«Ein politischer Fehlentscheid»
Von Claudia Blumer. Aktualisiert am 26.04.2011 140 Kommentare
Impfstoffe für 56,4 Millionen vernichtet
Ende dieses Jahres wird der Bund die letzten 3,4 Millionen Dosen des nicht benötigten Impfstoffs gegen die Schweinegrippe zerstören. Damit hat die Schweiz gesamthaft Impfstoffe im Wert von 56,4 Millionen Franken vernichtet. Hinzu kämen Kosten von rund 200'000 Franken für die Vernichtungsaktionen der Impfdosen, sagte Jean-Louis Zürcher, Sprecher des Bundesamtes für Gesundheit (BAG), am Dienstag gegenüber der NZZ.
Ende 2009 hatte der Bund 13 Millionen Dosen der Impfstoffe Celtura, Focetria und Pandemrix gekauft, um gegen die von der Weltgesundheitsorganisation WHO angekündigte Pandemie gewappnet zu sein. 84 Millionen Franken zahlte der Bund an die Hersteller Novartis und Glaxo Smith Kline. Die Schweinegrippe brach aber nicht im prognostizierten Ausmass aus. Im November 2011 verlieren nun die letzten in der Schweiz gelagerten Dosen Pandemrix ihre Gültigkeit und müssen verbrannt werden.
Bereits im letzten Jahr wurden 5,3 Millionen Dosen Celtura und Focetria zerstört. 1,8 Millionen der Schweizer Impfdosen wurden laut Zürcher zudem an die WHO sowie an den Iran verkauft und verschenkt. Tatsächlich gebraucht wurden in der Schweiz rund 2,5 Millionen Dosen. (sda)
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Wie gefährlich ist die Schweinegrippe? Als der Bund vor etwas mehr als einem Jahr für 84 Millionen Franken Impfstoff gegen das in Übersee grassierende H1N1-Virus kaufte, wusste man noch nicht, dass die Pandemie praktisch spurlos an der Schweiz vorübergehen würde. Auch der drei Jahre zuvor gegen die Vogelgrippe angelegte Impfvorrat, der den Bund 90 Millionen Franken kostete, wurde kaum angetastet.
Weil die Impfstoffe von relativ kurzer Haltbarkeit sind, müssen sie vernichtet werden, wie die «NZZ» berichtet. Teilweise seien sie schon vernichtet oder auch ins Ausland verkauft und verschenkt worden.
Ungehaltener Gesundheitsminister Couchepin
Der Kauf der Impfvorräte war in der Politik heftig umstritten und sorgte in den parlamentarischen Kommissionen für heftige Diskussionen. Der damalige FDP-Gesundheitsminister Pascal Couchepin hat sich in der Finanzkommission derart vehement für den umstrittenen Kauf eingesetzt, dass er angesichts des drohenden Neins zum Sonderkredit beinahe die Nerven verloren hätte. So erinnern sich Kommissionsmitglieder.
Auch in der Gesundheitskommission wurde der präventive Umgang mit der Vogel- beziehungsweise der Schweinegrippe kontrovers diskutiert. Die Kritiker von damals sehen sich heute bestätigt. «Es gab zu keinem Zeitpunkt klinische Indizien dafür, dass dieser Virus für die Bevölkerung eine Bedrohung ist», sagt Nationalrätin Yvonne Gilli (Grüne/SG), Ärztin und Mitglied der Gesundheitskommission. «Der Kauf war ein politischer Fehlentscheid. Man hätte sich nicht am Verlauf der Grippe in Mexiko orientieren dürfen, einem Land, in dem ein Teil der Betroffenen keinerlei Zugang zu medizinischen Einrichtungen hat.»
«Enormer Druck der Pharmaindustrie»
Der Grund, warum der Bund die Anschaffung in Millionenhöhe getätigt hat, war laut Gilli der «enorme Druck der Pharmaindustrie», der sich indirekt auf die Politik ausgewirkt habe. Dabei sei auf sehr subtile Art Angst verbreitet worden, wie Gilli sagt. «Zuerst einmal wurden die Stakeholder, das medizinische Fachpersonal, angegangen, und die Patienten.» Auch die Medien hätten bei der Verbreitung der Angst eine wichtige Rolle gespielt. «Jede saisonale Grippe endet für einige Betroffene tödlich. Beim H1N1-Virus wurde aber jede Komplikation medial ausgeschlachtet.»
Dies alles führe zu einer Erwartungshaltung, sagt Gilli. «Die Bevölkerung erwartet in einem solchen Fall von der Politik präventives Handeln. Wer anders argumentiert, wird nicht verstanden.» Widersprüchlicherweise seien aber während der Schweinegrippe zu keinem Zeitpunkt Reisewarnungen ausgesprochen worden. «Weil dies einen anderen Industriezweig empfindlich getroffen hätte.»
«Sicherheitsverrückte Gesellschaft»
Die freisinnige Nationalrätin Marianne Kleiner hat sich trotz Skepsis in der Finanzkommission für die Anschaffung der Impfvorräte ausgesprochen, wie sie sagt. Mit Kritik gegenüber dem Bundesamt für Gesundheit hält sie sich zurück. «Der Kauf dieser Impfstoffe gehört zu unserer völlig übertriebenen Sicherheitskultur. Jeder Strassenunfall bewirkt eine neue Sicherheitslinie, eine Tafel oder eine Verkehrsinsel.» Wir seien eine «sicherheitsverrückte Gesellschaft», sagt Kleiner. Auch die Militärausgaben seien im Grunde nichts anderes als jährlich wiederkehrende Prävention, die es bis jetzt «gottlob» nicht gebraucht habe.
Sie habe sich sehr geärgert über die Hysterie um die Schweinegrippe, sagt Kleiner. «Doch wie hätte die Öffentlichkeit reagiert, wenn der Bundesrat abgewartet hätte und die Grippe bedrohlich geworden wäre?» Auch die Tatsache, dass der Bund 13 Millionen Impfdosen gegen die Schweinegrippe gekauft hatte, weil anfänglich von Fachleuten gesagt wurde, es brauche zwei Dosen pro Person, kritisiert Kleiner nicht. «Es hat sich erst später herausgestellt, dass eine Impfdosis pro Person ausreicht.» Seltsam erscheinen ihr allerdings die kurzen Verfallsfristen, welche die Pharmaindustrie wohl mutwillig zu ihren eigenen Gunsten ansetze, vermutet Kleiner. «Ich kann mir nicht vorstellen, dass so ein Medikament nicht länger hält.»
Versicherung gegen die Pandemie
Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) verteidigt die Impfvorrats-Strategie. Diese sei nicht grundsätzlich verfehlt. Der Bund habe den Impfstoff als Versicherung gegen die Pandemie gekauft; bei keiner Versicherung sei klar, ob die Katastrophe tatsächlich eintrete. Mit der von der WHO erhöhten Alarmstufe habe die Bestellung des Impfstoffs nichts zu tun gehabt, sagt Jean-Louis Zurcher, Sprecher des BAG. «Die Bestellung des Impfstoffs erfolgte früher, mehrere Länder haben sich für den Impfstoff interessiert, so auch die Schweiz. Die Entwicklung des Stoffs dauerte sechs Monate.»
So oder so werde die Schweiz keine Schweinegrippe-Impfungen mehr kaufen, da der Wirkstoff inzwischen in der saisonalen Grippeimpfung enthalten sei. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 26.04.2011, 12:26 Uhr
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140 Kommentare
Es wird aller höchste Zeit aufzuwachen! Wer macht hier tatsächlich Politik? Leider sind auch unsere Politiker nicht mehr unabhängig. So sind sie doch alle mit der Wirtschaft verbandelt. WER macht hier Politik, wer hat das Sagen? Es sind dies die Banken, die Pharma, die Agrochemie- einfach alle grossen Gobalplayer.
Und wer bezahlt dieses Fiasko!! WIR- DIE STEUERZAHLER! Wie lange noch?
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Ich frage mich, wie lange es noch geht, bis gewisse Naivlinge ihre Vorstelleung einer heilen Welt mal ein wenig hinterfragen. Es nützt nichts, ihnen die Verflechtung und Verfilzung, die Skandale und Lobbyarmeen aufzuzueigen - sie glauben immer noch, die Pharmaindustrie arbeitet nur zu unserem Wohl. Da muss man schon gehörig gutgläubig sein, wenn man sich immer und immer wieder reinlegen lässt. Antworten
Wenn, dann wäre und hätte und würde man..? Fakt ist, dass der anerkannte Grundsatz der evidenzbasierten Medizin (evidence based medicine) in der Beurteilung der Risikosterategie zu keinem Zeitpunkt eine Rolle spielte. Politiker, Pharmaindustrie, BAG und Bevölkerung folgten einer nicht rationalen Argumentation (Hysterie). Die Experten wurden hingegen als verantwortungslos vorverurteilt! Wer zahlt? Antworten
Weshalb so ein "Schnellschuss"? Sonst lässt sich die Schweiz auch Zeit mit Entscheidungen fällen. Panikausbrüchen folgen, Geld weg. Wer übernimmt die Kosten? Die Schweiz hats ja; wir Bürger.
Dabei weitet sich in der Schweiz die Arm-Reich-Schere immer weiter aus. Kaum interessierts jemand. Warum auch, solange das eigene Portemonnaie gefüllt ist/ man im Vorteil ist. Andere+Nachhaltigkeit sind egal.
Natürlich kann man jetzt aufschreien. Aber dieselben Leute, die jetzt "Verschwendung" rufen, hätten bei einer Pandemie den Staat kritisiert, wenn er nicht vorgesorgt hätte. Dann würde man jetzt vom "unfähigen Staat" lesen. Es ist unfair, Dinge im Nachhinein zu kritisieren, die im Vorneherein nicht klar abschätzbar sind.
Ich bin kein Verfechter der Pharmalobby - Im Gegenteil. Aber Fairness bitte
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Es gibt kein Grund, die Impfstoffe zu vernichten. Solange das Datum nicht abgelaufen ist. Und wenn dann wieder so ein Geschrei um die Vogelgrippe gemacht wird, was dann? Werden dann wieder 56,4 Millionen dafür zum Fenster rausgeschmissen? Antworten
und wenn es abgelaufen ist? ich möchte gern mal eine begründung für das kurze verfallsdatum sehen. ich vermute, es ist eine weitere eigenversicherung der pharmaindustrie für merh umsatz...
Sprich, wer hat hier Entwicklungshilfe getätigt, jedoch in einer falschen Richtung, die nur den Lobbyisten zugestanden werden können. Dem volk muss endlich echte faire Informationen vorgelegt werden, denn hier ist nur ein kleines Beispiel, wo Steuergelder unnötig ausgegeben wurden. Echte Nachweise sind sowieso nicht hinreichend ausgewiesen worden. Antworten
Die Vogelgrippe-Pandemie-Hysterie wurde von interessierter Seite künstlich angeheizt:
1. Die Geflügelbarone wollten mit der falschen Wildvogel-Hypothese davon ablenken, dass die Massentierhaltung ideale Voraussetzungen für die Entstehung hochpathogener Virusvarianten bietet und so die Konkurrenz durch die Freilandhaltung abschaffen..
2. Den Impfstoffherstellern ging es nur ums lukrative Geschäft.
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hätte man für die risikogruppen impfdosen geordert und vertraglich gesichert bei ausbruch der grippe unverzüglich nach beziehen zu können. lagerkosten ist totes kapital und dies hat der staat der pharmaindustrie abgenommen. aber das ober-dekadente an dieser situation ist jetzt eingetroffen, dass kapitalschmarotzer und lobbysten davon profitieren. das geld fehlt, wo mehr menschen sterben! Antworten
Hätte man die Impfdosen nicht geordert, hätte uns die "Vogelschweingrippe" voll getroffen, hätte man auch von einem politischen Fehlentscheid gesprochen. Hätte, hätte, hätte.........hätte man gewusst,dass man auch keine Masken braucht...hätte, hätte..... Antworten
@ Peter Laufmann-Und wenn dieser Virus uns wirklich dahinngerafft hätte? Nichts anderes habe ich fragen wollen! Sie können beruhigt sein, ich habe mich weder stechen lassen, auch trage ich keine Masken..
woher wissen sie das? im strassenverkehr, an folgen von alkohol, und fettleibigkeit, sterben bei allen 3 genannten bspl. mehr menschen oder ruinieren ihre gesundheit dauerhaft. das leben bleibt auch MIT diesen überflüssigen dosen ein risiko. dieser sicherheits wahn bringt uns vorher ins grab! die profiteure lachen sich ins fäustchen und ihr leben ist 0% sicherer geworden!
Ich bin der Meinung, dass Impfungen von jedem privat bezahlt werden muss. Also kein Staat und keine Kasse, die einem das Risiko abnimmt! So kann jeder selber entscheiden ob er sich impfen lassen will und âuch die Verantwortung dafür übernehmen. Antworten
Angesichts vieler Kommentare scheint ein weitverbreiteter unstillbarer Wunsch in breiten Bevölkerungsschichten nach einer richtigen Pandemie vorhanden zu sein. Offensichtlich ist nichts schwerer als gesund in Wohlstand zu leben ohne Katastrophen mit Opfer- und Betroffenheitspathos. So bedient die Pharmaindustrie ja eigentlich doch die Bedürfnisse der Leute nach Ernstfall und Katastrophe:) Antworten
wieso sollen wir noch die versicherungsprämien der krankenkassen bezahlen, wenn der staat das geld zum fenster rausschmeisst? damit sich milliardenschwere pharmakonzerne und luxus-mediziner weiterhin die taschen mit geld füllen können? im gesundheitswesen muss ein rigoroser sparkurs eingeläutet werden. es kann nicht sein, dass wir die übertriebenen honorare dieser abzocker-branche finanzieren... Antworten
Damals konnte für die Kommentatoren der Impfstoff nicht schnell genug angeschafft werden! Aber jetzt wissen es alle besser. Ich empfand bereits damals das Ganze als Hysterie. Aber die Anschaffung war dennoch sinnvoll. Den ein Risiko besteht immer und da sind die paar Millionen keine schlechte Investition. Wir geben das Geld für weitaus dümmeres aus. Antworten
Wenn die Verantwortlichen den bösen Feind H2o getauft hätten, wäre wohl keine grosse Panik entstanden. H1N1 und dann noch Virus wirkt wohl stärker, hauptsache ein nicht auszumachender, böser, nicht greifbarer Feind, der die Ängste schürt. Da sieht man sehr deutlich, wie der Homo Oeconomicus zu Markte getragen wird, mithilfe der Presse, der Wissenschaft und der Politik, und bezahlen tut's der Depp Antworten
Die meisten Güter oder Sachen haben ein Preisschild. Nun schauen sie mal auf dem "Preisschild Vogelgrippe" nach, da können sie vielleicht erahnen wie viele Milliarden Roche damit verdient hat. Eine Firma wäre schön dumm, wenn sie diesen goldenen Esel nicht melken würde.
Vermutlich haben einige der verursachenden Politiker auch schöne Geschenke (wie in solen Fällen üblich), genannt Schmiergeld erhalten.
Mit Panikmachen wird seit Jahrhunderten viel Geld verdient, resp. das dumme Volk unterdrückt. Einst von der Kirche eingesetzt - Ablasshandel, das perfekte Mittel - dann gabs das Waldsterben, das Ozonloch, die Klimaerwärmung, die Vogelgrippe etc. etc. die irgendwelchen Interessengruppen missbrauchten. Ob uns jetzt die Klimazertifikate (Al Gore lässt danken), vor dem Untergang retten? Antworten
Sobald Politiker oder andere mächtige Wirtschaftsvertreter düstere Horrorszenarien malen oder die Panikmasche aufziehen, sollte man zur Vorbeugung unbedingt das bewährte Hausmittelchen "Follow the Money" anwenden. Damit erwirbt man sich eine gesunde Immunität gegen solche profitgeilen Angstviren und Panikmemen.
ha, ha ... und wir haben es trotzdem bezahlt! Die Pharmaindustrie dankts und die PR- Agenturen erhalten eine güldene Belohnung. Die Dummen sind wir selbst, weil wir denen überhaupt noch glauben. Aber da diese Leute vor rein gar nichts zurückschrecken gibt es für uns Betroffene keine andere Lösung als weiter mitzumachen. Zum Glück sind die gesundheitlichen Nebenwirkungenh ausgeblieben. Antworten
Im nachhinein ist man immer klüger.Aber alle die glauben sie wüssten sowieso alles besser, für jene hätte ich eine Lösung für die Zukunft. Bei der nächsten schweren Pandemie nur ein Bruchteil des Impfstoffes bestellen(spart Geld) und wenn es dann schlimm wird und Lieferengpässe entstehen, sollten all jene (Besserwisser) auf die Impfung verzichten. Antworten
Es stimmt, dass Sie mir diesen Vorwurf nicht machen, aber sehen Sie mal, wieviele der Kommentare hier in die Richtung "Die, die jetzt schimpfen, würden am lautesten aufheulen, wenn die Grippe richtig heftig gekommen wäre" gehen. Dies trifft auf mich einfach nicht zu, was mich deshalb nervt. Aber sicher kann ich mich glücklich schätzen, nicht grössere Probleme zu haben.
@Lukas Huwiler:Es liegt mir fern ihnen diesen Vorwurf zu machen. Die Regierung hat die Pflicht den Bürger zu schützen und so hat sie auch reagiert(vollkommen richtig meiner Meinung nach). Leider gibt es viele Leute die sagen zu Begin nichts und kritisieren am Ende um so heftiger. Hätte die Regierung anders reagiert und es wäre zum Ernstfall gekommen hätten wir ein viel grösseres Problem bekommen.
Herr Müller, sehen Sie, ich lasse jedem seine Meinung, aber man soll mir bitte nicht vorwerfen, ich änderte im Nachhinein meine Meinung oder ich gehörte zu den Leuten, die das BAG und die Pharmaindustire auch im anders gelagerten Fall kritisiert hätten. Will man Leuten, die die Situation richtig eingeschätzt haben, darob einen Vorwurf machen?
Ich sehe das auch so, allerdings ohne zynische Komponente. Mit statistischen Methoden kann ziemlich genau ermittelt werden, wieviele Leute sich tatsächlich impfen lassen würden. Diese Daten plus eine Sicherheitsreserve ergäbe dann die benötigte Anzahl Impfdosen. Für jede Person zwei Impfdosen, das war ein politischer, kein wissenschaftlicher Entscheid.
Ich hätte mich auch einem Impfzwang verweigert, also noch so gerne freiwillig drauf verzichtet. Und sorry: Manchmal wissen's die Besserwisser eben wirklich besser.
So weit ich mich recht erinnere war es nicht Louis Pasteur höchstpersönlich der den Satz prägte Pas le microbe est important mais le terrain. Die Psychoneuroimmunologie kommt diesbezüglich ja auch zu ganz interessanten Ergebnissen. Antworten
Typisch Pharmataktik, Aengeste schüren und gross abkassieren auf kosten der Steuerzahler. Natürlich haben da auch unsere Politiker und Lobbysten die mit Pharmaindustrie heimlich verbandelt sind kräftig mitgeholfen den Steuerzahler auszunehmen wir Weihnachtsgänse. Beklaue ich als einfacher Bürger den Staat komme ich dran, wie sieht es eigentlich mit unseren Politikern aus?? Antworten
Es müssen mal Zahlen auf den Tisch: Wer hat welche Summe an der Sache verdient. Durch eine kluge Steuerpolitik lässt es sich vermeiden das Pharmafirmen mit Monopolstellungen sich goldige Nasen auf Kosten des Staates verdienen. Den Skandal verstehe ich nicht, hat der Staat dieses Jahr keinen Überschuss generiert? Die ausgegebenen Millionen halten eine lebensrettende Industrie/Forschung am laufen! Antworten
@Schmid: Parlamentarier, die Geld von Gewerkschaftskassen entgegennehmen richten nicht so viel Unheil an wie diejenigen, welche die erwähnten Lobbies vertreten, siehe Atom- und UBS-Skandale, Abzocker, Steuerentscheide und "too big to fail"-Vertrödlerei.
Also wählt keine? Alle lobbyieren oder leben von der Gewerkschaftskasse od Sponsoren, das ist bei einem Amateurparlament gar nicht anders möglich
Nach wie vor bin ich überzeugt, dass die Impfgegner und all jene, die sich im Nachhinein dafür ausgeben oder halten, auf dem Holzweg sind. Alle Viren-Fachleute sind sich einig, dass uns dereinst ein Virus "beglücken" wird, wo wir froh sein können, hätten wir dann einen Impfstoff. Ich bin kein Sicherheitsfanatiker, aber bei Viren und Bakterien bin ich lieber einmal zu als einmal zuwenig vorsichtig. Antworten
Es gibt immer solche, die - im nachhinein - genau wissen, was zu tun gewesen wäre. Die gleichen Idioten werden nach der nächsten Pandemie, wenn keine Impfstoffe bereitliegen, uns erklären, was sie alles viel besser gemacht hätten. Danke Herrn Couchepin, dass er damals Ihre Verantwortung wahrgenommen und für einen möglichen Ernstfall vorgesorgt haben. Antworten
Ja, ja, die Hasenherzigen werden immer mehr und die Pharma freut's. Die Rechnung bezahlt ja der Steuerzahler. So ist es einfach, mit anderer Leute Geld zu wirtschaften - man kann risikoreich einkaufen und muss niemandem Rechenschaft ablegen !
Welche Pandemie gab es denn in der CH in den letzten Jahrzehnten, mal abgesehen von der spanischen Grippe 1918? Jene, die der Schweinegrippe zum Opfer fielen waren Personen mit vorbestandenen gesundheitlichen Problemen. Sie hätten gerade so gut an der saisonalen Grippe sterben können.
weshalb sich gross nerven...wir Schweizer haben es doch haufenweise - Geld meine ich -, oder etwa doch nicht....ich meine es wird (leider) für dümmeres Geld verschwendet von unserem BR.....aber überdenken, was die in Bern so treiben mit uns ist schon angebracht/notwendig. Antworten
Ich meine, dass es für solche Händewäschereie-Geschäfte einen "Zahlungsvorbehalt" geben sollte. Bei Reinfällen würden schuldige Politiker finanziell partizipieren. Ich glaube, dass mit einem "Zahlungsvorbehalt" solche Vorfälle sofort aufhören würden. Welche Partei hat den Mut, ein "Überweisen mit Zahlungsvorbehalt" voranzutreiben? Auch die vielzitierte Politikverdrossenheit wäre sofort zu Ende. Antworten
Guter Vorschlag, hat aber leider keinerlei Aussicht auf Erfolg. Eigentlich wäre ja die SVP gefordert, die sonst immer die Verschwendungssucht der Politiker anprangert, aber offenbar zählen die Interessen der Pharmalobby halt doch mehr as das Portemonnaie des Steuerzahlers....
@A. Schmid: Willkommen in der Schweiz. Vergleiche mit anderen Ländern hinken immer. Die Schweiz ist, wie im Artikel oben erwähnt, ein Land voller Sicherheitsfanatiker. Kommts mal zu einem Unfall, wo ein Velofahrer involviert wird, schreit man nach neuen Velowegen/Tempobegrenzung etc.
Wir sind einfach zu verwöhnt.
Es sterben in der Schweiz jährlich mehr Menschen an der saisonalen Grippe wie weltweit an der Vogelgrippe gestorben sind. Die Panikmacherei war hingegen schier endlos. Ich war damals in Bali, mitten in der Schweinegrippe, und habe auch ohne jegliche Medikamente überlebt. Wenn jemand einen Nutzen davon zieht (Pharma), geht es bei Panikmacherei hauptsächlich um steigende Umsätze.
Stetes vergebliches Rufen: "Hilfe, hilfe, der Wolf kommt!" "Hilfe, eine Gefahr droht!" stumpft ab. Was geschieht dann, wenn der Wolf wirklich einmal kommt, oder eine wirkliche Gefahr unser Leben bedroht???... ...
Schade, für die in Sand gesetzten Millionen!!!
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Während dem Höhepunkt der Schweinegrippe in Nordchile war ich dort und auch in Bolivien. Ich verspürte trotz 2'000 Infiszierten keine Panik, wenn ich aber bei TagiOnline las, was in einem halben Jarh in der Schweiz passieren wird, wenn sie dann kommt, da bekam ich wirklich "Angst". Gut, dass wir in der Schweiz keine Anderen Probleme haben und wir uns voll dieser Angstpsychose hingegen können. Antworten
Es war auch Panikmacherei der Weltgesundheitsorganisation. Die Schweiz reagierte und verliess sich auf deren Angaben. Ernst oder nicht, für das BAG kein einfacher Entscheid.
Vielen Dank für ihren Kommentar! Sie bringen es auf den Punkt!
Gleich zwer Erwähungen von Themen welche mit dem eigentlichen Thema nix zu tun haben. Eventuell könnte die UBS und die Swissair auch noch Schuld daran sein.
Und wieder hat es sich gezeigt: Lobbyisten und vom Volk gewählte "Volksvertreter" (schon bald ein Schimpfwort) die in irgendeinem VR sitzen,haben im Parlament und Bundeshaus nichts zu suchen. Nur noch Politiker die keine solchen Mandate innehaben, dürfen im Bundeshaus politisieren. So würde man endlich wieder zur Sach- und lösungsorientierter Politik zurückkehren. Antworten
Sie haben recht Herr Schärer, aber dann wären die beiden Kammern und der Bundesrat leer!!
Angstmacherei steht seit Jahren hoch im Kurs, jeder Vorfall wird hemmungslos ausgeschlachtet. Das gleiche passiert im Moment in der Atomstromdebatte - weil der politische Druck zu gross wurde, haben viele Befürworter schnell ihre Meinung geändert. Eine 100%ige Sicherheit gibts nun mal nicht - das Leben an und für sich ist ein Risiko! Antworten
lukas hat recht! aber das einkommen muss nicht nur in der politik offen gelegt werden, sondern in allen branchen - auch in der pharmaindustrie und bei den ärzten. ich schlucke schon seit jahren keine medikamente mehr. es geht - gott sei dank - auch ohne. doch leute, die tatsächlich ärztliche hilfe brauchen, dürfen nicht finanziell ausgebeutet werden und genau das passiert hier in der schweiz... Antworten
Es geht ja nicht um die Kleinen, sondern um die grossen Spender, also Spenden ab 1'000.-.
@Ungricht: Ihre selbstdemaskierende Argumentation hat mich wahrlich erheitert. Danke. PS: Die Bäckerei oder der Maler sind wohl eher nicht das Problem...
Parlamentariergehälter ja, aber sicher nicht die Parteispenden. Würden Sie noch in eine Bäckerei gehen, wenn Sie wüssten, dass diese die SP unterstützt? Würden Sie ein Malergeschäft beauftragen, wenn Sie wüssten, dass diese an die SVP spendet? Wahrscheinlich sind Sie dafür, dass überhaupt nicht mehr gespendet wird, dann sagen Sie dies doch bitte offen und direkt.
Der Kaiser sagts, das Volk hat zu glauben und gehorchen... Hr. Kaiser, Ihre verquere Weltsicht in allen Ehren, aber es wäre sehr nett, wenn Sie Ihre Kommentare in Ihr Poesiealbum schreiben würden. Ihre Besserwisserei und ihr bürgerlich-kapitalistisches Bessermenschen-Gehabe geht arg auf den Keks. Oder sind gar die Linken schuld, dass Sie so viel unausgegorene und einseitige Ansichten postulieren? Antworten
Und all diese Polterer haben, als es um die Sache ging, nichts gesagt, sie hatten Angst, und zwar sehr grosse Angst. Das ist verlogen und widerlich, jeder hatte Angst in CH und D. Bei den AKWs sagt man GAU, und bei der Schweinegrippe musste man auch mit einem GAU rechnen, eben das absolut schlimmste befürchten. Tut mal nicht so scheinheilig! Antworten
Es haben sehr wohl viele Leute etwas gesagt, aber leider hat man ihnen nicht zugehört. Man soll doch nicht so tun, als wären nach einem gefällten Entscheid alle gleicher Meinung, nur weil dann für alle gilt, was entschieden wurde.
Ja, ich hatte keine Angst! Habe mich weder Impfen lassen, noch Masken gekauft. Ich esse noch Rindfleisch (BSE) und Poulet, bin nicht gegen FSME (Zecken) geimpft obwohl fast täglich im Wald und lasse auch die Grippeimpfung jedes Jahr sausen und - oh Wunder - ich lebe noch. Arbeiten Sie beim BAG oder bei Novartis?
Zuallererst sollten sich die Medien selber an der Nase nehmen. Die pausenlose hochdramatische Berichterstattung über jede einzelne H1N1-Infektion sowie ständige Interviews mit irgendwelchen hyperventilierenden "Experten" schürt lediglich unnötige Ängste in der Bevölkerung. Ich war damals beruflich in den USA - da hatte sich keine Sau für die Schweinegrippe interessiert. Obwohl vor der Haustür! Antworten
Hätte der Bund zuwenig Impfdosen bestellt, wären er im Ernstfall ebenfalls kritisiert worden. Es allen recht zu machen ist halt sehr schwierig. Was mich viel mehr wundert ist, dass in so kurzer Zeit 2 Tierkrankheiten auf den Menschen übergesprungen sind. Mit den Impfungen haben sich gewisse Firmen eine goldene Nase verdient. Antworten
@ A. Müller: Vielleicht liesse sich noch mit dem Fuchsbandwurm ein Geschäft auf Kosten des Steuerzahlers machen.
@Hans Inauen:Recht haben sie. Ich wollte nur nicht noch mehr Panik verursachen ;-)
@Beni Schärer:Der Bund hat anhand der Bevölkerungszahl bestellt oder hätte er vorgängig abklären sollen, wer sich impfen lassen möchte? Bei der nächsten Pandemie können sie ja dann den Bund beraten und im Ernstfall dann gewissen Leuten erklären warum zuwenig Impfdosen vorhanden sind.
Andreas Müller, die Dritte haben Sie vergessen, das ist die Tollwut. Das ganze Szenario war Hysterie hoch drei und wetten dass im Herbst wieder irgendeine Grippe mit einem Tiernamen auftritt, ist fast so sicher wie das Amen in der Kirche. Manchmal komme ich mir vor wie in China, die haben ja auch jedes Jahr das Jahr eines Tieres.
Wohl nicht ausreichend informiert. Oder? Sie wissen ja, wieviel % der Bevölkerung sich impfen liessen? 12%? Oder noch weniger? Hören Sie doch auf! Die Geldempfänger im BAG und in der WHO gehören allesamt fristlos gekündigt. Auf solche Schaumschläger kann die Bevölkerung getrost verzichten und erst noch Millionen an Steuerfranken sparen.
Na ja, wegen diesen 10 Franken pro Einwohner werden wir auch nicht sterben. Aber es wären viele gestorben, wenn es wirklich schlimmer gekommen wäre mit den Grippen. Andererseits bin ich auch dafür, dass die Vorgänge um die Beschaffung unter die Lupe genommen werden. Antworten
jetzt sehen wir ja wieder dieselbe Hysterie mit Jod Pillen gegen nukleaere Verseuchung. Die Pharma Industrie lacht auf dem ganzen weg zur Bank. ( die sind ja nicht interessiert dass der Mensch gesund bleibt, nur Krankheit bringt ihnen Geld) Antworten
Eine "gesunde" wirtschaft braucht ( in vielfacher hinsicht ) kranke menschen …
Jod hat jeder Schweizer schon lange gekriegt, damit verdient die Pharmaindustrie nicht mehr. Alle wettern gegen die Pharma: Dann schluckt doch keine Pillen mehr, geht nicht mehr ins Spital und zum Arzt. Doch beim kleinsten Boböchen seid ihr so froh, dass es Medikamente gibt.
aber was wollt ihr denn, die einen mit der autoindustrie haben abfrackprämien bezahlt um die wirtschaft anzudrehen, und wir haben halt eher pharmaindustrie. alle wollen arbeit und lohn, es wäre sicher schön wenn der arbeiter denn auch genügend hatte vom kuchen, welcher leider eben nur in der obersten teppichetagen saftig verteilt wurde. an dieser stelle sollten wir schweizer uns gedanken machen Antworten
Wenn die Gewinne aus dem Gesunheitssystem für die Pharma-Industrie nicht reicht müssen halt andere Alternativen gesucht werden. Da kommt eine Pandemie gerade recht . Die Politik die das bestimmt, sitzt ja in den Verwaltungsräten der Pharma also für Alle ein finanzieller Zustupf, ausser den Steuerzahler, also die die ohne Vergünstigungen Steuern bezahlen, die bezahlen das ja. Antworten
Es ist notwendig, die Machenschaften der Pharmaindustrie und Ärztekammer genauer unter die Lupe zu nehmen. Einige Leute aus dieser Branche machen das Volk mit Irrlehren und Studien verrückt. Sie schlagen Kapital aus dem Leid und spielen sich als Wohltäter auf. Auch das BAG muss die Sachlage besser prüfen anstelle das Geld für fragwürdige Prävention aus dem Fenster zu schmeissen. Das muss aufhören. Antworten
Wieder einmal wurde das Volk von einer Lobby verarscht und die Politik hat rein gar nichts dagegen getan. All die Desinfektionsmittel, einweg Handschuhe und Gesichtsmasken, tauchen in der "Präventionsrechnung" nicht einmal mehr auf. Angst erweist sich erneut als hervorragernder Geschäftstreiber. Antworten
Schön, dass es nun auf dem Tisch ist, wie die Interessen der Pharma-Lobby gepflegt werden! Aber wir werden natürlich weiter auf Trab gehalten mit "Gefahren". In regelmässigen Abständen wird z,B. die Impfung gegen irgend etwas propagiert. Ich bin gleicher Meinung wie Frau Kleiner: Wir sind eine "sicherheitsver-rückte" Gesellschaft! Antworten
Im Nachhinein ist man immer klüger! Man stelle sich vor, die Schweinegrippe hätte die Schweiz fest im Griff gehabt (war aus damaliger Sicht ein realistisches Szenario), was hätte das für ein Geschrei gegeben, wenn nicht für alle Schweizer Einwohner Impfdosen bereit gelegen wären! Keiner der heutigen Kritiker hätte wohl damals die Verantwortung dafür übernommen! Antworten
Ich gehe davon aus, dass die Verantwortlichen diese Dosen bestellt haben, um sich aus ihrer Verantwortung zu stehlen. Im vollen Wissen, dass das ein Humbug ist. Wenn es dann zur Katastrophe gekommen wäre, hätte man ja sagen können, man habe "alle möglichen Optionen" getätigt. Und jetzt sind halt ein paar Millionen futsch und kein Hahn kräht danach.
Aber...es steht mir als Einzelnen zu entscheiden ob ich mich impfen lasse oder nicht.
Das BAG hat aber absolut richtig gehandelt. Als zuständiges Amt ist es dafür verantwortlich, dass das Volk, sollte der Fall eintreten geschützt werden kann.
Wem solche Ausgaben zuviel sind, hat meiner Ansicht nach ein echtes Problem.
Fakt ist dass die S-Grippe nie eine wirkliche Gefahr war...nicht in Mexiko wo sie ausbrach noch sonst wo.
Die Lethalität war sehr Tief, jede "normale" Grippe ist tödlicher.
Habe ich in einem engeren Kreis schon im Sommer 2009 gesagt und wurde dafür ausgelacht.
Couchepin war eben Gast an Bilderberg-Treffen. Darum hat er auch im Interesse von Big-Pharma agiert. Es ist nichts neues. Die grossen Konzerne und Ihre geheimen Treffen bestimmen die Politiker. Darum wurden auch Heilkräuter und natürlich Heilverfahren in der EU mittlerweile nahezu verboten und die Komplementär-Medizin in der CH aus der Grundversorgung gestrichen. Gesunde Menschen = Kein Geschäft! Antworten
Was läuft heute schon ohne Angst- und Panikmacherei? Das kapitalistische System und die dazugehörenden Medien haben mit dieser Art von Politik ganz neue Geschäftszweige geöffnet. Erzähle dem Volk es brauche vor diesem und jenem Angst zu haben (eine angebliche Lösung wird präsentiert) und schon steigen die Umsätze an. Nach Sinn oder Unsinn wird nicht gefragt. Am kränksten ist unsere Welt selbst!! Antworten
Der Entscheid war grundlegend falsch, inspiriert durch die WHo wo ein kleines, mit der Pharma verbandeltes, Grüppchen Empfehlungen abgab. Das BAG lief naiv hinterher und BR Couchepin, bekannt für mangelhafte Dossierkenntnisse, wollte sich profilieren.
Eine der nebenwirkungen dieser medikamente dürfte sein, dass man bei der ganzen geschichte das ganz grosse kotzen bekommt … (ich bitte um entschuldigung für diesen ausdruck)
Gibt es denn nicht endlich einmal ein mittelchen gegen die esel-grippe ?
Antworten
Seien wir froh, dass wir die Impfung nicht wirklich gebraucht haben. Ich möchte nicht wissen welch Aufschrei durch die Staaten gegangen wäre, wäre man nicht vorbereitet gewesen und die Gesellschaft vor einem Kollaps gestanden wäre. Es ist wie beim Atomunfall. Ueber Jahre hinweg hat sich eine Mehrheit einen Deut über Atomkraftwerke gekümmert - jetzt nach dem Unfall sind ALLE Spezialisten. Antworten
Damals musste ich mich schon fragen, ob das BAG der Pharmaindustrie hörig war. Und die Zahlen die da vom BAG preisgegeben wurden waren so unrealistisch das jeder normal denkende Mensch merken musste, dass da diverses nicht simmen konnte. Und wer sagt, dass diese Impfungen überhaupt etwas gebracht hätten. Es gibt einfache aber wichtige Verhaltensweisen bei solchen Gefahren, beachten wir diese. Antworten
Ich fand es auch übertrieben, aber jeder normaler CH musste annehmen, dass es ev. schlimm kommen könnte. Stellen Sie sich vor in 3 Monaten kommt die "Pestgrippe", das BAG macht nichts, und (Zehn)Tausende sterben dadurch. Das sind sehr heikle Entscheidungen, die ich nicht treffen möchte. CHs und D haben ein grosses Bedürfnis nach Sicherheit, oft eben auch übertrieben, weiss man vorher eben nicht.
Frau Schoell, Sie haben schon Recht, nur sind wir Schweizer halt Sicherheitsfanatiker, kein anderes Volk hat soviele Versicherungen und hat trotzdem vor allem und jedem Angst (Ausländer, EU, Erdbeben, usw. ) Aber jeder sollte mal vor seiner eigenen Türe kehren, oder haben Sie keine Medikamente in ihrem Schrank die Sie nicht gebrauchen, da wird gesamthaft viel mehr verschenkt.
Ich Nachhinein ist man immer klüger. Diese Panikmache hat fast alle Leute in CH und D erschüttert, Weltuntergangsszenarien wurden entwickelt. Die UNO hat doch reichlich zu diesen Aengsten beigetragen. Staaten wie Polen haben überhaupt nichts gekauft. Aber es hätte auch anders kommen können! Seien wir doch alle froh, dass nicht so schlimm kam. Es war nicht nur ein Geschenk an die Pharma. Antworten
Falsch, viele Leute haben sich von Anfang an gegen diese schwachsinnige Panikmache gewehrt. Nur schon, dass man die "Spanische Grippe" als Vergleichskatastrophe heranzieht, entberte jeglicher Vernunft. Eine hungernde, frierende und bürgerkriegsgeschwächte Bevölkerung mit der Bevölkerung der heutigen Schweiz zu vergleichen, stümperhaft. Herr Schlüchter (13:20) hat schon recht und Novartis dankt!
Ich bin absolut einverstanden. z.B. eine Krankenkasse die man nicht benützen muss ist immer noch die beste Versicherung. Diesmal ein Danke and den Bundesrat.
das war von der Pharmaindustrie getriebene Panikmache, Experten mit eindeutigen verbindungen wurden zu Rate gezogen. durch und durch ein abgekartertes Spiel. Herr Kaiser, haben sie Aktien von den betroffenen Unternehmen, oder wieso macht ihnen diese Steuergeldverschwendung nichts aus?
Welche Offenbarung, dass die Pharmaindustrie Druck gemacht habe! Wie naiv muss oder darf man eigentlich sein, um solche Spiele nicht zu durchschauen? Eigentlich müsste die Eidgenossenschaft zur Strafe den Gegenwert der weggeworfenen Impfstoffe in eine umfassende Impfkampagnie irgendwo in der armen Welt einschiessen, zusätzlich zur üblichen Entwicklungshilfe. Antworten
Wie wärs mit einem System, wie beim Getränkehändler? Man zahlt nur das, was man braucht und den Rest gibt man zurück. Die Gesetze dafür kann der Bund ja auch gestalten. Das würde sicher wertvolles und scheinbar ach so knappes Geld sparen und den Steuerzahler von der einseitigen Abhängigkeit der Pharmaindustrie befreien. Antworten
Angst ist das einfachste Mittel, um die Bevölkerung zu steuern. Angst vor der Grippe, dem Atom GAU, der Klimakatastrophe, den Flüchtlingen, dem Finanzcrash, dem Rauchen und der Fettleibigkeit. Die Liste ist unendlich. Sind wir im Westen wirklich freier als die Menschen unter Diktaturen? Oder werden wir nur subtiler "diktiert"? Antworten
@Müller: Verstehe ich Sie richtig? Wir werden durch Angst gesteuert? Also gab es keine rund 20'000 Toten durch die Schweinegrippe? Keinen Reaktorunfall in Japan, der bedenklich ist? Natürlich gab es 2008/2009 auch keine Finanzkrise. Und Rauch ist sowieso nicht gefährlich. Alles ungefährliche Dinge. Aber wir werden gesteuert.
Spätestens seit Tamiflu (unwirksam, teuer, keine Offenlegung der Studien resp. wer die Studien gemacht hat) kann ich den Empfehlungen des BAG kein Vertrauen mehr entgegenbringen. Die Weisungen zugunsten der Industrie sind zu offensichtlich. Dies ist verheerend in einem "modernen" Staat, da die Gesundheit des Volkes das wichtigste ist. Das Immunsystem wird so schon im Säuglingsalter geschwächt. Antworten
Das ist doch wirklich kein politischer Fehlentscheid. Die weltweite Panik und die WHO-Empfehlung, eine Gruppe von Fanatikern, die sonst keine Aufmerksamkeit erhalten, hat den Politikern in der Schweiz keine Wahl gelassen. Wenn man in dieser Situation nicht gefolgt waere, muesste man die WHO abschaffen. Also folgt man lieber einem internationalen Gremium und zahlt ein paar Millionen. Antworten
Mit Sicherheit ist das ein derber Verlust, jedoch wenn aber doch und kein Impfstoff vorhanden gewesen wäre.
Der Bund hätte sicher mehrere andere Möglichkieiten, Geld zu einzusparen welches oft noch immer unnütz aus dem Fenster geworfen wird. Ausnahmsweise entschuldige ich mal einen Fehlentscheid der mehr überzähligen Staatsbeamten.
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@Zufferey: Nur fordert die alljährliche Grippe keine Toten unter den jungen Gesunden. Die aber wurden vermehrt Opfer der Schweinegrippe, weshalb gewisse Vorsichtsmassnahmen wohl angebracht waren. Wäre es schlimmer gekommen, würde heute alle über die unzureichenden Massnahmen des Bundes jammers.
"Auch die Medien hätten bei der Verbreitung der Angst eine wichtige Rolle gespielt"
Sind hier nicht parallelen zur Entwaffnungsinitiative gut sichtbar? Die Medien haben sich auch damals stark gemacht und larmoyant eingesetzt, sowohl für die Notwendigkeit der Impfung als auch für die Waffenschutz Initiative nach dem Motto: keine Waffen=keine Tötungsdelikte.
Die Medien sollen besser aufpassen!
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Obwohl ich das Drumherum damals auch als hysterisch empfand, es ist leicht, im Nachhinein zu kritisieren. Marianne Kleiner trifft es, wenn sie sagt, dass jeder Unfall sofort Diskussionen auslöst, welches Gesetz der Bundesrat "schon lange hätte in Kraft setzen müssen" um so etwas zu verhindern. Mit Risiko zu leben ist etwas, dass uns in der Schweiz offenbar schwerfällt. Antworten
Diesen Fehlentscheid sollte von den Verantwortlichen berappt werden und nicht vom Krankenkassenpatienten. Immer wieder wird erzählt dass unsere Medikamente und Dienstleistungen in der Gesundheitspflege teuer sei und damit die Aufschläge nach oben getrieben werden. Fehlspekulationen sind darin auch enthalten. Es ist an der Zeit den Personen auf die Finger zu klopfen, die dafür verantwortlich sind. Antworten

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