FDP, SVP – Verräter des Mittelstands
Von Constantin Seibt. Aktualisiert am 15.04.2011 153 Kommentare
Artikel zum Thema
- «Es ist abscheulich, mir solche Vorwürfe zu machen»
- Zürich kämpft an der Seite der SP gegen die Steuerausfälle
- «Giganto-Bschiss»
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Korrektur-Hinweis
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Ernie und Bert treffen sich auf der Strasse. Sagt Ernie: «Ich fürchte, unsere Politiker sind uninformiert und sträflich dumm.» Sagt Bert: «Oh Ernie! Du unverbesserlicher menschenfreundlicher Optimist!»
Die erste Runde 2008 lief noch für Ernie: Kein Politiker, weder links noch rechts, erkannte die Bombe, die in der Unternehmenssteuerreform schlummerte. Dabei war der Abstimmungskampf heftig und knapp: Die Reform kam nur mit 50,5 Prozent durch.
Dabei sprachen die Politiker unter Federführung von FDP-Bundesrat Merz meist nur von 50 bis 80 Millionen nationalen Steuerausfällen. Eine kleine Summe zur Unterstützung von KMU – von Floristen, Metzgern, Apothekern.
Nur nebenbei sprach man von rund 500 Millionen Ausfällen bei den Kantonen. Doch auch diese waren Peanuts, als die Bombe dieses Jahres explodierte. Auf plötzlich 8 Milliarden schätzte das Finanzdepartement die in der Reform verborgenen Steuergeschenke. Und diese erhielten nicht die KMU. Nicht die Floristen, Apotheker oder Metzger. Sondern die Aktionäre von Grossfirmen wie ABB oder UBS.
Dumme Politik, schlechte Verlierer
Erfinder der Bombe waren die Anwälte der Wirtschaft, die einen komplexen Passus ins Kleingedruckte geschmuggelt hatten. Dieser führte dazu, dass grosse Konzerne nun de facto ihre Dividenden jahrelang unversteuert weitergeben können.
Die Reformgegner sprachen von Betrug. Die Antwort gab mir ein Top-Steueranwalt auf einer Party: «Betrug? Das wusste doch jeder im Voraus. Zumindest jeder kompetente Anwalt. Deshalb sage ich allen, die sich ärgern, nur: Schlechte Recherche, schlechte Verlierer!»
Was heisst: Bundesrat Merz, das Finanzdepartement, das Parlament und das Volk haben offensichtlich nicht die richtigen Anwälte. Und es heisst auch: Die Politik hat weit weniger Ressourcen als die Konzerne. Sie ist deshalb je nach Interpretation blind oder dumm.
SVP und FDP bedauern nichts
Wirklich? Seit Mitte Woche weiss man: Das ist zu freundlich gedacht. Denn nun beriet das Parlament noch einmal über seinen Fehler. Und wie dieser zu korrigieren sei. Und beschloss: gar nichts zu tun.
Die bürgerliche Mehrheit argumentierte so: CVP und BDP sprachen von einem bedauerlichen Fehler. Aber dieser lasse sich nicht korrigieren, wegen der Rechtssicherheit.
SVP und FDP jedoch bedauerten nicht einmal. Sie hielten kühl den Standardvortrag über den Steuerwettbewerb: Steuerausfälle würden auf lange Sicht durch Mehreinnahmen wieder übertroffen werden. Und davon würden speziell das Gewerbe und der Mittelstand profitieren.
Politik für Anwälte
Ehrlich? Denn von Steuersenkungen hat in den letzten zehn Jahren in der Schweiz vor allem eine Schicht profitiert: die Grossverdiener. Der Mittelstand dagegen hat stagniert – seine Steuerentlastung haben Krankenkassen und teurere Mieten mehr als weggefressen. Vorwärts gemacht haben multinationale Unternehmen, fürstlich bezahlte Finanzmanager und ältere, steuerscheue Milliardäre.
Und gerade die Pioniere des Steuerwettbewerbs, Zug, Schwyz, Luzern oder Wollerau, schreiben tiefrote Zahlen: Die zugezogenen Milliardäre zahlen viel zu wenig, verlangen aber einen Ausbau der Infrastruktur. Dafür muss Zug (wie jetzt auch Gstaad) nun Sonderwohnzonen für Einheimische planen, weil diese die Mieten nicht mehr zahlen können: Mittelstandsghettos.
Und das Rezept der Steuersenker gegen die Defizite gleicht dem eines Arztes, der bei Ärger einfach die Dosis verdoppelt: Sie versprechen, weiter Steuern zu senken.
Wer repräsentiert den Mittelstand?
Die Frage ist, woher SVP und FDP ihre Kaltblütigkeit nehmen, wenn sie Millionen für die Kleinen, aber Milliarden für die Grossen verteilen. Ist es der Reflex, sich vor reichen Leuten zu beugen? (Die SVP ist eine von Milliardären geführte Partei.) Ist es, weil Anwälte und Treuhänder in der oft knochentrockenen Politik so prominent vertreten sind? (Wie in der FDP.) Fakt jedenfalls ist: Sie geben – selbst mitten im Wahljahr – einen Teufel auf Wirtschaftsstatistiken. Und auf eine sehr knappe Abstimmung. Und auf die Wähler im Mittelstand.
Wer also nicht als Anwalt oder als Treuhänder arbeitet, kein Bauland zu verkaufen hat, aber partout nicht links wählen möchte, sollte sich eine Alternative überlegen: Die einzige bürgerliche Partei, die gegen vom Volk nie beschlossene Geschenke für bereits Reiche stimmte, war die EVP. (Tages-Anzeiger)
Erstellt: 15.04.2011, 08:06 Uhr
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153 Kommentare
Völlig klar war, dass nicht die KMUs von der Revision profitieren, was ich damals schon in der Arena deutlich sagte. Zu empfehlen wäre im Kanton Zürich das Steuerreferendum der SP "Tiefere Steuern für Familien" mit JA zu unterstützen, damit endlich der Mittelstand von den Steuersenkungen profitiert und sich die Belastungsverteilung ändert. Alle reden vom Mittelstand - aber nur die SP entlastet ihn Antworten
Die Sündenbockgeschichte ist uralt. Schon vor 2500 Jahren haben die Menschen ihre jährlichen Schandtaten bei den Semitten auf einen Geissbock verwünscht und dann wurde er in die Wüste geschickt, um dort elend zu verenden. Sie glaubten dann seien ihnen die "Sünden*? vergeben. Eines ist sicher, dass uns die Linke mehr mit, Gesetzes- und Beamtenstaat verknechtet. Seht doch am Morgen die Gesichter Antworten
Es ist einfach, in einem Steuersystem, dass zig Schlupfwinkel kennt, noch weitere einzubauen. Trotzdem ist das Volk gegen Einheits - oder Quellenbesteuerung, weil jeder insgeheim hofft und drauf trainiert mal einer derjenigen zu sein, die von oben auf Steuerproblemchen herabblicken. Insofern befriedigt die SVP ironischerweise weiterhin das Bedürfnis des Mittelstandes nach Gesässkriecherei. Antworten
Die haben ja recht, denn es gibt ja genügend A…l… unter den Stimmberechtigten, die den Reichen und Bösen noch helfen - ohne etwas davon zu haben. Die lachen sich schon lange ins Fäustchen, in ihren Parteizentralen mit geheimer Finanzierung (!), ob dem "Dümmsten Volk" der Erde (Buchtitel von Prof. F. Zwicky, Glarus + Pasadena). Antworten
Die SVP stellt sich als Volkspartei dar und ist doch nur eine Lobby für die Reichen welche möglichst ihre Pfründe und ihr Kapital sichern und mehren wollen. Man kann von einem Milliardär ja auch nicht mehr verlangen als dass er vor allem seine eigenen Interessen verfolgt. Antworten
SVP und FDP haben nur ein Ziel: Die Steuern senken. Sie sind sehr erfolgreich darin. Die logische Folge sind stetiger Leistungsabbau. Im Kanton St. Gallen werden jetzt zum Beispiel an der grössten Berufsschule die Mediotheken abgeschafft. Na ja, ist ja nur Bildung - die Millionäre von FDP und SVP können ihre Kinder ja in die Privatschule schicken. Antworten
Fragen Sie jeden Schüler. Jeder wird Ihnen sagen, dass in der Schule extrem viel Geld verschwendet wird, für unnötiges Kopieren, Beamer, Mediotheken und weiteren Luxus. 1 Tafel + 1 Hellraumprojektor pro Zimmer würde reichen und für jeden Schüler ein Blatt Papier zum Mitschreiben. Ich bin überzeugt, man könnte die Bildungskosten mindestens halbieren!
@Constatin Seibt."...Erfinder der Bombe waren die Anwälte der Wirtschaft, die einen komplexen Passus ins Kleingedruckte geschmuggelt hatten." Wie lautet der von Ihnen zitierte Passus? Vielleicht wäre das für uns Nichtjuristen auch für die Zukunft wissenswert. Danke für eine Antwort. Antworten
Ich sage seit Jahren, dass wir beschissen werden von allen vier grossen Parteien (SP/CVP/FDP/SVP). Die die nichts oder wenig haben, werden unterstützt. Die die Geld haben wollen immer einen grösseren Steuerrabatt. Und die, die weder das eine noch das andere bekommen zahlen das ganze und haben immer weniger im Sack. Toll nicht? Ich liebe dieses Land und sehe wie es vor die Hunde geht. Antworten
Lieber Herr Gatti - bitte auch den Titel des Artikels lesen, er ist nämlich korrekt - von wegen SP…
Es war doch schon immer klar, dass FDP,SVP und CVP die Grossbanken und die Multis im Land mit Samthandschuhen anfasen. Diese Parteien werden dafür auch sehr grosszügig Finanziell unterstützt.
Wer will schon seinem Finanzgötti irgend etwas wegnehmen? Säuhafeli Säudeckeli! Der kleine Steuerzahler
ist ja so dumm und wählt seine Schlächter selber.
Antworten
Ja, so funktioniert das. Die Schweiz ist ein Land von Bürgern die lieber ihre Chefs wählen, statt eines Kollegen. Wahrscheinlich ist es eine Mischung aus Neid und dem dümmlichen Glauben, irgendwann mal selbst zu Geld zu kommen.
Achtung, bitte Artikel lesen. Es gibt doch einen wesentlichen Unterschied zwischen der FDP und SVP einerseits und der CVP andererseits!
Die Kommentare überraschen nicht. Sie analysieren die Realität genauso falsch, wie dies der Tagi-Artikel tut. Es handelt sich nicht um Steuergeschenke, sondern um die Beseitigung einer Doppelbesteuerung und eines steuerlichen Nachteils für die Schweiz. Durch die UStR II kommen mehr Unternehmen in die Schweiz, schaffen Arbeitsplätze und Konsum. Alles andere sind Falschaussagen, Herr Seibt. Antworten
schn mal etwas von Mitnahmeeffekt gehört? Die allermeisten Unternehmen würden auch so in die Schweiz kommen, wegen Infrastruktur, Sicherheit, Holdingprivilegien etc. usf. Und sie bringen auch die ganzen Probleme mit. Wir sind längst links in der Lafferkurve - also bringen Steuersenkungen mitnichten mehr Substrat.
Unter dem Strich also Mehrkosten für den Mittelstand: Mehr Steuern, um dieses Steuergeschenk (egal wie man es nun nennt) zu bezahlen, höhere Mieten (machen unterdessen locker 1/3 eines Haushaltsbudgets aus), teurere Mobilität etc.
Dieses Geschenk freut die internationale Grossfinanz und belastet den Schweizer Normalbürger. Wahre bürgerliche Politik.
Tja, Herr Schneiter, ich kann halt auch nichts dafür, wenn Sie sich die Mühe nicht nehmen, sich richtig zu informieren. Sie verwechseln nämlich Äpfel mit Birnen. Aber träumen Sie nur weiter. Vielleicht aber sollten Sie trotz allem mal den Wohlstand der Schweiz (auch im Bereich der ausgebauten Sozialversicherungen) bei gleichzeitig niedrigen Steuern und Schulden zur Kenntnis nehmen.
Steuerlicher Nachteil - so ein Käse. In den letzten Jahren wenn nicht Jahrzehnten sind der Schweiz die Unternehmen auf Grund von steuerlichen Vorteile (die moralisch hart an der Grenze sind) nur so zugeflogen, auch solche, die man gar nicht wollte. Mit der Unternehmenssteuerreform sind die steuerlichen Vorteile der Schweiz halt noch grösser.
Ich fühle mich betrogen und hilflos. Muss ich jetzt Jus studieren, um gewissenhaft abzustimmen? Der BR und die Politiker sind gegenüber der Wirtschaft einfach nur blauäugig. Sie versprechen KMUs zu entlasten und genau das Gegenteil wird gemacht. Alle grossen Parteien haben versagt! Ich war mir bis jetzt nicht sicher, aber immer mehr solcher Fälle stimmen mich zu einem Ja für die 1:12er Initiative. Antworten
Das gigantische Steuergeschenk erhöht die Attraktivität der Schweiz und somit den Migrationsdruck. Den können die Rechten dann wiederum mit Hass schürenden Kampagnen bewirtschaften. Das ist zwar perfid, funktioniert aber in diesem Land. Antworten
Schon Otto Waalkes wusste: Der Versicherungsvertreter verkauft Versicherungen. Der Staubsaugervertreter verkauft Staubsauger. Und der der Volksvertreter ... Solange gewählt wird, wer am meisten in den Medien kommt, wird das so bleiben. Ebenso, solange wir nich verlangen, dass ALLE Interessen offen gelegt werden. Wen ich wähle, den kenne ich persönlich oder zumindest aus eigenen Befragungen. Antworten
Den Nagel absolut auf den Punkt getroffen! Insbesondere die SVP gibt mit ihrer populitistischen Politik vor, die Interessen der "kleinen" Leute zu verteidigen. In der Tat macht sie aber knallharte Politik für Miliardäre und Superreichen. Die Kosten können das Volk und die kleinen Leute tragen. Eine Unverschämtheit! Antworten
Wenn man die Kommentare hier so liest erhält man einen Eindruck vom tiefem Misstrauen und Ablehnung gegenüber den Volksvertreter der sogenannten bürgerlichen Mitte. Trotz PR Agenturen und viel Geld werden die Wahlen wohl für sie ein Debakel. Ich fühle mich von denen nicht vertreten und hoffe auf einen Neuanfang in 2012 mit echten Repräsentanten. Antworten
...weil mit aller Wahrscheinlichkeit die Menschen in der EVP das "Evangelisch" mehr oder weniger leben! Und nach dem Evangelium leben heisst mithin auch, den Geboten Gottes Folge zu leisten, oder sie im geschäftlichen Leben anzuwenden. Da sollte es keine Lügen und Betrügereien geben, wie es leider in der Wirtschaft u. bei vielen Parteien der Fall ist! Die Bibel lehrt eine feine Ethik!
Die Wählerinnen und Wähler von FdP und CVP können offenbar 1 und 1 zusammenzählen, daher die massiven Verluste dieser Parteien. Die Wäherinnnen und Wähler der $VP können dies offenbar nicht, die plappern lieber die Sprüche der milliardenschweren Parteibonzen nach, anstatt selber zu denken. Antworten
Wenn die Wähler der CVP und leider der FDP und umgekehrt zum Glück auch der SP in stürmischen Zeiten ihren Parteien sofort den Rücken zuwenden, dann ist es falsch, wenn man den treuen SVP Wählern sagt ,sie könnten nicht 1 und 1 zusammenzählen! Denn: Von denen die das S nicht richtig schreiben können, sondern stattdessen ein $ einsetzen, von diesen weiss ich, dass sie meinen 1 und 1 gibt Null!
Etwas gar zu einfach, für das Unvermögen der CVP und der FDP,
stets die SVP und neu sogar die Stimmbürger, dafür verantwortlich
zu machen
Wie heisst es doch so schön: "Die dümmsten Schweine wählen ihren Metzger selbst." Pünktlich zu den Wahlen wird dann wieder die Millionen-Propaganda der SVP aufgefahren, so dass sich die Wähler lieber von den "kriminellen Ausländern" beeindrucken lassen, anstatt darauf zu achten, wer insgesamt ihre wirtschaftlichen Bedürfnisse wahrnimmt und wer lieber für die Interessen der Hochfinanz politisiert. Antworten
Der Titel des TA ist absolut falsch. Die FDP und die SVP sind die verlässlichsten Vertreter des Mittelstandes.Da ich auch zum Mittelstand gehöre, kann ich nur sagen, dass wir ganz bestimmt nicht die Kälber sind, die ihre Metzger selber wählen, nämlich die SP und die Grünen. Die Genossen würden am liêbsten den Mittelstand eliminieren, obwohl esvor allem bei den Realos auch Multimillionäre gibt!! Antworten
Dem ist nichts beizufügen, Herr Pfrunder. In diesem Punkt teile ich Ihre Meinung.
Ach Herr Pfrunder....Ihr einziges Argument ist, dass die SP aber auch schlecht ist.... In diesem Falle ist die SVP offenbar aber auch nicht das Gelbe vom Ei, oder?...Aber Sie haben ja jetzt eine Alternative! Wie wäre es, wenn Sie im nächsten Herbst EVP wählen?....;-))
Mein Gott Pfrunder, was bekommen sie eigentlich für ihr gebetsmühleartiges: SVPgutSVPgutSVPgut und alles andere schlecht? ist es ihnen nicht langsam selbst peinlich, oder zahlt ihnen die Partei Geld für jeden veröffentlichten "Kommentar". Engstirnige, einseitig Menschen wie sie, (die es aber auch auf linker Seite gibt) verhindern eine zivilisierte Diskussion. Ja Pfrunder SVP = gut. Mann oh Mann
All denen die heute noch SVP und FDP wählen und (nichts ahnend noch wissend) von bürgerlicher Politik nie und nimmer profitieren werden ist nicht zu helfen. Tragisch nur dass sie es einen Tages wohl bereuen würden (falls sie die Konsequenz dann überhaupt bemerken) Dickes Kompliment an Herr Seibt. Antworten
Es war nicht nur die FDP und SVPauch die CVP . Wir fordern auch Steuerentlastungen und Abgaben!!!!!
Endlich hat's auch der Tagesanzeiger begriffen - Hoffentlich bleibt die Einsicht! Die bürgerlichen Parteien verfolgen eine Politik, die schlussendlich Bonzen nützt und dem Volk schadet. Durch und durch ideologisiert, glaubt von GLP bis SVP alle an den Trickle Down Effekt - Wenn's den Reichen gut geht, dann auch uns. Völliger Schwachsinn. Darum am 15. Mai: Nein zur Steuergesetzrevision! Antworten
Nichr erhobene Steuern sind keine Steuerausfälle, begreifft das endlich. Das Agio Prinzip ist nur logisch und konsequent. Davor war es eine ungerechte Steuer. Zudem ist das ganze zeitlich begrenzt und die "Ausfälle" werden abnehmen. Aber erklär das mal einem Linken. Die würden am liebsten nehmen bis alle tupf genau gleich nichts haben. Gleichheit und Sicherheit vor Freiheit! Wält SP! Antworten
die Linken sind es ja die alles nehmen - keinesfalls doch Ihresgleichen. Gerechtigkeit und Sozialempfinden - erklär das mal einem Bürgerlichen !
In Thailand dürfen Ausländer kein Land kaufen. Für mich schlecht, für die Thais aber ein Schutz von "Raubtieren". Generell würde ich in CH alles Land enteignen Bund, Kantone und Gemeinden bestimmen dann demokratisch als Besitzer die Höhe der Pacht die zu entrichten ist. Regelmässiges Einkommen des Staates und Gerechtigkeit für alle Nachgeborenen.
-Vitelli.Wir werden alle wegen den ständig ansteigenden Staatsausgaben, die ja u.a. vor allem die SP ständig erhöhen will und wegen der Massenzuwanderung, die uns Milliarden von Intrastrukturkosten bringen wird, mehr Steuern bezahlen müssen. Wer SP als Mittelständler wählt, weiss das aus langer Erfahrung,dass man dieser Partei in Finanz-und Steuerfragen überhaupt nicht trauen kann!!!
".und die Ausfälle werden abnehmen"..ach ja, und wann? In 10 Jahren? In the long run we're all dead, das wusste schon John Maynard Keynes...Und sehr wohl handelt es sich um Steuerausfälle, wenn Kantone Defizite schreiben. Was glauben Sie, wer diese Ausfälle bezahlt? Der etwas weniger mobile Mittelstand. Und warum man dieses Prinzip rückwirkend beschliessen musste, ist mir bis jetzt noch nicht klar
Es wäre an der Zeit, dass ein Tagi-Kommentar emotionslos erläutern würde, weshalb die "Mindereinnahmen", die niemand vorausgesehen haben will, entstehen. Nicht wegen der KMUs, sondern wegen des in die Unternehmssteuereform II eingebauten Wechsels vom Nennwert- zum Kapitaleinlageprinzip. So kompliziert ist das alles nicht. Und vor allem die überfällige Beseitigung eines fiskalischen Undings. Antworten
Im Kanton Zürich hat das Kapitalrückzahlungsprinzip schon seit Jahren Anwendung gefunden. Niemand, auch die SP oder C. Seibt nicht, hat sich daran gestört, es wurde von allen akzeptiert. Nun wird das (sachgerechte) Prinzip auf die ganze Schweiz ausgedehnt - und die Linke prophezeiht den Untergang der Schweiz. Irgendwie inkonsequent oder sind etwa bald Wahlen?
@peter pfrunder
Zitat: "4.Auch die lasche Asylpolitik der SP kostet viel!!"
Meine Güte. Gemäss diese Zitates hat anscheinend die SP die absolute Mehrheit im National-, Stände- und Bundesrat. Da habe ich wohl tatsächlich die aktuellen Mehrheits-Verhältnisse in der Legislative völlig falsch eingeschätzt.
Herzlich Dank für die Aufklärung, Herr Pfründe.
@Peter Pfrunder: Sie schweifen nur ab und lenken beswusst vom Thema ab. Finden Sie das Verhalten von SVP/FDP richtig? Nehmen Sie Stellung! Hier geht es weder um Pauschalbesteuerung noch um Personenfreizügigkeit, sondern darum, dass der Bundesrat und die bürgerlichen Parteien von SVP bis CVP im Abstimmungskampf zur Unternehmenssteuerreform II das Stimmvolk angelogen und betrogen haben!
1. Es sind vor allem die Kantone und deren Vertreter im StR, die gegen die Aufhebung der Pauschalsteuer für Reiche sind. 2. Auch die SVP hat Exponenten,die gegen die Pauschalsteuer sind. 3. Die SP und die Grünen sind auch für die PFZ gewesen,die uns Hunderte von Milliarden Infrastrukturkosten bringen und damit auch die Mittelschicht belasten wird.4.Auch die lasche Asylpolitik der SP kostet viel!!
Das Schweizer Volk hat offenbar einfach zuviel Geld und bezahlt fürs Leben gern Steuern, anders lässt sich nicht erklären, dass sie sich derart verraten und verkaufen lassen und immer und immer wieder diese sogenannt bürgerlichen Wirtschaftsvertreter ins Parlament wählen. Antworten
An alle die immer schreiben wir sollen dankbar sein weil die Reichsten den grössten Teil des Steueraufkommens tragen.
Wieso nicht mal eine 30%-Steuersenkung für Einkommen bis CHF 200'000?
Das merkt man ja nicht, weil sowieso die Reichen alles bezahlen.
Wenn der Mittelstand, der den Konsum trägt, nichts mehr kaufen kann wird es auch für die Reichen nichts mehr zu verdienen geben.
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Es ist ja nichts neues, dass jede Partei primär für die eigene Clientelle sorgt. Die Profiteure der Bürgerlichen wurden im Artikel beschrieben. Auf der linken Seite wären dies die Kulturschaffenden, die Sozial- und Asylindustrie, die Lehrerschaft, Medienschaffende etc.
Irgendwo fehlt hier der Mittelstand, welcher in der Privatwirtschaft schuftet, während links und rechts das Geld verteilt wird...
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Nebst den von Ihnen genannten Interessengruppen vertritt die Linke vor allem die Mieter, die Arbeitnehmer und die Konsumenten, letztlich also die grosse Mehrheit des Vokes bzw. des Mittelstandes. Das grosse Verschulden der Linken ist, dass es ihr nicht gelingt, dies den Wählern genügend begreiflich zu machen gegen die schlaue Propaganda von Rechts.
Es ist nicht schön wenn so etwas passiert, aber ehrlich...
Wer jetzt noch Steuern zahlt ist selber blöde. Ich zahle keine Steuern mehr, einfach verweigern, und als Steuergeschenk an die Mittelschicht betrachten.
Kann ja wieder zahlen wenn der Betrug vorbei ist und die verantwortlichen vor Gericht.
NICHT WISSEN SCHÜTZT VOR STRAFFEN NICHT, heisst es. In jeder Wahl muss man Lügner verklagen können
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Wenn ich nur ein Land wüsste, in welchem Banken keinen automatischen Informationsaustausch mit Regierungen bezüglich Bankguthaben haben...
Auch wenn es keine Lösung ist, die Steuern einfach nicht zu bezahlen, kann ich Ihre Wut dennoch sehr gut verstehen. Genau das ist es, was die jahrelangen Steuergeschenke an die Reichen bewirkt haben: Die Untergrabung der allgemeinen Steuermoral! Bravo, das haben FDP und SVP wirklich hervorragend hinbekommen....
Es werden keine Steuergeschenke verteilt. Der Aktionär erhält lediglich das Geld steuerfrei zurück, das er früher in das Unternehmen als Kapital eingeschossen hat. So wie wenn ich 100.- von der linken in die rechte Hosentasche verschiebe. Das muss ich auch nicht versteuern und ist wohl auch kein Steuergeschenk. Das beschriebene Kapitaleinlageprinzip gilt im Kanton Zürich schon seit Jahren. Antworten
Gut, dann zahle ich also auch keine Mehrwertsteuer mehr. Denn das Geld, mit dem ich einkaufe, habe ich längst als Einkommen versteuert.
Keine Doppelbesteuerung!
Und wo wir schon dabei sind: Ich will auch wie Federer nur noch 6,5 Prozent Steuern zahlen.
Wenn ich 15% meines Einkommens abgeben muss, sind das immer noch Peanuts gegenüber 1% eines Schweizer Unternehmers oder CEO's. Eigentlich bin ich dafür, dass diese Leute gar keine Steuern zahlen denn sie zahlen ja schon mein Einkommen. Die Aktionäre indirekt auch.
Sie sollten aber auch das Grundeinkommen aller Nichtangestellten berappen, weil sie profitieren ja vom sozialen Frieden immens.
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Schön, dass sogar der Tagi die Unverschämtheit dieses Betrugs am Volk erkennt und deutlich anspricht. Wenn jetzt die rechten Kommentatoren mit der "linken Presse" kommen, offenbart sich, wie blind diese Leute ihrer Partei auch noch trotz eines so offensichtlichen Betrugs blind nachschwatzen und jeder inhaltlichen Argumentation mit leeren Schlagwörtern ausweichen. Bemitleidenswert. Antworten
@Antonio Andreano: So, so Der Herr Seibt hat also mal bei der WOZ gearbeitet. Das ist natürlich schon vieeeeeel schlimmer als zusammen mit SVP/FDP/CVP die Steuerzahler um Milliarden zu bescheissen.
Blind sind Kommentatoren (also auch so wie Sie, Herr Gschwendt), welche finden, dass wenn "sogar der Tagi" etwas erkennt es wohl auch so sein muss & v.a. nicht mit "links" zu tun hätte. Dass der Verfasser des Artikels, Herr Seibt, seine Karriere bei der WoZ gestartet und jahrelang dort gewirkt hat, scheint Ihnen wohl nicht bekannt zu sein. Ich bemitleide Sie nun aber mal nicht gleich deswegen, ok?
Bleibt zu hoffen, dass es noch andere begreifen...
Das gleiche gilt für mich, nicht dass ich die SVP je gewählt hätte. Die SP ist mir viel sympathischer, leider von spinnerten Ideen durchseucht. Viele Kleinparteien sind einfach zu braun und die Grünen+GLP zu elitär. Der Freisinn lässt keine Gelegenheit aus, sich als Weichsinn zu outen. CVP sieht man vor lauter Tarnflecken nicht mehr. EVP scheint ne Sekte zu sein. Hilfe, was wähl ich?
Gratuliere ! Endlich hat es mal ein SVP-Wähler kapiert.
In Deutschland hat man jahrelang auf Gedeih und Verderb Steuern gesenkt - Von Unternehmenssteuern bis hin zur Spitzenverdienersteuer...Argument: Mit den Steuersenkungen wird eine blühende Wirtschaftslandschaft geschaffen, welche grosse Mehreinnahmen für den Staat in den kommenden Jahren bedeuten werden. Wie wir wissen, hat das wunderbar funktioniert *Ironisch*. Antworten
Schamlos ist einzig und alleine wie die Politiker der FDP und SVP das Volk über den Tisch ziehen. Und das hat nichts mit Werbung für die SP zu tun, zumindest wenn sie den Artikel lesen. Es ist die EVP welche gelobt wird weil sie sich nicht an dieser Abzockerei beteiligt!
Soviel zum Thema 'die SVP als Volkspartei' und 'Die FDP als liberale Partei des Mittelstandes'
Die beste und wirksamste Wahlpropaganda für SP und Grüne wird wohl durch die F(reund) d(er) P(rofiteuren) und die S(eilschafter) V(on) P(rofiteuren) mit den ständigen exzessiven Betrügereien am normalverdienenden Mittelstand gemacht. Die Unternehmes-Steuer-Reform II ist nur das jüngste und eines der krassesten Beispiele dafür. Der Wahltag im Herbst 2011muss dafür zum Zahltag werden!
@Nils Leuzinger: ich weiss, lesen ist schwer.
Aber wie sie aus den drei Buchstaben EVP die zwei Buchstaben SP lesen können, oder wie aus der Formulierung (frei) "wer nicht links wählen will, hat als bürgerliche Alternative die EVP" eine Wahlempfehlung für die SP ableiten, das müssten sie erklären.
Genau, Herr Leuzinger: Pünktliche Züge, hervorragende Strassen, gutes Bildungssystem, hohe Sicherheit, effiziente Behörden, Top-Infrastruktur...jaja, da ist wirklich jeder Franken verbraten....
So lange der "kleine" Mann fest davon überzeugt ist, dass jeder mal "gross" wird und glaubt, dass FDP und vor allendingen SVP für seine Interessen einsteht, ist schlicht verblendet und oder dumm. Man muss aber auch einen bestimmten Charakter für die kaltblütigkeit die Grossaktionären und CO haben; aber auch davon überzeugt sein, dass die gelebte Kaltblütigkeit gerechtfertigt ist. Antworten
Das kommt halt davon, wenn man zu viele Juristen ins Parlament wählt. Und wahrscheinlich gilt auch hier wieder einmal: Wer glaubt, dass Volksvertreter das Volk vertreten, der glaubt auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten! Die FDP ist ja auch schon als "Föderation der Profiteure" bezeichnet worden. Was könnte man aus SVP Sinnvolles machen? Antworten
Wenn BR Merz die Auswirkungen der Steuerreform nicht gekannt hat, ist er einfach nur hochgradig inkompetent. Wenn er sie gekannt hat, hat er das Volk bewusst belogen. Ich weiss jetzt nicht was schlimmer ist. Ich tippe aber auf letzteres. Das passt ja auch gut zur FDP, gibt sie sich doch als Volkspartei, vertritt in Wahrheit aber nur die Interessen einer kleinen "Wirtschaftselite". Antworten
Bei jeder Erhöhung der Kinderzulagen gibt es einen Riesenaufruhr, die Sozialhilfebezüger die uns in den Ruin treiben usw. FDP und die SVP sind bei diesen Themen an vorderster Ablehnungs - Front. Nur wenn es um Steuergeschenke an Reiche und Superreiche geht sind sie sofort bereit Hand zu bieten. Ist ja klar, wer finanziert diese Parteien eigentlich? FDP / SVP=Lobby für AKW, Pharma und Superreiche. Antworten
Die wohl mit Abstand blödeste Partei ist wohl die SP.Wie ist es möglich dass man sich von den bürgerlichen Parteien so über den Tisch ziehen lässt?Jeder Webstübler weiss doch dass die SVP und ihre Profitgeier nur die eigenen Interessen vertreten.Um den Mittelstand kümmern die sich einen feuchten Dreck.Typisch für die Gesinnung der Bürgerlichen die den Kleinen seit Jahren verarschen.
"WEITER SO"
Antworten
Das Stimmvieh, welches der Millionärspartei für den Kleinbürger (MPfdK) bei jeder Initiative und Abstimmung hinterherhöselet, ist auch nicht gerade ein Ausbund an Schlauheit....
Danke für diesen Artikel, der die Blender, Heuchler, Egoisten, Schmarotzer beim Namen nennt und entlarvt. Diese (bürgerlichen) Politiker verunglimpfen die Politik und untergraben den sozialen Zusammenhalt. Ihre Handlungen und Entscheidungen sollten das Wohl aller BürgerInnen zum Zweck haben. In der Tat allerdings verhelfen sie den Superreichen zu noch mehr Reichtum auf Kosten des Mittelstands.Pfui Antworten
Der klassische Schwanzbeisser: "Steuerausfälle würden auf lange Sicht durch Mehreinnahmen wieder übertroffen werden". Dass diese Mehreinnahmen zwangsläufig mit Mehr-Einwanderung (welche der rechts-bürgerliche Zirkel ja eigentlich nicht will) generiert werden, hat noch niemandem gedämmert. Man macht sich abhängig von etwas, das man nicht (mehr) will. Antworten
Zweifellos. Verräter und Plünderer des Mittelstandes. Und dies schon seit Jahrzehnten. Der stete Tropfen "Ausländer" hat sich so sehr in die Herzen der Menschen gefressen, dass sie der monothematischen "Volkspartei" jede Abstimmungsempfehlung unbesehen abkaufen. Die Schweiz schafft sich ab. Ausgerechnet durch jene, die glauben, sie bewahren zu wollen. Antworten
«Das Volk» - vor allem der «Mittelstand», der stramm für die Interessen der in- und ausländischen GroßbürgerInnen stimmt - ist wie fast immer selbst schuld. Wie einst Offiziere davon träumten, geadelt zu werden, träumen viele Mittelschichtler heute davon, in den erlauchten Geldadel dereinst, vielleicht durch ihre Kinder, aufgenommen zu werden. Antworten
Hiess die SVP früher nicht mal Bauern und Bürger Partei? Schade, dass sich das Volk nur auf die Ausländerproblematik fixiert und nicht erkennt, dass die SVP nicht primär das Wohl des Bürgers, sondern das Wohl der oberen Zehntausend im Sinn hat. Warum fragt sich niemand woher das viele Geld kommt, welches die Sünnelipartei für ihre Wahl- und Abstimmungskämpfe verschwendet? Lobbyismus vielleicht? Antworten
Jetzt wird es klar warum sich economiesuisse und swissmen so vehement für diese Steuerreform eingesetzt hat. Sei es für die PFK, MWST-Erhöhung und so weiter, waren diese Verbände immer hochjubelnd dafür - im Endeffekt immer um finanziellle Vorteile zu erreichen. Es ist absurd hier der SVP und damit den KMU den Schwarz Peter in die Tasche zu stecken. Die Konsquenzen sahen sicher diese Verbände! Antworten
nein, ich meine überhaupt neutrale Zeitungen die die Fakten nennen und nichts verschweigen, oder sind sie auf diesem Auge blind?
Und wann nimmt sich der einzelne Stimmbürger endlich an der eigenen Nase
statt andauernd nur auf den Parteien herum zu reiten...?
Sie meinen: schade dass die SVP Klientel nicht Ihr Parteiblatt, den Tagi, liest? ;-)
Was für "Geschenke"? Ein Dieb, der mich beklaut aber das Münz in meiner Hosentasche übersieht, schenkt mir nichts. Auch nicht das Münz. Der fiskalische Beutezug auf vom Aktionär einbezahltes und von ihm wieder bezogenes Kapital war und ist nicht rational begründbar. Und übrigens: Die grössten Aktionäre der Schweizer Publikumsgesellschaften sind in der Regel die Pensionskassen. Antworten
Es ist doch so, dass dem Staat ein weiteres Mal Steuersubstrat entzogen wird, also ist es ein Steuergeschenk. Oder ist es den rational, dass Eigentümer von mind. 10% Aktien die ausbezahlte Dividenden nur zur Hälfte versteuern müssen, die übrigen Aktionäre zu 100%. Was m.W. in der gleichen Steuerreform verabschiedet wurde.
Schönes Gleichnis, der Staat als Dieb und die Grossunternehmen und SVP-Vertreter als Opfer.
Weil es rückwirkend eingeführt wurde, kann man durchaus von einem Geschenk sprechen.
Dass Zuschüsse bei der Rückzahlung nicht besteuert werden, ist völlig logisch und fair. Hier von Betrug zu sprechen ist lächerlich. Zuschüsse sind vom Aktionär bereits als Einkommen versteuert worden! Vor der Steuerreform wurde daher dasselbe Geld mindestens 3 Mal besteuert - damit macht man sich international lächerlich und schadet dem Wirtschaftsstandort. Antworten
Es zeigt sich ja schon wenn ein Ergänzungsleistung beziehender Schweizer über 30000.-Fr .Steuern nachbezahlen muss wie sehr diese Steuerbehörden Kt.Luzern auf den kleinen beharren da sie ja sonst zuwenig Steuereinnahmen haben und eine Verfügung ausstellen.Wären die Steuern gerecht verteilt wäre dies nicht der Fall.(wir haben einen parteilosen wie sieht es aus mit einem SVP) Antworten
BDP + CVP sind imstande, einen Formfehler zuzugeben. Das tun die FDP + SVP nicht, was - mit Verlaub - etwas arrogant wirkt. Die Zahlen waren zu wenig abgesichert, man hätte eine konkrete Angabe besser vermieden, um nicht am Schluss so krass danebenzuliegen. Jeder weiss, dass konkrete Prognosen im Steuerbereich schwierig sind (s. Verrechnungssteuer). Frau BR E. Widmer-Schlumpf muss es nun ausbaden. Antworten
tendenziöse Berichterstattung- es fehlt die Sachlichkeit. Immer diese linke Neidkultur. Soll doch der TAGI mal recherchieren, wieviel Steuern die Reichen und der Mittelstand zum Wohlstand der CH beitragen. Dann würde man sehen, wieviel Unterpriviligierte (aus eigener Schuld oder nicht) davon profitieren. Man muss nicht immer von den relativ wenigen Grossverdienern reden und den Neid anstacheln. Antworten
Die Mär vom hohen Steuerbeitrag mag ich nicht mehr hören. Zwischen 1997-2005 hat sich das Gesamtevermögen der Reichen mit mehr als 5Mio Fr. steuerbarem Vermöge um sagenhafte 84% erhöht (eidg. Steuerverwaltung). Dass das nicht einzig dem Fleiss sondern dem (steuerfreien) Kapitalgwinn - für den wir alle zunehmend mehr arbeiten - zu verdanken ist dürfte klar sein.
Na ja, die armen Reichen. Sie drücken die Löhne der normaen Mitarbeitenden und sahnen selber wunderbar ab. Das ist schon mal der erste Betrug. Dann weigern sie sich auch noch dieses Geld zu versteuern und jammern als ob ihnen das Wasser zum Halse steht. Gierkultur, nennt man das.
Das ist einfach eine Mär, das tiefe Steuern eine positive Wirkung haben. Alle Kantone und Gemeinde mit Dumping Steuern geraten massiv in die roten Zahzen, der Mittelstand und die Kleinverdiener sind die Opfer davon...
Ja, die Reichen zahlen viele Steuern. Warum? Weil sie auch so viel besitzen. In keinem anderen Land ist die Vermögensverteilung so ungleich. Ich mag den Reichen ihr Reichtum gönnen, aber dann sollen sie auch ihren Teil zur Finanzierung der öffentlichen Aufgaben beitragen. Das hat nichts mit Neid zu tun.
Neid ist bestimmt ein Problem, aber ich denke es geht hier doch eher um Gerechtigkeit und Wahrheit. Wenn man von nur ein paar Millionen spricht und es dann doch Miliarden werden, kann man ungetrost von Lügen und Betrug sprechen. Aber das macht ja nichts, das verlorene Geld kann ja problemlos bei den Unterpriviligierten eingespart werden.
Danke für diesen Kommentar. Es war höchste Zeit. Natürlich bleiben die fleissigen Kommentare der SVP-Befürworter nicht aus, sie sind zur Genüge bekannt und werden auch dafür geschult. Fakt ist, dass neben der FDP insbesondere die SVP in den letzten Jahren politisch alles unternommen hat, um den Mittelstand zu schwächen, die Reichen zu fördern und die Armen zu unterdrücken. Wann folgt die Rechnung? Antworten
Zur Materie braucht man wohl nichts zu sagen. Jeder einigermassen in Steuerrecht und Wirtschaftsrecht bewandte Person weiss, dass man hier keinesfalls von "Geschenken" sprechen kann. Dieses Geld, welches nun nicht mehr bei der Auszahlung versteuert werden muss, wurde bereis bei der Einzahlung besteuert. Zuvor wurde es schon als Vermögen und Einkommen bei den privaten Besteuert. Noch Fragen? Antworten
Ich habe mich etwas umgehört beim Durchschnittswähler. Nun wundert mich nichts mehr, man könnte diesen Leuten einfach alles wegnehmen, wenn es nur mit der Etikette 'Rettet die Schweiz und ihre Armee' und 'Böse Ausländer' verklebt. Wenn am Ende alles auf ein Minimum reduziert ist, bemerkt der Durchschnittswähler nicht, was für einen tapferen Kampf um Arbeitsrechte unsere Grossväter geführt haben!
Ja. Wollte mal den Lohn für meine Hausangestellte abziehen, denn sie versteuerte diesen dann ja legal als Einkommen. Ging nicht. ".. sind Lebensstandards-Kosten". Also wurde dieser Betrag ZWEImal versteuert. Noch fragen?
@Marc Peer: Und wer ist AKtionär der Grosskonzernen? Unsere Pensionskassen! Also hören sie mit diesem Zeugs auf!
Es ist in der Tat unglaublich, dass im Zusammenhang von Staatsabgaben (Steuern, Gebühren etc.) gleich von GESCHENKEN gesprochen wird, wenn diese denn für einmal kleiner werden. So reden Etatisten. Sie definieren glasklar das Verhältnis zwischen den juristischen/natürlichen Personen und Ueberväterchen Staat.
Und ob wir noch Fragen haben. Warum musste Volk betrogen werden? Warum waren sogar in Unkenntnis der hohen Einbussen, 49.5% der Schweizer gegen diese Reform?
Manche reden von einem "Versehen" - in meinen Augen ist das organisierte Kriminalität, wenn für Grosskonzerne Milliarden ertrogen werden.
Natürlich, dieses Geld wurde bislang "zweimal" besteuert,aber dafür waren die restlichen Steuern tiefer. Um dem Abstimmungsresultat gerecht zu werden müsste man eigentlich andere Unternehmenssteuern derart erhöhen, dass die Ausfälle bis auf die bei der Abstimmung angegebenen Steuerausfälle kompensiert werden.Eine Steuer steht immer im Kontext des ganzen Systems. Daher ist es durchaus ein Geschenk
Da kann ich Herrn Peer nur zustimmen. Die von Ihnen angesprochene Doppelbesteuerung ist ein gutes Argument über das man gerne debattieren könnte. Hätte man uns das bei der Abstimmung so kommuniziert, wäre das in Ordnung gewesen. Aber das hat man nicht und deshalb darf hier durchaus von Wahrheit sprechen.
schauen sie die Unternehmenssteuerreform: die Bürgerlichen sagten: für die KMU, für den Mittelstand. Und wer hat jetzt, nach der Abstimmung, die Milliarden (in unerwarteter Höhe) angemeldet zur Steuerbefreieung? Die internationalen Grosskonzerne....
Die einzige bürgerliche Partei, die gegen vom Volk nie beschlossene Geschenke für bereits Reiche stimmte, war die EVP.
Genau. Ich hoffe nur, dass der Mittelstand im Herbst sich daran erinnert und Glaubwürdigkeit wählt. Meine Stimme hat diese Partei!
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Womit sie sich bei der EVP noch ein paar christliche Werte wie Anitabtreibung, Homophobie und Frauen an den Herd einhandeln.
Brillanter Artikel! Aber das "Volch" wird's nicht merken! Hauptsache, es wird gegen die Ausländer gehetzt, das genügt, mehr braucht man nicht, dann ist die eigene kleine Welt wieder in Ordnung! Die Feudalisierung der Schweiz schreitet weiter munter voran, unter gütiger Mithilfe des "Volches". Ja die neuen Feudalherren wissen schon was für das "Volch" gut ist! Antworten
Ein weiterer krass einseitiger SVP-verleumdender Text im Tagesanzeiger. Und da soll mir einer sagen, der Tagi sei nicht zu links und politisch ausgewogen. Der Autor drischt hier einseitig auf SVP und FDP ein, beleuchtet das Problem nur aus einer Richtung und versucht Wählerinnen und Wähler auf infame Weise von der SVP wegzutreiben. Schade lässt die Redaktion dies zu. Antworten
Man sollte auch unterscheiden können zwischen einem Artikel und einem Kommentar. Hier handelt sich ganz klar um einen Kommentar, also eine Meinung. Da kann man dagegen sein oder auch nicht.
Ein weiterer hilfloser Rechtfertigungs-Kommentar eines indoktrinierten SVP-Apparatschniks. Vermutlich gehören sie selbst zu den Profiteuren oder sie wünschten sie wären einer derjenigen, dass sie so unreflektiert auf eine klare Argumentation/Beweisführung antworten. Dann beleuchten sie doch al bitte die "andere" Seite des Problems?
Wieso verleumderisch? Im Kanton Zürich wollen SVP und FDP am 15. Mai eine Steuersenkung von 130 Mio. für das reichste ein Prozent der Steuerzahler. Die SP kämpft mit einem Gegenvorschlag für eine Steuersenkung von 130 Mio. für Familien und den Mittelstand. Und jetzt wollen Sie weiterhin behaupten, die SVP mache Politik für den Mittelstand?
Warum lesen Sie es denn? Zwingt einen doch keiner dazu. Sie können ja weiter die SVP-Blättli lesen, dort lesen Sie sicher nichts, was ihr Weltbild ändern könnte.
@ Bernhard - Worin besteht bitte die Verleumdung? Dass die $VP eine Milliärdärspartei ist? Dass die Bürgerlichen aus Feigheit oder aus Kalkül gegenüber den Parteispendern wieder besseren Wissens gestern einen eigenen Fehler nicht korrigiert haben? Dass das Stimmvolk betrogen wurde? Die Ratslinke hat diese unselige Vorlage von Anfang an bekämpft. Wer trägt also die volle Verantwortung?
@Michael Bernhard: Dann widerlegen Sie den Artikel doch inhaltlich, statt hier über die angeblich linken Medien zu jammern...
Der Wahrheit? Sind sie Mitglied bei Fiat Lux? Man kann verschiedener Ansicht sein, aber solch einseitige Texte über eine Partei sind einfach nur noch lächerlich. Unglaublich, dass dieselben Personen, die solchen Artikeln zujubeln, hochgradid gegen die SVP wettern, weil diese aus der BAZ ein bürgerliches Blatt machen wollen. Medienvielfalt ade? Die ewigen politischen Niederlagen zeigen Spuren
Was soll von einem ehemaligen WOZ-Schreiber anderes kommen.
Der Tagi entwickelt sich nicht nach links, das ist er schon lange.
Nun beginnt die Erweiterung Richtung Sekten-Blatt.
irgendwann werden auch sie der wahrheit ins gesicht blicken müssen.
Journalisten sind der Wahrheit verpflichtet und nicht an eine politisch-ausgewogene Berichterstattung. Lesen Sie doch einfach eine der vielen rechts-populistischen Zeitungen, die nehmen es mit der Wahrheit weniger genau und dürften ihnen politisch besser zusagen.
Wie würde man denn das Problem von einer anderen Richtung beleuchten?
Was soll dieser wahltaktische Klamauk. Jedes Jahr werden wir mit pessimistischen Prognosen bombardiert. In der Realität reibt sich der steuerzahlende Bürger die Augen: Schon wieder unerwartet hohe Ueberschüsse. Schon wieder viel zuviel Steuern bezahlt. Und immer wieder fällt eine Mehrheit der Kommentierer darauf herein. Spricht nicht gerade für ein gutes Gedächtnis ! Antworten
Gibt es eine Partei, die sich wirklich für Familien und den Mittelstand einsetzt und nicht mit der Finanz-Wirtschaft (Banken, Versicherungen) verbandelt ist? Eine Partei, die nicht einfach links und sozialistisch ist, aber auch nicht rechts und kapitalistisch? Eine Partei, die gemäss "Beobachter" am nächsten beim Volk politisiert? Eine echte Mitte-Partei? Ja, es gibt sie. Es ist die EVP. Antworten
Die EVP ist eine Partei für christliche Fundis.
Die populistischen Sprueche der SVP, fuers Volk zu sein, hat von der Fuehrungsclique noch nie gestimmt. Es ist und war schon immer klar, dass sie sich nur fuer die Interessen der Aktionaere etc einsetzen. Sie haben aus der ehemaligen mittelstaendigen Partei eine Farce gemacht. Leider glauben immer noch zu viele Buerger das Maerchen, dass Milliardaere am Volk interessiert seien! Antworten
aber da sind doch diese minarette! und die sozialhilfe- und iv-betrüger! und die atomkraftwerke wegen den ausländern! überhaupt, diese ausländer! diese kriminellen jugendlichen! diese verweichlichte schule! und die eu! die svp hält mich zwar arm, dafür nimmt sie meine ängste ernst!
ach..wie lange noch. danke herr seibt, für den kommentar. leider werden sie nur bekehrte erreichen.
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Frank das ist doch nichts neues, das läuft seit Jahren so ab! Es macht aber Hoffnung, dass es bald der letzte Bürger merkt was hier eigentlich abläuft. Leider macht die FDP mit ihrer Haltung das Spielchen mit! Aber noch ist nicht alles verloren,denn es brodelt wo man hinschaut!
Die Kapitalisten-Fratze der Schweiz wirkt zur Zeit gespenstig: Am Morgen wettert die SVP im NR gegen alles Ausländische, am Nachmittag macht die gleiche SVP den ausländischen Steuerflüchtlingen weitere Geschenke und zuletzt verwirft sie eine Korrektur der Schlampereien von HR Merz ! Wenn im Oktober das Volk dieser Politik an der Urne seinen Segen gibt, dann ist ihm wirklich nicht mehr zu helfen ! Antworten
Einmal mehr die Bestätigung, dass Anwälte zu nichts zu gebrauchen sind - aber zu Allem fähig ! Die Welt wird regiert von Juristen, welche nicht bedacht sind die Gesetze zu vertreten, sondern nur darin Lücken zu finden um für deren Klientel noch mehr Geld heraus zu holen! Das ist die heutige Kernaufgabe der Juristen. Dank den Politikern (welche oft auch Juristen sind) klappt das Bestens. Antworten
Welche denn? Steuerpolitik? Familienpolitik? Ausländerpolitik? Verkehrspolitik? Energiepolitik?

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