Schweiz

Genfer Wirte streiken wegen Rauchverbot

Aktualisiert am 09.12.2009

Der Umsatz der Wirte im Kanton ist nach ihren Angaben um bis zu 60 Prozent eingebrochen. Jetzt fordern sie, dass das Verbot aufgehoben wird.

Stört die Genfer Wirte: Dass Kunden zum Rauchen vor die Türe müssen.

Stört die Genfer Wirte: Dass Kunden zum Rauchen vor die Türe müssen. (Bild: Keystone)

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Rund 250 Genfer Wirte haben am Mittwoch zwischen 15 und 17 Uhr ihre Gaststätten geschlossen. Damit protestierten sie gegen das kantonale Rauchverbot, das seit Ende Oktober in Kraft ist. Das Volk hatte das Verbot mit 80 Prozent der Stimmen gutgeheissen.

Die Wirte beklagen nach eigenen Angaben seit dem Rauchverbot einen Umsatzeinbruch um 50 bis 60 Prozent. Von den 2700 Cafés und Restaurants in Genf seien rund 500 gefährdet. Das entspreche gut 2000 Arbeitsplätzen, sagte Roland Terrier, Präsident der Interessengemeinschaft der gefährdeten Wirte.

Die Gemeinschaft überreichte der Kantonsregierung bereits eine Petition mit 3000 Unterschriften, welche die Entscheidungsfreiheit in Sachen Rauchen verlangt. Die Organisation schliesst sich nationalen Bestrebungen für eine Volksinitiative gegen die Rauchverbote an. (oku/sda)

Erstellt: 09.12.2009, 18:56 Uhr

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