Schweiz

Geri Müller will Präsident der Grünen werden

Aktualisiert am 14.01.2012 42 Kommentare

Der Aargauer Nationalrat Geri Müller kündigt seine Kandidatur für den Vorsitz der Schweizer Grünen an. Der 51-Jährige will den im Frühling abtretenden Parteipräsidenten Ueli Leuenberger beerben.

Mehrere Grüne bewerben sich fürs Präsidium: Ständeratskandidat Geri Müller bei den Parlamentswahlen in Aarau. (23. Oktober 2011)

Mehrere Grüne bewerben sich fürs Präsidium: Ständeratskandidat Geri Müller bei den Parlamentswahlen in Aarau. (23. Oktober 2011)
Bild: Keystone

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Gerri Müller lässt die Katze aus dem Sack. Er kann sich ein Co-Präsidium oder alleine an der Spitze der Grünen vorstellen. «Ich möchte meine Führungsqualitäten der Grünen Partei zur Verfügung stellen», sagte Geri Müller am Samstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Er bestätigte damit einen Bericht der «Aargauer Zeitung». Müller sitzt seit acht Jahren im Nationalrat und ist Vize-Ammann der Stadt Baden.

Er will den Wähleranteil sowie den Anteil im Parlament auf 10 Prozent erhöhen. Zudem will er die Vielfalt in der Grünen Partei hervorstreichen. Im Fokus der grünen Politik soll eine ökologische und soziale Entwicklung liegen.

Co-Präsidium mit Westschweizer Verstärkung

Müller kann sich vorstellen, das Amt im Co-Präsidium zu führen und favorisiert als Verstärkung eine Person aus der Westschweiz. Er kann sich beispielsweise die 40-jährige Waadtländer Nationalrätin Adèle Thorens Goumaz vorstellen. Goumaz hatte bereits Ende Oktober ihr Interesse am Präsidium angekündigt. Laut Müller gibt es keinen Plan für eine gemeinsame Kandidatur.

Zuerst muss Müller am 24. Januar von der Mitgliederversammlung der Aargauer Grünen als Kandidat nominiert werden. Die Delegierten der Grünen Schweiz wählen am 21. April an einer Versammlung in Genf ein neues Präsidium.

Zürich nominierte Girod und Kunz

Die Grünen des Kantons Zürich haben letzte Woche bereits zwei Kandidaten ins Rennen geschickt. Sie nominierten Nationalrat Bastien Girod und den ehemaligen Präsidenten der Zürcher Stadtpartei, Markus Kunz.

Gemäss Statuten der Grünen sind im Präsidium zwei Modelle möglich. Entweder führt ein Co-Präsidium die Partei, oder ein Präsident oder eine Präsidentin mit mehreren Vizepräsidenten. Bisher galt die zweite Variante. Ueli Leuenberger, der seit 2008 Präsident der Grünen ist, standen die Vize-Präsidentinnen Franziska Teuscher und Aline Trede zur Seite.

Die Berner Nationalrätin Teuscher hat bereits vor einer Woche auf eine Kandidatur für das Präsidium verzichtet. Vielmehr will sie einstweilen Präsidentin des Verkehrsclubs der Schweiz (VCS) bleiben und zudem für den Berner Gemeinderat kandidieren.

Interesse signalisiert hat hingegen die Vize-Präsidentin Aline Trede. Die Stadtberner Jungpolitikerin würde für Franziska Teuscher in den Nationalrat nachrutschen, sofern Teuscher Ende Jahr in die Berner Stadtregierung gewählt wird und ihren Sitz in der grossen Kammer räumt. (rub/sda)

Erstellt: 14.01.2012, 11:38 Uhr

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42 Kommentare

Yves Arnold Schneider

14.01.2012, 11:48 Uhr
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Mit Gerri Müller als Präsident wird die Grüne Partei den totalen Abstieg einleuten. Gerri Müller hatte sich in der Vergangenheit sehr direkt für Terroristen und deren Anliegen eingesetzt (Hamas, Hizzbolla, usw.), Gerri Müller plotisiert meistens sehr einseitig und ist Ideologien verhangen sich die mit einer klaren, der Umwelt,Ökologie, realen Politik nichts gemein haben. Gerri Müller Nein Antworten


Maximilian Teusch

14.01.2012, 14:31 Uhr
Melden 65 Empfehlung

Ein notorischer Israel- und Judenhasser will Präsident der Grünen werden? Unglaublich, eine Schande für die demokratische Schweiz. Antworten



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