Schweiz

Gerangel um Grossauftrag der SBB

Im Mai vergibt der SBB-Verwaltungsrat den grössten Beschaffungsauftrag in der Geschichte der Bahn. Auch Stadler Rail, die Firma von Peter Spuhler, bewirbt sich darum. Nun macht der SVP-Nationalrat Eigenwerbung.

Hoffen auf neue Aufträge: In einer Werkhalle von Stadler Rail bauen Arbeiter einen Pendlerzug der Baureihe Flirt  zusammen. Beim SBB-Auftrag geht es dagegen um Doppelstockzüge.

Hoffen auf neue Aufträge: In einer Werkhalle von Stadler Rail bauen Arbeiter einen Pendlerzug der Baureihe Flirt zusammen. Beim SBB-Auftrag geht es dagegen um Doppelstockzüge.
Bild: Keystone

In den Chefetagen der weltweit grössten Zughersteller herrscht derzeit Nervosität. Grund: Der Verwaltungsrat der SBB wird im Mai entscheiden, welches Unternehmen den Zuschlag für den Bau der neuen Intercity-Doppelstock-Kompositionen erhält. Der Auftrag hat einen Wert von rund zwei Milliarden Franken. Es handelt sich damit um den grössten Auftrag, den die Bundesbahn je im Bereich Fahrzeuge vergeben hat.

Um den Auftrag buhlen der deutsche Siemens-Konzern, der kanadische Fahrzeughersteller Bombardier und der schweizerische Schienenfahrzeughersteller Stadler Rail, der dem Thurgauer SVP-Nationalrat Peter Spuhler gehört.

Kommunikative Offensive

In dieser heissen Phase geht nun Peter Spuhler in die Offensive und spielt die Karte der Arbeitsplatzsicherheit für die Schweiz aus. Von diesem Auftrag hängen «einige hundert Stellen» ab, sagte Spuhler der Zeitung «Sonntag». «Hinzu kämen nochmals so viele Stellen in der Schweizer Zulieferindustrie», fügt er an. Stadler Rail wird den Mitarbeiterbestand in diesem Jahr so oder so weiter ausbauen: «Wir werden dieses Jahr die 3000er-Marke knacken», sagt er.

Spuhler sagt zudem, dass Züge, die Stadler Rail hier produziere, einen Schweizer Wertschöpfungsanteil von 80 Prozent hätten. Konkurrent Siemens habe dagegen kein Montagewerk in der Schweiz, Bombardier eines. Die Swissness werde bei Stadler Rail grossgeschrieben: «Wir beziehen beispielsweise die Aluminiumprofile für die Wagenkasten aus dem Wallis, die Antriebsausrüstung von der ABB aus dem Aargau und aus Genf, die Wagons werden bei uns in Altenrhein gefertigt und montiert, die Fahrwerke werden komplett in Winterthur gebaut.»

Konter gegen Siemens

Spuhler legt aber Wert auf die Feststellung, dass er sich keineswegs auf Heimatschutz berufe: «Wir müssen uns kommerziell und technisch durchsetzen – und da können wir durchaus mithalten.»

Nicht allzu ernst nehmen dürfte man die Aussage von Siemens-Schweiz-Chef Siegfried Gerlach in einem Interview mit dem «Tages-Anzeiger», wonach Stadler Rail erst mal beweisen müsse, dass sie solche Züge überhaupt bauen kann. «Ich kann dazu nur sagen: Wir haben im Gegensatz zu Siemens immer pünktlich geliefert.» Die neuen Zürcher S-Bahn-Züge DTZ von Siemens dagegen seien mit über zwei Jahren Verspätung zum Einsatz gekommen.

Auch Lantal ist im Rennen

Auch ein Berner Unternehmen hofft, sich ein Stück von diesem Auftragskuchen abschneiden zu können: Das Langenthaler Textilunternehmen Lantal bewirbt sich darum, die Stoffe für die Sitze liefern zu können. Es hat der SBB ein Farbenkonzept für die neuen Wagen vorgelegt, das von der SBB-Führung abgesegnet worden ist. Wie gross das erhoffte Auftragsvolumen ist, gibt das Unternehmen nicht bekannt.

(Berner Zeitung)

Erstellt: 22.03.2010, 09:40 Uhr

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38 Kommentare

Werner Maerki

23.03.2010, 19:24 Uhr
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Stadler Rail hat von der SBB bereits letztes Jahr einen Auftrag von über 1 Mia CHF erhalten für 50 Doppelstock S- Bahn Züge. Im weiteren konnte Stadler ca. 70 FLIRT Regio-Züge an die SBB liefern.. Als SBB Entscheidungsträger wurde ich es als unklug erachten, das gesamte neue Rollmaterial (sieh oben) sowie die neuen IC (vorerst 59 Stk-Total 171Stk) an einen (gleichen) Lieferanten zu vergeben. Antworten


André Perret

23.03.2010, 02:12 Uhr
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Und warum sollte Stadler-Rail den Auftrag nicht bekommen? Dass der Firmenbesitzer auch gleich im NR ist sollte überhaupt kein Einfluss haben. Herr Spühler ist ja nicht derjenige, der letztendlich den Gewinner der Ausschreibung ernennt. Die Bestellung der neuen Trams für Toronto hat Bombardier - trotzdem etwas teurer - gewonnen um die Arbeitsplätze in der eigenen Provinz (Ontario) zu behalten! Antworten


Alfredo Garcia

22.03.2010, 22:08 Uhr
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Stadler Rail wird den Auftrag holen, weil deren Lösung technisch ausgereift und kommerziell interessant ist. Bombardier und Siemens haben mit früheren Aufträgen für Rollmaterial im ÖV höchst ambivalente EIndrücke hinterlassen! Antworten


Gustav Springer

22.03.2010, 20:31 Uhr
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Es geht ja nicht um die Qualität der gelieferten und zukünfitgen Züge, sondern darum, dass Spuhler (ob links oder rechts ist unerheblich) die Arbeitsplatzkeule auspackt. Wenn er ja mithalten kann (so hoffe ich mal), und die vereinbarte Qualität zum verinbarten Preis liefern kann, warum dann also zum Zweihänder greifen? Antworten


Ueli Keller

22.03.2010, 19:22 Uhr
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ich bin nun wirklich kein SVP-Wähler, aber bei diesem Auftrag geht es um viel mehr als Parteipolitik. Bombardier (Cobra mit den fünfeckigen Rädern) und Siemens (mit den auseinanderbrechenden Combinos) haben bewiesen, dass sie es nicht wirklich im Griff haben mit dem Bau von Schienenfahrzeugen. Von Stadler-Produkten habe ich noch nie gehört, dass sie in wichtigen Punkten falsch konstruiert wären. Antworten


Walter Kunz

22.03.2010, 19:10 Uhr
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So einfach ist das also. Alleine mit dem Wort SVP, trifft das alte Sprichwort, wenn zwei das Gleiche tun, ist das noch lange nicht dasselbe, demnach nicht mehr zu. Obwohl ABB, Bombardier und Siemens ganz bestimmt keine reinen Schweizer Firmen sind. Stadler wohl doch schon eher. Antworten


James Bill

22.03.2010, 18:51 Uhr
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Es ist nicht ein blödes Gerangel sondern Tatsache, dass damit Arbeitsplätze geschaffen werden. Punkto Qualität ist Stadler Rail absolut führend, die Fristen werden auch eingehalten. Was wollt ihr noch mehr. Bitte etwas Patriotismus, die EU und das Ausland tun es auch ! Nur wir Schweizer scheinen da sehr verkorkst. Die Linke Welle rollt halt auch da. Wenn Spuhler rot oder grün wäre wäre dies o.k. Antworten


Rolf Schumacher

22.03.2010, 18:24 Uhr
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Gegen Stadlerrail habe ich auch nichts. Wenn Stadlerrail die gute Produkte zu einem fairen Preis liefert, geht der Deal in Ordnung. Figuren wie Spuhler/Ospel etc. (das ist das Brandgefährliche) können ganze Wirtschaftszweige in Misskredit bringen. Ich frage mich deshalb, ob Spuhler noch der richtige Kopf für die Firma ist? Als Nichtfachmann kann ich das nicht beantworten, aber fragen darf ich. Antworten


Gustav Springer

22.03.2010, 16:33 Uhr
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@Schumacher: Die Infos gibts auf der Stadler Webseite ;) . Und: Ich habe nichts gegen Stadler Rail, im Gegenteil... Antworten


Rolf Schumacher

22.03.2010, 14:50 Uhr
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@Springer. Besten Dank für ihren wertvollen Post, so genau habe ich die Firmenstruktur nicht angeschaut. Ihre letzte Aussage passt aber gut zum Bild, welches ich seit langem von Peter Spuhler habe. Antworten


Gustav Springer

22.03.2010, 14:11 Uhr
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Das beste Angebot (Qualität, Wirtschaftlichkeit, Wartbarkeit, Verfügbarkeit, Anbieter) macht das Rennen. Stadler ist noch zu klein für so einen Auftrag. Aber die ewige Drohung mit "schweizer Arbeitsplätzen" ist nicht nur langweilig-hohl, sondern arrogant. Stadler hat seit 2006 in der Schweiz kaum neue Arbeitsplätze geschaffen, dafür in Ungarn, Polen, Algerien und Deutschland zugelegt. Ein Schelm.. Antworten


Reto Barandun

22.03.2010, 13:02 Uhr
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@ Matti Hoch 12.29 h. Wenn die Schweiz alle internationalen Wirtschaftsabmachungen unterzeichnet, muss sie sich auch daran halten! Man kann diese nicht nur Anwenden wenn sie uns zum Vorteil sind. Ich kritisiere die Unterzeichnungen nicht, wir sind ja ein Exportland! Eine Abschottung wäre gefährlich. Antworten


georg fischer

22.03.2010, 12:52 Uhr
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Liebe Erzürnte: seid ihr denn plötzlich nicht mehr Fans von Freihandel und grenzüberschreitenden Ausschreibungen? Wenn die ABB im Ausland Aufträge erhält, seid ihr ja auch nicht böse... Antworten


Santo Domingo

22.03.2010, 12:35 Uhr
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@ R. Fischer: Die SBB interessiert es (zurecht) nicht, ob Sie als 1.Klasse-GA-Kunde enttäuscht wären, wenn der Auftrag ins Ausland geht. Die SBB muss profitabel arbeiten und nicht einzig Sie zufrieden stellen. Eine Volksabstimmung für einen Auftrag? So gehts Jahrzehnte bis der Auftrag erteilt wird, abgesehen von Wahlkampfkosten! Demnächst entscheidet das Volk, ob ich jetzt auf Häuschen gehen darf. Antworten


Roland Schneider

22.03.2010, 12:34 Uhr
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Bei aller symptahie zur Stadler Rail, der grösste industrielle Arbeitgeber der Schweiz heisst Siemens (ca. 6500 Angestellte). Für das allfällige Projekte würden genauso hunderte von schweizer Arbeitsplätzen benötigt. Dieses Argument für das pro Stadler beizuziehen scheint mir etwas gewagt. Antworten


Phillip Füller

22.03.2010, 12:31 Uhr
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Nur weil SVP draufsteht ist nicht unbedingt Schweiz drin. Und überhaupt sollte die Qulität an oberster Stelle stehen, ich will nicht stecken bleiben. Antworten


Matti Hoch

22.03.2010, 12:29 Uhr
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Es ist völlig egal, welcher Parteicouleur der Firmenboss von Stadler Rail gehört. Dieser Auftrag soll logischerweise in der Schweiz bleiben und hier sollen Arbeitslose wieder eingestellt werden. Wenn es ein Bundesauftrag ist, so soll der Bund veranlassen, dass vorallem über 50-jährige Stellenlose mit Qualifikationen bei Stadler eingestellt werden! Abbau von Arbeitslosigkeit ist ein Muss!! Antworten


Alex Diener

22.03.2010, 12:24 Uhr
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Egal wer schlussendlich den Zuschlag bekommt, die SBB machts sowieso wieder falsch. Bekommt Stadler den Auftrag, jammern alle, es sei viel zu teuer, darum immer diese Preisaufschläge blabla... Geht der Auftrag ins Ausland, wird gemotzt, weil die einheimische Industrie übergangen wird... es ist sowas von müssig. Antworten


Karl Klingler

22.03.2010, 12:22 Uhr
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@Roland Fischer: Wie die Sache mit den Minaretten, so ist auch diese Frage denkbar ungeeignet für eine Volksabstimmung. Den Zuschlag soll die Firma bekommen, die gute Qualität zu vernünftigen Preisen liefert - Swissness alleine wäre in einer Abstimmung ein rein emotionales Argument. Ausserdem: Welcher Anteil der 2 Mrd. würde via Spuhler in die Kasse der SVP wandern? Antworten


Haus Christian

22.03.2010, 12:21 Uhr
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Wenn ich hier so manche Kommentare lese, frage ich mich, was das ganze Wirtschaftssystem eigentlich soll. Warum soll man sich als auslaendisches Unternehmen ueberhaupt noch in der Schweiz um einen Auftrag bewerben? Kann man doch alles besser hier? Aber dann bitteschoen nicht meckern, wenn es andersherum auch nicht funktioniert... Wie sollen dann die fast 30 Mrd. EURO Ausfuhr nach D zustandekommen? Antworten


Rolf Schumacher

22.03.2010, 12:16 Uhr
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Hier hat die SBB einen klassischen Fall eines catch 22 (Zwickmühle). Einerseits will sie als Bundesbetrieb die einheimische Wirtschaft unterstützen, andererseits kommen sie nicht an Peter Spuhler vorbei. Spuhler hat als VR/NR (UBS) der Schweiz enorm geschadet. Es kann nicht sein, dass die Bürger Mia. an Spuhler zahlen. Soll doch die Fa. Stadler (Ex-Frau von Spuhler) wieder die Führung übernehmen. Antworten


Rolf Iseli

22.03.2010, 12:11 Uhr
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Geht der Auftrag an Stadler Rail heisst's: Ist ja klar Peter Spuhler hat auch ein politisches Netz. Kriegt er den Auftrag nicht heisst's: Ist ja klar man konnte den Autrag nicht Stadler Rail vergeben weil es sonst geheissen hätte, er hätte ihn wegen seinen politischen Kontakten. Bombardier wird das Rennen machen. Antworten


Hans Meier

22.03.2010, 11:53 Uhr
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Wenn man unbedingt möglichst viele Arbeitsplätze in der Schweiz schaffen will soll das in den Ausschreibungsbedingungen stehen. Mindestens Stadler und Bombardier entwicklen und produzieren jetzt schon bestimmte Produkte in der Schweiz. Konsequenzen könnten höhere Billetpreise sein, zudem ist eine 100% Schweizer Lösung sowieso nicht machbar. Antworten


hans meister

22.03.2010, 11:49 Uhr
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Schweizer Züge für Schweizer Arbeitsplätze ! Antworten


Urs P. Mueller

22.03.2010, 11:48 Uhr
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Airbus und Boeing lassen mit ihren Tankflugzeug-Offerten gruessen. Antworten


Walter Kunz

22.03.2010, 11:44 Uhr
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Einzig die Qualität des Produktes ist massgebend. Dazu ist Stadler jeder Zeit fähig. Die SBB würde damit zur wichtigen Arbeitsplatz Erhaltung beitragen. Hat doch unsere bewährte Eisenbahnindustrie unter Sparmassnahmen eh schon zu arg gelitten. Zu einer Entscheidung, darf übrigens weder die Person als bewährter CEO noch dessen Parteizugehörigkeit einen negativen Einfluss haben. Antworten


John J Feller

22.03.2010, 11:36 Uhr
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Dieser Auftrag gehoert Stadler Rail ! Ende. Wohin denken wir eigentlich. Den Auftrag ins Ausland zu vergeben ist doch schierer Unsinn aber mit unsern EU-freundlichen 7 Lieblingen ist alles moeglich nur das Naheliegendste nicht ! Antworten


Walter Koller

22.03.2010, 11:25 Uhr
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Ob mit diesem eventuellen Auftrag der SBB an Stadler in der Schweiz Arbeitsplätze geschaffen werden, steht in den Sternen. Nur gerade gut 1000 der rund 2400 Stadler-Mitarbeitenden arbeiten in der Schweiz. Gegenüber 2007 hat Stadler in den Jahren 2008 und 2009 in der Schweiz Mitarbeiter abgebaut und in Pankow, Ungarn, Polen und Algerien aufgestockt. Antworten


Roland Fischer

22.03.2010, 11:23 Uhr
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Die SBB gehört zur Mehrheit dem Bund also dem Volk - uns allen! ich bin der Ansicht so ein Entscheid müsste in einer Volksabstiimung entschieden werden und ich bin sicher die Mehrheit der Wähler ist für Standort Schweiz! Liebe SBB, ein Input an euch: Falls ihr euch für den Bau im Ausland entscheidet bin ich als 1. Klasse GA Kunde sehr enttäuscht! Antworten


Renato Baumann

22.03.2010, 11:05 Uhr
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@Michael Lahn hat genau die entscheidente Aussage gemacht. "Vitamin B" Antworten


Martin Schuler

22.03.2010, 10:47 Uhr
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Was Siemens bis heute gebaut hat, ist nicht von hoher Qualitäts - sehen wir uns die Basler Combino Drämmli an - sämtliche mussten zurück in die Fabrik, weil die Konstruktion nach kürzester Zeit, Risse aufweiste. Warum nicht ein Schweizer Fabrikat von Stadler-Rail? Antworten


Markus Stutz

22.03.2010, 10:42 Uhr
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@Peter Specker: Ich bin absolut Ihrer Meinung. Wir sollten unsere Wirtschaft fördern wo wir können. Sollte uns jemand Protektionismus vorwerfen, was kratzt uns das. Antworten


Michael Lahn

22.03.2010, 10:27 Uhr
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Mich würde es ehrlich gesagt nicht erstaunen, wenn schon feststehen würde, dass Siemens den Auftrag erhält. Genug Vitamin B ist bei der SBB bereits platziert. Antworten


Reinhold Birgmann

22.03.2010, 10:20 Uhr
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Die Scheinheilligkeit bei solchen Vergaben ist immer wieder lustig. Erst betonen, wie Schweizerisch man ist, wo in der Schweiz überall gearbeitet wird und dann, der Heiligkeit wegen, noch schnell betonen, dass die technischen Kriterien die Massgabe sind. Das ähnelt schon etwas an die Tankflugzeuge der US Army. So funktionieren öffentliche Ausschreibungen eben. Antworten


hans meier

22.03.2010, 10:20 Uhr
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Bombardier hat auch Fertigung , Entwicklung und Zulieferer in der Schweiz. Der Rest wird in Europa gefertigt. Soweit zum kanadischen Konzern. Wenn vom Tram bis zum Intercity nur noch Stadler gekauft wird, hat man ein Klumpenrisiko. Antworten


Andreas Kofler

22.03.2010, 10:15 Uhr
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Es ist eh traurig, was aus der Schweizerischen Lokomotivindustrie gewordern ist, da sollte es irgendwie schon eine Rolle spielen, dass ein einheimischer Anbieter überhaupt konkurrenzfähig ist. Von Siemens hört man in letzten Zeit vor allem wegen technischen und terminlichen Problemen, sei das bei Basler Trams oder Zügen in Russland oder Israel. Antworten


Markus Müller

22.03.2010, 10:12 Uhr
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ich finde die siemens züge auf dem s-bahn netz schlicht eine katastrophe. verbindungstüren zwischen den wagons öffnen sich je nach neigung des zuges, die hauptüren öffnen sich sehr langsam, wenn überhaupt. leise sind sie, doch gäbe es sicherlich noch verbesserungsspielraum.... Antworten


Peter Specker

22.03.2010, 10:05 Uhr
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Ich bin der Ansicht das Stadler Rail diesen Zuschlag bekommen sollte, es geht dabei weder um Peter Spuhler noch um die SVP -. sondern einfach darum das wir in einer Wirtschaftskrise waren oder teils noch sind! Man soll doch Arbeitsplätze in der Schweiz fördern und nicht im Ausland. Auch die neuen Tram die Zürich bald braucht sollten in der Schweiz produziert werden (Tango Tram). Antworten



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