Schweiz

Startseite · Abo · Immobilien · Job · Auto · Kleinanzeigen

«Eine blödere Idee kann ich mir nicht vorstellen»

Die Tourismus-Saison ist in diesem Winter besser angelaufen als erwartet. Trotzdem ist das Parlament daran, die Hotels ein Jahr lang von der Mehrwertsteuer zu befreien. Das stösst auf Unverständnis.

«Pure Interessenwirtschaft» der Tourismusindustrie: Nationalrat Philipp Müller (FDP, AG).

«Pure Interessenwirtschaft» der Tourismusindustrie: Nationalrat Philipp Müller (FDP, AG).
Bild: Keystone

Umfrage

Soll die Hotellerie ein Jahr von der Mehrwertsteuer befreit werden?

Ja

 
7.8%

Nein

 
92.2%

1163 Stimmen


Artikel zum Thema

Korrektur-Hinweis

Melden Sie uns sachliche oder formale Fehler.

Die SVP steht Staatsinterventionen in der Regel skeptisch gegenüber. Doch es gibt Ausnahmen. Die Landwirtschaft ist eine, der Tourismus offenbar eine weitere. So haben im vergangenen Herbst gleich zwei SVP-Nationalräte eine Motion eingereicht mit dem Ziel, die Tourismusbranche beziehungsweise die Hotels im Jahr 2012 von der Mehrwertsteuer zu befreien. Der bis Ende 2011 geltende reduzierte Satz von 3,8 Prozent soll vorübergehend auf 0 gesenkt werden. Der starke Franken verunmögliche es den Betrieben, ausländischen Gästen attraktive Preise anzubieten, argumentierten die Motionäre Erich von Siebenthal und Jean-Pierre Graber. Gleichzeitig lehnte die SVP das Vorhaben des Bundesrats, die Wirtschaft – insbesondere den Tourismus – angesichts der Frankenstärke mit einem Hilfspaket zu entlasten, durchwegs ab.

Von den beiden Motionen wurde eine abgelehnt (von Siebenthal). Der anderen, die nach der Abwahl Grabers von Adrian Amstutz (SVP, BE) übernommen wurde, stimmte der Nationalrat kurz vor Weihnachten knapp zu. Um das Projekt voranzutreiben und die Wartezeit zu verkürzen, stellte Nationalrat Dominique de Buman (CVP, FR) in der Wirtschaftskommission (WAK) einen Antrag, der vor wenigen Tagen behandelt wurde. Die Hotels seien wegen der Frankenstärke für ein Jahr von der Mehrwertsteuer zu befreien, forderte er.

«Interessenwirtschaft»

Das Anliegen ist umstritten, die WAK stimmte mit 13 zu 12 Stimmen nur knapp zu. «Eine blödere Idee zur Unterstützung der Hotellerie kann ich mir nicht vorstellen», schimpft Nationalrat Philipp Müller (FDP, AG). «Die Mehrwertsteuer gälte für alle Hotels, auch für jene, die es nicht wollen!» Die Umstellungskosten für diese kurze Zeit seien so hoch, dass sich die Aktion für einige Hotels schlicht nicht lohnen würde, gibt er zu bedenken. Das sei pure «Interessenwirtschaft», sagt Müller mit Blick auf Dominique de Buman, der auch Präsident des Schweizer Tourismus-Verbands ist.

Auch SP-Vertreter lehnen die Vorlage ab. «Aus grundsätzlichen Überlegungen», sagt Susanne Leutenegger Oberholzer (SP, BL). Die Massnahme trage praktisch nichts zur Entlastung der Gastronomiebetriebe bei, die Steuerausfälle würden mit rund 160 Millionen Franken aber ins Gewicht fallen. Für den Antrag de Bumans gestimmt haben SVP, CVP, BDP «und eine unabhängige Person einer anderen Partei», wie de Buman zu Tagesanzeiger.ch/Newsnet sagt. Ohne diese Stimme wäre der Antrag knapp abgelehnt worden. Wie ist es möglich, dass die Tourismusbranche im Parlament plötzlich eine Mehrheit hat, dazu für eine umstrittene Vorlage? Das sei harte Lobby-Arbeit gewesen, sagt de Buman und verweist auf den Film «Mais im Bundeshuus».

Saison ist gut angelaufen

Erstaunlich ist die Mehrheit für die Hilfsaktion auch deshalb, weil die Hotellerie offenbar gut in die Saison gestartet ist. Verantwortliche der Wintersportorte zögen trotz Frankenstärke eine positive anfängliche Bilanz, rapportierte die NZZ vergangene Woche. Die Übernachtungszahlen seien ungefähr auf dem Vorjahresstand oder leicht darüber, hiess es auf Anfragen im Bündnerland, in der Innerschweiz, im Berner Oberland und im Wallis.

Trotzdem sollen die Betriebe entlastet werden? Die Anfangsstatistik sei mit Vorsicht zu geniessen, sagt Dominique de Buman. «Die Zahlen gelten vorwiegend für grössere Destinationen.» Der gute Start hänge auch mit dem Schnee zusammen und mit Buchungen, die getätigt worden seien, bevor die Frankenstärke akut wurde. Die Prognosen seien hingegen weniger gut. Zudem würde eine Mehrwertsteuer-Befreiung voraussichtlich erst ab April in Kraft treten und somit die laufende Wintersaison nicht mehr einschliessen. Auch Orlando Gehrig, Leiter Wirtschaftspolitik des Verbands Hotelleriesuisse, widerspricht gegenüber Tagesanzeiger.ch/Newsnet: «Mit der zusätzlich einbrechenden Konjunktur ist zunehmend auch die Städtehotellerie betroffen, es sind nicht nur die Ferienregionen.» Rund 60 Prozent aller Logiernächte stammten von Gästen ausländischer Herkunft, eine vorübergehende Senkung der Mehrwertsteuer setze den Hebel also am richtigen Ort an.

«In Zukunft wird es schwieriger»

Nun geht die Vorlage in den Ständerat, am 14. Februar beugt sich die WAK darüber, in der Frühlingssession das Plenum. Auch dort werden die Mehrheitsverhältnisse knapp sein. Immerhin gibt es im Ständerat prozentual mehr Vertreter von Berggebieten, was die Chancen der Vorlage erhöht. Er halte den Antrag für prüfenswert, sagt SVP-Ständerat Hannes Germann auf Anfrage von Tagesanzeiger.ch/Newsnet. «Der Handlungsbedarf ist gegeben, solange der Frankenkurs nicht bei 1.35 oder 1.40 ist.» Auch er führt den guten Start der Hoteliers auf das Wetter und die Buchungen zurück, die nicht rückgängig gemacht werden konnten. «In Zukunft wird es schwieriger.» (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 18.01.2012, 13:12 Uhr

Kommentar schreiben

Verbleibende Anzahl Zeichen:

Recommend our website No connection to facebook possible. Please try again. There was a problem while transmitting your comment. Please try again.

96 Kommentare

Peter A HENZI

19.01.2012, 21:55 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Die Preise würden die Hoteliers so wie so nicht senken! Im Gegenteil! Klönen anstatt anzupacken! Warum nicht gleich SUBVENTIONEN? Uebrigens, ich habe, als Unternehmensberater einen Schuhmacher und einen Auto-Mechaniker. Deren Geschäfte laufen, unter anderem wegen der Kriese schlecht, gar mies! Werden sie nun auch von der Mehrwertsteur entlastet oder nicht? Antworten


Peter A HENZI

19.01.2012, 20:20 Uhr
Melden

Genau, EINVERSTANDEN! Die Preise würden die Hoteliers so wie so nicht senken! Im Gegenteil! Klönen anstatt anzupacken! Warum nicht gleich SUBVENTIONEN? Uebrigens, ich habe, als Unternehmensberater einen Schuhmacher und einen Auto-Mechaniker. Deren Geschäfte laufen, unter anderem wegen der Kriese schlecht, gar mies! Werden sie nun auch von der Mehrwertsteur entlastet oder nicht? Antworten


René Widmer

19.01.2012, 10:37 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Es gibt nur eine einzige vernünftige Lösung: Die Mehrwertsteuer für sämtliche Firmen streichen. Damit würden wir eine Unmenge Geld sparen, schon mal angefangen bei der Administration in der Steuerverwaltung sowie in der Administration bei den Firmen. Das Staatsbudget wäre einfach um diesen Betrag zu kürzen, was bestimmt nicht so schwierig wäre, wenn man die nationale Geldverschwendung sieht. Antworten


Morten Lupers

19.01.2012, 14:45 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Warum sind wir nicht schon vorher drauf gekommen? Schaffen wir doch den Staatsapparat und alle Steuern ab, geben jedem Schweizer und jeder Schweizerin eine Steinaxt und lassen alle selber schauen, wie sie über die Runden kommen. Was für die Steinzeit recht war, ist für uns auch noch gut genug. Die waren damals ja auch *steinreich*, bei dem vielen Geld, das sie gespart haben. Beweis erbracht!


John Sweet

19.01.2012, 09:27 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Für mich ist eine Sache klar.
Falls die Hoteliers von der Mehrwertsteuer befreit werden, werde ich, bei der nächsten Hotelübernachtung, mich ebenfalls weigern die Mehrwertsteuer am Hotelier zu bezahlen.
Antworten


Marc Peer

19.01.2012, 08:13 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Tja, nicht überraschend, die $VP ist für ihre lupenreine Klientelpolitik bekannt.
Schlanker Staat bei den anderen, Subventionen und Planwirtschaft bei der eigenen Klientel.
Antworten


Marc Weinmann

19.01.2012, 09:28 Uhr
Melden 5 Empfehlung

tja, auch der Herr Bodenmann von der $P dürfte seine Freude daran haben


Dietrich Michael Weidmann

19.01.2012, 02:10 Uhr
Melden 9 Empfehlung

Das mit der MWST-Befreiung ist komplette Augenwischerei! Wenn Schweizer Touristenorte 50% bis 100% teurer sind als die unserer Nachbarn, dann wird man mit einer MWST-Senkung von 3,6% (die bestimmt gar nicht an die Kunden weitergegeben wird), keinen einzigen Österreicher in die Schweiz locken ... die Scheichs werden hingegen auch kommen, wenn die Preise noch viel höher sind ... Antworten


Mike Meier

18.01.2012, 23:50 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Als Zulieferer der Hotelbranche spüre ich tagtäglich unter welchem Druck die Hotels stehen.
Da werden mit Hauchdünnen Margen gewirtschaftet und die Konkurrenz im Ausland ist brutal - Die hohen Löhne in der Schweiz machen es auch nicht einfach.
Hut ab vor der Hotellerie dass Sie trotz der vielen Schwierigkeiten gut starten konnte. Ich unterstütze die MwSt. Streichung in schwierige Zeiten wie diese
Antworten


Martin Loetscher

18.01.2012, 23:22 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Die meisten Hotels in der Schweiz bieten für einen völlig überzogenen Preis eine unterdurchschnittliche Leistung!
Dazu kommt, dass die ausländische Kundschaft in der Regel erheblich weniger für dasselbe bezahlt als ein Schweizer Kunde. Aber dies kennen wir ja... Und nun soll dieser Blödsinn umgesetzt werden... Wer glaubt, dass dies nach einem Jahr wieder rückgängig gemacht wird -- der träumt..
Antworten


Juerg Schweri

18.01.2012, 20:35 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Die SVP-Politiker können nicht logisch denken. Wenn einige Hotels eingehen würden, bräuchte es weniger ausländische Mitarbeiter. Mit dem MwSt.-Geschenk und wenn die Preise wirklich sinken, dann brauchen wir mehr Hotelangestellte, welche ja Ausländer sind! Antworten


Norbert Heller

18.01.2012, 20:30 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Habe ich da irgend etwas verpasst. Es wird nur davon Berichtet dass die ach so armen Hotels die MWST nicht zahlen müssen. Beim Gast Einkassieren aber wohl schon, oder ? Habe noch von KEINEM EINZIGEN Hotel gehört das die Preise für Übernachtungen und Essen um den korrekten Satz der MWST reduziert hätte. Kann mir da jemand helfen ?!?!? Antworten


Anastasia-Margarita Tse-Iosseliani

18.01.2012, 20:25 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Ich als Genossin, glaube an einen starken Staat. Doch es kann schlicht nicht die Aufgabe des Staates sein, jedem unrentablen Unternehmen auf die Sprünge zu helfen. Beispielsweise sid CH-Hotels viel zu teuer für das was sie bitten. Antworten


Adrian Kuenzi

18.01.2012, 19:49 Uhr
Melden 20 Empfehlung

Voellig falsche Richtung. Anstelle von einer Reduktion sollte die Tourismusbranche doch endlich mal den Einheitssatz von 8.0% MWSt bezahlen. Antworten


Markus Reichmuth

18.01.2012, 19:24 Uhr
Melden 19 Empfehlung

Frueher trugen Hotels, genau wie andere Betriebe, schlechte Betriebsjahre (wenig Schnee, Rezessionen, Wechselkursschwankungen, etc.) selbst und rechneten entsprechend. Dass nun EINE Sub-Branche so (und zudem mit unwirksamem Mittel) "geschont" werden soll, ist absolut nicht einzusehen. PolitikerInnen, bleibt bei Sinnen! Antworten


Beat Lohm

18.01.2012, 18:50 Uhr
Melden 7 Empfehlung

hmm, also wenn die Hoteliers weniger Mwst bezahlen müssen, dann gehen sie 3.8% mit den Preisen runter? Also statt Fr. 100.- nur ca. 96.-. Das geht nur gut, wenn dann auch mehr Gäste kommen, da die Kosten ja gleich bleiben. Und was haben wir Schweizer davon? 60% der Logiernächte entfallen auf Ausländer. Eine Steuererleichterung für die Ausländer? Antworten


Pascal Wegweis

18.01.2012, 17:54 Uhr
Melden 25 Empfehlung

Ich arbeite in einem Industrieunternehmen, wir verkaufen rund 95% ins Ausland. Wahrscheinlich leiden wir viel mehr unter dem Franken als der Tourismus, weil wir keine Binnenwirtschaft haben....Weshalb wird jetzt die Tourismusbranche steuererleichtert und wir in der Industrie nicht? Antworten


Kurt Gallatti

18.01.2012, 17:53 Uhr
Melden 9 Empfehlung

Dafür dürfen Renter mit Wohnsitz im Ausland in der Schweiz Steuern bezahlen(7% von Ihrer Pension).Noch Fragen? Antworten


franz brunner

18.01.2012, 17:44 Uhr
Melden 4 Empfehlung

welcher klientel versucht die sp "vergünstigungen" zu ermöglichen? (sagt ihnen der name myclimate was?) Antworten


Giusep Caduff

18.01.2012, 17:27 Uhr
Melden 16 Empfehlung

Allen KMU's geht es nicht gerade glänzend, bekommen wir Mwst. Erleichterung?
Wir müssen selber durchwursteln, danke dem Staat.
Antworten


Erich Plüss

18.01.2012, 16:19 Uhr
Melden 7 Empfehlung

Schweizer die im Ausland einkaufen haben das Recht die deutsche Mehrwertsteuer rückzufordern.
In der Schweizer Hotellerie besteht kein Grund den Schweizern Subventionen zu zugestehen.
So wie den Schweizern die ausländische Mehrwertsteuer rückerstattet wird könnte man den Ausländern auf Antrag die Mehrwertsteuer erlassen.
Antworten


Hans Meier

18.01.2012, 16:34 Uhr
Melden 18 Empfehlung

@ Pluss: Ausländer können ja die CH-MWST sich rückerstatten lassen wenn Sie entsprechende Güter ausführen. Mir ist hingegen kein Land bekannt welches auf im Inland konsumierte Leistungen die MWST rückerstatten würde.


Morten Lupers

18.01.2012, 16:05 Uhr
Melden 77 Empfehlung

Eine originelle Speisekarte und ein herzliches Lächeln übertrumpfen noch jeden Rabatt von lausigen 4%, so er denn überhaupt weiter gegeben wird. Aber wer weiter eine Schnute zieht und seinen latschigen Käsetoast an den Mann und die Frau zu bringen versucht, muss sich nicht wundern, dass die Touristen im Hochpreisland etwas besseres erwartet hatten. Antworten


Monika Hönger

18.01.2012, 17:55 Uhr
Melden 23 Empfehlung

Das ist der Punkt. Günstiger und besser wird es überhaupt nicht. Und mehr Touristen werden so auch nicht kommen, aber dem Staat gehen Einnahmen verloren, die wiederum das allgemeine Volk indirekt wieder berappen muss. Das ist keine Strategie, die etwas bringt ausser Fäuste im Sack.


Gerhard Engler

18.01.2012, 15:57 Uhr
Melden 9 Empfehlung

Ich finde diesen Vorschlag auch völlig daneben. ABER: Wenn Frau Blumer vom Tagi der SVP vorwirft, sie betreibe hier Staatsintervention, so ist das nicht richtig. Eine Steuer ist eine Staatsintervention, der Verzicht auf eine Steuer ist ein Verzicht auf eine Staatsintervention. Konsequenterweise hat die SVP auch ein Hilfspaket abgelehnt, das wäre nämlich wiederum eine Staatsintervention. Antworten


Jonas Iff

18.01.2012, 17:07 Uhr
Melden 7 Empfehlung

Komische Ansicht. Wenn der Staat die bestehenden Verhältnisse ändert - auch im Falle einer Steuerbefreiung - ist dies sehr wohl eine Staatsintervention. Jetzt verstehe ich auch, weshalb diese aus Ihrer Sicht per se schlecht sind. Was der Wirtschaft nützt, kann ja nicht staatlich sein. Nennt man das Konsequenz?


Hanspeter Stocker

18.01.2012, 15:55 Uhr
Melden 39 Empfehlung

Die Forderung ist schlicht eine Frechheit!! Es ist kein Geheimnis, dass sich viele schware Schafe in der Branche selber eine "Steuererleichterung" gewähren, indem teilweise die Umsätze nicht getippt werden. Der schlaue Wirt erspart sich so die Mehrwert- und Gewinnsteuer, zusammen immerhin doch ca. 30%!! Das ist doch der Skandal, oder? Antworten


Alfred Gfeller

18.01.2012, 15:53 Uhr
Melden 52 Empfehlung

P. Müller ist der einzig glaubwürdige FDPler. Alle anderen faseln von freier Marktwirtschaft, aber nur solange ihre Lobby nicht betroffen ist, dann wird sofort wieder nach Vater Saat gerufen. Die Parteienfinanzierung ist endlich schonungslos offenzulegen, damit der Bürger endlich weiss, wer (bzw. welche Wirtschaftsverbände) in diesem Land das Sagen hat. Antworten


Peter Mülliger

18.01.2012, 15:53 Uhr
Melden 10 Empfehlung

Ich verstehe die Touristenbranche nicht. Werden die Hotels von der Mwst befreit, so schrauben sie die Preise in die Höhe. Verlangen sie einen €-Wert von Chf 1.30 - 1.40 , dann werden sie mit einem Franken bezahlt, der nichts mehr wert ist und der die Teuerung für das ganze Land anheizen wird, da wir dann importierte Produkte mit einem Frankenschwächling bezahlen müssen. Unsinn! Antworten


Thomas Meier

18.01.2012, 15:43 Uhr
Melden 20 Empfehlung

eine blödere idee wie diese, für eine kurze zeit eine mwst steuerentlastung zu gewähren gibt es nicht, einerseits gibt es hohe umstellungskosten, andererseits glaube ich nicht daran das der minime preisnachlass die gäste ermutigt mehr hotelübernachtungen zu genierieren. wenn man schon etwas machen will dann geld in verkaufsfördernde massnahmen investieren Antworten


Jon Schmid

18.01.2012, 15:42 Uhr
Melden 40 Empfehlung

Wieso jammern die Branchen in der Schweiz und ihre Konkurrenten im Ausland nicht. Ganz einfach: Wer jammert ist nicht kreativ genug für das eigene Überleben zu sorgen. Schade eigentlich in einem Land das alle Voraussetzungen hat um eben nicht Jammern zu müssen. Aber das Jammern auf hohem Niveau ist zum Nationalsport der Unternehmer in diversen Branchen geworden. Antworten


siegfried mayr

19.01.2012, 01:14 Uhr
Melden

da haben sie völlig recht herr schmid, es wird ein wenig gejammert und die eigene lobby richtet es dann schon, so einfach ist das! warten wir mal ab was dann im nächsten jahr passiert, dann fällt den touristikern sicher wieder was anderes originelles ein, vielleicht muss dann der bund alle hotels renovieren oder ähnlich...!


Cédric Schmid

18.01.2012, 15:37 Uhr
Melden 41 Empfehlung

Philipp Müller hat absolut Recht. Entweder Mehrwertsteuer für alle oder für niemand. Basta. Alle sind gleich zu stellen. Ausserdem missfallen mir alle Ausnahmen und Sondersätze welche jetzt schon längst gilt. Niemand - ausser die Fachmänner - scheinen zu wissen, dass der Konsument sogar mit 0% MWST eigentlich MWST bezahlt: ausgenommene Umsätze erlauben keine Rückforderung der Vorsteuern!! Antworten


Jürg Schweri

18.01.2012, 16:00 Uhr
Melden 10 Empfehlung

Ich nehme an, dass die Idee besteht: Vorsteuerabzug wie bisher, aber keine Ablieferung von 3,7% auf den vereinnahmten Gästeumsätzen. Ob die Preise für die Gäste deswegen gesenkt werden oder nicht, interessiert dann das Finanzamt für 1 Jahr lang nicht. Nach diesem 1 Jahr geht das Geschrei der Branche wieder los, wenn die Massnahme entfallen soll! Das ist kurzsichtiger Quatsch.


Manfred Suhr

18.01.2012, 15:35 Uhr
Melden 25 Empfehlung

Spoory, aber genau sowas passiert eben, wenn Lobbyisten die vom Volk gewählten Parlamentarier kaufen können. Antworten


Renate Mäder

18.01.2012, 15:31 Uhr
Melden 10 Empfehlung

Wer am lautesten jammert oder die grösste Lobby hat, kommt zum Ziel. Es müssen alle gleich behandelt werden. Statt zu erlassen könnte man ja den Satz reduzieren, aber MWSt. 0 ist nicht gerecht. Kommt sicher auch nicht dem Kunden zu Gute. Antworten


Kurt Gsell

18.01.2012, 15:41 Uhr
Melden 23 Empfehlung

Der Satz ist ja bereits reduziert. Nun ist den Hoteliers auch der reduzierte Satz noch zu viel.


Kurt Gsell

18.01.2012, 15:27 Uhr
Melden 39 Empfehlung

Als wir über die Einführung der MwSt. abgestimmt haben, war in den Unterlagen nirgends die Rede von einer Möglichkeit, die Steuer für eine bestimmte Branche zeitweilig zu sistieren. Schon bei der Reduktion für diese Branche wurde getrickst. Irgendwann reicht es und normalen Steuerzahlern. Kann sich das Parlament einfach über Gesetze hinwegsetzen? Antworten


remund peter

18.01.2012, 16:05 Uhr
Melden 6 Empfehlung

@gabriel
nur dass bundesbeamte/kantonsbeamte (die es rübrigens rechtlich in diesem berufsstatus gar nicht mehr gibt) mwst zahlen, wie jeder vom parlament geneppte normale bürger


Walter Gabriel

18.01.2012, 15:48 Uhr
Melden 15 Empfehlung

Nach den Bauern werden nun auch die Hoteliers zu Bundesbeamten.


Zgraggen Walter

18.01.2012, 15:25 Uhr
Melden 10 Empfehlung

Super Bier Idee, dann wird das Bier in den Restaurants um 3.8% biliger. Antworten


Cédric Schmid

18.01.2012, 15:34 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Herr Zgraggen, das Bier bleibt 8% - das Bier hat nichts mit Hotelübernachtungen zu tun...


Herbert Berger

18.01.2012, 15:10 Uhr
Melden 24 Empfehlung

Ich bin äusserst selten gleicher Meinung wie NR Philipp Müller, aber mit seiner Aussage hat er 100% recht.
Das ist wieder mal Typisch eine Lösung à la SVP: Statt ein Problem zu lösen, verursacht man zusätzlich neue Probleme. Aber das sind wir es uns ja gewohnt: Subventionen einstreiben aber dann den Staat bezichtigen, er spare zu wenig.
Antworten


Andreas Schnyder

18.01.2012, 15:09 Uhr
Melden 36 Empfehlung

Also Hotelier finde ich die Idee reichlich blöde. Wenn's einer Branche schlecht läuft, springt der Staat ein. Am Ende fehlen die Einnahmen und das Steuerniveau steigt allgemein. Besser wäre es gewesen, strukturelle Reformen anzuleiern, um die Fixkosten zu senken. Die hohen Zölle und Subventionen auf Landwirtschaftsprodukte z.B. Aber da hätte Tony Brunner keiner Freude daran. Antworten


Patrick Meyer

18.01.2012, 15:07 Uhr
Melden 23 Empfehlung

Die Tourismusindustrie jammert auf hohem Niveau.Die Preise in der CH für Übernachtungen und Mahlzeiten sind exorbitant hoch, die Dienstleistungsqualität und Servicebereitschaft jedoch unterirdisch. Der Wechselkurs wird als Ausrede vorgeschoben,um die strukturellen Probleme dieser Branche zu kaschieren. War 5 mal in 5 verschiendenen Skigebieten. Massenweise konsumierende Leute, keine Krise zu sehen Antworten


Peter Kaegi

18.01.2012, 15:00 Uhr
Melden 31 Empfehlung

Es ist schon richtig, den Hotelier's in Davos die MWST zu erlassen. Wie könnte sich der Neureiche aus Russland sonst eine Suite für Sfr. 15'00.00 pro Nacht leisten. Oder soll er in einem Iglu in Davos bei den Juso übernachten? Oder die Gäste vom WEF, die müssen auch alles aus dem eigenen Sack berappen. Antworten


Silvio Zürcher

18.01.2012, 15:00 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Die Befreiung der Beherbergungsleistungen von der MWSt 3,80 hat als Konseguenz den Verzicht auf
die MWSt Rückerstattung beim Einkauf.
Für die Hoteliers einen riesegen Verlust. Oder ?
Antworten


Heinz Gfeller

18.01.2012, 15:03 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Nein, bei steuerbefreiten Umsätzen ist der Vorsteuerabzug möglich. Nur bei ausgenommenen Umsätzen, wie z.B. Heilbehandlungen, Schulungen usw. ist ein Vorsteuerabzug ausgeschlossen.


Hans Iseli

18.01.2012, 14:54 Uhr
Melden 36 Empfehlung

Als SVP-Wähler frage ich mich, wie blöd man sein muss, um sowas durchzudrücken, ja nur vorzuschlagen. Echtes Niveau Zuppiger-Affäre. Antworten


Mathé Meister

18.01.2012, 14:43 Uhr
Melden 36 Empfehlung

Jahrelang von den Bonzen leben und dann vom CH-Steuerzahler abzocken. :-( Liebe Grüsse an Österreich. Antworten


martin schnell

18.01.2012, 14:31 Uhr
Melden 49 Empfehlung

Da geht es einmal mehr um Lobbying und Pfründenwirtschaft. Die Hotels und Restaurant sind seit anbeginn schon massiv entlastet mit der tiefen MWST. Nun sollen sie noch weniger zahlen anstelle ihre Strukturen inner- und ausserbetrieblich zu bereinigen. Das Motto lautet auf die Steuer bezogen: "weniger ist mehr" anstelle dies im Alltag zu praktizieren und dafür Qualität zu bezahlbaren Preisen. Antworten


Andreas D. Meier

18.01.2012, 14:31 Uhr
Melden 59 Empfehlung

Die gleichen Kreise, die eine Befreiung der Hotelerie von der MWSt verlangen, können uns dann mit sorgenvoller Miene erklären, dass 6 Wochen Ferien für alle, wegen der Wettbewerbsfähigkeit nicht drinlägen. Ebenso müsste bei AHV, PK, ALV und IV massiv gespart werden, die Steuern für Reiche hingegen weiter gesenkt werden! Sie Sünneli Parteiler schauen eben für Ihre Klientel, ihre Staatsangestellten! Antworten


Anton Koller

18.01.2012, 14:30 Uhr
Melden 29 Empfehlung

Kann mir jemand sagen, wieviel Geld die CH über CH-Tourismus für Werbung ausgibt, die durch den Bund bezahlt wird? Sicher eine beträchtliche Summe. Ebenso bezahlen wir noch üppig Kurtaxen wenn wir in die Ferien gehen.
Etwas Transparenz würde hier sicher nicht schaden.
Antworten


Hans Meyer

18.01.2012, 16:46 Uhr
Melden 8 Empfehlung

Kurtaxen und noch Parkinggebühren im Hotel ! Das ist mir im Ausland nie passiert aber in der Schweiz scheint es sehr verbreitet zu sein


Adrian Engler

18.01.2012, 14:28 Uhr
Melden 41 Empfehlung

Die SVP lehnt Staatsinterventionen nicht allgemein ab. Sie ist ja diejenige Partei, welche die Lobby der ganz gross von staatlichen Subventionen profitierenden Bauernschaft am stärksten unterstützt. Insofern erstaunt es nicht, dass sie nun auch weitere Partikularinteressen unterstützt. Antworten


Max Sutter

18.01.2012, 14:27 Uhr
Melden 22 Empfehlung

Das ist so bescheuert wie der ebenso unnötige deutsche Mövenpick-Steuererlass von Frau Merkel. Aber ein Gutes hatte dieser: Seit dann ist die FDP weg vom Fenster. Das Gleiche sollten die Schweizer Wähler halt auch machen. Besser allerdings bei der SVP. Da wäre es effektiver ... Antworten


Peter Luginbühl

18.01.2012, 14:21 Uhr
Melden 85 Empfehlung

Die einseitige Streichung von Steuern zu Gunsten eines einzelnen Industriezweiges kann ja nur ein Scherz sein. Antworten


Leonhard Fritze

18.01.2012, 14:17 Uhr
Melden 66 Empfehlung

Ich möchte auch keine MWSt mehr bezahlen! Wir sind Working-Poor und leben unterhalb der Armutsgrenze. Trotzdem sollen wir MWSt abliefern. Wir Druckereien haben einen mörderischen Druck aus dem Ausland. Unsere EP sind höher als draussen die VP. Wir Druckereien möchten auch Subventionen und wenigstens mal alle 5 Jahre 1 Woche Urlaub. Schluss mit Schwachsinnspolitik!! Antworten


Adalbert Binswart

18.01.2012, 14:57 Uhr
Melden 17 Empfehlung

gut gekontert! die branche leidet wirklich unter den momentanen umständen. ich arbeite nicht in, aber ab und zu mit dieser branche. da sieht's echt schlecht aus. trotzdem: das grosse verbandsjammern habe ich von den druckern noch nicht gehört. da wird hart weitergearbeitet, trotz messer am hals. kein vergleich zur tourismusbranche, welche sich diesbezüglich durchaus mit unseren bauern messen kann.


Rolf Meierhans

18.01.2012, 14:17 Uhr
Melden 62 Empfehlung

Nachdem die Export-Milliadäre bereits subventioniert worden sind (CHF-Schwächung), wollen die Hotel-Millionäre auch noch Geld vom Steuerzahler! Und sowas kommt durchs Parlament? Unglaublich! Antworten


Mäx Hasler

18.01.2012, 14:15 Uhr
Melden 57 Empfehlung

Das ist mal wieder mal typisch SVP und ein Skandal. Der kleine Arbeiter zahlt für sein Feierabendbier oder sein Eingeklemmtes Mehrwertsteuer und den reichen Bonzen im Palace in St. Moritz werden die 3.80 Franken pro 100 Franken die sie verpulvern erlassen. Antworten


Armin Koellner

18.01.2012, 14:13 Uhr
Melden 32 Empfehlung

Einmal mehr kommen vor allem die Walliser,Bündner und Berner Staatsprofiteure zum zug. Die finanzstarken Kantone werden immer mehr belastet und die Jammerkantone können nicht mal mehr ihre eigenen Wirtschaftsintressen vertreten ohne das Geld der Anderen. Die Zürcher, Zuger und Schwyzer sind vermutlich schuld am starken Franken und sollen deshalb zahlen. Griechische Verhältnisse in den Alpen! Antworten


Armin Koellner

18.01.2012, 16:05 Uhr
Melden 6 Empfehlung

@Gfeller; Nun ja nachdem die Bevölkerung die Landwirtschaft ernährt und nicht die Bauern die Bevölkerung so ist dieser Vergleich durchaus angebracht. Wenn die Bauern im Sommer vom Staat leben und im Winter Tourismus betreiben und dies wiederum vom Staat genährt wird so sollten die Bauern und Tourismus Kantone daran arbeiten ihren Beitrag an dem Staat mehr ins Geben als Nehmen zu verschieben.


Heinz Gfeller

18.01.2012, 14:59 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Ist nicht besonders scharfsinnig, Kantone mit einem grossen Anteil an Landwirtschaft mit Zug usw. zu vergleichen.


Angela Nussbaumer

18.01.2012, 14:12 Uhr
Melden 60 Empfehlung

Trotzdem kenne ich etliche Leute, die ihre Ferien lieber in Österreich verbringen, weil da der Stil, das Ambiente, die freundliche Bedienung auch für einfache Leute im Preis inbegriffen ist. Was man in Schweizer Hotels und Tourismusorten oft erlebt, löscht ab. Das soll nicht noch mit Steuererleichterungen belohnt werden. Belohnt gehören Innovation, Freundlichkeit, Fleiss. Antworten


Christoph Lieberherr

18.01.2012, 14:39 Uhr
Melden 15 Empfehlung

Das ist das echte Problem von vielen der CH-Hotels. Und das lässt sich auch mit ein wenig Rabatt (wenn dieser denn überhaupt an den Gast weitergegeben wird ...) nicht korrigieren. Ich kenne ein paar wenige Hotels, die anders, persönlicher, geführt werden und die auch nie Probleme mit der Auslastung haben.


Roman Huber

18.01.2012, 14:08 Uhr
Melden 21 Empfehlung

Ich weiss, echt blöder Vorschlag, aber wenn die Menschen in der Schweiz 1-2 Wochen mehr Urlaub haben, dann dürften auch die Umsätze der Tourismusbranche steigen. Kausalitätsprinzip quasi. Aber wo kämen wir denn auch hin, wenn sich die Politik mal auf den Menschen konzentriert, anstatt den Markt anzubeten um ihn danach zu unterwandern. Antworten


Marcel Marquis

18.01.2012, 16:11 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Nach dieser Logik wären also 52 Wochen ideal. Einer der Vorteile der Schweiz ist die Arbeitswilligkeit der Bevölkerung. In Frankreich ist die durchschnittliche Arbeitszeit pro Einwohner 660 Std. pro Jahr. In der Schweiz 930 Std. Wieso glauben Sie geht es der Schweiz gut und Frankreich nicht?


David Naselli

18.01.2012, 14:08 Uhr
Melden 27 Empfehlung

Was soll das ? Ich kann nicht verstehen, warum eine Branche einer anderen Vorgezogen werden muss! Ich hoffe, dass bald der Einheitssatz kommt und so alle gleich behandelt werden! Bravo an die FDP für das Vertreten des liberalen Gedankens! Antworten


Reto Stadelman

18.01.2012, 14:06 Uhr
Melden 74 Empfehlung

Das ewige Gestöhne aus der Tourismusbranche, ich kann es nicht mehr hören... Wenn man in der Tourismusbranche arbeitet, kennt man die Risiken und MUSS mit schlechten Jahren leben können. Einfach mal schnell beim Staat betteln ist nicht. Zudem gehört Tourismus meiner Meinung nach ohnehin nicht gerade zu den nachhaltigsten Wirtschaftszweigen. Daher habe ich wenig Musikgehör für diese Branche... Antworten


Huber Urs

18.01.2012, 14:03 Uhr
Melden 42 Empfehlung

in meinem Handwerksbetrieb läuft es leider zur Zeit auch nicht so gut, die Preise sind im Keller und bei den meisten meiner Kollegen auch. Können wir auch einen Antrrag auf Mehrwertsteuerbefreiung stellen? Antworten


Marcel Marquis

18.01.2012, 16:25 Uhr
Melden 10 Empfehlung

Tun Sie's nicht. Sie kennen die Antwort. Das Handwerk wurde schon immer am Meisten geschröpft. Das war schon zu Zeiten der WuSt so. Jede Schraube und jedes Minütchen wurden besteuert und in mehrtägigen Kontrollen überprüft.. Eigentlich sollte man nur noch jeden zweiten Auftrag abrechnen. Italienische, französische und griechische Verhältnisse warten auf uns.


Kurt Aegeri

18.01.2012, 14:02 Uhr
Melden 106 Empfehlung

Die Tourismusbranche jammert und... kriegt prompt ein Mehrwertsteuergeschenk. Und zwar, wie sich zeigt, ohne Not! Novartis jammert und... kiregt prompt ein Steuergeschenk. Das Volk jammert und... kriegt höchstens den Hintern der Steuerverwaltung zu sehen. So sieht's aus in einer korrupten Vetternwirtschaft. Antworten


Johann Peter A. Estermann

18.01.2012, 14:00 Uhr
Melden 31 Empfehlung

Der Nachteil dieses Giesskannenprojektes ist leider in der Tatsache zu suchen,dass es in der
Schweiz generell zuviel schwächelnde Betriebe gibt. Dies währe für die nur eine unnütz verlängerte Agonie,
ohne Chance.
Nicht einmal eine finanz.Reanimation via Steuergeschenk nützt diesen herunter gewirtschafteten
Häusern.Besser ein Ende mit Schrecken,als ein Schrecken ohne Ende.Ueber 50 J.I.d. Branche.
Antworten


Hans Künzi

18.01.2012, 13:43 Uhr
Melden 102 Empfehlung

Jedes Jahr das gleiche Gejammer, ich kanns nicht mehr hören. Und am Ende der Saison schreiben doch wieder alle Rekordgewinne und sind zufrieden. Und wieso sollte gerade der Tourismus unterstützt werden? Die gesamte Exportindustrie leidet unter dem starken Franken. Und die SVP, die einmal mehr Staatsintervention für ihre Mitglieder fordert und sonst immer dagegen ist wird auch immer lächerlicher. Antworten


Martin Bürger

18.01.2012, 13:43 Uhr
Melden 94 Empfehlung

Ich will keinen Billigtourismus in der Schweiz. Ist mir egal, wenn sich gewisse Kreise in Europa hier keine Ferien leisten können. Wachsen wir qualitativ im Hochpreissegment und behalten so mindestens einigermassen noch was von unserer schönen Natur vorhanden ist. Die einseitige Unterstützung mittels tieferer Steuer an den Tourismus ist nicht akzeptabel. Glaubt den Lobbisten kein Wort. Antworten


Maurus Ebneter

18.01.2012, 13:42 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Die Auslastung der Hotels ist das eine, der durchschnittlich erzielte Zimmerpreis das andere. Vielen Hotels geht die Luft aus. Es braucht eine Entlastung der Branche, damit Preissenkungen verkraftet, dringend nötige Investitionen getätigt und Kostensteigerungen wegen des L-GAV finanziert werden können. Antworten


Stephan Dietiker

18.01.2012, 16:44 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Kommisch, die guten Hotels scheinen zurzeit aber keine Ausslastungsprobleme zu haben! Wollte dieses Wochenende für 3 Nächte in einigen guten 4* Hotels eine Reservation machen: Immer die gleiche Antwort: Wir sind leider ausgebucht.


Marcel Marquis

18.01.2012, 16:35 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Mir kommen die Tränen. Ich habe vor 15 Jahren im Tessin in einem Hotel 180.- pro Person bezahlt. In der Dusche klemmte die Duschscheibe und der Kleiderschrank war amateurhaft mit weisser Farbe gestrichen. Das ganze Zimmer machte einen heruntergekommenen Eindruck. Um 7 Uhr in der Früh durfte man zuhören, wie das Personal auf der Terrasse zum Frühstück aufdeckte. Einmal und nie wieder!


Hans Meier

18.01.2012, 14:21 Uhr
Melden 40 Empfehlung

Bullshit! Die Branche braucht Innovation und weniger Arroganz. Wenn ich den Service in Oesterreich mit der Schweiz vergleiche, dann wird mir schlecht!


Bojan Antonovic

18.01.2012, 13:42 Uhr
Melden 219 Empfehlung

Die SVP ist wie eine Frau, die auf Prinzipien und Anstand pocht, sich aber trotzdem prostituiert. Antworten


Ronald Meier

18.01.2012, 16:48 Uhr
Melden 8 Empfehlung

Eine Frau die sich mit Anstand und Prinzipien prostituiert geht einem seriösem 'Handwerk' nach, und tut grundsätzlich was Gutes. Das kann man von der SVP, trotz aller Prostitution, nicht behaupten. Daher ist Ihre Aussage eine Beleidigung von rechtschaffenden, prostituierenden Frauen, und absolut uncool!


Martin Berlinger

18.01.2012, 14:14 Uhr
Melden 23 Empfehlung

Cooler Spruch. Trifft exakt. Muss ich mir merken!


Mario Monaro

18.01.2012, 13:36 Uhr
Melden 131 Empfehlung

Dieser Vorschlag hat verschiedene Schwächen: 1. ist es eine Gieskanne, 2. ist es für wirklich kämpfende Betriebe ein Tropfen auf den heissen Stein und 3. gibt es Umstellungskosten bei Betrieben, Treuhändern und Steuerbehörden und zwar gleich zweimal. Fällt den niemandem etwas besseres ein, das gezielt den Betrieben hilft, die Hilfe brauchen? Antworten


marcel steiner

18.01.2012, 13:35 Uhr
Melden 123 Empfehlung

die hotellerie soll endlich lernen zu arbeiten, viel zu lang war sie faul und hat sich auf den lorbeeren früherer jahre ausgeruht! ein blick nach österreich genügt, wie erfolgreich gearbeitet wird. die wechselkursschwankungen sind nur vorgeschoben um effektive probleme nicht angehen zu müssen. das ganze ist einfach nur eine riesengrosse frechheit!! Antworten


Jürg Schweri

18.01.2012, 13:35 Uhr
Melden 194 Empfehlung

NR. Müller hat völlig recht! Man stelle sich heute schon vor wie die Branche in 1 Jahr jammern, wenn sie die 3,7%wieder aufschlagen sollen. Deren Lobby wird die Massnahme jedes Jahr neu verlängern wollen. Kein Tourist wird sich wegen 3,7% für oder gegen die Schweiz entscheiden. Zudem ist anzunehmen, dass die 3,7% eingesackt und nicht wirklich an die Gäste weitergegeben würden. Antworten


Christian Loetscher

18.01.2012, 13:32 Uhr
Melden 170 Empfehlung

Den einen gibt man aus vollen Händen, die andern lässt man einfach länger arbeiten. So wird die Kasse auch leer. Und wenn sie leer ist, hat der Staat versagt. Und die Linken. Bravo, SVP, das nennt sich vorausschauend 'politisieren', schade sind nicht gleich übermorgen wieder Wahlen... Antworten


Dan Horber

18.01.2012, 13:29 Uhr
Melden 217 Empfehlung

Es ist nicht einzusehen, weshalb der Tourismus von der MWSt entlastet werden soll. Abgesehen ist der grösste Fixkostenblock in der Hotellerie - die Kapitalkosten - in den letzten Jahren massiv gesunken. Davon profitiert die Hotellerie massiv, nur spricht niemand davon. Antworten


Rudolf Hochstrasser

18.01.2012, 13:25 Uhr
Melden 212 Empfehlung

Was da abgeht ist jetzt eine Schweinerei.Jede Branche hat mal Einbusse. Wer jetzt aber glaubt, das Essen und Trinken werde billiger, oder gar die Löhne werde ein bisschen steigen, der hat sich gewaltig getäuscht. Diese Gelder geht dann einfach in unkontrollierte Unkosten. Nächstes Jahr fehlt dann im Bund 160 Millionen, wer zahlt dann dieser fehlender Betrag. Wir die saudummen Steuerzahler. Haha Antworten


Yves Suter

18.01.2012, 13:23 Uhr
Melden 180 Empfehlung

Gratuliere der FDP für das Einstehen für mehr Steuersubstrat und eine nicht einseitige Vertretung von Wirtschaftsinteressen. So könnte die FDP wieder wählbar werden. Antworten


Niklaus Zumthür

18.01.2012, 13:21 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Vielleicht ist die Idee wirklich blöd. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es Hotelbesitzer gibt, die dieses Geschenk ablehnen würden. Und auch die angeblichen Umstellkosten sind an den Haaren herbei gezogen. Vielleicht kann ihm Kollege Ruedi Noser erklären, wie einfach heutzutage Software parametrisiert werden kann. Antworten


Eva Greub

18.01.2012, 13:21 Uhr
Melden 115 Empfehlung

Es ist halt wichtig seine Situation so Dramatisch wie möglich darzustellen um sich Vorteile zu verschaffen:) Das sollte aber von der Politik nicht noch unterstützt werden. Gleiches rcht für alle!!!! Antworten


Julius Hadorn

18.01.2012, 13:20 Uhr
Melden 136 Empfehlung

Ich wäre strikte gegen diese Lösung. Ich glaube nicht, dass die Tourismusbranche diese Steuerbefreiung weitergibt und verrechnet nach wie die Preise die bis anhin ihre Gültigkeit hatte.Den Zustupf aber stecken sie in ihr eigene Tasche. Antworten


Dölf Oberschwanden

18.01.2012, 13:20 Uhr
Melden 136 Empfehlung

«In Zukunft wird es schwieriger.»...dann soll der ewig jammernde schweizer toursimus endlich mal lernen, sich auf härtere zeiten gefasst zu machen und aufzurüsten, anstatt die hohle hand zu machen. wieviele heruntergekommene hotels und restaurants an bester lage gammeln in diesem land vor sich hin. vom unfreundlichen personal ganz zu schweigen. pioniergeist und innovation sind gefragt! Antworten


Ernst Rietmann

18.01.2012, 13:39 Uhr
Melden 47 Empfehlung

@Oberschwanden. Kann ich nur bestätigen. Die Schweiz war beim Tourismus mal weit weit vorne, heute ist sie weit hinten. Es fehlen Innovationen, Freundlichkeit des Personals, Gastfreundschaft, der Pioniergeist ist im Keller und auch sonst liegt einiges im argen. Ach ja, CH-Feriengäste durften sich im Zürcher HB ob SVP-Plakaten erfreuen, dass Ausländer nicht erwünscht seien.......



Schweiz

Populär auf Facebook – Privatsphäre

AKTUELLE JOBS

Marktplatz

Lokale Suche

Marktplatz

«Balé de Rua»

Sydney Opera House – London – Paris. Jetzt endlich in Zürich zu sehen!

Online-Kadermarkt

ALPHA.CH: der online-Kadermarkt der Schweiz.

Jobs

Jobs, in die man sofort wechseln will!

Online-Kadermarkt

ALPHA.CH: der online-Kadermarkt der Schweiz.

Jobs

Jobs, in die man sofort wechseln will!