Schweiz

Fall Paula O.: Freund weg – und Besuch beim Gerichtspsychiater

Aktualisiert am 08.03.2009

Die Brasilianerin Paula O., die vorgetäuscht hatte, von Neonazis brutal mit einem Messer malträtiert worden zu sein, muss demnächst offenbar zum Gerichtspsychiater.

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Paula O. in ihrer Wohnung in Zürich: Nach dem Verlassen des Spitals hatte sie das brasilianische Fernsehen von aussen gefilmt.

   

Das bestätigte Roger Müller, Anwalt der 26-Jährigen, laut einem Bericht in der heutigen Ausgabe der «SonntagsZeitung» auf Anfrage. Nach wie vor befinde sich seine Klientin in einem psychischen Tief, so der Anwalt. Müller bestätigte dem Artikel zufolge auch Informationen, denen zufolge der Freund der Brasilianerin aus der gemeinsamen Wohnung ausgezogen ist.

Nach klärenden Gesprächen mit der Zürcher Staatsanwaltschaft und mit der brasilanischen Generalkonsulin hat der Vater von Paula O. inzwischen eingesehen, dass das Verfahren in Zürich korrekt abgewickelt wird. Zuvor hatte er die Zürcher Untersuchungsbehörden scharf kritisiert und eine Selbstzerstümmelung seiner Tochter kategorisch ausgeschlossen. (raa)

Erstellt: 08.03.2009, 06:09 Uhr

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