Schweiz

Flugverkehr-Ticker: Flugverbot weitgehend aufgehoben

Aktualisiert am 21.04.2010

Europa unter der Asche-Wolke: Lesen Sie im Live-Ticker der Tagesanzeiger.ch/Newsnet-Redaktion alles über die neuesten Entwicklungen und Ereignisse.

1/49 Es wird wieder geflogen: Swiss-Flieger am Flughafen Zürich.
Keystone

   

  • 21:00  

    Flugverbot weitgehend aufgehoben

    Die bislang einmalige Sperrung des europäischen Luftraums wegen der Aschewolke des isländischen Vulkans unterhalb des Eyjafjalla-Gletschers ist am Mittwoch aufgehoben worden. Laut der europäischen Flugsicherheitsbehörde Eurocontrol haben heute drei Viertel aller Flüge stattgefunden.

    Swiss ruft zu Geduld auf

    Die Fluggesellschaften, darunter die Swiss, transportieren prioritär die Passagiere, die ordentlich für Flüge gebucht haben, um keine weiteren Wartelisten zu schaffen. Erst in zweiter Priorität werden leere Plätze mit gestrandeten Passagieren aufgefüllt.

  • 20:55  

    Deutschland lässt Lastwagen fahren

    Um die Folgen des tagelangen Flugverbotes im Frachtbereich zu mindern, wird am kommenden Sonntag in ganz Deutschland das Sonntagsfahrverbot für Lkw gelockert.

  • 16:14  

    ADAC kritisiert Fluggesellschaften

    Der ADAC hat die Luftfahrtbranche wegen ihre Umgangs mit gestrandeten Passagieren kritisiert. Es lägen Hunderte Hilfeersuchen von Mitgliedern vor, teilte der Verkehrsclub am Mittwoch in München mit. Die Gesellschaften weigerten sich, ihrer Rückholungspflicht angemessen nachzukommen und böten Heimflüge wenn überhaupt zu überhöhten Preisen an. Nach Angaben der Reisebranche kehrten inzwischen schon 100.000 Reisende nach Deutschland zurück.

  • 14:01  

    Ramsauer verteidigt Flugverbot

    Der deutsche Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer hat die Einschränkungen des Flugverkehrs wegen der Aschewolke des isländischen Vulkans «absolut richtig und alternativlos» genannt.

    Für den europäischen Kontinent habe es sich um ein historisch erstmaliges Phänomen und eine erstmalige Herausforderung gehandelt, sagte der CSU-Politiker. Die Sicherheit des Flugverkehrs habe bei seinen Entscheidungen stets an erster Stelle gestanden. Im übrigen hätten die internationalen Regeln beachtet werden müssen.

  • 13:36  

    Geschädigte Unternehmen können sich melden

    Das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) will abklären, ob und welche Unternehmen wegen der durch die Vulkanasche bedingten Flugausfälle Kurzarbeitsentschädigung beantragen können. Es hat einen entsprechenden Brief an die Kantone geschickt. Die Meldefrist dauert bis am 16. Mai.

  • 13:31  

    Swiss fliegt wieder alle Destinationen an

    Bei der Fluggesellschaft Swiss normalisiert sich der Flugverkehr: Ab 14 Uhr fliegt sie sämtliche Destinationen wieder an, wie eine Swiss-Sprecherin gegenüber der Nachrichtenagentur SDA erklärte.
    Einzige Ausnahmen seien noch die Flughäfen Warschau und Stockholm, da dort immer noch Unsicherheit herrsche. Der Langstreckenverkehr der Swiss hat sich inzwischen wieder eingependelt.

    Es könne aber immer noch zu Verspätungen kommen, sagte die Sprecherin weiter. Alle Passagiere müssten sich zudem vor ihrem Flug informieren, ob er durchgeführt werde.

    Die Sprecherin empfiehlt dazu die Website www.swiss.com, auf der laufend aktuelle Informationen zum Flugplan zu finden sind.

  • 13:06  

    ETH-Forscher: Flugsperre war richtig

    ETH-Forscher haben gemessen, wie dicht die Vulkanaschewolke war, die am Wochenende über der Schweiz schwebte. Sie fanden bis zu 600 Mikrogramm Schadstoffe pro Kubikmeter Luft. Das ist so viel, dass die Flugsperre laut den Forschern richtig war.

    Ein Team um Thomas Peter vom Institut für Atmosphäre und Klima der ETH Zürich habe die Zusammensetzung der Aschewolke mittels weltweit einzigartiger Rückstreusonden gemessen, teilte die Hochschule am Mittwoch mit. Die Forscher befestigten die Sonden an Wetterballons, die sie am Wochenende in die Aschewolke steigen liessen.

    Laut der Mitteilung hatten die vulkanischen Partikel einen mittleren Durchmesser von etwa 3 Mikrometern. Das sei vergleichsweise gross, sagte Peter auf Anfrage. Herkömmliche Aerosole, also Feinstaubpartikel in der Luft, hätten einen etwa zehnmal kleineren Durchmesser.

  • 12:51  

    Der Spuk scheint vorüber

    Nach Angaben der europäischen Organisation für Flugsicherheit (Eurocontrol) können am Mittwoch drei Viertel der normalerweise vorgesehenen Flüge in Europa starten und landen. Die Aschewolke aus Island verzieht sich Richtung Atlantik.

    An einem gewöhnlichen Mittwoch werden gemäss Eurocontrol etwa 28'000 Flüge in Europa durchgeführt, an diesem Mittwoch seien es rund 21'000, teilte die Organisation in Brüssel mit. Als eines der letzten europäischen Länder öffnete Deutschland ab 11 Uhr alle seine Flughäfen.

  • 12:33  

    Geschädigte Firmen können sich melden

    Das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) will abklären, ob und welche Unternehmen wegen der durch die Vulkanasche bedingten Flugausfälle Kurzarbeitsentschädigung beantragen können. Es hat einen entsprechenden Brief an die Kantone geschickt. Die Meldefrist dauert bis am 16. Mai.

    Die Verantwortlichen des Flughafens Genf kontaktierten wegen der ausgefallenen Arbeitsstunden bereits am Samstag das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) und das SECO.

  • 12:01  

    SBB hebt zuschlagsfreien Billetverkauf auf

    Die SBB hat am Mittwoch um 12 Uhr den zuschlagsfreien Verkauf von Billeten in ihren Zügen eingestellt. Diesen hatte sie wegen des Grossandrangs an ihren Schaltern nach dem Vulkanausbruch eingeführt. Die Informations-Hotline schloss die SBB bereits am Dienstagabend.

  • 11:32  

    Nur noch wenig Rauch

    Die Aktivität des isländischen Vulkans Eyjafjöll hat in den vergangenen Tagen deutlich nachgelassen. Die Intensität der Eruptionen sei seit Samstag um 80 Prozent zurückgegangen, sagte eine Sprecherin des isländischen Zivilschutzes am Mittwoch in Reykjavik.

    Das isländische Meteorologische Institut teilte derweil mit, dass der Vulkan wie bereits am Vortag nur noch wenig Rauch mit Asche ausstosse. Die Rauchsäule erreiche nur noch eine Höhe von drei Kilometern. Als sie von der Atlantikinsel in östlicher Richtung auf den europäischen Kontinent geweht wurde, war sie bis zu elf Kilometer hoch.

    Weiter teilten die Meteorologen mit, dass sich die Winde am Eyjafjallajökull in Richtung Norden gedreht haben. Ausserdem werden über dem Atlantik Schauer erwartet, die die Asche aus der Luft waschen könnten.

    Europa droht also vorerst keine weitere Aschewolke aus Island. Am Vormittag sollte ein Flugzeug der Küstenwache das Gebiet der Eruptionen überfliegen, um die Lage genauer zu untersuchen.


  • 11:24  

    Zuversicht bei Eurocontrol

    Nach Angaben der europäischen Flugsicherheitsbehörde Eurocontrol können im Laufe des Mittwochs vermutlich die letzten Einschränkungen des Luftverkehrs in Europa aufgehoben werden. Von den 28'000 geplanten Flügen würden 21'000 stattfinden, gab die Behörde am Mittwoch bekannt. «Glücklicherweise hat sich die Lage erheblich verbessert», sagte der stellvertretende Betriebsleiter Brian Flynn in Brüssel. 75 Prozent des Luftverkehrs würden am Mittwoch gewährleistet.

    Bereits seit Dienstagabend ist der gesamte obere Luftraum in Europa, also oberhalb von 20'000 Fuss (6'100 Metern), wieder freigegeben. Am Mittwoch gab es nur in einigen Ländern, darunter Südschweden und Finnland, noch Einschränkungen im unteren Luftraum. Die Gesamtzahl der Flüge, die seit dem Aufziehen der Aschewolke am vergangenen Donnerstag ausgefallen sind, bezifferte Eurocontrol am Mittwoch auf mehr als 100'000.

  • 11:20  

    Tui fliegt wieder

    Der grösste deutsche Reisekonzern TUI hat nach dem Ende der Flugverbote den regulären Betrieb wieder aufgenommen. Am Mittwoch sollen 3.500 Gäste ihren Urlaub wie gebucht antreten. Starts und Landungen sollen pünktlich erfolgen, vereinzelte Verspätungen seien jedoch möglich.

    Gleichzeitig läuft die Rückholaktion gestrandeter Urlauber langsam aus. Mittlerweile seien rund 30'000 Gäste, die in ihren Urlaubsorten auf den Rückflug gewartet hatten, wieder zu Hause, sagte Köpers. Nur noch etwa 1000 warteten auf den Heimflug.

  • 11:06  

    Lufthansa will keine Staatshilfe

    Die Swiss-Muttergesellschaft Lufthansa wird trotz der finanziellen Auswirkungen durch die Aschewolke nicht um Staatshilfen nachsuchen. Die Fluglinien bräuchten aber Erleichterungen bei Regulierungen, sagte Lufthansa-Chef Wolfgang Mayrhuber am Mittwoch in Berlin.

    Die Kosten durch die Krise würden nicht marginal sein. Zur konkreten Höhe der Kosten äusserte er sich aber nicht. Mayrhuber zufolge haben eigene Lufthansa-Messungen ergeben, dass es derzeit kein Risiko für den Flugbetrieb gebe.

  • 10:58  

    Frankreich will sämtliche Langstreckenflüge abwickeln

    Der französische Verkehrsminister Jean-Louis Borloo hat für Frankreich das Ziel ausgegeben, am Mittwoch sämtliche Langstreckenflüge und 60 Prozent der Mittelstreckenflüge abwickeln zu können.

  • 10:57  

    Deutschland öffnet alle Flughäfen

    Deutschland hat als eines der letzten europäischen Länder am Mittwochmorgen die Flugsperre aufgehoben. Ab 11 Uhr sollen alle Flughäfen geöffnet werden, sagte eine Sprecherin der Deutschen Flugsicherung (DFS) in Langen.

  • 10:40  

    Ölpreis steigt wieder an

    Der Ölpreis hat sich nach der Freigabe des Luftverkehrs über Europa kräftig erholt. Am Mittwoch stieg der Preis auf 84,42 Dollar für das Barrel (159 Liter), nachdem am Montag noch weniger als 81 Dollar gezahlt worden waren. Vor zwei Wochen hatte Öl mit mehr als 87 Dollar einen Höchststand erreicht.

    Ölhändler rechneten zu Wochenbeginn wegen der Flugunterbrechung mit einer fallenden Nachfrage nach Flugzeugbenzin. Jetzt aber dürfen die Flugzeuge wieder fliegen. Aber auch steigende Aktienkurse beflügelten den Ölmarkt, nachdem US-Firmen wie Apple und Goldman Sachs starke Quartalsberichte vorgelegt hatten.

  • 10:36  

    Europaflüge weiterhin von Annullierungen betroffen

    Am Flughafen Zürich müssen heute Mittwoch insgesamt 185 Flüge abgesagt werden. An einem normalen Mittwoch verkehren zwischen 600 und 700 Flüge, wie ein Flughafen-Sprecher auf Anfrage erklärte. Allein die Fluggesellschaft Swiss muss 80 ihrer 400 Flüge annullieren.

    Betroffen sind in erster Linie Europaflüge. Der Langstreckenbetrieb sollte sich voraussichtlich bis am Mittag normalisiert haben, wie eine Swiss-Sprecherin gegenüber der Nachrichtenagentur SDA erklärte.

  • 10:27  

    Schaden in Milliardenhöhe

    Durch die tagelange Luftraumsperrung ist den Fluggesellschaften nach eigenen Schätzungen ein Umsatz von insgesamt 1,7 Milliarden Dollar (1,26 Milliarden Euro) verloren gegangen. Allein vom 17. bis 19. April habe der Einbruch 400 Millionen Dollar betragen, teilte der Branchenverband IATA am Mittwoch mit.

    Demnach waren 29 Prozent der internationalen Luftfahrt und täglich 1,2 Millionen Passagiere betroffen. Die Krise habe sogar das Flugverbot in den USA nach den Anschlägen vom 11. September 2001 in den Schatten gestellt. Damals war der Luftraum drei Tage lang geschlossen.

  • 10:23  

    Weltweit gültige Standards bei Aschewolke

    Der Generalsekretär der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation(ICAO), Raymond Benjamin, hat angekündigt weltweit gültige Standards für den Umgang mit Vulkanaschewolken im Flugverkehr zu erarbeiten. Dazu werde ein Expertengremium eingesetzt, das festlegen soll, ab welcher Asche-Konzentration eine Gefahr für die Triebwerke von Flugzeugen besteht.

  • 10:22  

    Zunahme der Flüge

    Die Flugsicherungsbehörde Eurocontrol ging am Morgen von mindestens 15'000 Flügen in ganz Europa aus. Diese Zahl könne aber deutlich steigen, sagte Sprechern Kyla Evans. Normalerweise finden an Wochentagen etwa 28'000 Flüge in Europa statt.

  • 10:14  

    Flughafen Köln-Bonn wieder offen

    DerFlughafen Köln-Bonn ist wieder geöffnet. Die Fluggesellschaften könnten ab sofort wieder regulär und ohne eine Sondergenehmigung für Sichtflüge starten und landen. Dennoch rechnet der Flughafen auch am Mittwoch mit Flugausfällen. Der Flughafen Köln-Bonn wird auch von der Luftwaffe für Flüge nach Afghanistan genutzt.

  • 9:55  

    Flughafen Frankfurt wieder offen

    Der grösste deutsche Flughafen ist wieder für den normalen Betrieb geöffnet worden. Die Deutsche Flugsicherung genehmigte für die Flughäfen wieder Instrumentenflüge im unteren Luftraum. Damit können mehr Maschinen als bisher abgefertigt werden, weil Piloten im An- und Abflug nicht mehr auf Sicht fliegen müssen.

  • 9:47  

    Flughafen München wieder offen

    Der Luftraum über Süddeutschland soll am Mittwochmittag wieder freigegeben werden. Wie der Flughafen München mitteilte, wird der reguläre Flugbetrieb nach fünftägiger Unterbrechung ab 12.00 Uhr wiederaufgenommen. Allerdings sei «mit einer längeren Anlaufphase zu rechnen, in der es noch zu Beeinträchtigungen des planmässigen Verkehrs kommen dürfte».

  • 8:03  

    Vier Nachtlandungen am Flughafen Zürich

    Wie der Flughafen Zürich berichtet, fanden gestern 214 Flugbewegungen statt, 471 Flüge mussten annulliert werden. Zudem kam es in der letzten Nacht zu vier Landungen ausserhalb der regulären Flugbetriebszeiten (06:00 Uhr bis 00:30 Uhr).

    Dabei handelte es sich um einen Flug der Air Berlin aus Palma De Mallorca um 00:47 Uhr, einen Flug der Edelweiss Air aus Heraklion um 01:02 Uhr sowie die beiden Swiss-Flüge aus Bangkok um 05:41 Uhr und aus Thessaloniki um 05:52 Uhr. Starts fanden keine statt.

  • 6:37  

    Deutschland soll wieder fliegen

    Der Luftraum über Deutschland soll am Mittwoch im Laufe des Vormittags wieder freigegeben werden. Die Flughäfen würden sukzessive für An- und Abflüge nach Instrumentenflugregeln geöffnet, teilte die Deutsche Flugsicherung (DFS) mit.

  • 23:39  

    Heathrow seit Dienstagabend wieder in Betrieb

    Erstmals seit fünf Tagen hat der Londoner Flughafen Heathrow, Europas grösstes Drehkreuz für den Luftverkehr, am Dienstag wieder seinen Betrieb aufgenommen. Die erste Maschine aus dem kanadischen Vancouver sei bereits gelandet, teilte der Betreiber am Abend mit.

    Die britische Zivilluftfahrtbehörde (CAA) hatte zuvor angeordnet, die wegen der Vulkanasche geltende Sperrung des Luftraums ab 23 Uhr (MESZ) schrittweise wieder aufzuheben. British Airways erklärte, dass am Mittwoch alle von Heathrow und Gatwick abgehenden Langstreckenflüge starten sollten.

  • 23:01  

    Flugverbot in Polen wird am Mittwoch aufgehoben

    In Polen dürfen ab Mittwochmorgen wieder Flugzeuge starten und landen. Der Luftraum wird ab 7 Uhr geöffnet, wie die Behörde für Flugnavigation am Dienstagabend mitteilte. Die Fluggesellschaft LOT erklärte, als erste sollten am Vormittag Maschinen aus den USA eintreffen. Für Verbindungen in europäische Staaten und Inlandsflüge machte LOT zunächst keine Zeitangaben.

  • 23:00  

    Flughäfen Bremen und Hamburg bis 8 Uhr geöffnet

    Auf den Flughäfen in Hamburg und Bremen ist bis 08.00 Uhr am Mittwochmorgen regulärer Flugverkehr möglich.

  • 22:10  

    Drei Viertel des Luftraums in Europa frei

    Nach der tagelangen Sperrung des Himmels haben Flugzeuge in Europa nun immer öfter wieder freie Bahn: Drei Viertel des Luftraums über dem Kontinent waren am Dienstag offen für den Verkehr. In der Schweiz fielen aber trotz aufgehobener Luftraumsperre hunderte Flüge aus. Das Verkehrsaufkommen sei gering, sagte Urs Ryf von Skyguide. Die Lage sei komplex, jedes Flugzeug habe einen speziellen Flugplan. Daher könne vorerst nur die halbe Kapazität ausgeschöpft werden.

    Die Schweiz ist zudem auf die Flugräume der anderen Staaten angewiesen. Diese reagierten derzeit sehr unterschiedlich, hielt Peter Müller, Direktor des Bundesamts für Zivilluftfahrt (BAZL) fest. Einige würden den Luftraum nur teilweise öffnen.

  • 18:55  

    Luftraumsperrung in Deutschland verlängert

    Die Deutsche Flugsicherung hat das landesweite Flugverbot für fast alle Flughäfen bis 2 Uhr am Mittwochmorgen verlängert. Für die meisten Flughäfen gilt weiterhin, dass Flüge nach Sichtflugregeln möglich sind, Flüge nach Instrumentenflugregeln bleiben weiterhin verboten.

  • 18:16  

    Flugbetrieb in Genf auf tiefem Niveau

    Nur langsam sind am Dienstag die Aktivitäten auf dem Internationalen Flughafen Genf (AIG) wieder aufgenommen worden. «Die Flugbewegungen entsprechen ungefähr 20 Prozent eines normalen Tages», sagte Flughafensprecher Bertrand Stämpfli. «Wir registrierten rund 20 Starts und etwa gleich viele Landungen», so Stämpfli weiter. Einige Fluggesellschaften wie EasyJet sind trotz Erlaubnis des Bundesamtes für Zivilluftfahrt nicht geflogen. Die Rückkehr zur Normalität wird laut Stämpfli nicht vor Donnerstag erwartet.

  • 16:30  

    Drei Viertel des Luftraums in Europa offen

    Nach der tagelangen Sperrung des Himmels haben Flugzeuge in Europa nun immer öfter wieder freie Bahn: Drei Viertel des Luftraums über dem Kontinent waren am Dienstagmittag offen für den Verkehr. In 19 europäischen Ländern, darunter der Schweiz, durften Flugzeuge wieder starten, während in 11 Staaten immer noch komplette oder teilweise Flugverbote galten. Diese Zahlen nannte die europäische Luftsicherheitsbehörde Eurocontrol in Brüssel. Oberhalb von sechs Kilometern Höhe sei der komplette europäische Luftraum wieder frei.

    Allerdings bleibt die Aschebelastung vor allem in Nordwest-Europa eine Gefahr. Dort, im Viereck der Flughäfen London, Paris, Frankfurt und Amsterdam, zählt Eurocontrol 70 Prozent des gesamten europäischen Flugverkehrs.

  • 13:13  

    Schweizer Luftwaffe testet mit F/A-18

    Bisher wurden bei zivilen Flugzeugen keine Schäden registriert, weder in der Schweiz noch im Ausland. Dagegen wurden an F/A-18- Kampfjets in Finnland Triebwerkschäden in Millionenhöhe festgestellt, wie Bernhard Müller, Einsatz-Chef der Luftwaffe, erläuterte.

    Bei einem Testflug der Schweizer Armee mit einem Tiger gab es zwar keine Schäden, doch konnte die Asche nachgewiesen werden. Die Armee plant weitere Testflüge mit verschiedenen Flugzeugen, darunter auch mit Tiger und F/A-18.

    Meteo Schweiz beobachtet derweil die Luftströmungen. Eine zweite Aschewolke ist inzwischen über der Schweiz angekommen. Sie sei jedoch rund zehnmal weniger dicht als die Wolke vom Wochenende, sagte Marcel Häfliger von Meteo Schweiz.

  • 13:11  

    Erhöhte Feinstaub-Konzentration in den Bergen

    Mit dem Einfluss der Vulkanasche auf die Luftqualität beschäftigte sich derweil auch die Eidg. Materialprüfungsanstalt EMPA: Messungen auf dem Jungfraujoch ergaben eine erhöhte Feinstaub-Dichte durch den Vulkanausbruch in Island.

    Wie die Wissenschaftlerin Brigitte Buchmann auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA sagte, wurde auf der Messstation in 3580 Metern Höhe eine Konzentration von 30 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter gemessen. Der Grenzwert liegt bei 50 Mikrogramm pro Kubikmeter.

    Buchmann betonte jedoch gleichzeitig, dass die Feinstaub- Konzentration tiefer sei als diejenige des Smogs in den Städten im Winterhalbjahr. Zudem sei auch die Komposition des Vulkanasche- Feinstaubs anders und weniger schädlich für die Gesundheit als diejenige von durch Abgase versursachtem Smog. Die genaue Zusammensetzung des Vulkanasche-Feinstaubs werde im Moment untersucht.

    Entwarnung für die Gesundheit gibt auch der Bund: Laut Angaben des Bundesamtes für Umwelt (BAFU) bewegt sich die Feinstaub- Konzentration in Bodennähe zurzeit auf normalem Niveau. Die Luftqualität entspreche den für die Jahreszeit üblichen Werten, schreibt das BAFU auf seiner Internetseite.

  • 12:38  

    Aschewolke gesundheitlich unbedenklich

    Von der Aschewolke über Europa gehen nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) keine gesundheitlichen Gefahren aus. Lediglich im Umkreis des Vulkans Eyjafjalla auf Island sei Vorsicht angebracht, erklärte der WHO-Experte Carlos Dora am Dienstag in Genf. Noch am vergangenen Freitag hatte ein WHO-Sprecher gewarnt, die mikroskopisch kleinen Aschepartikel seien potenziell gefährlich, und die Menschen in Europa sollten am besten nicht vor die Tür gehen. Die WHO erklärte jetzt aber, Luftmessungen hätten ergeben, dass sich die Asche in grosser Höhe verflüchtige und nicht zu Boden sinke.

  • 12:20  

    BMW muss Produktion stoppen

    Der deutsche Auto-Konzern BMW unterbricht wegen der europaweiten Flugausfälle die Produktion. Bereits am Dienstag sollten die Bänder im Werk in Dingolfing gestoppt werden, wie ein Konzernsprecher sagte. Die Werke in Regensburg und München folgten am Mittwoch und am Donnerstag.

    Die Fertigstellung von rund 7000 Fahrzeugen müsse verschoben werden, sagte der Sprecher. Grund für den Unterbruch seien Lieferengpässe vor allem bei Elektronikbauteilen, die per Luftfracht geliefert würden.

  • 11:58  

    Deutschland verlängert Flugverbot

    Trotz des bis Dienstagabend verlängerten Flugverbots über Deutschland wird der Luftverkehr wieder hochgefahren. Bis 10 Uhr waren europaweit schon 10'000 Maschinen in der Luft oder standen in den Flugplänen, wie die Flugsicherungsbehörde Eurocontrol mitteilte. Die Deutsche Flugsicherung verlängerte ihr Verbot am Mittag bis zunächst 20 Uhr, Sichtflüge sind aber weiterhin möglich. Der in der Kritik stehende Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer kündigte für Mittwoch eine Regierungserklärung an.

  • 11:57  

    Keine Auswirkungen bei Airbus-Test

    Bei zwei langen Testflügen hat der Flugzeugbauer Airbus keine Einflüsse der Vulkanasche auf Maschinen und Flugsysteme festgestellt. «Auf beiden Testflügen zeigten sich keinerlei Auffälligkeiten. Dies ist das Ergebnis der Beobachtungen durch die Piloten während des Fluges sowie der anschliessenden Auswertung der Messdaten», erklärte Firmensprecher Tore Prang am Dienstag in Hamburg.

    Zu den Tests starteten am Montag in Toulouse ein Airbus A380 und ein A340. Beide Grossraumjets flogen mehrere Stunden den europäischen Luftraum ab und landeten am Montagabend wieder am Startort.

  • 10:37  

    Air Berlin-Chef kritisiert Krisenmanagement der Behörden

    Der Chef der Fluggesellschaft Air Berlin, Joachim Hunold, hat das Krisenmanagement der Behörden als Reaktion auf die Aschewolke kritisiert. «Wir haben schon am Samstag angeboten, selber Testflüge zu machen und unsere Erkenntnisse in die Beurteilung mit einfliessen zu lassen», sagte Hunold in der ARD-Sendung «Beckmann» am Montagabend. Ihn habe umgetrieben, dass aufgrund von Computermodellen Gefahrensituationen aufgezeigt würden, «obwohl seit vier Tagen von Kiel bis Berchtesgaden blauer Himmel» geherrscht habe.

    «Ich selbst hatte Sonntagabend einen so schönen Sichtflug, wie ich ihn noch nie gehabt habe», sagte Hunold weiter. «Ich habe weder Aschewolken gesehen, noch gab es Beschädigungen am Flugzeug oder den Cockpit-Fenstern.» Die Bereitschaft seiner Fluggesellschaft, im Dialog mit den Behörden Lösungswege zu finden, sei nicht angenommen worden. Natürlich sei die Entscheidung für das Verkehrsministerium schwer gewesen, betonte Hunold. «Uns hat aber gestört, dass wir keine gesicherte Erkenntnis haben und trotzdem den Luftraum brach liegen lassen.»

  • 10:36  

    Belgiens Flughäfen wieder geöffnet

    In Belgien haben die Flughäfen ihren Betrieb wieder aufgenommen. In der Hauptstadt Brüssel landete am Morgen eine erste Maschine aus dem türkischen Antalya, wie auf der Webseite des Flughafens zu sehen war. Belgien hat seinen Luftraum seit 8.00 Uhr am Morgen wieder offiziell geöffnet.

    «Der Flugverkehr wird nach und nach zunehmen und in den nächsten Tagen zur Normalsituation zurückkehren», schrieb der Flughafen Brüssel im Internet. Neben Landungen seien einige Abflüge nach Afrika geplant. Allerdings blieben auch am Vormittag die meisten Flüge gestrichen.

    Die Flughäfen in Brüssel, Charleroi und Lüttich wollen im Laufe des Tages etwa 50 Prozent ihrer Kapazitäten erreichen. Die Fluggesellschaft Brussels Airlines kündigte für den Mittag wieder Flüge an.

  • 10:04  

    Dänischer Luftraum bleibt auch Dienstag geschlossen

    Kopenhagen In Dänemark sind auch am Dienstag keine Starts oder Landungen von Flugzeugen möglich. Die nationale Luftfahrtbehörde hat die Sperrung aller Flugplätze bis 02.00 Uhr am Mittwochmorgen verlängert. Sie begründete die Massnahme mit dem anhaltenden Zustrom von Vulkanasche aus Island.

  • 7:57  

    Polen schliesst Luftraum

    Polen hat wegen der Aschewolke des isländischen Vulkans am Dienstag seinen Luftraum wieder geschlossen. Auf allen Flughäfen des Landes sei der Start von Passagiermaschinen untersagt, sagte ein Sprecher der Flugsicherung am Morgen. Am Montag war der Betrieb auf vier polnischen Flughäfen wieder freigegeben worden.

  • 7:51  

    «Es gibt die Wolke wirklich»

    Bei ihrem Testflug über Deutschland haben Experten des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) wegen der Vulkanasche deutliche Braunfärbungen der Luft gesehen. «Es gibt die Wolke wirklich», sagte DLR-Sprecher Andreas Schütz am Dienstag im ZDF-Morgenmagazin in Oberpfaffenhofen, von wo der kleine Jet aus startete. Erste Ergebnisse würden im Laufe des Tages veröffentlicht. Die Piloten flogen demnach in Höhe von zwei bis zwölf Kilometer und massen die Aschekonzentration in der Luft, um mehr Erkenntnisse über die Partikel zu erhalten. Das DLR ist nach Schütz' Worten bereit, weitere Messflüge durchzuführen.

  • 06:00  

    Flugzeug aus Moskau landet in Tokio

    Zum ersten Mal seit vier Tagen ist in Japan wieder ein Flugzeug aus Europa angekommen. Die Maschine der Japan Airlines kam aus Moskau und landete am Dienstagmorgen in Tokio, wie ein Sprecher des Flughafens mitteilte. Der Narita International Airport ist das wichtigste internationale Drehkreuz in Japan.

  • 00:33  

    Britische Flugsicherung: Neue Aschewolke nähert sich

    Die Hoffnungen auf ein Ende des Chaos im Luftverkehr haben sich in Grossbritannien wieder vermindert. Eine neue Aschewolke des isländischen Vulkans nähere sich Grossbritannien, teilte die nationale Flugsicherung Nats in der Nacht zu Dienstag mit. Die Situation «verschlechtere» sich. Auch die Eruptionen des Gletschervulkans nähmen wieder an Stärke zu, teilte die Nats in London mit.

    Schottische Flughäfen sollten jedoch wie geplant am Dienstagmorgen um 7 Uhr (8 Uhr MESZ) wieder öffnen, und andere Flughäfen in England von 13 Uhr an. Dazu gehören jedoch nicht die wichtigen Londoner Flughäfen.

  • 21:36  

    Luftraumsperre über der Schweiz aufgehoben

    Die Luftraumsperre über der Schweiz wird aufgehoben. Ab Dienstagmorgen um 8 Uhr dürfen Flugzeuge wieder verkehren, wie das Bundesamt für Zivilluftfahrt am Montag mitteilte. Der Entscheid fiel nach der Auswertung von vier Testflügen, wie Bazl-Sprecher Daniel Göring auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA sagte.

  • 20:45  

    Eyjafjalla-Vulkan spuckt nun auch Lava

    Der Vulkan Eyjafjalla hat am Montag erstmals auch Lava ausgeworfen. Zugleich sei die Aschewolke über dem Krater deutlich zurückgegangen, sagte der Hubschrauberpilot Reynir Petursson nach einem Überflug der Nachrichtenagentur AFP. «Es ist das erste Mal, dass wir Lava sehen», sagte Petursson. Zudem bestehe die Wolkensäule über dem Krater inzwischen vor allem aus Wasserdampf, nicht mehr vornehmlich aus Asche. Sollte die Aschewolke tatsächlich abnehmen, könnte dies Hoffnungen auf ein baldiges Ende der Flugverbote führen.

  • 20:42  

    Eurocontrol: Europa könnte am Mittwoch aschefrei sein

    Der Himmel über Europa könnte schon bis Mittwochabend frei von Vulkanasche sein. Diese Prognose gab Bo Redeborn, Direktor der europäischen Flugsicherheitsagentur Eurocontrol, am Montagabend in Brüssel bekannt. Die Vulkanaktivität habe erheblich nachgelassen, sagte Redeborn.

  • 17:37  

    Bussunternehmen vom Andrang überfordert

    Das Flugverbot über weiten Teilen Europas hat den Carunternehmen in der Schweiz zusätzliche Kunden beschert. Die Marktführerin im Schweizer Reisebusverkehr, das Unternehmen Alsa&Eggmann, hat seit Freitag 20 zusätzliche Busse auf die Strasse geschickt. Sie seien völlig überfordert, sagte Alsa&Eggmann-Mitarbeiterin Rosmarie Brand auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA: «Das Telefon läutet rund um die Uhr und es gibt sicher Kunden, die gar nicht erst zu uns durchdringen.»

  • 16:40  

    Erster Rückholflug von Air Berlin nach München gelandet

    Als erste grosse Fluggesellschaft hat Air Berlin den Flugbetrieb in Deutschland eingeschränkt wieder aufgenommen. Wie das Unternehmen am Montag in Berlin mitteilte, landete um 15.23 Uhr ein erster Rückholflug aus Palma de Mallorca in München. Weitere Maschinen befänden sich im Anflug, andere Flüge in Planung, hiess es.

  • 16:28  

    Erste Lufthansa-Starts in Frankfurt und München

    Die Deutsche Lufthansa fliegt wieder ab Frankfurt am Main und München. Ab Montagabend um 18 Uhr werde es in Frankfurt Starts einiger «ausgewählter Langstreckenflüge» sowie einiger Kurzstreckenflüge geben, sagte ein Konzernsprecher. Für München seien ebenfalls Kurzstreckenflüge geplant. Die Piloten würden im «kontrollierten Sichtflug» fliegen, was angesichts des guten Wetters möglich sei.

  • 16:04  

    Postsendungen verzögern sich ebenfalls

    Der eingeschränkte Flugverkehr behindert auch die Postsendungen. Die Schweizerische Post beispielsweise hält Sendungen nach Übersee vorderhand in der Schweiz zurück, wie Post-Sprecher Mariano Masserini am Montag auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA sagte. Innerhalb von Europa werden die Postsendungen via Strasse und Schiene transportiert. Gleiches gilt für Kunden der privaten Kurierdienste. DHL-Express-Sendungen aus und nach Europa seien stark eingeschränkt, sagte Firmensprecher Thomas Jeiziner. Auch UPS und FedEx informieren die Kundschaft auf ihren Websites über Verzögerungen und Einschränkungen im internationalen Verkehr.

  • 15:59  

    Löcher in der Aschewolke

    Die Aschewolke aus Island ist nach Beobachtungen von Wissenschaftlern löchrig. «Wir können mittlerweile sagen, dass es Zeiträume gibt, die kritischer sind und solche, wo die Luft rein ist», stellte der Atmosphärenforscher Cornelius Schiller vom Forschungszentrum Jülich am Montag in einer Mitteilung fest. Damit sei der für den innereuropäischen Flugverkehr wichtigste Höhenbereich «zunächst einmal potenziell belastet», hiess es weiter.

  • 15:49  

    Swiss streicht alle Flüge bis Dienstag 10 Uhr

    Die Fluggesellschaft Swiss streicht sämtliche Flüge aus der Schweiz bis morgen Dienstag um 10 Uhr, wie eine Swiss- Sprecherin gegenüber der Nachrichtenagentur SDA erklärte. Der Schweizer Luftraum bleibt voraussichtlich bis 8 Uhr am Dienstagmorgen gesperrt.

    Der Luftraum über Deutschland wird aller Voraussicht nach noch bis mindestens 2 Uhr am Dienstagmorgen gesperrt bleiben. Die Ergebnisse eines ersten Forschungsflugs des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), die gegen 20.00 Uhr erwartet werden, könnten diese Entscheidung laut Deutscher Flugsicherung aber noch einmal ändern.

  • 14:47  

    Andere Richtlinien in den USA

    Das Flugverbot über Europa ist auf Grundlage ungesicherter mathematischer Modelle verhängt worden, wie ein Experte der EU-Kommission am Montag eingeräumt hat. «Die wissenschaftlichen Vermutungen sind in gewissen Bereichen wie eine Black Box», sagte Matthias Rüther, Generaldirektor für Mobilität und Verkehr. «Wir wissen nicht, wie dicht eine Wolke sein muss, um Flugzeugmotoren zu beeinträchtigen.»

    Die Computerprognosen, auf deren Grundlage die nationalen Flugsicherheitsbehörden ihren Luftraum sperren, stammen vom Volcanic Ash Advisory Center (VAAC) in London. Rüther betonte, beispielsweise in den USA wären es nicht die Behörden, sondern die Airlines, die entscheiden würden, ob geflogen werde oder nicht. «Aber das US-Modell ist kein Modell mit geringerer Sicherheit.»

  • 14:45  

    Deutschland fährt Zug

    Wegen des Flugverbotes in Europa kann sich die Deutsche Bahn vor Kunden kaum retten. In den vergangenen Tagen waren in den Fernverkehrszügen bis zu 30 Prozent mehr Fahrgäste unterwegs, wie das Unternehmen in Berlin mitteilte.

  • 14:43  

    Aufhebung des Nachtflugverbots

    Angesichts der anhaltenden Luftraumsperrungen wollen mehrere deutsche Bundesländer das Nachtflugverbot vorübergehend aufheben. Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer appellierte an die zuständigen Länderminister, flexibel zu reagieren und das Verbot eventuell zeitweise zu lockern, wenn der Luftverkehr wieder freigegeben sei, sagte ein Ministeriumssprecher am Montag.

  • 14:14  

    Staatshilfe für Fluggesellschaften?

    Die EU-Kommission ist grundsätzlich bereit, Staatshilfen für Fluggesellschaften zu erlauben, die unter den Folgen des Vulkanausbruchs leiden. Die Kommission könnte zu dem Zweck eine Regelung wie nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 anwenden.

    Bundesrat Moritz Leuenberger sagte auf die Frage von Jounalisten, ob die Schweiz auch der Fluggesellschaft Swiss Staatshilfen gewähren könnte, wörtlich: «Daran haben wir noch nicht gedacht.»

  • 14:06  

    Fluglinien pochen auf Entschädigung

    Die europäischen Fluglinien fordern wegen den Ausfällen eine finanzielle Entschädigung von der EU und den einzelnen Regierung. Das erklärte der Chef von British Airways, Willie Walsh und sprach von einer aussergewöhnlichen Situation.

    Für die Forderung gebe es einen Präzedenzfall, fügte er hinzu. Nach der Sperrung des US-Luftraums infolge der Terroranschläge vom 11. September 2001 seien die Fluggesellschaften ebenfalls entschädigt worden.

  • 13:43  

    Gestrandete erhalten Übergangsvisa

    Die fast 1'600 auf deutschen Flughäfen festsitzenden Transitreisenden dürfen auf schnelle und unbürokratische Hilfe hoffen, berichtet das Bundesinnenministerium in Berlin. Viele Transitreisende sind bislang aber trotzdem in den Wartezonen geblieben, offenbar weil sie in absehbarer Zeit auf einen Weiterflug hoffen.

  • 13:40  

    Kampfflugzeuge beschädigt

    Ein Nato-Kampfjet vom Typ F-16 ist am Wochenende bei einem Testflug über Europa von Vulkanasche beschädigt worden.

  • 13:05  

    Leuenberger: Korridore öffnen

    Bundesrat Moritz Leuenberger ist in Brüssel mit EU- Verkehrskommissar Siim Kallas zusammengetroffen. Hauptgesprächsthema werden aus aktuellem Anlass die Aschewolke und deren Folgen für den Flugverkehr sein.

    Leuenberger erklärte bei seiner Ankunft, dass ab Dienstag wieder gewisse Korridore für den Flugverkehr freigegeben werden könnten. «Entscheiden müssen dies die Staaten und nicht die Fluggesellschaften», sagte der Vorsteher des Eidg. Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) am Montag. Er hoffe, dass demnächst wieder geflogen werden könne. «Aber die Sicherheit geht vor.»

  • 13:04  

    «Gute Nachricht für Europa»

    Der isländische Gletschervulkan stösst zunehmend mehr Lava statt Asche aus. Ein Sprecher des Meteorologischen Institutes in Reykjavik sagte am Montagmittag: «Das sind gute Nachrichten für Flugreisende in Europa.»

    Ein Überwachungsflug per Helikopter habe entsprechende Messungen bestätigt, hiesse es. Auch die viel geringere Höhe der Rauchsäule mit Vulkanasche zeige eine Veränderung des Ausbruchs an. Sie hat an diesem Montag nur noch eine Höhe von maximal vier Kilometern erreicht.

  • 12:12  

    Rega fliegt schwer verletzte Kinder

    Ein Ambulanzjet der Rega fliegt schwer verletzte Kinder vom norwegischen Bergen in eine Spezialklinik nach Bosten. Es handelt sich um den ersten Einsatz seit der Luftraumsperrung. Der Ambulanzjet startete am Montag von Brindisi in Richtung Bergen, wie die Rega mitteilte. Von dort werden die Kinder, die bei der Explosion einer Camping-Gasflasche schwerste Verbrennungen erlitten, nach Bosten geflogen.

    In Norwegen hätten Spitäler zurzeit Kapazitätsengpässe für solche dringenden Notfälle mit Verbrennungen von 90 Prozent, sagte Rega- Sprecher Christian Trottmann auf Anfrage. Die Rega verfüge über die Ausrüstung, um die kleinen Patienten im Alter von vier und sechs Jahren während des Flugs medizinisch zu betreuen.

    Wegen der Vulkanaschewolke hatte die Rega am Samstag zwei ihrer drei Ambulanzjets nach Brindisi umstationiert. Von Zürich aus wäre der Einsatz in Norwegen nicht möglich gewesen.

  • 11:57  

    Flugausfälle drücken Luftfahrt-Titel

    Frankfurt Die anhaltenden Flugausfälle drücken weiter auf die Aktienkurse der europäischen Luftfahrtunternehmen. Anleger trennten sich am Montag zuhauf von diesen Titeln, weil sie hohe finanzielle Einbussen der Fluggesellschaften befürchten. Der europäische Branchenindex für Transport und Logistik gab um 1,9 Prozent nach und damit deutlich stärker als der Gesamtmarkt. Händler zitierten aus einer Studie der UBS, die die täglichen Umsatzverluste der sechs grossen europäischen Fluggesellschaften Easyjet, Ryanair, British Airways, Iberia, Air France KLM und Lufthansa auf zusammen bis zu 140 Millionen Euro schätzt.

  • 10:36  

    Schweizer Luftraum bis Dienstagmorgen um 8 Uhr gesperrt

    Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) verlängert die Sperrung des Schweizer Luftraums wegen der Aschewolke bis am Dienstagmorgen um 8 Uhr. Laut Bazl-Sprecher Daniel Göring wird eine weitere Aschewolke-Schicht im Verlaufe des Nachmittags erwartet. Auch die bestehende verharrt weiterhin über der Schweiz.

  • 11:51  

    Beruhigung im Zugverkehr

    Wie die SBB in einer Mitteilung vom Montag schreibt, hat sich die Situation im internationalen Zugverkehr inzwischen beruhigt. Es sei jedoch nach wie vor dringend ratsam, Sitzplätze auf internationalen Zugverbindungen zu reservieren. Im nationalen Bahnverkehr sei es weiterhin nicht nötig, Sitzplätze zu reservieren.

  • 11:43  

    «Der tägliche Feinstaub ist viel gefährlicher»

    Die Aschewolke über der Schweiz ist am Sonntag abgesunken. Sie hat sich verdünnt und wohl mit der Dunstschicht in etwa 2000 bis 3000 Metern Höhe vermischt, wie Messungen zeigen. Allerdings ist aus Island eine neue Wolke im Anzug.

    Dies bedeute allerdings nicht, dass die Vulkanteilchen zu Boden sänken, sagte Thomas Peter, Professor für Atmosphärenchemie, in der Webzeitung «ETH Life». Ein Wetterumschwung könne sie jederzeit wieder in die Höhe tragen.

    Für den Menschen sind die Teilchen laut dem Forscher nicht gefährlich. Ihre Konzentration sei verhältnismässig gering und die Atemluft wird auf dem Weg in die Lungenbläschen gefiltert. «Der tägliche Feinstaub durch den Verkehr ist viel gefährlicher», sagte der Forscher.

  • 11:14  

    Vulkanasche bremst Motorrad-WM in Japan

    Die Vulkanasche aus Island bringt auch den Terminplan für die Motorradweltmeisterschaft durcheinander: Wegen der massiven Störungen im Luftverkehr wird das zweite Rennen in Japan vom kommenden Sonntag (25. April) auf den 3. Oktober verschoben, teilten die Organisatoren am Montag mit.

  • 11:10  

    Deutschland verlängert Luftraum-Sperrung

    Der Luftraum über Deutschland bleibt aller Voraussicht nach weiter bis 2.00 Uhr am Dienstagmorgen gesperrt. Der Sprecher der Deutschen Flugsicherung (DFS), Axel Raab, sagte am Montag dem DAPD, diese vorläufige Entscheidung beruhe auf den momentanen Erkenntnissen über die Aschewolke.

  • 11:03  

    Stille auf dem Flughafen Genf

    Auf dem Flughafen Genf sind am Montag bislang rund 150 Flüge gestrichen worden. Die Hallen des Flughafens sind praktisch ausgestorben - und werden es auch noch bleiben. «Nur wenige Passagiere sind auf dem Flughafen», sagte Mediensprecher Bertrand Stämpfli. Dies sei dank der guten Verbreitung der Informationen der Fall. Seines Wissen habe auch niemand auf dem Flughafen übernachten müssen.

  • 11:00  

    Lauda kritisiert EU

    Die Entscheidung über Flüge trotz der Aschewolke sollte nach Ansicht des österreichischen Airline-Chefs Niki Lauda den Fluggesellschaften überlassen werden. «Das ist der grösste Skandal der Luftfahrt, was hier gerade den Passagieren und den Airlines angetan wird», sagte der ehemalige Rennfahrer am Montag dem Sender N24. «Die EU-Verkehrsminister sind jetzt aufgefordert, die Verantwortung über die Flugsicherheit den Airlines zu überlassen.»

  • 10:54  

    Aschewolke bis nach Nordamerika

    Die Schweiz hat die Sperrung des Schweizer Luftraums wegen der Aschewolke bis am Dienstagmorgen um 8 Uhr verlängert.

    Derweil könnte die Aschewolke noch am Montag Nordamerika erreichen. Laut Vorhersagen werde die Asche gegen 14.00 Uhr (MESZ) im Osten Kanadas ankommen, erklärte der britische Wetterdienst. Die Wolke werde aber wahrscheinlich eine geringe Aschekonzentration haben, so dass Flüge weiter möglich seien.

  • 10:51  

    Spargel-Angebot wird knapp

    Wegen des Flugverbots wird das Angebot für grüne Spargeln ab Mittwoch möglicherweise knapp, berichtet die Migros-Sprecherin Monika Weibel.

    Auch Frischfisch aus Island wie Kabeljau und Dorsch oder Pangasiusfilets und Thunfisch aus Vietnam und von den Philippinen könnte es zwischendurch nicht mehr geben.

    Früchte und Gemüse seien aber sonst weiter normal erhältlich. Diese kämen auf dem See- und Landweg in die Schweiz.

  • 10:06  

    Britischer Flugraum bleibt gesperrt

    Der britische Luftraum bleibt bis mindestens Dienstagmorgen 2.00 Uhr (MESZ) geschlossen. Das teilte die britische Flugsicherungsbehörde am Montag morgen mit.

  • 10:02  

    Verkehrsministerminister beraten sich per Videokonferenz

    Die Verkehrsminister der Europäischen Union werden sich heute in einer Videokonferenz über die notwendigen Reaktionen auf das Luftverkehrschaos wegen der Aschewolke beraten.

    «Die Aschewolke hat eine beispiellose Situation geschaffen», erklärte EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso am Sonntagabend. Die Kommission müsse nun die Auswirkungen für die Wirtschaft, insbesondere für die Luftverkehrsbranche erfassen und die europäischen Reaktionen koordinieren.

  • 9:55  

    Internationale Luftfahrtvereinigung kritisiert EU

    Die Internationale Luftfahrtvereinigung IATA hat am Montag einen unprofessionellen Umgang der EU mit der Vulkanaschewolke kritisiert. Es gebe «keine Risikoeinschätzung, keine Konsultation, keine Koordinierung und keine Führung», sagte IATA-Präsident Giovanni Bisignani in Paris.

    Die Lufträume müssten schnell auf der Grundlage der bei Tests ermittelten Daten geöffnet werden, sobald die Fakten vorlägen. Die Entscheidungen über Luftraumschliessungen dürften nicht nur von Computermodellen abhängen.

  • 9:50  

    Italien, Norwegen und Schweden öffnen Luftraum

    In Norditalien ist der Luftraum wieder für Starts und Landungen offen. Die italienische Flugsicherheit gab unter anderem Mailand, Turin sowie Genua, Venedig und Bologna wieder frei.

    Auch in Norwegen und Schweden ist fast der gesamte Luftraum wieder offen, in Norwegen allerdings nur für den Inlandverkehr. Finnland hat zwei Flughäfen geöffnet.

  • 8:47  

    Schweiz kann überflogen werden

    Die Wolke aus Vulkanasche hat sich nach Auskunft von BAZL-Sprecher Daniel Göring gesenkt. Der Schweizer Luftraum könne inzwischen ab einer Höhe von 6400 Metern überflogen werden. Bisher lag die Grenze bei 11'000 Meter.

    Die Experten des Bundesamts für Zivilluftfahrt (BAZL) treten nach Auskunft Görings am Montagvormittag zu einer weiteren Lagesbesprechung zusammen. Über allfällige Änderungen der Situation will das BAZL am Mittag informieren.

    Zahlreiche Angestellte des Flughafens und der Fluggesellschaften müssen heute Montag nicht zur Arbeit erscheinen. Wie viele genau betroffen seien, sei aber schwierig zusammenzufassen, wie die Flughafen-Sprecherin erklärte.

    Der gesamte Luftverkehr über der Schweiz bleibt bis mindestens 14 Uhr eingestellt. Die Swiss wird den ganzen Montag keine Flüge durchführen. Abends um 20 Uhr will sie entscheiden, ob Langstreckenflüge wieder aufgenommen werden.

    Rund 80 gestrandete Passagiere mussten die Nacht erneut am Flughafen verbringen. Sie wurden wieder mit Wolldecken, Wasser, Essen und Toilettenartikeln versorgt. Geschlafen hätten sie hauptsächlich auf der Zuschauerterrasse, die man extra für die Gestrandeten geöffnet habe.



  • 8:42  

    Air Niki fliegt wieder

    Auf dem Wiener Flughafen ist am Montagmorgen der Flugverkehr teilweise wieder aufgenommen worden. Fast alle Starts der österreichischen Fluggesellschaft Air Niki seien erfolgt, meldete die österreichische Nachrichtenagentur APA. Airline-Sprecherin Milene Platzer sagte, Ausfälle habe es weiterhin nach München und Frankfurt, Paris sowie Zürich gegeben.

    Flughafen-Wien-Pressesprecher Peter Kleemann teilte mit, bis 7.00 Uhr seien elf Flugzeuge gestartet, in den 90 Minuten danach weitere sieben bis acht. Den Informationstafeln im Flughafen zufolge starteten zwischen 7.00 und 9.15 Uhr 13 von 48 planmässigen Flügen, meldete APA weiter. Bei British Airways, Air France/KLM/Alitalia seien aber weiterhin alle Flüge abgesagt.

    Die Flugsicherung Austro Control hatte am Sonntagabend den österreichischen Luftraum von Montag 5.00 Uhr freigegeben. Welche Flüge durchgeführt und welche Ziele angeflogen würden, liege in der Verantwortung der Fluggesellschaften, sagte ein Sprecher. Die aktuellen Prognosekarten und der Umstand, dass bei Überstellungsflügen keine Schäden an der Aussenhaut oder den Triebwerken der Maschinen aufgetreten seien, liessen darauf schliessen, «dass derzeit keine Gefahr durch Asche- und Staubpartikel gegeben ist».

  • 8:40  

    Forderung nach Aufhebung des Nachtflugverbots

    Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) hat sich der Forderung nach einer vorübergehenden Aufhebung des Nachtflugverbots in Deutschland angeschlossen. Auf diese Weise könnten die Flughäfen nach dem Ende der Luftraumsperrung wegen der Vulkanasche schnell wieder zum Normalbetrieb zurückkehren, sagte DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann der «Frankfurter Rundschau».

    «Angesichts der vielen gestrandeten Fluggäste ist es zwingend erforderlich, dass alle verfügbaren Kapazitäten voll genutzt werden können», sagte Driftmann. Die Umläufe der Flugzeuge seien durch die Flugverbote ohnehin völlig durcheinandergeraten.

    Am Wochenende hatten sowohl der Flughafenverband ADV als auch der Bundesverband der Deutschen Fluggesellschaften um «pragmatische Ausnahmen für eine Zeit grösster Anspannung» gebeten. Auch Politiker von Bundesregierung und Opposition sprachen sich für eine zeitweise Aufhebung des Nachtflugverbots aus.

  • 8:27  

    Flugsicherung weist Kritik zurück

    Die Deutsche Flugsicherung (DFS) hat erneut Kritik an der Sperrung des Luftraums über dem Bundesgebiet zurückgewiesen. «Für die Deutsche Flugsicherung steht die Sicherheit in diesen Dingen an erster Stelle. Und wir möchten einfach kein Risiko im deutschen Luftraum im Moment eingehen», sagte DFS-Sprecherin Kristina Kelek am Montag im Bayerischen Rundfunk.

    Verschiedene europäische Fluglinien hatten nach mehreren Testflügen die Luftraumsperrung kritisiert und deren Ende gefordert. Lufthansa und Air Berlin bemängelten vor allem, dass die Sperrungen allein auf Grundlage von Computersimulationen veranlasst würden. Bei Überführungsflügen am Wochenende stellte die Lufthansa keinerlei Schäden an den Maschinen fest.

    Kelek hält diese Argumentation aber nicht für schlüssig: «Die Maschinen waren nicht mit Passagieren besetzt, weil sie nach Sicht geflogen sind.» Und Flüge auf Sicht fänden in der Regel in anderen Lufträumen statt als Flüge mit Passagieren.

  • 8:05  

    Flughafen Zürich: 546 Flüge annulliert

    Auf dem Flughafen Zürich ist es auch am Montag Morgen ruhig wie sonst nie. Wegen der Vulkanasche-Wolke aus Island wurden für den ganzen Tag 546 Flüge gestrichen. Rund 80 gestrandete Passagiere haben die Nacht in den Warteräumen des Flughafens verbracht.

    Sie wurden wieder mit Wolldecken, Wasser, Essen und Toilettenartikeln versorgt, wie eine Flughafen-Sprecherin auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA erklärte.

    Der gesamte Luftverkehr über der Schweiz bleibt bis mindestens 14 Uhr eingestellt. Die Swiss wird den ganzen Montag keine Flüge durchführen.

  • 7:25  

    Ryanair streicht bis Mittwoch alle Flüge in Nordeuropa

    Europas grösster Billigflieger Ryanair streicht wegen der Aschewolke alle Flüge in Nordeuropa bis Mittwoch 13 Uhr. Die Entscheidung sei aufgrund von Wetterprognosen getroffen worden, die Wind aus nordwestlicher Richtung voraussagen, erklärte Ryanair am Sonntag.

    Zudem soll dies den Passagieren genug Zeit geben, um ihre Flüge umbuchen oder stornieren zu können. «Ryanair hofft, dass der Flugplan ab Mitte der Woche zur Norm zurückkehrt», erklärte die Fluglinie.

    Ryanair streicht alle An- und Abflüge in Deutschland sowie den folgenden Ländern: Grossbritannien, Irland, Dänemark, Finnland, Norwegen, Schweden Belgien, Niederlande, Frankreich, Polen und in den baltischen Staaten.

  • 7:20  

    Deutschland verlängert Sperrung des Luftraums

    Die deutschen Flughäfen bleiben bis mindestens Montag um 20.00 Uhr geschlossen. Das hat die Deutsche Flugsicherung (DFS) angesichts der Vulkanasche aus Island am Montagmorgen entschieden, wie eine Sprecherin in Langen bei Frankfurt mitteilte.

    Deutschland hatte am Sonntagnachmittag zwischenzeitlich an sieben der 16 internationalen Airports den Flugbetrieb wieder erlaubt, um Passagiere zumindest in diesem Zeitfenster befördern zu können.

  • 6:50  

    Flugraum über Österreich wieder offen

    Auf dem Flughafen Wien ist am Montagmorgen nach einem zweitägigen Unterbruch wegen der Vulkanasche-Wolke aus Island der Betrieb wieder angelaufen. Noch vor 6 Uhr gab es den ersten Start einer Maschine.

    Nach wie vor waren jedoch zahlreiche Ausfälle zu verzeichnen. Das Passagieraufkommen in den Abflughallen war für einen Werktag zu Wochenbeginn gering.

    Die Flugpläne würden schrittweise anlaufen, sagte Airport- Sprecher Peter Kleemann. Für die «Rush Hour» am Morgen sei etwa «die Hälfte der Flüge im System» gewesen. Nach Deutschland und in die Schweiz fielen alle Flüge aus.

  • 22:15  

    Deutscher Luftraum bis Montagnachmittag gesperrt

    Deutschlands Flugsicherung hat die Sperrung der deutschen Flughäfen bis Montag, 14 Uhr, verlängert. Die beiden Berliner Flughäfen sind noch bis 24 Uhr geöffnet. Am Sonntagnachmittag waren vorübergehend sieben deutsche Airports geöffnet worden. Nur Berlin-Tegel und Berlin-Schönefeld durften über 20 Uhr hinaus offen bleiben.

  • 19:25  

    Berliner Flughäfen bis 24 Uhr offen

    Nur die beiden Berliner Flughäfen bleiben am Sonntag bis 24 Uhr geöffnet. Wie die Flugsicherung am Abend mitteilte, müssen die anderen fünf Flughäfen, die am Nachmittag vorübergehend geöffnet wurden, um 20 Uhr schliessen.

  • 18:50  

    Frankreich verlängert Sperrung des Luftraums

    Die französischen Behörden haben wegen der Aschewolke des isländischen Vulkans Eyjafjallajökull die Sperrung der Flughäfen in Paris und den meisten anderen Städten verlängert. Der gesamte Luftraum nördlich einer Linie von Nizza nach Bordeaux werde bis Dienstag 8 Uhr geschlossen bleiben, teilte das Büro von Premierminister Fillon mit.

  • 18:15  

    Infos Flughafen Zürich-Kloten

    Infos Flughafen Basel

    Infos Flughafen Genf

    Infos Flughafen Lugano

  • 17:50  

    Lufthansa streicht alle Flüge bis Montagvormittag

    Bei der Lufthansa wird trotz der vorübergehenden Lockerung des Flugverbotes vor Montag, 11 Uhr, kein Flugzeug starten oder landen. Bis zu diesem Zeitpunkt seien alle innerdeutschen Flüge annulliert worden, sagte ein Airlines-Sprecher laut der Nachrichtenagentur DAPD. Alle europäischen und Interkontinentalflüge seien bis Montag, 14 Uhr, gestrichen worden.

  • 16:15  

    Frankreich gibt einige Flughäfen frei

    In Frankreich gab die Luftfahrtbehörde einige Flughäfen im Süden gar bis Dienstagnachmittag um 15 Uhr wieder frei. Die Flughäfen in Bordeaux und Marseille würden wieder geöffnet, erklärte ein Sprecher. Toulouse, Montpellier oder Biarritz bleiben weiter offen.

  • 16:10  

    Deutschland lockert Flugverbot

    Die deutsche Flugsicherung hat das Flugverbot für sechs Flughäfen vorübergehend gelockert. Die beiden Berliner Flughäfen, Hamburg, Hannover, Erfurt und Leipzig werden bis 20 Uhr für alle Abflüge Richtung Osten geöffnet. Alle übrigen Flughäfen in Deutschland bleiben vorerst bis 20 Uhr weiter geschlossen.

  • 15:50  

    Flugkorridore in Schweden und Norwegen

    Die skandinavische Fluggesellschaft SAS sagt auch für Dienstag fast alle Flüge ab. Nur einige innerhalb Norwegens sowie in die USA würden vorerst nicht gestrichen. In Schweden und Norwegen wurden zeitweise bestimmte Flugkorridore freigegeben, in weiten Teilen Europas blieb der Luftraum aber gesperrt - allerdings nicht überall komplett. Weil die Staaten die Gefahr der Asche unterschiedlich einschätzen, erlaubten einige das Fliegen in einer Reiseflughöhe von 11 Kilometern.

    Nach Angaben von Eurocontrol gewährten die Schweiz, Belgien, die Niederlande, Luxemburg, Frankreich, Rumänien, Spanien und Deutschland die so genannten Überflugrechte.

  • 15:40  

    Längere Flugsperre in Deutschland

    Der Luftraum über Deutschland wird sehr wahrscheinlich auch nach Sonntagabend, 20 Uhr, gesperrt bleiben. «Es sieht eher schlecht aus», sagte eine Sprecherin der Deutschen Flugsicherung (DFS) am Sonntagnachmittag der Nachrichtenagentur DAPD.

  • 14:50  

    EU mit Sondersitzung

    Die Europäische Union hat aufgrund des Chaos in der Luftfahrt eine Sonderkonferenz der Verkehrsminister einberufen. Sie soll am Montag per Videokonferenz abgehalten werden.

    Die Verkehrsminister sollen dabei über die Folgen der Aschewolke nach dem Vulkanausbruch in Island beraten. Ausserdem solle bei der Konferenz über mögliche Alternativen zum Flugverkehr gesprochen werden.

  • 14:31  

    Deutsche Behörden wehren sich gegen Kritik

    Vor allem der Chef der deutschen Air Berlin hat die Behörden für ihr Flugverbot kritisiert. Jetzt wehrt sich die Deutsche Flugsicherung DFS: Die Behörde sei an verbindliche Vorgaben gebunden. «Wir müssen nach Sicherheit handeln, nicht nach Wirtschaftlichkeit», so DFS-Sprecherin Kristina Kelek.

  • 14:06  

    EU prüft Freigabe des Luftraums

    Nach Testflügen verschiedener Fluggesellschaften überlegt sich die EU, Anfang der Woche einige Flugstrecken wieder öffnen zu lassen. EU-Verkehrskommissar Siim Kallas stehe mit der europäischen Aufsichtsbehörde Eurocontrol in engem Kontakt, «um mögliche Optionen zur Freigabe einiger Flüge zu prüfen», sagte seine Sprecherin Helen Kearns am Sonntag der Nachrichtenagentur AFP.

    Letztlich entscheiden aber die Aufsichtsbehörden der Mitgliedsländer, ob der eigene Luftraum wieder freigegeben wird. Die Aufsichtsbehörde Eurocontrol kann diesen Entscheidung nicht treffen. Sie sammelt lediglich alle ihr übermittelten Flugdaten.

  • 12:41  

    Reiseunternehmen holen Gäste per Bus heim

    Reiseveranstalter haben begonnen, gestrandete Touristen per Bus und Fähre zurückzufahren. So flog die deutsche Tui gestern 540 Mallorca-Besucher nach Barcelona aus, von wo sie heute mit einem Buskonvoi Richtung Deutschland starteten.

    Auch die Schweizer Kuoni hat angefangen, Touristen mit dem Flugzeug bis nach Ägypten oder Rom zu fahren. Von dort reisen die Gäste per Bus weiter bis in die Schweiz.

  • 12:37  

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  • 12:30  

    Briten fürchten Grounding für ganze Woche

    Der offizielle britische Wetterdienst meldet, die Aschewolke bewege sich nur langsam in Richtung Süden. Die Behörden haben das nationale Flugverbot bislang bis Montagmorgen, 1 Uhr ausgedehnt. Laut der Zeitung «Times» könnte der Flugverkehr jedoch die ganze nächste Woche blockiert bleiben.

  • 12:24  

    Swiss streicht 380 Flüge

    Die Airline streicht morgen Montag alle Langstreckenflüge ab und in die Schweiz sowie alle Europaflüge bis 20 Uhr. Grund dafür ist die Sperrung des Schweizer Luftraums bis 14 Uhr morgen Montag.

    Betroffen sind am Montag 380 Swiss-Flüge, erklärte Swiss-Sprecher Jean-Claude Donzel. Ob die Europaflüge nach 20 Uhr abheben können, entscheide die Swiss am Montagmittag.

  • 11:50  

    Bulgarien sperrt Luftraum

    Auch Bulgarien hat am Sonntag ab 8 Uhr seinen Luftraum gesperrt, wie das dortige Verkehrsministerium bekannt soeben bekannt gab.

  • 11:47  

    Flugraum gesperrt bis Montag, 14 Uhr

    Das Bazl hat soeben informiert, dass das Flugverbot über der Schweiz bis Montagnachmittag beibehalten wird.

  • 10:46  

    Entscheid über Flugverbot folgt

    Das Bundesamt für Zivilluftfahrt wird in den nächsten Stunden über eine mögliche Verlängerung des Flugverbots über der Schweiz entscheiden. Das Bazl dementiert die Meldung, dass der Schweizer Luftraums bis morgen Montag 8 Uhr gesperrt bleibe, wie Bertrand Stämpfil, Sprecher des Genfer Flughafens gegenüber der Nachrichtenagentur SDA gesagt hatte.

  • 10:07  

    60 Menschen übernachten in Flughafen Zürich

    Vom Samstag auf den Sonntag haben laut Flughafen-Sprecher Marc Rauch rund 60 Personen die Nacht in den Gängen auf Notlagern verbracht. Sie wurden erneut von Zivilschützern betreut und mit Essen und Getränken versorgt. In der Nacht auf Samstag waren es 300 Menschen gewesen, die im Flughafen übernachtet hatten.

    Auf dem Flughafen Zürich war am Freitagabend um 21.30 Uhr das letzte Flugzeug gestartet. Seither wurden insgesamt 1528 Flüge annulliert.

  • 09:12  

    Deutschland verlängert Flugverbot

    Die Deutsche Flugsicherung (DFS) hat die Sperrung des Luftraums von 14 Uhr bis mindestens 20 Uhr am Sonntagabend verlängert. Betroffen sind alle 16 internationalen Flughäfen.

    In der Schweiz gilt bislang der Beschluss des Bazl, wonach der Luftraum bis heute Sonntag, 14 Uhr, gesperrt ist. Die Swiss hat dennoch beschlossen, sämtliche Flüge zu streichen.

  • 08:41  

    Vulkan weiterhin aktiv

    Wie das Meteorologische Institut in Reykjavik am Sonntagmorgen mitteilte, stösst der Vulkan am Eyjafjalla-Gletscher wie seit Mitte der Woche riesige Mengen Rauch und Asche in die Atmosphäre.

  • 06:40  

    Was in der Nacht geschah

    Um 2 Uhr morgens hat nach Swiss auch das Mutterhaus Lufthansa weltweit alle Flüge bis Sonntag 20:00 Uhr gestrichen. Die betroffenen Passagiere werden gebeten, nicht zum Flughafen anzureisen.

    Wegen des gesperrten Luftraums haben US-Präsident Barack Obama, die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel und der französische Präsident Nicolas Sarkozy ihre Teilnahme am Begräbnis des polnischen Präsidenten Lech Kaczynski für heute Sonntag abgesagt.

  • 22:15  

    Spanien hebt Flugverbot wieder auf

    In Spanien gaben die Behörden wieder Entwarnung und hoben ihr Start- und Landeverbot für sieben Flughäfen im Norden Spaniens nach nur rund einer Stunde wieder auf. Die Schliessung sollte eigentlich von 20 Uhr am Samstag bis 10 Uhr am Sonntag dauern. Die Aschewolke habe sich jedoch Richtung Osten bewegt, deshalb könnten die Flughäfen wieder geöffnet werden, teilte die staatliche Flughafenbehörde AENA am Abend in Madrid mit.

  • 22:00  

    Deutschland verlängert nochmals Flugsperre

    Die deutsche Flugsicherung hat die Sperrung des Luftraums über Deutschland bis Sonntagnachmittag um 14 Uhr verlängert. Die derzeit geltenden Beschränkungen für alle internationalen und Regionalflughäfen in Deutschland würden bis zu diesem Zeitpunkt beibehalten. Zuletzt galt die Sperrung bis 8 Uhr am Sonntagmorgen.

  • 19:45  

    Infos Flughafen Zürich-Kloten

    Infos Flughafen Basel

    Infos Flughafen Genf

    Infos Flughafen Lugano

  • 19:35  

    Keine Swiss-Flüge am Sonntag

    Die Fluggesellschaft Swiss streicht alle Flüge für Sonntag.
    Für die Flüge ab Montag wartet sie die neuen Entscheide des BAZL ab, die am Sonntagmorgen gefällt werden sollen. Warum Swiss über die Vorgaben des BAZL hinaus geht, erklärte sie mit der Unsicherheit über die weitere Entwicklung. Zudem benötige eine Fluggesellschaft stets eine gewisse Vorlaufzeit, um Flüge auf die Beine zu stellen.

  • 18:20  

    Schweiz verlängert Flugsperre

    Das Flugverbot über der Schweiz ist wegen der Vulkanaschewolke erneut verlängert worden, und zwar bis morgen Sonntag 14 Uhr. Dies sagte ein Sprecher des Bundsamtes für Zivilluftfahrt (BAZL) . Die Lage der Wolke habe sich im Tagesverlauf kaum verändert und werde gemäss Wettervorhersage länger über der Schweiz verharren.

  • 17:40  

    Warten auf den BAZL-Entscheid

    Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) will bis 18.15 Uhr darüber entscheiden, ob die Sperrung des Schweizer Luftraums verlängert oder aufgehoben wird. Dies sagte BAZL-Sprecher Daniel Göring auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA.

  • 17:09  

    Keine Flüge in Norditalien bis Montagmorgen

    Die italienische Flugbehörde hat die Sperrung des norditalienischen Luftraums bis mindestens Montagmorgen 8 Uhr verlängert. Betroffen von der Sperrung sind beispielsweise die Flughäfen von Mailand, Turin, Venedig und Genua. Der Luftraum über Rom ist zwar noch offen, allerdings wurden alle Flüge in Richtung Norden abgesagt. Eine der wenigen Maschinen, die am Samstag vom Flughafen Leonardo da Vinci abhoben, war eine Chartermaschine der Alitalia mit Papst Benedikt XVI. an Bord. Der Papst wollte am Wochenende die Mittelmeerinsel Malta besuchen.

  • 17:04  

    Deutschland verlängert Flugsperre

    Die deutsche Flugsicherung hat die Sperrung des Luftraums über Deutschland bis 8 Uhr am Sonntagmorgen verlängert. Das teilte die Flugsicherung DFS am Samstagnachmittag mit. Die derzeit geltenden Beschränkungen für alle internationalen und Regionalflughäfen in Deutschland würden bis zu diesem Zeitpunkt beibehalten. Bisher galt die Sperrung für 2 Uhr am Sonntagmorgen.

  • 15:33  

    Lufthansa verlegt zehn Maschinen

    Die Lufthansa verlegt in Absprache mit den deutschen Luftfahrtbehörden trotz der Sperrung des Luftraums zehn Flugzeuge von München nach Frankfurt. Zunächst hatte am Mittag ein Langstreckenflieger die Reise per Sichtflug erfolgreich überstanden. Bei der Maschine seien nach eingehender Prüfung keine Schäden festgestellt worden, sagte ein Lufthansa-Sprecher.

  • 14:23  

    Swiss annulliert weitere Flüge am Sonntag

    Die Schweizer Airline teilt mit: Für morgen Sonntag, 18. April, sind alle Flüge ab der Schweiz bis 10 Uhr auf Europastrecken und bis 17.30 Uhr auf der Langstrecke annulliert.

    Die weitere Entwicklung der Situation im europäischen Luftverkehr kann derzeit nicht genau vorhergesagt werden. Die Swiss ist zuversichtlich, «dass der Flugbetrieb über der Schweiz noch im Laufe des Wochenendes wieder aufgenommen werden kann, da die Schweiz am Rande des betroffenen Gebietes liegt.»

  • 14:17  

    Genf: Selbst bei Aufhebung der Sperre keine Flüge am Samstag

    Die beiden Flugunternehmen Swiss und Easy Jet verzichten am Flughafen Genf-Cointrin am Samstag auf Flugbewegungen, auch wenn die Luftraumsperrung noch im Tagesverlauf aufgehoben werden sollte. Die Aufhebung der Sperre war für 20 Uhr vorgesehen.

    Flughafensprecher Bernard Stämpfli sieht sich ausserstande zu sagen, wann der Flugbetrieb am zweiten internationalen Flughafen der Schweiz wieder aufgenommen werden kann.

  • 13:50  

    Flugbehinderungen weiten sich aus

    Der französische Premierminister François Fillon verlängerte die Sperrung des Luftraums nördlich einer Linie von Nantes nach Lyon bis mindestens Montagvormittag. Betroffen sind unter anderem die Pariser Airports Charles de Gaulle und Orly.

    Die belgische Fluggesellschaft Brussels Airlines sagte wegen der Aschewolke alle Verbindungen bis zum Montagmittag ab.
    Auch in Kroatien und dem benachbarten Slowenien ist der Luftraum teilweise geschlossen worden.

    In Kroatien waren in der Nacht zunächst die Flughäfen von Zagreb und Osijek betroffen, dann wurde die Sperre auf die westlichen Landesteile ausgedehnt. In Slowenien waren unter anderem die Flughäfen von Maribor und Portoroz betroffen.

  • 13:42  

    Neuste Infos für die Schweiz finden Sie hier

  • 13:38  

    Nachtsperre noch nicht fix

    Laut den Schweizer Behörden bleiben die Flieger in der Schweiz mindesten bis heute Abend um 20 Uhr auf dem Boden. Eine Sperre bis in die Nacht ist noch nicht defintiv.

  • 13:34  

    Situation in der Schweiz

    In Kürze folgen die neusten Informationen des Bundesamtes für Luftfahrt (Bazl) aus Bern.

  • 12:50  

    Swiss-Flieger gestrandet

    Swiss-Sprecher Jean-Claude Donzel sprach gegenüber der Nachrichtenagentur SDA von einem «neuen Phänomen». Ähnlich wie die Meteorologen steht auch die Swiss vor zahlreichen unbekannten Faktoren.

    Aktuell stehen die Langstreckenflugzeuge im Ausland am Boden, sagte Donzel weiter. In Bangkok, São Paulo und Johannesburg stünden gar zwei Flieger. Die Europaflotte stehe in der Schweiz, erklärte er weiter.

  • 12:38  

    Europaweites Grounding

    Einzig in über 11'000 Meter Höhe dürfe die Schweiz ab 9 Uhr wieder überflogen werden. Erlaubt seien ab diesem Zeitpunkt auch Flüge auf Sicht, teilen die Behörden mit.

    Rund zwei Drittel aller Flüge in Europa fielen nach Angaben der Flugsicherheitsbehörde Eurocontrol aus. In den meisten Teilen Nord- und Mitteleuropas seien für zivile Maschinen keine Starts oder Landungen möglich.

    Deutschland, Grossbritannien, Dänemark, Finnland und die baltischen Staaten verlängerten das Flugverbot bis Sonntagfrüh. Frankreich und Belgien sperrten den Luftraum bislang bis am Samstagabend.

  • 12:01  

    Flughäfen bleiben 24 Stunden geschlossen

    Statt wie üblich 22'000 verkehren nur 6'000 Flüge. Die Flughäfen in Mittel- und Nordeuropa bleiben am Samstag geschlossen. Dies gab die europäische Flugaufsichtsagentur Eurocontrol bekannt.

    Auch für Sonntag sind die Aussichten düster: Die Gefahr durch die Aschewolke wird sich laut Prognosen in den kommenden 24 Stunden nicht verändern, erklärte Eurocontrol.

  • 11:09  

    Deutscher Flugraum bis 2 Uhr gesperrt

    Die Deutsche Flugsicherung hat die Sperrung des Luftraums über Deutschland bis 2 Uhr am Sonntagmorgen verlängert.

  • 10:47  

    Flugverkehr über Europa bleibt lahmgelegt

    Die Aschewolken aus Island legen einen immer grösseren Bereich des Flugverkehrs in Europa auf unabsehbare Zeit lahm. Deutschland hat eine Sperre bis 20 Uhr verhängt.

    Die Aschewolken nach dem Vulkanausbruch in Island ziehen immer weiter südlich, so dass die Luftraumsperrungen inzwischen bereits Norditalien betreffen.

    Die Behörden sperrten den Luftraum über dem Norden des Landes bis zum Samstagmittag, die Flughäfen in Mailand und Venedig wurden geschlossen. Auch in Österreich wurde der Luftraum den ganzen Samstag gesperrt.

  • 10:38  

    Situation in Frankreich und Dänemark

    Frankreich hat, wie zuvor die Schweiz und Belgien, das Flugverbot zunächst bis Samstagabend verlängert. 26 Flughäfen einschliesslich des Drehkreuzes Paris und Lyon bleiben bis mindestens 20 Uhr geschlossen.

    In Dänemark und Estland erliessen die Behörden ein
    Flugverbot bis 2 Uhr, während in Lettland bis 3 Uhr (alles MESZ) kein Flugzeug starten, landen oder den Luftraum durchqueren darf.

  • 10:36  

    Grossbritanien verlängert Flugverbot

    Die Aschewolke über Europa legt den Flugverkehr weiter lahm: In Grossbritannien und anderen nordeuropäischen Ländern verlängerten die Behörden das Flugverbot wegen der Aschewolke aus einem isländischen Vulkan bis zum Sonntag.

    Der Luftraum bleibe bis mindestens Sonntag 1.00 Uhr (Ortszeit, 2.00 Uhr MESZ) gesperrt, teilte die britische Luftfahrtbehörde am Samstag mit. Auch in Dänemark und den baltischen Republiken Lettland und Estland bleibt der Luftraum bis in die frühen Morgenstunden am Sonntag gesperrt.

  • 10.18  

    Dauer der Sperre ungewiss

    Der Bund hat den Luftraum offiziell bis heute Samstag um 20 Uhr gesperrt. Möglicherweise wird das Flugverbot jedoch ausgedehnt. Meteorologen gehen davon aus, dass die Schicht aus Vulkanasche und Gesteinspartikeln längere Zeit über der Schweiz hängen bleibt. Die Swiss hat vorsorglich alle Flüge für heute annulliert.

  • 9:47  

    Flughafen-Website überlastet

    Die Seite des Flughafens Zürichs ist derzeit nur schwer erreichbar. Den Passagieren wird geraten, sich auf den Websites der jeweiligen Fluggesellschaften zu informieren.

  • 9:40  

    Swiss streicht alle Flüge für den Samstag

    Für heute Samstag hat die Swiss alle Linienflüge von und in die Schweiz annulliert. Die Airline teilt mit: «Die weitere Entwicklung der Situation im europäischen Luftverkehr kann derzeit nicht genau vorhergesagt werden. Wir sind zuversichtlich, dass der Flugbetrieb über der Schweiz noch im Laufe des Wochenendes wieder aufgenommen werden kann, da die Schweiz am Rande des betroffenen Gebietes liegt. Wir stehen in engem Kontakt mit den zuständigen Ämtern und Flughäfen und werden Sie über auf dem Laufenden halten.»

    Die Lufthansa teilt mit:

    Wie alle Airlines, ist auch Lufthansa von den Vorgaben von Ministerien und Flugsicherung betroffen. In Deutschland haben die Flughäfen in Berlin, Bremen, Dortmund, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Hannover, Hof, Köln, Leipzig, München, Münster/Osnabrück, Nürnberg und Stuttgart ihren Betrieb eingestellt. Alle An- und Abflüge sind dort bis auf weiteres gestrichen.

    Da eine Aufhebung der aktuellen Luftraumbeschränkungen weiterhin nicht absehbar ist, streicht Lufthansa vorsorglich alle Flüge, die für den heutigen Samstag, 17.04.2010, bis 20.00 Uhr.

  • 9:35  

    Infos um 13.30 Uhr

    Bund und Meteo Schweiz informieren ab 13.30 Uhr die Medien über das weitere Vorgehen. Tagesanzeiger.ch/Newsnet wird live berichten.

  • 9:10  

    In Deutschland wird die Aufhebung des Nachtflugverbots gefordert. In der Schweiz bleiben die Flieger bis mindestens um 20 Uhr auf dem Boden.

  • 8:52  

    Lufthansa streicht alle Flüge bis 20 Uhr

    Wegen der Aschewolke nach dem Vulkanausbruch in Island hat die Lufthansa sämtliche Flüge bis mindestens Samstagabend, 20 Uhr, gestrichen. Das sagte Lufthansa-Sprecher Wolfgang Weber der Nachrichtenagentur DAPD. Prognosen über den Zeitraum danach wollte er nicht abgeben.

  • 8:49  

    Infos Flughafen Zürich-Kloten

    Infos Flughafen Basel

    Infos Flughafen Genf

    Infos Flughafen Lugano

  • 8:44  

    Radarkarte LIVE

  • 8:35  

    Verkehrsinformation der Swiss

    Die Flughäfen in der Schweiz (Zürich, Basel, Genf) sind für den Flugverkehr geschlossen. Alle An- und Abflüge an den Flughäfen Zürich, Basel, Genf und Lugano sind bis auf weiteres nicht möglich. Swiss hat daher alle Abflüge ab Schweiz bis mindestens 15 Uhr annullieren müssen. Die Langstreckenflüge müssen aus operationellen Gründen bis mindestens 17.30 Uhr annullierten werden.

  • 8:26  

    Sämtlichen Passagieren wird derzeit davon abgeraten, zu den Schweizer Flughäfen zu reisen. Allen Reisenden über Kloten, Genf und Basel wird geraten, sich bei ihren Fluggesellschaften über die aktuellste Entwicklung zu informieren. Der Schweizer Luftraum ist voraussichtlich bis um 20 Uhr geschlossen.

  • 08:09  

    Die Flughäfen sind geschlossen bis:

    Schweiz: Samstag, 20 Uhr
    Deutschland: Samstag, 14 Uhr
    Italien: Samstag, 14 Uhr
    Frankreich: Samstag, 14 Uhr
    Grossbritannien: Samstag, 13 Uhr
    Österreich: Samstag, 14 Uhr
    Belgien: Samstag, 10 Uhr
    Niederlande: Samstag, 10 Uhr
    Polen: Samstag, 13 Uhr
    Slowakei: Samstag, 13 Uhr
    Kroatien: Samstag, 13 Uhr
    Ungarn: Samstag, 13 Uhr

    Offen:
    Spanien
    Portugal
    Türkei
    Bulgarien
    Rumänien

    (Angaben werden laufend gemäss den neusten Informationen angepasst)

  • 06:07  

    Das Bundesamt für Zivilluftfahrt Bazl verlängert die Sperre des Schweizer Luftraums bis 20 Uhr.

Erstellt: 21.04.2010, 09:56 Uhr

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Familie, Beruf und Studium

Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.

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