Eine steile Karriere in der Politik
Aktualisiert am 09.07.2010 199 Kommentare
Artikel zum Thema
- Was ist mit Moritz Leuenberger los?
- SVP will Leuenbergers Sitz – Baader soll antreten
- «Geschmacklos und deplatziert»
- Getuschel in den Hinterzimmern
- Leuenberger präzisiert Rücktrittsdatum
Stichworte
Mit dem Zürcher Sozialdemokraten Moritz Leuenberger verlässt der amtsälteste Bundesrat die Landesregierung. Während Jahren leitete er ein Mammutdepartement. Dabei vertrat er die urban- intellektuelle Schweiz und unterhielt mit geistreichen Reden.
Leuenberger liebte die Auftritte in der Öffentlichkeit, wenn auch nicht das Bad in der Menge. Seine Auftritte waren oft elegant, witzig und dennoch nachdenklich, zuweilen überdreht. Er war damit das Gegenstück zu einem sogenannt bodenständigen Politiker.
Der Jurist und Anwalt mit Jahrgang 1946 war seit seiner Wahl in den Bundesrat 1995 Chef des neu gebauten Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek), wo er seinen Mitarbeitenden den Grundsatz der Nachhaltigkeit verschrieb.
Von Bahn 2000 bis CO2
Seine grosse Zeit hatte Leuenberger Ende der 1990er-Jahre, als er die Abstimmungen über die Bahn 2000 und die Leistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe (LSVA) gewann und damit die Voraussetzungen für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs schuf.
Im neuen Jahrhundert konnte Leuenberger die Inbetriebnahme des Eisenbahn-Lötschbergtunnels und den Durchschlag auf der Nordseite des Gotthardtunnels feiern. Weiter brachte er die Abgabe auf dem Klimaschadstoff CO2 durch und schuf einen Infrastrukturfonds, der es erstmals erlaubte, aus den Erträgen der Strassenabgaben Projekte des privaten und öffentlichen Verkehrs zu finanzieren.
Im Clinch mit der Partei
Weniger erfolgreich war der Verkehrsminister im Fluglärmstreit mit Deutschland. 2003 setzte Deutschland nach einem gescheiterten Staatsvertrag eine Verordnung in Kraft, die den Flugverkehr über Süddeutschland mit Nacht- und Wochenend-Sperrzeiten deutlich einschränkte. Seither wird Kloten auch von Süden her angeflogen - zum Ärger der betroffenen Anwohner.
Auf die Probe gestellt wurde der SP-Bundesrat im Zuge der Liberalisierung des Post- und des Strommarkts. Es kam zum Kampf gegen die eigene Partei. Bei der Strommarktliberalisierung musste er einen zweiten Anlauf nehmen, nachdem die erste Vorlage an der Urne Schiffbruch erlitten hatte.
Umstrittene Amtsdirektoren
Kritik brachten Leuenberger zudem einige Personalentscheide ein. An der Spitze des Bundesamtes für Zivilluftfahrt gerieten sowohl André Auer als auch dessen Nachfolger Raymond Cron in die Schlagzeilen, und an der Spitze der Post sorgte Verwaltungsratspräsident Claude Béglé für Unruhe, bis er nach nur 10 Monaten im Amt schliesslich den Hut nehmen musste.
In den letzten Jahren sah sich Leuenberger zunehmend mit dem Vorwurf konfrontiert, am Bundesratssessel zu kleben. Nicht nur politische Gegner befanden, er sei amtsmüde. SP-Strategen hofften darauf, mit einem neuen Gesicht in den Wahlkampf 2011 steigen zu können.
Bei seiner Wahl zum Vizepräsidenten im Dezember 2009 kassierte Leuenberger eine Ohrfeige. Die Bundesversammlung wählte ihn mit lediglich 128 von 187 gültigen Stimmen - ein im historischen Vergleich sehr schlechtes Resultat.
Ohne Ghostwriter
Stolz war Leuenberger stets auf seine Reden, die er selbst schrieb. Er hat sie in drei Büchern veröffentlicht (»Träume und Traktanden», «Die Rose und der Stein», «Lüge List und Leidenschaft»). Mit der Bevölkerung trat er - ein Unikum - via Blog in Kontakt.
Als einen der Höhepunkte seiner Laufbahn dürfte Leuenberger die Verleihung des deutschen Cicero-Preises für die beste politische Rede 2002 empfunden haben. Der Laudator würdigte Leuenberger als Politiker, der sich «nicht bloss der Politikverwaltung hingibt, sondern verführerisch über den Tag hinausdenkt.»
Sein rhetorisches Talent kam Leuenberger auch in schwierigen Momenten zugute. Er fand die richtigen Worte nach dem Massaker in Luxor, dem Attentat im Zuger Parlament und nach Flugzeugabstürzen in Bassersdorf, Nassenwil und Überlingen.
Ein Achtundsechziger
Politisiert wurde der Sohn eines Theologieprofessors als Student der Rechte an der Universität Zürich zur Zeit der Achtundsechziger Bewegung. Damals schon war Christoph Blocher sein Gegenspieler. Mit 28 Jahren übernahm Leuenberger das Präsidium der städtischen SP und wurde gleich ins Stadtparlament gewählt.
1979 schaffte der in Biel und Basel aufgewachsene Leuberger den Sprung direkt in den Nationalrat. Landesweit bekannt wurde er als Präsident des Schweizerischen Mieterinnen- und Mieterverbandes und 1989 als Präsident der Parlamentarischen Untersuchungskkommission (PUK) zur Fichenaffäre.
Mit diesem Bonus eroberte Leuenberger gegen den Kandidaten Ueli Maurer einen zweiten SP-Sitz in der Zürcher Kantonsregierung, in der er die Direktion des Inneren und der Justiz übernahm. Am 27. September 1995 wurde er als Nachfolger von Otto Stich in den Bundesrat gewählt. 2001 und 2006 war er Bundespräsident.
Erstellt: 09.07.2010, 11:03 Uhr
WRITE A COMMENT
199 Kommentare
Ich bin seit zwei Jahren pensioniert und seit einem Jahr AHV-Teenager und war überzeugter Gewerkschafter im VPOD und ich finde mann soll erst eine Kritik abgeben wenn man die Aufgabe besser ausführen würde und könnte als unser Bundesrat Moritz Leuenberger und schade wird es eventuell sein ein Bundesrat oder Bundesrätin aus Zürich wird fehlen ? Wünsche Ihnen und Ihrer Familie eine gesunde Zukunft Antworten
@ peter meier: Ich finde es eine Frechheit, wenn Sie mich mit in Ihre "Unterschrift" mit ein beziehen. ich bin eine Stimmbürgerin und ich mag Moritz Leuenberger. Ihm gönne ich den Rücktritt. Mir wird er fehlen, ich bin froh, dass ich, indirekt, seinem Departement unterstand. Antworten
Leuenberger war kein Verhinderer. Blockiert wurde er von der Rechten die - wie angekündigt - Opposition gegen alles und jedes machte. Fehler mag er ja gemacht haben in 15 Jahren. Aber keine so katastrophalen wie Merz in seiner viel kürzeren Amtszeit. Antworten
@Ramona Schreiber: Da kommen mir fast die Tränen der Ergriffenheit. Zum feinen Politstil von ML möchte ich mich nicht wiederholen. Seine Generation war und ist von Mao geprägt. Und der Stil änderte bei vermeintlich stummem Mikrophon abrupt. - Sie glauben doch nicht im Ernst daran, dass ML seinen Abgang selber bestimmte. Der Unterschied ist, dass Blocher nicht von seiner Partei hinausgedrängt wurde Antworten
Warum sollte es nicht gut sein, mehr Frauen im Bundesrat zu haben? Gibt es irgend ein Naturgesetz, nach dem Männer die besseren Regenten sind? Ich glaube nicht. Die Zeiten "Frauen an den Herd" sind zum Glück vorbei. (Es sei denn, frau will das selber so) Aber Leistungen werden ja sowieso ganz anders bewertet, wenn eine Frau den Aufstieg geschafft hat. Antworten
@Sabine Fischer: Ich weiss nicht, welche Menschen Blocher verlacht haben soll. Im Gegenteil ist von ihm bekannt, dass er die Menschen sehr ernst nimmt. Ich stelle mir aber sehr wohl vor, dass er sich über Menschen wie Leuenberger lustig macht, die immer auf einen elitären Touch bedacht sind, jedoch in hemmungsloses Gefluche über Mitmenschen ausbrechen, wenn ein Mik ohne ihr Wisson auf "on" ist. Antworten
@ Willi Ammann: Sie vergessen leider, dass es da immense Unterschiede gibt. Ich verstand nie, weshalb CB in den BR gewählt wurde, aber einige Abgangskommentare waren nicht fair. Die meisten aber zementierten die Kritik an einem Minister, der seinen eigenen Mist führen wollte, Menschen verlachte, solche, die anders sind, diskriminierte und sich nicht scheute zu lügen. Er hatte seine Chance. Antworten
Es ist höchste Zeit,dass es einen wechsel gibt aber noch mehr Frauen im Bundesrat ist eine unögliche Sache gute Männer aus dem Volk wären ideal aber nicht nur HOCHSTUDIERTE. Jetzt fängt das unmögliche gerangell wieder an, und die Arbeit im Bundeshaus wird weiterhin vernachläsigt. AUCH ZWEI WEITERE BUNDESRÄTE KÖNTEN ABTRETEN DASS WÄRE MEINE MEINUNG. Antworten
BR Leuenberger hat für unser Land in Sachen Nachhaltigkeit sehr viel erreicht. Es gebührt ihm ein grosses Dankeschön! Noch etwas: Wenn der RR d. Kt. Zürich den von BR Leuenberger mit Deutschland ausgehandelten Vertrag nicht bachab geschickt hätte, hätte es keinen Fluglärmstreit gegeben! Nachdenklich stimmen mich einige äusserst respektlose und zum Teil primitive Kommentare. Antworten
@B.Neidhart, warum beschweren Sie sich über angeblich rechtslastige Kommentare zum Abgang von M.Leuenberger? Erinnern Sie sich noch an die Abwahl von Chr.Blocher? Unter Applaus und Häme der Linken musste CB im Dezember 07 das Bundeshaus verlassen und mit linken Kommentaren, teilweise unter der Gürtellinie, gedemütigt.Man trifft sich halt immer zweimal im Leben. Antworten
@René Schumacher: ich gehe davon aus, dass auch Sie - wie Genosse Moritz - im "Zürcher Frühling" noch mit der Mao-Bibel rumgerannt sind. Schon damals hätte man wissen können, wenn man es denn gewollt hätte, wie es sich mit Mao und dem Volk verhalten hat. Wie Sie wissen, hervorragend und gut sind nicht zwingend deckungsgleich. Also nehmen wir es einfach gelassen und freuen wir uns über den Abgang. Antworten
@Hansjürg Meier: Sie wollen wieder Autobahnen & Tunnels bauen? Wohl nicht mitgekriegt, wieviele Verkehrsachsen BR Leuenberger als Exekutivpolitiker eingeweiht hat? Wenn Sie noch mehr bauen wollen: machen Sie doch Ihre Wohnstatt platt, wenn Ihnen die Fläche des Walensees, die pro Jahr in der Schweiz verbaut wird, nicht reicht. Zügeln Sie in ein Parkhaus, schlafen Sie im Tunnel.... Witzbold... Antworten
Endlich !! Und jetzt bloss keinen Ersatz aus den Reihen der SP oder Grünen wählen. Umwelthysteriker, EUphoriker und Leute, welche - ausser dem ÖV - alles hassen, was mehr als 2 Räder und einen Motor hat, gehören definitiv nicht in den Bundesrat ! Giezendanner oder Baader wären die einzig richtige Wahl ! Antworten
Endlich! ...... und wann treten Calmy-Rey und Merz zurück? Auch für sie ist der Zeitpunkt gekommen zu gehen, bevor sie gegangen werden. Mit Frau Simonetta Sommaruga hätten wir wieder eine fähige SP-Bundesrätin, und für mich würde die SP wieder wählbar. Antworten
Ursula Badertscher 15:32 Uhr genau so hat er sich in den letzten jahren aufgeführt. engagiert und ethusiatisch war er schon lange nur noch wenn er seine literarischen ergüsse präsentierte. denen kann er sich nun widmen..seine ausrede, er hätte nur so missmutig wegen der medien geguckt ist sowas von fadenscheing.. aber was kommt nach?? hoffentlich folgen noch ein, zwei bundesräteIn! Antworten
@ Julian Lenz: ich teile Ihre Ansichten. Viele haben wohl 1000 Watt in den Armen, um primitive Kommentare zu verfassen, aber leider zuwenig Licht im Kopf um zu bemerken, dass Leuenberger sich von Blocher nicht nur in seinem feinen Politstil unterschied, sondern dass er auch selber bestimmte, wann es für ihn genug ist. Dass man mit Brunnenfröschen nicht über Ozeane sprechen kann, war auch ihm klar. Antworten
Ich persönlich finde es schade, dass Moritz zurücktritt. Er ist doch noch voll im Saft, oder nicht? Aber ich kann seine Entscheidung auch nachvollziehen. Die kommenden Jahre werden kein Honigschlecken werden. Harren wir der Dinge, die da noch kommen... :( Antworten
@Lenz, 14:43 Ich hatte tasl. einmal die Gelegenheit Herrn Leuenberger persl. meine Meinung kund zu tun (sollte jedem Stimmbürger eigtl. mal zustehen). Leider ist ML genauso kritik- und beratungsresitent, wie seine Amtskollegin der selben Partei. Mehr noch, er zeichnet sich durch eine ungl. Arroganz und Herablassung aus, anstatt Leistung. Also vielleicht besser selber etwas hirnen, statt andere a Antworten
Als BR Blocher abgewählt wurde haben die Linken applaudiert und Häme ausgegossen. Jetzt entrüsten sie sich über die respektlosen Kommentare hier und merken nicht, dass sie selber Teil dieser Unkultur sind. Einfach beschähmend. Ich will davon ausgehen, dass BR ML das Beste für unser Land gegeben hat und gönne ihm einen Abgang mit Würde (was Blocher ebenso verdient gehabt hätte). Antworten
Einfach mal gefragt: Ist es in unserer Medienwelt tatsächlich ein positiver persönlicher Leistungsausweis, wenn einer oder eine Bundesrat oder Bundesrätin wird? Könnte es nicht sein, dass da einfach ein Wille zur Macht durch die richtigen Seilschaften (die ja nicht zum Wohle des Volkes genüpft werden) erfüllt wird mit vielen, vielen Leichen am Wegrand? - Da darf doch wohl am Lack gekratzt werden. Antworten
Das ist die freudigste Überraschung des Jahres! Endlich Zeit, dass die Schweiz einen Verkehrsminister und keinen Verkehrsverhinderer erhält. - Dazu sollten auch noch Calmy und Merz zurücktreten und das Feld für junge unverbrauchte Kräfte freigeben. Dann wäre unser Glück perfekt! Antworten
Bei seinem Antritt war Leuenberger als dynamischer Fichen-Aufräumer ein grosser Hoffnungsträger. Abgetreten ist er als träger, gelangweilter, bünzliger Besserwisser ohne kreative Impulse. Allerdings widerspiegelt er damit perfekt den aktuellen Zustand der Schweizer Gesellschaft wie auch der SP. Antworten
Ich persönlich finde den Rücktritt von Herr Leuenberger sehr Schade. Er ist leider einer von den wenigen, der es geschaft hat, etwas in der Klimapolitik zu bewegen. Die meisten Politikern gehen diesem Thema bewusst aus dem Weg, weil diese Thematik in der Regel unangenehme Konsequenzen für die Wirtschaft und die Bevölkerung darstellt. Antworten
Während von verschiedenen Kreisen der (Aus-) Verkauf der öffentlichen Aufgaben und Leistungen gefordert und betrieben wurde, hat BR Leuenberger mit intelligenten Lösungen der Schweiz einen hochwertigen Service public erhalten, der international seinesgleichen sucht und um den wir entsprechend benieden werden. Das ist sein wahrer Leistungsausweis! Die Fussstapfen sind gross. Antworten
So wahnsinnig schlecht (wenn auch nicht immer glücklich in den Entscheidungen) war Leuenberger auch wieder nicht. Wie soll ein anständiger Politiker wie er etwas bewirken, wenn eine politische Einigkeit in unserem Land de facto nicht vorhanden ist. Sind wir mal gespannt, welche Partei die Nachfolge antritt. Meines Erachtens steht dann nur ein anderer Name, die Resultate werden die gleichen sein.. Antworten
@Peter Pfrunder: seien Sie den 68er lieber dankbar! Von dem was diese Generation an gesellschaftlicher Öffnung für uns alle erreicht hat, profitieren gerade Sie und ich als jüngere Generation enorm. Ich denke Sie wissen, dass vor 68 zB das Zusammenleben ohne Trauschein in den meisten Kantonen bei Strafe verboten war, in Hotels ein Trauschein für ein Doppelzimmer verlangt wurde! Antworten
Bundesrat Leuenberger ist ein hervorragender Bundesrat. Es ist sehr schwer, dem manchmal kleinkariertem Volk, alles recht zu machen. Zu erwähnen sind, zum Beispiel, die egoistischen Verkehrssonderwünsche einiger Volksgenossen. Die Rechten bejubeln jetzt in ihren Unverstand den Rücktritt und hoffen auf eine Nachfolge, die ihre die Natur zerstörenden Wünsche erfüllen wird. Siehe einige Kommentare! Antworten
Vielen Dank, liebe SP, für die Rücksichtnahme auf meine Gesundheit. Zwei so freudige Ereignisse wie die Rücktritte von Markus Notter und Moritz Leuenberger am gleichen Tag wären zu viel gewesen. So gestaffelt ist es perfekt. In solch homöopathischen Dosen hält die Freude viel länger an. Antworten
Die SP will einen "spannenden Wahlkampf". Wahlkampf denn wo bitteschön? Das Parlament, unser Oberster Sowjet, wählt unter den Kandidaten, die das Zentralkomitee der SP vorher schön präsentiert hat. Und das Volk schaut zu. Ein weiteres Parteiengezänk bahnt sich an, dass jetzt wieder sechs Monate nur Bundesbern und ein paar Medien interessiert. Drum Volkswahl! Und das sagt ein alter Sozi. Antworten
Nachtigall, ick hör Dir trapsen... Lese ich da zwischen den Zeilen "Die einzig wahren Politiker/innen, die was können und das VOLK vertreten, kommen von rechts oder rechts der Mitte"?? Jeu... Also SVP-Wendehälse, Wischi-Waschi FDP, EDU ( Die EDU bekennt sich zu den christlichen Werten aufgrund der Aussagen der Bibel.)? Politik und Religion gehören getrennt. Antworten
@Hans Breitenmoser Die steigenden Strompreise haben wir u.a. der Liberalisierungspolitik welche auch die Bürgerlichen unterstützt haben, zu verdanken. Verfehlte Klimaziele = u.a. dank bürgerlicher Verhinderungspolitik Güterumlagerung auf Bahn gescheitert = u.a. dank bürgerlicher Verhinderungspolitik Fluglärmstreit = u.a. dank bürgerlicher Verhinderungspolitik Antworten
ich möchte mir erlauben, dem herrn bundesrat leuenberger das spannende (!) buch "brücke zwischen den welten" als lektüre zu empfehlen. die autorin (aus england), gaye muir, ist international als kompetentes medium anerkannt. (artha verlag, haslach/allgäu/de). Antworten
Er hat's endlich gemerkt, dass seine Zeit überreif ist. Und bitteschön, wo sind nun die Lastwagen auf der Schiene? Ich seh sie nur immer auf unseren Autobahnen!!! Ach ja, Philosophie ist gut und recht, aber als BR soll einer anpacken können und Probleme lösen, das wäre dann eben "zum Wohle des Volkes!" Antworten
Die vielen rechtslastigen und beleidigenden Kommentare sind zum Teil so was von degoutant, dass man sich um den politischen Anstand in der Schweiz fürchten müsste, wenn man ihn nicht schon seit Jahren negativ registrieren würde! Dem "Heil Dir, Helvetia" droht wohl das "Immer währende Aus". Antworten
Erfolgsbilanz? Steigende Strompreise, massiv verfehlte Klimaziele, Güterumlagerung auf Bahn gescheitert, steigende SBB-Preise, Nationalstrassennetz in katastrophalem Zustand (die "richtigen" Baustellen kommen erst noch, wenn die Strasseninfrastruktur saniert werden muss), keine Lösung in Sicht im Fluglärmstreit. Erfolg sieht anders aus. Antworten
Was durch diese Kommentare ans Licht kommt ist einfach nur widerlich.Herr und Frau Nörgler hier fordere ich auf, ihre anonymen Statements ML persönlich vorzutragen - dafür sind Sie aber zu Feige, nicht wahr??Oder gehen Sie in die Politik und machen es besser!!Da fehlt Ihnen aber sicherlich die Intelligenz...Ich danke dem Herrn Leuenberger für sein grosses Engagement. Er hat gute Arbeit geleistet. Antworten
Für mich war BR Leuenberger stets der menschlichste und nahbarste unserer Bundesräte. Durchaus in der Lage, auch mal einen Umweg zu gehen um Leute bei ihrem Standpunkt abzuholen als stets stur auf der Stelle zu treten, und viele seiner Reden hatten einen Witz und Sinn dass man teilweise sogar freiwillig zuhörte. Ich wünsche ihm viel Freude für die Zukunft. Antworten
Gleich was er selber sagt und denkt. Er hätte als ein echter SP-Mann nach spätestens 8 Jahren zurücktretten sollen, wie in den USA. 15 Jahre um Filz im BAZL, SF DRS, Swisscom, SBB und der Post zu bilden, sind nicht nur sehr lange Zeit. Man kann es mit den Soviet-Bonzen vergleichen, die auf Lebenszeit in der Regierung blieben. Die BR,s sollen nach 8 Jahren abtretten und die NR ebenso. Antworten
Ein BR mit Stärken und Schwächen wie andere. Intellektuell und rhetorisch sicher der Stärkste. Teilweise etwas unrealistisch-bürokratisch-mühsam (Vision Zero). Aber immer ein sicherer Wert bei Kontakten mit anderen Ländern: wegen Moritz musste man sich im Ausland nicht für die Schweiz schämen. Hätte eigentlich auch als Aussenminister eine gute Figur gemacht. Antworten
@ Hans Christian Müller: BR Leuenberger hat sich seine Rente sicher verdient, höre ich da schnöden Neid aus Ihren Worten? Sind Sie denn mit guten Beispiel vorangegangen und verzichten ebenfalls auf Ihre Rente? Man sollte nie von andern verlangen, was man selber nicht zu leisten gewillt ist. Antworten
Welcher Mensch kann von sich behaupten fehlerlos zu sein? Wohl nur unser "Volkstribun" und "Universalgenie" CH. B. und der Papst! BR Leuenberger hat sich redlich für unser Land eingesetzt, ohne ideolgische Scheuklappen! Lieber ein Politiker mit Visionen und Mut zum selbständigen Denken, als ein braver Befehlsempfänger, der auf die Weisungen des "grossen" Vorsitzenden aus Herrliberg wartet! Antworten
@Lea Kretschmer: Da unterschätzen Sie die Bauernschläue der SVP. Ich garantiere Ihnen, dass sie es schaffen, irgendjemanden in einem Seniorenheim zu überzeugen, nochmals in die Hosen zu steigen. Sie können ihn ja dann auch noch kurz vor den Wahlen gegen ein anderes Pferd austauschen. Antworten
Viele jüngere Bürger sind doch froh, wenn die Vertreter der "68"er Generation - zu der auch BR Leuenberger zählt - endlich abtreten.Diese zum Teil sehr ideologisierte Generation hat uns nebst ein paar pos. vor allem negative Elemente in der Gesellschaft und Politik hinterlassen.Auch war diese Generation bekannt für ihr stures Besser- und Alleswissen.Ich hoffe die nächste Generation machts besser! Antworten
Es gibt hier Foristen, die sich einen verkehrspolitischen Rückfall in die 50er wünschen: 2. Gotthardröhre, Ausbau des Strassennetzes (in der Schweiz hat es ja noch so viel Platz..) und "zukunftsträchtige" Technologien wie AKW's... Merci Hr. Leuenberger dass Sie dieser rückwärtsgewandten Politik die rote Karte gezeigt haben! Vielleicht erkennen ja auch die Rechten irgendwann die Zeichen der Zeit... Antworten
@Yves Schneider: Schön, Sie haben das Verfahren nicht begriffen. Aber müssen Sie es gleich so heraus posaunen. Diese Geschäfte würden im UVEK initiiert und dem Gesamt-BR vorgelegt. Stimmt der zu, was bei der jetzigen Zusammensetzung möglich ist, ist die Verordnung besiegelt. Gesetze würden noch dem Parlament vorgelegt. Wissen Sie, wie das beschliesst? Und der neue BR kriegt sicher nicht das UVEK. Antworten
Aeppli, Fehr und Jositsch kommen schon darum nicht in Frage, da sie alle Zürcher sind. Deren Platz ist (leider) schon von Maurer besetzt. Zudem sind Aeppli und erst recht Janiak nun definitiv zu alt für den Posten. Ideal wäre Sommaruga. Endlich hätte auch das Tessin wieder mal eine Vertreterin. Ob jedoch die Tessiner grosse Freude an diesem Kuckucksei hätten, wage ich zu bezweifeln. Antworten
Bin nicht immer mit den Gedankengaenge und Ausfuehrungen von BR Leuenberger einverstanden.Ich kann mich noch erinnern als der BR im Huerlimann Stuebli seinen Morgenstop machte und den damaligen endlosen Verkehr auf dem Bahnhofsplatz sprachlos zuschaute,das hat sicher einen bleibenden Schaden in seinem Verkehrsgedenken hinterlassen,seid frohe das ihr nicht solchen Flaschen wie hier in Amerika habt! Antworten
@Rene Bächler: Wie kommen sie darauf, dass der Rücktritt von Leuenberger dem Wunsch des Souveräns entspricht? Die SVP ist nicht der Souverän. Viele Kommentare hier zeugen von wenig Respekt und Anstand. Leute, die glauben, alles besser zu wissen und zu können, gibt es anscheinend genug. Wenn sich auch nur ein kleiner Teil davon politisch betätigen würde, könnte ja nichts mehr schiefgehen. Antworten
Schade, sehr schade aber nachvollziehbar. Er war und ist einer der beständigsten, überlegtesten und wohl auch gescheitesten Bundesräte das dieses Land je hatte. Ob dies die Rechte nun aus Prinzip verneinen tut, tut nichts zur Sache. Bravo für den Zeitpunkt und Bravo. Er geht regelkonform mit 65. Das hat Vorbildcharakter! Bravo. Und Danke Herr Leuenberger für Ihre erfrischende Art der Politik. Antworten
Nein, mit Leuenbergers Weggang wird es keine neuen AKW und auch keine 6-spurigen Autobahnen geben. Denn das Volk bestimmt. Die Bevölkerung aber verpönt die Kernkraft und will keine Verschandelung des Landes durch ausufernde, verkehrsmaximierende Infrastruktur. Es wird eine harte Landung für die SVP in der Realität, feststellen zu müssen, dass das «Volch» nicht nur die 29% sind, die SVP wählen. Antworten
Also mich erstaunen diese Lobeshymnen über Leuenberger schon sehr... Intellekt war er bestimmt kein Zweifel. Seine Witze fand ich immer arrogant und er machte sich vor allem über anders Denkende lustig. Mut? @Lukas Binder. Erklären Sie mir was Sie unter populistischer Laienkunst verstehen. Konkrete Beisp.,danke. ML gab mir immer das Gefühl dass er das VOLK für dumm hält! Antworten
Viele Kommentare, durch Umfrage im BLICK mit 56% bestätigt, heissen den Rücktritt gut. Wenige meinen, er müsse bleiben, etwa 25% meinen, er hätte es gut gemacht. Zum Procedere: Die BR sind für 4 Jahre gewählt. Versagen sie, heisst es, sie können nicht vorzeitig zurücktreten, denn sie sind für 4 Jahre gewählt. Wird aus parteitaktischen Gründen vorzeigt demisioniert wird, spricht niemand von diesen. Antworten
Der Rücktritt war überfällig und Merz, sowie Calmy Rey müssten ebenfalls gleich den Hut nehmen. Nur leider drängt sich keine bessere Wahl auf. Zudem hat die SP keine valablen Kandidaten/In. So muss der Bürger bangen, dass die ganze Regierungsmisere weitergeht und unfähige Bundesräte unser Land in den Abgrund steuern. Antworten
da die mitte/links parteien weiterhin ordentlich ihre päckchen schnüren, kommt natrl. nur ein SP-Bundesrat/rätin in Frage. Alleine bei der Aufählung der möglichen Kandidaten/innen überkommt einen das kalte Grausen. nur schon die mögliche Insitznahme durch eine Ursula Wyss, lässt einen schaudern.. Antworten
Hoffentlich träumt sein Nachfolger nicht auch von 2000-Watt-Gesellschaft und davon, unseren Lebensstandard um 200 Jahre zurückzuschrauben. --- Eigentlich hätte die SVP aufgrund ihres Wähleranteils Anspruch auf einen zweiten BR-Sitz. Sollte eine Mitte-Links-Allianz diesen verhindern, so wird es bei den nationalen Wahlen 2001 wohl einen weiteren Rechtsrutsch geben. Antworten
Eines sollte klar sein, es braucht für die neuen Bundesratswahlen keine Regierngsreform - das Bundespräsidium sollte weiterhin nur einjährig geführt werden - die CVP - Vorderung nach einem mehrjährigem Präsidium ist unhaltbar - da nur Eigennutzen in Vordergrund steht - solche Spielchen sind nicht erwünscht / tragbar. Antworten
@Kurt Aegeri: Sehr gut kommentiert. Dem kan ich mir anschliessen. Wenn man sagt, er habe nichts erreicht oder dem Land geschadet, dann muss man sich folgendes überlegen: Wie behält man die Übersicht mit so vielen Themen? Wie will man alle zufriedenstellen, wenn soviele Gegensätze herrschen. Schiene-Strasse, Umwelt-Raumplanung und und und...? Schwierig und trotzdem hat er das gemeistert. Respekt. Antworten
Nicht der schlechteste Bundesrat, aber 15 Jahre sind trotzdem zuviel. Eine Amtszeitbegrenzung auf 12 Jahre sowie eine Pensionierung mit 65 fände ich sinnvoll. Immerhin war im das Wohl des Landes wichtig und er hat nicht nur die Fahne in den Wind gehängt. Schön wäre wenn bei der Wahl des Nachfolgers Fähigkeit und Kompetenz in Führung zum Wohl der Schweiz und nicht Parteibuch im Vordergrund stünde! Antworten
Im Radio-Interview nennt Herr Leuenberger als seinen grössten Erfolg: "Dass ich mein Departement so ausgebaut und vergrössert habe". Nur Linke und Behörden glauben, dass der Auf- und Ausbau eines Wasserkopfes statt die Steigerung der Effizienz eine Leistung ist. Spätestens wenn in einigen Jahren jeder Fünfte Arbeitnehmer seinen Lohn vom Staat erhält werden die linken Träumer erwachen. Antworten
@ Sybille Weiss: Übrigens, wenn Sie denn schon mal im Internet sind, können Sie ja gleich herausfinden wie alt Herr Leuenberger ist (er wird nächstes Jahr 65). Und natürlich ist ein Bundesrat finanziell gut abgesichert. Der erhält eine Rente auf Lebzeit, auch noch vor dem Rentenalter. Antworten
Danke Moritz für Deine geleistete Arbeit, Du warst ein wahrer Volksvertreter. Natürlich steht man dabei gewissen Lobbyisten/innen der Finanz-, Atom- und Waffenmafia auf die Füsse. Diese freuen sich über deinen Abgang aber dies dürfte Dich hoffentlich nicht allzu sehr beschäftigen. Ich wünsche Dir alles GUTE :-). Antworten
@ Marcel Zürcher (11.28h): Danke, Sie sprechen mir aus dem Herzen. Die Respektlosigkeit gegenüber unserer Regierung ist für mich schon lange ein Aergernis. Ich bin auch nicht einverstanden mit allem was da entschieden und getan wird. Aber das kann man mit Anstand und auf demokratische Art diskutieren bzw. kritisieren. Und ja, danke Herr BR Leuenberger für Ihre Arbeit! Antworten
Ein Freudentag wird es nur, wenn etwas besseres nachkommt, das ist jedoch zzu bezweifeln, denn die in der Schlange wartenden sind weder besser noch wirklich am Wohlergehen des volkes interessiert. Auch SP-Politiker sehen zuerst mal auf den ersten Säckel....Leuenberger hat auch noch dafür gesorgt, dass seine Partnerin in den Genuss einer Politikerrente kommt. Soviel zu den schönen Dingen des Lebens Antworten
Man sah Herrn Leuenberger öfters gespensterhaft durch die Zürcher Altstadt huschen, so als hätte er Angst mit den Füssen den Boden zu berühren. Sein Denkmal ist die NEAT. Ob deren Tunnels sinnvoll sind, wird sich erst noch zeigen. Weder Deutschland noch Italien sind derzeit um die nötigen Anschlussgleise bemüht. Aber ohne diese war/ist die NEAT ein Schuss in den Ofen und reine Geldverschwendung. Antworten
Was soll der Jubel über den Rücktritt des einzigen Bundesrates mit Intellekt, Witz und Mut (z.B. zum Verweigern der Teilnahme an populistischer Laien-Kunst). Sollen Dusch-mit-Doris, Ueli der Blocher-Knecht, Gutmensch-Naiv Hansruedi, Ego-Trip Micheline, etc. die Schweiz in eine bessere Zukunft führen? Wahrscheinlich wird die Schweiz nicht den Mut haben, wieder eine Persönlichkeit zu wählen. Antworten
@Hansjürg Meier was soll diesr Quatsch, ob gebaut wird oder nicht hat nie BR ML entschieden. Wir müssen in alternative Energie und ÖV investieren nicht in AKW, Autobahnen usw. All die Miesmacher sollten endlich merken, dass nur Investitionen weg vom Auto und weg vom Öl & Atom zukunftsgerichtet sind. Antworten
1. BR Leuenberger war nicht der schlechteste im BR. 2. Beim ihm können wir sicher sein, dass er nicht als Präsident einer Grossbank auftauchen wird. 3. Es ist ein SVP Politiker, welcher mit seinem Gärtlidenken den dringenden Ausbau des Gubrist verzögert. Soo schlecht ist unser Auto- und Schienennetz ansonsten gar nicht. 3. ein Kaspar Baader gehört nicht in den Bundesrat, er ist zu kleinkariert. Antworten
Wenn die SP Leuenberger jetzt zum grossen Staatsmann emporstilisiert, muss es ziemlich schlimm bestellt sein um die Genossen. Und dass die Verhindererpartei jetzt noch behauptet, dass ihr Bundesrat die Autobahnen ausgebaut habe, zeugt nochmals von einer etwas schrägen Optik. Nur weil er neue Autobahnen nicht verhindern konnte, heisst noch lange nicht, dass er diese auch erschaffen hat! Antworten
Für mich war Leuenberger ein guter Bundesrat, dem ich danke sagen möchte, für das was er geleistet hat und auch für das, was er leisten wollte, das aber keine Mehrheit gefunden hat (Klima, Flughafen). Die ewigen Anfeindungen waren meist parteipolitisch motiviert und kamen von Leuten, denen man als SP Bundesrat eh nichts recht machen konnte. Antworten
Wenn Moritz Leuenberger eines aus dem FF beherrschte und wohl noch immer beherrscht, ist das Intrigieren aus verdecktem Hinterhalt. Darauf und auf seinem Philosophieren hat er sich einen unverdienten Ruf als "bonus pater familias" der Eidgenossenschaft aufgebaut. Dass sein defizitäres Verhalten keine Eclats hervorgerufen hat, heisst nicht, dass keine nachhaltigen Negativ-Folgen vorliegen. Antworten
JA!! Ein Rücktritt auf heute Freitag wäre wirklich das BESTE GEWESEN!! Einfach nur zurückgehen und Pult aufräumen....die Schweiz wäre dabei bestimmt nicht untergegangen!! Dies sollten u.a. auch noch tun: Calmy-Ray, Merz, Leuthard ....die anderen kriegen noch eine letzte Chance!! WIR, DAS SCHWEIZER VOLK WOLLEN BESSERE BUNDESRÄTE!!!!!!!!! Antworten
@ Hansjürg Meier: dass es keine 2. Gotthardröhre gibt, verdanken Sie den Schweizer Stimmbürgern. Und dürfen wir den mittelradioaktiven Abfall bei Ihnen zu Hause lagern? Ich sehe einen Stau für Ihre freien Bürger, in der Luftröhre (vielleicht wärs da klüger, man hätte davon zwei) und in den Lungen (was sich dann auch aufs Gehirn auswirkt, bei den einen früher, bei andern später). Antworten
Moritz Leuenberger ist über dem helvetischen Mittelmass, gerade auch als BR. Es ist ja logisch, dass seine Verdienste von einigen "aussagekräftigen" Stammtisch-Kommentatoren nicht anerkannt werden. Alles andere würde mich in diesem Land doch sehr erstauenen. Meckern ist immer einfacher als selber machen. Mehr Fairplay + Respekt könnte nicht schaden. Zum Glück sind nicht alle Farbenblind! Danke! Antworten
guten tag, hoffe nicht wie verachtend herr gerhard schröder mit einer russischen erdoel-firma eine neue aufgabe annimmt. herr leuenberger ist auch befürworter einer schweiz. einheits-krankenkasse. herr leuenberger sucht bestimmt eine neue aufgabe. aber nicht aus geldgier. Antworten
Herr Bundesrat Leuenberger sie sind einer der Beste unter allen anderen Bundesräten und haben mehr für die demokratische Schweiz geleistet als Andere. Ich schäme mich für die negativen Kommentarschreiber, weil diese so überhaupt keine Achtung für Sie hr. Leuenberger zeigen und so vermute ich auch keine Achtung und Respekt für die Mitmenschen entwickeln. Hr. Leuenberger nochmals vielen vielen Dank! Antworten
Auch Leuenberger wollte uns in die EU führen und will es noch immer. Die Sturheit dieser 68er kennt keine Grenzen, auch wenn jedermann den Abgrund sieht. Die Bahnkosten die er uns und den nächsten Generatioenen aufbürdete sind horrend. Auch da wurden Fehlinvestitionen getätigt, wie sie nur ein Besessener tätigen kann. Die Lastwagen wird er nie auf die Bahn bringen. Zürich - Bern braucht 6 Spuren. Antworten
Frohlocken worüber? Dass ein Bundesrat zurücktritt! Bin kein Bewunderer von Moritz Leuenberger, doch wer kommt denn da nach. Da wird das Gejammer schon nach kurzer Zeit wieder losgehen. Die, die lieber Rot sehen werden weiterhin ihren Genossen/innen die Stange halten und die anderen von rechts werden wie bis anhin bellen. Umgekehrt ist es aber genau so, wie die Kommentare belegen. Farben sind es! Antworten
Es betrübt mich das zu hören... BR Leuenberger war ein guter Bundesrat. Ich hoffe, dass nicht auch noch BR Calmy-Rey geht, denn dann wären alle guten weg... Es wäre ein guter Fortschritt für die schweizer Politik, wenn die BR Merz und Maurer zurücktreten würden. Antworten
Auch eine Endloskarriere scheint dennoch ein Ende zu haben.Aber finanziell ist er vermutlich so abgesichert, dass ihm nichts passieren kann. Ich schätze ihn zwischen Ende 50 anfangs 60, sodass das Rentenalter so oder so nicht mehr allzu weit entfernt sein dürfte, demzufolge halb so wild, zumal jeder ersetzbar ist! Antworten
Zwar war man geneigt, des öftern, wenn es Probleme gab, die das Dept. Leuenberger betrafen, "Pssst, nicht wecken!" zu flüstern. Dennoch: alles in allem war Bundesrat Leuenberger ein Bundesrat, für den man sich weder in der Schweiz noch im Ausland schämen musste. Ihm gebührt Dank für sein integeres Wirken! Aber es gibt bestimmt Tolleres als das Amt des Bundesrates. Antworten
Herr Andy Wöllner, Sie mögen Recht haben, wenn Sie schreiben, dass Herr Leuenberger vom "nichtlinken" Volk sehr viel Nerven, Nachsicht und Geld beansprucht hat. Sie sollten aber nicht übersehen, dass mindestens 5 der 6 Verbleibenden dem "nichtrechten" Volk wahrscheinlich noch viel stärker auf die Nerven und das Portemonnaie gehen. Antworten
gerhard schröder arbeitete nach seinem rücktritt mit einem zeitungsverlag und einer russischen erdgas-firma zusammen. vielleicht arbeitet der künftige alt-bundesrat leuenberger in zukunft auch mit einer internationalen organisation zusammen? zum papst in's kloster will er kaum, also wird er vielleicht zum (geistigen) vater der neuen schweizer- einheitskrankenkasse? ja wird er evtl. kunsthändler?? Antworten
Noch 2 Rücktritte und die Chance auf einen Neubeginn wächst. Aber nur wenn qualifizierte Köpfe gewählt werden, die im Team zusammenarbeiten wollen und können und das Beste für die Schweiz und nicht für sich selbst oder ihre Partei wollen. Es braucht Persönlichkeiten mit Leistungsausweisen und menschlicher Grösse. Wir brauchen kein neues System irgendwann. Wir brauchen neue Köpfe, JETZT Antworten
Endlich nimmt er seinen Hut. Was hat uns alles Herr Leuenberger eingebrockt. Wenn ich da nur an den Güterverkehr denke, absolut unfähig eine für die lärmgeplagten Einwohner eine Lösung mit der EU, unseren Nachbarländer zu finden. Die NEAT ist ein regelrechtes Desaster, ein Fass ohne Boden und darauf ist Herr Leuenberg noch Stolz. Ob wir einen besseren Nachfolger bekommen? Antworten
Danke für Ihren Kommentar Herr Zürcher! Man sollte immer vorsichtig sein, jemanden so respektlos zu beleidigen und zu bewerten. Ich wollte den Job als Bundesrat absolut nicht und ich denke die Herren Moos, Thaler, Kunz, Zehnder, Horn und Co. könnten es bei weitem nicht besser... Seid dankbar für jeden, der sich diesen Aufgaben stellt und versucht, die Schweiz irgendwie weiter zu bringen. Antworten
Endlich! Das wurde aber auch langsam Zeit! Herr BR Leuenberger hat somit wenigstens einen guten Entschluss gefasst während seiner poltischen Karriere im BR. Als NR und RR war er als Politiker in meinen Augen noch ein valabler Kandidat aber als BR relativ unbeholfen. Nun sollten eigentlich Calmy-Rey und Merz gleichziehen, um endlich frischen Wind ins Bundeshaus zu bringen.... Antworten
Mit Herrn Leuenberger verliert die Schweiz den mit Abstand fähigsten Kopf im Bundesrat und den einzigen Vertreter der städtischen, intellektuellen und vorwärtsgerichtet-kritischen Schweiz. Auch wenn ich nicht in jedem Einzelfall gleicher Meinung war, so war er immer DER Lichtblick im Bundesrat. Antworten
Der Rücktritt kommt nicht zu früh, das ist richtig. Aber Leuenberger ist ein Bundesrat von Format, intelligent, mit Sachverstand – einer der Besten! (und auf jeden Fall besser als Merz, Maurer und ähnliche Bürgerliche) Danke jedenfalls für die gute Arbeit für eine moderne und umweltfreundliche Schweiz. Antworten
Bei allem Respekt, welcher ein Bundesrat für seine Arbeit zweifellos verdient, so muss man den Lobhudel nicht exzessiv betreiben. Der Demissionär hat sich sehr lange unter der Bundeshauskuppel aufgehalten, so dass sein Abgang problemlos nachvollziehbar ist. Im Übrigen hat er vom "nichtlinken" Volk sehr viel Nerven, Nachsicht und Geld beansprucht - dies sollte in der Laudatio nicht vergessen werden Antworten
Leuenbergers positive Leistungen sind hinreichend überschätzt und gelobt worden. Die andern werden totgeschwiegen: Elimininierung der ersten (und hervorragenden) Bundesrätin (noch als Nationalrat), Bekämpfung privater Radio- u. TV-Medien, Gewährenlassen eigenmächtigen Leistungsumbaus durch Cablecom auf Kosten Hunderttausender von Gebührenzahlern, Vernachlässigung der Aufsicht bei Swissair usw. Antworten
Ich bedanke mich sehr herzlich bei Ihnen, Herr Bundesrat Leuenberger, für Ihre Arbeit, aber auch für Ihre Authentizität vor den Medien! Ich hoffe, dass die Richtung, die Sie eingeschlagen haben, mehr Eigenverantwortung zum Umgang mit der Umwelt, weitergeführt werden wird und wünsche Ihnen noch eine gute Zeit bis und vor allem nach Ihrem Rücktritt! Antworten
Mit Leuenberger verliert die Schweiz und der Bundesrat einen besonnen, intelligenten und sachlich argumentierenden Politiker. Er hat viel geleistet und ich gönne ihm mehr Zeit für eigenen Interessen. Diejenigen, die nun so furchtbar froh sind und auch noch gleich Calmy-Rey im Ruhestand haben wollen, sei klar gemacht, dass die bürgerliche Mehrheit alle Entscheidungen zu verantworten hatte und hat. Antworten
Danke Herr Leuneberger für die Arbeit - Vorallem auch für die teuern Computer (CHF 42 Mio) welches das BAKOM ausgegeben hat um VOIP Telefonie abhören zu können - Heute stehen wir vor einem neuen Fichenskandal... Da haben Sie (als Bundesrat und ehemaliger Fichenskandal PUK Leiter) ganze Arbeit geleistet. Danke, Danke und nochmals Danke! Geniessen Sie den Ruhestand - ich wünsche das von Herzen! Antworten
Leuenberger: Ein Deutschschweizer Städter, ein Intellektueller. Schon mit diesen zwei Charakteristika im Bundesrat einzigartig. Eigensinnig, unbestechlich. Läuft mit dem Migros-Sack durch mein Quartier. Der einzige Bunderat, von dem ich mich je wirklich vertreten fühlte. Danke Momo! Antworten
Das Frohlocken der Rechtsaussen-Sympathisanten erstaunt doch sehr, sind doch gerade in letzter Zeit immer mehr Einzelheiten der Fehlleistungen der rechten & bürgerlichen Bundesräte publik geworden. Das 'Volch' kann sich kaum vorstellen, was es heisst, Bundesrat zu sein, wenn eine heuchlerische & hetzende Meute hinter jedem Entscheid Versagen & Missbrauch ortet & Lobbies Druck machen. Danke Moritz! Antworten
Vielen vielen Dank, Hr. Leuenberger sie sind einer der grossen und wichtigsten Bundesräte, welche mit den Mitmenschen human umgegangen sind. Sie hatten stehts Empathie für die Bedürftigen und ein Engagement gegen das Totalitäre und für mehr Demokratie. Antworten
Euch allen, welche hier so inhaltslose, respektlose und vorallem niveaulose Kommentare abgebt, möcht ich mal eins sagen: Machts besser. Ihr seid zum Teil nicht mal fähig einen vernünftigen Kommentar abzugeben. Weiter ist/war der Mann Bundesrat, nicht einfach Moritz, aber Anstand habt Ihr halt nicht gelernt. Ich bin kein Freund von BR Leuenberger, aber Respekt vor dem Menschen hab ich trotzdem. Antworten
Danke Herr Reifler fuer Ihren Kommentar. Ich verstehe diese Schlechtemacher nicht, welche die Errungenschaften der schweiz. Verkehrspolitik unter BR Leuenberger nicht anerkennen wollen. Diese miesen Worte "na endlich" sind vollkommen fehl am Platz und zeugen von einer verblendeten Partei-Perspektive. Antworten
Danke Herr Leuenberger für die geleistete Arbeit. Ich war auch nicht immer Ihrer Meinung, hatte jedoch immer das Gefühl, das Sie bei Ihren Entscheidungen immer das Beste für die Schweiz im Auge hatten, Politiker aus Überzeugung sind, und nicht des Geldes oder Ansehens wegen. Lieber ein Mann wie Leuenberger mit anderen Ansichten als ein "Berufspolitiker" und Lobbyist! Antworten
Juhuiii! Endlich! Er spricht von "zuviel taktieren". Dass er auf Ende Jahr und nicht auf die Wahlen 2011 hin zurücktritt, hat doch damit zu tun, dass Sie der SP (Sozialistischen!-Partei) den unverdienten Sitz erhalten wollen. SP 2 Sitze und SVP 1 Sitz? Das ist doch wohl ihr Ziel. Aber besten Dank für den Rücktritt. Ginge es auch per sofort?! Antworten
Schade, dass der Beste zuerst geht. Die Rücktritte von Merz und Maurer wären deutlich überfälliger. Trotzdem, vielen Dank Herr Leuenberger für 15 Jahren excellenter Arbeit. Geniessen Sie die wohlverdiente Ruhe. Nachfolge wird wohl etwas schwierig: ML hinterlässt eine grosse Intellektuelle Lücke. Frau Sommaruga ist zur Zeit wohl die einzige Kandidatin. Antworten
Wenn man das Resultat von Leuenbergers Amtszeit nüchtern betrachtet, so hat er der Schweiz mehr geschadet als genützt. Die Infrastruktur ist am Kollabieren: Kapazitätsengpässe auf Schiene und Strasse, die heimische Energieproduktion ist nicht mehr langfristig sichergestellt. Auf seinen Nachfolger wartet keine einfache Aufgabe. Antworten
Danke, Herr Leuenberger, für das was Sie für unser Bevölkerung geleistet haben (auch wenn ich das Heu logischerweise nicht immer mit Ihnen auf der gleichen Bühne hatte). Ich bewundere Menschen, die den Mut haben, sich für die Gemeinschaft einzusetzen und starke Abstriche machen müssen in ihrem Privatleben. Danke an alle Politiker (ausgenommen Lobbyisten, die das Amt für eigene Zwecke missbrauchen) Antworten
Schweiz
Umfrage
Gesetzt den Fall, Geld spielt für Sie eine untergeordnete Rolle. Würden Sie in Andermatt eine Ferienwohnung kaufen?




Dominik Gstöhl
Gratulation zum Rücktritt Leuenbergs Als Lkw Fahrer: Er hat die Ausländischen Transportgesellschaften besser behandelt als die schweizerischen. Er hat dem mittelstand der Transportbranche geschadet und kaputt gemacht durch die Steuererhöhungen. Endlich geht er! Wir habens lange erfofft. Antworten