Eine Abfuhr für Couchepins Praxisgebühr
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Mit 19 zu 4 Stimmen empfiehlt die Gesundheitskommission des Nationalrates (SGK) dem Plenum, die Sparidee (Praxisgebühr) des Gesundheitsministers zu begraben.
Statt dessen erarbeitete die SGK ein differenziertes Konzept zur Kostenbeteiligung der Versicherten, wie Kommissionspräsident Jürg Stahl (SVP/ZH) am Freitag in Bern vor den Medien sagte.
Höherer Selbstbehalt beim Spezialisten
Wer demnach direkt zu einem Spezialisten geht statt zuerst den Hausarzt zu konsultieren, soll 20 Prozent der Rechnung aus der eigenen Tasche bezahlen und nicht nur 10 Prozent wie heute.
Mit 17 zu 8 Stimmen akzeptierte die SGK den Vorschlag des Bundesrates, die Krankenversicherungsverträge während zwei Jahren für jene Personen einzufrieren, die eine Wahlfranchise haben. Vorschläge für eine Beibehaltung von drei Jahren und für die Beibehaltung des Status quo wurden laut Stahl abgelehnt.
130 Millionen sparen
Insgesamt kam das Pakt bei der SGK relativ knapp durch mit 14 zu 10 Stimmen bei 2 Enthaltungen. Es enthält Einsparungen im Gesundheitswesen von schätzungsweise 110 bis 130 Millionen Franken. Der Nationalrat befasst sich am 9 September mit der Vorlage. (cpm/sda)
Erstellt: 28.08.2009, 14:18 Uhr
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