Schweiz

FDP, SVP – Verräter des Mittelstands

Die bürgerlichen Parteien überlassen Konzernen und Aktionären Milliardengeschenke. Und das mitten im Wahljahr.

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Ernie und Bert treffen sich auf der Strasse. Sagt Ernie: «Ich fürchte, unsere Politiker sind uninformiert und sträflich dumm.» Sagt Bert: «Oh Ernie! Du unverbesserlicher menschenfreundlicher Optimist!»

Die erste Runde 2008 lief noch für Ernie: Kein Politiker, weder links noch rechts, erkannte die Bombe, die in der Unternehmenssteuerreform schlummerte. Dabei war der Abstimmungskampf heftig und knapp: Die Reform kam nur mit 50,5 Prozent durch.

Dabei sprachen die Politiker unter Federführung von FDP-Bundesrat Merz meist nur von 50 bis 80 Millionen nationalen Steuerausfällen. Eine kleine Summe zur Unterstützung von KMU – von Floristen, Metzgern, Apothekern.

Nur nebenbei sprach man von rund 500 Millionen Ausfällen bei den Kantonen. Doch auch diese waren Peanuts, als die Bombe dieses Jahres explodierte. Auf plötzlich 8 Milliarden schätzte das Finanzdepartement die in der Reform verborgenen Steuergeschenke. Und diese erhielten nicht die KMU. Nicht die Floristen, Apotheker oder Metzger. Sondern die Aktionäre von Grossfirmen wie ABB oder UBS.

Dumme Politik, schlechte Verlierer

Erfinder der Bombe waren die Anwälte der Wirtschaft, die einen komplexen Passus ins Kleingedruckte geschmuggelt hatten. Dieser führte dazu, dass grosse Konzerne nun de facto ihre Dividenden jahrelang unversteuert weitergeben können.

Die Reformgegner sprachen von Betrug. Die Antwort gab mir ein Top-Steueranwalt auf einer Party: «Betrug? Das wusste doch jeder im Voraus. Zumindest jeder kompetente Anwalt. Deshalb sage ich allen, die sich ärgern, nur: Schlechte Recherche, schlechte Verlierer!»

Was heisst: Bundesrat Merz, das Finanzdepartement, das Parlament und das Volk haben offensichtlich nicht die richtigen Anwälte. Und es heisst auch: Die Politik hat weit weniger Ressourcen als die Konzerne. Sie ist deshalb je nach Interpretation blind oder dumm.

SVP und FDP bedauern nichts

Wirklich? Seit Mitte Woche weiss man: Das ist zu freundlich gedacht. Denn nun beriet das Parlament noch einmal über seinen Fehler. Und wie dieser zu korrigieren sei. Und beschloss: gar nichts zu tun.

Die bürgerliche Mehrheit argumentierte so: CVP und BDP sprachen von einem bedauerlichen Fehler. Aber dieser lasse sich nicht korrigieren, wegen der Rechtssicherheit.

SVP und FDP jedoch bedauerten nicht einmal. Sie hielten kühl den Standardvortrag über den Steuerwettbewerb: Steuerausfälle würden auf lange Sicht durch Mehreinnahmen wieder übertroffen werden. Und davon würden speziell das Gewerbe und der Mittelstand profitieren.

Politik für Anwälte

Ehrlich? Denn von Steuersenkungen hat in den letzten zehn Jahren in der Schweiz vor allem eine Schicht profitiert: die Grossverdiener. Der Mittelstand dagegen hat stagniert – seine Steuerentlastung haben Krankenkassen und teurere Mieten mehr als weggefressen. Vorwärts gemacht haben multinationale Unternehmen, fürstlich bezahlte Finanzmanager und ältere, steuerscheue Milliardäre.

Und gerade die Pioniere des Steuerwettbewerbs, Zug, Schwyz, Luzern oder Wollerau, schreiben tiefrote Zahlen: Die zugezogenen Milliardäre zahlen viel zu wenig, verlangen aber einen Ausbau der Infrastruktur. Dafür muss Zug (wie jetzt auch Gstaad) nun Sonderwohnzonen für Einheimische planen, weil diese die Mieten nicht mehr zahlen können: Mittelstandsghettos.

Und das Rezept der Steuersenker gegen die Defizite gleicht dem eines Arztes, der bei Ärger einfach die Dosis verdoppelt: Sie versprechen, weiter Steuern zu senken.

Wer repräsentiert den Mittelstand?

Die Frage ist, woher SVP und FDP ihre Kaltblütigkeit nehmen, wenn sie Millionen für die Kleinen, aber Milliarden für die Grossen verteilen. Ist es der Reflex, sich vor reichen Leuten zu beugen? (Die SVP ist eine von Milliardären geführte Partei.) Ist es, weil Anwälte und Treuhänder in der oft knochentrockenen Politik so prominent vertreten sind? (Wie in der FDP.) Fakt jedenfalls ist: Sie geben – selbst mitten im Wahljahr – einen Teufel auf Wirtschaftsstatistiken. Und auf eine sehr knappe Abstimmung. Und auf die Wähler im Mittelstand.

Wer also nicht als Anwalt oder als Treuhänder arbeitet, kein Bauland zu verkaufen hat, aber partout nicht links wählen möchte, sollte sich eine Alternative überlegen: Die einzige bürgerliche Partei, die gegen vom Volk nie beschlossene Geschenke für bereits Reiche stimmte, war die EVP. (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 15.04.2011, 08:06 Uhr

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153 Kommentare

Daniel Andres

07.05.2011, 12:01 Uhr
Melden 2 Empfehlung

die Schweiz ist eine Demokratie in der das Volk ständig gegen die eigenen Interessen abstimmt und seine Metzger selber wählt. Antworten


Werner Roos

25.04.2011, 16:09 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Wann ?? Erwachen die sogenanten "Volkswähler" endlich ?? Antworten


Jacqueline Badran

24.04.2011, 20:59 Uhr
Melden 7 Empfehlung

Völlig klar war, dass nicht die KMUs von der Revision profitieren, was ich damals schon in der Arena deutlich sagte. Zu empfehlen wäre im Kanton Zürich das Steuerreferendum der SP "Tiefere Steuern für Familien" mit JA zu unterstützen, damit endlich der Mittelstand von den Steuersenkungen profitiert und sich die Belastungsverteilung ändert. Alle reden vom Mittelstand - aber nur die SP entlastet ihn Antworten


Siegfried Schmid

24.04.2011, 12:07 Uhr
Melden

Die Sündenbockgeschichte ist uralt. Schon vor 2500 Jahren haben die Menschen ihre jährlichen Schandtaten bei den Semitten auf einen Geissbock verwünscht und dann wurde er in die Wüste geschickt, um dort elend zu verenden. Sie glaubten dann seien ihnen die "Sünden*? vergeben. Eines ist sicher, dass uns die Linke mehr mit, Gesetzes- und Beamtenstaat verknechtet. Seht doch am Morgen die Gesichter Antworten


Arthur Künzler

24.04.2011, 11:05 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Hoffentlich wird in Zukunft den Steuerversprechen der bürgerlichen Parteien SVP und FdP nicht mehr geglaubt. Alles andere wäre Dummheit Antworten


Matthias Lanz

22.04.2011, 21:28 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Es ist einfach, in einem Steuersystem, dass zig Schlupfwinkel kennt, noch weitere einzubauen. Trotzdem ist das Volk gegen Einheits - oder Quellenbesteuerung, weil jeder insgeheim hofft und drauf trainiert mal einer derjenigen zu sein, die von oben auf Steuerproblemchen herabblicken. Insofern befriedigt die SVP ironischerweise weiterhin das Bedürfnis des Mittelstandes nach Gesässkriecherei. Antworten


Rolf Raess

22.04.2011, 15:08 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Die haben ja recht, denn es gibt ja genügend A…l… unter den Stimmberechtigten, die den Reichen und Bösen noch helfen - ohne etwas davon zu haben. Die lachen sich schon lange ins Fäustchen, in ihren Parteizentralen mit geheimer Finanzierung (!), ob dem "Dümmsten Volk" der Erde (Buchtitel von Prof. F. Zwicky, Glarus + Pasadena). Antworten


Niklaus Frei

21.04.2011, 13:04 Uhr
Melden 16 Empfehlung

Die SVP stellt sich als Volkspartei dar und ist doch nur eine Lobby für die Reichen welche möglichst ihre Pfründe und ihr Kapital sichern und mehren wollen. Man kann von einem Milliardär ja auch nicht mehr verlangen als dass er vor allem seine eigenen Interessen verfolgt. Antworten


Peter Vaterlaus

19.04.2011, 21:10 Uhr
Melden 27 Empfehlung

SVP und FDP haben nur ein Ziel: Die Steuern senken. Sie sind sehr erfolgreich darin. Die logische Folge sind stetiger Leistungsabbau. Im Kanton St. Gallen werden jetzt zum Beispiel an der grössten Berufsschule die Mediotheken abgeschafft. Na ja, ist ja nur Bildung - die Millionäre von FDP und SVP können ihre Kinder ja in die Privatschule schicken. Antworten


Ben Koller

24.04.2011, 09:51 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Fragen Sie jeden Schüler. Jeder wird Ihnen sagen, dass in der Schule extrem viel Geld verschwendet wird, für unnötiges Kopieren, Beamer, Mediotheken und weiteren Luxus. 1 Tafel + 1 Hellraumprojektor pro Zimmer würde reichen und für jeden Schüler ein Blatt Papier zum Mitschreiben. Ich bin überzeugt, man könnte die Bildungskosten mindestens halbieren!


Heinz Butz

19.04.2011, 09:06 Uhr
Melden 5 Empfehlung

@Constatin Seibt."...Erfinder der Bombe waren die Anwälte der Wirtschaft, die einen komplexen Passus ins Kleingedruckte geschmuggelt hatten." Wie lautet der von Ihnen zitierte Passus? Vielleicht wäre das für uns Nichtjuristen auch für die Zukunft wissenswert. Danke für eine Antwort. Antworten


Christoph Gatti

18.04.2011, 21:14 Uhr
Melden 11 Empfehlung

Ich sage seit Jahren, dass wir beschissen werden von allen vier grossen Parteien (SP/CVP/FDP/SVP). Die die nichts oder wenig haben, werden unterstützt. Die die Geld haben wollen immer einen grösseren Steuerrabatt. Und die, die weder das eine noch das andere bekommen zahlen das ganze und haben immer weniger im Sack. Toll nicht? Ich liebe dieses Land und sehe wie es vor die Hunde geht. Antworten


Rolf Raess

22.04.2011, 15:11 Uhr
Melden

Lieber Herr Gatti - bitte auch den Titel des Artikels lesen, er ist nämlich korrekt - von wegen SP…


Tobias Lerch

18.04.2011, 12:45 Uhr
Melden 21 Empfehlung

SVP- die Partei des Mittelstandes ..... hahahahahahahha
Leider ist das Ganze aber gar nicht lustig. Deshalb: Neinneinneinneinnein!
Antworten


Hermann Zenger

18.04.2011, 12:14 Uhr
Melden 9 Empfehlung

Es war doch schon immer klar, dass FDP,SVP und CVP die Grossbanken und die Multis im Land mit Samthandschuhen anfasen. Diese Parteien werden dafür auch sehr grosszügig Finanziell unterstützt.
Wer will schon seinem Finanzgötti irgend etwas wegnehmen? Säuhafeli Säudeckeli! Der kleine Steuerzahler
ist ja so dumm und wählt seine Schlächter selber.
Antworten


Lorenzo Ciliberto

19.04.2011, 20:04 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Ja, so funktioniert das. Die Schweiz ist ein Land von Bürgern die lieber ihre Chefs wählen, statt eines Kollegen. Wahrscheinlich ist es eine Mischung aus Neid und dem dümmlichen Glauben, irgendwann mal selbst zu Geld zu kommen.


Urs Schmitter

18.04.2011, 22:39 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Achtung, bitte Artikel lesen. Es gibt doch einen wesentlichen Unterschied zwischen der FDP und SVP einerseits und der CVP andererseits!


Yves Namel

18.04.2011, 09:57 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Die Kommentare überraschen nicht. Sie analysieren die Realität genauso falsch, wie dies der Tagi-Artikel tut. Es handelt sich nicht um Steuergeschenke, sondern um die Beseitigung einer Doppelbesteuerung und eines steuerlichen Nachteils für die Schweiz. Durch die UStR II kommen mehr Unternehmen in die Schweiz, schaffen Arbeitsplätze und Konsum. Alles andere sind Falschaussagen, Herr Seibt. Antworten


Jacqueline Badran

24.04.2011, 21:05 Uhr
Melden 1 Empfehlung

schn mal etwas von Mitnahmeeffekt gehört? Die allermeisten Unternehmen würden auch so in die Schweiz kommen, wegen Infrastruktur, Sicherheit, Holdingprivilegien etc. usf. Und sie bringen auch die ganzen Probleme mit. Wir sind längst links in der Lafferkurve - also bringen Steuersenkungen mitnichten mehr Substrat.


Marc Peer

18.04.2011, 16:03 Uhr
Melden 15 Empfehlung

Unter dem Strich also Mehrkosten für den Mittelstand: Mehr Steuern, um dieses Steuergeschenk (egal wie man es nun nennt) zu bezahlen, höhere Mieten (machen unterdessen locker 1/3 eines Haushaltsbudgets aus), teurere Mobilität etc.
Dieses Geschenk freut die internationale Grossfinanz und belastet den Schweizer Normalbürger. Wahre bürgerliche Politik.


Yves Namel

18.04.2011, 11:02 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Tja, Herr Schneiter, ich kann halt auch nichts dafür, wenn Sie sich die Mühe nicht nehmen, sich richtig zu informieren. Sie verwechseln nämlich Äpfel mit Birnen. Aber träumen Sie nur weiter. Vielleicht aber sollten Sie trotz allem mal den Wohlstand der Schweiz (auch im Bereich der ausgebauten Sozialversicherungen) bei gleichzeitig niedrigen Steuern und Schulden zur Kenntnis nehmen.


Marco Schneiter

18.04.2011, 10:17 Uhr
Melden 14 Empfehlung

Steuerlicher Nachteil - so ein Käse. In den letzten Jahren wenn nicht Jahrzehnten sind der Schweiz die Unternehmen auf Grund von steuerlichen Vorteile (die moralisch hart an der Grenze sind) nur so zugeflogen, auch solche, die man gar nicht wollte. Mit der Unternehmenssteuerreform sind die steuerlichen Vorteile der Schweiz halt noch grösser.


Tina Kuster

18.04.2011, 09:09 Uhr
Melden 16 Empfehlung

Ich fühle mich betrogen und hilflos. Muss ich jetzt Jus studieren, um gewissenhaft abzustimmen? Der BR und die Politiker sind gegenüber der Wirtschaft einfach nur blauäugig. Sie versprechen KMUs zu entlasten und genau das Gegenteil wird gemacht. Alle grossen Parteien haben versagt! Ich war mir bis jetzt nicht sicher, aber immer mehr solcher Fälle stimmen mich zu einem Ja für die 1:12er Initiative. Antworten


Stefan Burri

17.04.2011, 16:10 Uhr
Melden 28 Empfehlung

Das gigantische Steuergeschenk erhöht die Attraktivität der Schweiz und somit den Migrationsdruck. Den können die Rechten dann wiederum mit Hass schürenden Kampagnen bewirtschaften. Das ist zwar perfid, funktioniert aber in diesem Land. Antworten


Beat Braun

17.04.2011, 13:35 Uhr
Melden 7 Empfehlung

Schon Otto Waalkes wusste: Der Versicherungsvertreter verkauft Versicherungen. Der Staubsaugervertreter verkauft Staubsauger. Und der der Volksvertreter ... Solange gewählt wird, wer am meisten in den Medien kommt, wird das so bleiben. Ebenso, solange wir nich verlangen, dass ALLE Interessen offen gelegt werden. Wen ich wähle, den kenne ich persönlich oder zumindest aus eigenen Befragungen. Antworten


Roman Volken

15.04.2011, 16:24 Uhr
Melden 174 Empfehlung

Den Nagel absolut auf den Punkt getroffen! Insbesondere die SVP gibt mit ihrer populitistischen Politik vor, die Interessen der "kleinen" Leute zu verteidigen. In der Tat macht sie aber knallharte Politik für Miliardäre und Superreichen. Die Kosten können das Volk und die kleinen Leute tragen. Eine Unverschämtheit! Antworten


Paul Knorr

15.04.2011, 16:20 Uhr
Melden 30 Empfehlung

Wenn man die Kommentare hier so liest erhält man einen Eindruck vom tiefem Misstrauen und Ablehnung gegenüber den Volksvertreter der sogenannten bürgerlichen Mitte. Trotz PR Agenturen und viel Geld werden die Wahlen wohl für sie ein Debakel. Ich fühle mich von denen nicht vertreten und hoffe auf einen Neuanfang in 2012 mit echten Repräsentanten. Antworten


Kurt Aegeri

15.04.2011, 16:14 Uhr
Melden 35 Empfehlung

Herr Seibt, ich bin es von Ihnen ja eigentlich nicht anders gewohnt. Dennoch: wieder ein sehr gelungener Beitrag. Danke! Antworten


Ruedi Löffel

15.04.2011, 16:14 Uhr
Melden 43 Empfehlung

Mir gefällt an der EVP, dass sie sich frei von Interessenbindungen für Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit einsetzt. Antworten


Matti Hoch

15.04.2011, 20:19 Uhr
Melden 23 Empfehlung

...weil mit aller Wahrscheinlichkeit die Menschen in der EVP das "Evangelisch" mehr oder weniger leben! Und nach dem Evangelium leben heisst mithin auch, den Geboten Gottes Folge zu leisten, oder sie im geschäftlichen Leben anzuwenden. Da sollte es keine Lügen und Betrügereien geben, wie es leider in der Wirtschaft u. bei vielen Parteien der Fall ist! Die Bibel lehrt eine feine Ethik!


Jacky Forrer

15.04.2011, 15:57 Uhr
Melden 9 Empfehlung

Solches und ähnliches Gekrizel werden wir bis zu den Wahlen öffter zu lesen bekommen. Einfach nur traurig dieser Journalismus. Da die wahre Absicht nicht so offensichtlich sein soll, nimmt man die FDP auch noch mit dazu. Antworten


Hans Müller

15.04.2011, 15:35 Uhr
Melden 119 Empfehlung

Die Wählerinnen und Wähler von FdP und CVP können offenbar 1 und 1 zusammenzählen, daher die massiven Verluste dieser Parteien. Die Wäherinnnen und Wähler der $VP können dies offenbar nicht, die plappern lieber die Sprüche der milliardenschweren Parteibonzen nach, anstatt selber zu denken. Antworten


Hanspeter Zürcher

15.04.2011, 16:18 Uhr
Melden 13 Empfehlung

Wenn die Wähler der CVP und leider der FDP und umgekehrt zum Glück auch der SP in stürmischen Zeiten ihren Parteien sofort den Rücken zuwenden, dann ist es falsch, wenn man den treuen SVP Wählern sagt ,sie könnten nicht 1 und 1 zusammenzählen! Denn: Von denen die das S nicht richtig schreiben können, sondern stattdessen ein $ einsetzen, von diesen weiss ich, dass sie meinen 1 und 1 gibt Null!


Walter Kunz

15.04.2011, 15:52 Uhr
Melden 10 Empfehlung

Etwas gar zu einfach, für das Unvermögen der CVP und der FDP,
stets die SVP und neu sogar die Stimmbürger, dafür verantwortlich
zu machen


Stefan Schneider

15.04.2011, 15:23 Uhr
Melden 146 Empfehlung

Wie heisst es doch so schön: "Die dümmsten Schweine wählen ihren Metzger selbst." Pünktlich zu den Wahlen wird dann wieder die Millionen-Propaganda der SVP aufgefahren, so dass sich die Wähler lieber von den "kriminellen Ausländern" beeindrucken lassen, anstatt darauf zu achten, wer insgesamt ihre wirtschaftlichen Bedürfnisse wahrnimmt und wer lieber für die Interessen der Hochfinanz politisiert. Antworten


peter pfrunder

15.04.2011, 15:05 Uhr
Melden 23 Empfehlung

Der Titel des TA ist absolut falsch. Die FDP und die SVP sind die verlässlichsten Vertreter des Mittelstandes.Da ich auch zum Mittelstand gehöre, kann ich nur sagen, dass wir ganz bestimmt nicht die Kälber sind, die ihre Metzger selber wählen, nämlich die SP und die Grünen. Die Genossen würden am liêbsten den Mittelstand eliminieren, obwohl esvor allem bei den Realos auch Multimillionäre gibt!! Antworten


Yves Namel

18.04.2011, 11:48 Uhr
Melden

Dem ist nichts beizufügen, Herr Pfrunder. In diesem Punkt teile ich Ihre Meinung.


Stefano Vitelli

15.04.2011, 15:44 Uhr
Melden 46 Empfehlung

Ach Herr Pfrunder....Ihr einziges Argument ist, dass die SP aber auch schlecht ist.... In diesem Falle ist die SVP offenbar aber auch nicht das Gelbe vom Ei, oder?...Aber Sie haben ja jetzt eine Alternative! Wie wäre es, wenn Sie im nächsten Herbst EVP wählen?....;-))


Yvan Oertli

15.04.2011, 15:40 Uhr
Melden 47 Empfehlung

Mein Gott Pfrunder, was bekommen sie eigentlich für ihr gebetsmühleartiges: SVPgutSVPgutSVPgut und alles andere schlecht? ist es ihnen nicht langsam selbst peinlich, oder zahlt ihnen die Partei Geld für jeden veröffentlichten "Kommentar". Engstirnige, einseitig Menschen wie sie, (die es aber auch auf linker Seite gibt) verhindern eine zivilisierte Diskussion. Ja Pfrunder SVP = gut. Mann oh Mann


albert bänziger

15.04.2011, 15:01 Uhr
Melden 13 Empfehlung

die überschrift bringts auf den punkt. Antworten


Juerg Stuber

15.04.2011, 14:51 Uhr
Melden 48 Empfehlung

All denen die heute noch SVP und FDP wählen und (nichts ahnend noch wissend) von bürgerlicher Politik nie und nimmer profitieren werden ist nicht zu helfen. Tragisch nur dass sie es einen Tages wohl bereuen würden (falls sie die Konsequenz dann überhaupt bemerken) Dickes Kompliment an Herr Seibt. Antworten


anna weber

15.04.2011, 15:34 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Es war nicht nur die FDP und SVPauch die CVP . Wir fordern auch Steuerentlastungen und Abgaben!!!!!


Niklaus Schmitt

15.04.2011, 14:17 Uhr
Melden 38 Empfehlung

Endlich hat's auch der Tagesanzeiger begriffen - Hoffentlich bleibt die Einsicht! Die bürgerlichen Parteien verfolgen eine Politik, die schlussendlich Bonzen nützt und dem Volk schadet. Durch und durch ideologisiert, glaubt von GLP bis SVP alle an den Trickle Down Effekt - Wenn's den Reichen gut geht, dann auch uns. Völliger Schwachsinn. Darum am 15. Mai: Nein zur Steuergesetzrevision! Antworten


adrian wehrli

15.04.2011, 13:55 Uhr
Melden 13 Empfehlung

Nichr erhobene Steuern sind keine Steuerausfälle, begreifft das endlich. Das Agio Prinzip ist nur logisch und konsequent. Davor war es eine ungerechte Steuer. Zudem ist das ganze zeitlich begrenzt und die "Ausfälle" werden abnehmen. Aber erklär das mal einem Linken. Die würden am liebsten nehmen bis alle tupf genau gleich nichts haben. Gleichheit und Sicherheit vor Freiheit! Wält SP! Antworten


Juerg Stuber

15.04.2011, 15:18 Uhr
Melden 9 Empfehlung

die Linken sind es ja die alles nehmen - keinesfalls doch Ihresgleichen. Gerechtigkeit und Sozialempfinden - erklär das mal einem Bürgerlichen !


René Bodenmann

15.04.2011, 15:04 Uhr
Melden 26 Empfehlung

In Thailand dürfen Ausländer kein Land kaufen. Für mich schlecht, für die Thais aber ein Schutz von "Raubtieren". Generell würde ich in CH alles Land enteignen Bund, Kantone und Gemeinden bestimmen dann demokratisch als Besitzer die Höhe der Pacht die zu entrichten ist. Regelmässiges Einkommen des Staates und Gerechtigkeit für alle Nachgeborenen.


peter pfrunder

15.04.2011, 14:45 Uhr
Melden 7 Empfehlung

-Vitelli.Wir werden alle wegen den ständig ansteigenden Staatsausgaben, die ja u.a. vor allem die SP ständig erhöhen will und wegen der Massenzuwanderung, die uns Milliarden von Intrastrukturkosten bringen wird, mehr Steuern bezahlen müssen. Wer SP als Mittelständler wählt, weiss das aus langer Erfahrung,dass man dieser Partei in Finanz-und Steuerfragen überhaupt nicht trauen kann!!!


Stefano Vitelli

15.04.2011, 14:36 Uhr
Melden 29 Empfehlung

".und die Ausfälle werden abnehmen"..ach ja, und wann? In 10 Jahren? In the long run we're all dead, das wusste schon John Maynard Keynes...Und sehr wohl handelt es sich um Steuerausfälle, wenn Kantone Defizite schreiben. Was glauben Sie, wer diese Ausfälle bezahlt? Der etwas weniger mobile Mittelstand. Und warum man dieses Prinzip rückwirkend beschliessen musste, ist mir bis jetzt noch nicht klar


Hans J. Rohrer

15.04.2011, 13:34 Uhr
Melden 9 Empfehlung

Es wäre an der Zeit, dass ein Tagi-Kommentar emotionslos erläutern würde, weshalb die "Mindereinnahmen", die niemand vorausgesehen haben will, entstehen. Nicht wegen der KMUs, sondern wegen des in die Unternehmssteuereform II eingebauten Wechsels vom Nennwert- zum Kapitaleinlageprinzip. So kompliziert ist das alles nicht. Und vor allem die überfällige Beseitigung eines fiskalischen Undings. Antworten


Chris Meier

15.04.2011, 15:03 Uhr
Melden 14 Empfehlung

Im Kanton Zürich hat das Kapitalrückzahlungsprinzip schon seit Jahren Anwendung gefunden. Niemand, auch die SP oder C. Seibt nicht, hat sich daran gestört, es wurde von allen akzeptiert. Nun wird das (sachgerechte) Prinzip auf die ganze Schweiz ausgedehnt - und die Linke prophezeiht den Untergang der Schweiz. Irgendwie inkonsequent oder sind etwa bald Wahlen?


Tim Cuénod

15.04.2011, 13:20 Uhr
Melden 55 Empfehlung

Ein wirklich lesenswerter Artikel. Unser Land braucht endlich wieder Volksvertreterinnen und Volksvertreter, die sich für das öffentliche Wohl einsetzen und nicht hinterlistig Politik für ein paar wenige betreiben! Antworten


Annamaria Trautmann

15.04.2011, 15:35 Uhr
Melden 27 Empfehlung

@peter pfrunder
Zitat: "4.Auch die lasche Asylpolitik der SP kostet viel!!"
Meine Güte. Gemäss diese Zitates hat anscheinend die SP die absolute Mehrheit im National-, Stände- und Bundesrat. Da habe ich wohl tatsächlich die aktuellen Mehrheits-Verhältnisse in der Legislative völlig falsch eingeschätzt.
Herzlich Dank für die Aufklärung, Herr Pfründe.


Tim Cuénod

15.04.2011, 15:29 Uhr
Melden 24 Empfehlung

@Peter Pfrunder: Sie schweifen nur ab und lenken beswusst vom Thema ab. Finden Sie das Verhalten von SVP/FDP richtig? Nehmen Sie Stellung! Hier geht es weder um Pauschalbesteuerung noch um Personenfreizügigkeit, sondern darum, dass der Bundesrat und die bürgerlichen Parteien von SVP bis CVP im Abstimmungskampf zur Unternehmenssteuerreform II das Stimmvolk angelogen und betrogen haben!


peter pfrunder

15.04.2011, 14:28 Uhr
Melden 6 Empfehlung

1. Es sind vor allem die Kantone und deren Vertreter im StR, die gegen die Aufhebung der Pauschalsteuer für Reiche sind. 2. Auch die SVP hat Exponenten,die gegen die Pauschalsteuer sind. 3. Die SP und die Grünen sind auch für die PFZ gewesen,die uns Hunderte von Milliarden Infrastrukturkosten bringen und damit auch die Mittelschicht belasten wird.4.Auch die lasche Asylpolitik der SP kostet viel!!


Diana Stutz

15.04.2011, 13:19 Uhr
Melden 27 Empfehlung

Das Schweizer Volk hat offenbar einfach zuviel Geld und bezahlt fürs Leben gern Steuern, anders lässt sich nicht erklären, dass sie sich derart verraten und verkaufen lassen und immer und immer wieder diese sogenannt bürgerlichen Wirtschaftsvertreter ins Parlament wählen. Antworten


Peter Steiner

15.04.2011, 12:44 Uhr
Melden 37 Empfehlung

An alle die immer schreiben wir sollen dankbar sein weil die Reichsten den grössten Teil des Steueraufkommens tragen.
Wieso nicht mal eine 30%-Steuersenkung für Einkommen bis CHF 200'000?
Das merkt man ja nicht, weil sowieso die Reichen alles bezahlen.
Wenn der Mittelstand, der den Konsum trägt, nichts mehr kaufen kann wird es auch für die Reichen nichts mehr zu verdienen geben.
Antworten


stefan schär

15.04.2011, 12:41 Uhr
Melden 18 Empfehlung

@nils leuzinger: Es geht doch darum, dass das Stimmvolk (es ist ja vor allem die SVP, welche die alleinige Vertretung des Volkes für sich beansprucht) verar... sorry, angelogen wurde. Antworten


steve walker

15.04.2011, 12:10 Uhr
Melden 8 Empfehlung

Es ist ja nichts neues, dass jede Partei primär für die eigene Clientelle sorgt. Die Profiteure der Bürgerlichen wurden im Artikel beschrieben. Auf der linken Seite wären dies die Kulturschaffenden, die Sozial- und Asylindustrie, die Lehrerschaft, Medienschaffende etc.
Irgendwo fehlt hier der Mittelstand, welcher in der Privatwirtschaft schuftet, während links und rechts das Geld verteilt wird...
Antworten


Stefan Schneider

15.04.2011, 15:13 Uhr
Melden 29 Empfehlung

Nebst den von Ihnen genannten Interessengruppen vertritt die Linke vor allem die Mieter, die Arbeitnehmer und die Konsumenten, letztlich also die grosse Mehrheit des Vokes bzw. des Mittelstandes. Das grosse Verschulden der Linken ist, dass es ihr nicht gelingt, dies den Wählern genügend begreiflich zu machen gegen die schlaue Propaganda von Rechts.


Dalai Wenger

15.04.2011, 11:59 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Es ist nicht schön wenn so etwas passiert, aber ehrlich...
Wer jetzt noch Steuern zahlt ist selber blöde. Ich zahle keine Steuern mehr, einfach verweigern, und als Steuergeschenk an die Mittelschicht betrachten.
Kann ja wieder zahlen wenn der Betrug vorbei ist und die verantwortlichen vor Gericht.
NICHT WISSEN SCHÜTZT VOR STRAFFEN NICHT, heisst es. In jeder Wahl muss man Lügner verklagen können
Antworten


Marc Meier

15.04.2011, 13:54 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Wenn ich nur ein Land wüsste, in welchem Banken keinen automatischen Informationsaustausch mit Regierungen bezüglich Bankguthaben haben...


Stefano Vitelli

15.04.2011, 13:06 Uhr
Melden 19 Empfehlung

Auch wenn es keine Lösung ist, die Steuern einfach nicht zu bezahlen, kann ich Ihre Wut dennoch sehr gut verstehen. Genau das ist es, was die jahrelangen Steuergeschenke an die Reichen bewirkt haben: Die Untergrabung der allgemeinen Steuermoral! Bravo, das haben FDP und SVP wirklich hervorragend hinbekommen....


Chris Meier

15.04.2011, 11:39 Uhr
Melden 15 Empfehlung

Es werden keine Steuergeschenke verteilt. Der Aktionär erhält lediglich das Geld steuerfrei zurück, das er früher in das Unternehmen als Kapital eingeschossen hat. So wie wenn ich 100.- von der linken in die rechte Hosentasche verschiebe. Das muss ich auch nicht versteuern und ist wohl auch kein Steuergeschenk. Das beschriebene Kapitaleinlageprinzip gilt im Kanton Zürich schon seit Jahren. Antworten


Sam Pirelli

18.04.2011, 09:07 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Gut, dann zahle ich also auch keine Mehrwertsteuer mehr. Denn das Geld, mit dem ich einkaufe, habe ich längst als Einkommen versteuert.
Keine Doppelbesteuerung!
Und wo wir schon dabei sind: Ich will auch wie Federer nur noch 6,5 Prozent Steuern zahlen.


Lucien Michel

15.04.2011, 11:37 Uhr
Melden 22 Empfehlung

Ausgezeichneter Beitrag! Dem ist nichts mehr beizufügen. Antworten


Hannes Luescher

15.04.2011, 11:35 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Wenn ich 15% meines Einkommens abgeben muss, sind das immer noch Peanuts gegenüber 1% eines Schweizer Unternehmers oder CEO's. Eigentlich bin ich dafür, dass diese Leute gar keine Steuern zahlen denn sie zahlen ja schon mein Einkommen. Die Aktionäre indirekt auch.
Sie sollten aber auch das Grundeinkommen aller Nichtangestellten berappen, weil sie profitieren ja vom sozialen Frieden immens.
Antworten


Christian Gschwendt

15.04.2011, 11:34 Uhr
Melden 82 Empfehlung

Schön, dass sogar der Tagi die Unverschämtheit dieses Betrugs am Volk erkennt und deutlich anspricht. Wenn jetzt die rechten Kommentatoren mit der "linken Presse" kommen, offenbart sich, wie blind diese Leute ihrer Partei auch noch trotz eines so offensichtlichen Betrugs blind nachschwatzen und jeder inhaltlichen Argumentation mit leeren Schlagwörtern ausweichen. Bemitleidenswert. Antworten


Robert Minder

15.04.2011, 13:36 Uhr
Melden 21 Empfehlung

@Antonio Andreano: So, so Der Herr Seibt hat also mal bei der WOZ gearbeitet. Das ist natürlich schon vieeeeeel schlimmer als zusammen mit SVP/FDP/CVP die Steuerzahler um Milliarden zu bescheissen.


Antonio Andreano

15.04.2011, 12:43 Uhr
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Blind sind Kommentatoren (also auch so wie Sie, Herr Gschwendt), welche finden, dass wenn "sogar der Tagi" etwas erkennt es wohl auch so sein muss & v.a. nicht mit "links" zu tun hätte. Dass der Verfasser des Artikels, Herr Seibt, seine Karriere bei der WoZ gestartet und jahrelang dort gewirkt hat, scheint Ihnen wohl nicht bekannt zu sein. Ich bemitleide Sie nun aber mal nicht gleich deswegen, ok?


Kurt Hauser

15.04.2011, 11:34 Uhr
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Nach diesem Coup ist SVP für mich leider nicht mehr wählbar! Antworten


Daniel Martel

23.04.2011, 20:04 Uhr
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Bleibt zu hoffen, dass es noch andere begreifen...


Rolf Bombach

22.04.2011, 20:58 Uhr
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Das gleiche gilt für mich, nicht dass ich die SVP je gewählt hätte. Die SP ist mir viel sympathischer, leider von spinnerten Ideen durchseucht. Viele Kleinparteien sind einfach zu braun und die Grünen+GLP zu elitär. Der Freisinn lässt keine Gelegenheit aus, sich als Weichsinn zu outen. CVP sieht man vor lauter Tarnflecken nicht mehr. EVP scheint ne Sekte zu sein. Hilfe, was wähl ich?


Rolf Jucker

15.04.2011, 14:22 Uhr
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Gratuliere ! Endlich hat es mal ein SVP-Wähler kapiert.


Marco Simon

15.04.2011, 11:25 Uhr
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In Deutschland hat man jahrelang auf Gedeih und Verderb Steuern gesenkt - Von Unternehmenssteuern bis hin zur Spitzenverdienersteuer...Argument: Mit den Steuersenkungen wird eine blühende Wirtschaftslandschaft geschaffen, welche grosse Mehreinnahmen für den Staat in den kommenden Jahren bedeuten werden. Wie wir wissen, hat das wunderbar funktioniert *Ironisch*. Antworten


Rolf Schuler

15.04.2011, 11:20 Uhr
Melden 44 Empfehlung

Und trotzdem wird die SVP an den Wahlen absahnen. Das Dummvolk merkt es ja eh nicht und lässt sich vom (zwar berechtigten) Thema zuviele Ausländer ködern. Antworten


Nils Leuzinger

15.04.2011, 11:14 Uhr
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Schamlos, wie der TA unverhohlen Wahlpropaganda für die SP betreibt. Jeder Franken, der nicht vom Staat ineffizient verbraten wird, ist ein guter Franken. Antworten


Pat Geering

15.04.2011, 14:10 Uhr
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Schamlos ist einzig und alleine wie die Politiker der FDP und SVP das Volk über den Tisch ziehen. Und das hat nichts mit Werbung für die SP zu tun, zumindest wenn sie den Artikel lesen. Es ist die EVP welche gelobt wird weil sie sich nicht an dieser Abzockerei beteiligt!
Soviel zum Thema 'die SVP als Volkspartei' und 'Die FDP als liberale Partei des Mittelstandes'


Eduard J. Belser

15.04.2011, 13:43 Uhr
Melden 26 Empfehlung

Die beste und wirksamste Wahlpropaganda für SP und Grüne wird wohl durch die F(reund) d(er) P(rofiteuren) und die S(eilschafter) V(on) P(rofiteuren) mit den ständigen exzessiven Betrügereien am normalverdienenden Mittelstand gemacht. Die Unternehmes-Steuer-Reform II ist nur das jüngste und eines der krassesten Beispiele dafür. Der Wahltag im Herbst 2011muss dafür zum Zahltag werden!


Peter Steiner

15.04.2011, 12:37 Uhr
Melden 16 Empfehlung

@Nils Leuzinger: ich weiss, lesen ist schwer.
Aber wie sie aus den drei Buchstaben EVP die zwei Buchstaben SP lesen können, oder wie aus der Formulierung (frei) "wer nicht links wählen will, hat als bürgerliche Alternative die EVP" eine Wahlempfehlung für die SP ableiten, das müssten sie erklären.


Stefano Vitelli

15.04.2011, 12:17 Uhr
Melden 64 Empfehlung

Genau, Herr Leuzinger: Pünktliche Züge, hervorragende Strassen, gutes Bildungssystem, hohe Sicherheit, effiziente Behörden, Top-Infrastruktur...jaja, da ist wirklich jeder Franken verbraten....


Peter Huonker

15.04.2011, 11:08 Uhr
Melden 25 Empfehlung

So lange der "kleine" Mann fest davon überzeugt ist, dass jeder mal "gross" wird und glaubt, dass FDP und vor allendingen SVP für seine Interessen einsteht, ist schlicht verblendet und oder dumm. Man muss aber auch einen bestimmten Charakter für die kaltblütigkeit die Grossaktionären und CO haben; aber auch davon überzeugt sein, dass die gelebte Kaltblütigkeit gerechtfertigt ist. Antworten


willi aerne

15.04.2011, 10:55 Uhr
Melden 17 Empfehlung

Das kommt halt davon, wenn man zu viele Juristen ins Parlament wählt. Und wahrscheinlich gilt auch hier wieder einmal: Wer glaubt, dass Volksvertreter das Volk vertreten, der glaubt auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten! Die FDP ist ja auch schon als "Föderation der Profiteure" bezeichnet worden. Was könnte man aus SVP Sinnvolles machen? Antworten


Heinz Butz

19.04.2011, 08:53 Uhr
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Sub Ventions Partei


Paul Meier

15.04.2011, 10:45 Uhr
Melden 25 Empfehlung

Wenn BR Merz die Auswirkungen der Steuerreform nicht gekannt hat, ist er einfach nur hochgradig inkompetent. Wenn er sie gekannt hat, hat er das Volk bewusst belogen. Ich weiss jetzt nicht was schlimmer ist. Ich tippe aber auf letzteres. Das passt ja auch gut zur FDP, gibt sie sich doch als Volkspartei, vertritt in Wahrheit aber nur die Interessen einer kleinen "Wirtschaftselite". Antworten


Kurt Stierli

15.04.2011, 10:42 Uhr
Melden 64 Empfehlung

Bei jeder Erhöhung der Kinderzulagen gibt es einen Riesenaufruhr, die Sozialhilfebezüger die uns in den Ruin treiben usw. FDP und die SVP sind bei diesen Themen an vorderster Ablehnungs - Front. Nur wenn es um Steuergeschenke an Reiche und Superreiche geht sind sie sofort bereit Hand zu bieten. Ist ja klar, wer finanziert diese Parteien eigentlich? FDP / SVP=Lobby für AKW, Pharma und Superreiche. Antworten


martin burget

15.04.2011, 10:39 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Die wohl mit Abstand blödeste Partei ist wohl die SP.Wie ist es möglich dass man sich von den bürgerlichen Parteien so über den Tisch ziehen lässt?Jeder Webstübler weiss doch dass die SVP und ihre Profitgeier nur die eigenen Interessen vertreten.Um den Mittelstand kümmern die sich einen feuchten Dreck.Typisch für die Gesinnung der Bürgerlichen die den Kleinen seit Jahren verarschen.
"WEITER SO"
Antworten


Stefano Vitelli

15.04.2011, 12:20 Uhr
Melden 32 Empfehlung

Das Stimmvieh, welches der Millionärspartei für den Kleinbürger (MPfdK) bei jeder Initiative und Abstimmung hinterherhöselet, ist auch nicht gerade ein Ausbund an Schlauheit....


Monika Weinfeld

15.04.2011, 10:37 Uhr
Melden 40 Empfehlung

Danke für diesen Artikel, der die Blender, Heuchler, Egoisten, Schmarotzer beim Namen nennt und entlarvt. Diese (bürgerlichen) Politiker verunglimpfen die Politik und untergraben den sozialen Zusammenhalt. Ihre Handlungen und Entscheidungen sollten das Wohl aller BürgerInnen zum Zweck haben. In der Tat allerdings verhelfen sie den Superreichen zu noch mehr Reichtum auf Kosten des Mittelstands.Pfui Antworten


Peter Fuhrmann

15.04.2011, 10:36 Uhr
Melden 21 Empfehlung

Der klassische Schwanzbeisser: "Steuerausfälle würden auf lange Sicht durch Mehreinnahmen wieder übertroffen werden". Dass diese Mehreinnahmen zwangsläufig mit Mehr-Einwanderung (welche der rechts-bürgerliche Zirkel ja eigentlich nicht will) generiert werden, hat noch niemandem gedämmert. Man macht sich abhängig von etwas, das man nicht (mehr) will. Antworten


Andreas Meier

15.04.2011, 10:31 Uhr
Melden 56 Empfehlung

Zweifellos. Verräter und Plünderer des Mittelstandes. Und dies schon seit Jahrzehnten. Der stete Tropfen "Ausländer" hat sich so sehr in die Herzen der Menschen gefressen, dass sie der monothematischen "Volkspartei" jede Abstimmungsempfehlung unbesehen abkaufen. Die Schweiz schafft sich ab. Ausgerechnet durch jene, die glauben, sie bewahren zu wollen. Antworten


Sämi Keller

15.04.2011, 10:31 Uhr
Melden 13 Empfehlung

Jedes Volk hat die Regierung die es verdient. Antworten


lucius mayer

15.04.2011, 10:25 Uhr
Melden 11 Empfehlung

«Das Volk» - vor allem der «Mittelstand», der stramm für die Interessen der in- und ausländischen GroßbürgerInnen stimmt - ist wie fast immer selbst schuld. Wie einst Offiziere davon träumten, geadelt zu werden, träumen viele Mittelschichtler heute davon, in den erlauchten Geldadel dereinst, vielleicht durch ihre Kinder, aufgenommen zu werden. Antworten


Alain Favre

15.04.2011, 10:21 Uhr
Melden 39 Empfehlung

Hiess die SVP früher nicht mal Bauern und Bürger Partei? Schade, dass sich das Volk nur auf die Ausländerproblematik fixiert und nicht erkennt, dass die SVP nicht primär das Wohl des Bürgers, sondern das Wohl der oberen Zehntausend im Sinn hat. Warum fragt sich niemand woher das viele Geld kommt, welches die Sünnelipartei für ihre Wahl- und Abstimmungskämpfe verschwendet? Lobbyismus vielleicht? Antworten


kurt habegger

15.04.2011, 10:20 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Jetzt wird es klar warum sich economiesuisse und swissmen so vehement für diese Steuerreform eingesetzt hat. Sei es für die PFK, MWST-Erhöhung und so weiter, waren diese Verbände immer hochjubelnd dafür - im Endeffekt immer um finanziellle Vorteile zu erreichen. Es ist absurd hier der SVP und damit den KMU den Schwarz Peter in die Tasche zu stecken. Die Konsquenzen sahen sicher diese Verbände! Antworten


Roger Liechti

15.04.2011, 10:13 Uhr
Melden 58 Empfehlung

Schade, dass die SVP Klientel keine Zeitung liest, oder nur ihr Parteiblatt. Antworten


Roger Liechti

15.04.2011, 14:33 Uhr
Melden 5 Empfehlung

nein, ich meine überhaupt neutrale Zeitungen die die Fakten nennen und nichts verschweigen, oder sind sie auf diesem Auge blind?


Walter Kunz

15.04.2011, 11:27 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Und wann nimmt sich der einzelne Stimmbürger endlich an der eigenen Nase
statt andauernd nur auf den Parteien herum zu reiten...?


Aldo Rossi

15.04.2011, 11:02 Uhr
Melden 25 Empfehlung

Sie meinen: schade dass die SVP Klientel nicht Ihr Parteiblatt, den Tagi, liest? ;-)


Hans J. Rohrer

15.04.2011, 10:06 Uhr
Melden 16 Empfehlung

Was für "Geschenke"? Ein Dieb, der mich beklaut aber das Münz in meiner Hosentasche übersieht, schenkt mir nichts. Auch nicht das Münz. Der fiskalische Beutezug auf vom Aktionär einbezahltes und von ihm wieder bezogenes Kapital war und ist nicht rational begründbar. Und übrigens: Die grössten Aktionäre der Schweizer Publikumsgesellschaften sind in der Regel die Pensionskassen. Antworten


Hannes Walther

15.04.2011, 10:59 Uhr
Melden 9 Empfehlung

Es ist doch so, dass dem Staat ein weiteres Mal Steuersubstrat entzogen wird, also ist es ein Steuergeschenk. Oder ist es den rational, dass Eigentümer von mind. 10% Aktien die ausbezahlte Dividenden nur zur Hälfte versteuern müssen, die übrigen Aktionäre zu 100%. Was m.W. in der gleichen Steuerreform verabschiedet wurde.


Alain Favre

15.04.2011, 10:56 Uhr
Melden 10 Empfehlung

Schönes Gleichnis, der Staat als Dieb und die Grossunternehmen und SVP-Vertreter als Opfer.


Janosch Lall

15.04.2011, 10:52 Uhr
Melden 17 Empfehlung

Weil es rückwirkend eingeführt wurde, kann man durchaus von einem Geschenk sprechen.


Hans Meier

15.04.2011, 10:02 Uhr
Melden 11 Empfehlung

Dass Zuschüsse bei der Rückzahlung nicht besteuert werden, ist völlig logisch und fair. Hier von Betrug zu sprechen ist lächerlich. Zuschüsse sind vom Aktionär bereits als Einkommen versteuert worden! Vor der Steuerreform wurde daher dasselbe Geld mindestens 3 Mal besteuert - damit macht man sich international lächerlich und schadet dem Wirtschaftsstandort. Antworten


Roman Kretz

15.04.2011, 10:00 Uhr
Melden 8 Empfehlung

Es zeigt sich ja schon wenn ein Ergänzungsleistung beziehender Schweizer über 30000.-Fr .Steuern nachbezahlen muss wie sehr diese Steuerbehörden Kt.Luzern auf den kleinen beharren da sie ja sonst zuwenig Steuereinnahmen haben und eine Verfügung ausstellen.Wären die Steuern gerecht verteilt wäre dies nicht der Fall.(wir haben einen parteilosen wie sieht es aus mit einem SVP) Antworten


Elisabeth Hasler

15.04.2011, 09:43 Uhr
Melden 15 Empfehlung

BDP + CVP sind imstande, einen Formfehler zuzugeben. Das tun die FDP + SVP nicht, was - mit Verlaub - etwas arrogant wirkt. Die Zahlen waren zu wenig abgesichert, man hätte eine konkrete Angabe besser vermieden, um nicht am Schluss so krass danebenzuliegen. Jeder weiss, dass konkrete Prognosen im Steuerbereich schwierig sind (s. Verrechnungssteuer). Frau BR E. Widmer-Schlumpf muss es nun ausbaden. Antworten


René Merten

15.04.2011, 09:40 Uhr
Melden 16 Empfehlung

tendenziöse Berichterstattung- es fehlt die Sachlichkeit. Immer diese linke Neidkultur. Soll doch der TAGI mal recherchieren, wieviel Steuern die Reichen und der Mittelstand zum Wohlstand der CH beitragen. Dann würde man sehen, wieviel Unterpriviligierte (aus eigener Schuld oder nicht) davon profitieren. Man muss nicht immer von den relativ wenigen Grossverdienern reden und den Neid anstacheln. Antworten


Rene Baumann

15.04.2011, 11:40 Uhr
Melden 25 Empfehlung

Die Mär vom hohen Steuerbeitrag mag ich nicht mehr hören. Zwischen 1997-2005 hat sich das Gesamtevermögen der Reichen mit mehr als 5Mio Fr. steuerbarem Vermöge um sagenhafte 84% erhöht (eidg. Steuerverwaltung). Dass das nicht einzig dem Fleiss sondern dem (steuerfreien) Kapitalgwinn - für den wir alle zunehmend mehr arbeiten - zu verdanken ist dürfte klar sein.


Stefan Sutter

15.04.2011, 11:17 Uhr
Melden 31 Empfehlung

Na ja, die armen Reichen. Sie drücken die Löhne der normaen Mitarbeitenden und sahnen selber wunderbar ab. Das ist schon mal der erste Betrug. Dann weigern sie sich auch noch dieses Geld zu versteuern und jammern als ob ihnen das Wasser zum Halse steht. Gierkultur, nennt man das.


matthias erzinger

15.04.2011, 11:00 Uhr
Melden 25 Empfehlung

Das ist einfach eine Mär, das tiefe Steuern eine positive Wirkung haben. Alle Kantone und Gemeinde mit Dumping Steuern geraten massiv in die roten Zahzen, der Mittelstand und die Kleinverdiener sind die Opfer davon...


Lukas Lautenschlager

15.04.2011, 10:48 Uhr
Melden 28 Empfehlung

Ja, die Reichen zahlen viele Steuern. Warum? Weil sie auch so viel besitzen. In keinem anderen Land ist die Vermögensverteilung so ungleich. Ich mag den Reichen ihr Reichtum gönnen, aber dann sollen sie auch ihren Teil zur Finanzierung der öffentlichen Aufgaben beitragen. Das hat nichts mit Neid zu tun.


Alain Favre

15.04.2011, 10:47 Uhr
Melden 22 Empfehlung

Neid ist bestimmt ein Problem, aber ich denke es geht hier doch eher um Gerechtigkeit und Wahrheit. Wenn man von nur ein paar Millionen spricht und es dann doch Miliarden werden, kann man ungetrost von Lügen und Betrug sprechen. Aber das macht ja nichts, das verlorene Geld kann ja problemlos bei den Unterpriviligierten eingespart werden.


Ernst Rietmann

15.04.2011, 09:29 Uhr
Melden 66 Empfehlung

Danke für diesen Kommentar. Es war höchste Zeit. Natürlich bleiben die fleissigen Kommentare der SVP-Befürworter nicht aus, sie sind zur Genüge bekannt und werden auch dafür geschult. Fakt ist, dass neben der FDP insbesondere die SVP in den letzten Jahren politisch alles unternommen hat, um den Mittelstand zu schwächen, die Reichen zu fördern und die Armen zu unterdrücken. Wann folgt die Rechnung? Antworten


Michael Bernhard

15.04.2011, 09:19 Uhr
Melden 32 Empfehlung

Zur Materie braucht man wohl nichts zu sagen. Jeder einigermassen in Steuerrecht und Wirtschaftsrecht bewandte Person weiss, dass man hier keinesfalls von "Geschenken" sprechen kann. Dieses Geld, welches nun nicht mehr bei der Auszahlung versteuert werden muss, wurde bereis bei der Einzahlung besteuert. Zuvor wurde es schon als Vermögen und Einkommen bei den privaten Besteuert. Noch Fragen? Antworten


Tom Grab

15.04.2011, 10:32 Uhr
Melden 27 Empfehlung

Ich habe mich etwas umgehört beim Durchschnittswähler. Nun wundert mich nichts mehr, man könnte diesen Leuten einfach alles wegnehmen, wenn es nur mit der Etikette 'Rettet die Schweiz und ihre Armee' und 'Böse Ausländer' verklebt. Wenn am Ende alles auf ein Minimum reduziert ist, bemerkt der Durchschnittswähler nicht, was für einen tapferen Kampf um Arbeitsrechte unsere Grossväter geführt haben!


Ralf Spitz

15.04.2011, 10:28 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Ja. Wollte mal den Lohn für meine Hausangestellte abziehen, denn sie versteuerte diesen dann ja legal als Einkommen. Ging nicht. ".. sind Lebensstandards-Kosten". Also wurde dieser Betrag ZWEImal versteuert. Noch fragen?


Moriz Müller

15.04.2011, 10:19 Uhr
Melden 3 Empfehlung

@Marc Peer: Und wer ist AKtionär der Grosskonzernen? Unsere Pensionskassen! Also hören sie mit diesem Zeugs auf!


Heinz Köhli

15.04.2011, 10:15 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Es ist in der Tat unglaublich, dass im Zusammenhang von Staatsabgaben (Steuern, Gebühren etc.) gleich von GESCHENKEN gesprochen wird, wenn diese denn für einmal kleiner werden. So reden Etatisten. Sie definieren glasklar das Verhältnis zwischen den juristischen/natürlichen Personen und Ueberväterchen Staat.


Roman Jakob

15.04.2011, 09:48 Uhr
Melden 45 Empfehlung

Und ob wir noch Fragen haben. Warum musste Volk betrogen werden? Warum waren sogar in Unkenntnis der hohen Einbussen, 49.5% der Schweizer gegen diese Reform?
Manche reden von einem "Versehen" - in meinen Augen ist das organisierte Kriminalität, wenn für Grosskonzerne Milliarden ertrogen werden.


Alexander Müller

15.04.2011, 09:47 Uhr
Melden 24 Empfehlung

Natürlich, dieses Geld wurde bislang "zweimal" besteuert,aber dafür waren die restlichen Steuern tiefer. Um dem Abstimmungsresultat gerecht zu werden müsste man eigentlich andere Unternehmenssteuern derart erhöhen, dass die Ausfälle bis auf die bei der Abstimmung angegebenen Steuerausfälle kompensiert werden.Eine Steuer steht immer im Kontext des ganzen Systems. Daher ist es durchaus ein Geschenk


Cedric Edler

15.04.2011, 09:31 Uhr
Melden 16 Empfehlung

Da kann ich Herrn Peer nur zustimmen. Die von Ihnen angesprochene Doppelbesteuerung ist ein gutes Argument über das man gerne debattieren könnte. Hätte man uns das bei der Abstimmung so kommuniziert, wäre das in Ordnung gewesen. Aber das hat man nicht und deshalb darf hier durchaus von Wahrheit sprechen.


Marc Peer

15.04.2011, 09:23 Uhr
Melden 71 Empfehlung

schauen sie die Unternehmenssteuerreform: die Bürgerlichen sagten: für die KMU, für den Mittelstand. Und wer hat jetzt, nach der Abstimmung, die Milliarden (in unerwarteter Höhe) angemeldet zur Steuerbefreieung? Die internationalen Grosskonzerne....


Markus Frey

15.04.2011, 09:17 Uhr
Melden 21 Empfehlung

Die einzige bürgerliche Partei, die gegen vom Volk nie beschlossene Geschenke für bereits Reiche stimmte, war die EVP.
Genau. Ich hoffe nur, dass der Mittelstand im Herbst sich daran erinnert und Glaubwürdigkeit wählt. Meine Stimme hat diese Partei!
Antworten


Michael Strässle

15.04.2011, 12:15 Uhr
Melden 7 Empfehlung

Womit sie sich bei der EVP noch ein paar christliche Werte wie Anitabtreibung, Homophobie und Frauen an den Herd einhandeln.


Andreas D. Meier

15.04.2011, 09:08 Uhr
Melden 54 Empfehlung

Brillanter Artikel! Aber das "Volch" wird's nicht merken! Hauptsache, es wird gegen die Ausländer gehetzt, das genügt, mehr braucht man nicht, dann ist die eigene kleine Welt wieder in Ordnung! Die Feudalisierung der Schweiz schreitet weiter munter voran, unter gütiger Mithilfe des "Volches". Ja die neuen Feudalherren wissen schon was für das "Volch" gut ist! Antworten


Gianin May

15.04.2011, 08:57 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Ganz einfach, in Zukunft hat die Wirtschaft selbst in der Politik (Lobby) nichts mehr zu melden. Es gibt keinen demokratischen Grund, warum unnatürliche Personen etwas zu melden/bestimmen hätten Antworten


Michael Bernhard

15.04.2011, 08:55 Uhr
Melden 44 Empfehlung

Ein weiterer krass einseitiger SVP-verleumdender Text im Tagesanzeiger. Und da soll mir einer sagen, der Tagi sei nicht zu links und politisch ausgewogen. Der Autor drischt hier einseitig auf SVP und FDP ein, beleuchtet das Problem nur aus einer Richtung und versucht Wählerinnen und Wähler auf infame Weise von der SVP wegzutreiben. Schade lässt die Redaktion dies zu. Antworten


Janosch Lall

15.04.2011, 10:48 Uhr
Melden 13 Empfehlung

Man sollte auch unterscheiden können zwischen einem Artikel und einem Kommentar. Hier handelt sich ganz klar um einen Kommentar, also eine Meinung. Da kann man dagegen sein oder auch nicht.


Monika Weinfeld

15.04.2011, 10:43 Uhr
Melden 31 Empfehlung

Ein weiterer hilfloser Rechtfertigungs-Kommentar eines indoktrinierten SVP-Apparatschniks. Vermutlich gehören sie selbst zu den Profiteuren oder sie wünschten sie wären einer derjenigen, dass sie so unreflektiert auf eine klare Argumentation/Beweisführung antworten. Dann beleuchten sie doch al bitte die "andere" Seite des Problems?


Lukas Lautenschlager

15.04.2011, 10:43 Uhr
Melden 43 Empfehlung

Wieso verleumderisch? Im Kanton Zürich wollen SVP und FDP am 15. Mai eine Steuersenkung von 130 Mio. für das reichste ein Prozent der Steuerzahler. Die SP kämpft mit einem Gegenvorschlag für eine Steuersenkung von 130 Mio. für Familien und den Mittelstand. Und jetzt wollen Sie weiterhin behaupten, die SVP mache Politik für den Mittelstand?


Urs Brunner

15.04.2011, 09:49 Uhr
Melden 42 Empfehlung

Warum lesen Sie es denn? Zwingt einen doch keiner dazu. Sie können ja weiter die SVP-Blättli lesen, dort lesen Sie sicher nichts, was ihr Weltbild ändern könnte.


Phil Bösiger

15.04.2011, 09:47 Uhr
Melden 55 Empfehlung

@ Bernhard - Worin besteht bitte die Verleumdung? Dass die $VP eine Milliärdärspartei ist? Dass die Bürgerlichen aus Feigheit oder aus Kalkül gegenüber den Parteispendern wieder besseren Wissens gestern einen eigenen Fehler nicht korrigiert haben? Dass das Stimmvolk betrogen wurde? Die Ratslinke hat diese unselige Vorlage von Anfang an bekämpft. Wer trägt also die volle Verantwortung?


Stefano Vitelli

15.04.2011, 09:41 Uhr
Melden 86 Empfehlung

@Michael Bernhard: Dann widerlegen Sie den Artikel doch inhaltlich, statt hier über die angeblich linken Medien zu jammern...


Michael Bernhard

15.04.2011, 09:16 Uhr
Melden 18 Empfehlung

Der Wahrheit? Sind sie Mitglied bei Fiat Lux? Man kann verschiedener Ansicht sein, aber solch einseitige Texte über eine Partei sind einfach nur noch lächerlich. Unglaublich, dass dieselben Personen, die solchen Artikeln zujubeln, hochgradid gegen die SVP wettern, weil diese aus der BAZ ein bürgerliches Blatt machen wollen. Medienvielfalt ade? Die ewigen politischen Niederlagen zeigen Spuren


Beni Clapton

15.04.2011, 09:14 Uhr
Melden 41 Empfehlung

Was soll von einem ehemaligen WOZ-Schreiber anderes kommen.
Der Tagi entwickelt sich nicht nach links, das ist er schon lange.
Nun beginnt die Erweiterung Richtung Sekten-Blatt.


Marc Peer

15.04.2011, 09:08 Uhr
Melden 52 Empfehlung

irgendwann werden auch sie der wahrheit ins gesicht blicken müssen.


Cedric Edler

15.04.2011, 09:08 Uhr
Melden 21 Empfehlung

Journalisten sind der Wahrheit verpflichtet und nicht an eine politisch-ausgewogene Berichterstattung. Lesen Sie doch einfach eine der vielen rechts-populistischen Zeitungen, die nehmen es mit der Wahrheit weniger genau und dürften ihnen politisch besser zusagen.


Jean E. Assé

15.04.2011, 09:02 Uhr
Melden 10 Empfehlung

Wie würde man denn das Problem von einer anderen Richtung beleuchten?


Hans U. Schoch

15.04.2011, 08:45 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Was soll dieser wahltaktische Klamauk. Jedes Jahr werden wir mit pessimistischen Prognosen bombardiert. In der Realität reibt sich der steuerzahlende Bürger die Augen: Schon wieder unerwartet hohe Ueberschüsse. Schon wieder viel zuviel Steuern bezahlt. Und immer wieder fällt eine Mehrheit der Kommentierer darauf herein. Spricht nicht gerade für ein gutes Gedächtnis ! Antworten


Dieter Blatt

15.04.2011, 08:42 Uhr
Melden 16 Empfehlung

Gibt es eine Partei, die sich wirklich für Familien und den Mittelstand einsetzt und nicht mit der Finanz-Wirtschaft (Banken, Versicherungen) verbandelt ist? Eine Partei, die nicht einfach links und sozialistisch ist, aber auch nicht rechts und kapitalistisch? Eine Partei, die gemäss "Beobachter" am nächsten beim Volk politisiert? Eine echte Mitte-Partei? Ja, es gibt sie. Es ist die EVP. Antworten


Alexander Müller

15.04.2011, 14:52 Uhr
Melden 1 Empfehlung

@Yannick Hagman
Sie meinen wohl die EDU.


Yannick Hagman

15.04.2011, 10:40 Uhr
Melden 14 Empfehlung

Die EVP ist eine Partei für christliche Fundis.


Arthur Beer

15.04.2011, 08:41 Uhr
Melden 23 Empfehlung

Die populistischen Sprueche der SVP, fuers Volk zu sein, hat von der Fuehrungsclique noch nie gestimmt. Es ist und war schon immer klar, dass sie sich nur fuer die Interessen der Aktionaere etc einsetzen. Sie haben aus der ehemaligen mittelstaendigen Partei eine Farce gemacht. Leider glauben immer noch zu viele Buerger das Maerchen, dass Milliardaere am Volk interessiert seien! Antworten


Peter Herzog

15.04.2011, 08:36 Uhr
Melden 54 Empfehlung

aber da sind doch diese minarette! und die sozialhilfe- und iv-betrüger! und die atomkraftwerke wegen den ausländern! überhaupt, diese ausländer! diese kriminellen jugendlichen! diese verweichlichte schule! und die eu! die svp hält mich zwar arm, dafür nimmt sie meine ängste ernst!
ach..wie lange noch. danke herr seibt, für den kommentar. leider werden sie nur bekehrte erreichen.
Antworten


Frank Z.

15.04.2011, 08:34 Uhr
Melden 62 Empfehlung

Es ist so, wie Sie es schreiben, denke ich auch. Nur schade, dass die SVP die Überfremdung schürt. Das Volch denkt dann, dass die SVP auf ihrer Seite stehe, ohne zu merken, dass es hintenrum abgezockt wird. Da ist die FDP viel ehrlicher. Antworten


Hansueli Zürcher

15.04.2011, 08:46 Uhr
Melden 9 Empfehlung

Frank das ist doch nichts neues, das läuft seit Jahren so ab! Es macht aber Hoffnung, dass es bald der letzte Bürger merkt was hier eigentlich abläuft. Leider macht die FDP mit ihrer Haltung das Spielchen mit! Aber noch ist nicht alles verloren,denn es brodelt wo man hinschaut!


René Bitterlin

15.04.2011, 08:32 Uhr
Melden 45 Empfehlung

Die Kapitalisten-Fratze der Schweiz wirkt zur Zeit gespenstig: Am Morgen wettert die SVP im NR gegen alles Ausländische, am Nachmittag macht die gleiche SVP den ausländischen Steuerflüchtlingen weitere Geschenke und zuletzt verwirft sie eine Korrektur der Schlampereien von HR Merz ! Wenn im Oktober das Volk dieser Politik an der Urne seinen Segen gibt, dann ist ihm wirklich nicht mehr zu helfen ! Antworten


Jan van Beilen

15.04.2011, 08:32 Uhr
Melden 37 Empfehlung

Wann merken die $VP-Wähler eigentlich dass sie von der $VP verschaukelt werden: eine Partei, geführt von Millionären, finanziert von Millionären, mit eine Politik nur für Millionären und Grossunternehmen. Antworten


Roman Jakob

15.04.2011, 08:28 Uhr
Melden 24 Empfehlung

Sie sprechen mir aus der Seele... Der Betrug am Wahlvieh ist gelungen und eine Mehrheit des Parlaments schämt sich nicht mal dafür. Antworten


Markus Müller

15.04.2011, 08:26 Uhr
Melden 19 Empfehlung

Was muss noch geschehen, dass auch der letzte merkt, dass er von den Bürgerlichen nur als mittel zum Zweck benutzt wird?? Antworten


Tom Widmer

15.04.2011, 08:16 Uhr
Melden 13 Empfehlung

Einmal mehr die Bestätigung, dass Anwälte zu nichts zu gebrauchen sind - aber zu Allem fähig ! Die Welt wird regiert von Juristen, welche nicht bedacht sind die Gesetze zu vertreten, sondern nur darin Lücken zu finden um für deren Klientel noch mehr Geld heraus zu holen! Das ist die heutige Kernaufgabe der Juristen. Dank den Politikern (welche oft auch Juristen sind) klappt das Bestens. Antworten


Janosch Lall

15.04.2011, 08:12 Uhr
Melden 73 Empfehlung

Danke für diesen Kommentar Antworten


maja naef

15.04.2011, 08:10 Uhr
Melden 10 Empfehlung

Die EVP vermischt politische und religiöse Themen und das ist nicht wünschenswert. Antworten


Dieter Blatt

15.04.2011, 16:02 Uhr
Melden 9 Empfehlung

Welche denn? Steuerpolitik? Familienpolitik? Ausländerpolitik? Verkehrspolitik? Energiepolitik?



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