«Ein absoluter Skandal»
Interview Vincenzo Capodici. Aktualisiert am 21.07.2010 126 Kommentare
«Diese Geschichte ist für die SVP ein gefundenes Fressen»: SVP-Nationalrat Oskar Freysinger.
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Artikel zum Thema
- Hungerstreik – manchmal bis zum Tod
- TV-Kritik: «Irgendwann muss man ihn sterben lassen»
- Hausarrest für Rappaz – Hungerstreik beendet
- Recht vor Gnade
- Hof von Rappaz ist verkauft
- Hanfbauer muss Hausarrest selbst bezahlen
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Der Walliser Hanfbauer Bernard Rappaz darf seine Strafe vorläufig unter strengen Bedingungen an seinem Wohnsitz verbüssen. Was sagen Sie zu diesem Entscheid der Walliser Regierung?
Oskar Freysinger: Das ist ein absoluter Skandal. Ich würde jetzt allen Gefangenen raten, in den Hungerstreik zu treten, damit sie Hafterleichterungen bekommen. Rappaz wird viele Nachahmer finden. Er hat gezeigt, dass man mit einem Hungerstreik den Staat erpressen kann. Das ist doch nicht zu glauben. Was die Walliser Regierung beschlossen hat, ist ein Hohn für den Rechtsstaat. Es geht doch nicht an, dass ein Gefangener in den Genuss einer privilegierten Behandlung kommt. Rappaz hat doch eine angemessene Gefängnisstrafe erhalten für alle Straftaten, die er begangen hat. Es geht hier nicht nur um ein paar Joints. Ich erinnere auch daran, dass Rappaz seine kriminelle Karriere mit einem Banküberfall begonnen hat.
Warum ist die Regierung Rappaz entgegengekommen?
Weil die zuständige Staatsrätin Esther Waeber-Kalbermatten «Schiss» hat (Waeber-Kalbermatten gehört der SP an, Anm. der Redaktion). «Schiss», dass Rappaz stirbt. Sie hat gezeigt, dass sie nicht das Zeug für ein Regierungsamt hat. Gute Regierungsräte brauchen doch Standfestigkeit und Durchsetzungsvermögen. Dagegen ist Waeber-Kalbermatten einen Slalomkurs gefahren. Es ist auch nicht zu fassen, dass sie Rappaz im Gefängnis besucht hat. Sie hat nicht bemerkt, dass Rappaz mit ihr gespielt hat.
Was hätten Sie anstelle von Waeber-Kalbermatten gemacht?
Ich hätte Rappaz zwangsernähren lassen, sobald er in Ohnmacht gefallen wäre. Die Zwangsernährung hätte man wiederholt vornehmen müssen, wenn er bei wiedererlangtem Bewusstsein erneut in den Hungerstreik getreten wäre. Aber letztlich muss man klar sagen: Wenn Rappaz sterben will, ist das sein Problem.
Welche politischen Konsequenzen fordern Sie im Fall Rappaz?
Waeber-Kalbermatten soll sofort zurücktreten. Der Fall Rappaz wird jedenfalls ein Nachspiel haben im Walliser Kantonsparlament. Die SVP wird Vorstösse einreichen.
Wird die SVP gar eine PUK verlangen?
Vieles ist möglich. Fraktion und Parteileitung der SVP müssen zunächst über das weitere Vorgehen diskutieren. Rappaz geniesst in der Bevölkerung keine Sympathien – mit Ausnahme von Kifferkreisen. Die Regierung und insbesondere die SP werden die Wut und Kritik der Leute zu spüren bekommen. Wir werden dafür sorgen, dass der Fall Rappaz bei den Eidgenössischen Wahlen 2011 ein Thema wird. Diese Geschichte ist für die SVP ein gefundenes Fressen. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 21.07.2010, 14:34 Uhr
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126 Kommentare
Verhältnisblödsinn.2400.-SFR Bewachungsgebühr,pro Tag und noch andere Kosten dazu.Warum nicht elektronische Fussfesseln anlegen und wenn der Hausarrest verletzt wird,einfach und günstig zu überwachen,halt wieder ins Gefängnis und für längere Zeit.Falsch war, aus dem Hungerstreik Leute zu entlassen,wird Nachahmer geben.Wenn er sterben will,so soll er!Vielleicht war das Gerichtsurteil schon falsch? Antworten
Man sollte Protest nicht mit Erpressung verwechseln. Der Rappaz hat einen Rekurs eingelegt. Normalerweise hat es dann eine Strafaussetzung. Ihm wurde sie nicht gegönnt. Wieso ? Herr Rappaz protestiert gegen die Härte der Strafe. Viele selbst unter Politikern sind seiner Meinung . Es solte also eine Ueberprüfungskommission geben. Antworten
Was gibt es da zu jammern? Das ist doch ein toller Sieg der Humanität, oder? Diese mehr als trübe Geschichte passt doch perfekt in das politische Bild in Bern! Es ist nun sogar möglich, die Justiz auf den gewünschten Weg zu zwingen, wenn man eben weiss, wie dies zu tun ist. Hoffentlich tun noch andere das Gleiche! Vielleicht wachen dann endlich auch die Gutmenschen auf. Antworten
Hallo, der Mann hat Hanf angebaut und damit seinen Lebensunterhalt bestritten. Hanf ist in verschiedenen Belangen die Pflanze der Zukunft (Stichwort Co2 Reduktion). Wir haben in unserer Gesellschaft Totschläger, Vergewaltiger, Wirtschaftskriminelle, Einbrecherbanden, ausländ. Drogenringe welche bedeutend gringere Strafen zu verbüssen haben. Lassen wir besser für jene einen Platz im Kittchen. Antworten
Ich finde es sollte noch mehr sog. sture Köpfe geben welche Ungerechtigkeiten aufzeigen helfen. Die Kriminalisierung des Hanfanbaus ist eine solche Ungerechtigkeit. Wenn es sich hier um Drogen handelt müsste man konsequent sein und den Alkohol und den Tabak-Konsum ebenfalls gleich behandeln. Darum Chapeau dem „sturen“ Walliser! Antworten
Unsere PolitikerInnen sind "Rosinenpicker". Jeder Entscheid ist abhängig vom Risiko eine beachtliche Anzahl von Kunden (für Politiker sind WählerInnen nur Kunden) zu gewinnen oder zu verlieren. Politik für das Volk gibt es nicht, sondern nur für Interessengruppen. Vielleicht sollte die doch schon stattliche Anzahl von Kiffern mehr Lobby-Arbeit leisten, so wie die Banker - ja dann vielleicht.....! Antworten
Ach Gottchen, der Mann nimmt sich selber ja ungeheuer wichtig. Erpressung finde ich in jedem Fall - ob nun von Politikern oder Privatpersonen - eine äusserst untaugliche und unschöne Sache. Würden die Medien diesem Mann nicht so ungeheuer viel Präsenz verschaffen, bin ich überzeugt, die Angelegenheit würde rasch ausgestanden sein. Antworten
Wenn die Politiker sich nicht immer davor drücken würden, Themen wie die Hanflegalisierung zu besprechen, hätten wir das ganze Problem nicht. Jeder Anlauf im Bundeshaus wird abgeschmettert, weil sich keine Partei mit diesem Thema "die Hände schmutzig machen will". Politiker sind nicht gewählt, um beim Themenkatalog Rosinenpickerei zu betreiben. Das alles ist so beschämend fürs Jahr 2010... Antworten
Wenn Tschanun 6 Vorgesetzte umbringt, kriegt dieser 11 Jahre zum absitzen. Rappaz kriegt min. 2 1/2 Jahre für etwas, was auch Hr. Käser & Hr. Egger in FR getan haben aber diese sind Straffrei ausgegangen?! Da konnte Rappaz wirklich nicht mit so einer Strafe rechnen! Hier wird von Kanton zu Kanton mit verschiedenen Ellen gemessen. Antworten
Was regen sich Leute hier eigentlich so auf? Ist B. Rappaz mit allen 'Hexenjägern' verfeindet oder hat er jemand sonst irgendwann bedroht?? Woher nehmen Unbeteiligte die Unverschämtheit, so auf ihn loszuprügeln?! Es handelt sich um ein Bagatellverbrechen und wurde somit human und eines Rechtsstaates würdig behandelt. Was sind das für Leute, die ihn einfach verhungern lassen wollten. Entsetzlich!! Antworten
Ginge es nur um ein paar Kilo Hanf und einige tausend Franken Gewinn, wäre die Strafe völlig überrissen. Es geht aber um Millionengewinne und eine endlos lange Liste von Übertretungen, Vergehen und Verbrechen. Das wird nie erwähnt. Rappaz hat jetzt den Staat erpresst und gewonnen. Sowas schaffte noch nicht mal die Mafia in Italien. Das macht Angst und mein Vertrauen in die Justiz ist vollends weg. Antworten
Rappaz wird wohl nach dem 26. August wieder in den Vollzug zurückkehren müssen. Dessen ungeachtet ist dieses Urteil irre hoch! Man sieht die Unterschiede der ZH-Rechtssprechung und dem stockkonservativen Wallis! Leute, die GEGEN Alltagsbeweise monieren, dass Cannabis "starke Hirn- und dauerhafte Konzentrationsschwächen" zeitige, haben KEINE Ahnung von der Materie! Gesetze realistisch anpassen... Antworten
@christian vogelbach. Der verurteilte Verbrecher Rappaz sei mutig. Mutig wäre es die Gesetze an der Urne mittels Initiative zu ändern. Wenn sich eine Mehrheit findet jederzeit. Bis dahin ist es verboten. Verurteilt wurde Herr Rappaz im übrigen auch wegen Geldwäscherei und anderen Delikten als nur Hanfanbau. Mutig wäre es die Strafe abzusitzen und die Konsequenzen zu tragen. Antworten
Zum Glück gibt es noch sture Querschläger. Ich finde es gut, wenn jemand den ignoranten Dummheiten des Staates (Hanf ist verboten und viele andere schlimme Drogen sind erlaubt und beworben und besteuert) einen Strich durch die kalkulierte Rechnung macht. Und das alles wegen einer harmlosen Pflanze, die wegen der Dummheit und Bestechlichkeit von Politikern (Amerika lässt grüssen) verboten ist. Antworten
B. Rappaz scheint ein sturer Querschläger zu sein, der uneinsichtig nichts akzeptieren kann was ihm nicht passt. Schlimm, dass sich eine weiche SP-RR als Repräsentantin von Gesetz und Staat von so einem erpressen lässt. Wo bleibt die Gleichheit vor dem Gesetz ? Man muss im Wallis nur genug drohen und schon ist man etwas gleicher als die anderen. E. Waeber hat wahrlich nicht das Zeug zur RR. Antworten
Ich möchte hier ohne zu werten festhalten, dass das eigentliche Problem die Rechtsunsicherheit ist, die in solchen Fällen besteht. Es ist nie definitiv geklärt worden, ob Ärzte oder auch die Behörden nicht doch gerichtlich belangt werden können (von Hinterbliebenen z.B.), wenn sie jemanden sich zu Tode hungern lassen. Wir sind als Gesellschaft gefordert, diese Frage verbindlich zu lösen. Antworten
versuche mich nun auch schon seit gut 10 Jahren täglich blöd zu kiffen! Gelingt mir nicht! Immer noch viel zu schlau! Es schädigt 1.Lunge und zweitens psychisch, bei denjenigen die es nicht vertragen. Die die es nicht ertragen haben meistens schon vorher psychische probleme und es sind genau die, die bei den Dealern rumhangen und so schnell nahe aller möglicher Drogen sind. Und dann tschüss... Antworten
@Emil Gross: Verbrecher? HALLOO, der Mann hat Hanf angebaut! Für mich sind sie ein Verbrecher wenn sie derartige Bezeichnungen für Bernard Rappaz verwenden! Dennoch würde ich auch in ihrem Fall gut finden wenn man sie beim Abbruch eines allfälligen Hungerstreiks unterstützen würde. Legalisiert endlich den Anbau und den Konsum von Hanfprodukten, es wird höchste Zeit! Antworten
alle sprechen vom drogenproblem und (lassen )vergessen die anderen drogen,wie zb. alkahol, medikamente, politikos corruptos, prinzipalmente in 3-weltlaender, welche von den industrielaender regelrecht ausgebeutet(billiglohn-laender) werden. drogen werden in diesen laendern produziert, weil die bevoelkerung nicht genuegend verdient und ich bin ueberzeugt politiker und andere daren verdienen!?!?!? Antworten
Entschuldigung, aber hat unser Land keine anderen Probleme? Die ganze Hanf-Verfolgung halte ich sowieso für völlig lächerlich, doppelmoralisch und scheinheilig. Ich bin kein Kiffer, aber es wird Zeit, diese Pflanze in ihrer ganzen Form zu legalisieren. Stattdessen sollte man die Energie lieber in die Beantwortung der Frage stecken, wieso wir eine Gesellschaft von Säufern geworden sind. Antworten
Wer Asterix & Obelix mag, müsste eigentlich auch ein Herz für Rappaz haben. Einer der die Staatsobrigkeit ins Schwitzen bringt, ist noch lange nicht ein Verbrecher. Und eine gewisse Zeit lang war gar nicht so klar, dass das was er machte, illegal wäre. Ich mag mich noch gut erinnern, wie die Kids nach der Hanfernte vor den Hanfläden im Kleinbasel Schlange standen. Antworten
In der Schweiz herrscht wirklich eine Kuscheljustiz, denn sonst würden ja Schwerverbrecher härter bestraft werden (Totschläger,Todesraser.Mörder etc.)Nein die lässt man schön weitermachen und an Herrn Rapaz ein Exempel statuieren.Damit will ich nicht gutheissen was Herr Rapaz gemacht hat, aber der Staat hat in diesen Jahren zuviel geduldet (Grauzone).Totschläger und Mörder werden milder bestraft!! Antworten
Freysingers Gesicht (Bild), Ungehobeltheit und Sturheit (Text) spricht für sich. Von solchen Menschen möchte ich nicht regiert werden. Frau Waeber zeigt Weisheit, Menschlichkeit und Verstehen. Kriminell ist der Hanfanbau ja nur, weil einige Politiker beschlossen haben oder mussten, dass er kriminell ist und da stecken wirtschaftliche Interessen und industrielle Macht dahinter. Rappaz ist mutig. Antworten
Man möge sich daran erinnern, dass Wein- und Tabakanbau hierzulande staatlich subventioniert werden. Und all zu viele Nachahmer dürfte Rappaz nicht haben oder haben sie einst 100 Tage gehungert? Frau Waeber hat ihr Gewissen vor Staatsräson gestellt und somit ihre Chance auf Wiederwahl möglicherweise arg beschädigt. Herr Freysinger, überlassen sie einfach den Wählern das Verdikt. Antworten
Politiker, die am lautesten gegen die Legalisierung wettern, sind die unfreiwilligen Bettgenossen der Drogen-Mafia. Eine dieser ehrenwerten Banden machte um die 45 Milliarden Gewinn, der jetzt in diversen Unternehmen gewaschen wird, unter anderem in der Schweiz. Die Polizei dagegen ist voll beschäftigt, Klein-Dealer und Hascher zu jagen. Wer bezahlt dafür ? Die Mafia zahlt keine Steuern... Antworten
Rappaz führte einen Hungerstreik aus im Zusammenhang von 6 Jahren ausbleibende Lebenszeit im Gefägnis. Er hat doch viel zu offensichtlich angebaut. Eine Zeit lang wurde dies wohl geduldet. Zwischen 1997-2002 war Cannabis inoffiziell legalisiert. Wie sonst die riesigen Mengen, die bei Rappaz gefunden wurden. In der Hanffrage geht es nicht ohne Hanfbauer. Kiffen Ja, Anbauen Nein, das geht nicht auf. Antworten
In vielen Kommentaren wundern sich die die Schreibenden über die "Kuscheljustiz". So auch im Falle des Hanfkriminellen. Habt Ihr es noch nicht begriffen ? Die Täter werden in der Schweiz geschont - denn sie geben den Richtern und Anwälten Arbeit und Verdienst ! Dumm gemacht und verhöhnt werden die Opfer - denn irgend Einer muss ja schliesslich "Schuld" sein; und "bestraft" werden ! Antworten
Einen sturen Hanfanbauer, der nach menschlichem Empfinden eine viel zu lange Haftstrafe absitzen muss, sterben zu lassen wäre eine Katastrophe. Wahrscheinlich in nicht zu langer Zeit, sobald sich die Gesetze etwas ändern, wäre er ein Märtyrer. Zudem kosten die Gefängsnisstrafen sehr viel Geld. Es gibt wirkliche Verbrechen, die wirksam bekämpft werden sollen. Antworten
Das Urteil für den Abau von weichen Drogen, die weniger schädlich sind, als Alkohol und Zigaretten, widersprach dem Rechtsempfinden. Wenn Rappaz mit seinem Kampf gegen ein überhartes Urteil einer Justiz aus einem verfilzten und von äusserst konservativen Kräften geprägten Kanton Erfolg hat, ist der Rechtsstaat nicht in Gefahr. Antworten
Es ist äusserst bedenklich, wenn ein Regierungsmitglied sich von einem Verbrecher erpressen lässt, ohne selbst irgendeinem Risiko ausgesetzt zu sein. Auch Frau Waeber-Kalbermatten sollte Recht, Moral und Ethik verpflichtet sein. Menschen die Verbrecher unterstützen qualifizieren sich mit Sicherheit nicht für ein politisches Amt. Frau Waeber Sie haben Handlungsbedarf! Antworten
Ungeheuerlich - Wo leben wir? Unverzeihlich und unbegreiflich, dass jemand in diesem Land einen Menschen würde sterben lassen wegen eines so lächerlichen Deliktes wie des Hanfanbaues und einen Menschen quasi mit dem Tode bestrafen würde weil sein Gehirn nach wohl jahrzehntelangem Hanfkonsum möglicherweise nicht mehr richtig tickt und er seine Urteilsfähigkeit eventuell teilweise eingebüsst hat. Antworten
Es ist unglabulich in was für einem Staat wir leben. Da kann ein verurteilter Verbrecher in den Hungerstreik treten, dies den Medien bekannt geben und schon bekommt er Hafterleichterung ! In einem Bananenstaat sollten die Verantwortlichen, die goldene Banane dafür bekommen. Tschau Rechtsstaat, Tschau ! ! Antworten
Künftige Generationen werden auf diesen Tag zurückblicken an dem Bernard Rappaz Schweizer Geschichte geschrieben hat. Die Hanf Prohibition ist ein Auslaufmodell. Man denke zurück an die Schwarzbrauereien vor hundert Jahren. Sogar Absinth musste wegen der damaligen Gefährlichkeit verboten werden. Heute balgt man sich um dessen Vermarktungsrechte. Antworten
für seine ideale zu sterben, für seine familie zu sterben, für ein besseres leben seiner kinder zu sterben, all das könnte ich ja noch nachvollziehen, aber für hanf? rauche selber gerne ab und zu mal was (wenn auch nur noch selten) aber dafür sterben zu wollen? herr rappaz gäbe es dafür nicht bessere gründe? Antworten
Ich bin für die Legalisierung von Cannabis, auch da muss jeder selbst wissen was er tut. Dafür bin ich umso klarer GEGEN das was hier passiert ist, das ist ein Skandal !. Diese 100 Tage hungern sind zwar hart, aber erzählen Sie das einem der in einen totalitären Staat ausgeschaft werden soll, der wird's probieren, definitiv. Anscheinend gibt's ja auch eine faire Chance auf Erfolg. Antworten
wir haben ein gesetz und dieses ist einzuhalten. wenn dieser hanfbauer sterben möchte, so ist dies sein wille und dann soll man ihn machen lassen. diesen kniefall der walliser behörden finde ich skandalös und man kann nur hoffen, dass dies keine schule macht. der ganze fall ist wasser auf die mühle der svp für die nächsten wahlen. Antworten
Meines Erachtens geht es weder um die Legalität des Hanfanbaus noch um die Person Rappaz sondern einzig und alleine darum, ob sich der Rechtsstaat, also die Gesellschaft bzw. wir alle, von einer rechtsgültig verurteilten Person erpressen lassen oder nicht. Alle andern Fragen sind wohl diskussionswürdig stehen aber im Moment nicht zur Debatte. Antworten
Ein lebender Rappaz ist viel erfreulicher als ein nicht mehr lebender. Nur nebenbei: Die Erstausgabe des gedruckten Tages-Anzeigers, hat auf ihrem Titelblatt ein Inserat, das für Haschisch wirbt. Unglaublich, aber wahr. Damals galt das als Medizin und verschaffte den Verlagshäusern Werbeeinnahmen. So ändern sich die Zeiten, Ansichten und vor allem die Inserenten des Tagi. Antworten
Danke EWK für die menschliche Geste. Rappaz darf weiterleben und kann jetzt seine Bussen und Steuern auf seine früheren Hanf-Gewinne zahlen. Zukünftige Hanfernten werden regelmässig vernichtet, und wenn Rappaz in Zukunft nichts Gescheiteres auf seinem Hof anbaut und deshalb zuhause verhungert ist er wirklich selber Schuld. Antworten
Schlimmer gehts nimmer! Nun wird auch noch unser Rechtsystem erpressbar und es git sogar Leute die das noch gut finden. Arme Schweiz - arme Schweizer(innen) Was funktioniert denn überhaut noch? Bankgeheimnis, Libyen, EU, Bundesrat, überall Meisterleistungen der doch so überragenden Schweiz?! Antworten
Ihr habt alle recht. Es ist wirklich skandalös, vor über 50 Jahren wurde eine Jahrtausende alte Kulturpflanze auf Druck der Pharma- und Kunstfaserindustrie verboten. Damals waren Schmerzmittel und Kunstfasern auf den Markt gekommen. Die Politiker haben sich damals auch erpressen lassen. Davon redet heute niemand mehr. Heute erpresst ein Privater die Politik und alle schreien mordio. Na, dämmert's? Antworten
Herr Rappaz wurde wegen erwiesenen Straftaten rechtsgültig zu einer Gefängnisstrafe verurteilt und befindet sich zur Zeit im Strafvollzug. Ich vertrete die Meinung, dass während des Stafvollzugs der Staat die volle Verantwortung für den Gefangenen trägt und deshalb während dieser Zeitspanne niemals ein Suizid zulassen darf. Nach Ablauf der Strafzeit soll sich Herr Rappaz doch zu Tode hungern! Antworten
Sehr geehrte Frau Waeber. Am 9. Juli 2010 schrieb ich Ihnen den unterstehenden Brief. Ich danke Ihnen ganz herzlich für Ihren Entscheid und die Bemühungen mit dem schwierigen Bernhard Rappaz.. Die SVP wir Ärger machen. Doch das ist ja immer so. Das werden Sie überstehen. Rappaz ist sicher ein schwieriger Mensch, doch er ist ein Mensch mit dem man menschlich umgehen soll."amor vincit omina". Antworten
@ Norbert Rufer: ich bin ja gespannt, wer alles die Justiz unter Druck setzen will mit 90 Tage hungern! Das halten nicht viele durch und ich bin froh, dass Frau Waeber Kalbermatten das Leben von Rappaz höher wertet als ihr Amt, das sie nun dank besserwisserischer SVP-Polemik/Wischiwaschikurs möglicherweise verliert. Nun, es wäre doch die Gelegenheit für Freysinger, alles besser zu machen! Antworten
Dieser Entscheid läuft den Rechtspopulisten anscheinend voll rein: Freisingers Faust spricht dazu Bände. Die Gerichtsbarkeit ist viel differenzierter, staatlich, kantonal, als dass Entscheide einfach zu fällen sind. Rappaz mutiert bei den "Wütigen" zum unerwünschten Fremden im eigenen Land. Frau EWK hat eine menschlichere Variante gewählt. Sie gibt Herrn Rappaz nochmals eine kleine Chance. Antworten
Herr Rappaz ist ein Egomane und Borderliner und das einzig was Herr Rappaz interessiert ist Herr Rappaz selbst. Das Urteil ist ein Skandal! Im übrigen geniesst er auch in Kifferkreisen keine Sympathien, denn in diesen Kreisen sind Egomanen nicht gern gesehen und im Kontext der Hanfliberalisierung ist er ein Störfaktor. Antworten
Frau SP-Regierungsrätin Waeber macht aus einem Menschenrecht ein unnötiges Problem. Wenn ein Gefangener sterben will, hat man ihm seinen Willen zu lassen. Rappaz allerdings spielt, wie wir dies bereits aus einem ersten Hungerstreik wissen, mit der Regierung Katz und Maus. Eigentlich möchte er noch so gerne leben. Kostet sein dreckiges Spiel aber sein Leben, so ist das ganz einfach seine Sache. Antworten
Die Walliser Staatsrätin hat mit dem angeordneten Hausarrest, der bis zum ausstehenden Bundesgerichtsentscheid in gut einem Monat befristet ist, selber die Verantwortung übernommen, die letzte Woche vom BGR auf die Ärzte des Inselspitals in Bern abgeschoben wurde. Dafür hat sie mehr Respekt verdient, als den ihr hier leider viele Kommentatoren entgegenbringen. Antworten
Ist zwar "ungerecht", aber das gesetz diesbezüglich ist auch ungerecht. Somit ist der entscheid richtig. Wenn es nach mir ging sollte er ganz frei gelassen werden: nicht wegen hungerstreik sonder weil das vergehen in meinen augen keines ist, es ist ja niemand zu schaden gekommen. Wenn es nur mehr leute gäbe die sich gegen ungerechtigkeit wiedersetzen. Und, das volk hat nicht immer recht! Antworten
Frau Weber ich gratuliere Ihnen zu diesem mutigen Entscheid. Auch ich möchte nicht über Leben und Tod entscheiden. Ich denke nicht, dass es so schnell Nachahmer geben wird (wie natürlich von der SPV befürchtet). Hungern ist nicht ein Freizeitspass und die Gesundheit kann nach 100 Tagen nachalltig geschädigt sein. Hut ab vor dieser Entscheidung + ersparen wir uns somit die weltweiten Schlagzeilen! Antworten
Mooooooment: Die ÄRZTE verweigern die Zwangsernährung?? Scheint mir im Widerspruch zum hypokratischen Eid zu stehen. Ich mag mich da wohl irren, dennoch hätten die Ärzte in diesem Fall eingreifen sollen. Klar: Der Wille des Patienten muss umgesetzt werden. Doch bitte immer im Hinterkopf behalten, dass der gute Herr Rappaz hier für seine Freiheit kämpft, nicht um sein Überleben. Das ist ihm egal. Antworten
Würde Freysinger sich etwas gemächlicher ausdrücken würden die vielen linken auch nicht gleich immer aufschreien. Was Rappaz gemacht hat, war ganz klar gegen das Gesetz und er wurde auch dafür verurteilt. Das er nun vorläufig Hausarrest bekommt, weil sich eine Politikerin nicht die Hände verbrennen wollte ist einfach nur peinlich und zeugt nun wirklich nicht von einer gerechten Justiz. Antworten
Eigentlich hat Freysinger oft recht. Aber hier seh ich den Skandal nicht. Es ist ein Skandal, dass jemand, der illegale Pflanzen anbaut bestraft wird, und zwar schärfstens, während Täter, die Menschen zu krüppeln schlagen oder gar zu ermorden versuchen (Stadelhofener Mordversuch-> gab nur Geldstrafe) mit bedingten Ministrafen davonkommen. Das sollte man in diesem Fall auch beachten. Antworten
Eine weise Entscheidung.Ist B.R. doch kein Schwerverbrecher.Sterben lassen hätte ihn nur glorifiziert.Wenn er wirklich sterben will durch hungern,kann und darf er es ja zuhause machen.Aber dazu und ohne Presse,ist er wohl zu feige? Hanf wird sowiso früher oder später kontrolliert angebaut und zu hunderten nützlichen Sachen verarbeitet. Antworten
@D. Rauber. Ihr Argument betreffend dem Bagatellverbrechen hat nichts mit der Sache an sich zu tun. Es geht darum, dass sich nun etliche Inhaftierte die Causa Rappaz zum Vorbild nehmen könnten und somit den Schweizer Rechtsstaat düpieren. Im Übrigen lasse ich mir lieber SVP-Polemik vorwerfen, als einen SP-Slalomkurs nach Frau Waeber-Kalbermatten gutzuheissen. Antworten
Es geht hier doch um folgendes. Herr Rapaz ist auf Grund unserer Gesetze von einem unabhängigen Gericht zu einer Strafe veurteilt worden. Ob er diese anerkennt oder nicht ist völlig belanglos. Er kann alle Rechtsmittel ausschöpfen. Das ist rechtsstaatlich. Was jetzt passiert ist skandalös. Der Staat lässt sich erpressen und setzt das Recht nicht durch. Tschüss Rechtsstaat. Antworten
Was sich hier die Politik (Esther Weber Kalbermatten SP) erlaubt, kann wirklich als Frechheit gegenüber der Justiz gewertet werden. Die Missachtung der Justiz und Unbeholfenheit mit "Menschlichkeit" entschuldigen zu wollen ist ein weiterer Schlag der SP-Frau gegen die Justiz. Jeder Häftling sollte in den Hungerstreik treten. SP-Witz des Tages:"Vor dem Gesetz ist jeder gleich"!!! TRAURIG, traurig Antworten
Gratuliere Frau Regierungsrätin, ab morgen werden wohl dutzende von Gefangenen in den Hungerstreik treten. Ich hoffe sie behandeln dann diese gleich wie Herr Rappaz, mit einem Besuch im Spital . Sie treten die Gleichstellung / Gleichbehandlung der Insassen mit Füssen und sind deswegen einfach nur ein schlechter Witz. Die Walliser Justitz ist von Heute an Erpressbar. Na dann noch viel Spass Antworten
Alle die hier empört sind, dass man sich erpressen lässt und angst haben, dass nun alle in den Hungerstreik treten werden, ich glaube ihr könnt ruhig bleiben. nur die aller Wenigstens werden so einen grossen Willen haben um über 100 Tage zu hungern. und @Stefan Bucher und dergelichen: ja, dann tretet doch in den Hungerstreik! ihr würdet doch nicht mal einen Tag durchhalten... Antworten
Vorweg: ich bin gegen Hanfanbau, Dealing/Dealers und Konsum. Nur scheint die Frage falsch ob sich der Staat hat erpressen lassen. Es geht allenfalls um den Kanton Wallis. Solange die Kantone und Gerichte gleichartige Vergehen sehr unterschiedlich beurteilen und bestrafen kann man hier von einem Abschreckungsurteil sprechen. Offenbar fehlt R. im Heimatkanton eine einflussreiche Lobby. Deshalb .. Antworten
Und wenn das bestehende Gesetz und Strafmass betreffend Hanf einfach nur Absurd ist, musste wohl Rappaz dazu gebracht haben dagegen zu rebellieren... Hanf ist eine Naturpflanze und keine süchtig machende Droge, auch wenn es geraucht werden kann. Man "Google" und lese, lese: Warum die Wunderpflanze Hanf verboten wurde Antworten
Bitte bleibt doch Sachlich, anstelle von "20 Minuten"-würdigen Disskusionen zwischen Rechts und Links auszuarten. Fakt ist: Rappaz wurde auch wegen diverser anderer Delikte angeklagt, die nichts mit Hanf zu tun haben, die bestraft gehören! Somit war die Entscheidung absolut nicht gerechtfertigt, denn es umgeht unseren Rechtsstaat. Und das sage ich als bekennender Linker und proHanf ;) Antworten
Versteh ich nicht. Hr. Rappaz möchte hungern - also soll er doch. Es ist seine freie Entscheidung sich u.U. bist zum Tod zu hungern. Schlussendlich ist es Erpressung - warum schlägt es sich nicht "den Kopf an die Wand", wenn es unbedingt sterben möchte? Zwangsernährung und anschl. ins Gefängniss zurück, wäre menschlich angebracht! Gesetze sollen gelten und auch entsprechend angewendet werden. Antworten
@ alle Empörten hier: Was wir für ein Rechtsstaat sind? Einer, der die Menschenwürde nicht dem Rechthaben opfert, ein moralischer Rechtsstaat eben! Oder hätte man diesen Menschen sterben lassen oder seine Meinugsfreiheit missachten und ihn zwangsmästen sollen?! Auch geht hier vergessen, dass es bei Rappaz Hanfanbau ja praktisch um ein Bagatell"verbrechen" geht. SVP-Polemik, eure Gehässigkeiten..! Antworten
@ Peter Reiner et. al.: Es geht hier nicht darum, ob die Gesetze, aufgrund derer Rappaz verurteilt wurde, in Ihren Augen sinnvoll sind oder nicht - da gehen die Meinungen zwangsläufig auseinander. Es geht darum, dass sich die Mehrheit der Bevölkerung auf Regeln einigt und der Staat diese neutral umzusetzen hat. Wenn Ihnen die Gesetze nicht passen: Sie kennen wohl Ihre demokratischen Rechte... Antworten
@Peter Reiner: Besitz EINER Pflanze? R' hat mit seinen Plantagen Umsätze in Millionenhöhe erzielt! Natürlich ist es unverhältnissm., einen Kiffer zu bestrafen, der auf dem Balkon ein paar Pflanzen für den eigenen Bedarf zieht! R' hat aber im grössten Stile angebaut, im vollem Bewusstsein dass er Knast kassiert, wenn er erwischt wird! (Was bei der Grösse seiner Plantagen nur eine Frage der Zeit wa Antworten
Unerhört verhält sich NR Freysinger. Er lässt jeglichen Anstand vermissen und ruft die im Gefängnis lebenden Mitmenschen auf, das "Muster" Rappaz zu kopieren. Dieser Appell ist töricht und lässt ein ganz tiefes Mass an Menschlichkeit vermissen. Rappaz lebt nach wie vor und zu Recht nicht in Freiheit. Mit dem Hausarrest reagiert die Behörde auf einen ausstehenden Entscheid des Bundesgerichts. Antworten
Man wird vom kiffen nicht körperlich abhängig, aber der eigene Wille leidet darunter. Ist man bekifft, erscheinen einem die Probleme des Lebens nicht wichtig, man sieht die Welt in rosa. Es wird schon kommen, wie es kommen muss. Also, Vorsicht ist geboten! Ich bereue meine 30-jährige Kifferei nicht, aber ich bin sicher, mein Leben wäre ohne Kiffen anders verlaufen. Bin jetzt aber trotzdem glücklic Antworten
Wer für eine Sache sein Leben einsetzt, dessen Leben ist mehr wert als von der Norm abweichende An- und Absichten.Das Vernünftigste ist zu tun,dieses Leben zu retten.So widersprüchlich es scheint: Rappaz ist die Karte mit Todesrisiko. Sie richtig einzusetzen, ist Sache der „Spieler“. Sie haben im entscheidenden Moment gut gespielt. Doch das Spiel ist noch nicht zu Ende... Antworten
Renate Maeder, so einfach ist das, wenn sie das denken, so versuchen sie doch mal, zwei Monate keine Nahrung zu sich zu nehmen! Ich kenne den Fall Rappaz nicht und weiss nicht, weshalb er verurteilt wurde. Ich selber habe 30 Jahre lang Haschisch geraucht und war zufrieden damit. Ich würde es aber niemandem weiter empfehlen, es schädigt leider das Gehirn! Ich bin bekifft, alles andere ist egal! Antworten
Es geht nicht darum ob Hanf ja oder Nein. Es geht darum, dass jemand nach dem bestehenden Gesetz rechtmässig verurteilt wurde und nun durch einen erpresserischen Hungersteik nach Hause kann. Dabei ist es unerheblich unter welchen Auflagen er zu Hause sein kann. Die Freilassung ist erpresst worden und dies und nur dies ist zu bewerten. Die Justiz steht in einem schlechten Licht. Antworten
Richtig so! Nur weil jemand die älteste Kultur- Nutz- und Genusspflanze anbaut und mit ihr handelt, muss man noch lange nicht vom Staat wie ein Schwerverbrecher behandelt werden. Lieber mal das Betäubungsmitelgesetz anpassen: entweder Hanf legalisieren, oder dann aber gleich auch Alk und Tabak verbieten. Wenn schon, dann bitte etwas mehr Konsequenz. Antworten
Zum Schutz unserer Jugend die eh Cannabis raucht ist es wichtig das ein Schweizerbauer qualitativ gutes Grass produziert. Wenn die Jugend und natürlich auch Erwachsene auf dem Schwarzmarkt gestrecktes unreines, Grass kauft (damit es schwerer wird pro gr.) haben wir alle eine Mitverantwortung zu tragen. Es wird höchste Zeit Cannabis zu legalisieren damit der Schwarzmarkt austrocknet. Alles gute B.R Antworten
Ich bin auch froh das es so ausgegangen ist. Das Bundesgericht hat richtig entschieden, wenn sie sagen das Leben muss auf jeden Fall erhalten bleiben. Dies zeigt, das "Leben" doch noch das allerhöchste Gut ist. Und an alle die nun Angst haben der Rechtsstaat sei erpressbar geworden, seien getrost. Den Hungerstreik gibt es nicht erst seit Herrn Rappaz. Also soviele hat es gar n. gegeben u. w. a. n. Antworten
In Kalifornien steht man kurz vor der Legalisierung. Warum ? Weil man endlich gemerkt hat, dass da seit Jahrzehnten ein milliardenschwerer Schwarzmarkt boomt - und dem Staat entgehen Milliarden in Form von Steuern. Und siehe da: für einen Staat nahe dem Bankrott ist Legalisierung plötzlich ein no-brainer. Die 1-Million-Dollar Frage: wann kapieren es unsere Politiker endlich ? Antworten
Frau Waeber hat menschlich gehandelt, was offenbar vielen Schreibern fremd ist. Ihr blieb keine andere Wahl, weil über Hanf gleich geurteilt werden muss wie über Alkohol und Nikotin (womit nichts über das krebserzeugende und als unwichtig erachtete Ozon gesagt sei). Bernard Rappaz gratuliere ich zu seinem aussergewöhnlichen Durchhaltewillen und wünsche ihm alles Gute. Ich bin mit Ihnen. Antworten
Super unser Rechtssystem ist epressbar und einschüchterbar. Das öffnet Tür und Tor für Nachahmer. Wenn ich eine Strafe nicht absitzen will oder mildernde Umstände erreichen will, mache ich einfach einen Hungerstreik. So einfach ist das also. Abermals Kuscheljustiz. Antworten
ich hoffe dem hanf wird in zukunft den gebührenden platz gegeben . da es menschen gibt die sogar das leben dafür hergeben meinen respekt.eigentlich sollten sich alle die kiffen bekennen das sie kiffen .ich meine auch ärtzte akademiker anwälte polizisten u.s w.die welt würde staunen.es wird eine zeit kommen wo wir den kopf schütteln über soviel unverständnis dummheit und neid. es lebe der hanf.dank Antworten
An all diejenigen, die sich darueber aufregen 'wie einfach man Strafmilderung bekommen kann': Bitte versucht mal 3 Tage nichts zu essen - dann duerft Ihr wieder darueber urteilen, ob so was einfach ist. Das Gerede von 'Kuscheljustiz' und 'erpressbarer Justiz' ist doch einfach nur noch peinlich. Antworten
Das ist ja unglaublich! Da lässt sich der Staat von einem Kriminellen erpressen, der nicht einfach nur Gras angebaut hat. Aber es ist einmal mehr klar: Staatsrätin Waeber gehört der SP an, da können wir leider keine vernünftigen Lösungen erwarten. Antworten
Ein Hungerstreik ist überhaupt nichts einfaches, das macht nicht einfach jeder mal nebenher. Folglich wird es auch nicht viele Nachahmer geben. Ausserdem ist Rappaz nur wegen Willkür verurteilt worden, heimische Pflanzen zu besitzen darf einfach nicht strafbar sein! Ich begrüsse den Entscheid und wünsch Herrn Rappaz alles Gute. Antworten
Der Staat lässt sich also (einmal mehr) von diesem notorisch kriminellen Querulanten erpressen, da freut man sich doch. Es gibt hierzulande Tausende von anderen Inhaftierten die ihre Urteile ungerecht fanden, sie bekommen aber keine Trefffen mit einer Regierungsvertreterin und fast tägliche Medienpräsenz. Offenbar dürfen Querulanten heute selber bestimmen wie sie Haft "verbüssen" wollen. Antworten
Unglaublich dieses Wallisertheater! Das ist der Irrglauben von PolikerInnen, damit "menschlich u. vernünftig" zu handeln. Damit ist erst recht grosse Ungerechigkeit amtlich besiegelt, Srafvollzug verkommt zum je-ka-mi und die Konsequenzen sind nicht abzuschätzen. Das nur weil es der Regierung fehlt zu Entscheiden zu stehen und kein Rückgrat zur Durchsetzung und konsequentem Handeln hat. Antworten
Ich bin eigentlich dagegen, dass bei Hungerstreiks zwangsernährt wird oder - in diesem Fall - das Urteil gemildert wird. Gleichzeitig ist der Grund für seine Strafe lächerlich. Hanfanbau, Verkauf und Konsum sollte schon längst legal sein, Ziviler Ungehorsam ist hier nicht unangebracht. Antworten
unglaublich diese geschichte... dies ist auf eine verfehlte Drogenpolitik zurückzuführen. Da schläft die Schweiz ja ohnehin schon seit Jahren. zugegebenermassen bewundere ich diesen Herr Rappaz jedoch! dass Hanfanbau und Konsum nach wie vor so unter Strafe stehen kann ich schlicht weg nicht nachvollziehen!! Antworten
Es ist einfach krank einen Menschen wegen Besitz einer Pflanze zu bestrafen. Ich hoffe die Hexenverfolgung wird bald abgeschafft, da sie völlig unbegründet ist. Rappaz kämpft stark dafür. Ich wünsche ihm alles gute und hoffe er hat keine irrversible gesundheitliche Schäden mitgenommen Antworten
Rappaz ist ein krimineller, ordentlich und rechtsgültig Verurteilt. Wie immer kommt der, der berühmt ist oder am querulatorischsten auftritt, am Ende "recht". Sehr bedenklich unser Rechtsstaat heute. Wenn Rappaz nicht mehr leben will, dann soll er dies tun - es sei sein freier Wille. Schliesslich akzeptieren wir hier ja auch die passive Sterbehilfe. Antworten
Unglaublich. Der Staat lässt sich erpressen. Dieser Mann spielt Poker mit dem Staat. Zugegebenermassen ein hoher Einsatz. Dennoch, ich empfinde es als eine Frechheit. Dieser Mann hat in Kauf genommen zu sterben. Wieso lässt man ihn nicht sterben? Hungerstreik lohnt sich, um seine Strafe verhandeln zu können. Ein quasi Rechtsmittel, nachdem alle anderen ausgeschöpft sind. Erbärmlich! Antworten
Schweiz
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Peter Bieler
Ich zahle in Zukunft keine Steuern mehr. Und wenn ich betrieben werde, trete ich in Hungerstreik. Vielleicht bekomme ich nachher Geld! Antworten