Schweiz

Er hat die Schweinegrippe – und das Spital Baden schickt ihn nach Hause

Schon wieder eine Panne: Die erste Person mit Schweinegrippe in der Schweiz wurde irrtümlicherweise aus dem Spital entlassen. Die Laborbefunde wurden falsch interpretiert.

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Die neusten Zahlen zur Schweinegrippe.

   

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Schweinegrippe

Acht Tote in Mexiko

Die mexikanische Regierung hat die Schliessung aller Unternehmen angeordnet, deren Waren und Dienstleistungen für die Versorgung der Bevölkerung nicht unbedingt nötig sind. Die auf fünf Tage angesetzte Massnahme fällt mit den Maifeiertagen zusammen. Ausgenommen seien Supermärkte, der öffentliche Gesundheitssektor, die Verkehrsbetriebe, Tankstellen, die Müllabfuhr, die Medien und der Finanzsektor, sagte Gesundheitsminister Jose Angel Córdova am Mittwoch in Mexiko-Stadt.

Mexiko, wo die Schweinegrippe ausgebrochen ist, ist das am stärksten von der Epidemie betroffene Land. Eine weitere Person starb unterdessen nachweislich an dem Virus. Damit stieg die Zahl der Schweinegrippe-Toten auf mindestens acht. Die Anzahl Infizierten nahm von bisher 49 auf 91 zu. «Die Lage bleibt ernst», sagte Córdova.

In der Schweiz ist der erste Fall von Schweinegrippe bestätigt worden. Es handelt sich um den 19-jähriger Mann, der am vergangenen Montag wegen Verdachts auf eine Erkrankung im Kantonsspital Baden isoliert worden war, wie das Spital am Donnerstag mitteilte. In seinem Fall hatten die Aargauer Gesundheitsbehörden am Mittwochnachmittag zunächst Entwarnung gegeben und ihn aus dem Spital entlassen.

Missverständnis beim Testergebnis

Der Patient war am Mittwoch offenbar aufgrund eines Missverständnisses nach Hause geschickt worden. Das positive Testergebnis kam am Abend vom Nationalen Referenzzentrum für Influenza in Genf. Am Nachmittag hatte das Kantonsspital noch einen negativen Grippebefund erhalten. Infolge eines Missverständnisses bei der Interpretation des Kommentars zum ersten Laborergebnis sei der Patient entlassen worden, heisst es in der Mitteilung. Inzwischen befindet sich der junge Mann wieder auf einer isolierten Station.

Alle Personen, die Kontakt mit dem Patienten gehabt hätten, wurden laut den Angaben über den Befund des Tests und die einzuleitenden Massnahmen informiert. Am Donnerstag will das Kantonsspital an einer Medienkonferenz weiter informieren. Bei dem Badener Patienten handelt es sich um die Person, die am Montag als erste in der Schweiz wegen Verdachts auf Schweinegrippe hospitalisiert worden ist. Der Zustand des Mannes war stets stabil. Er wurde mit dem Grippemittel Tamiflu behandelt und stand unter Beobachtung.

Bis auf weiteres zu Hause bleiben

Laut Interviews, die er in den letzten Tagen der Zeitung «Blick» gegeben hatte, handelt es sich um einen 19-jährigen Kantonsschüler aus Baden, bei dem die Grippesymptome nach der Rückkehr aus den Ferien in Mexiko aufgetreten waren.

Das Spital in Baden forderte Personen innerhalb und ausserhalb des Spitals, die unmittelbaren Kontakt mit dem Patienten gehabt hatten, auf, bis auf weiteres zu Hause zu bleiben. Für jene Personen, die mit dem Patienten nicht direkten Kontakt hatten, sind keine Massnahmen notwendig, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Sollten gleichwohl Symptome auftreten, wird ihnen empfohlen, den Hausarzt zu kontaktieren.

Weitere Massnahmen des BAG zu erwarten

Am Mittwochabend hatte das BAG 26 Verdachtsfälle in der Schweiz gemeldet. In einem Fall in Genf wurde das Risiko auf einen positiven Befund als recht hoch eingestuft. Mit der Ausrufung der Warnstufe 5 durch die Weltgesundheitsorganisation WHO am späten Mittwochabend dürfte auch die Schweiz weitere Massnahmen gegen die Pandemiebedrohung anordnen.

Laut dem Pandemieplan des Bundes sind in der Phase 5 grösstmögliche Anstrengungen zu unternehmen, um eine Ausbreitung in der Schweiz zu verhindern. Es geht dabei unter anderem um die Früherkennung allfällig eingereister Erkrankter. In der Phase 5 ist auch die Freigabe der Notreserve des Bundes mit dem Grippemittel Tamiflu und, falls nötig, die Freigabe der Pflichtlager vorgesehen.

Für BAG-Direktor «kein Grund für Aufregung»

Für den Direktor des Bundesamtes für Gesundheit (BAG), Thomas Zeltner, besteht aufgrund des ersten Falls von Schweinegrippe in der Schweiz «kein Grund für irgendeine grössere Aufregung». Es sei eigentlich zu erwarten gewesen, dass aufgrund der Entwicklung auch in anderen europäischen Ländern jetzt halt auch ein oder zwei Fälle in der Schweiz auftreten würden, sagte er dem Zürcher Lokalsender Radio 1.

Die Behörden würden am Donnerstagmorgen die Informationen zusammensammeln und anschliessend die Medien korrekt informieren, sagte er weiter.

Lesen Sie auch: «Mit em Elleboge müemer hueschte!» Hier gehts zum Blog www.blog.tagesanzeiger.ch/mutterblog (bru/vin/sda/ap/)

Erstellt: 30.04.2009, 11:46 Uhr

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50 Kommentare

Urs-Peter Blaser

30.04.2009, 16:39 Uhr
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Man stelle sich dies einmal vor: Da erkrankt einer von 7.7 Mio. Schweizern an Grippe und man setzt eine Maschinerie in Kraft, die seinesgleichen sucht. Haben denn unsere sog. Polit- und anderen Grössen in Bezug auf Verhältnissmässigkeit noch nichts aus der Finanzkrise gelernt? Hysterie pur, es lachen die Profiteure. Antworten


Pit Schneuwly

30.04.2009, 15:35 Uhr
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@c.zünd, hat es mit kultur zu tun, wenn man tausende KM mit dem umweltschädlichsten verkehrsmittel nach mexico fliegt, um sich seinen ranzen in der sonne zu bräunen? Ehrlich gesagt habe ich mit keinem mitleid, der sich mit schweinegrippe oder andern seuchen ansteckt. Tragisch ist nur, dass durch diese verantwortungslosen leute, tausende andere zu leiden haben und aezte die helfen wollen verunglipf Antworten


Schumacher Rolf

30.04.2009, 15:30 Uhr
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Chefarzt Beer sagt folgendes Die Infektiologen (Experten) lassen den Patienten nach Hause. Später trift das positive Resultat im Spital ein. Der Patient muss ins Spital zurück. Sowas ist schockierend. Ein derart wichtiges Test-Resultat muss immer abgewartet werden. Ist das Resultat pos. , darf der Pat. erst nach Hause wenn er NICHT mehr ansteckend ist. Man daf Experten nicht BLIND trauen. Antworten


Max Affolter

30.04.2009, 13:28 Uhr
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Das Kantonsspital Baden hat ausgezeichnete Internisten, ein Fall wie der aktuelle kann immer und überalle passieren, weil niemand perfekt ist, und weil wir in einer freien Gesellschaft leben. - Bezüglich der ganzen Berichterstattung muss ich als Arzt sagen: es ist absolut lächerlich, wie die Medien die von hauptsächlich juristischen Ueberlegungen gelenkten Behörden wiedergeben. Beruhigen Sie sich! Antworten


Dani Garcia

30.04.2009, 13:21 Uhr
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mich wundert, dass noch nie ein wort über den amazonas wurm geschrieben wurde, obwohl bekannt ist, dass dieser in gewissen ländern wütet, hoch ansteckend und nicht heilbar resp. bekämpfar ist. dagegen ist die schweinegrippe ein kleines pfnüseli........ fälle bei uns sind bekannt...... denkt mal darüber nach...... Antworten


karin matter

30.04.2009, 13:18 Uhr
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@ ronald rüegg: was sollte man ihrer meinung mehr tun, als zu informieren?...alle passagiere unter quarantäne stellen? Antworten


Ronnie König

30.04.2009, 13:02 Uhr
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Gerade von meinem Chef (Professor!) den Befehl erhalten, nicht ohne Maske ins längere Wochenende zu gehen! Falls der Bundesrat erkrankt, da ja keine Gefahr, ist beruhigend zu wissen, dass wir nicht viel verlieren werden. Entweder die schlafen oder erkennen die Gefahr nicht. Antworten


Ronald Rüegg

30.04.2009, 12:12 Uhr
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Beunruhigend ist, dass die Behörden nicht beunruhigt sind..... Ich weiss, dass bei einem heute Morgen in der Schweiz gelandeten Flugzeug aus Mexiko die Passagiere den Flugplatz mit lediglich einem Merkblatt in der Hand verlassen durften.... So wird natürlich das Virus auch in ganz Europa problemlos verteilt werden. Konsequenzen? : neue grosse Probleme für die Wirtschaft, etc..... Antworten


Ursula Herzig

30.04.2009, 11:56 Uhr
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@Patrick Meier: Ich schliesse mich Ihrer Meinung an! Das Forum besteht v.a. darin, abwertend zu kritisieren. Nebst der Tatsache, dass weltweit viele Menschen sterben, Kinder verhungern, ist die Gefahr einer Pandemie aufgetreten. Mexico und das WHO trifft die Massnahmen nicht zum Spass. Sollte es eine Pandemie geben, würde Nichtinformation ebenso kritisiert. Panik machen wir selber aus den Infos! Antworten


Fritz Walter

30.04.2009, 11:39 Uhr
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zuerst soll mich die vogelgrippe erledigen bevor mich die schweinegrippe um die ecke bringt. oder anders ausgedrückt: viel lärm um nichts. Antworten


Chris Zünd

30.04.2009, 11:35 Uhr
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@Lucy Flick: Reisen ist doch nicht pervers sondern bildet. Pervers ist es, tausende von Schweinen oder Hühnern in engsten Verhältnissen und ohne Tageslicht zu halten. Zustände, die es der Vogelgrippe oder der Schweine-Influenza leicht machen, sich auszubreiten und in denen sich Viren gefährlch verändern können. Antworten


Judy Honegger

30.04.2009, 11:13 Uhr
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ich schliesse mich Hr. Matthias Selezen an..einerseits! Andererseits..an all die doch sehr ironischen Bemerkungen über Inkompetenzen, Fehler die passierten..wer werfe da den ersten Stein? Wir sind alle Menschen, die Fehler begehen! Natürlich sind solche Fehler im Gesundheitswesen fatal..aber möglich..es arbeiten auch da Menschen! Schauen Sie ernsthaft hinter die Kulissen und informieren Sie sich! Antworten


Matthias Selezen

30.04.2009, 11:08 Uhr
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@ Patrick Meier: Es geht nur darum, dass es noch zahlreiche andere Krankheiten gibt, welche deutlich mehr Todesopfer fordern. Das Presse-Echo steht in keinen Verhältnis zu der Faktenlage. Es hat sich eingebürgert, nicht mehr über das zu berichten, was ist, sondern was im schlimmsten Fall passieren könnte. Solche schlimmsten Fälle gibt es genug, um 100'000 Zeitungen zu füllen. Aber Geld verdienen.. Antworten


Juerg Brechbuehl

30.04.2009, 11:05 Uhr
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Bisher ist kein Fall bekannt, wo dieses Virus von einem Menschen auf einen anderen übertragen wurde. Die Kranken haben sich im direkten Kontakt mit Schweinen infiziert. Diese Panikmache schadet allen. Das ganze Gestürm ist bald vorbei und beim nächsten mal nimmt es niemand mehr ernst. Angenehm, wenn Beda Stadler für einmal auf seiner eigenen Seite des Zaunes grast!!! Antworten


Michael Meienhofer

30.04.2009, 11:02 Uhr
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Wenn wir weiter die News lesen, werden wir unweigerlich mit der Panik angesteckt. Um geruhsam zu leben, sollte man sich auf andere Zeitungsartikel konzentrieren und nebst Händewaschen auch das Gehirn zeitweise spülen. Antworten


R. Haldimann

30.04.2009, 10:57 Uhr
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Mich stört überhaupt nicht, dass man die Bevölkerung aufklärt, dass ein besondere Grippe sich ausbreitet welche ein höheres Risiko bedeuten könnte.Mich stört die Art und Weise & die Panikmache. Die Expteren sollten sich austauschen und Vorbereitungen treffen, doch weshalb wird jeder einzlne Fall zu einem Medienereignis? Der Begriff Schweinegrippe ist irreführend und falsch & kommt von den Medien. Antworten


Peter Broger

30.04.2009, 10:55 Uhr
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Symptomatisch für unser Gesundheitssystem. Das zweit teuerste System weltweit, aber qualitativ weit hinten. Diese Aussage habe mal von einem Arzt vor zehn Jahren gehört und es war wohl erst der Anfang. Antworten


Margrith Senn

30.04.2009, 10:44 Uhr
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Es gibt nur ein Rezept gegen die Schweinegrippe und dies ist keine Zeitungen, keine Online-Nachrichten, kein Fernsehen mehr konsumieren und den gesunden Menschenverstand walten lassen. Antworten


suppiger christoph

30.04.2009, 10:43 Uhr
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in den schweizer spitälern passieren sehr viele pannen. ich mag gar nicht anfangen von meinen erlebnissen zu erzählen. wir müssen da etwas ändern, um die situation zu verbessern. wen man selber ins spital kommt ist man froh wen alles klapt. Antworten


Rolf Schumacher

30.04.2009, 10:39 Uhr
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@Amstutz. Erstens kann kein Mensch die Zukunft voraussagen. Der Mensch reagiert immer auf aktuelle Geschehnissen und hat als einzige Hilfsmittel die Erfahrungen aus der Vergangenheit zur Verfügung. Kein Arzt und kein Politiker agiert bewusst fahrlässig. Jeder arbeitet so gut er kann. Das Problem ist, dass Bürokraten die Vernunft der Arbeitenden ausschalten. Wir gehorchen blind stupiden Befehlen. Antworten


Lucy Flick

30.04.2009, 10:36 Uhr
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@Boris Radtke, Es sind keine grausame Zeiten ausgebrochen, sonder die Welt ist pervers. Durch Billig-Airlines, die bereits Schülern und andern Massentouristen erlauben, ihre Ferien in Mexico oder andern fernen Länder zu verbringen, ist die Welt zu einem Dorf verkommen. Es wundert wenig, wenn Pandemien sich in Stunden ausbreiten können. Jeder soll sich mal hinterfragen, ob seine Lebensweise OK ist. Antworten


Patrick Meier

30.04.2009, 10:32 Uhr
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und noch was: die Besserwisser in diesem Forum werden sich wohl auf die Schulter klopfen, wenn diese Epidemie sich tatsaechlich als harmlos herausstellen wird. Sie werden vermutlich geflissentlich vergessen, dass gerade all die Massnahmen, die ergriffen worden sind, und die sie verspottet haben, dazu beigetragen haben.... Antworten


Therese Zurbuchen

30.04.2009, 10:28 Uhr
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Den Kommentaren von Selezen und Stalder kann man sich nur anschliessen! Wozu all diese Meldungen gut sein sollen, ist nicht durchschaubar.... Man kann da bloss Vermutungen anstellen! Dass wir viel gravierendere Probleme haben auf dieser Welt (Hunger, Unterernährung, Umweltverschmutzung etc) rücken dann gefliessentlich in den Hintergrund. Nur nicht bei den wahren Problemen hinschauen... Antworten


Nina Baumli

30.04.2009, 10:25 Uhr
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Hinter dieser Panikmacherei steckt doch die Pharmaindustrie! Je mehr Panik (von den Medien) gemacht wird, umso mehr Tamiflu wird verkauft. Es geht doch nur ums Geld! Antworten


Andreas Bertschinger

30.04.2009, 10:23 Uhr
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Schweinegrippe? Ist das nicht die Krankheit die in den 70ern schon für Schlagzeilen sorgte, die dann nie ausgebrochen ist? Wer hat an der ganzen Sache dabei verdient? Die Pharmaindustrie und der Staat. Da alle so panisch reagieren und die Angst kräftig geschürt wird, verkauft sich Tamiflu ausgezeichnet und auch der Schutzmaskenabsatz läuft hervorragend... unbedingt weiter unterstützen... :-D Antworten


Patrick Meier

30.04.2009, 10:19 Uhr
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Dieses Forum disqualifiziert sich selbst am Laufmeter. Es sind nicht die Medien, die Pandemiestufe 5 ausgerufen haben. Es sind nicht die Medien, die in Mexico die Schulen geschlossen haben. Und es sind nicht die Medien, die fuer die Konsequenzen des nichtstuns verantwortlich gemacht werden koennen. Es sind die Experten. Antworten


Markus Amstutz

30.04.2009, 10:18 Uhr
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Grobfahrlässigkeit und Gleichgültigkeit von Ärzten und Politikern bringt die Schweiz an den Rand des Abgrundes. Warum immer erst reagieren als etwas im voraus agieren, um einen Schaden zu verhindern? Warum wollen die Verantwrtlichen nicht begreifen, dass es immer schwieriger ist, nachträglich die Symptom zu behandeln als im voraus die Ursache zu bekämpfen und zu verhindern? Antworten


Paul Thürig

30.04.2009, 10:17 Uhr
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Wie sagt man doch so schön:"Überall wo gearbeitet wird,können Fehler passieren!"Wieso sollte das im Spitalwesen anders sein,nachdem über das sog."Schweinegrippe"-Virus noch so wenig bekannt ist und widersprüchliche Nachrichten über dieses voreilig verbreitet werden? Antworten


Karl Brunner

30.04.2009, 10:17 Uhr
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Ganz abgesehen davon, dass die ganze Sache mit der Schweinegrippe wahrscheinlich nicht halb so schlimm ist , wie (fast) alle tun, möchte ich genau wissen, wie unsere Fachleute es geschafft haben, eine Grippeabklärung derart falsch zu interpretieren. Kann man sich denn auf niemanden mehr verlassen in diesem Land? Antworten


Andreas Schmid

30.04.2009, 10:16 Uhr
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Man fragt sich halt schon, wieviele u.U. äusserst folgenschwere Missverständnisse sich "Spezialisten" in unserem Land erlauben dürfen, solche die eine dramatische Inkompetenz aufzeigen! Erst die Sache mit dem explodierenden Virenbehälter im Zug (Trockeneis falsch zugefügt), jetzt der noch wesentlich gravierendere Vorfall am Kantonsspital Baden, wo man einen Virusträger einfach nachhause entlässt. Antworten


Gabi Hofer

30.04.2009, 10:16 Uhr
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Reine Panikmacherei! Endlich haben die Pharas einen Weg gefunden, ihre Medis die im 2010 "ablaufen" zu verkaufen anstelle abzuschreiben! Und die Medien haben wieder einmal etwas anderes als die Wirschaftskriese. Und wir alle können doch endlich wieder etwas anderes miteinander Klatschen.... Antworten


Niklaus von-Melchtal

30.04.2009, 10:15 Uhr
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Empfehlung an Alle: Hier im Tagi-online, im Ausland-Sektor den Beitrag "Schweine-Grippe in New York: Wie jede andere Grippe auch" unbedingt lesen. Antworten


Adrian Müller

30.04.2009, 10:14 Uhr
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Jeden Tag sterben etwa 38'000 Kinder auf diesem Planeten durch Hunger und Krankheiten. Wen kümmert's!? Antworten


Jörg Ziegler

30.04.2009, 10:07 Uhr
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ich glaube kaum das schweizerbehörden in der lage sind das zu bewältigen.ich glaube auch das es eher Roche grippe heissen sollte.gute gesundheit Antworten


Rainy Stillhart

30.04.2009, 10:05 Uhr
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Gestern im Radio gehört: bei einer Grippewelle sterben im Durchschnitt 36'000 Personen allein in den USA !!!? Wie wird eigentlich gezählt ? Wer sind eigentlich die Profiteure der ganzen Panik ? Antworten


Romeo Zolin

30.04.2009, 10:02 Uhr
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Ich bin gegen jegliche Panikmacherei. Täglich verfolge ich die News auf den französischen Senderen, weil dort die Infos klar vielfälltiger sind als bei SFDRS. Frankreich hat seit Tagen eine Kurznummer für Notfälle eingerichtet wie auch eine Infonummer rund um die Uhr. Das BAG veröffentlichet eine komplizierte Nummer WÄHREND BÜROZEITEN. (Teletext Seite 129). Nehmen die das dort wirklich ernst? Antworten


Bruno Bänninger

30.04.2009, 09:52 Uhr
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Die Schweinegrippe verbreitet sich rasend - - in den Massenmedien. Die Pultknechte in den Behörden walten, regeln, schreiben vor, verbieten und und.... auf dem Papier alles im Griff. Und die zuständigen Ärzte im Spital Baden haben fast alles im Griff. Theorie in Bern, Praxis in Baden. Etwas Gelassenheit wäre hilfreicher als Panikmache. Übrigens: weltweit mehr als 1'000 Normalgrippe-Tote! Antworten


Boris Radtke

30.04.2009, 09:50 Uhr
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Ich schliesse mich dem Kommentar Herrn Selezens an. Irre Panikmacherei. Und endlich haben die Medien wieder was gefunden, was die Massen anlockt. Jeder glotzt täglich 7x Tagesschau und geht seine Hände im 7-Minuten Intervall mit kochend heissem Wasser waschen. Wenn im Zug irgendwo jemand niessen muss, drehen sich alle Fahrgäste um und werfen verdächtige Blicke. Grausame Zeiten sind angebrochen!!! Antworten


Daniel Siegenthaler

30.04.2009, 09:45 Uhr
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Der Titel des Tageszeigers ist skandaloes. Ein Grippekranker wird als Gefahr fuer die Allgemeinheit hingestellt, der in (Spital-) Haft genommen werden sollte. Ist ein Grippiger etwa schlechter zu behandeln als ein Krimineller? Solche Titel sind kontroproduktiv und fuehren nur dazu, dass die Eigenverantwortung abnimmt und Grippekranke nicht mehr den Arzt konsultieren aus Angst fesgesetzt zu werden. Antworten


Werner Recher

30.04.2009, 09:34 Uhr
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Wollen Sie das wirklich, liebe Zeitungen? Zuerst einmal das Vertrauen in das Spital schmälern, ohne zu wissen, was wirklich geschah. Wem wollen Sie damit nützen? Antworten


M. Stalder

30.04.2009, 09:33 Uhr
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Unglaublich, diese Hysterie... Ich kann das Wort Schweinegrippe schon gar nicht mehr hören... Wieviele Menschen sind an der Schweinegrippe gestorben und wieviele Menschen sterben täglich in der Dritten Welt an Malaria oder anderen Krankheiten? Aber eben, das muss uns hier ja nicht kümmern... Antworten


Andreas St.

30.04.2009, 09:30 Uhr
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Und sogenannte "Fachpersonen" sollen keine "Partikularinteressen" haben? Selbst die "richtige" Information bringt in dieser Situation nicht viel, entscheidend ist, wie die Leute Informationen interpretieren und dann darauf reagieren. Für alle Beteiligte (Informierte wie Informierende) eine schwierige Situation. Im Moment gibt es wichtigeres als tendenzöse Schuldzuweisungen (Medien, Pharma) etc. Antworten


Kurt Vetterli

30.04.2009, 09:22 Uhr
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Symptomatisch für die Schweiz. Wie hiess es doch als AIDS aktuell wurde. Keine Gefahr in der Schweiz, alle Blutkonserven sind getestet und sicher. Kindern mit Blutvergiftung wird Grippe diagnostiziert. Bei Herztransplantationen wird die Blutgruppe falsch bestimmt. Dann brüstet man sich noch mit dem besten Gesundheitswesen der Welt. Hallo, da fühlt sich die Schweinegrippe in der CH wie zu Hause. Antworten


Christian Betschart

30.04.2009, 09:13 Uhr
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Bei der normalen Grippe kommen doch in Europa Jährlich tausende von Menschen ums Leben! Wo bitte ist der unterschied? Klar habe gehört das der Virus auch bei Jungen Mensches sehr gefährlich sein kann, aber ich sehe trozdem keinen unterschied zu der "normalen " Grippe. Antworten


Susanne Zumstein

30.04.2009, 08:59 Uhr
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Zuerst explodieren Behälter mit Schweinegrippenviren, dann wird ein Infizierter nach Hause gelassen - es wird offenbar ziemlich viel gepfuscht hier in der Schweiz, man hat nicht den Eindruck, dass wir einer echten Krise wirklich gewachsen wären. Antworten


Stefan Brütsch

30.04.2009, 08:58 Uhr
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Man braucht nun einfach einen Fall in der Schweiz, darum hat man ihn zurückgepfiffen. Ich glaube nicht mal daran, dass es überhaupt ein Test für irgendwas gibt. Alles Propaganda! Antworten


Othmar ULRICH

30.04.2009, 08:57 Uhr
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"Infolge eines Missverständnisses bei der Interpretation des Kommentars zum ersten Laborergebnis sei der Patient entlassen worden..." Peinlich, aber das eigentliche Problem - auch in diesem Spital - liegt anderswo: Der fehlbare Arzt muss seinen Fehler nicht bekannt machen, so dass daraus Konsequenzen gezogen werden können für ein künftig besseres Gesundheitswesen. Antworten


Matthias Selezen

30.04.2009, 08:41 Uhr
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Die Schweinegrippe ist eine Grippe, nicht mehr und nicht weniger. Niemand weiss genau, welche Rolle Schweine dabei überhaupt spielen. Ich empfehle, den Kommentaren von Fachpersonen zu lesen. Da kommt alles viel vorsichtiger daher. Leider führen die Partikularinteressen einzelner Gruppen (Journalisten, Pharmaunternehmen) dazu, dass die Situation gnadenlos aufgebauscht wird. Antworten


Franz Mat

30.04.2009, 08:32 Uhr
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Langsam bekommt man das Gefühl, dass die Schweiz unbedingt eine eigene Pandemie auslösen will: Viren werden in der Bahn verteilt, die Angesteckten aus dem Spital entlassen und unter die Leute geschickt... Hauptsache, wir haben alles im Griff. Antworten


Antonio Stadler

30.04.2009, 08:29 Uhr
Melden

Ist den Schweizer Gesundheitsbehörden noch zu trauen? Die Schweinegrippe produziert nur Fehler. Wegen "falscher" Verpackung explodiert ein Grippeviren-Behälter im Intercity bei Freiburg. Wegen "falscher" Interpretation des Laborergebnisses, wird der erste CH-Infizierte aus der Quarantäne im Spital Baden entlassen und später wieder zurückgeholt. Was passiert als nächstes? Mein Vertrauen schwindet. Antworten



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