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«Es geht die Schweiz nichts an, wie Deutschland seine Steuern erhebt»

Steueroasen sind Trittbrettfahrer, und die Schweiz ist letztlich mitschuldig, wenn deutsche Normalbürger hohe Steuern berappen müssen: Wirtschaftsethiker Ulrich Thielemann wandte sich vor dem deutschen Bundestag entschieden gegen das Bankgeheimnis.

Herr Thielemann, Sie waren am Mittwoch als Experte vor den Finanzausschuss des Deutschen Bundestags geladen. Dort sagten Sie, «in der Schweiz kursierten gänzlich abenteuerliche Argumente zur Rechtfertigung des Bankgeheimnisses». An welche Argumente dachten Sie?

Die Sache ist eigentlich ganz einfach: Wo man wohnt, wird man besteuert. Das Besteuerungsrecht der Staaten hängt am Wohnsitz und an nichts anderem. Dieses Wohnsitzprinzip zu verletzen, ist ein schweres staatliches Vergehen, vor allem, wenn es systematisch geschieht. Was das Ganze kompliziert macht, sind die Argumente, die dagegen kursieren.

Zum Beispiel, dass ein souveräner Staat Dinge wie die Besteuerung oder Information der Steuerbehörden selber festlegen kann.

Genau. Aber die Schweiz hat keine legitime Souveränität in Bezug auf Steuer-Ausländer, das ist ein Missbrauch der Souveränität. Damit wäre eigentlich schon alles erledigt. Aber es kursiert noch ein zweites Argument: der Steuerwettbewerb. Die Idee, dass die Staaten untereinander im Konkurrenzkampf um tiefere Steuern und attraktive Steuerzahler stehen. Bloss haben wir es hier mit einem Nicht-Wettbewerb zu tun. Denn Leistung spielt hier keine Rolle. Sowohl der Steuerflüchtling wie die Steueroase sind Trittbrettfahrer. Der Flüchtling wandert nicht aus, sondern er will die Leistung seines Heimatlands weiter nutzen. Und wo liegt die Leistung der Steueroase?

Immerhin schafft sie Druck auf die Finanzminister anderer Länder, damit deren eigene Steuern nicht überborden.

Das ist das Argument: «Ihr Deutschen solltet selber dafür sorgen, dass ihr keine Steuerwüste habt». Dieses Argument ist zynisch. Denn wenn der Informationsaustausch verweigert wird, ist es für einen Steuerflüchtling immer günstiger, sein Geld in einer Steueroase zu verstecken. Die Steuerwüste wäre nur dann nicht mehr gegeben, wenn die Steuern auf Kapitaleinkommen bei Null lägen. Im übrigen geht es die Schweiz gar nichts an, wie Deutschland seine Steuersouveränität wahrnimmt. Wie auch umgekehrt: Wenn die Schweiz meint, Kapitaleinkommen seien nur wenig zu versteuern, kann sie das gerne machen. Aber nicht für Steuer-Ausländer.

Wo bleibt der ebenfalls hohe Wert der Gleichbehandlung? Ein deutscher Falschparker bekommt dieselbe Busse wie ein Schweizer Falschparker, und ähnlich soll auch die Unterscheidung zwischen Steuerhinterziehung und Steuerbetrug für beide gelten.

Nein, wenn die Personen, um die es geht, in der Schweiz nicht ansässig sind, besteht kein Recht, sie dem Schweizer Steuerrecht zu unterwerfen – wie indirekt auch immer. Das ist der Kern der gesamten Angelegenheit.

Die Banken melden, dass die Kunden ihr Geld längst nicht mehr ins Land bringen, um Steuern zu sparen, sondern weil sie Diskretion suchen; sie fliehen vor der staatlichen Überwachung ihrer Konti. Es gibt viele Indizien, dass da einiges dran ist.

Das macht keinen Unterschied. Die Besteuerung ist eine elementare Grundpflicht aller Bürger. In Deutschland ist der Zugriff der Steuerbehörden - die übrigens selber dem Steuergeheimnis unterliegen – nur darum nicht vollständig erfüllt, weil es diese Steuerfluchtmöglichkeit gibt. Deshalb will ja die EU den grenzüberschreitenden Informationsaustausch.

Das heisst: Lieber fiskalische Vollabschöpfung als Schutz der Privatsphäre.

Erstens: Die Schweiz geht die fiskalische Privatsphäre eines anderen Staates nichts an. Zweitens kann es keine fiskalische Privatsphäre geben. Denn das ist eine Diskriminierung der verschiedenen Einkommensarten: Normale Lohnbezüger sind mit ihrem Lohnausweis vollständig steuertransparent. Es geht also um eine rechtsstaatliche Frage – also darum, dass alle gleichermassen steuerpflichtig und steuertransparent sind. Und wenn die Steuerbehörden nicht wissen, wie hoch die Einkommen sind, können sie natürlich nicht besteuern.

Jeder kann die Steuerpflicht auf seine Art umgehen: Steuerflucht mag in Deutschland ein Sport der Reichen sein – aber Schwarzarbeit ist Volkssport.

Deshalb kann der Staat ja nicht auf Kapitaleinkommen verzichten, das wäre eine abenteuerliche Argumentation. Im übrigen ist die Gesamtsteuerbelastung in Deutschland laut OECD-Statistik tiefer als in der Schweiz.

Genau so argumentieren die hiesigen Bankiers. Sie sagen: Die Schweiz ist keine Steueroase – was zeigt, dass das Kapital eben nicht wegen der Steuern hierherströmt, sondern wegen der Sicherheit oder der Diskretion.

Nein. Der Grund ist, dass in Deutschland Kapitaleinkommen nur noch gering besteuert werden – im Wesentlichen wegen der Steueroasen. Deshalb entsteht der sogenannte Mittelstandsbauch: Die Arbeitnehmer haben die Lasten zu bezahlen. So macht sich die Schweiz mitschuldig, dass die deutschen «Normalbürger» solch eine hohe Steuerbelastung haben.

Letztlich teilt das Bankgeheimnis einen Aspekt mit dem Arztgeheimnis, Postgeheimnis, Beichtgeheimnis oder Anwaltsgeheimnis: Als Nebenwirkung unterstützt es illegales Verhalten – aber man nimmt dies in Kauf, weil es die Diskretion offenbar wert ist.

Das kann man so nicht parallelisieren. Es gibt Berufsgeheimnisse, aber sie gelten nicht gegenüber autorisierten Behörden. In diesem Fall also der Steuerbehörden. Wenn man dies nicht will, muss man klar sagen, was es bedeutet – nämlich dass Kapitaleinkommen nicht oder nur mit allergrösster Schwierigkeit besteuert werden kann.

Oder dass der Staat einfach stärker um Einverständnis und Freiwilligkeit bei den Steuerzahlern besorgt sein muss.

Steuern sind eben Bürgerpflicht. Wir als republikanische Bürger wollen, dass diese Pflicht rechtsstaatlich und sanktionsbewehrt gesichert ist. Ansonsten werden die Steuern letztlich abgeschafft, sie werden zu Spenden.

Und wo beginnt das Widerstandsrecht? Ein bekannter Bankier hat einmal gesagt, es sei «in höchstem Masse moralisch vertretbar, Vermögenswerte von fiskalisch Verfolgten» zu schützen. Wer mehr als die Hälfte seiner Einkünfte für Steuern hergeben müsse, sei «faktisch ein Staatssklave und bedarf besonderer Anteilnahme und Hilfe».

Das ist ein libertäres Staatsverständnis – Steuern erscheinen hier als Diebstahl. Aber es versteht gar nicht, was der Staat soll. Alle Gewalt geht vom Volk aus, das Volk ist der Souverän, dies heisst: Wir selbst, «we, the people», geben uns eine rechtsverbindliche Ordnung, und das bedeutet, dass wir ein sanktionsbewehrtes Rechtssystem schaffen. Weil wir wissen, dass sonst der verantwortungsbewusste Bürger der Dumme wäre. Und das wird hier einfach abgestritten, mit äusserst radikalen Positionen, die mit unserer gegenwärtigen Rechtsordnung überhaupt nicht vereinbar sind. Ich hoffe deshalb auch, dass die Schweiz aus eigenen Stücken sieht, dass sie mit der Verweigerung des Informationsaustausches ihrer eigenen Rechtsstaatstradition zuwiderläuft. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 27.03.2009, 09:02 Uhr

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87 Kommentare

Lukas Berger

08.04.2009, 15:41 Uhr
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Thielmann liefert die bisher überzeugendste Argumentation gegen das Bankgeheimnis. Liebe Bankgeheimnis-Fans, schaut euch bitte einmal ganz genau an, was dieser Mann sagt. Er zeigt nämlich auf, dass die Verteidiger des Bankgeheimnisses argumentativ völlig auf verlorenem Posten sind. Da hilft alles Gezeter und Geschrei nichts dagegen. Es lebe die akademische Freiheit - sogar an der HSG! Antworten


Walter Kunz

06.04.2009, 20:20 Uhr
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Nichts neues, jeder der auf das Thema zu sprechen kommt, wiederholt Gebetesmühlen artig immer wieder das Selbe. Es ist mir großes Rätsel, warum niemand und eben so tiefschürfend über den wirklichen Auslöser und Ursprung der weltweiten Finanzkrise diskutiert. Könnte es sein das wir (die Schweiz) davon gar nicht betroffen sind ? Antworten


Martin Danuser

06.04.2009, 18:56 Uhr
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Das schweizer Bankgeheimnis bezweckt nicht, Steuerhinterzieher zu schützen. Dass viele Deutsche das Bankgeheimnis missbrauchen spricht allenfalls gegen diese und nicht gegen die Schweiz.. Schweizer Banken, die das Bankgeheimnis missbrauchen, müssen massivst bestraft werden. Im übrigen ist es Sache des Deutschen Fiskus, mit einer humanen Steuerpolitik Steuerhinterziehung unattraktiv zu machen. Antworten


Urs Keller

06.04.2009, 17:29 Uhr
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Grundsätzlich ist es die Sache des Individiums und nicht des Staates die Steuererklärung auszufüllen und wahrheitsgetrei zu deklarieren. Tut man das nicht in der Schweiz wird man eigeschätzt, ein Jahr später wird sofern keine Steuererklärung vorliegt die Einschätzung verdoppelt, so lange bis der Steuerpflichtige deklariert. Warum macht das Deutschland nicht genauso mit seinen Bürgern. Antworten


Urs Keller

06.04.2009, 15:32 Uhr
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Die Schweiz kassiert auch Steuern auf Einkommen und Vermögen, bei Grundbesitz in der Schweiz . Auch wenn dieser Schweizer Bürger im Ausland wohnt und dort immatrikuliert ist Man muss trotzden für die Schweiz die Hosen herunter lassen. Das sollten sie doch wissen Herr Thielemann Antworten


Werner Schelbert

06.04.2009, 14:59 Uhr
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Diejenigen Schweizer die Herr Thielmann so die Stande halten, sollen doch nach Deutschland umsiedeln, dann können sie die Steuern abliefern die Sie so gerne bezahlten. Wir sind immer noch ein Staat in dem der Bürger die Gesetze macht und dieser Bürger hat auch das Bankgemeinmis geschaffen. Die Schweizer die das nicht verstehen können, sind für mich Nestbeschmutzer und würden uns sofort verkaufen. Antworten


Ulrich Künzi

06.04.2009, 10:21 Uhr
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Ich glaube das dies Sache der Schweiz ist und dass Deutschland sich nicht in unsere Angelegenheiten mischen sollte. Dabei kann es sich doch nur um Schwarzgeld hendeln. Dieses zu verhindern ist deren Sache. Wenn es die Schweiz nicht mehr anbietet, gibt es genügend andere Länder. Es würde dadurch nicht einen Einzigen Steuerflüchtlinge weniger in Deuschland geben. Antworten


Georg Gruber

06.04.2009, 09:24 Uhr
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Der Professor hat natürlich auf ganzer Linie recht. Das Verhalten von uns Schweizern ist beschämend, umso mehr die dünne Argumentation, es zu rechtfertigen. Antworten


Kristina Schmidt

02.04.2009, 19:18 Uhr
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Eine Anmerkung zum Herrn John Falstaff: Deutsche Beamte werden ganz normal versteuert, erst informieren dann polemisieren! Zur Falschparker-Gleichbehandlung: Das bringt es auf den Punkt. Entscheidend ist nicht die Nationalität sondern der Ort des Vergehens! Und so ist es auch bei der Rechtsgrundlage für Steuerfragen: entscheidend ist, wo der Steuerhinterzieher wohnt. Antworten


Markus OSWALD

27.03.2009, 18:45 Uhr
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Deutschland füttert einen Haufen Faulpelze und Drückeberger und hat dadurch eine zu hohe Staatsquote. Das ist schlecht. Die Schweiz hat eine Gesetzgebung, die Investoren Steuervorteile gegenüber weniger effizient aufgestellten Volkswirtschaften bietet. Das ist gut und clever, hat aber auch eine moralische Dimension. Los Deutschland, lern' endlich was vom guten Vorbild! Antworten


Peter Beutler

27.03.2009, 14:37 Uhr
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Danke Herr Thielmann,viele in unserem Land können Ihre Argumentation nachvollziehen.Machen Sie sich nichts aus den wütenden Reaktionen in diesem Forum.Es braucht eine schier unmenschliche Überlegenheit, diese schmählich Niederlage einzustecken.Verlust eines unserer grössten Freiheitsrechte. Das Bankgeheimnis.Schon im Mittelalter galt Raubrittertum als hoch angesehene Erwerbsquelle. Antworten


Hans E. Moppert

27.03.2009, 13:18 Uhr
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Herr Thielemann vergisst - wie die meisten Deutschen - dass die Situation vor 60 oder 70 Jahren noch recht anders war. Dass sie auch jetzt in einigen Europäischen Ländern, nicht zu schweigen in Afrika, Südamerika etc.für viele Bürger völlig unerträglich ist, da sie vom "Staat" ausgeraubt werden. Auch in den uns umgebenden Ländern kann das in Zukunft wieder einmal ändern! Antworten


Walter Wallen

27.03.2009, 13:18 Uhr
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auch wenn es sich rational nicht erklären lässt, langsam kommt es mir einfach aus einem bauchgefühl so vor, als würde deutschland nun seine krakenarme ausbreiten und morgen gibts nur noch weisswürstel und bier nach deutschem reinheitsgebot. mir ist diese obrigkeitshörigkeit und beamtensprache einfach zutiefst zuwider. prost! Antworten


Dieter Wundrak

27.03.2009, 13:13 Uhr
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Wer als Deutscher jahrelang in der Schweiz lebt, der weiss, wie heikel dieses Thema "Bankgeheimnis" ist. Und sagt da ein deutscher Professor noch etwas dazu, der zudem noch bei der HSG angestellt ist, dann kommt bei manchen Schweizern die Galle hoch. Nur, das Bankgeheimnis wäre nicht so schnell zur Diskussion gestanden, gäbe es nicht diese weltweite Banken- und Finanzkrise. So einfach ist es. Antworten


tobias wolff

27.03.2009, 12:50 Uhr
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Auch ich kann Ihnen nur zustimmen, Herr Thielemann. Und schäme mich für meine schweizer Mitbürger, die, weil sie keine Argumente besitzen, ausfallend, beleidigend und chauvinistisch werden. Der deutsche Staat hat mit einer sechsstelligen Summe die langjährige Ausblidung Herrn Thielemanns zum Professor für Wirtschaftsethik finanziert. Im Fussball wäre jetzt eine Ablösungssumme an Deutschland fällig Antworten


C. Burckhardt

27.03.2009, 12:29 Uhr
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Ich stimme als Schweizer den Aussagen von Herrn Thielemann voll und ganz zu! Das gibt es nichts hinzu zu fügen! Gleichzeitig möchte ich mich gegenüber den ausländischen Mitlesern für die zum Teil äusserst naiven und unverständlichen Kommentare von einigen Leserbriefschreibern entschuldigen. Diese Leute scheinen zur Lobby der Banken zu gehören, und sind nicht mehr ernst zu nehmen. Antworten


Urs Bleiker

27.03.2009, 12:29 Uhr
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Steuerhinterziehung ist in Deutschland doppelt so verbreitet wie in der Schweiz, weil die Steuern bei uns wesentlich tiefer sind und das Verhältnis zwischen Steuerbehörden und Bürger dank Bankkundengeheimnis weniger von Kontrolle und Misstrauen geprägt ist. Dass Argument „Vermeidung von Steuerhinterziehung“ von Prof. Thielemann ist daher schlicht absurd! Antworten


Benno Fässler

27.03.2009, 12:28 Uhr
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Ich habe mind. noch eine Frage an Herrn Thielemann: Füllen Sie die Steuerdeklaration selber aus oder lassen Sie sich von einem Steuerberater und Steuer-Optimierer übers Ohr hauen! Seien Sie ehrlich und legen Sie doch bitte ihre Verpflichtung in Form von Steuern gegenüber dem Staat offen. Ich hoffe nicht, wenn sie das tun, dass ich Bauklötze staunen darf! Antworten


walter amm

27.03.2009, 12:22 Uhr
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Recht hat Thomas Sutter, er sollte am besten nah Deutschland zurück gehen. Antworten


Benno Fässler

27.03.2009, 12:22 Uhr
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Zitat "Wo man wohnt, wird man besteuert." Pardon, so einfach das nicht. Wo wohnt zum Beispiel der Weltenrumtreiber Roger Federer? Wohl eher in wechselnden Hotelzimmern in anderen Ländern, und dort herrschen andere Sitten. Nein, der Wohnort taug nicht. Wer in der Hölle lebt, dem ist eine heile Oase ein eilig und heilig Ding! Antworten


Max Birrer

27.03.2009, 11:56 Uhr
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Herr Thielemann, vielen Dank für diese pointierte Zusammenfassung der Argumente. Ich kann Ihnen nur zustimmen! Antworten


david schmid

27.03.2009, 11:27 Uhr
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haarsträubend, wie emotional es in der Debatte zu und her geht und der Nationalismus gepflegt wird, wenn die rationalen Argumente ausgehen. Ganz nach dem Motto "Wer selber nichts hat, auf das er stolz sein kann, ist stolz auf sein Land"... sinnvoller wäre es von Schweizer Seite aus, vehementer auf die Missstände in OECD-Ländern aufmerksam zu machen (vgl. Artikel: Firmengründung) und zu bekämpfen Antworten


Franz Huber

27.03.2009, 11:22 Uhr
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Wie sieht es aus mit Lebensmittel und Möbel etc. Soll die Schweiz Deutschland anklagen, da Sie Schweizer dank den tiefen Fleischpreisen zu Zollhinterziehung bewegen, wenn die Schweizer nach Deutschland Fleisch einkauden gehen? Dies kann natürlich noch auf viele andere produkte erweitert werden Antworten


Marc Dolder

27.03.2009, 11:19 Uhr
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Die Schweiz wird im Rahmen der OECD Standards bei Verdacht auf Steuerhinterziehung Rechtshilfe gewähren. Deshalb ist die Schweiz KEINE Steueroase. Punkt! Wenn Deutschlands Staatverständnis den gläsernen Bürger und deren Stasi-mässige Überwachung anstrebt, ist das das gute Recht dieses souveränen Staates, wie es das Recht der Schweiz ist, dies eben nicht zu tun. Antworten


Philipp Meister

27.03.2009, 11:15 Uhr
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Freunde, hört doch auf mit eurer Jammerei. Tatsache ist, dass unsere Banken Ihren leitenden Mitarbeitern verbieten, in die USA, nach Frankreich und nach Deutschland zu reisen, weil sie befürchen, dass diese verhaftet würden. Da muss doch nun wirklich mehr dahinterstecken als nur Schikaniererei der anderen uns gegenüber. Etwas mehr Selbstkritik täte uns allen gut. Antworten


Heinrich Baur

27.03.2009, 11:02 Uhr
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Ich war jahrelang mit Schweizer Kollegen in Kalifornien tätig. Was wurde da an den USA alles kritisiert und interpretiert. Hätte irgendeine Schweizer Institution Erläuterungen zum Selbstverständnis der Amerikaner aus Schweizer Sicht erbeten, hätte auf Anfrage wohl jeder gerne seine Ansichten abgeliefert. Das Demokratieverständis einiger Nationalisten ist doch recht schockierend! Antworten


Ernst Gyger

27.03.2009, 10:57 Uhr
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Thielemanns Staatsverständnis bzw. Menschenbild ist das Problem. Der Mensch ist nicht durch Anreize gesteuert wie Pawlowsche Hunde. Man wird nicht drogensüchtig, nur weil es ein Angebot an Drogen gibt, sonst wären wir alle Junkies. Letztendlich verschafft sich der Bürger Steuergerechtigkeit mit Flucht. Es ist gesund das Individuum mehr zu schützen als den Staat. Steuern sind in der Tat Spenden. Antworten


Martin Jaberg

27.03.2009, 10:54 Uhr
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Herr Thielemann hat Recht, von A bis Z. Es gibt nichts mehr hinzuzufügen... Antworten


Ronnie König

27.03.2009, 10:54 Uhr
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Erschreckend so ein intelligenter Dummbabbel! Und so was lässt man auf Studenten los. Die Steuern reuen mich immer wie mehr! Antworten


F Widmer

27.03.2009, 10:51 Uhr
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Hab ich da etwas falsch verstanden Die schweiz geht es nicht an, wie Deutschland die Steuern erhebt? Umgekehrt aber schon? Was bildet sich diesr Typ eigentlich ein????????? Antworten


Swen Graser

27.03.2009, 10:45 Uhr
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Was kostet der Ruetlischwur? Die beruehmten, basisdemokratisch erkaempften, buergerlichen und freiheitlichen Grundrechte enden da, wo das Bankgeheimnis anfaengt. Redefreiheit, Freiheit der Wissenschaften, buergerliche Rechte, all das hat Ulrich Thielemann nach Ansicht einiger Kommentatoren hier verwirkt, wenn er die Ethik des Bankgeheimnis hinterfragt. Antworten


peter noser

27.03.2009, 10:45 Uhr
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@urs engeler: "Wo blieb in der Schweiz der Aufschrei, als beschlossen wurde, Arbeitgeber müssten eine Kopie des Lohnausweises direkt an die Steuerbehörden senden?" hä ? von was träumen sie eigentlich in der nacht ??? Antworten


Pat Suter

27.03.2009, 10:42 Uhr
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Ich empfehle der BRD eine 16 Meter hohe Mauer rund um's deutsche Ländle zu ziehen, damit keine Steuerflüchtige mehr ausbrechen können - handkehrum empfehle ich allen in der CH wohnhaften Deutschen ihren Krempel zusammen zu packen und "die Finken zu klopfen". Antworten


Claudia Boesch

27.03.2009, 10:34 Uhr
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@hans rudolf hort 20km/h über der Höchstgeschwindigkeit ist nicht schleichen sondern eben rasen. War wohl teuer und punkte gab es wohl auch was. ach ja, das Einkommen ist kein Geheimniss. Das Vermögen aber schon wenn man will. Keiner ist in der Schweiz gezwungen, sein Vermögen anzugeben. Man bekommt halt einfach die Verrechnungssteuer nicht zurück. Antworten


Giovanni Musco

27.03.2009, 10:25 Uhr
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Nicht die Steueroasen, sondern die europäischen Steuerwüsten müssen beseitigt werden, Herr Thielemann. Dann laufen Unternehmen und Steuerpflichtige dem deutsche Staat nicht reihenweise davon. Sonst bleibt den Merkels und Steinbrücks nichts anderes übrig, als am Rhein eine neue Mauer errichten, um ihre Landsleute zwangsweise gefügig zu machen und an der "Republikflucht" zu hindern. Antworten


Johann Wieser

27.03.2009, 10:22 Uhr
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Der Schweizer Staat verlangt von privaten Personen, welche in der Schweiz wohnhaft sind Transparenz bzgl. Einkommen (gilt für alle Arten), unabhängig ob diese Einkommen im In- oder Ausland verdient werden. Vergleichbares gilt für anderen Staaten --> die von den anderen Staaten geforderte Transparenz ist verständlich/nachvollziehbar und sollte auch dem schweizer Rechtsverständnis entsprechen. Antworten


Robert Vogler

27.03.2009, 10:18 Uhr
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Herr Thielemann ist sich aber nicht zu schade, in der Schweiz ein üppiges Professorensalär zu kassieren. In der BRD würde er nicht nur massiv weniger erhalten, es würde ihm wahrscheinlich auch rund die Hälfte weggesteuert. Genau aus diesem Grund gibt es Steuerflucht. Wie wir in der Schweiz unser Steuersystem nahezu basisdemokratisch bestimmen, davon kann man in der nördlichen Steuerwüste träumen. Antworten


benoit goldmann

27.03.2009, 10:16 Uhr
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Grundsaetzlich hat Herr Thielemann ja recht mit der Aussage, dass jeder dort Steuern zahlen soll wo er wohnhaft ist. Nur, was haben die Bewohner der meisten wohhabenden Staaten ueber die Verwendung der Steuern zu sagen? Direkt, gar nichts. Einwohner hier ist Mitbestimmer, Einwohner dort wird bevormundet: spornt zu Steuerhinterziehung an. Diese Staaten brauchen zuerst mal eine echte Demokratie! Antworten


Marcel Zürcher

27.03.2009, 10:13 Uhr
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Weiter frag ich mich warum die deutschen innerhalb von 5 Jahren die Grösste Ausländergruppe in der Schweiz werden konnte? Es sind ja nicht die Reichen die gekommen sind, sondern die Normalbürger welche in Deutschland keine Perspiktive mehr gesehen haben. Auch dies erfahre ich täglich in Gesprächen mit Deutschen in unserer Firma. Also der Herr Wirtschaftsethiker sollte auch nochmals über die Bücher Antworten


G. Frey

27.03.2009, 10:12 Uhr
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So, so es geht die Schweizer nichts an wie Deutschland seine Steuern bezahlt. Oh, ich habe vergessen Die Deutschen sind ja von Gott gesandt, ja dann liebe Schweiz betet, ist ja lächerlich. Antworten


Marcel Zürcher

27.03.2009, 10:10 Uhr
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Im Grundsatz hat der Mann Recht. In einem Rechtsstaat soll gleiches Recht für alle sein. Nur uns anmachen dass es dem Deutschen Staat deswegen schlecht geht ist lächerlich. In einem Land wo man nach 35 Stunden den Betriebsrat fragen muss ob man noch länger arbeiten dürfe (erlebe ich jede Woche mit meinen deutschen Kollegen) sollte man sich mal die Frage über die Produktivität stellen. Antworten


Ferdinand Hodler

27.03.2009, 10:04 Uhr
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Der muss weg - sofort - am besten noch heute. Antworten


cristiano safado

27.03.2009, 09:57 Uhr
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Wenn man die Aussagen Thielmanns in diversen Plattformen zur Kenntnis nimmt, wird man leicht feststellen können, dass Thielmann in Tat und Wahrheit nicht Wirtschaftsethiker, sondern Wirtschaftskritiker ist. Ein wesentlicher Unterschied! Gemäss Thielmann geht der Schweiz das deutsche Steuersystem nichts an. Warum soll denn das Umgekehrte nicht auch gelten? Thielmann unterschlägt nämlich geflissentlich, dass es Steinbrück und Konsorten gar nicht darum geht, nur vermeintliche Oasen wegen der Steuerflucht seiner Bürger auszutrocknen. Ziel ist eine Steuerharmonisierung europaweit, um den Steuerwettbewerb auszuschalten. Und dies ist ein direkter Angriff auf unsere Steuersouveränität. Antworten


Heinrich Baur

27.03.2009, 09:51 Uhr
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Dänemark hat eine Arbeitslosenquote von 2,7 % (April 2008), mit einem Spitzensteuersatz von 59,8% ab ca. 43.900 Euro. Schweden hat einen Spitzensteuersatz von 56% (Deutschland 42%). Deutschland ist allerdings gross genug, dass es sich wirtschaftlich zur Wehr setzen kann, wenn seine legitim erhobenen Steuern nach CH-Verständnis nur noch vom "gläsernen" Durchschnittsbürger bezahlt werden sollen. Antworten


André Grichting

27.03.2009, 09:49 Uhr
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Was fällt Ihnen ein! Die Deutschen sollten lernen mit Geld/den Steuereinnahmbesser umzugehen. Solange Deutschland halb Europa finanziell unterstützen will und muss werden die Steuereinnahmen nie ausreichen resp. es wird nie eine vernünftige Steuerbelastung für den einzelnen Bürger geben. Ohne Deutschland keine EU. In diesem Sinn hat sich Deutschland die Steuerflüchtlinge selber herangezogen. Antworten


Ulrich Th. I. Elemann

27.03.2009, 09:48 Uhr
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Ach Herr Thielemann, Wirtschaftsethik ist doch eine wunderbare Disziplin! Aber wo bleibt die politische Ethik, wenn Deutschland auf gestohlene Daten (Fall Liechtenstein) zurückgreift, um eigene Bürger an den Pranger zu stellen? Wo bitte bleibt die Ethik, wenn die USA einen Kleinstaat schlicht und einfach erpressen? Ach Herr Thielemann, sie wirken besserwisserisch, nichts weiter. Antworten


Jerry Muller

27.03.2009, 09:46 Uhr
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Wenn Herr Thielemann meint, dass ein Staat das Recht haben sollte weltweit auf Informationen zum Vermögen seiner Bürger zugreifen zu können, investieren die wirklich Reichen in ausländische Firmen. Diese sind als ausländische juristische Personen dem deutschen Fiskus entzogen - in GB heisst so etwas z.B. TRUST. Und schon beginnt das Spiel erneut.. Warum wird eigentlich immer auf der CH rumgehackt? Antworten


Beat Aerni

27.03.2009, 09:45 Uhr
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Das Bankgeheimnis ist und bleibt eine Schweinerei, das sage ich als Schweizer. Den Schaden hat die deutsche Unterschicht zu tragen. Natürlich gibt es noch andere hausgemachte Gründe. Aber wenn die Deutschen unseren Reichen das Geld verstecken würden, wäre die Wut auch bei uns hoch. Antworten


Marcos Cotarelo

27.03.2009, 09:42 Uhr
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Das ist das Problem mit Ethikern. Sie fokusieren auf ein spezifisches Problem und merken nicht das durch die Umsetzung Ihres Vorschlages noch viel mehr Ethische Mängel entstehen vor allem im Inland. MIr ist auf alle Fälle die Erhaltung von Arbeitsplätzen und der Privatsphäre in der Schweiz innerhalb der gesetzlichen Richtlinien wichtiger als ein lupenreines Gewissen den Deutschen gegenüber. Coti Antworten


Andreas Saladin

27.03.2009, 09:36 Uhr
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@steve walthard:......so guät......! Antworten


Stefan Brauchli

27.03.2009, 09:36 Uhr
Melden

Zitat Herr Thielemann: "Die Sache ist eigentlich ganz einfach: Wo man wohnt, wird man besteuert. Das Besteuerungsrecht der Staaten hängt am Wohnsitz und an nichts anderem. Dieses Wohnsitzprinzip zu verletzen, ist ein schweres staatliches Vergehen, vor allem, wenn es systematisch geschieht". Ist ja interessant!! Ich werde von Deutschland gezwungen in D Steuern zu zahlen obwohl ich in der CH wohne! Antworten


Günther Gafner

27.03.2009, 09:34 Uhr
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mit dieser Logik geht es Deutschland ebenfalls nichts an wie die Schweiz ihre Steuern erhebt. Solange die gesetzlichen Grundlagen eingehalten werden gibt es nichts zu meckern. Antworten


Patrick Ryf

27.03.2009, 09:32 Uhr
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Im Kern hat Thielmann recht. Die Diskussion hat sich aber gar nicht am Inhalt empfacht, sondern an der Art und Weise wie kommuniziert wurde. Das Rechtshilfe bei Verdacht gewährt wird, halte ich für absolut legitim. Einen Automatismus darf es aber nicht geben, da dieser Tür & Tor für staatlichen Missbrauch öffnet. Solchen Missbraucht gab es, gibt es und wird es in verschiedenen Formen wieder geben. Antworten


Alain Mohler

27.03.2009, 09:29 Uhr
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Wäre es nicht besser wir würden wieder die Nummern-Konto einführen??? Dann wäre mit dem ganzen Gezanke schluss und wir hätten Geld im Ueberfluss. Antworten


Ruedi Lais

27.03.2009, 09:28 Uhr
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Erstaunlich, dass das Geldverstecken nur wegen der Steuerhinterziehung diskutiert wird. Sicher schützt das Bankgeheimnis auch weissgewaschenes Schwarzgeld aus kriminellen Tätigkeiten und betrügerischen Konkursen oder Geld, das wegen Alimenten- und Erbstreitigkeiten versteckt wird. Antworten


Karl Linder

27.03.2009, 09:28 Uhr
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Das Bankgeheimnis wird in dieser Form kaum zu retten sein, auch nicht die unterschiedliche Einkommensbesteuerung von In- und Ausländern. Wo wir uns aber in keinem Fall unter Druck setzen sollen, ist die Angleichung der MwSt und Einkommenssteuer auf Deutschland-Niveau. Das würde die Souverenität des Staates massiv verletzen (zumal die Slowakei ein Flat-Tax Steuersystem kennt als Teil der EU). Antworten


Alain Mohler

27.03.2009, 09:27 Uhr
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@ hans rudolf hort; es muss ein Geheimnis um Einkommen und Vermögen geben, weil der Mensch Neid und Missgunst empfinden kann und dann everntuell falsche Motive auf den Plan ruft. Antworten


Burkhard Schwalm

27.03.2009, 09:18 Uhr
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klar, logisch und ohne emotionalen Firlefanz.So müssen solche Themen analysiert werden. Antworten


Robert Herz

27.03.2009, 09:16 Uhr
Melden

Herr Thielemann vergisst, dass nicht nur der Ausländer, der Geld auf eine Schweizer Bank bringt, ein Rechtsobjekt ist, sondern auch die Schweizer Bank, auf der das Geld dann liegt. Geht es Deutschland demnach auch nichts an, wie die Schweiz den Schutz von Geldern regelt, die auf Konten in der Schweiz liegen?? So einfach ist es eben nicht! Antworten


Thomas Lanz

27.03.2009, 09:13 Uhr
Melden

Ich denke wir sollten endlich einsehen, dass das Bankgeheimnis in der heutigen Art und Weise nicht vertretbar ist. Es hilft Steuerbetrügern das demokratisch legitimierte Rechtssystem ihres Heimatlandes zu umgehen. Alles andere sind nur scheinheilige Ausreden um weiterhin schamlos an Geld zu bereichern, welches eigentlich anderen Staaten zustehen würde. Antworten


Bruni Schlaepfer

27.03.2009, 09:10 Uhr
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In der Schweiz bestimmen wir den Mehrwertsteuersatz und den Gemeindesteuersatz selbst, durch Abstimmungen. Das heisst, unsere Steuersysteme sind durch das Volk legitimiert. Wo sonst auf der Welt gibt es dies noch? Wir sind der Staat, deshalb ist ein Steuerbeamter unser Partner und nicht eine Verfolgungsbehörde (In der BRD kann wegen Steuerverfahren Beugehaft angeordnet werden!). Antworten


Michael Schneider

27.03.2009, 08:58 Uhr
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Was ich nicht verstehe, was die Rechtshilfe bei Steuerhinterziehung mit dem Bankgeheimnis zu tun haben soll. Das Bankgeheimnis soll den Bankkunden vor dem Staat schützen, das heisst, wenn der Staat nicht rechtmässig an das Geld oder die Informationen kommen will. Bei einer Auskunft, die auf einem Anfangsverdacht beruht, ist doch kein Problem. Freier Info'austausch ist natürlich zu verhindern! Antworten


Roger Göttschi

27.03.2009, 08:57 Uhr
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So ist`s recht Herr U.T. in der schönen Schweiz arbeiten und günstige Steuern zahlen und dann unser herrliches Land "von innen" beschmutzen! Es gibt so viele Deutsche, die hier wohnen und arbeiten und unser Land schätzen, diese nehmen wir sehr gerne, aber auf solche wie Sie können wir verzichten, nehmen Sie Ihre Koffer und lassen uns in Frieden! Herr Steinbrück hat sicher ein Pösteli frei für Sie! Antworten


Mike Studer

27.03.2009, 08:51 Uhr
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Ich verstehe die Entrüstung überhaupt nicht. Ulrich Thielemann sagt doch lediglich, was Sache ist. Ausgerechnet Exponenten der SVP heulen auf: Personen, die sonst keinerlei Hemmungen davor haben, rechtschaffene Menschen zu beleidigen und zu verunglimpfen. Einmal mehr zeigt sich, dass es einfacher ist, sich über andere zu entrüsten als die eigene Position infrage zu stellen und sich zu ändern Antworten


Gianin May

27.03.2009, 08:49 Uhr
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Grundsätzlich kann ich mich dem anschliessen. Jeder Staat erhebt Steuern und die sollen bezahlt werden. Dennoch bin ich der Meinung, dass es den Staat nichts aber auch gar nichts angeht wie sich mein Vermögen genau zusammensetzt oder dieser ganz einfach auf diese Daten zugreiffen kann, denn da ist Privat. Der Staat muss nicht wissen, dass ich 5 UBS Aktien habe solange er das Geld bekommt. Antworten


André Gerber

27.03.2009, 08:42 Uhr
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Bravo Herr Thielemann!; endlich jemand, der die Dinge im rechten Licht sieht; ein Hoffnungsschimmer, dass ein Umdenken stattfindet. Das ständige Versteckspiel vor dem Staat zur Umgehung von Steuern muss endlich aufhören! Antworten


adi meier

27.03.2009, 08:38 Uhr
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Mit dem Satz und der Einstellung : "es geht das Nachbarland nichts an, wie wir das und jenes tun" ist nicht gerade schmeichelhaft für ein EU Land bzw. mit so einer Einstellung erreicht man wohl in Zukunft gar nichts! Dabei sollte Länder heutzutage auf einander zugehen und Kompromisse schliessen. G8 Länder wie Deutschland, USA, usw. wollen wieder mal den Fünfer und das Weggli -> Leider Nein!!! Antworten


Urs Engler

27.03.2009, 08:36 Uhr
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Wo blieb in der Schweiz der Aufschrei, als beschlossen wurde, Arbeitgeber müssten eine Kopie des Lohnausweises direkt an die Steuerbehörden senden? Thielemann hat mehr Recht als vielen lieb sein kann. Die Einwände betr. Kampf gegen den "gläsernen" Bürger etc. sind doch nur Versuche, trotz deklariertem Einlenken möglichst viel vom Schwarzgeld-Profit zu behalten zu können. Antworten


Peter Gloor

27.03.2009, 08:34 Uhr
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Das Bankgeheimnis hilft nur den Unehrlichen, weil der Ehrliche ja per Definition in der Steuererklärung alles angibt. Die Dummen sind der Mittelstand, welche für die Armen bezahlen während sich die Reichen sich der Steuern entziehen können. Antworten


karin maindl

27.03.2009, 08:32 Uhr
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da will sich meiner meinung nach nur einer profilieren. einfach das gegenteil sagen um aufzufallen. jeder weiss doch, das deutschland wie die usa ein steuerproblem haben. da geht's nicht als erstes um steuerflüchter sondern um die (steuer)-kultur! Antworten


thomas brigger

27.03.2009, 08:32 Uhr
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@ h-r hort: Überprivilegierte? wer bitte ist dann nur privilegiert? der freiberufler, der in der eu immer noch entscheiden kann, zwischen durch mal einen beleg nicht auszustellen um keine steuern darauf zu zahlen, oder der arme berufstaätige mit vertrag, der all sein einkommen berappen muss? jeder würde keine oder weniger steuern zahlen, wenn er könnte. ehrlichkeit ist eben manchmal sehr traurig! Antworten


Ruben Metzler

27.03.2009, 08:30 Uhr
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Endlich bringt es jemand auf den Punkt. Steueroasen bringen ganze Steuersysteme aus dem Lot, weil die "Grossen" steuerlich geschont werden, zulasten der "Kleinen" (die mit dem Lohnausweis). Es wird wohl keinen anderen Weg geben, als dass die Abt. SCHLUPFLÖCHER im CH-Bankensystem ausgemistet werden muss. Das Image unseres Landes versinkt zur Zeit in einem Rekordtief. Wegen den Banken. Wir danken. Antworten


Rolf Stalder

27.03.2009, 08:29 Uhr
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@hans rudolf hort: Für eine Antwort lesen Sie bitte die Geschichtsbücher der vergangenen 2000 Jahre. Zu argumentieren, dass wir uns heute schon weiterentwickelt hätten, geht auch nicht - denn dieser Beweis müsste über eine längere Zeitspanne erbracht werden, als dies momentan der Fall ist. Antworten


Andreas Schlegel

27.03.2009, 08:24 Uhr
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Herr Thielemann hat nicht verstanden, wessen Pflicht es ist, eine Steuererklärung auszufüllen. Zudem will er nicht, dass es eine Privatsphäre gibt, die ein Recht hat, vor ungehörigen Eingriffen geschützt zu werden. Es fehlt offensichtlich ihm am Unrechtsbewusstsein! Antworten


steve walthard

27.03.2009, 08:23 Uhr
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@hans rudolf hort: Ooooch, mussten Sie kürzlich eine happige Radarbusse bezahlen? Und jetzt bezeichnen Sie deshalb die Schweizer als Füdlibürger und "rächen" sich mit einer aufgeregten Stellungnahme gegen das Bankgeheimnis? Ich denke, die erwähnte Betitelung fällt damit auf den Urheber zurück :-) Antworten


Kurt Brändli

27.03.2009, 08:20 Uhr
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"Alle Gewalt geht vom Volk aus..."?! Wohl nur in einer direkten Demokratie! Wurden die D mal gefragt, ob sie in der EU sein möchten? Oder haben da Politiker entschieden, um in Brüssel ein Zusatzeinkommen generieren zu könnnen? Konnten die D jemals über ihr ausuferndes Steuersystem abstimmen, das notabene über mehr Gesetzestext verfügt als in anderen Rechtsstaaten das gesamte Gesetz?! Antworten


Walter Schmid

27.03.2009, 08:12 Uhr
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Selbst wenn der deutsche Bürger ganz gläsern wäre, würden dort die Steuern ganz bestimmt nicht sinken. Träumt weiter... Antworten


Hans Ratzer

27.03.2009, 08:08 Uhr
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Danke für den Titel:" und danke gleichfalls ".Es geht Deutschland nichts an wie die Steuern in der Schweiz erhoben werden, jedenfalls besser als in Deutschland, wir haben nach Steuerabzug noch etwas mehr in der Tasche, wäre vielleicht auch gut das deutsche Volk könnte mehr ausgeben für die Wirtschaft als für ::::köpfe der Politik und EU. Mal für sich denken statt selbst verarmen für Andere. Antworten


Walter Zimmerli

27.03.2009, 08:07 Uhr
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Im Denksystem - wenn der Bürger schon einen Staat will, dann holt sich der Staatsapparat eben grad 'alle' Macht - hat Herr Thielemann sicher Recht. Das ist dann der totalitäre Staat. Und hier ist das Problem: wollen/wollten die Deutschen den totalitären Staat? Wir Schweizer halten uns seit Urzeiten - mit Erfolg - am vom Volk kontrollierten Staatsapparat. Die Deutschen entscheiden selbst ... Antworten


hannes strolz

27.03.2009, 08:06 Uhr
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lieber deutsche, euer staat kostet euch zuviel, immer weniger die steuern bezahlen, immer mehr die trotzdem leistungen beziehen, wir wollen kein hinterzogenes geld von den deutschen, ich glaube aber auch, dass viele deutsche nicht mehr in einem solchen überwachungsstaat leben wollen, wir schweizer haben ein anderes verständnis zum staat und zu den steuern und leben damit um einiges besser Antworten


Beat Häcki

27.03.2009, 08:00 Uhr
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@ Herrn Hort das mit dem vollkommen transparenten Bürger ist Ihnen gewiss nur so rausgerutscht... Kann passieren. first think then send. Antworten


Rudolf Kupper

27.03.2009, 07:59 Uhr
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Es ist barer Unsinn zu behaupten: "Das Besteuerungsrecht der Staaten hängt am Wohnsitz und an nichts anderem." Unternehmen werden nicht am Wohnsitz des Besitzers sondern dort besteuert, wo sie ihr Rechtsdomizil haben, Liegenschaften dort, wo sie sich befinden - z.B. im Ausland. Aus diesem und anderen Gründen gibt's Doppelbesteuerungsabkommen. Weshalb will sich die BRD nicht an diese halten? Antworten


Freddy Bold

27.03.2009, 07:56 Uhr
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Mit diesem Interview scheint mir alles notwendige gesagt zu sein und sämtliche Gegenargumente massiv zu entkräften. Danke für die Veröffentlichung. Antworten


Charles Stieger

27.03.2009, 07:56 Uhr
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Alle Macht dem Volk? Während im einen Fall die Steueransätze vom Souverän abgesegnet werden müssen, werden sie im anderen Fall eigenmächtig vom Staat bestimmt. Genau da beginnt doch der Diebstahl. Der verehrte „Ethikexperte“ legte sich selber ein Ei. Antworten


Hans Meier

27.03.2009, 07:52 Uhr
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hr. Thielemann, wie so oft übersehen sie grundsätzliches. unsere lieben nachbarn im grossen kanton besitzen leider jämmerlich verkümmerte bürgerliche rechte. so hat nie ein deutscher bürger den hauch einer chance gehabt die staatsverfassung anzunehmen.... die bürger in ihrem "we the people" country sind maulhelden mit bürgerliche scheinrechte. was hat sie eigentlich bewogen in den süden zu ziehen? Antworten


John Falstaff

27.03.2009, 07:46 Uhr
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Im Kern hat Thielemann recht. Wenn nun in Deutschland auch noch Beamte besteuert und so weit reichende Beschlüsse wie die MwSt-Erhöhung vom Volk und nicht von einem 500-köpfigen Zirkel beschlossen werden könnten, dann sähe es mit der deutschen Steuergerechtigkeit besser aus. Mein Vorschlag: Ein "antikapitalistischer Schutzwall" an der Grenze zur CH. Da haben die Deutschen gute Erfahrungen gemacht. Antworten


hans rudolf hort

27.03.2009, 07:42 Uhr
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auf den Punkt gebracht ! Wieso verteidigen die CH-Füdlibürger die einen Autofahrer ausserorts mit 100km/h als Raser bezeichnen, dieses kriminelle Verhalten ? Jeder normale Bürger ist vollkommen transparent gegenüber dem Staat, wieso werden sogenannte Rechte der Ueberpriviligierten verteidigt ? Es gibt kein Geheimnis was Einkommen und Vermögen anbelangt, wieso auch. Antworten



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