hampi Sulser

21.07.2010, 15:20 Uhr
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Wenn Gesetzestreue mit Dummheit verglichen werden kann: der Staat, der tüchtig Geld verdient beim Alkohol- und Zigarettenkonsum verknarrt einen Hanfbauer zu über 5 Jahre Gefängnis. Das ist absurd und mies! Antworten


Peter Müller

21.07.2010, 15:07 Uhr
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Versteh ich nicht. Hr. Rappaz möchte hungern - also soll er doch. Es ist seine freie Entscheidung sich u.U. bist zum Tod zu hungern. Schlussendlich ist es Erpressung - warum schlägt es sich nicht "den Kopf an die Wand", wenn es unbedingt sterben möchte? Zwangsernährung und anschl. ins Gefängniss zurück, wäre menschlich angebracht! Gesetze sollen gelten und auch entsprechend angewendet werden. Antworten


Patrick Ullendorf

21.07.2010, 15:04 Uhr
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Vor dem Gericht sind nicht alle gleich !!!! Schweizer Politik ist am Ende !!!! Antworten


Darja Rauber

21.07.2010, 15:01 Uhr
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@ alle Empörten hier: Was wir für ein Rechtsstaat sind? Einer, der die Menschenwürde nicht dem Rechthaben opfert, ein moralischer Rechtsstaat eben! Oder hätte man diesen Menschen sterben lassen oder seine Meinugsfreiheit missachten und ihn zwangsmästen sollen?! Auch geht hier vergessen, dass es bei Rappaz Hanfanbau ja praktisch um ein Bagatell"verbrechen" geht. SVP-Polemik, eure Gehässigkeiten..! Antworten


Marc Bourgeois

21.07.2010, 14:58 Uhr
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@ Peter Reiner et. al.: Es geht hier nicht darum, ob die Gesetze, aufgrund derer Rappaz verurteilt wurde, in Ihren Augen sinnvoll sind oder nicht - da gehen die Meinungen zwangsläufig auseinander. Es geht darum, dass sich die Mehrheit der Bevölkerung auf Regeln einigt und der Staat diese neutral umzusetzen hat. Wenn Ihnen die Gesetze nicht passen: Sie kennen wohl Ihre demokratischen Rechte... Antworten


Hans Abächerli

21.07.2010, 14:55 Uhr
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@Peter Reiner: Besitz EINER Pflanze? R' hat mit seinen Plantagen Umsätze in Millionenhöhe erzielt! Natürlich ist es unverhältnissm., einen Kiffer zu bestrafen, der auf dem Balkon ein paar Pflanzen für den eigenen Bedarf zieht! R' hat aber im grössten Stile angebaut, im vollem Bewusstsein dass er Knast kassiert, wenn er erwischt wird! (Was bei der Grösse seiner Plantagen nur eine Frage der Zeit wa Antworten


Paul Schnetzer

21.07.2010, 14:53 Uhr
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Unerhört verhält sich NR Freysinger. Er lässt jeglichen Anstand vermissen und ruft die im Gefängnis lebenden Mitmenschen auf, das "Muster" Rappaz zu kopieren. Dieser Appell ist töricht und lässt ein ganz tiefes Mass an Menschlichkeit vermissen. Rappaz lebt nach wie vor und zu Recht nicht in Freiheit. Mit dem Hausarrest reagiert die Behörde auf einen ausstehenden Entscheid des Bundesgerichts. Antworten


Hans Meister

21.07.2010, 14:49 Uhr
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Ein absoluter Skandal! Dieser Titel trifft den Nagel genau auf den Kopf. Unser Rechtssystem wird immer lächerlicher. Antworten


Marcel Petter

21.07.2010, 14:42 Uhr
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Man wird vom kiffen nicht körperlich abhängig, aber der eigene Wille leidet darunter. Ist man bekifft, erscheinen einem die Probleme des Lebens nicht wichtig, man sieht die Welt in rosa. Es wird schon kommen, wie es kommen muss. Also, Vorsicht ist geboten! Ich bereue meine 30-jährige Kifferei nicht, aber ich bin sicher, mein Leben wäre ohne Kiffen anders verlaufen. Bin jetzt aber trotzdem glücklic Antworten


Martin Joos

21.07.2010, 14:38 Uhr
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Wer für eine Sache sein Leben einsetzt, dessen Leben ist mehr wert als von der Norm abweichende An- und Absichten.Das Vernünftigste ist zu tun,dieses Leben zu retten.So widersprüchlich es scheint: Rappaz ist die Karte mit Todesrisiko. Sie richtig einzusetzen, ist Sache der „Spieler“. Sie haben im entscheidenden Moment gut gespielt. Doch das Spiel ist noch nicht zu Ende... Antworten


Marcel Petter

21.07.2010, 14:28 Uhr
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Renate Maeder, so einfach ist das, wenn sie das denken, so versuchen sie doch mal, zwei Monate keine Nahrung zu sich zu nehmen! Ich kenne den Fall Rappaz nicht und weiss nicht, weshalb er verurteilt wurde. Ich selber habe 30 Jahre lang Haschisch geraucht und war zufrieden damit. Ich würde es aber niemandem weiter empfehlen, es schädigt leider das Gehirn! Ich bin bekifft, alles andere ist egal! Antworten


Paul Betschart

21.07.2010, 14:24 Uhr
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Es geht nicht darum ob Hanf ja oder Nein. Es geht darum, dass jemand nach dem bestehenden Gesetz rechtmässig verurteilt wurde und nun durch einen erpresserischen Hungersteik nach Hause kann. Dabei ist es unerheblich unter welchen Auflagen er zu Hause sein kann. Die Freilassung ist erpresst worden und dies und nur dies ist zu bewerten. Die Justiz steht in einem schlechten Licht. Antworten


Björn Winter

21.07.2010, 14:22 Uhr
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Richtig so! Nur weil jemand die älteste Kultur- Nutz- und Genusspflanze anbaut und mit ihr handelt, muss man noch lange nicht vom Staat wie ein Schwerverbrecher behandelt werden. Lieber mal das Betäubungsmitelgesetz anpassen: entweder Hanf legalisieren, oder dann aber gleich auch Alk und Tabak verbieten. Wenn schon, dann bitte etwas mehr Konsequenz. Antworten


rudi haab

21.07.2010, 14:21 Uhr
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Zum Schutz unserer Jugend die eh Cannabis raucht ist es wichtig das ein Schweizerbauer qualitativ gutes Grass produziert. Wenn die Jugend und natürlich auch Erwachsene auf dem Schwarzmarkt gestrecktes unreines, Grass kauft (damit es schwerer wird pro gr.) haben wir alle eine Mitverantwortung zu tragen. Es wird höchste Zeit Cannabis zu legalisieren damit der Schwarzmarkt austrocknet. Alles gute B.R Antworten


Henry Mancini

21.07.2010, 14:21 Uhr
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Ich bin auch froh das es so ausgegangen ist. Das Bundesgericht hat richtig entschieden, wenn sie sagen das Leben muss auf jeden Fall erhalten bleiben. Dies zeigt, das "Leben" doch noch das allerhöchste Gut ist. Und an alle die nun Angst haben der Rechtsstaat sei erpressbar geworden, seien getrost. Den Hungerstreik gibt es nicht erst seit Herrn Rappaz. Also soviele hat es gar n. gegeben u. w. a. n. Antworten


Al Breganza

21.07.2010, 14:14 Uhr
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In Kalifornien steht man kurz vor der Legalisierung. Warum ? Weil man endlich gemerkt hat, dass da seit Jahrzehnten ein milliardenschwerer Schwarzmarkt boomt - und dem Staat entgehen Milliarden in Form von Steuern. Und siehe da: für einen Staat nahe dem Bankrott ist Legalisierung plötzlich ein no-brainer. Die 1-Million-Dollar Frage: wann kapieren es unsere Politiker endlich ? Antworten


Fred Büchi

21.07.2010, 14:13 Uhr
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Frau Waeber hat menschlich gehandelt, was offenbar vielen Schreibern fremd ist. Ihr blieb keine andere Wahl, weil über Hanf gleich geurteilt werden muss wie über Alkohol und Nikotin (womit nichts über das krebserzeugende und als unwichtig erachtete Ozon gesagt sei). Bernard Rappaz gratuliere ich zu seinem aussergewöhnlichen Durchhaltewillen und wünsche ihm alles Gute. Ich bin mit Ihnen. Antworten


Claudio Lardi

21.07.2010, 14:09 Uhr
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Rappaz verachtet und verhöhnt die Justiz. Nach diesem unglaublichen Kniefall kann man die Verachtung gut nachvollziehen. Antworten


Renate Mäder

21.07.2010, 13:58 Uhr
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Super unser Rechtssystem ist epressbar und einschüchterbar. Das öffnet Tür und Tor für Nachahmer. Wenn ich eine Strafe nicht absitzen will oder mildernde Umstände erreichen will, mache ich einfach einen Hungerstreik. So einfach ist das also. Abermals Kuscheljustiz. Antworten


silvia haas

21.07.2010, 13:54 Uhr
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ich hoffe dem hanf wird in zukunft den gebührenden platz gegeben . da es menschen gibt die sogar das leben dafür hergeben meinen respekt.eigentlich sollten sich alle die kiffen bekennen das sie kiffen .ich meine auch ärtzte akademiker anwälte polizisten u.s w.die welt würde staunen.es wird eine zeit kommen wo wir den kopf schütteln über soviel unverständnis dummheit und neid. es lebe der hanf.dank Antworten


Fabian Schorp

21.07.2010, 13:50 Uhr
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An all diejenigen, die sich darueber aufregen 'wie einfach man Strafmilderung bekommen kann': Bitte versucht mal 3 Tage nichts zu essen - dann duerft Ihr wieder darueber urteilen, ob so was einfach ist. Das Gerede von 'Kuscheljustiz' und 'erpressbarer Justiz' ist doch einfach nur noch peinlich. Antworten


Werner Locher

21.07.2010, 13:48 Uhr
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Das ist ja unglaublich! Da lässt sich der Staat von einem Kriminellen erpressen, der nicht einfach nur Gras angebaut hat. Aber es ist einmal mehr klar: Staatsrätin Waeber gehört der SP an, da können wir leider keine vernünftigen Lösungen erwarten. Antworten


Christian Könitzer

21.07.2010, 13:37 Uhr
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Ein Hungerstreik ist überhaupt nichts einfaches, das macht nicht einfach jeder mal nebenher. Folglich wird es auch nicht viele Nachahmer geben. Ausserdem ist Rappaz nur wegen Willkür verurteilt worden, heimische Pflanzen zu besitzen darf einfach nicht strafbar sein! Ich begrüsse den Entscheid und wünsch Herrn Rappaz alles Gute. Antworten


Markus Thurnheer

21.07.2010, 13:29 Uhr
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Der Staat lässt sich also (einmal mehr) von diesem notorisch kriminellen Querulanten erpressen, da freut man sich doch. Es gibt hierzulande Tausende von anderen Inhaftierten die ihre Urteile ungerecht fanden, sie bekommen aber keine Trefffen mit einer Regierungsvertreterin und fast tägliche Medienpräsenz. Offenbar dürfen Querulanten heute selber bestimmen wie sie Haft "verbüssen" wollen. Antworten


Erich Bellgrade

21.07.2010, 13:28 Uhr
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Unglaublich dieses Wallisertheater! Das ist der Irrglauben von PolikerInnen, damit "menschlich u. vernünftig" zu handeln. Damit ist erst recht grosse Ungerechigkeit amtlich besiegelt, Srafvollzug verkommt zum je-ka-mi und die Konsequenzen sind nicht abzuschätzen. Das nur weil es der Regierung fehlt zu Entscheiden zu stehen und kein Rückgrat zur Durchsetzung und konsequentem Handeln hat. Antworten


Sandro Wolf

21.07.2010, 13:21 Uhr
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Ich bin eigentlich dagegen, dass bei Hungerstreiks zwangsernährt wird oder - in diesem Fall - das Urteil gemildert wird. Gleichzeitig ist der Grund für seine Strafe lächerlich. Hanfanbau, Verkauf und Konsum sollte schon längst legal sein, Ziviler Ungehorsam ist hier nicht unangebracht. Antworten


Reto Barandun

21.07.2010, 13:20 Uhr
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@ Regula Aebi 12.29 h. Sie haben vollkommen recht! Es ist kaum zu glauben wie man sich um diesen Gestzesbrecher bemüht. Wer bezahlt eigentlich das ganze Theater? Stellt man Hr. Rappaz mindestens Rechnung für die Kosten die er verursacht? Antworten


Peter Frei

21.07.2010, 13:16 Uhr
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unglaublich diese geschichte... dies ist auf eine verfehlte Drogenpolitik zurückzuführen. Da schläft die Schweiz ja ohnehin schon seit Jahren. zugegebenermassen bewundere ich diesen Herr Rappaz jedoch! dass Hanfanbau und Konsum nach wie vor so unter Strafe stehen kann ich schlicht weg nicht nachvollziehen!! Antworten


Reta Caspar

21.07.2010, 13:16 Uhr
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Hoffentlich gehört zu den "strengen Bedingungen" eine Pressesperre, damit er seinen Triumph über den Staat nicht wieder durch die Medien schicken kann. Antworten


Thomas Keller

21.07.2010, 13:10 Uhr
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Unglaublich. Das gibt's doch nicht. Die Justiz lässt sich erpressen. Ein rechtsgültig verurteilter Verbrecher kommt auf freien Fuss. Unsere Kuscheljustiz ist also auch noch erpressbar. Vielleicht wird sie demnächst auch noch bestechlich? Antworten


stefan reiser

21.07.2010, 13:07 Uhr
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Danke für diese weise Entscheidung ! Antworten


andreas müller

21.07.2010, 13:04 Uhr
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Die vernunft hat gesiegt.Für den fall dass der pilotversuch von hanfabgabe der Stadt Zürich durchgführt wird ,braucht es auch einen tüchtigen Hanfbauer der Bioqualität liefern kann. Antworten


Jochen Baumann

21.07.2010, 13:01 Uhr
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Schön, endlich. Da steckt hinter dem bürokratisch kalten Rechtsstaat doch noch ein Herz. Antworten


René Müller

21.07.2010, 12:57 Uhr
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Die Nachahmer werden nicht lange auf sich warten lassen. Denke, ich versuche eine kleine Gefängnisstrafe zu bekommen. Sollte schon lange 25 kg abnehmen. Warum nicht auf Staatskosten in einem Krankenhaus. Antworten


Martin Müller

21.07.2010, 12:53 Uhr
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Diesmal fehlen mir schlicht die Worte... Antworten


Markus S

21.07.2010, 12:53 Uhr
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Das ist ja schön und gut...aber um was geht's denn schlussendlich dem Herrn Rappaz? Das ist doch der Kern der Sache aber darüber liest man nie was... Antworten


Peter Reiner

21.07.2010, 12:52 Uhr
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Es ist einfach krank einen Menschen wegen Besitz einer Pflanze zu bestrafen. Ich hoffe die Hexenverfolgung wird bald abgeschafft, da sie völlig unbegründet ist. Rappaz kämpft stark dafür. Ich wünsche ihm alles gute und hoffe er hat keine irrversible gesundheitliche Schäden mitgenommen Antworten


Niklaus Zumthür

21.07.2010, 12:51 Uhr
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Ich nehme an, dass die Walliser-Behörden nun diese Straferleichterungsmöglichkeit per Rundschreiben (in den 17 hier meistgesprochenen Sprachen) allen Gefängnisinsassen bekannt machen werden ... Antworten


Regula Aebi

21.07.2010, 12:29 Uhr
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Rappaz ist ein krimineller, ordentlich und rechtsgültig Verurteilt. Wie immer kommt der, der berühmt ist oder am querulatorischsten auftritt, am Ende "recht". Sehr bedenklich unser Rechtsstaat heute. Wenn Rappaz nicht mehr leben will, dann soll er dies tun - es sei sein freier Wille. Schliesslich akzeptieren wir hier ja auch die passive Sterbehilfe. Antworten


Peter A. Eger

21.07.2010, 12:28 Uhr
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So einfach ist das, und schon kann man sich das Recht zurecht biegen! Antworten


Stefan Bucher

21.07.2010, 12:24 Uhr
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Was ist los mit unserem Rechtsstaat? Bei meiner naechsten Busse, werde ich auch in den Hungerstreik tretten... Antworten


Rene Bonzo

21.07.2010, 12:23 Uhr
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Unglaublich. Der Staat lässt sich erpressen. Dieser Mann spielt Poker mit dem Staat. Zugegebenermassen ein hoher Einsatz. Dennoch, ich empfinde es als eine Frechheit. Dieser Mann hat in Kauf genommen zu sterben. Wieso lässt man ihn nicht sterben? Hungerstreik lohnt sich, um seine Strafe verhandeln zu können. Ein quasi Rechtsmittel, nachdem alle anderen ausgeschöpft sind. Erbärmlich! Antworten


Tim Hasler

21.07.2010, 12:05 Uhr
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bravo! ein schritt in die richtige richtung. Antworten


Roger Müller

21.07.2010, 12:01 Uhr
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Unglaublich, damit hat er bewiesen, dass die Justiz und damit auch der Strafvollzug, erpressbar ist! Das muss politisch und juristisch aufgearbeitet werden. Für mich, unglaublich, was für ein Rechtsstaat sind wir? Antworten


Tanja Meier

21.07.2010, 11:59 Uhr
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Toll dann weiss ich jetzt das ich nie wegen irgendwas ins Gefängnis muss: Ich mache einfach einen Hungerstreit und rufe die Median, schon darf ich nach Hause Antworten



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