Ein neuer Anlauf für mehr Gäste

Aktualisiert am 02.09.2010 2 Kommentare

Die Walliser Regierung will nach dem Scheitern des neuen Tourismusgesetzes den Fremdenverkehr wieder ankurbeln. Und holt deshalb die beteiligten Gruppen ins Boot.

Zu oft unterbelegt: Aufnahme aus dem Dorf Grimentz im Wallis.

Zu oft unterbelegt: Aufnahme aus dem Dorf Grimentz im Wallis.
Bild: Keystone

Ehrgeizige Pläne: Jean-Michel Cina. (Bild: Keystone )

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Am 28. September soll ein erster kantonaler Tourismusgipfel stattfinden. Drei Arbeitsgruppen befassen sich derzeit mit Fragen der Strukturen und Finanzierung, der Vermarktung sowie mit dem Aufbau eines Tourismus-Observatoriums. Innerhalb eines Jahres müssen sie der Regierung ihre Empfehlungen abliefern, wie Staatsrat Jean-Michel Cina an einer Medienkonferenz am Donnerstag erklärte.

Die Regierung erhofft sich, so einen Konsens in der Organisation und Ausrichtung des Walliser Tourismus zu finden. In den Arbeitsgruppen sitzen Vertreter der Walliser Wirtschaft und Politik. Das Projekt läuft unter dem Namen Tourismus 2015. Dann soll der Kanton seine Tourismus-Strukturen angepasst haben.

Am kommenden Tourismusgipfel werden sich rund 200 Personen austauschen können. Darunter sind auch Gegner des im November 2009 zur Abstimmung vorgelegten Gesetzes.

Den Rückstand aufholen

«Vor uns steht viel Arbeit, und sie ist vital für uns», sagte Peter Furger, der die Arbeitsgruppe Marketing leitet. Gegenüber der Konkurrenz sei das Wallis stark im Rückstand. Der Kanton müsse wieder zur unausweichlichen Destination werden. Die Walliserinnen und Walliser hatten im November 2009 ein neues Tourismusgesetz deutlich abgelehnt mit 86'752 zu 28'580 Stimmen bei einer Beteiligung von 60,86 Prozent.

Gescheitert war die Vorlage am Widerstand gegen das neue Finanzierungsmodell. Vorgesehen war, die Kurtaxe durch eine touristische Beherbergungsgebühr zu ersetzen. Die Gebühr wäre auf alle Zweitwohnungen und Ferienhäuser erhoben worden - unabhängig davon, ob sie vermietet werden oder nicht. 80 Millionen Franken hätten dadurch in den Tourismus fliessen sollen – 25 Millionen mehr als heute. (raa/sda)

Erstellt: 02.09.2010, 13:24 Uhr

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2 Kommentare

Michael Meienhofer

02.09.2010, 20:12 Uhr
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ich glaube nicht, dass Herr Cina genau weiss, warum plötzlich massiv für mehr Touristen geworben werden soll.Die Ursachen des Schwundes sind Vielfältig.Fragt doch am besten die Touristen selber, warum sie nicht mehr kommen- das ist Marketing. Einfach mit ein paar Millionen , Glanzprospekte in die Welt zu setzen wirbt noch nicht für bessere Qualität, die würde man besser vorher erarbeiten ! Antworten


Albert Zimmermann

03.09.2010, 10:41 Uhr
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Der soll es doch mal mit dem gleichen Theater versuchen, mit dem er und seine Kumpane Metzler abschossen, als Heckenschütze. Nadem wir von den so sympatischen Wallisern Bundesräte Nationalräte SRG etc ein ums andere Mal nett belogen wurden, ist das Wallis für unsere Familie sowieso gestorben. Vermutlich sind die Wähler solcher Filzigen halt nicht besser Antworten



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