Formel-1-Rennen in der Schweiz? Nationalrat sagt Ja

Gegen den Widerstand des Stände- und des Bundesrates hat der Nationalrat heute mit 103 zu 75 Stimmen an seiner Initiative festgehalten.

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Abschied vom grossen Motorsport: 1954 fand in Bremgarten im Kanton Bern der letzte Grand Prix in der Schweiz statt.

Abschied vom grossen Motorsport: 1954 fand in Bremgarten im Kanton Bern der letzte Grand Prix in der Schweiz statt. (Bild: Keystone)

Umfrage


Die grosse Kammer bleibt bei ihrer Forderung, das Verbot von Autorennen auf Rundkursen aus dem Strassenverkehrsgesetz zu streichen. Die Befürworter betonten immer wieder, dass es nicht um eine Wiedereinführung von Formel-1-Rennen in der Schweiz gehe. Man wolle in erster Linie ein Verbot aufheben, das längst nicht mehr nötig sei. Seit dessen Einführung, die auf einen schweren Unfall in den Fünfzigerjahren zurückgeht, hätte sich die Sicherheit und auch die Ausrüstung der Fahrer verbessert.

Wirtschaftliche Gründe vorgebracht

Eine Rundstrecke sei ausserdem nicht in erster Linie eine Rennstrecke, sagte Simon Schenk (SVP/BE), Sprecher der Verkehrskommission (KVF). Sie könne auch wertvolle Ausbildungszwecke erfüllen und durch Testfahrten der technischen Entwicklung helfen. Dies diene wiederum der Sicherheit.

Die Befürworter betonten aber vor allem die wirtschaftlichen Vorteile. Für eine Region könnte eine Rundstrecke «zur Goldgrube werden», sagte Schenk. «Es ist fahrlässig, wenn man durch das Festhalten an einem längst überholten Verbot ein solches wirtschaftliches Potenzial aus unserem Land verbannt.»

Grüne: «Kult der Raserei» kritisiert

Dieses Argument wollten die vorwiegend links-grünen Gegner nicht gelten lassen. Die Initiative sei viel Lärm um nichts, denn eine Nachfrage nach Rundstrecken bestehe in der Schweiz absolut nicht. Sie sei nicht nur klima- und gesundheitspolitisch äusserst fragwürdig, sondern auch sicherheitspolitisch.

Autorennen seien ein «Kult der Raserei, ein Spiel mit dem Tod, der Circus Maximus der Neuzeit», sagte Franziska Teuscher (Grüne/BE), Sprecherin der Kommissionsminderheit. «Das Verbot ist heute zeitgemässer denn je.»

Der Ball liegt nun wieder beim Ständerat. Dieser war auf den Vorstoss, der ursprünglich von Ulrich Giezendanner (SVP/AG) stammt, im Herbst 2008 knapp mit 22 zu 21 Stimmen nicht eingetreten. Bleibt die kleine Kammer bei diesem Entscheid, ist das mittlerweile bald sechs Jahre alte Geschäft vom Tisch. (raa/sda)

Erstellt: 05.03.2009, 12:42 Uhr

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51 KOMMENTARE

Walter Zaugg

11.03.2009, 12:59 Uhr

meine lieben Kommentatoren: anstatt die generelle Abschaffung von Autorennen zu fordern, sei der Einsatz von Alternativenergien im Rennsport zu fördern und zu fordern! Weg vom Benzin!


Res Bühlmann

10.03.2009, 20:40 Uhr

Ich sehe nicht ein warum wir auf Spass und Spiel verzichten müssen.Wir können ja nicht nur 24Stunden am Tag unsere "enormen Probleme" lösen. Schon die Griechen hatten ihre Wagenrennen.Wegen der Umweltverschmutzung jedenfalls nicht, denn jede Eishalle verbraucht jährlich tonnenweise Chemikalien und massenweise Elektrizität. Auch punkto Verletzungen kostet es die Volkswirtschaft nicht mehr als sonst


Jean Pierre Cotti

09.03.2009, 22:03 Uhr

Auf solche Anlässe können wir gut verzichten. Ich sehe nicht ein, warum wir das haben müssen? Zum Wohl von wem? Ich meine, dieses Land hat andere Hürden zu bewältigen als solche Autorennen zu fordern. Ich kann mit bestem Willen nicht erkennen, wofür das gut sein soll? Ich wünsche, dass der Ständerat auch dagegen entscheidet... damit das Thema weg ist vom Tisch.


Mex Marty

09.03.2009, 12:50 Uhr

"liebe" Franziska Teuscher und Grüne: habt ihr gewusst, dass beispielsweise eine Spielrunde in der Deutschen Fussball Bundesliga mehr Abgase produziert als ein Formel1-Wochenende?!? Soll nun Fussball auch verboten werden?!?


armin kaspar

09.03.2009, 09:29 Uhr

Das ist ein Bubentraum der beiden Aargauer Nationalräte Philipp Müller, Generalunternehmer und früherer Gipsermeister und Hobby-Rennfahrer und Ueli Giezendanner, Fuhrhalter und Geschäftsführer von der grossen Aargauer Speditionsfirma. Zur Wirtschaftlichkeit: Kürzlich habe ich gelesen, dass die Deutschen Rennstrecken um das Ueberleben kämpfen. Also kann das Argument der Arbeitsplätze nur bedingt b


WALTER camenzind

09.03.2009, 07:18 Uhr

Seit 1954 mussten wir jährlich ins Ausland reisen um Formel 1-Rennen zu sehen und haben viel Geld ins Ausland getragen, wo wir auch noch ausgelacht wurden weil wir unser Geld den Hyänen in Deutschland, Spanien oder Italien in den Rachen schmeissen mussten. Es wäre an der Zeit dies zu ändern!


Jaco WUILLEMIN

08.03.2009, 21:41 Uhr

wiso immer formel eins, hei normali lüt nid z'rächt ufere rennschtrecki z'fahre. mir säge e angere schportarte o nid was si dörfe u nid, zu däm aui chlage wäge arbeitslose, wüst ir überhoupt wifeu arbeitsplätz so e rennschtrecki git,u wifeu lüt chöi profitiere wen e veranschtautig isch, scho bir e veranschtautig vo 20'000 rächne mau 20'000 würschtli,brot und und, was bringe di grüene mit?


Kevin Meierhans

07.03.2009, 21:15 Uhr

Ich wüsste nicht, wieso wir eine Formel-1-Rennstrecke bräuchten. Wir haben ganz andere Sorgen und Bedürfnisse, und die Umwelt auch. Wir haben die Mittel klüger einzusetzen, als für Dummheiten wie Motorrennen. Das sind Albernheiten von gestern, wir sind moderne Zeitgenossen und wollen in die Zukunft schauen. Ich bin nicht der SVP beigetreten, um in vorgestrigen Strukturen zu erstarren.


René Hofmann

07.03.2009, 20:38 Uhr

Alle Gegner einer Rundstrecke, sollten ehrlicherweise den ganzen Fussball mit samt dem dazugehörenden Theater, auch verbieten........ Ich freue mich auf die Zeit, da wir Schweizer gerade noch arbeiten und Steuern zahlen dürfen. Nach getaner pflicht ist uns noch erlaubt, bei biologischem Kerzenlicht, ein Buch zu lesen.


Marcel Wittwer

07.03.2009, 16:33 Uhr

Franziska Teuscher und die Grünen sind auch ein rasender Kult, ein Luxusprojekt der gelangweilten Spätmoderne. Dennoch leisten wir uns diesen Luxus, weil wir eine Demokratie sind.


Robert Herz

07.03.2009, 12:25 Uhr

Für mich eine rein demokratische Frage, denn eigentlich ist beides wahr: Eine Rennstrecke ist überflüssig, aber wenn man sie hat, kann man sie für dies und jenes nutzen. Finden wir also raus, ob wir eine haben wollen... Ich kann mit beidem leben.


Peter Brunner

07.03.2009, 07:24 Uhr

mit den heutigen Sicherheits-Bestimmungen ist es eigentlich eine Pflicht, den Motorrennsport in der Schweiz wieder aufzunehmen. Hört nicht auf unsere Regierung, diese vertrottelten Politiker haben von diesem Metier ja doch keine Ahnung!


Oliver Simon

07.03.2009, 01:33 Uhr

Die Argumentation von linksgrüner Seite ist ja so dermassen lachhaft und anmassend. Was glaubt diese Neidergesellschaft denn eigentlich, wer sie ist? Hauptsache, anderen den Spass an allem verderben, was ihnen nicht in den Kram passt. Und unsere Steinzeitpolitiker machen auch noch voll mit. Arme Schweiz, man kann nur hoffen, dass sich daran endlich was ändert.


Philipp Hochuli

05.03.2009, 23:09 Uhr

Ein Rundstrecke, bedeutet ja nicht, dass die Formel 1 sofort wieder in die Schweiz zurück kommt. In meinem Augen hat es 2 schwerwiegende Vorteile, eine Rundstrecke in der Schweiz zu besitzen. Jeder kann legal sein Auto ausfahren, das führ zu weniger Rasserei und somit zu mehr Sicherheit auf den Strassen. Auch Ökologisch hat es Vorteile, es bestehen keine km lange Anfahrwege ins Ausland.


Walter Studer

05.03.2009, 19:27 Uhr

Der schreckliche Unfall, der zu diesem Verbot fûhrte, habe ich seit jeher als falsch angesehen. Die Bilder jetzt gezeigt, machen mich hier in Manaus wehmûhtig. Gruss aus Manaus


Hans Jürg Dietrich

05.03.2009, 19:14 Uhr

Wie das Rundstrecken-Rennverbot damals zustande kam, war schon in den 50er Jahren lächerlich. Nachzulesen im Buch " Verstummte Motoren " von René Häfeli , Benteli Verlag


Diego Petraccini

05.03.2009, 18:30 Uhr

Wie kommen Politiker nur darauf, motorsportliche Bedürfnisse in der Schweiz derart zu negieren? Tatsache ist, dass Rennstrecken im europäischen Ausland konstant ausgebucht sind. Und: Rennstrecken haben mit Raserei nichts zu tun liebe Grüne. Jeder der sich dort aufhält kennt das Risiko! Rennfahrerei ist eine hochqualifizierte Tätigkeit ...und eine sinnlose; wie Fussball, Tischtennis, Skifahren...


Reto Pajarola

05.03.2009, 18:23 Uhr

Mir kommt es nicht darauf an. Ich gehe lieber nach Monza oder Hockenheim. Da hat es aufgestellte Leute, tolle Stimmung alles fiebert mit! Die Distanz ist kein Problem.


Ronnie König

05.03.2009, 17:45 Uhr

Warum brauchen wir Autorennen? Kann man Geld nicht sinnvoller verdienen? Werden Männer eigentlich auch mal erwachsen? Ist eure Carrera-Rennbahn kaputt? Ich denke wir sollten uns von solchen antiken Ideen langsam verabschieden, denn es gibt vernünftigere Dinge zu realisieren.


Kevin Osterwalder

05.03.2009, 17:41 Uhr

In der Schweiz bestehe keine Nachfrage nach Rundstrecken?! Das ich nicht lache!! Wer sich mit dem Thema befasst, der weiss wieviele Schweizer jedes Jahr in die umliegenden Länder pilgern, um dort auf den Rennstrecken ihrem Hobby nachzugehen! Und ich spreche da nicht von ab und zu mal eine Runde drehen... sondern regelmässige Events! Die Szene lebt! Macht mal die Augen auf! Motorsportliche Grüsse


Edgar Schaad

05.03.2009, 17:30 Uhr

Herr Birrer sorgt sich wegen den F1-Pilgern ums Klima. Unsinniger geht es wirklich nicht mehr! Wenn Sie etwas fürs Klima erreichen wollen, dann setzen Sie sich weltweit für die Abschaffung der hirnrissigen Autorennerei ein. DAS wäre ein echter Einsatz fürs Klima. Das gilt selbstverständlich auch für Töff- und Bootrennen.


Andreas Marty

05.03.2009, 16:55 Uhr

Wer glaubt das Verbot sei immernoch zeitgemäss, lebt nicht im Heute. Wer denkt, eine Rennstrecke sei nur für die Formel1, besitzt nicht den nötigen Weitblick. Wer argumentiert es sei eine riesige Umweltbelastung, erinnere sich, dass ALLE Schweizer Rennmeisterschaften mit weiten Anfahrtswegen im Ausland abgehalten werden. Ein Rennstreckenareal kann auch als Fahrsicherheitsgelände bestens geeignet.


Res Bühlmann

05.03.2009, 16:02 Uhr

Mein Grossvater kriegt immer noch den wilden Gegenwind auf sein Gesicht, wenn wir über "seine" Bremgartenzeit sprechen. Als junger Mechaniker hat er viel Zeit dort verbracht. Eine Schweizer-Rennstrecke wieder zu beleben, wäre prikkelnd und hälfe der Wirtschaft direkt und indirekt ein bisschen. Das mit der Umwelt hielte sich gaube ich noch in Grenzen. Wir sind ja keine Plüschtiere!


Andreas D. meier

05.03.2009, 16:00 Uhr

Eine idiotische Ideee! Wer soll das bezahlen? Wir haben genügend andere Probleme die gelöst werden müssen, eine Rennstrecke brauchen wir nicht! Bereits heute balgen sich /zu) viele Länder um die F-1 Rennen, eine Piste in der Schweiz würde nie rentieren. Der "böse" Staat." d.h. der Steuerzahler, müsste dann wieder in die Lücke springen und die Investitionsruine übernehmen.


Matthias Kalt

05.03.2009, 15:38 Uhr

Die Schweizer und Formel-1 Rennen? Ein Land mit "Glamour-Faktor" 0, dem Selbstbewusstseinsfaktor (weit) unter 0, ein Volk, dass sich von alles besser wissenden linksgrünen Ideologen auf der Nase herumtanzen lässt, ein Volk von Neidern und Verbietern von allem was Spass machen könnte? Da kann ich nur lachen - leider.


christoph scheidegger

05.03.2009, 15:23 Uhr

@ thomas galizia : bern hat demos gern...! (ich hab auch ein motorrad...). ferner sollen formel-1-rernnen von mir aus im wallis, in zürich oder sonstwo an der landesgrenze durchgeführt weden, am besten wäre ein rundkurs um ein akw oder so, dort hätte es genügend steck-dosen für die elektro-boliden. der kt. bern braucht den platz für solaranlagen, windturbinen sowie kartoffel- und getreidefelder..!


Matthias Kalt

05.03.2009, 15:20 Uhr

Die Schweizer und Formel-1 Rennen? Ein Land mit "Glamour-Faktor" 0, dem Selbstbewusstseinsfaktor (weit) unter 0, ein Volk, dass sich von alles besser wissenden linksgrünen Ideologen auf der Nase herumtanzen lässt, ein Volk von Neidern und Verbietern von allem was Spass machen könnte? Da kann ich nur lachen - leider.


Pierre Nussbaumer

05.03.2009, 15:17 Uhr

Herr Giezendanner nicht fertig gedacht denn es braucht dann die zweite Gotthardröhre damit alle Tiffosi rechtzeitig zum event kommen können.


Rolf Bänziger

05.03.2009, 14:56 Uhr

Aber ja doch, als eingefleischter F1-Fan bin ich sehr dafür: Und das beste,es wird sich fast allein realisieren, denn nun dürfen alle F1-Rennfahrer, welche in unserer schönen Schweiz leben, aktiv und unpauschal mitzahlen. Vieleicht sogar rückwirkend. Standort: Wallis, damit Sepp Blatter private Fahrstunden nehmen kann und der Wolf / Luchs / Bär durch den sporadischen Lärm elegant vertrieben werden


hans maag

05.03.2009, 14:41 Uhr

Nachzulesen im Strassenverkehrsgesetz Art. 1, Geltungsbereich : Dieses Gesetz ordnet den Verkehr auf den öffentlichen Strassen ....... Eine Privatrundstrecke ist keine öffentliche Strasse, ein Autorennen ist kein Verkehr sondern ein Sportanlass. Es ist immer das Gleiche in der Politik, das Gesetz ist klar, die Regierung interpretiert es wie sie will.


Peter Funder

05.03.2009, 14:18 Uhr

@ Peter Zurbrügg Ich gebe Ihnen vollkommen Recht.


Max Sutter

05.03.2009, 14:07 Uhr

Von einem, der es bestimmt wissen musste: "Es gibt wichtigeres im Leben, als einen ganzen Sonntag Nachmittag lang im Kreis herum zu fahren." [Niki Lauda]


Thomas Galizia

05.03.2009, 14:04 Uhr

übrigens das Verbot von Rundstreckenrennen ist sogar VERFASSUNGSWIEDRIG! Die souveränität der Kantone, das Gleichbehandlungsgebot und die Handels- und Gewerbefreiheit sind durch art. 52 SVG verletzt! Siet über 50 Jahren werden unsere Grundrechte nichr Eingehalten. Oder sollten wir wieder an eine Demo nach Bern gehen? zur Erinnerung 17.05.2003: 35'000 Motorradfahrer auf dem Bundesplatz


Walter Kunz

05.03.2009, 13:50 Uhr

Haben den die Herren in Bern, die dringendsten Hausaufgaben schon erledigt, das sie Zeit haben für teures Geld über so eine Lappalie zu tagen. Für einen solchen kurzsichtigen, unüberlegten Beschluss ist der Aufwand in Bern allerdings nicht tragbar und zu teuer. Den ganzen Verein auflösen. Die Regierung in Bern ist gemessen an der Leistung auch dann noch zu gross.


Thomas Welti

05.03.2009, 12:53 Uhr

Es ist Zeit, dass die Schweiz aufwacht. Die Welt ist nicht in Zentraleuropa. Sie ist überall mehr vorhanden als dort. Allen Grünen und möchtegern Grünen empfehle ich den Film "The great global warming swindle". Wenn Frau Teuscher den auch Mal schauen würde, wäre Sie bestimmt vorsichtiger mit solchen Pauschalaussagen. Von wegen zeitgemässer denn je !!! Schaut den Film und urteilt selbst.


Peter Zurbrügg

05.03.2009, 12:52 Uhr

Es wäre höchste Zeit, ein solch unsinniges Verbot aufzuheben! Aber da werden sich die linken mit allen Mitteln wehren, und natürlich praktisch sämtliche Medien hinter sich haben!


christian Birrer

05.03.2009, 12:48 Uhr

Betreff Nachfrage: Im nahen Ausland triff man Woche für Woche viele Schweizer die sich auf Rennstrecken bewegen. Und das soll Klimafreunndlicher sein? Betreff Raserei: Fahren auf einer Rennstrecke hat mit Rasen rein gar nichts zu tun hat. Ich fahre seit 10Jahren auf Rennstrecken, und seit dem bin ich sicherer, vorsichtiger, umsichtiger und ohne Uebertretungen auf öffentlichen Strassen unterwegs


christoph scheidegger

05.03.2009, 12:34 Uhr

der fantasie sind keine grenzen gesetzt, der dummheit offenbar auch nicht : um's himmels willen keine formel-1-rennen im kanton bern, wir hegen und pflegen unser heimt- und vaterland traditionell nachhaltiger und heute gilt das sowieso mehr denn je...!!!


Leo Küttel

05.03.2009, 12:29 Uhr

Eine Rundstrecke ist nicht in erster Linie eine Rennstrecke, sondern wird von der wahnsinnig grossen Gilde der Autohersteller in der Schweiz (welche wohl auch Krisenresistent ist) für technische Entwicklungen dringend benötigt. Wahrlich, um das Niveau der SVP-Argumentation steht es bedenklich schlecht. Erhalten die Nationalräte für solche Sessionen eigentlich auch Entschädigungen? Ist das nötig?


Peter Rein

05.03.2009, 12:04 Uhr

als ob es momentan nichts Wichtigeres gibt...........


Hans Zumstein

05.03.2009, 11:55 Uhr

Wie kann man bloss über einen solchen alten Zopf, der schon lange abgeschnitten gehört hätte, nur so lange palavern? Haben die in Bern keine anderen, wichtigeren Geschäfte zu erledigen?


Peter Bürger

05.03.2009, 11:35 Uhr

Kompliment an den Nationalrat, dass er nicht so schnell aufgibt in der Sache! Es wird Zeit, dass dieses uralte und völlig unzeitgemässe Verbot endlich aufgehoben wird. Automobilsport ist etwas Schönes und in der heutigen Zeit alles andere als lebensgefährlich. Das beweisen die Zahlen. Frau Teuscher ist unmöglich. Der beliebte Skirennsport z.B. ist erwiesenermassen viel gefährlicher - und erlaubt.


Andreas Moser

05.03.2009, 11:32 Uhr

Wer soll das bezahlen? Die Sponsoren werden bald selber ums Ueberleben kämpfen.


Max Wartenberg

05.03.2009, 11:25 Uhr

Bin durchaus einverstanden, allerdings mit der Bedingung, dass das Gelände zu einem Prozentsatz zur Ausbildung von Führerausweis-Erwerbenden genutzt werden soll. Es besteht ja ein Mangel an solchen Anlagen.


Walter Sahli

05.03.2009, 11:25 Uhr

In unserem riesigen, kaum bevölkerten Land haben wir doch wirklich genügend Platz, für eine Rundstrecke. Das bisschen Lärm und den Mehrverkehr, der durch eine solche Strecke entsteht, nimmt doch jeder gerne vor seiner Haustüre in Kauf. Besonders an den Wochenenden.


Bernhard Lehmann

05.03.2009, 11:18 Uhr

Hauptsache, es lässt sich mit der Rennstrecke gut verdienen! Da treten alle anderen Argumente in den Hintergrund. Eine typische Einstellung, die zwangsläufig an die derzeitigen Steuerpraktiken erinnert!


Vinc Philippi

05.03.2009, 11:14 Uhr

Danke, Nationalrat! Die Grünen haben ja gar keine Ahnung! Es wundert mich, dass solche Leute meinen, sich in die Psyche von "Rasern" oder Leuten die Freude an diesem Sport haben hineinzudenken. Wer alle zwei Wochen für ein paar Stunden auf der Strecke sein Hobby ausleben kann, wird sich im Strassenverkehr 100%ig weniger austoben! Ich kritisiere den Kult der Missgunst der grünen "Gutmenschen".


Giordano Pauli

05.03.2009, 11:11 Uhr

Endlich nimmt man sich den wahren Problemen an. UBS, Swiss Re, Bankgeheimnis , alles pipifax. Das Volk ruft nach panem et circensis.


ruedi lanz

05.03.2009, 11:10 Uhr

Wenn Private die Investitionen übernehmen wollen, bin ich mit einer Rennstrecke einverstanden. Dort könnte auch Möchtegern-Rasern, gegen angemessene Beiträge, die Gelegenheit geboten werden, ihre Agressionen abzubauen. Formel-1 könnt ihr vegessen. Das Werbeverbot für die Tabakindustrie wird diese Sportart ohnehin ruinieren und andere Pisten sind auch schon zuviel vorhanden.


juerg mueller

05.03.2009, 11:10 Uhr

Haben die Herren HR nichts Wichtigeres zu diskutieren als über eine neue Formel 1 -SStrecke ? Wir haben ja in unserem Land genügend Platz für so etwas, oder....Zum Glück hat das Volk das letzte Wort dazu um solchen Schwachsinn zu verhindern.


Manuel Gemperli

05.03.2009, 11:02 Uhr

Meine Güte! In anderen Ländern sind Autorennen wahre Volksfeste und bei uns wird es von solchen engstirnigen Bünzlis verhindert, die wahrscheinlich gar keine Ahnung davon haben. Autorennen sind mittlerweile sicherer geworden als es ist im Privatwagen auf die Strasse zu gehen... Die kleinkarierte links-grüne Anti-Spass-Allianz wäre eigentlich nur noch lustig, wenn es nicht so traurig wäre!



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