Geheim-OP: Hätte Blocher besser geschwiegen?
Von David Vonplon. Aktualisiert am 28.12.2009 132 Kommentare
«Warum geht er gerade jetzt an die Öffentlichkeit?»: Kritik an Christoph Blochers Enthüllung, er habe sich unter strenger Geheimhaltung am Darm operieren lassen. (Bild: Keystone)
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Im Aide Memoire, das die amtlichen und repräsentativen Pflichten der Bundesräte regelt, gibt es keine Bestimmung, die vorschreibt, ob ein Bundesrat dem Kollegium gesundheitliche Probleme mitteilen muss. Darin heisst es lediglich, dass die Mitglieder der Landesregierung grundsätzlich «immer erreichbar» sein müssen. Die Bundeskanzlei hält deshalb in Plänen für jeden Zeitpunkt fest, welcher Bundesrat wann und wo kontaktiert werden kann. Bekannt ist, dass Bundesrätin Ruth Metzler jeweils auf die Minute genau vermeldete, wann sie gerade einen Tauchgang absolvierte. Hintergrund der Regelung ist, dass die Landesregierung immer – am Weihnachtsabend genauso wie um Mitternacht – beschlussfähig sein muss.
Christoph Blocher hat streng genommen keine Regeln verletzt, in dem er die Landesregierung über seine anstehende Darmoperation im Dunkeln liess. Denn er wäre während seines Spitalaufenthalts über seinen Generalsekretär erreichbar gewesen. Nur in den wenigen Stunden der Operation war dies nicht gewährleistet. Im Falle schwer wiegender Komplikationen hätte der Generalsekretär die Landesregierung und seinen Stellvertreter des Justizdepartements informieren können.
«Offenbar fehlte Vertrauensbasis»
Ob Blochers Vorgehen auch politisch vertretbar war, ist eine andere Frage. Im Parlament gehen die Meinungen auseinander. «Blocher hätte besser geschwiegen», findet FDP-Fraktionspräsidentin Gabi Huber, «es scheint ja kein weltbewegender Eingriff gewesen zu sein.» Zudem wäre es von Blocher nicht mehr als anständig gewesen, seinen Stellvertreter im Departement zu informieren, so die Urner Politikerin.
«Es sollte selbstverständlich sein, dass ein Bundesrat seine Kollegen über einen solchen medizinischen Eingriff unterrichtet», erklärt im Gegenzug CVP-Nationalrätin Ruth Humbel. Sie hält das Vorgehen Blochers für ein Armutszeugnis des damaligen Bundesrats: «Offenbar fehlte eine Vertrauensbasis: Ein Bundesrat müsste über gesundheitliche Probleme im Kollegium sprechen können, ohne zu befürchten, dass die Information nach aussen dringt.» Stutzig macht Humbel, dass Blocher gerade jetzt an die Öffentlichkeit geht. Das liege wohl daran, dass er im Gespräch bleiben wolle.
Entscheid Blochers «völlig richtig»
Christoph Mörgeli, der nach eigenen Angaben über die Darmoperation Blochers informiert war, hält den Entscheid seines Parteikollegen für «völlig richtig»: «Wenn Christoph Blocher seine Bundesratskollegen über die anstehende Operation informiert hätte, hätte er genauso gut selber eine Pressekonferenz geben können.» Blocher habe sich dem medizinischen Eingriff ja während der Ferienzeit unterzogen. Und seine Handlungsfähigkeit sei in keinem Moment beeinträchtigt gewesen.
Selbst im gegnerischen Lager bringt man Blocher für seine Geheimtuerei ein gewisses Verständnis entgegen. «Solange eine Erkrankung keine Auswirkungen auf die Amtsfähigkeit hat, überwiegt das private Geheimhaltungsinteresse», sagt Daniel Vischer, Jurist und grüner Nationalrat. Die Öffentlichkeit habe kein Anrecht auf ein Gesundheitsbulletin der Landesregierung. «Allerdings hätte Blocher den Bundespräsident informieren müssen.» Das ändere aber nichts daran, dass auch Bundesräte das Recht hätten, medizinische Eingriffe zu verschweigen. Dass in diesem Amt auch gewisse Lebenslügen nötig seien, sei legitim und vertretbar. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 28.12.2009, 19:52 Uhr
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132 Kommentare
@H.-Ch-Müller-Die Schweiz soll ein Sonderfall mit direkter Demokratie bleiben,hätte sie im EWR behalten.Sie muss weder dem EWR noch der EU beitreten.Um ehrlich zu sein,es ginge überhaupt nicht,vieles müsste im Land/Kantonen drastisch verändert und vereinheitlicht werden.Wie aber mit direkter Demokratie?Unmöglich!Also lassen wir die EU,sie wird sich stetig verändern und ist auch ein Friedensprojekt Antworten
@ Ruth Chartrand, leider falsch verstanden. Nicht Ferien. "Seinen Bundesratskollegen und seinem Departement tischte Blocher eine veritable Lügengeschichte auf: Er verreise zu seinem 65. Geburtstag ins Ausland, liess er ausrichten und gab falsche Reiseziele an. Ferien sind privat, richtig. Doch ein Magistrat muss auch dann erreichbar sein. Der Preis des Amtes und Lohn der Eitelkeit. Antworten
@Dieter Wundrig: Was die Schweiz eben wirklich von allen Staaten der EU unterscheidet, ist die direkte Demokratie. Insofern sind wir der Sonderfall geblieben, der wir schon inmitten von Monarchien waren. Man mag nun dazu stehen wie man will; aber dieses Recht des Volkes einem Anschluss zuliebe preiszugeben, wäre mehr als Sünde. Dass wir darum benieden werden, hat sich jetzt wieder gezeigt. Antworten
@Stefan Jost: Und schon sind wir in der Spirale. Sie haben aus Ihrer Sicht natürlich recht. Meine Sicht: Ogi hätte sich öffentlich über eine solche Prognose empören und dafür sorgen müssen, dass ein Beitritt in den EWR hätte erfolgen können, ein solcher in die EU aber keinesfalls in Betracht gezogen würde. Man ist nicht in der Regierung, um einfach die Meinung der "Visionäre" nachzuplappern. Antworten
@H.Müller: Zum Glück war Ogi ehrlich und hat gesagt was damals Strategie von Bund und der Parteien von der FDP an linkswärts war: nämlich der EU-Beitritt. Heute fordert keine einzige ernstzunehmende Partei mehr den EU-Beitritt. Wäre die SVP nicht EU-kritisch gewesen, wäre das Volk voll in den EU-Hammer gelaufen! Antworten
@ H.Christian Müller-Ich habe zum Zeitpunkt der Abstimmung in der Schweiz gelebt und dieses Ergebnis sehr bedauert.Mein Bekanntenkreis hat sich wegen meiner Einstellung zum EWR in alle Richtungen verflüchtigt,ein Nestbeschmutzer sozusagen.Ich war einige Zeit in Norwegen,niemand hat bis heute den Beitritt als falsch betrachtet,man denkt jetzt eher über den EU Beitritt nach.Das darf man auch! Antworten
Wenn Blocher jemanden betrogen hat, dann sich selber, da er eine Operation und den 12 tägigen Spitalaufenthalt auf Kosten seiner Ferien machte. Dass er allen Grund hatte seinen Amtskollegen nicht zu trauen, haben diese mit ihrem Verhalten bei seiner Abwahl zur Genüge bewiesen. Antworten
@Urs Gautschi: Als die eines Neueinsteigers ist Ihre Frage durchaus verständlich. Aber: Christoph Blocher ist mit dieser Geschichte nicht zu den Medien gerannt. Er hat sie an seinem eigenen TV erzählt und in einen bestimmten Zusammenhang gestellt. Offenbar gibt es auch Journalisten, die ihre Themen aus dem teleblocher.ch holen, was grundsätzlich legitim ist, aber eben missverstanden werden kann. Antworten
Mal ehrlich, hätte eine vorhergehende Publikation seiner Operation etwas an der Sache geändert? Er musste operiert werden - so oder so. Und ob es nun Darm oder sonst was war, was teilweise entfernt werden musste, spielt für die Allgemeinheit ebenfalls KEINE Rolle. Die späte Publikation hingegen ist fragwürdig. Was will Blocher damit bezwecken? Hauptsache, man bleibt im Gespräch... Antworten
@Dieter Wundrig: Ich bin absolut Ihrer Meinung, und der Beitritt zum EWR wäre m.E. zweifellos auch angenommen worden. Wäre, wenn nicht ein damaliger Bundesrat (Kuckucksei und Schönredner Adolf Ogi) aus der Schule geplaudert und den EWR-Beitritt öffentlich quasi als Übungsfeld für den EU-Beitritt bezeichnet hätte. Der Bundesrat war eben schon damals nicht am Puls des Volkes! Antworten
Ja wenn das Wörtchen WENN nicht wär.... dann hätten die Kritiker Blochers wohl kein Futter mehr. Es ist absolut verständlich, dass Blocher sein Amts"Kollegen" nicht informierte, denn die hätten dies doch umgehend für ihre Zwecke ausgeschlachtet. Diese Bundesräte von damlas sind ohnehin eine Schande für dieSchweiz, aber nicht mehr lange.... Das Volk hat die Nase gestrichen voll von den Verrätern. Antworten
Lächerlich. Nicht jeder hat das Bedürfnis alles Private der Sensationspresse preiszugeben. Blocher hat diese Operation während der Herbstferien machen lassen. Ich könnte ,mir nicht vorstellen, wer während seiner Abwesenheit seine Aufgaben hätte übernehmen können, etwa Calmy-Reyx, Leuenberger oder gar Couchepin? Nicht vorzustellen was die damit gemacht hätten. Reine Privatangelegenheit! Antworten
Es ist doch jedem seine Sache, wie er damit umgeht. Die Gesundheit von Herrn Blocher ist seine Privatsache und die seiner Familie. Wo steht geschrieben, das er sein Privatleben in den Medien ausbreiten soll? Wollt ihr etwa Eure Privaten Dinge den Medien mitteilen? Egal ob Politiker, Promi oder Ottonormalo, jeder hat das recht auf Privatsphäre! Antworten
@Stefan Jost-Falsch!Sie scheinen etwas überhaupt nicht verstanden zu haben.Herr Blocher und die Stimmbürger haben eben den grössten Fehler begangen,dem EWR nicht beizutreten.Dieser EWR war wirklich wie ein Massanzug für die Schweiz geschnitten,mit den bilateralen haben eben die Probleme angefangen und werden auch nicht aufhören.In Norwegen und Liechtenstein beklagt man sich nicht über den EWR! Antworten
@Bruno Froehlich. Soviel ich aus den Berichten verstanden habe, hat er sich dieser Operation während seiner Ferien unterzogen. Ich meine doch, dass man während den Ferien machen kann was man für gut findet. Wenn etwas schiefgelaufen wäre hätten das BR-Kollegen schon früh genug erfahren. PS Das Vertrauen in unsere Regierung ist schon lange weg. Antworten
Blocher hat seinerzeit richtig gehandelt. Es gibt im Bundesrat fast keine Geheimnisse mehr. Alles wird ausgeplaudert und kommt in die Presse. Im Uebrigen: Was hat BR Merz mit seiner geheimen Lybienreise angerichtet, die er auch seinen Kollegen im BR verschwiegen hat. Welch ein Unterschied der Folgen. Antworten
Ich empfand den Spruch "in diesem Amt sind gewisse Lebenslügen notwendig" als eines der wenigen wahren Worte eines Politikers, die ich jemals gehört habe! Heisst aber nichts anderes, dass niemand Bundesrat werden sollte, der nicht lügen will. Was für ein Armutszeugnis und soll man solche Leute bewundern? Die politische Lüge ist legitim "im Namen des Volkes" ! Ist das christliche Demokratie? Antworten
Lieber einen Spitalaufenthalt mit Operation während den Ferien verschweigen, statt wie BR Merz in geheimer Mission nach Libyen reisen und nach dort gescheiterter Operation in der Schweiz grossmaulig falsche Ver-sprechungen und Hoffnungen verbreiten! Antworten
Der Bundesrat ist nicht die Landesregierung. Der Bundesrat setzt lediglich den durch die Parlamentswahlen vorgegebenen Willen der Stimm- und Wahlpflichtigen um; oder sollte es zumindest. Die Landesregierung besteht also aus den Stimm- und Wahlpflichtigen. So funktioniert die schweizerische Demokratie. Antworten
Dass Herr Mörgeli das für "völlig richtig" hält wundert wohl niemanden. Es braucht allerdings wenig Fantasie um sich vorzustellen wie er über einen Bundesrat mit anderer politischer Gesinnung hergezogen wäre wenn dieser gleich wie Blocher gehandelt hätte. Antworten
Lustig ist, dass manche Leute schreiben, es bestünde kein Interesse mehr an Blocher, deshalb müsste er jetzt mit solchen Geschichten in die Medien. Dabei sieht man doch, dass sobald der Name Blocher fällt, wieder aus allen Rohren geschossen wird, was bei einer unwichtigen Person wohl kaum der Fall wäre. Antworten
Himmel, was hat Blocher denn getan? Hat er gestohlen oder betrogen oder Steuergelder verjubelt? Er hat über eine Operation geschwiegen. Und das ist ein Vertrauensbruch? Die Probleme vieler Kommentatoren möchte ich haben - offensichtlich gehts darum, die SVP zu diskreditieren - an der Darmoperation eines alten Mannes ist doc nun wirklich keiner interessiert. Antworten
Herr Blocher bestätigt mit diesem Geständnis, dass er nie im Bundesrat integriert war und er zu den übrigen Bundesrats-Mitgliedern keine vertrauensvolle Beziehung hatte, wie es in einem solchen Gremium normal sein müsste. In jedem Gemeinderat und in jeder Kommission wird informiert. Blocher bestätigt die Richtigkeit seiner Abwahl, da er immer ein " egozentrischer Fremdkörper" im Bundesrat war. Antworten
Herr Blocher ist rührend. Er stellt fest, dass die Gutmenschen (Aerzte und Schwestern) Charakter haben und schweigen können. Selber ist er ja eher geschwätzig. Da er seinen Kollegen misstraute (während seiner Amtszeit gabs ja viele Indiskretionen) erzählt er nun der Schweiz erstmals offen, wie lustvoll er schummelt und lügt. Als Magistrat war er vollends ungeeignet. Als Märchenonkel aber exzellent Antworten
Das war sicher richtig. Blocher hat es nicht nortwendig, alles an die grosse Glocke zu hängen. Wie wäre er da von gleichen Leuten zerrissen worden. Im Gegensatz zu anderen Bundesräten hatte Blocher sein Departement im Griff und auch die kurze Abwesenheit hat keine Probleme gegeben. Die Erfahrung als Unternehmer würde manchem Bundesrat auch gut tun. Antworten
@Jan van Berkel: Mit dieser Theorie liegen Sie nun wirklich daneben. Die CVP und ihre beiden Magistrat/In/en wussten, dass die SVP einen zweiten Sitz zugut hatte und auch beanspruchte. Hätten sich Partei, Metzler und Deiss auf eine entsprechende Strategie geeinigt, wäre Metzler noch heute im Amt und Deiss dort, wohin er ja kurz danach ohnehin ging. Mit Blocher hat Metzlers Abwahl nichts zu tun. Antworten
@Lilo Mueller: Christoph Blocher ist mit dieser Geschichte nicht zu den Medien gerannt. Er hat sie an seinem eigenen TV erzählt und in einen bestimmten Zusammenhang gestellt. Die Angelegenheit zeigt, wie die Medien auf jeden Pieps dieses "armen alten Mannes" (Ihre Worte) lauern, um eine auflagenträchtige Schlagzeile zu ergattern, auf die Sie ja auch wieder aufspringen. Antworten
Danke Herr Blocher. Wir haben das neue Wort: blochern aka lügen. Blocher blochert. Merz blochert. Die anderen blochern auch. Und alle Bürger dürfen nun auch blochern, wie und wann es ihnen gefällt. Und sie Herr Blocher sind mit der Kreation "blochern" unsterblich geworden. Das wollten Sie doch schon immer. Antworten
Ob es gescheiter gewesen wäre damals die Darmoperation medial ausschlachten zu lassen bezweifle ich. Schaden ist weniger entstanden als wenn das Ganze publik geworden wäre. Es sind genau diejenigen Kreise die sich nun über die Lüge von Blocher empören, die bei der Abwahl von Blocher Genugtuung empfunden hatten. Obwohl diese Abwahl nur dank Lügen und Intrigen möglich war. Antworten
Blocher hat gelogen, weil er nicht wollte, dass sein Gesundheitszustand zum Thema wird. Würden uns alle Politiker, die wir notabene bezahlen, dass für uns einen ehrlichen Job machen, uns immer die Wahrheit über wichtigere Dinge sagen, so wären wir gut dran. Was uns vor Abstimmungen alles für Käse und Lügen aufgetischt wird spreng doch jeden Ramen. Blocher ist ein Lügner und die anderen Lügner? Antworten
Das wissen wir doch seit langem: Herr Blocher nimmt es mit der Genauigkeit des Einhaltens von gültigen Regeln im politischen Alltag nicht sehr ernst. Wer hat denn da seinerzeit im Nationalrat nonchalant für sich und gleich noch für den abwesenden Sitznachbar abgestimmt? Wer im "Kleinen" lockeren Umgang mit Wahrem pflegt, ist auch zu "Grösserem" fähig. Gott sei Dank jetzt bloss noch in der SVP. Antworten
Klar, dass ein Blocher nicht nachstehen konnte im Wettkampf der Eitelkeiten. Etwas plaudern und fuer den innenpolitisch Schaden sorgen. Jetzt darf sich das Volk fragen, wem es noch vertrauen kann, wenn im Bundesrat Kollegium Offenheit und Wahrheit nicht prioritaer ist. Gute Genesung der Regierung. Antworten
Meines Erachtens nimmt Alt-BR Blocher sich selber viel zu wichtig. Er hatte damals offenbar dermassen Angst seinen Bundesratsposten zu verlieren dass er sogar seine eigene Gesundheit und sein Leben aufs Spiel setzte. Er wusste dass Fr. Metzler damals seinetwegen gehen musste und ahnte schon dass ihm eines Tages das gleiche Schicksal blühen wird. Mit solchen "Übervätern" kommt die SVP nicht weiter Antworten
Geheimnisse, Unwahrheiten. Wäre Hr.Blocher noch regierend, wäre es wie in Italien geworden. Er schwärmt ja von Hr.Berlusconi. Brisant, Hr. Mörgeli hat es gewusst und die es wissen müssten eben nicht. Eine Regierung die nicht dort regiert wo sie es tun müsste, sondern irgenwo im Schatten desser. Die SVP Leute machen die Schweiz kaputt, bringen die Schweiz näher an die EU als alle andere es tun. Antworten
Viele der werten Kommentarschreiber die das wunderbar finden: Und wenn Minister Blocher über Wochen der Regierungstätigkeit ferngeblieben wäre? Wie kann sein BR-Stv so einspringen und die Amtsgeschäfte optimal wahrnehmen (BR Merz / BR Widmer)? Ein Minister ist nun mal kein gewöhnlicher Beamter. Das war fahrlässig! Antworten
@ Ruth Chartrand, gut dass Sie an den Mann erinnern der das Gesicht verlor. Ja, der hat auch ... Also Blocher traute dem Kollegium nicht ueber den Weg, wem darf denn das Volk noch trauen bei so viel ungereimt Umgang mit der Kleinigkeit korrekter Abmeldung wegen Abwesenheit ? Lybien Schaden ist bekannt. Und nun wollte Blocher mit innenpolitischem Scherbenhaufen ebensolche Beachtung. Ist gelungen Antworten
Lieber Herr Blocher, ich wünsche Ihnen weiterhin gute Gesundheit. Lassen sie sich das Leben nicht vermiesen von all den Neidern, die im Leben nichts erreicht haben. Es braucht mehr Macher wie sie einer sind. Wenn es nur noch andere geben würde könnten wir den Laden Schweiz schon lange schliessen. Antworten
Natürlich hätte Christoph Blocher diese OP dem Gesamtbundesrat melden müssen. Auch wenn ihm z. B. zuhause ein Hammer aus der Hand gefallen wäre oder auch eine leichte Migräne oder etwas Durchfall ihn geplagt hätten, dies alles wäre "meldepflichtig" gewesen. Wichtig ist nun, dass er sich jedes Jahr um die Weihnachtszeit für dies entschuldigt. Antworten
Hätte Blocher besser geschwiegen? JA! Die Kommentare bestätigen, dass er eine Reizfigur bleibt. Das Problem ist nicht die Darmoperation. Die müssen viele im Leben über sich ergehen lassen. Sensationell: Blocher gibt zu, GELOGEN zu haben. Unglaublich, diese SPÄTE EINSICHT. Aber Achtung: «Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, selbst wenn er hundertmal die Wahrheit spricht»! Das Eigentor des Jahres! Antworten
Die Frage steht im Raum: Was ist Sinn und Zweck, nach gut vier Jahren diese Krankheitsgeschichte in die Medienwelt einzubringen? Stimmt diese Geschicht, meine dies, ohne beleidigen zu wollen, einfach so, ganz naiv gedacht? Weil, die Taser - Waffe hat er auf sich selber, als "Versuchskaninchen", auch anwenden lassen um die Ungefährlichkeit zu propagieren, kam mir noch in den Sinn... Antworten
@patrick Sulzberger. Ich glaube das heisst Wahltag ist Zahltag (und nicht Mahltag) wie von Ihnen erwähnt. Und ich hoffe, dass sich das auszahlen wird.! Uebrigens, Hr. Merz hat anscheinend seine Kollegen nicht über seine Libyen-Reise informiert, was glauben Sie, hat dem Volk mehr geschadet ? Ich bin übrigens sehr froh, dass sich Hr. Blocher von seiner Operation erholt hat, wünsche ihm alles Gute. Antworten
@Peter Laube: Wie unsere Landesmütter und -väter mit mehr oder weniger geheimen Informationen umgehen, können wir beinahe täglich den Medien entnehmen. Christoph Blocher war ja auch ein bundesrätlicher Sonderfall. Kaum war er drin, wurde schweizweit auf seinen Rausschmiss hin agiert. Und - wie Sie wissen - hat die Linke die Medienmacht auf ihrer Seite. Nein, Herr Laube, so einfach war dies nicht. Antworten
Wunderbar, die Presse hat wieder was gefunden. Das ist mir doch wurst was der Blocher hat und was nicht! Er ist ja nicht mehr im Amt! Gerade wegen diesen Artikeln abonniere ich keine Zeitung. Was da alles für Banalitäten aufgebauscht werden, für das bezahle ich keinen Cent! Das Internet hab ich, das gibt keinen Abfall! Antworten
Eine absolut unnötige Diskussion. Immer wieder fallen die Medien auf die Strategien aus Herrliberg herein. Blocher behält so die Partei auch diese Woche in den Schlagzeilen. Können wir nicht endlich über wichtigeres sprechen in unserem Land? Bitte, bitte .... Antworten
Ich verstehe nicht, wieso nun auf Hr.Blocher rumgehauen wird. Fakt ist : Er hat sich einer Operation unterzogen und wollte nicht, dass das an die grosse Glocke gehängt wird. Und ??? Er hat ja damit niemanden geschadet, oder ? Ein grosses BRAVO an ihn, ist mir immer noch lieber als Leuenberger der mit Extrazug zum Klimagipfel nach Kopenhagen reist und mit Privatjet des BR zurückgeflogen wird !!!! Antworten
Eine Darmoperation ist nie eine Lapalie, sondern ein schwerer Eingriff. Menschlich freut mich, dass es Herrn Blocher wieder besser geht, dass er gegen alle Regeln (wieder einmal) verstossen hat, ist typisch, aber unentschuldbar. Aber Blocher war nie Lösung, sondern immer Teil (wenn nicht gar Ursache) des Problems in der Regierung der Mittelmässigen. Antworten
Herr Jenni es ist masslos beleidigend SVP-Wähler als Parteisoldaten zu bezeichnen, insbesondere wenn man ihren metaphorischen Sinn dahinter versteht. Aber anderseits ist es mehr als bezeichnet wie bestimmte Kreise nur beleidigen können. Würde mi Wunder nehmen wie genau sie reagiert hätten, hätte Herr Blocher damals von der Operation berichtet. Antworten
Wenn ein Regierungsmitglied ausfällt, will ich darüber nicht angelogen werden. Blocher hat zugegeben mehrfach im Amt gelogen zu haben. Das an sich ist inakzeptabel; Kopp musste wegen weniger gehen. Er hat im Ausland unsere Gesetze in Frage gestellt, und er war ein bemerkenswert schlechter Verlierer, als er abgewählt wurde, obwohl er selbst auf Kosten von jemand anderem gewählt worden war. Antworten
@ Herr Jenni es ist wieder mal interessant zu beobachten wie chronische SVP-Hasser jede noch so belanglose Information -welche wie hier sogar noch von Hr. Blocher selber kommt...- aufgreifen um sich in seinem Hass zu stärken. Mit was hat er denn genau gelogen? und natürlich nieee die Wahrheit gesagt? Er ging in seiner Freizeit ins Krankenhaus..und nun? was ist mit den Lügen der anderen betr. PF? Antworten
Ja ja der liebe Herr Blocher hat es ja noch nie so richtig mit der Wahrheit gehabt... nur schade dass es auch heute noch Leute gibt, die nicht merken, dass er immer nur das sagt, was seiner Populismus-Politik dient, Wahrheit hin oder her. (schlagt mal Populismus in der Wikipedia nach, kommt euch bekannt vor?) Antworten
Dass Herr Blocher seine Operation vor den Medien verheimlichen wollte, ist soweit verständlich. Dass er aber seine BR-Kolleginnen und Kollegen nicht nur im Unwissen gelassen, sondern geradeaus angelogen hat, ist nicht entschuldbar. Zum Glück hatte das Parlament ein Einsehen und hat ihn rechtzeitig wieder abgewählt. Im übrigen können mir weitere Blocher-Storys gestohlen bleiben, besten Dank. Antworten
Soll dieser Artikel vielleicht durch die Blume folgendes sagen:2010 gibt es wahrscheinlich einen Doppelrücktritt. Merz will ja nicht alleine gehen. Und die SVP will einen zweiten BR-Sitz. Könnte also der SVP-Kandidat für den Sitz des anderen Bundesrates Blocher heißen? Dann wäre für mich dieser Artikel nachvollziehbar. Sonst überhaupt nicht...... Antworten
@F. Müller: Mir ergeht es ähnlich wie Ihnen. Viele der aktuellen Politiker sind windige Wendehälse, die ihresgleichen suchen. Der mit gesundem Menschenverstand ausgestattete Bürger bleibt mit Ratlosigkeit u. Ohnmacht zurück. Mein Tipp: Gerade eben nicht das tun, was der Bundesrat gerne hätte - weil dieser prinzipiell immer auf das Wohlwollen der EU/USA/Wirtschaftsmächte ausgerichtet ist... Antworten
Die ganze Geschichte um die Komplottvorwürfe der GPK und der späteren Abwahl hat ja gezeigt, dass Blocher dem BR, der GPK und den Parlamentariern Mitte/Links zu recht nicht trauen konnte. Wie gut wäre es gewesen wir hätten in diesem Jahr wenigstens ein BR mit Rückgrat gehabt. Antworten
Wozu hat jeder Bundesrat / jede Bundesrätin einen Stellvertreter oder eine Stellvertreterin. Die wären in so einem Falll zu informieren, vor einem Generalsekretär! Und etwas ist faul, wenn ein Bundesrat seinen Kollegen nicht vertraut, dass sie gegen aussen schweigen würden, falls er sie darum bäte. Antworten
Mich persönlich ekeln Politiker eh nur noch an. Ganz egal ob links oder rechts, es geht nur um den Erhalt der eigenen Pfründe und um Exhibitionismus. Blocher war nur ein Exponent dieser Spezie, Frau Calmi-Rey + Merz sind für mich kein Deut besser. Diese Geschichte zeigt exemplarisch, dass es keine Zusammenarbeit und Vertrauen mehr gibt. Ich bin inzwischen wirklich ratlos, wen ich noch wählen soll. Antworten
Vonplon widerspricht sich im gleichen Abschnitt: "Brisant: In Bundesbern wusste niemand über den medizinischen Eingriff Bescheid. Blocher informierte bloss seine Frau und seine Kinder über den Eingriff, sowie seinen Generalsekretär." Da er den Generalsekretär informiert hat, wusste jemand in Bundesbern Bescheid. Und der Generalsekretär hätte den BR informiert wenn's Komplikationen gegeben hätte. Antworten
Apropos Foto: An der eigenen Nase nehmen, das ist neu an Ihrem Erscheinungsbild. Nicht unbedingt ein appetitliches Bild, aber menschlich! Wäre auch für Ihre Politik empfehlenswert. Wer sich genüsslich an der eigenen Nase nimmt, sollte auch die Nasen Andersdenkender akzeptieren. Das Innere ist bei allen gleich. Wie wär's mit etwas mehr Humor Herr Blocher bei der neu bevorstehenden EU-Debatte 2010? Antworten
Die Operation war Blocher's Privatangelegenheit. Die Medien und Exponenten der anderen Parteien, welche ihn schlussendlich nur durch eine hinterhältige Intrige losgeworden sind, hätten sich die Hände gerieben. Dem Volk wäre vorgelogen worden, dass er dieser Aufgabe nicht mehr gewachsen ist und man hätte versucht, ihn so zu "entsorgen". Aber Blocher war und ist eben schlauer als alle anderen. Antworten
@S. Weiss: meine Frage war, was uns die "Volks"-Partei beigebracht hat. Und nicht, was sie uns gebracht hat. Aber auf Ihren Kommentar hin kann man festhalten: Politik ist sowieso verkommen. Und wenn Sie glauben, dass es einer der "Volks"-Partei besser mit Ihnen meint, dann sollten Sie rasch Ihre Augen öffnen. Antworten
a.BR Blocher hat absolut richtig gehandelt. Wäre er an die Oeffentlichkeit gegangen, hätte ihn die ganze vereinigte Linke (inkl. Presse) im wahrsten Sinne des Wortes fertig gemacht. Sozusagen das, was 2007 geschah, noch vorgezogen. Es wäre zu und her gegangen wie in einem Hühnerstall, wo ein verletztes Tier von den Artgenossen mit den Hakenschnäbeln kannibalisiert wird. Antworten
Und wieder hallt ein Aufschrei der Anständigen und Aufrechten durch den medialen Blätterwald: Heikel, Lüge, Brisant, "nicht auszudenken, wenn" ... usw. usw. Tatsache ist, hätte Blocher vollumfänglich informiert, hätten sich alle Medien wie Aasfresser auf ihn gestürtzt und seinen Rücktritt gefordert. Nicht SVP-Bundesräte wären selbstverständlich mit baldigen Genesungswünschen überhäuft worden ... Antworten
@Annemay Ruhsteller bin vollkommen ?hrer Meinung ! Bereits heute ist diese Gesch. in allen Medien ! @ Sibylle Weiss , Sie fragen was die anderen Parteien gebracht haben ? Arbeitsplaetze für Psychiater , Psychlogen ,Sozialaufstockungen in Milliardenbetraege, Angestellten in diesen Aemter, spez. Anwaelte für Flüchtlinge , Hilfswerke , Gefaengniss-Personalaufstockung , u.s.w. : ) Antworten
Ich bin 74 und habe Blocher mit 30 cm Darmentfernung übertroffen. Dazu zwei Knieprothesen und vor 6 Monaten eine Herzoperation mit 3 Bypass u.a. mehr. Sehen Sie Herr Blocher: wir sind alle sterblich und sollten uns für den Rest unseres Lebens nicht so wichtig nehmen. Ihrer Gesundheit würde DIESE SPÄTE EINSICHT speziell gut tun: Die Schweiz wird es auch noch ohne Blocher geben! Gute Besserung!!! Antworten
Na ja, dass Blocher nicht die Wahrheit sagte ist nicht weiter überraschend. Was aber inakzeptabel ist, ist, dass er als Bundesrat seine eigenen Bundesratskollegen anlog. Nicht auszudenken, was das in einem Ernstfall hätte bedeuten können. An die Kommentatoren, die von "Privatsache" schreiben: Falsch, der Gesundheitszusatnd eines Bundesrates ist eben nicht Privatsache! Antworten
Wie ich sehe, Blocher bewegt nach wie vor! Schlage vor, dass alle Lesebriefschreiber mit Blocher an eine Arena Sendung eingeladen werden. Vielleicht kommen noch andere Blinddärme? könnte interessant werden, weil wir sonst ja keine anderen Probleme haben! Antworten
Bravo, Herr Blocher! Das war das einzig richtige Verhalten in Anbetracht unserer sensations-geilen Medien! Nicht auszudenken, was für eine Geschichte aus dieser eigentlichen banalen OP gemacht worden wäre. - Das Verhalten hat nichts mit der SVP zu tun. Die Medien hätten bei jedem Bundesrat eine unverhältnismässige Ge- schichte gemacht! Antworten
Ist das jetzt so wichtig, damit der Name *Blocher* wieder herum geistert? Na, wohl nix News sondern alte Geschichten von vor vorgestern. Ok - die Hauptsache ist, dass der Name Blocher weiterhin geschrieben ist, und der Narzist sich selber liest. Jetzt versucht Blocher sogar mit solchen alten Stories nochmals in die Schlagzeilen zu kommen. Kein Wunder schwärmt Mörgeli noch von damals. History! Antworten
Blochers Vorgehen ist absolut verständlich. Letztlich sind es die Medien und wir als deren Konsumenten, die aus diesem Vorfall eine grosse Story machen, bzw. mit Sicherheit gemacht hätten! Blocher hat kaum aus Eitelkeit diesen Weg gewählt, er hat uns mit Voraussicht völlig sinnlose, lange andauernde Spekulationen erspart. Auch dafür danke ich ihm. Antworten
Das ist purer Zynismus. Wen interessiert es, ob ein alt-Bundesrat irgendwann mal einen normalen alltäglichen OP-Eingriff hatte? Vielleicht hatte BR Stich, Gnägi, oder Kopp auch einen? Vielleicht hatte Bundesrätin Leuthard soeben einen "Pfnüsel", dass wäre doch eine Katastrophe, wenn wir dies nie erfahren würden.... Antworten
Wenn man die Leserkommentare liesst, zeigt sich immer das gleiche Bild: schwarz - weiss; für Blocher oder gegen Blocher; für SVP oder gegen SVP... Meiner Meinung ist dieser Umstand die logische Konsequenz einer seit Jahren zunehmenden Polarisierung in der politischen CH-Landschaft. Mir ist diese Polarisierung langsam verleidet. Ich möchte wieder mehr konstruktive Auseinandersetzung! Antworten
Für das Bedürfnis nach Geheimhaltung habe ich Verständnis. Für das belügen des BR nicht. Das war nur unehrlich und paranoid. Was mich aber fast mehr befremdet, dass dasselbe Medium, dass Geierjournalismus (z.B. vor Polanskis Chalet) betreibt, sich nicht zu dumm ist diesen gleichenortes zugeisseln. Antworten
Meiner Meinung nach ist es jedem selbst überlassen, wieviel er von seiner Privatsphäre preisgibt. Dieser Sachverhalt hat keine Auswirkung auf die Politik und auf die Schweiz. Die Medien hätten natürlich liebend gerne den besten Bundesrat aller Zeiten vom Sockel gestürzt. Antworten
So was nenn ich eine Kim-Jong-Iliade auf gut Schweizerisch. Da meint einer, dass gesundheitliche Probleme seinem Image als Macher schaden, und belügt darum ein Gremium, dessen Teil er ist. Darauf folgt der heimliche Klinikaufenthalt mit Operation und das Stillschweigen aller Beteiligten. Eigentlich ein träfer Stoff für die Weltwoche, aber die skandalisiert ja bekanntlich nur in eine Richtung. Antworten
Was geht das die Öffentlichkeit an? Das ist reine Privatsache. Zudem, der Darm hat nichts mit dem Gehirn zu tun. Warum beschränken sich die Medien nicht auf die Leistungen von Christoph Blocher? Ich bin weder links noch rechts orientiert, aber ich schätze Herrn Blochers Anstrengungen für eine bessere Schweiz. Schade, dass er nicht mehr Bundesrat ist. Antworten
Das müsste sich mal eine Bundesrätin erlauben, Blocher würde als erster „das DARF sie nicht!“ schreien. War ja bekanntlich nicht seine einzige Lüge im Amt. Es bestätigt nur meinen Eindruck: je überforderter, desto polter. Happy New Year Mrs. Kopp. Antworten
@Pauli (1. Beitrag) - ja, warum wohl bringt er es in die Medien ??? - Ganz einfach, damit er es noch sagen kann und nicht irgend ein Krankenpfleger oder -schwester und somit dem Spital schadet ! - Hat aber nichts mit Blocher zu tun, sondern ein Phänomen aller Promis : sie sind einer mediengeilen Meute ausgesetzt. Schade, dass wir es soweit gebracht haben. Antworten
Dem sag' ich: der hungrigen Medienmeute endlich mal ein's ausgewischt. Bravo! Manchmal kommen einem diese Leute nämlich wirklich nur noch vor wie gierige Aasgeier, die sich auf alles und jeden stürzen (siehe gerade wieder den Fall Polanski). Mit seriösem Journalismus hat das nichts mehr zu tun. Antworten
Ziemlich durchschaubar, wie der TAGI mit diesem Artikel die damaligen Geschehnisse zu skandalisieren versucht. Wer wissen will, was Herr Blocher mit seiner Schilderung wirklich zum Ausdruck bringen wollte, soll es sich auf teleblocher.ch selber anschauen. Antworten
Diese Schadenfreude ist unangebracht.Und punkto Schlagzeilen über die Feiertage,wurden schon ganz andere Dinge ausgegraben (Ereignisse vor 40 Jahren).Da kann man sich auch fragen,wieso dies erst jetzt zum Vorschein kommt,eben; mangels Themen,ganz einfach!U.meines Erachtens hat nicht die SVP sondern die übrigen Pateien versagt u.dies stinkt halt so manchem Nicht-SVPler! Antworten
Es ist ein Armutszeugnis für die Presse-Welt in einer Demokratie, wenn man solche Gegebenheiten als Politiker geheim halten muss, ansonsten wäre es für die sogenannte JEKAMI-Presse ein besonderes Fressen gewesen, Blocher auf dem Spitalbett wohl noch seinen Nachfolger bekannt zu geben. Gut so, ansonsten wir immer mehr Artikel lesen müssen, die wir zu unserem täglichen Leben nicht benötigen ! Antworten
Hört doch endlich auf ständig auf Herrn Blocher herumzureiten, wir Eidgenossen können alle froh sein einen so fähigen Mann in unserer verkorksten Regierung zu haben. Ist es nicht schon genug dass gewisse Kreise unsere Demokratie abschaffen wollen? Antworten
Für andere Politiker wäre so eine Operation Grund genug gewesen, der politischen Bühne ein Jahr fernzubleiben. Die Geschicht zeigt exemplarisch das zerrüttete Vertrauensverhältnis auf, dass bis heute in unserem höchsten Gremium herrscht. Hoffentlich wird der BR bald durchs Volk gewählt! Antworten
Es ist erschreckend. Selbst eine offenbare Erkrankung eines Menschen kann so manchen nicht davor abhalten, in seiner von Hass und Abneigung geprängter Gesinnung auf diesen einzuschlagen und Verschwörungstheorien breitzutreten. Während andere -gerade im Amt des Bundesrates- auf Mitleid spielen und ihr Leiden auskosten, verschwieg es Herr Blocher. Jenseits, wenn man das noch negativ auslegt Antworten
Genau so funktioniert doch unsere Landesregierung. Keiner weiss was der Andere macht. Die einen lassen sich operieren, andere fliegen nach Lybien, andere händigen Dokumente an Steuerbehörden aus etc. Das Volk stimmt entgegen der Erwartung des Bundesrates und die Wirtschaft diktiert wo's lang geht. Antworten
Herr Vonplon geht mit Blocher ziemlich hart ins Gericht. Die Worte, mit welchen er diesen qualifiziert sagen auch einiges aus über ihn selber. Ich persönlich verstehe das Versteckspiel Blochers gut, man weiss ja dass alles was dem Bundesrat bekannt war sickerte auch in die Medien durch. Wie das kommentiert worden wäre bestätigt der Ton von Herrn Vonplon. Couchepin hätte wohl auch Freude gehabt. Antworten
Was hätte er einen grossen Wirbel machen sollen- die linken Medien hätten ja wieder negativ berichtet und zum Rücktritt aufgefordert. Ein allfälliger Ausfall von BR Blocher wäre für unser Land verheerend gewessen. Man sieht ja, wie es im Bundesrat ohne ihn zu und her geht. Inkompetenz und Führungsschwachen am laufenden Band zeigen einige Bundesräte. Und immer noch keine Rücktritte!! Antworten
...und warum bringt Blocher diese Story jetzt in die Medien? Schöne Weihnachtsgeschichte zu einer Zeit, wo wenig läuft. Und vermutlich ein weiteres Versagen unseres Geheimdienstes, der schon damals wie heute der SVP unterstellt war resp. ist. Man sollte diesen Mann fichieren. Antworten
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Gesetzt den Fall, Geld spielt für Sie eine untergeordnete Rolle. Würden Sie in Andermatt eine Ferienwohnung kaufen?


































Johann Binder
Bin Parteilos.Wenn die Medien oder die Politiker sagen,Herr Blocher hätte etwas falsch gemacht,dann sollten sich alle Politiker,von der Gemeindeebene bis zum Bundesrat,bei jeder Krankheit,jeder Grippe,etc.melden,wie es um ihrer Gesundheit steht.Haben wir nicht Datenschutzgesetze,Arztgeheimnis,Privatsfähre,etc.Besser wäre es,die Anliegen der allgemeinen Bevölkerung zu analisieren und ihr zu helfen. Antworten