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Frau Wulff ging lieber basteln – heute Auftritt an der Uni Zürich

Während sich ihr Ehemann, der deutsche Bundespräsident Christian Wulff, um die politischen Geschäfte kümmerte, ging Gattin Bettina ins Berner Zentrum Paul Klee. Vom heutigen Auftritt in Zürich berichtet Tagesanzeiger.ch/Newsnet mit Video-Live-Stream.

1/27 Christian Wulff und Doris Leuthard sprachen an der Uni Zürich zu Bildung, Forschung und Innovation.

   

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Bettina Wulff im Zentrum Paul Klee

Bettina Wulff im Zentrum Paul Klee
Nur gerade 45 Minuten dauerte der offizielle Teil, den die Frau des deutschen Bundespräsidenten in Bern alleine absolvierte. Sie besuchte das Zentrum Paul Klee.

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Wulff besucht die Schweiz: Beitrag auf Tele Bärn.

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Es sei, so munkelt man innerhalb ihrer Begleitschaft, ihr ausdrücklicher Wunsch gewesen, den steifen Staatsbesuch mit einem entsprechenden Rahmenprogramm aufzulockern.

«Klee trifft Picasso»

So sitzt die deutsche First Lady nach feierlicher Begrüssung von Ulrich Sinzig, Präsident der Stiftung Zentrum Paul Klee, im offenen Atelier des Kindermuseums Creaviva. Neben ihr und ebenfalls auf einem Kinderstuhl, sitzt Roland Hausin, Ehemann von Bundespräsidentin Doris Leuthard. Beide lächeln, obwohl sich die Fotografen in erster Linie für die attraktive blonde Dame zu interessieren scheinen.

Und jetzt fällt der imaginäre Startschuss. Das bis in die letzte Sekunde durchorganisierte Museumsprogramm kann beginnen. Roland Hausin entzieht sich höflich dem Blitzlichtgewitter und gibt den Blick auf Bettina Wulff frei.

Sie hat nun 45 Minuten Zeit, ein Kaleidoskop zu basteln, dieses zu bemalen, mit anwesenden Schülern der Schulungs- und Wohnheime Rossfeld Small Talk zu führen, das Museumsgästebuch zu signieren und anschliessend im Schnelldurchlauf die Ausstellung «Klee trifft Picasso» zu durchlaufen.

Charmant und geduldig

Die Politikergattin scheint sich solch stressige Anlässe gewohnt zu sein. Sie lächelt freundlich und dies nicht mal unentspannt. Ernsthaftigkeit – vermutlich ist es die Konzentration – ist ihr erst beim Schnippeln bunter Folie ins Gesicht geschrieben. Auf Anweisung der Ateliersleiterin Katja Lang setzt Bettina Wulff nun die Einzelteile des Kaleidoskops zusammen und staunt, als sie durchblickt: «Super, ich bin schwer begeistert.»

Und schon muss Wulff weiter zum Small Talk, den sie wiederum charmant und geduldig abwickelt. Bis sie ein Rossfeldschüler so richtig aus der Reserve lockt und gehörig zum Lachen bringt. Er bittet den Promigast um ein Autogramm. Die Linkshänderin unterschreibt und reicht ihm die Signatur zurück. «Ich wünsche Ihnen alles Gute und hoffe», beginnt sie den Satz. Der vorwitzige Schüler unterbricht: «Was hoffen Sie», fragt er. «Dass ich es lesen kann?»

Auftritt in Zürich

Das Ehepaar Wulff bleibt zwei Tage in der Schweiz. Am Mittwochabend stand noch ein Staatsbankett auf dem Programm, am Donnerstag sind ein Besuch der Technischen Hochschule in Lausanne und die Teilnahme an einem Podiumsgespräch an der Universität Zürich vorgesehen. Tagesanzeiger.ch/Newsnet überträgt ab 16 Uhr mit einem Video-Live-Stream. (Berner Zeitung)

Erstellt: 09.09.2010, 08:10 Uhr

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3 Kommentare

Helmut Melzer

10.09.2010, 17:45 Uhr
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Der deutsche Bundespräsident war zu Gast in der Schweiz und in Deutschland hat es niemand bemerkt. So gut wie keine Zeitung oder Fernsehen haben darüber berichtet. Es ist wie immer, die Schweiz wird von den deutschen Medien einfach nicht wahrgenommen und da ist es auch egal, dass der höchste deutsche Repräsentant zu Gast war. Antworten


Felix B.

09.09.2010, 13:14 Uhr
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Kinder stellen keine kritischen Fragen und wenn sie frech werden schickt man sie ins Bett. Diese beiden Wölfe im Schafpelz meiden die Realität wo sie nur können. Antworten


Max Huber

09.09.2010, 10:39 Uhr
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Diese steifen Staatsbesuche!! Was soll diese Abend Garterobe? Sind wir diesbezüglich noch im 19. Jh.?? Warum nicht einfach, simpel und ehrlich aufeinander zugehen? Schliesslich haben wir viele Gemeinsamkeiten, darunter auch das Problem mit den Migranten! Deutschland gibt indessen zu, 10-15% NICHT integrierbare Migranten zu haben. Die offizielle CH traut sich indessen sowas (noch) nicht zu sagen. Antworten



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