Galladé und Freysinger zusammen in Initiativkomitee
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Der Verein «Marche Blanche» hat bis am 20. April 2011 Zeit, die Unterschriften für seine Initiative gegen Pädophilie beizubringen. Der Verein will in der Verfassung verankern, dass verurteilte Kinderschänder nicht mehr mit Kindern arbeiten dürfen.
Wie aus dem am Dienstag im Bundesblatt veröffentlichten Bericht der Bundeskanzlei über die Vorprüfung hervorgeht, gehören dem Initiativkomitee auch ein paar bekannte Namen an. Neben dem CVP- Parteipräsidenten Christophe Darbellay sind die Zürcher SP- Nationalrätin Chantal Galladé und der Walliser SVP-Nationalrat Oskar Freysinger Mitglied der 21-köpfigen Initiantengruppe.
Artikel 123c ergänzt
Auch Christine Bussat macht mit, die Mitinitiantin der ersten «Marche Blanche»-Initiative zur Unverjährbarkeit sexueller und pornografischer Straftaten an Kindern. Dieses Volksbegehren wurde im vergangenen November gegen den Willen von Bundesrat und Parlament an der Urne gutgeheissen.
In der neuen Initiative verlangt der Verein «Marche Blanche», dass die Bundesverfassung mit einem neuen Artikel 123c ergänzt wird. Demnach sollen «Personen, die verurteilt werden, weil sie die sexuelle Unversehrtheit eines Kinders oder einer abhängigen Person beeinträchtigt haben, verlieren endgültig das Recht, eine berufliche oder ehrenamtliche Tätigkeit mit Minderjährigen oder Abhängigen auszuüben». (sam/sda)
Erstellt: 20.10.2009, 11:53 Uhr
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