Schweiz
«Erste Gripen voraussichtlich 2015 in der Schweiz»
Von Matthias Chapman. Aktualisiert am 30.11.2011 286 Kommentare
(Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
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17:40 Uhr - Zusammenfassung
Wie Tagesanzeiger.ch/Newsnet bereits am Mittag exklusiv berichtete, hat sich der Bundesrat für den Gripen-Kampfjet von Saab entschieden. VBS-Chef Ueli Maurer erläuterte den Entscheid am Abend vor den Medien. Der schwedische Flieger biete das beste Preis-Leistungs-Verhältnis, so Maurer. Tatsächlich ist der Gripen das günstigste Flugzeug von allen drei evaluierten. Der Kauf von 22 Stück soll auf höchstens 3,1 Milliarden Franken zu stehen kommen. Die Maschine sei aber technisch hervorragend und genüge den Ansprüchen der Schweizer Luftwaffe vollends. Der Bundesrat will die Finanzierung über das Rüstungsbudget 2012 abwickeln. Dazu würde aber auch ein Sparprogramm nötig. Maurer will das Geschäft Mitte 2012 ins Parlament bringen, bis Ende 2012 erwartet der Verteidigungsminister Klarheit. Die SP, Grüne und die GSoA haben sich negativ geäussert. Es brauche keine neuen Kampfjets. Auf jeden Fall wird es zu einem Volksentscheid kommen, ob über das fakultative Referendum oder eine Initiative.
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17:20 Uhr - SP-Vorwürfe an Bundesrat
Kaum ist die Pressekonferenz zu Ende, hat die SP ein Communiqué versandt. «Einen Typentscheid ohne gesetzlich geklärte Finanzierung zeugt von wenig politischem Gespür», erklärt Sicherheitspolitikerin Evi Allemann. Die Partei werde am Samstag an der Delegiertenversammlung «über ein Referendum oder eine Initiative gegen neue Kampfjets befinden».
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17:17 Uhr - Schluss
Die Pressekonferenz ist zu Ende.
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17:15 - kleinere Flotte?
Man habe darüber diskutiert, ob man weniger als die geplanten 22 Maschinen kaufen wolle, so Maurer. Dieser Entscheid sei aber klar negativ ausgefallen. Die Sockelkosten für eine neue Maschine sind hoch, je mehr man kaufe, desto geringer - pro zusätzliche Maschine - würden die Kosten.
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17:12 Uhr - Gegengeschäfte
Die Gegengeschäfte werden so abgesichert, dass man mit Schweden Folgendes vereinbart hat: Schwedische Firmen müssen für den gleichen Betrag, für den die Schweiz Kampfjet-Käufe im nordischen Land tätigt, Käufe bei Schweizer Firmen vollziehen. Das Ganze wird von einem Büro in Bern überwacht. In der Regel würde dies auch gut eingehalten.
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17:11 Uhr - Rangliste?
Zur Gesamtnote, die der in der Evaluation Gripen erreichte, wollte Maurer keine Angaben machen - auch nicht darüber, ob der Gripen in der Endabrechnung am schlechtesten abgeschnitten hat. Der Bund habe sich gegenüber den Anbietern verpflichtet, die detaillierten Resultate nicht zu veröffentlichten.
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17:10 Uhr - Was, bei einem «Nein»?
«Wir werden eine detaillierte Offerte mit Saab ausarbeiten mit dem Vorbehalt, dass Volk und Parlament dem Kauf zustimmen», sagt Maurer. Aus den Verhandlungen mit Saab würden solange keine Verpflichtungen entstehen.
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17:07 Uhr - Noch nicht in Produktion
Mit dem Gripen EF würde die Schweiz nicht einen Kampfjet ab Stange kaufen. Das Flugzeug wird auf der Grundlage eines bereits bestehenden Jets weiter entwickelt. Auf dem Papier ist der Gripen EF fertig, aber noch nicht in der Produktion.
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17:05 Uhr - Fluglärm
Wie sieht es mit dem Fluglärm beim Gripen aus? Das will ein Journalist wissen. Laut Maurer soll die neue Maschine gleich laut sein, wie der FA-18. Auch im Vergleich zu den Konkurrenten im Bieterverfahren habe der Gripen nicht bessere oder schlechtere Werte gezeigt.
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17 Uhr - Zwischenfall
Die Eile ist dem Rüstungschef Ulrich Appenzeller zum Verhängnis geworden. Der St. Galler konnte am Mittwoch nicht an der Medienkonferenz zu den neuen Kampfjets teilnehmen. Er ist - beim Rennen auf den Bus - verunfallt und musste zur Kontrolle ins Spital gebracht werden. Verteidigungsminister Ueli Maurer musste den Rüstungschef an der Medienkonferenz entschuldigen. Der Experte hätte vor den Medien in Bern technische Details über den Gripen erklären sollen. Ulrich Appenzeller ist seit Juli Chef von armasuisse und damit neuer Rüstungschef. Er folgte auf Jakob Baumann, dessen Meinungsverschiedenheiten mit Maurer die Zeitungsspalten gefüllt hatten. (sda)
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16:57 Uhr - Fertigbau in der Schweiz
«Die beste Armee der Welt besteht nicht aus den besten Kampfflugzeugen und Hellebarden.» So antwortet Maurer auf die Frage eines Journalisten, der den VBS-Chef auf die Ansprüche an «die beste Armee» angesprochen hat. Laut Maurer prüfe man die Möglichkeit eines Fertigbaus in der Schweiz.
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16:53 Uhr - Lieferzeit
Die ersten Flugzeuge sollten 2015 geliefert werden können, so Maurer. Der Verteidigungsminister rechnet mit einer Gesamtlieferperiode von drei Jahren.
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16:48 Uhr - Finanzierung und Volksabstimmung
Die Gesamtarmee habe sich für den Gripen-Entscheid ausgesprochen - «geschlossen und einstimmig». Im Februar soll der Weg über die Finanzierung aufgezeigt werden. Ins Parlament kommt das Geschäft laut Maurer Mitte 2012 zusammen mit einem Sparprogramm, das für die Jet-Beschaffung nötig wird. Bis Ende des nächsten Jahres sollte laut Maurer Klarheit herrschen. Für das Sparprogramm wäre ein fakultatives Referendum vorgesehen. Damit ist auch klar, dass es zu einer Volksabstimmung kommen wird.
Maurer wies auch darauf hin, dass es gelte, pragmatisch zu bleiben. Schon für den Kauf des Gripen müsse sich das Parlament anstrengen, sagte er. Je teurer das Flugzeug, desto schwieriger werde das Unterfangen. -
16:45 Uhr - Höchstens 3,1 Milliarden teuer
Die Maximalkosten der schwedischen Offerte betragen 3,1 Milliarden Franken. «Wir werden so verhandeln, dass der Betrag darunter kommt.»
Der Bundesrat wird nun bis zum nächsten Rüstungsprogramm aufzeigen, wo er sparen will, um den Kauf des Flugzeugs zu finanzieren. Ziel sei es, den Gesamtpreis im Rüstungsprogramm 2012 festzulegen. Nach Möglichkeit soll der Preis unter den 3,1 Milliarden Franken liegen, die derzeit für den Gripen EF veranschlagt werden. Bezahlt würden die Flugzeuge dann in mehreren Tranchen. -
16:42 Uhr - Zusammenarbeit mit Schweden
Schweden würde für eine zukünftige Zusammenarbeit bestmögliche Strukturen bieten. Hier will der Bundesrat offenbar neue Wege gehen.
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16:40 Uhr - Warum der Gripen-Entscheid
Maurer erläutert den Entscheid: 1. Der Saab Gripen sei aus technischer Sicht hervorragend. Preis-Leistungs-Verhältnis sei ideal. «Wir orientieren uns nicht am höchsten Niveau.» 2. Für die Schweiz ist er finanzierbar. 3. Das Zusammenarbeitspotential innerhalb Europas ist gegeben, insbesondere mit Schweden.
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16:38 Uhr - Keine «Weltmeister-Leistungen»
Verteidigungsminister Ueli Maurer betont, dass alle drei Flugzeugtypen bei der Evaluation die gestellten Anforderungen erfüllt haben und als Kampfflugzeuge in Frage kommen. Aus finanziellen Gründen habe sich der Bundesrat für den Gripen entschieden. Nach Ansicht des Bundesrats ist es ein Kampfflugzeug, das die Anforderungen erfüllt, aber gleichzeitig auch mittel- und längerfristig für die Armee tragbar ist. «Wir wählen eine Lösung, die für uns geeignet ist und unsere Anforderungen exakt erfüllt», so Maurer. Die Schweiz verzichtet damit auf gewisse «Weltmeister-Leistungen» der anderen Flugzeuge.
Bei der Evaluation habe der Gripen in gewissen Bereichen bessere und in anderen Bereichen schlechtere Werte erzielt als die anderen Flugzeuge. Er widerspreche der Aussage, dass es sich beim Gripen EF um Mittelmass handle, sagte Maurer. Es sei auch möglich, dass die Schweiz die FA-18-Kampfjets dereinst durch den Gripen ersetzen könne. -
16:35 Uhr - Auch russische Flieger angeschaut
Ueli Maurer bestätigt, was Tagesanzeiger.ch/Newsnet schon am Mittag berichtete: Die Schweizer Luftwaffe wird mit dem Saab Gripen erneuert. Boeing habe abgesagt, noch am Bieterrennen teilzunehmen. Man habe auch russische Flieger angeschaut, sei aber davon abgekommen. Auch die Drohnen-Variante wurde durchgespielt.
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Beginn: 16.30 Uhr
Verteidigungsminister Ueli Maurer informiert heute Nachmittag über den Kampfflugzeug-Typenentscheid. Die Medienkonferenz findet um circa 16.30 Uhr statt, wie die Bundeskanzlei mitteilt.
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Vor der Medienkonferenz
Kampfjet-Entscheid offenbar gefallen
Der Bundesrat soll sich heute für den schwedischen Kampfflieger Gripen entschieden haben. Dies berichten regierungsnahe Kreise gegenüber Tagesanzeiger.ch/Newsnet. -
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Erstellt: 30.11.2011, 16:15 Uhr
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286 Kommentare
Unglaublich, wieviele Blitzgescheite Militär- und Flugexperten wir doch haben. Da braucht man ja in die Bildung nicht noch mehr zu investieren. Ich besitze zwar seit Jahren das Flugbrevet, würde mir aber nie erlauben Ratschläge zu erteilen was gut und nötig ist. Wichtig ist aber dass das Geld nicht in Länder geht, die uns immer wieder "an den Karren" fahren. (Frankr.:Steuerabk. /D: Fluglärmstreit) Antworten
Oops - haben Sie nicht grad auch einen guten Ratschlag erteilt!?
Die Schweiz ist Neutral. Warum muss es immer ein Amerikanischer-Deutscher-oder Schwedischer Kampfjet sein? Geht nach China, die bauen mit Chengdu J-10 der modernste Kampfjet. Ober berücksichtigt Russland, wo die Besten Kampfflugzeuge gebaut werden, wie Su-35BM, Su27, Su47 oder die Mig 29.
Diese beiden Länder beherrschen die Wirtschaft in der Zukunft.
Da kann die Schweizer Wirtschaft gute Handelsverträge, Kompensationsgeschäfte abschliessen. Da muss man nicht die Bankrotten Amis berücksichtigen oder ein veralteter Gripen kaufen.
Antworten
Herr Tanner: Die LW weiss schon, weshalb keine Russischen oder Asiatischen Jets berücksichtigt wurden. Zu gross wären die Umrüstungskosten auf NATO Standart, die Anpassungen der Infrastruktur und die komplett neue Personalausbildung.
Zudem: Woher wollen Sie wissen, dass eine MiG/Su für den CH Luftraum am besten geeignet wäre? Überlassen wir solche Urteile den Experten.
Als Soldat hätte ich statt neuen Kampfflugzeugen lieber eine gute, warme Gore-Tex Jacke, statt der schweren, unförmigen, wasser- und winddurchlässigen Stoffjacke und ein anständiges Zielvisier auf dem Sturmgewehr. Aber für das hat die Armee wohl kein Geld! Antworten
die militärausgaben sind eine versicherungsprämie über jahre für den fall der fälle. wenn man ausrechnet, wie hoch die prämie war, die die schweiz in den letzten 50 jahren bezahlte und was damit hätte erreicht werden können muss wohl jeder den kopf schütteln. ein absolutes desaster unserer politik. und es geht weiter im gleichen stil.
man stelle sich vor, die gleiche investition in die bildung...
Antworten
Ich dachte schon, ich sei der einzige, der diese Rechnung anstellt, offenbar aber doch nicht...
Der Grippen ist dieselbe Fehlinvestition wie der Tiger, den man nie hätte kaufen sollen. Wenn schon ein neues Kampfflugzeug beschafft wird, dann sollte dieses bei möglichst vielen Staaten im Einsatz sein, damit die Weiterentwicklung, und damit die anvisierte Lebensdauer erreicht werden kann. Zudem dürften damit mit den Nachbarstaaten auch die Ersatzteillieferungen erheblich günstiger kommen. Antworten
Es geht keineswegs um Armee oder nicht, sondern um die offensichtliche Tatsache, dass unser Land und damit auch unsere Armee diese Flieger nicht braucht. Diese ganzen «Armeeabschaffer-Argumente» sind reiner Quatsch und sollen nur von der gestellten Frage ablenken. Dieser Typ Waffen ist etwa so nötig wie das Gewehr im Besenschrank für unsere Sicherheit, nämlich überhaupt nicht.
Das hoffen wir alle, dass wir unsere Armee nie brauchen werden, Hr. Michel. Das Glecihe gilt für die Feuerwehr, die Polizei, den Zivilschutz, die Katastrophenhilfe, den Rettungsdienst usw. Soll man deshalb darauf verzichten?
Null Ahnung haben, aber Hauptsache, man diskutiert einfach mal ein wenig mit. Die Autos fliegen nicht. Und sonst hilft Ihnen hoffentlich der Eintrag von Werner Friedli etwas weiter.
@ Angelina Mahrer:Der Flugzeughersteller SAAB hat mit dem Autohersteller praktisch nur noch den Namen gemeinsam.
Der SAAB-Autobauer und der SAAB-Flugzeugbauer sind schon lange zwei unterschiedliche Firmen und haben nichts mehr miteinander zu tun.
Man kann die Sache auch anders betrachten. Maurer's Entscheid ist politisch und wirtschaftlich nicht schlecht. Oder wollt ihr,dass uns unsere Nachbarn noch massiver auf die Füsse treten. Klar unsere Piloten wollen diesen Flieger nicht. Die Volksabstimmung wird den Flugzeugkauf verhindern. Dann, in 10 Jahren stehen unbemannte Modelle oder F-35 zur Debatte. Senkrecht starten heisst überall starten. Antworten
Absolut unsinniger Titel. Der Gripen ist kein Golf, sondern eine Kampfmaschine wie die anderen Fighter auch, aber er ist für die nächsten 5 bis 10 Jahre sicher gut, aber was nachher kommt, da wäre der Eurofighter oder auch die F-35 und sogar F/A-18 Occasionen besser gewesen. Antworten
Kein Geld für Bildung, kein Geld für Forschung, kein Geld für ...
Besorgen sie sich Milimeterpapier, besuchen sie die Hompage vom BFS, zeichnen sie sich die Ausgaben für Bildung, Soziales, Armee, Asyl, etc. etc. in Funktion der Zeit auf. Z.b. von 1985 bis heute.
Wo geht die Kohle hin? Was nimmt zu? Was explodiert förmlich? Was nimmt ab?
Aha!
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@ Hans Iseli
Herr Iseli
Genau das meine ich ja! Alle plaudern von Geld in die Bildung stecken ... wir haben das teuerste Schulsystem der Welt und hinten kommt Durchnitt raus. Bildung jedes Jahr plus 6% geplant. Was läuft da falsch? Es könnte einem richtig Angst machen!
Dann machen Sie das mal: die Armee hat in den letzten 20 Jahren laufend zurückgesteckt. Soziales ist förmlich explodiert. IV bald verdreifacht. Asyl ist so schwindelerregend, dass es schon bald zum Lachen ist, so irr. Bildung hat gewaltig zugelegt.
Und in den (vor allem linken) Köpfen wird das einfach übersehen. Caritas plappert von 900.000 Armen. Das bleibt in den Köpfen, nicht die Zahlen.
Die Saab Automobilsparte wurde im Jahre 2000 komplett aus dem Flugzeugbau- und Rüstungskonzern Saab ausgegliedert. Der mögliche Konkurs von Saab Automobil berührt also den Flugzeugbauer Saab nicht. Der Entscheid für den Saab Gripen ist sicherlich vernünftig. Das Flugzeug ist günstig und reicht aus für den Luftpolizeidienst. Antworten
Im Kanton Bern haben die bürgerlichen Parteien beschlossen, aus Spargründen das Bildungsangebot für Primarschüler zu kürzen. Die gleichen betrügerlichen Parteien schmeissen nun das Geld für unnötigen Schrott zum Fenster raus. Ein Referendum kann mit meiner Unterschrift rechnen. Und ich werde mich erstmals auch aktiv an der Unterschriftensammlung beteiligen. Antworten
Herr Hasler, was gab es den dazumals an den 6DM und 10DM genau auszusetzen? Die Fahrzeuge waren sicher nicht schlechter als die von Mercedes oder MAN. Übrigens die Firma Saurer existiert noch, sie ist eine Tochterfirma von Oerlikon.
Die Debatte über die Kampfjets ist ein einziges Ärgernis und zeugt davon, dass in Bern die wirklichen Herausforderungen und anstehenden Probleme schlicht nicht erkannt werden. Wer so viel Geld zum jetzigen Zeitpunkt dermassen leichtfertigt ausgibt ist nicht bei Trost! Kein halbwegs vernünftiger Unternehmer würde so handeln, weil er - im Gengensatz zu den Politikern - Verantwortung trägt. Antworten
"Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen" hat Immanuel Kant schon vor langer Zeit gefordert. Er konnte damals natürlich nicht wissen, dass in der Schweiz ein ex- Landi Lädeli Betreiber genügend qualifiziert als Verteidugungsminister sein wird. Antworten
Unser Luftraum ist ja beinahe so gross wie der schwedische!!!! Dann wird das schon der richtige Kampfjet sein! oder doch nicht? Hoffentlich lernen die Piloten wie sie verhindern können, nicht über die Landesgrenzen hinauszuschiessen.... Antworten
Wir brauchen keine neuen Jets Das Geld soll für Ausbildungs und Unterstützung der bedrängten Wirtschaftszweige gebraucht werden.Ich hoffe sehr,dass dier Grünen nun die Initiatve Lancieren, denn das Volk will diesen Flugzeuge nicht. Wann endlich werden die Militärfanatiker einsehen, dass wir ohne diese Jets sehr gut leben und solches unnötige Material nicht brauchen. Antworten
Da haben Sie recht, Herr Inderbitzin. Ich würde gar soweit gehen, dass man diese Vögel selbst mit vollen Taschen nicht kaufen sollte. Vor allem nicht, ohne das Volk zu fragen. Abstimmungen sind ja manchmal schwer abzuschätzen, was den Ausgang betrifft. Bei dieser Abstimmung würde ich meinen, dass es mit Sicherheit ein Nein für neue Jets geben würde. Auf diese Art und Weise sowieso.
Wo in aller Welt wird über die Beschaffung von Rüstungsgütern das Stimmvolk befragt? Wenn über jedes Geschäft das Volk entscheiden müsste, dann brauchen wir kein Parlament, ja letztlich nicht einmal mehr eine Regierung. Also Chaos! Wir sind doch in der Schweiz, neben dem Wahlrecht, mit dem Referendums- und Initiativrecht als Demokratie wirklich gut bedient. Was will man eigentlich mehr? Antworten
So eine lächerliche Zwängerei. Das ganze trägt sicherlich nicht dazu bei, dass die Franzosen, Deutschen und (falls eine überfällige Initiative angenommen wird) auch die Schweden uns dafür mögen werden. Zuerst Hoffnung schüren und dann war's wohl nichts. Antworten
Warum eigentlich nicht die viel genannten "Luftpolizeidienste" outsourcen? Unsere flugtechnisch bestens ausgerüsteten Nachbarn, allen voran Frankreich, würden diesen in der Praxis nur selten anfallenden 'Service' garantiert kostengünstig und zu unserer vollsten Zufriedenheit erbringen! Antworten
Diese handvoll Jets wird uns gar nichts nützen... ein paar Minuten bestenfalls. Falls überhaupt je einer so angreifen tut, was ich mir nicht vorstellen kann. Und ansonsten machen wir es so, wie wir es geübt haben:
Wir ergeben uns möglichst rasch, berufen uns auf die Neutralität, schwenken die weisse Fahne und erfüllen alle Forderungen.
Wer weiss, vielleicht sind wir irgendwann einmal froh, dass wir diese Flugzeuge haben. Es ist viel Geld, aber es bleibt in Europa, und die Menschen, die daran Arbeiten, lernen viel - es sind hochqualifizierte Jobs. Natürlich wäre es besser, wenn diese Menschen an bahnbrechenderen Technologien arbeiten würden, aber es können nicht alle Ingenieure Einsteins sein. Antworten
Ja viel lieber in Bildung investieren, damit es noch mehr Studenten gibt, die den ganzen Tag Demonstrieren können und es sich auf dem Paradeplatz gemütlich machen. Es funktioniert so zuerst Gymnasium danach keine Ahnung haben was man machen soll, da man noch nie gearbeitet hat also ab zum Studium welches dann doch nicht das richtige ist, also nochmal von vorn bis ca. 35 ist sehr vernünftig ja. Antworten
Unis und vorallem ETH's sind eben internationale ausgerichtete Institutionen. Es sollen nur die besten Unterrichten.
@ Heise: Wie bitte??? Ohne Ingenieure (ja da muss man so was wie das Gymnasium absolvieren und studieren) könnten sie nicht mal mehr ihr Haus heizen geschweige denn Auto fahren oder gar Kampfjets entwickeln. Gute Ingenieure braucht's; Kampfjets naja...
Genau, Universitäten am besten gleich ganz abschaffen! Wer braucht denn schon Ärzte, Ingenieure oder gar Grundlagenforschung?
Ja das ist die bildung von heute.Deutsche profs mit ihrem gefolge die unsere unis verstopfen und unsere arbeitsplätze weg nehmen.
Hoffentlich kippen die Gripen dann nicht wieder um, wenn sie am Boden eine leichte Kurve fahren müssen. Kann mich noch gut daran erinnern. Oder 8. August 1993 als ein Gripen rückwärts auf Langholmen stürzte. Viel Vergnügen den waghalsigen Schweizer Piloten ! Antworten
Bevor der Osterhase da ist, wird in Bern schon eine Volksinitiative mit über 100'000 Unterschriften gegen die neuen Kampfjets eingereicht sein.
Und dann Herr Bundesrat Maurer? Volksinitiative verschleppen bis alle Gripen schon geliefert sind?
Antworten
Jost, nochmals gaaaanz laaaangsam, damit selbst Sie das verstehen: das Parlament hat dem Bundesrat den Auftrag gegeben, ein neues Flugzeug zu beschaffen. An diesem Geschäft waren a l l e Parteien beteiligt. Oder glauben Sie auch, dass Frau Somaruga persönlich Schuld ist an den dauernden Kostenerhöhungen der Krankenkasse?
FALLS die Schweiz Kampfflugzeuge "braucht", dann ist die Wahl auf den Grippen sicher die richtige.
Insofern bin ich positiv überrascht.
Mit dem Kauf bin ich jedoch nur einverstanden, wenn nicht an anderen Orten, z.B. Bildung, gespart wird.
Sollte das die Absicht des Parlaments sein, so ist ganz klar ein Referendum zu ergreifen und das Flugzeug abzulehnen.
Antworten
@Gregor Schläpfer: In Schweden wird aber Kronen bezahlt, da nützen die Euroreserven der SNB nicht viel!
Irgendwo müssen doch die Euros investiert werden die SNB gekauft hat bzw. immer noch kauft. Und dies bevor der Euro nichts mehr wert ist
@Ch.Geiser: Die Flugsparte von SAAB wurde ausgegliedert, und hat mit der Automarke nichts zu tun.
Nur nebenbei: Saab produziert ausgezeichnete Fahrzeuge, das weiss ich aus Erfahrung. Die Finanzierungsschwierigkeiten des Autoherstellers haben vermutlich eher mit Vertriebsproblemen zu tun - am Produkt kanns nicht liegen.
Die Flugzeuge sind von Saab AB. Saab AB war nie "fastpleite". Sie verwechseln da wohl etwas. Die Autos sind schon lange nicht mehr von Saab sondern heissen einfach nur noch so.
Die autosparte hat nix mit der Flugsparte zu tun
Herr Fehr, es geht leider nur um MACHT! Den ein logischer Grund fuer diese Flugzeuge gibt es nicht wirklich oder?? Was in den letzten Jahrzenten Geld verschleudert wurde in der Armee, (Siehe FA 18) ist schlicht einfach ein WAHNSINN oder besser geschrieben ein WAHNUNSINN!
Doch doch, die Leser sind zuständig; sie dürfen nämlich die Volksinitiative unterschreiben, welche bestimmt kommt. Ich schreibe dies nun nicht auf Englisch; vielleicht verstehen Sie es auch so.
Das hat in den letzten 3000 Jahren ja bestens funktioniert.....
Zum Glueck sind hier nicht alle Leser ewig-gestrige Kriegstreiber.
Super es freut mich kolossal, dass endlich Nägel mit Köpfen gemacht wurde. Wir brauchen diese Jets auch wenn
es heute für viele nicht wahr haben wollen. Aus einer kleinen Flamme, kann plötzlich ein Flächenbrand werden.
Und da ist es für mich als Eidgenoss, lieber jetzt zu kaufen als zu spät!
Antworten
Höre ich recht: Ueli Maurer hat gesagt, Der Kauf wird auf höchstens 3,1 Milliarden kommen, was am Ende sowieso nicht stimmen wird. Und wo will er diese hernehmen, denn auch 3,1 Milliarden sind viel Geld, die dann am Ende für Bildung und Forschung, unser bestes Kapital, fehlen. Kurzum eine Riesenschweinerei, diesen Deal am Volk vorbei zu schmuggeln wollen. Antworten
@A.Köpfer: Ich kenne praktisch keinen Politiker/In, die mit Geld umgehen können, wenn's nicht das eigene ist. Es verlangt ja bei den Wahlen auch niemand, dass die rechnen können. Mathematik ist eben schwer.
Ja - wie wäre die Stuation, wenn diese Politiker das Beschaffungsgeld selbst beschaffen müssten ? Politiker gehen gerne mit fremden Geld einkaufen ! - ja so ist eben unser Polit-System - leider !
d.h. Erfolg und Ansehen ist mit Geld einfacher zu erreichen und fast immer gelingt dieser Weg !
Für die nächsten 8 Jahre wird der Bund mehr als 30 Milliarden Franken für die Armee insgesamt ausgeben. Die teuren Kampfflugis sind nur ein Teil unserer überteuerten Armee.
herr mu(uh)rer: haben sie den flieger schon vermessen und die lagerstätten dieser? ich mag mich erinnern das beim letzten kauf die hangars für ettliche millionen angepasst werden mussten... d.h. ist auch unsere infrastruktur dazu bereit? Antworten
Flieger anstelle von Bildung, AHV, PK bezahlbarer Krankenkasse. Toller Entscheid! Tip an alle: Petition einreichen, das kann jeder von uns. Und wenn das nicht reicht: Demonstrationen vor dem Bundeshaus, das am Besten sofort. Occupy Paradeplatz koennte mal fuer einen Monat den Standort aendern und auf den Bundesplatz ziehen. Ohne Genehmigung, der Kauf wird auch ohne Volksgenehmigung forciert. Antworten
@thomas huber 15:39: Ich denke, mit diesem unflätigen Kommentar haben Sie ziemlich viel über sich selber gesagt...
Könnten Sie mir erläutern, was die PK mit Steuergeldern zu tun hat? Meine PK jedenfalls bezahle zur Hälfte ich und zur anderen Hälfte der Arbeitgeber...
Die künftigen Probleme der AHV haben ebenfalls wenig mit Jets, aber viel mit Demografie zu tun. Wenn Sie mindestens zwei Kinder aufgezogen haben, dürfen Sie sich beklagen. Andernfalls wäre Schweigen empfehlenswert.
Hat der Bundesrat noch nicht gemerkt, speziell nicht die Volkspartei, dass zukünftige Kriege nicht in der Luft und auch nicht am Boden stattfinden? Da hilft weder ein Golf noch ein Ferrari im Hangar. Die zukünftigen Kriege finden im Cyberspace und in der Wirtschaft statt. Hier muss man dagegen "aufrüsten". Flugzeuge sind nur noch heissgeliebte Spielzeuge - für wen? Antworten
Da gibt es doch welche die kommen mit der Kavallerie!
3 Milliarden in die Bildung investieren? Wofür denn?! Ins Schienennetz? - Braucht eh niemand?! Ins Strassennetz? Wer fährt schon Auto?! In die AHV? Das Geld ja nicht den Alten geben?!
Nein, alles sinnlos! Kaufen wir Kampfjets für 3 Milliarden - das bringt unserem Land einen Mehrwert.
Woanders wäre das Geld völlig verschwendet. Eine gigantische Sauerei!
Antworten
Es stimmt nicht, dass Boeing keine Offerte machen wollte, sondern sie konnten sich nicht mit den Offertbedingungen anfreunden. Dänemark hat beispielsweise etwa zum selben Preis den F-35 bekommen, der dem Grippen massivst überlegen ist und auch viel besser wäre für die Schweiz und die Szenarien. Antworten
@Broger: Ist bekannt, weshalb Dänemark den F-35 so günstig bekommen hat und die Schweiz nicht, bzw. wo das Problem betr. Offertbedinungen lag?
Sehr geehrter Herr Broger,
Dänemark hat noch keinen einzigen F35 bekommen. Ich gehe einig mit Ihnen, dass es ein gutes Flugzeug sein wird. Aber die Entwicklungskosten explodieren. Es ist immer noch in der Test-Phase und wird erst in mehreren Jahren verfügbar sein. (Wahrscheinlich nur in 2 statt den 4 geplannten Versionen). Eine F-35 wird ein mehrfaches einer Gripen, Rafale oder Typhoon kosten.
Wer behauptet, die Gripen der neusten Generation sei veraltet, hat von der Militärfliegerei schlicht keine Ahnung. Es ist für die Schweiz (wenn man aus diesen Drei wählen darf) der richtige Entscheid.
Ob es für die Schweiz sinnvoll ist, überhaupt einen F5E-Ersatzt zu beschaffen ist eine andere Frage...
Antworten
Der Fehler liegt in jeglicher Kombination von "Armee" und "Welt". Wenn wir künftig eine Welt wollen, müssen wir (alle!) lernen, ohne Armee unsere Streitigkeiten zu bereinigen. Andernfalls wird es irgendwann nichts mehr geben, worüber man streiten könnte.
Die beste Armee der Welt orientiert sich nicht am höchsten Niveau? Das ist doch etwas erstaunlich. Geld ausgeben für einen Kampfjet der nicht neueste Generation ist, erscheint mir sowieso fraglich. Naja gut, den Piloten ist es vielleicht lieber als Atemnot im neusten Ami-Fighter (stuxnet?:)). Aber die Chinesen hätte man nach ihren Stealth-Kopien fragen können. Antworten
Es ist mir schon klar, dass die Tiger alt und nicht Nacht-Tauglich sind. Aber die F/A18 die wir schon haben, sollten doch für den kleinen Luftraum ausreichen? und sonst soll das Militär 50Durchdiener in 5 Gruppen mit Schultergestützen Luftabwehrwaffen in der Schweiz verteilen...Das wäre immernoch billiger...... Antworten
Genau Herr Schad
Diese Flieger sind vorher ohne eingeschalteten Transponder über unsere Nachbarländer gedüst um unseren Luftraum zu verletzen... und unser ÜG wartet an der Grenze um diesen Böfei abzufangen und zur Landung zu zwingen. Mit Luft-Luft-Holzimmitaten-Raketen.
Natürlich nur am Dienstag und am Donnerstag. Ansonsten ist das verboten, weil das ÜG an anderen Tagen ja nicht fliegen darf.
Aber sicher braucht es Flieger zur identifizierung, nicht alle Flugzeuge haben den Transponder eingeschaltet, solche müssen mit "Sicht" identifiziert werden. Auch müssen einige Maschinen eskortiert werden, nach Freddys Willen am besten mit Stinger...
Träumen Sie weiter..
Schade Herr Schad
da das Überwachungsgeschwader grad mal wenige Tage im Jahr aktiv ist und die Flieger eh erst in der Luft sind wenn der Böfei schon lange wieder weg ist, ist ihre Belehrung grad etwas fehl am Platz.
Und btw .. für eine Idendifizierung brauchen sie keinen Flieger...
Ist aber vielleicht etwas schwer zu verstehen
Nichts verstanden. Die Luftwaffe holt nicht die Flieger vom Himmel sondern identifiziert sie, ist so was wie die Polizei, ist aber vielleicht für Sie schwer zu verstehen.
Dann fragen wir doch das Volk, ich bin mir gaz sicher, dass das Volk keine Kampfjets will.
Sind Sie das "Volk"? In meinen Augen ist eine wehrhafte Schweiz notwendig. Das "lieb und nett" hat keine Zukunft.
Meine Gefühle sagen mir, dass es schon sehr bald wichtig sein wird, Zähne zu zeigen.
PS: Diese Anschaffung bringt auch gute Gegengeschäfte, die wir in den nächsten Jahren gut gebrauchen können.
Und ... 500 Mio. pro Jahr, das sind gerade mal Fr. 70.00 pro Jahr pro Bewohner.
@Robert Schad: stimmt, Roger Liechti weiss nicht, ob das Volk Kampfjets will. Sie aber auch nicht. Sie sind genauso wenig das Volk, wie er. Darum - Abstimmung.
@R. Schad: Um so wichtiger wäre eine Volksabstimmung...
Weil Sie keine Kampfjets wollen, heisst das noch lange nicht, dass das Volk keine will, Sie sind nicht das Volk..
Gibt es für das Volk eine Art "Veto" oder Referendum das man ergreifen kann? Ich bin entsetzt und angewidert von unserer Regierung. Shame on you! Ich fühle mich verarscht und betrogen. Und abgezockt. Verdammt noch mal, das Volk ist der Souverän! Noch nie was von Volkeswillen gehört, lieber Bundesrat? Gebt mir eine Übelkübel, sonst wird mir ohne Kübel übel! Antworten
@ Alex Schmid: aha, zivile Flugzeuge werden also von feindlichen Kampfjets der neuesten Generation ueber Schweizer Luftraum angegriffen, oder was? Fuer Luftpolizeiliche Aufgaben (z.B. entfuehrte Zivlflugzeuge) reicht der Tiger allemal. Sogar die Venom koennte da noch eingesetzt werden.
@Maier Marcel,ja und das Parlament besteht aus einer Mitte-Rechts-Bürgerliche-Mehrheit! Und diese Militär-Lobbyisten waren es,die die neuen Kampfjets wollten,es sind daher auch diese Lobbyisten dran schuld,dass nun ein paar Kampfjet-Piolten neue Luxus-Spielzeuge erhalten!Das Volk wird sich das nicht gefallen lassen, die GSOA-Telefone laufen heiss u.die Webpage der Grünen ist sogar zusammengebroche
Frau Moana
Ich stimme ihnen voll zu. Leider hat das Parlament, insbesondere SVP und FDP verhindert, dass das Volk mitbestimmen kann. Ausgerechnet die SVP, die doch sonst immer so schön Souverän spicht....
So etwas nennt man Glaubwüridigkeit
Die Jets werden in Friedenszeit für die Sicherheit der zivilen Luftfahrt eingesetzt. (überwachen und kontrollieren des Luftraums, feststellen von Luftraumverletzungen ziviler Maschinen usw.) Analog der Polizei am Boden. Als Flugpassagier bin ich froh, dass ich im Luftraum geschützt werde. Soviel zu sinnvoll. Sie riskieren Leben unschuldiger Flugpassagiere? Ich bin entsetzt und angewidert.
das zauberwort heisst REFERENDUM, meine unterschrift haben sie schon. aber bitte ein einfacher text: keine flugzeuge fürs militär. nicht noch bedingungen daran heften, dies schmälert nur die chancen.
lesen Sie den Kommentar von Roger Mettler: Die Beschaffung der Flieger war ein Auftrag vom PARLAMENT an den Bundesrat...
Beschäftigen Sie sich bitte mal mit unserem System. Kleiner Crashkurs für Sie, Maurer ist die Exekutive, das Parlament die Legislative (die die Sie vor kurzem wählen konnten). Das Parlament gab dem Bundesrat den Auftrag neue Kampfjets zu beschaffen, das hat nichts mit Maurer zu tun.
Nun mal schön den Ball flach halten. Das Parlament, nicht BR Maurer, hat entschieden, den Kauf dieser Kampfjets über das ordentliche Budget laufen zu lassen. Es handelt sich dabei um ca. 500 Mio im Jahr, was gemessen am Gesamtbudget nicht sonderlich viel ist. Und wem das noch nicht genügt: ich würde auch gerne mal über Sachen abstimmen, wie die ständige Erhöhung der nutzlosen Entwicklungshilfe z.B Antworten
Der Gripen ist nicht nur das billigste, sondern auch das beste Flugzeug. Der Gripen ist nicht, wie immer behauptet wird schlechter als der Rafale oder Eurofighter - die Schweden haben nur die schlechtere Lobby, die ihr Flugzeug schönredet. Antworten
@Markus Gnädinger und Schweden hat auch ein 10-mal grösseres Land und mehr Einwohner! Dieser schweizerische Grössenwahn ist doch absurd! Die sollen,wie gehabt mit den Schweden trainieren u.sich lieber dort einmieten.anstatt so Luxus-Spielzeug zu kaufen für ein paar wenige Kampfjet-Pioten!Gripen heisst greifen, da hat also die Militär-Lobby mal wieder den schweizerischen Geldsäckel gegriffen.
Es spricht auch für das schwedische Flugi, dass es nicht hopplahopp in ein NATO-Manöver eingebunden werden kann. Wenn der Gripen die Luftpolizei und die taktische Luft-Luft-Verteidigung im kleinen Schweizer Luftraum erfüllen kann, ist nichts dagegen einzuwenden. Wir wollen ja nicht zum Mars fliegen, und für die Schweiz ist ein kleiner Rolls-Royce einfach besser als ein übertechnisiertes Ding. Antworten
@Hans Notter, Schweden ist 10-mal Grösser als die Schweiz u.hat Quatratmetermässig gesehen eine kleinere Flotte.Dieser Deal ist einfach "nur" noch Grössenwahnsinnig,von einem Zwergenstaat, der meint damit mit den Grossen mitzupielen! Die Schweizer Kampfjet-Piloten fliegen ja heute schon mit den Schweden,also sollen sie doch die Flotte mit ihnen Teilen, sind ja auch so Pseudo-Neutral,wie wir!
Ich habe kürzlich für meine kleine Tochter eine Legoeisenbahn für CHF 79.- gekauft. Irgendwie beschleicht mich das Gefühl, meine entsprechende Evaluierung und Beschaffung sei weit seriöser von Statten gegangen als das entsprechende Vorgehen von VBS und Armasuisse bei der Kampfjetbeschaffung. Antworten
Herr Stierli, ihre ansichten der Welt gleicht dem letzten Jahrtausend. Wenn dies wirklich so wäre, wie sie sagen, wäre die Schweiz schon lange geschichte!! Wir haben ganz andere stärken, die und verteidigen, welche nichts mit dem Militär zu tun hat!
Willkommen im Jahr 2011
@ Stefan Mueller: "Rund um uns"? Ich habe noch davon nichts mitbekommen, dass in Deutschland Krieg herrscht. Oder in Frankreich. Oder Italien. Oder Oesterreich. In FL vielleicht? Und wissen sie ueberhaupt, was Krieg ist? Ach ja: einen Wirtschaftskrieg gewinnen Sie nicht mit 22 Fluegerlis.
Herr Schmucki, keine Landesverteidigung ist eine Aufforderung zur Aufteilung der Schweiz auf die Nachbarländer. Eine minimale Landesverteidigung und Luftraumüberwachung - diese geht auch zu Gunsten Europas insbesondere unserer Nachbarn DE und FR - braucht man einfach, sonst kann jeder Spinner (und davon gibt es ja weissgott genug) mit uns machen, was er will.
@Stefan Müller,ja mir zittern jetzt schon die Beine, wenn die Russen od.die deutsche Kavalerie kommt.Scherz bei Seite,dieses Angstszenario stammt aus der Zeit des Kalten Krieges u.der ist zum guten Glück nun schon über 20Jahre vorbei! Souveräne Länder,die immer noch ihre Kampfjetflotte,Bombenlager(ja auch Streubomben!) aufstocken,diese souveränen Länder geht zu gut u.ihnen ist der Steuerzahle egal
und wenn der Krieg tatsächlich zu uns kommen sollten, sind wir ja geretten mit diesem Spielsachen! Hallo, AUFWACHEN!! Militärisch haben wir gegen niemanden auch nur den hauch einer chance!!
Logisch, Helm oder Sicherheitsgurt hilft nach dem Unfall am meisten.
Ich sehe keinen vernünftigen Grund weshalb die Schweiz überhaupt Kampfjets braucht... Sicherheit schaffen im Luftraum? Dafür ist die Flotte viel zu klein. Zudem ist die Reaktionsgeschwindigkeit verschwindend klein auf Gefahren rechtzeitig reagieren zu können - aufgrund unserer Landesgrösse. Antworten
@John Galt: Wer spricht denn von Luftschlachten? Die "grösste" Armee der Welt konnte gegen 9/11 nichts ausrichten. Weshalb? Weil man die Absicht nicht erkennen konnte. Am Schlimmsten ist jedoch, wenn man die Absicht erkennt aber nicht handeln kann. "Liebe Mitbürger. In 2 Stunden wird ein Flugzeug irgendwo im Kanton Zürich einschlagen. Bitte rennt davon so schnell ihr könnt." tolle Sache...
Wenn die Flotte gemäss Ihnen zu klein ist (woher nehmen Sie eigentlich ihre fundierten Kenntnisse?) müsste man ja noch mehr aufstocken.
Warum gibt es noch Leute die glauben, dass man den Luftraum mit einigen Kampfflugzeugen schützen kann? Bis so ein Luxusspielzeug in der Luft ist, hat ein normales Linienflugzeug die Schweiz schon zweimal überflogen (oder wurde z. Bsp. auf ein AKW gesteuert). Die Zeiten der legendären Luftschlachten sind schon lange vorbei.
@P.Vogler: Aber auch nur auf einem längerem, geraden Stück Autobahn wo gerade kein Stau herscht!
Eines der erfolgreichsten Kampfflugzeuge die Lockheed F-16,welches auch von Israel eingesezt wird,hat nur ein Triebwerk.Auch die Lockheed F-35 hat nur ein Triebwerk.Die Gripen ist eben kein schwerer strategischer Bomber sondern ein leichter Mehrzweckjäger.Dadurch ist die Maschine ausserordenlich wendig und kann auch auf Autobahnen starten und landen.
Eine absolute Sauerei, Nur das Volk soll über solche Auslagen entscheiden können! Prioritäten setzen Ueli Maurer! es gibt andere Sparten die das Geld echt nötig hätten. Warum braucht die Schweiz ein solches Spielzeug? wie oft kam der FA18 zum Einsatz? den hat es nie gebraucht und das wird sich mit dem Gripen nicht ändern. Antworten
@Bachmann: Manchmal braucht man etwas nicht, weil man es hat und das reicht andern schon. Ich bin kein Militär-Fan, aber ich kann erkennen, was rund um die Schweiz läuft. Ich nehme auch eine Jacke in die Berge mit und bei herrlichem Sonnenschein bleibt sie im Rucksack. Landesverteidigung braucht es auch heute. Man hat immer eine Armee, eine eigene oder fremde. Alter Spruch, aber korrekt!
Das ist OK, ich habe gehört dass die zwei anderen, Rafale und vorallem der Eurofighter unglaublich teuer im Unterhalt sind.
Ein wichtiger Punkt ist noch die Ersatzteil Beschaffung, ich kenne zwar die Kennzahlen nicht aber beim F/A18 waren teilweise nur noch ein Teil der Flieger einsatzbereit. Das bringt dann auch nichts, wenn man die Flieger nicht benutzen werden können
Antworten
Finde es eine riesen frechheit, wie hier am Volk vorbei Politisiert wird. Der ach so Volksnahe Ueli hintergeht hier die Steuerzahler nach strich und faden, denn er weiss, das Volk hätte für seine Spielsachen nie und nimmer Ja gestummen! Im gegensatz zu ihm steht das Volk nähmlich in der Realität und weiss, das hier von Landesverteidigung keine Rede sein kann! Hier wäre eine Demo angebracht! Antworten
Spielt doch alles keine Rolle. Punkt ist, wieder geben wir so verdammt viel Geld aus für etwas, das weder notwenig noch sonstwas ist. Wir haben ganz andere Löcher zu stopfen! Um das zu wissen muss ich nicht den total durchblick in unserem Politischem System haben.
Herr Schmucki
Sie haben gar nichts begriffen. Das Parlament besteht aus allen wichtigen Parteien. Also hat die Mehrheit der Parteienvertreter diesen Kauf gutgeheissen. Auch Leute aus der SP, CVP BDP haben dem Bundesrat beauftragt, Flugzeuge zu beschaffen. Bilden Sie sich weiter, oder lassen sie Ihre dümmlichen Sprüche. PS: ich bin auch gegen neue Flugzeuge, aber das Parlament hat so entschieden.
und aufgrund von wem?? Wenn Ueli so ehrlich wäre und sagen würde, wir brauchen die nicht, bringt nichts, dann wäre das geschäft sofort bachab geschickt worden. Aber danke für Ihre ach so wichtige richtigstellung!
Kennen Sie überhaupt das Schweizer Regierungssystem? Das Parlament hat entschieden die neuen Flieger zu kaufen und nicht BR Maurer....der BR ist die Exekutive, nicht die Legislative...
Weiss jemand von Euch motzenden Schlaumeiern eigentlich, wie viel es kostet, die stets kaputte Tiger-Flotte instand zu halten? Am Schluss etwa gleich viel wie der Kauf von neuen Flugzeugen. Maurer muss das einfach richtig finanzieren, z.B. mit dem Verkauf aller Panzerbestände. Wer braucht schon Fahrzeuge, welche nach Abfahrt in Andermatt in Schaffhausen schon wieder tanken müssen? Schwachsinnig. Antworten
Oh, ein taktisches Genie? Hallo, sie wollen wohl gleich alle Bodentruppen abschaffen, damit noch mehr Spielzeugflieger gekauft werden koennen? Oder wenigstens die Munition dazu? Ohne Panzer ist keine Verteidigung moeglich! Ihr Argument ist schwachsinnig!
Sie meinen wohl die 400 verrosteten Schützenpanzer die man zufälllig in einem Stollen im Wallis gefunden hat, von denen niemand mehr etwas wusste..? :-)
genau, gar keine Flugzeuge, von mir aus sogar keine Panzer, bringen unserer Sicherheit eh nichts! Denn sind wir ehrlich, gegen wen wollen wir uns schon verteidigen? Und für wie lange? Wir sind viel zu klein um sowas ernst zu nehmen. Wir können das Geld weiss Gott besser einsetzten also für unsere Hobby Chriegerlis!
Unterhaltskosten vom Tiger: Deutlich weniger als all die anderen Typen. Der Tiger hat nur eine halb abgeflogene Zelle (Anzahl Flugstunden auf die das Flugzeug konstruiert wurde). Sie erzählen leider nur Blödsinn. Auch die Aufrüstung zur Nachtflugtauglichkeit kostet nur einen verschwindend kleinen Anteil von dem was diese Flugzeugtypen in der Anschaffung kosten.
Idiotischer Eintscheid, die Quittung erfolgt dann nächstes Jahr in Form höherer Gebühren, Höherer KK-Prämien, Abstriche bei den Renten, bei der Schule und höherer Steuern beim Mittelstand. Sollen diejenigen diese verfluchten Flieger zahlen, welche sie auf Teufel komm raus haben wollen. Antworten
Frau Wyss, welche Staatsbeiträge an die Gesundheit gibt denn der BUND?
@ Herr Abbühl: Unser Parlament hat die Flugzeugbeschaffung nicht über ein Extra-Budget beschlossen, sondern über das regulare. Mit anderen Worten: Die Ausgaben für die Flieger müssen anderswo eingespart werden. Also: Weniger Staatsbeiträge an die Gesundheit = höhere KK-Prämien. Wo sonst noch überall eingespart werden soll auf Kosten des Steuerzahlers, wir werden es erfahren..
Setzen Sie mir einmal auseinander, wie sich der Flugzeugkauf auf die KK-Prämien auswirken soll. Um diese zu senken würden Sie sich besser dafür einsetzen, dass von den schweizweit noch 319 Spitälern endlich wenigstens 100 geschlossen werden oder die Franchise angehoben wird.
Was ist von einer Regierung zu halten, die eine solche Ausgabe nicht offen kommunizieren kann? Ist das Volk wie in einer Diktatur oder Bananenrepublik wirklich nur zum zahlen da? Machen die sieben in die Hosen vor dem Rest? Brauchen wir das wirklich? Mich würde auch interessieren, wie viel Schmiergeld geflossen ist. Antworten
Der Gripen ist für den Luftpolizeidienst in Friedens- und Spannungszeiten höchst geeignet. Im Konfliktfall kann dieses leichte Mehrzweckflugzeug auch zugunsten unserer Bodentruppen eingesetzt werden. Der Gripen kann - wie in Schweden konzeptionell vorgesehen - auch von improvisierten Pisten / geeigneten Strassenabschnitten aus eingesetzt werden.
Die Zusammenarbeit der Neutralen ist sinnvoll.
Antworten
Voll einverstanden, besonders wenn man bedenkt wie D/F resp EU etc uns mit Steuerabkommen und anderen Schikanen emmerdiert.
So daemlich!Um's Verrecken muessen neue Flieger her und dann den Schrott kaufen?Wenn es wirklich um Luftraumverteidigung und Zusammenarbeit mit unseren Nachbarn gegangen waere,haette man den Eurofighter genommen.Aber Achtung,da steckt ja schon der Begriff "Euro" drin,waere also fuer Ueli und die SVP zu europaeisch gewesen.So hat man die fluegellahme Variante genommen,Hauptsache neuste Generation. Antworten
@thomas huber: Könnten Sie mir erläutern, was die PK mit Steuergeldern zu tun hat? Meine PK jedenfalls bezahle zur Hälfte ich und zur anderen Hälfte der Arbeitgeber...
Die Höhe Ihrer tieferen AHV hat ebenfalls wenig mit Jets, aber viel mit Demografie zu tun. Wenn Sie mindestens zwei Kinder aufgezogen haben, dürfen Sie sich beklagen. Andernfalls wäre Schweigen empfehlenswert.
@ steve walker. Auch wenn wir weltspitze sein sollten, gibt es doch immer mehr Arme und Working Poor in der Schweiz. Ich werde kaum noch was von der AHV haben. PK wird fuer diesen Unsinn geschroepft.Bildung wird abgebaut. Durch diese unsinnige Beschaffung wird sich die Situation noch verschaerfen. Und sie wollen das unterstuetzen?
@Thomas Huber 15:03: Bei den Sozialausgaben sind wir weiterhin Weltspitze, bei den Rüstungsausgaben ins europäischen Mittelfeld abgestiegen. Vielleicht relativiert dies Ihre Aufregung etwas.
Und übrigens: der Entscheid wurde durch den Bundesrat gefällt, nicht durch Maurer oder die SVP oder die Rüstungslobby (wobei die CH-Lobby von diesem Geschäft mit Schweden eh nicht gross profitieren würde).
Und fuer diese laecherliche Spielzeug-Luftwaffe wird es Kuerzungen in den Sozialbereichen geben. Danke, SVP und Ruestungslobby, dass ihr die Schweiz weiter in den Dreck reitet.
Für 4Mia. gibts:
- 4GW Leistung aus Windenergie (KKW Mühleberg hat 390 MW)
- 16 Fussballstadien à la Joggeli
- 500 CHF für alle Schweizerinnen und Schweizer zu Weihnachten
- Eine Zürcher Westumfahrung
- 1/4 der NEAT
oder 22 Flugzeuge
..hmm, was macht wohl Sinn - ich würde mir als Parlamentarier natürlich auch die Haare ausreissen bei einem solch schweren Entscheid... hmmm, grübel, grübel
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für 4Mia. gibt es nur die Flugzeuge.... vom Unterhalt ist noch gar nix erwähnt!
Also wohle eher 32 Stadien, 1/2 NEAT etc...
ODER wir investieren in BILDUNG + FORSCHUNG... dann haben wir "fast" alle was davon. Ausser natürlich die Armee.... :-))
Ich hoffe es zwar absolut nicht, aber wenn man sich so die politischen Spielchen auf unserem Kontinet anschaut, dann könnten wir plötzlich noch froh sein, heute Flugis gekauft zu haben.... und wenn auch nicht, immer noch lieber als 60Mrd in eine Grossbank stecken! Antworten
Also wenn man schon so viel Geld ausgibt dann sollte man doch zumindest richtige Kampfjets kaufen. Jetzt müssen wir Schweizer die nächsten vierzig Jahre mit diesen Gurken rumfliegen! Ich fühle mich als ob mir meine Frau einen rosa Smart geschenkt hätte. Ciao Rafale und Eurofighter... Antworten
Eine Investition von der unser Land auch etwas hat! Wäre doch blödsinnig die Milliarden in Bildung, Forschung, Wirtschaft, Verkehr, die Förderung von Ökologie und Umweltschutz oder unser Sozialsystem zu stecken. Für 3 Milliarden können 22 Kampfpiloten kreuz und quer durch die Schweiz düsen und gegen die Eurokriese oder was auch immer kämpfen. Jetzt zittert Rotland und die Islamisten wieder! Antworten
Hat die Schweiz Erdoel, seltene Metall oder andere Rohstoffe? Wir haben Bildung/Dienstleistungen. Also ausgerechnet hier sparen? Das Umgekehrte muesste der Fall sein, massive Investitionen in die Bildung und Forschung. Nobelpreistraeger muessen wieder aus der Schweiz kommen. Die Spielzeugarmee ist ein Witz. Antworten
Diesen Ankauf muss man ,mir erst noch erklären. Kaufen wir da eine Antiquität?Oder eine schwedisch-schweizerische Optimierungskreuzung? Wenn das nur gut geht bzw. Haben die wirklich das beste Flugzeug gekauft?Ohne Evaluation eines US Jets?Fragen bleiben. Gut ist ja, dass unsere "Freunde" D und E l e e r ausgehen.Das kann jedoch nicht der Zweck der Uebung sein Antworten
Die US Jets kommen nicht in Frage da sich Boing mit dem Rückzug ihrer Offerte schon früh selbst aus dem Rennen um diese Ausschreibung genommen hat:
keine US Angebot - kein US Flugzeug!
Toller Entscheid, sollte er so gefallen sein. Da hat sich der Bundesrat wiedermal selber der Unfähigkeit bewiesen. Mit F/A-18 Occasionen wären sogar günstiger in der Beschaffung und könnten sehr gut im Unterhalt, wo wir ja sowieso noch zig Flieger aus den Ersatzteilen basteln können (übertragener Sinn), fast günstiger fahren und diese Kisten passen weit besser zum Auftrag. Dommage! Antworten
...nur dass keine F/A-18 Occasionen auf dem Markt sind. Im übrigen haben ausländische F/A-18 eine geringere Lebensdauer als die unseren. Die in Emmen gebauten F/A18 haben einen verstärkten Hauptholm. Occasionen hätten, falls verfügbar, höchstens noch 10 Jahre Restlebensdauer....
@Früh: die Gesamtkosten des EMD sind bedeutend grösser, wenn Sie die undeklarierten Kosten mit einrechnen. Etwa 10 Mia pro Jahr. Da ist sehr schnell klar, wo die Prioritäten nicht stimmen.
@Markus Früh
Wir geben mehr für die Soziale Wohlfahrt aus, als die gesammten Steuereinnahmen einspielen? Ist wohl ein kleines bisschen übertrieben. Aber Hauptsache motzen.
Sorry Herr Scherrer das frage ich mich auch! Habe Sie eine Ahnung wie die Verteilung der Subventionen ist? Wohl kaum, daher liefere ich die wichtigsten Daten: Soziale Wohlfahrt = 65 Mia. Militär = 4.8 Mia. Ich denke, ist schon nur anhand der Daten ersichtlich, wo Sparpotenzial vorhanden wäre!
unsere bundesräte sind wie kinder wenn sie nicht das gewünschte zu weihnachten bekommen wird es ezwängt es kommen ja sooo viel steuergelder das ganze jahr zusammen da können usere herren sich schon etwas ausgefallenes leisten
Das koennen diese ja auch nicht so richtig, also, wenn ich der Ueli waere, dann waere ich jetzt schon mit einem Evaluationskommando bei ihnrn, wuerde mir bestaetigen lassen, dass ihr Saab sicher nicht fliegt, und ihn dann kaufen.
Nein, Nein, Nein! Fehlentscheid! Katastrophe! Ich bin für neue Kampfjets, aber nicht für diese Kiste! Schleudersitze die ohne Grund auslösen, nur 1 Triebwerk, vermutlich auch noch die alte Version, der Konzern ist finanziell marode. Wenn schon mehr Milliarden, dann "för öpis rächts"! Antworten
Hallo Mike Bichsel ich kann Sie echt beruhigen.
Das Flugzeut ist Generation 2010 und die Schleuder-
sitze sind neuester Generation Martin Beacker.
Auto Saab ist mit der Instition Flugzeuge nicht mehr
verbunden. (Was China ärgert) Übrigens Gripen wird
den Tiger ersetzen und nicht die FA-18! Und Mirage
Hunter Hawk F-16 haben alle 1 Triebwerk.
Ja, damit sich die Griechen weiterhin mit 55 pensionieren lassen können und wir in der Schweiz bis 67 arbeiten müssen. Die EU funktioniert wie der Sozialismus, die Faulen profitieren und die, die an die Säcke gehen, die zahlen.
Wenn die Griechen mehr als Oliven hätten, wäre ihr Vorschlag sogar brilliant. Oder wir Schweizer könnten sehr viel Olivenöl verkaufen.
Freude herrscht... Jetzt braucht es ganz dringend noch Flugzeugträger plus U-Boote mit Marschflugkörper. Weihnachten ist so eine schöne Zeit - Friede auf Erden. Die Schweizer Armee erhält grosszügige Geschenke und die Studenten sind eh nur kritisch. Schliesslich kommen auch Unruhen immer aus diesen Kreisen. So passt die kollektive Bewaffnung der Bevölkerung hervorragend ins Verteidigungskonzept... Antworten
Nein, nein. Eine Atombombe. Das reicht doch total als Wertedigungswaffe...
Apache Longbow und Blackhawk wären auch noch lässig. Und Streuminen.
...schon mal was von 9/11 gehört? Die UNO in Genf etc. wären leider ein wunderbar symbolträchtiges Ziel für ein paar Irre... Mir persönlich ist es lieber wenn man sie vorher eliminert. Selbst wenn Sie uns eine schriftliche Garantie mit einer Gültigkeit von 30-40 Jahren (so lange wird der neue Jet fliegen) geben würden, ich würde ich mich trotzdem nicht sicherer fühlen.....
Schon mal gehört, dass unsere Luftwaffe auch Luftpolizei ist - und schon mehrmals nicht identifizierbare Flieger zur Landung zwangen? Nein? Und - geben Sie uns schriftliche Garantie, dass umliegende Staaten nicht in einen (Luft)Krieg verwickelt werden, der über unserem Luftraum ab gehen kann?
Hauptsache, das Parlament kürzt die IV-Renten der Kranken und ALV-Gelder der Arbeitslosen. Hauptsache, die PK-Gelder des Mittelstandes versickern im Schlund der Versicherungen und Banken. Hauptsache, die Bildung der nächsten Generation wird eingeschränkt. Hauptsache, es wird Geld vom Volk verschwendet und gegen die Interessen des Volkes verwendet. Hauptsache, alles ist zum "Wohle" der Schweiz! Antworten
Mein Grossvater pflegte zu sagen "Wir sind zu arm, um uns billige Dinge leisten zu können". Er meinte damit, dass sich die anfangs teurere Qualität am Ende meist bezahlt macht, weil man seltener neuen Ersatz kaufen muss. Ich kann nur hoffen, dass der Bundesrat dies auch bedacht hat, wenn schon sinnlos Milliarden verpulvert werden sollen. Antworten
@ Abbühl: Der Vergleich mit Fussballstadien ist offenbar noch treffender, als zuerst gedacht. Denn auch Jets weisen hohe Folgekosten auf bringen offenbar in gewissen Kreisen Verdummung und haben Gewalt zum Existenzzweck... Am besten auf beides Verzichten und das Geld in die Energiewende investieren, die doch so teuer werden soll laut SVP... Flugis scheinen da besser zu sein - Kopfschüttel
Die Fussballstadien lassen wir allerdings auch besser weg, denn dort kommen Jahre lang hohe Folgekosten, die niemand bezahlen will, abgesehen von Gewalt und Verdummung.
Wer liest, ist klar im Vorteil: Der Gripen ist offenbar das günstigste Flugzeug. Dass es billig ist, habe ich nie gesagt. Ich habe lediglich meinen Grossvater zitiert. Der starb als die Schweiz noch mit Mirage, Hunter und Vampire unterwegs war. Selber hat er sich nie einen Kampfjet gekauft.
Bitte definieren Sie billig!? 50 Mio. für ein Flugzeug plus Nebenkosten sind nicht gerade Dacia-Klasse oder? Immerhin kann man für den Gegenwert von drei Flugzeugen ein Fussballstadion für 19'000 Fans bauen plus 160 Wohnungen (gemäs TA heute). Bitte bei der Landwirtschaft sparen und nicht bei der Bildung sonst kaufen wir bald noch mehr "Seich" weil keiner mehr die Bildung hat, das ganze zu kippen
Super Entscheid - kaufen wir doch bereits heute veraltete Flugzeuge - nur um diesen überflüssigen Schrott bald wieder für ein paar Milliarden ersetzen zu können. Das alles natürlich, ohne vorgängig das Volk zu befragen, ob sie ihre Steuern nicht für sinnvollere Dinge, als alten Militärschrott ausgeben möchte. Danke für diese tolle Steuergelderverschwendung... Antworten
Und dazu kommen dann noch die Stilllegungskosten!!!11!1! Das ist doch heute das Killerargument ;-)
Gut soweit: Aus neutralitätspolitischen Gründen ist der Gripen einzig mögliche Wahl. Ob er technisch auf dem richtigen Stand ist und militärisch notwendig ist, darf man den Fachleuten überlassen. Ausserdem kann jeder Franken, der für Kampfflugzeuge ausgegeben wird nicht mehr zur Rettung des Euro oder zur Sanierung verarmter Banken eingesetzt werden. Antworten
@N. Schmid: Neutral sein bedeutet nicht die Backe für die Ohrfeige wehrlos hinzuhalten. Die Schweiz hat ein bewaffnete Neutralität. Bei Schweden ist es etwas anders, sie sind in der EU und können daher gar nicht neutral sein.
Soll die Schweiz ihrer Meinung nach alles selbst entwickeln und herstellen für den Eigenbedarf. Verstehe ich Sie richtig, dass Sie dies so wollen?
@H.U. Suter: Neutralitätspolitische Gründe bei einem Rüstungskauf? Ist das als Scherz gemeint?
Saab-Auto und Saab-Aero haben zwar gemeinsame Wurzeln ansonsten aber nichts miteinander zu tun, nur so zur Info...
Die neuen Flugzeuge braucht die Schweiz, da wir unseren Flugraum nur so überwachen können. Ich will euch jetzt zeigen, dass die Flieger gar nicht teuer sind und die Geldverschendung in die Reithalle und andere unnütze Dinge viel mehr Geld kosten! Die Flieger können die nächsten 30 Jahre eingesetzt werden und kosten pro Person CHF 14.- pro Jahr. Mir ist die Sicherheit CHF 14.- p. Jahr absolut wert! Antworten
Die Reithalle kostet jede/n BernerIn CHF 2.90 pro Jahr. Ich gebe lieber CHF 2.90 für ein einmaliges Kulturprogramm (für alle BernerInnen) aus als CHF 14.- für Spielzeuge an denen nur ein paar Militärs Spass haben können.
@Kurt Lehmann: Stimmt nicht. Die 3 Mia. sind für die Beschaffung. Über die nächsten 30 Jahre kommt dann der ganze Unterhalt, Nachrüstung, Wartung, Betrieb etc. dazu. Zudem: Für sowas unnötiges wären mir selbst 14 CHF p.a. zuviel. Da zahle ich lieber das zehnfache für Bildungsmassnahmen.
Ausgabenkürzungen,nur nur betreff CH-Bürger.Die Hebel müssen bei bei den Fässern ohne Boden angesetzt werden. (Migration,Asyl - Einwanderung ect.) Was ist schon 1 Milliarde mehr.In letzter Zeit wurde Geld auf viel blödsinniger Weise vernichtet.Ausserdem ist ein Flieger nie 0Fr.wert.Den besten Flieger haben die Amis
danach folgt der Eurofighter,im Radius ist er sogar besser. (Ideal für CH)
Antworten
Herr Somm: Und wie sinnvoll sollen > 1 Mia. PRO JAHR sein für Leute, die nichts anderes im Kopf haben, als hier kriminell zu werden? Dann lieber 4 Mia einmalig für Flugzeuge, die unserer Sicherheit zugute kommen.
Für 2012 werden Gesamtausgaben im Asylwesen von 1.09 Milliarden budgetiert, also weit weniger als diese sinnlosen Kampfjets kosten werden.
Beat Kappeler träumte in seinem letzten Kommentar in der NZZ am Sonntag noch davon die Rafaele oder den Eurofighter als Joker für allerlei anstehende Verhandlungen mit der EU, FRA und D einzusetzten. Das hat sich somit wohl erledigt!
@Anastasia: Die Alten sind reine Schönwetterflugi und können nur bei Tag geflogen werden. D.h., sie genügen für ihre Aufgabe eben nicht mehr.
Die alten genügen nicht, weil sie nicht nebeltauglich sind. Die neuen bräuchte es auch nicht, weil es noch immer 34 F/A-18 gibt.
Man sieht, dass es nur Demokratie gibt, wenn die Entscheidungen die Machthaber u Grosskapital nicht ärgern.Also für Verpulverung v Steuergeldern für Bankenrettung oder Kauf von Kampfflugzeugen braucht es keine Volksentscheide.Das Volk kann dann entscheiden ob in der Primarschule Französisch oder Englisch unterrichtet werden soll ;) Antworten
der autobauer hat doch konkurs angemeldet? ich lasse mich natürlich gerne eines besseren belehren, aber: gehört die automarke saab und der flugzeughersteller saab nicht zum selben konzern?
falls ja: wir kaufen also nicht nur für 3 mrd + X mio zusätzliche kosten spielzeug, wir kaufen es auch noch bei einem maroden unternehmen, das nur der eigenen luftwaffe flugzeuge verkaufen kann?!
rebellion -.-
Antworten
Neee. Die Saabgroup hat nur das Logo und der Name mit der Automarke gemeinsam. Die Saabgroup hat das Automobilgeschäft im 2000 100% abgestossen. Die Saabgroup beschäftigt weltweit mehrere 1000 Mitarbeiter. Aber dies kann man alles im Netz nachlesen.
vielen dank für die aufklärung.
@Ballmer: auch wenn die saab ab als flugzeughersteller besser dasteht als der automobil-namensvetter, finde ich es dennoch grobe geldverschwendung. vor allem unter dem aspekt, wo das geld dann wieder eingespart werden soll... als steuerzahler finde ich es eine frechheit, dass bei der bildung + kultur gespart wird, ohne dass ich darüber abstimmen dürfte!
...da sieht man eben weshalb Abstimmen auch so seine Grenzen hat. Der Bürger ist nun mal einfach kein Rüstungs- und Sicherheitsexperte... Im übrigen hat ein Kampfjet eine Systemlebensdauer von 30 bis 40 Jahren. Niemand hier kann behaupten er wisse wie die Welt bis dann aussehen wird...
Nein, das sind unterschiedliche Konzerne. Lässt sich googeln...
Saab AB hat mir Saab Automobile AB nichts (mehr) zu tun. Die Automobilsparte wurde im Jahre 2000 aus der Saab-Gruppe vollständig ausgegliedert und zu 100% von GM übernommen. Mit anderen Worten: Sie können die Rebellion abblasen.
Das sind zwei verschiedene Firmen: Im Jahr 2000 wurde der Automobilbereich and GM verkauft. Seither ist SAAB ein Flugzeughersteller. In der Zwischenzeit hat sich GM auch wieder von den SAAB Autos getrennt, und mittlerweile sind die Chinesen die Eigentümer von SAAB Auto.
Nein, Saab Auto and Saab Group sind schon lange völlig getrennt, seit General Motors Saab automobil in 1990 gekauft hat.
Eine europäische Lösung muss her, warum nicht zu den Schweden fliegen und dort mit "Gripen", anstatt hier paar Milliarden aus dem Fester zu werfen?! Diese Milliarden fehlen eben im Bildungssektor, beim Umweltschutz, in den sozial Werken, in der Förderung der erneuerbaren Energien, usw... Antworten
Die meisten negativen Kommentare drehen sich um die Kosten. Nur sind diese 4 Mrd. CHF besser investiert, als den gleichen Betrag in die Euro-Rettung oder Asylanten zu stecken. Wir Schweizer Vollidioten zahlen mit Steuergeldern Ferienreisen in angebliche Heimatländer von diesen armen Vertriebenen. Andere leben in Saus und braus unterstützt vom Staat, welche bankrott sind. Lieber ein paar Flugi mehr Antworten
... und die Gegengeschäfte für über 4 Milliarden Franken. Die mehr als 100 Firmen der schweizer Maschinenindustrie welche dank dem Kampfjetkauf zu Exportaufträgen und neuen Technologien kommen interessieren hier niemanden. Als hätte unsere Exportindustrie nicht schon genug Probleme...
In Bildung investieren... ja, haben wir da so einen riesen Defizit? Kann man auch lernunwillige dazu zwingen etwas zu lernen? Mit Geld kann man auch nicht alles lösen.
... und zu allem Überfluss müssen wir auch noch das Geld ihrer Diktatoren hüten. Wenigstens können wir dafür die Flugi benützen!
Sie scheinen ein Reduitfan zu sein. Wenn Europa unter geht gehen wir mit unter da 60% unserer Exporte nach Europa gehen gleichzeitig wäre es allemal vernünftiger das Geld in Bildung zu stecken.
Wir könnten die 4 Milliarden auch in Bildung investieren.
Wir koennten uns sicherlich 2 oder 3 dieser JSF fuer die gleiche summe leisten... falls diese flugi ueberhaupt gebaut werden.
Wir sollten wirklich endlich Abstand nehmen, immer nur vom allerbesten zu träumen. Der Gripen ist ein einsatzerprobtes Flugzeug, welches von diesen 3 zur Auswahl stehenden sicher am besten zur Schweiz passt, wenn man auch die Kostenseite berücksichtigt. Die ganz neuen Typen der 5. Generation sind alles noch mehr oder weniger Prototypen und die können wir uns später sowieso nicht mehr leisten...
Wäre es nicht intelligenter das Geld in was anderes zu investieren als in eine veraltete Generation von Kampffliegern? aber ich kanns schon verstehen, wenn soviel Gegenwehr vom Volk kommt...
Viele Polen hätten Sich gewünscht dass mehr für die Luftwaffe ausgegeben worden wäre nachdem die Deutschen mit den Messerschmidt's die Polnische Luftwaffe wie Schafe gerissen hatten.
War denn die "beste Armee der Welt" schon mal auf dem neusten Stand? Ich denke nein; sie wird es wohl auch nie sein und immer provinziell und hausbacken bleiben!
ich und ganz bestimmt über 2 mio. stimmbürger/steuerzahler wollen keine neuen kampfjets. wenn wir gefragt werden, gibt es keine neuen flugis, wenn wir nicht gefragt werden, zahlt eure spielzeuge selbst.
ein leben nach dem krieg ist sowieso nicht lebenswert.
Antworten
@ Nick Schmid Gewiss, Abertausende von erfolgreichen Behandlungen - manchmal auch von gescheiterten, man denke an die fast 1000 vermeidbaren Todesfälle in Spitälern - die auch viel viel billiger gemacht werden könnten. Für die Schweiz ist halt die Armee samt ihren Fliegern auch eine Art von Versicherung. Besser man braucht sie nicht...
@Hans Abbühl: Beim Gesundheitswesen habe ich aber eine Versicherung, die für mich Sinn macht. Da werden jährlich abertausende von erfolgreichen Behandlungen durchgeführt, ab und zu auch an mir selber. :-) Beim Fliegerkauf finanziere ich einen - aus meiner Sicht - ziemlich sinnfreien Kauf mit.
@ Nick Schmid Ich weiss nicht, wie viel ich für den Kauf der Flugzeuge bezahlen muss, bei gleichmässiger Verteilung wären es einmalig weniger als 1000 Fr.-. ich weiss aber mit Sicherheit, dass ich bei dem 60 Milliarden-Deal im Gesundheitsunwesen viel zu viel bezahlen muss, mehrere Tausender Jahr für Jahr, 10% weniger lägen drin. Und die verschiedenen Kassen sind halt doch wichtig...
@Hans Abbühl: Mir ist es egal, ob das verschiedene Kassen sind, solange ich den Seich aus meinem Portmonnaie bezahlen muss.
Es sind verschiedene Kassen. Wenn schon Lektionenabbau im Kanton nicht machen, aber endlich die überflüssigen Spitäler - deren hat es genug - schliessen.
Kampfflugzeuge unbedingt kaufen ! Dann an der Bildung und Forschung sparen ! Nur ungebildete und schlecht ausgebildete Leute kann man verarschen. Die wehren sich dann auch nicht ! So einfach ist die Rechnung dieser kleinkarierten arroganten Politikerkaste. Antworten
Sie sind ja voll der Held. Gessler hätte vor Ihnen gezittert. "Etwas zögerlicher einzahlen" wow ... das hat jetzt aber gesessen!
Herr Stehlin : F-22 werden nicht exportiert und F-35 ist noch in Testphase, überteuert, eher für Bodenangriff gedacht. Dazu kommt, dass die Wartung und techn. Änderungen nur durch die Amerikaner gemacht werden können. Da werdern wir die USA richtig geliefert.
Genau, wir sollten unbedingt F-22 oder gleich den F-35 JSF kaufen !!!
Somit keine Abstimmung für das Volk? Wo bleibt hier die direkte Demokratie? 3 Mrd. für 22 Kampfjets welche in der Schweiz nicht nötig sind, dafür weniger Geld für Bildung, Forschund und Infrastruktur? Was hat die Schweiz wohl eher nötig?! Wir benötigen eine stabile Wirtschaft, gute Bildungs- und Ausbildungsmöglichkeiten aber keine Jets, welche schlussendlich nur ein Ziel haben: Kämpfen+Zerstören. Antworten
Und dank der Unternehmenssteuerreform fehlen auch noch 50 Milliarden... Mit denen könnte man Kampfjets kaufen, die IV und AHV sanieren, und es würde noch massig Geld bleiben für Bildung, Infrastruktur, Froschung, Soziales, und, und, und. Vielen Dank an Herrn Merz und die neoliberalen Bürgerlichen.
@Weber: Nach Ihrer Logik braucht es nie mehr Volksabstimmungen, wenn das Parlament etwas beschlossen hat. Und der mit der Luftraum-Verteidigung war wohl ein Scherz Ihrerseits. Im Falle eines Konflikt würde der Feind wohl als erstes die paar Pisten zerstören und schon käme keiner unserer Flieger mehr hoch. Aber träumen Sie ruhig weiter von der wehrhaften Schweiz.
Wie lange wohl würden die paar Flieger unseren Luftraum verteidigen können? Stunden? Tage? Wochen?
Herr Weber, die Schweiz ist gerade mal so gross wie Bayern oder Sizilien. Brauchen wir tatsächlich dutzende(die neuen + die alten) von Kampfjets?
Ich finde nein. Deshalb, alles daran setzen damit diese Vorlage for das Volk kommt.
Das Parlament hat in einem demokratischen Entscheid beschlossen, neue Kampfjets zu kaufen. Das Parlament vertritt das Volk, also ist eine Volksabstimmung nicht zwingend nötig. Und nein Kampfflugzeuge können weit mehr als Kämpfen und Zerstören! Sie sorgen in den nächsten 40 Jahren (!) dafür, dass wir unseren Luftraum jederzeit überwachen, kontrollieren und allenfalls verteidigen können.
Obwohl der Kauf von neuen Kampffliegern angesichts der finanziellen Lage (Abbau bei den Sozialwerken, Sparen bei Investitionen und Bildung) und des Bedrohungsszenarios fragwürdig ist, ist wenigstens dieser Entscheid konsequent: Der Gripen ist ein reiner Jäger und kein Kampfbomber wie die Konkurrenten.
Aber das Volk muss zahlen: Also lasst es darüber abstimmen! Das ist demokratisch!
Antworten
Brauchen wir nicht, wollen wir nicht - und schon gar nicht bezahlen. Militär gehört endlich abgeschafft, das Geld sinnvoll gestrichen und Leute wie Ueli Maurer mit ihren "besten Armee der Welt" zwangsvorstellungen gehören einfach ins Pflegeheim und bevormundet! Antworten
Oh, so ein Spielzeug will ich auch :) 22 Flugi für 4Mia. Und dann noch Ausbildung, Hangars, Unterhalt, Spezialanfertigungen etc. Das ist im Preis garantiert nicht drin. "Sorry, aber für Bildung haben wir kein Geld mehr.." Wo kann ich die Volksinitiative dagegen unterschreiben? Antworten
Falls sich dieser Entscheid als richtig herausstellt, kann man dem Bundesrat nur gratulieren. Das Kampfflugzeug würden den Anforderungen als Luftpolizei sicher genügen und vor allem keine Geschäfte mit Deutschland oder Frankreich. Man müsste ja schön bescheuert sein diesen Ländern noch Staatsaufträge zu erteilen. Antworten
@Zellweger : Wenn nur ein Bruchteil von Handelspartnern in Deutschland oder Frankreich auch nur leise Anstalten machen, nichts mehr aus der Schweiz zu beziehen, (quasi Ihr Gedankengang), dann Sie, ich und ein paar 10'000 Arbeitsnehmer so schnell ihren Job los, dass Sie nicht mal mehr dazu kommen, die Augen zu reiben. Onkel Christoph und die SVP kanns dann auch nicht mehr richten.
Soweit ich das verstanden habe. Die Tiger sind fliegender Schrott, fliegen nur bei gutem Wetter. Also haben wir für den Flugüberwachungsdienst "nur" 33 FA/18. Diese sind das absolute Minimum, mit dem Fakt, dass halt nicht alle unidentifizierten Flugobjekte angehalten werden können. Nicht wenn Krieg wäre oder so. In Friedenszeit. Bei jeglicher kleinen Eskalation der Lage reichen die nicht mehr.
Es gibt verschiedene Arten, Geld sinnvoll oder eher leichtsinnig auszugeben. Der Kauf von neuen Kampfflugzeugen gehört eindeutig in die zweite Kategorie. Haben wir in der Schweiz und in Europa denn wirklich keine drängenderen Probleme? Unglaublich. Antworten
"Kauft die Schweiz jetzt die neuen Kampfjets, sind Ausgabenkürzungen und Sparmassnahmen in anderen Bereichen, wie Bildung und Forschung, Landwirtschaft und Infrastruktur wahrscheinlich."
Danke, die Herren $VP. Ich dachte immer, die seien für einen schlanken Staat.
In Tat und Wahrheit wohl eher für ein leeres Portemonnaie des Steuerzahlers.
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Das ist wohl auch aus wirtschaftspolitischer Sicht ein Leerlauf - die Kürzungen in Bildung, Forschung, Landwirtschaft und Infrastruktur, werden sich zweifellos in Arbeitsverlusten und/oder Kaufkraftverlusten der Bevölkerung bemerkbar machen. Stattdessen fliesst das Geld dann ins Ausland. Ziemlich bescheuert in einer Krise.
Vielen Dank den Militär-Köpfen: immer heisst es Schulden abbauen und Steuern senken, damit ein attraktives wirtschaftliches Umfeld herrscht. Und plötzlich werden 3 Milliarden verballert, damit sich ein paar Politiker ein neues Spielzeug leisten können. Das Geld wäre für Bildung, Verkehr, Gesundheit weitaus besser eingesetzt. Antworten
Die Schweiz ist Neutral. Warum muss es immer ein Amerikanischer-Deutscher-oder Schwedischer Kampfjet sein? Geht nach China, die bauen mit Chengdu J-10 der modernste Kampfjet. Ober berücksichtigt Russland, wo die Besten Kampfflugzeuge gebaut werden, wie Su-35BM, Su27, Su47 oder die Mig 29.
Diese beiden Länder beherrschen die Wirtschaft in der Zukunft.
Da kann die Schweizer Wirtschaft gute Handelsverträge, Kompensationsgeschäfte abschliessen. Da muss man nicht die Bankrotten Amis berücksichtigen oder ein veralteter Gripen kaufen.
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Ich bezweifle, dass China mit dem Chengdu J-10 «der modernste Kampfjet» hat, denn die vorgeführte Flugtauglichkeit fällt noch in die Kategorie Bluff. Aber es ist schon beschämend, dass die Schweiz «ein veralteter Gripen» kauft. Wirklich beschämend ist allerdings, dass die Schweiz überhaupt Kampfjets kauft, statt das Geld für den Schuldenabbau, Bildung oder die Sozialwerke einzusetzen.
Dann lassen wir das doch lieber ganz bleiben ... In ein paar Jahren gibt es andere, bessere Optionen und das was jetzt offenbar gewählt wurd bringt wenig, ganz bestimmt nicht ein "mehr an Sicherheit" die 3 oder 4 Mrd. Franken an Mehrausgaben gerechtfertigen würde. Antworten

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