Schweiz
Finanzdepartement: Rücktritt von Merz ist kein Thema
Von Hubert Mooser. Aktualisiert am 01.09.2009
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Wenn die zwei Geiseln bis am 1. September nicht zurück sind, verliere er sein Gesicht, sagt Merz vor den Medien nach seiner Rückkehr aus Tripolis am 21. August in Bern.
Der Termin ist abgelaufen. Und die Chance, dass die Geiseln heute aus Tripolis heimkommen ist gering. Denn der Generalsekretär des Aussenministeriums, Khaled Kaim, sagte gestern zum Westschweizer Fernsehen TSR, die beiden Geschäftsleute müssten wegen Visa-Vergehen noch einmal vom Justizministerium einvernommen werden.
Was ist nun, Herr Bundespräsident Merz?
«Der Rücktritt ist kein Thema», sagt sein Sprecher Roland Meier. Und: «Wir haben die Ausführungen von Khaled Kaim zur Kenntnis genommen. Wir stellen fest, dass die beiden Geiseln immer noch in Libyen sind, obwohl man vom Premierminister eine schriftliche Zusage habe, dass die beiden Schweizer ausreisen dürften.» Die Schweiz werde sich weiter bemühen, dass die beiden Schweizer Geschäftsleute so rasch als möglich ausreisen könnten.»
Ob die zwei Schweizer überhaupt von einer Generalamnestie profitieren könnten, auch wenn sie nicht verurteilt seien, dazu wollte der Sprecher des Finanzdepartementes nichts sagen. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 01.09.2009, 09:47 Uhr




