Schweiz

Energy Zürich kauft sich Konzession

Aktualisiert am 06.11.2009

Im Zürcher Radiostreit scheint sich eine Lösung abzuzeichnen. Es gilt jedoch noch eine kleine Hürde zu nehmen.

Kann wohl weitersenden: Radio-Energy-Chef Dani Büchi.

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Bild: Keystone

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Energy Zürich kann die zweite Konzession von Giuseppe Scagliones Music First Network (Radio 105) für den Grossraum Zürich übernehmen. Über die Details des Deals wurde Stillschweigen vereinbart.

Energy Zürich verpflichtet sich laut eigener Mitteilung, die Zusicherungen von Music First Network gegenüber dem Uvek bezüglich Informationsangebot und Arbeitsbedingungen vollumfänglich zu erfüllen.

Was sagt das Uvek?

Um Energy Zürich zu retten, habe sich Scaglione entschlossen, diese nun an Energy Zürich abzutreten: «Damit bleibt Zürich ein beliebtes Radio erhalten, und dem Werbemarkt eröffnen sich attraktive Möglichkeiten. Zudem bieten sich neue Formen der Zusammenarbeit».

Die Übertragung der Konzession muss jedoch noch von Moritz Leuenbergers Departement, dem Uvek, gutgeheissen werden. Wenn dies geschieht, kann Energy Zürich auf der bisherigen Hauptfrequenz 100,9 MHz vom Uetliberg ohne Unterbruch weitersenden.

60 Angestellte

Energy Zürich hatte per Ende Jahr das Aus auf UKW gedroht, nachdem das Bundesverwaltungsgericht im vergangenen September einen Rekurs gegen den Konzessionsentscheid des Bundes von Ende Oktober letzten Jahres abgelehnt hatte. Damals war Energy Zürich eine UKW-Frequenz verweigert worden.

Energy Zürich hatte befürchtet, dass bei der Schliessung des Senders, der nach eigenen Angaben von 277'000 Personen gehört wird, 60 Angestellte auf der Strasse gestanden wären. Energy Zürich gehört zu 51 Prozent dem Ringier-Konzern und zu 49 Prozent der französischen NRJ-Gruppe, dem grössten europäischen Radiokonzern. Der Nachfolgesender des früheren Radio Z ist seit August 2003 auf Sendung. (sam)

Erstellt: 06.11.2009, 10:30 Uhr

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